18:15
19:00
Die 1.700 Kilometer lange Reise im "Zug der Einheit" von Hanoi bis Ho-Chi-Minh-Stadt, dem früheren Saigon, bringt den Zuschauer:innen die Seele der Vietnamesen ein Stückchen näher. Nach dem Ende des Vietnamkrieges wurde die stark zerstörte Strecke schnell repariert, auch, um die Aussöhnung der Menschen der beiden verfeindeten Landesteile Nord - und Südvietnam zu unterstützen. Die 32-stündige Reise durch das südostasiatische Land bringt auch diese einzigartigen Kultur und die atemberaubenden Landschaften näher. Die erste Etappe der Bahnfahrt führt von der heutigen Hauptstadt Vietnams Hanoi nach Hue, der ehemaligen Hauptstadt. Im Naturschutzgebiet Tràng An kommt die Kamera den sehr seltenen Delacour-Languren, einer vor dem aussterbenden bedrohten Primatenart, sehr nahe. Die Reise führt weiter Richtung Süden. Der "Zug der Einheit" überfährt am 17. Breitengrad den Ben-Hai-Fluss, die einstige Grenze zwischen Nord - und Südvietnam.
19:30
Wie packen wir die drängenden globalen Probleme an? Klimawandel und Artenschwund verlangen eine neue Art des Wirtschaftens. Wir werden Dinge verändern müssen, um in Zukunft menschenwürdig wohnen, arbeiten und uns ernähren zu können. Technologischer Fortschritt und Wandel kann uns dabei unterstützen. Global Us gibt unerwartete Einblicke, zeigt beispielhafte Lösungen und bietet Perspektiven für eine sich rasant verändernde Welt. Im Fokus stehen Menschen, die einen Wandel wollen, diesen vorantreiben und damit andere inspirieren.
19:55
Der Lieferverkehr verstopft unsere Innenstädte und kein Ende ist in Sicht. Anja Reschke stellt Konzepte vor, die sowohl die Umwelt als auch die Straßen entlasten sollen - bei "Wissen vor acht - Zukunft".
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Ende des 17. Jahrhunderts begann für einige Frauen der Weg in die Freiheit - mit dem Zeitalter der Piraterie. Die Dokumentation enthüllt, wie sich vor über 300 Jahren vier außergewöhnliche Piratinnen vom Joch der patriarchalischen und kolonialen westlichen Mächte befreiten, um ein Leben als unerschrockene Abenteuerinnen zu führen. Eine bewegende Reise durch die Geschichte zeigt das bislang kaum bekannte Leben dieser unerschrockenen Frauen, das fast in Vergessenheit geraten war und von Piraten wie Blackbeard oder John Rackham alias Calico Jack überschattet wurde.
21:45
22:30
Der Berliner Autor Dieter Hildebrandt untersucht anläßlich des Berliner Theatertreffens die veränderte Situation an den deutschen Bühnen: Den Einbruch der Alltagswirklichkeit mit neuen Stücken, neuen Darstellungsformen und mit Demonstrationen gegen den sogenannten Kunsttempel.
23:15
Nach welchen Rezepten ging Peter Zadek im ersten Jahr seiner Intendanz des Bochumer Schauspielhauses vor? Was bietet sein Theater dem Publikum? Bisheriger Höhepunkt war eine Einladung zum Welttheatertreffen nach London. Die NDR-Sendung "Studio drei" begleitete die Bochumer auf ihrer Reise in die britische Hauptstadt.
23:25
Zurzeit wird Heiner Müller in beiden deutschen Staaten gespielt und vor allem in der DDR heftig diskutiert. Anfang September gab es in Frankfurt die bundesdeutsche Erstaufführung von "Zement" in der Inszenierung von Peter Palitzsch. Heiner Müller war bei der Premiere dabei. Er betont immer wieder, dass seine Stücke auf die Entwicklung der DDR zugeschnitten sind und dort in eine bestimmte Diskussion eingreifen, die hier nicht ohne weiteres zu verstehen ist. Seine Stoffe und Gehalte sind für uns, die wir nicht die gleichen historischen Erfahrungen haben, zunächst fremd.
23:45
Porträt des Schauspieldirektors Claus Peymann und seines Ensembles am Stuttgarter Schauspiel. Peymann geht mit einigen seiner Mitarbeiter mit Beginn der Spielzeit 1979/1980 an das Bochumer Theater, begleitet von heftigen Angriffen der Bühnengenossenschaft, weil er sich geweigert hat, einen Teil des bisherigen Ensembles zu übernehmen. Peymann wagt aktuelles, gesellschaftlich eingreifendes Theater. Er entstaubte die Klassiker und verstand es, junge Leute ins Theater zu ziehen, weil er es unterhaltsam, provokativ und belehrend zugleich machte.