04:45
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
05:00
Die Welt von morgen
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
"Les Gammas! Les Gammas!" zeigt die Abenteuer der Besatzung eines außerirdischen Weltraumgefährts, das vom Sternbild Gamma kommend in Frankreich niedergeht. Die Gamms kommen aus einer scheinbar zurückgebliebenen technologielosen, Geld, Hast, Lärm und Krieg nicht kennenden Zivilisation. Sie verfügen über gewisse magische Kräfte, praktische Intelligenz und sprachliche Anpassungsfähigkeit. Sie können anfangs kein Wort Französisch, doch sie verstehen schnell, sprechen, was sie hören, häufig und mit Freude nach und halten einmal Gelerntes fest. Ihr Erscheinen verursacht in Frankreich eine UFO-Psychose: viele haben sie gesehen, doch keiner kann ihre Existenz beweisen. Die Autoritären glauben an einen Spuk, doch nicht an die Gammas. Zusehens wird die französische Öffentlichkeit gespalten. Die Gammas geraten in Gefahr; ein um Anerkennung kämpfender Detektiv ist ihnen ständig auf der Spur. Die 39 Abenteuer führen kreuz und quer durch Frankreich und enden auf dem Stern Gamma. Der Kurs bietet die Möglichkeit zum allmählichen Einhören, zum zunehmenden Hörverständnis, zur Kenntnis der wichtigsten Strukturen der französischen Sprache, zu einem elementaren Wortschatz und zu einer elementaren Lesebefähigung. Zuschauern mit Vorkenntnissen bietet er eine attraktive Gelegenheit zu deren Auffrischung und Erweiterung.
06:30
07:00
Mit dem Programm "GRIPS" vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:15
Mit dem Programm "GRIPS" vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:30
Wer findet den Pfad? 2007 gibt es für etwa 38 Millionen Pfadfinder auf der ganzen Welt etwas zu feiern: Vor 100 Jahren rief der Engländer Robert Stephenson Smyth Baden-Powell die Pfadfinder-Bewegung ins Leben. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum! Reporter Willi möchte heute herausfinden, was die Pfadfinder so treiben und vor allem, wie sie den Pfad finden! Deshalb ist er in Kleinzerlang in Mecklenburg-Vorpommern, wo sich gerade rund 4700 Pfadfinder aus aller Welt in einem Zeltlager treffen. Wie so eine Kohte, so heißen die Pfadfinderzelte, aufgebaut wird, lernt Willi von Max und seiner Sippe. Eines der Prinzipien der Pfadfinder ist "learning by doing" und deshalb packt auch Willi gleich mit an. Jeder Pfadfinder muss Feuer machen können, schon die jüngsten lernen den richtigen Umgang mit dem Element. Da hat Willi eine Idee: ein Wettrennen! Wer ist schneller beim Brennholz sammeln und Feuer machen - Jungs oder Mädchen? Nicht alle Pfadfinder tragen eine Kluft, also einheitliche Hemden und Halstücher. Praktisch ist die Kluft aber schon, wenn man durchs Gelände streift, und außerdem bleibt dann das Thema trendy Klamotten gleich mal außen vor. Aber wie finden die Pfadfinder nun den Pfad? Das erfährt Willi bei einem kleinen Spiel: Amira und ihr Stamm aus Ägypten legen Wegzeichen aus Ästen und Blättern, die Willi und eine Gruppe deutscher Pfadfinder richtig lesen müssen. Ob sie es schaffen, die Botschaften zu entschlüsseln? Und zum Schluss wird's richtig feierlich. Abends, am See und bei Lagerfeuerschein erfährt Willi, wie die Zeremonie aussieht, in der aus Wölflingen, den jüngsten eines Stammes, echte Pfadfinder werden. Sie bekommen ein neues Halstuch und leisten einen besonderen Schwur. Alles Gute, oder wie die Pfadfinder sagen, "gut Pfad!"
07:55
Shaun und Co. werden des Nachts von einem seltsamen Geräusch und grünem Licht geweckt. Sie entdecken eine notgelandete fliegende Untertasse. Aus dieser steigt ein Außerirdischer. Bitzer, ganz Wachhund, läuft bellend auf ihn zu. Der Außerirdische hat ein Gerät, das ihm verrät, wie er Bitzer los wird: Er wirft ein Stöckchen und schon ist der Hund über alle Berge. Als Bitzer mit seinem Stöckchen zurückkommt, ist alles beim Alten.
08:00
Ziviler Ungehorsam ist störend, per Definition illegal und ein Versuch, die politischen Verhältnisse zu verändern. "Letzte Generation"-Aktivist:innen kämpfen mit gezielten Rechtsbrüchen wie Straßenblockaden, Störaktionen in Museen und Besetzungen für eine entschiedenere Umsetzung der gesetzlich vereinbarten Klimapolitik. Sie sind bereit, sich dafür verhaften und verurteilen zu lassen. Sie ziehen sich Unmut oder sogar Hass vieler Menschen zu, für die die Aktionen reine Erpressung und schlicht kriminell sind. Sind sie das? RESPEKT-Host Sebastian Leidecker trifft einen der Aktivisten, der für seine Aktionen schon im Gefängnis saß und sich wieder an der Fahrbahn festkleben will. Wie bereitet er sich auf eine Aktion vor, wie geht er mit der drohenden Verhaftung um? Die RESPEKT-Reportage begleitet eine Aktion. Was genau die "Letzte Generation" diesmal plant, erfährt Sebastian Leidecker aber erst unmittelbar vorher. Auf jeden Fall will er auch die Reaktion von "Geschädigten" mit aufgreifen. Falls es Menschen in Autos sein sollten, die aufgehalten werden, wie reagieren sie darauf? Von den Aktivist:innen will der Host wissen, was sie so entschlossen macht. Warum halten sie solche Störungen nicht nur für legitim, sondern für ihre Bürgerpflicht, um demokratische Grundwerte zu verteidigen? Um die Handlungen der "Letzten Generation" sozial und juristisch einzuordnen, spricht Sebastian Leiendecker mit Christian Volk, Politikwissenschaftler an der Uni Berlin. Volk forscht zu zivilem Ungehorsam und bescheinigt den Aktionen durchaus Chancen, echte Veränderungen anzustoßen. Wenn die Aktivist:innen jetzt massiv angefeindet und in Präventivhaft genommen werden, sieht der Politologe darin eher ein Indiz, dass ihre Strategie Wirkung zeigt - eine Parallele zu früheren Protestbewegungen. Auch die britischen Suffragetten, die für das Frauenwahlrecht kämpften, die amerikanische Bürgerrechtsbewegung gegen die Rassentrennung oder die deutsche Anti-Atombewegung brauchten Durchhaltevermögen. Sie wurden zu ihrer Zeit angegriffen und hart verfolgt, setzten langfristig aber viele ihrer Ziele durch und gelten heute vielen als Helden der Demokratieentwicklung. Wie werden wohl die Aktionen der Klimabewegung in einigen Jahren bewertet? © Bayerischer Rundfunk 2023
08:15
Kaum etwas ist alltäglicher als der Griff zum Lichtschalter, ständig benutzt jeder von uns Kühlschränke, Computer oder Rolltreppen. Doch wer weiß eigentlich, was all diese Maschinen antreibt, wo der Strom dafür erzeugt und wie er verteilt wird? Auf jeden Fall die Energietechniker einer Großstadt. Einem von ihnen folgen wir durch das Stromnetz, das Augsburg unter Hochspannung mit Energie versorgt, das die ganze Stadt erleuchtet und in Bewegung hält. Unterwegs mit dem Strom-Profi erleben wir, was Elektrizität, Spannung und Widerstand bedeuten, welche erstaunlichen Wirkungen Strom haben kann und wo es gefährlich wird.
08:25
Kunst entdecken: Edouard Manets "Die Barke", 1868 Warum sich an der "Barke", einem Meisterwerk Edouard Manets aus der Neuen Pinakothek, fast idealtypisch die Stilepoche des Impressonismus erklären lässt, werden Kunstpädagogikstudenten der Münchner Kunstakademie ergründen….
08:30
08:45
10:00
Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.
10:30
11:00
Winter im Klostertal - Im Naturschnee-Skigebiet am Sonnenkopf nimmt Moderatorin Annette Krause bei der mehrfachen Freeride-Weltmeisterin Nadine Wallner einen Kurs im Tiefschneefahren. Eine Alternative zum Skifahren ist die Schneeschuhwanderung mit Wanderführerin Caroline Mark auf den Aussichtsberg Mutjöchle. Von hier hat man einen grandiosen Blick auf die Vorarlberger Bergwelt und auf das Klostertal. Mit dem Bau der Arlbergbahn und des Eisenbahntunnels vor mehr als 100 Jahren wurde die Region zur Hauptverkehrsader zwischen Ost und West. Annette Krause begleitet die Männer der Eisenbahn-Feuerwehr auf ihrem Löschzug bei der Fahrt in den mehr als zehn Kilometer langen Tunnel zu einer Rettungsübung. Stuben am Arlberg gilt nicht nur als Wiege des Skisports. Hier treffen sich einmal im Jahr Snowboarderinnen und Snowboarder aus aller Welt zu einem legendären Rennen. Paul Gruber, einer der Snowboard-Pioniere, vermittelt Annette Krause die Faszination an diesem Sport. Ziel der Expedition ist die auf 2.288 Meter gelegene Ulmer Hütte, in der Annette Krause auf viele Urlauberinnen und Urlauber aus dem Südwesten trifft.
11:45
Auf der ARD Room Tour öffnen Bewohnerinnen und Bewohner die Tür zu ihrem Zuhause und führen durch ihren privaten Lebensraum.
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
Intelligent trainieren statt auspowern! Fit in den Sommer mit TELE-GYM! Das Bayerische Fernsehen startet ab 20. März 2013 innerhalb der TV-Serie "TELE-GYM" mit der neuen Staffel "Gesund & Schön - Funktionelles Figurtraining". Jugendliches Aussehen und ein straffer Körper hat wenig mit den Pfunden zu tun, die man auf den Rippen hat. Vielmehr kommt es darauf an, dass die Proportionen stimmen. Das erreichen wir, indem wir nicht einzelne Muskeln, sondern ganze Muskelketten und somit Bewegungsabläufe trainieren. Dieses kurzweilige, effektive Gesundheits- und Figurtraining legt sehr viel Wert auf die Stärkung der tiefen Muskulatur. Eine gut trainierte Tiefenmuskulatur stabilisiert und schützt unsere Gelenke bei jeder Bewegung. Damit sind wir auf all unsere Alltagsaufgaben optimal vorbereitet. Wir verbessern unsere Haltung, vergrößern unser Lungenvolumen, stärken unseren Schultern, formen die Taille und das Gesäß, straffen den Bauch und die Oberschenkel. Durch das gezielte sensomotorische Training treten wir sportlicher und jugendlicher auf. Das Gleichgewichts- und Reaktionstraining lässt uns sicher und nicht unbeholfen erscheinen. Wir stehen mit einer festen "Mitte" im Leben! Das funktionelle Training ist abwechslungsreich, schult alle Sinne und sorgt dafür, dass Sie reaktionsschnell und wach bleiben. Eine stabile und feste Mitte lässt uns sicher und selbstbewusst auftreten - das sorgt für eine jugendliche und erfolgreiche Ausstrahlung im Alltag. Geben Sie Ihrem Körper den Powerkick, den er braucht um gesund, leistungsfähig und attraktiv zu bleiben. 15 Minuten täglich reichen vollkommen aus! Wer ist Gabi Fastner? Gabi Fastner ist weltweit bekannt durch ihre millionenfach gesehenen Trainingsvideos auf YouTube. Viele kennen sie auch von ihren Fortbildungen und Workshops auf Kongressen. Sie ist staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin und unterrichtet seit 15 Jahren täglich in ihrem eigenen Sport- und Gymnastikstudio in Bad Tölz. Ihr umfangreiches Fachwissen gibt sie auch als Dozentin an einer Schule für angehende Gymnastiklehrer weiter. In den letzten Jahren hat sie mehrere Trainingsgeräte und Konzepte entwickelt, darunter TOGU Brasil® und Brasil® Workout.
13:15
13:30
Die Welt von morgen
14:00
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
14:45
In starken Bildern und spannenden Geschichten berichtet "Euromaxx" über Europa: Architektur und Abenteuer, Kunst, Kultur und Kulinarik, Länder und Lifestyle, Mode und Musik, Promis und Passionen. Diese Vielfalt präsentiert das TV-Magazin einmal wöchentlich : 26 Minuten mit interessanten Reportagen, Berichten und Porträts. Denn "Euromaxx" entdeckt überall in Europa ungewöhnliche Themen und überrascht die Zuschauer immer wieder mit starken Geschichten. "Euromaxx" ist Fernsehen für Genießer! Mit "Euromaxx" produziert die DW als erster Fernsehsender überhaupt ein vollwertiges Fernsehmagazin, das über Lebensart und Kultur in Europa berichtet. Damit präsentiert das deutsche Auslandsfernsehen den Zuschauern in aller Welt das moderne Deutschland als Teil des sich vereinenden Europas und unterstreicht einmal mehr seine Mittlerfunktion im internationalen Dialog.
15:10
15:15
Gerade im Winter mögen es die meisten von uns mollig warm. Das macht es dem Körper leichter, seine Kerntemperatur von 36,5 bis 37,5° C zu halten. Und nur mit dieser Kerntemperatur können alle Stoffwechselabläufe optimal funktionieren, kann der Körper reibungslos denken und agieren. Doch so sehr wir Wärme lieben, eigentlich ist unser Körper deutlich gesünder und leistungsfähiger, wenn er ständig wechselnden Temperaturen und vor allem Kältereizen ausgesetzt ist. In der aktuellen Forschung gibt es mittlerweile viele Erkenntnisse, aber auch noch offene Fragen, wie Kälte auf den menschlichen Körper wirkt und wie wir sie für unsere Gesundheit nutzen können. Die Dokumentation erzählt, wie wir alle - jenseits von Spitzensport und Extremerlebnissen - von Kälte profitieren und unseren Körper an niedrigere Temperaturen gewöhnen können. Die Autoren treffen u. a. die Lagerarbeiterin Katarzyna, die in einem Tiefkühllager bei minus 22° C in Acht-Stunden-Schichten der Kälte trotzen muss. Wie gelingt ihr das und welche Rolle spielt ihr individuelles Kälteempfinden dabei? Begleitet wird auch die Extremschwimmerin Deniz Kayadelen bei ihren Vorbereitungen für die Durchquerung des Ärmelkanals. Wie ist das zu schaffen: mehr als 33 Kilometer in nur 17° C kaltem Wasser? Was passiert in ihrem Körper? Der Kraftverlust der Muskulatur ist beträchtlich und geht schnell. Die Weiterleitung von Erregungsmustern gelingt immer schlechter. Das kann dazu führen, dass schon nach 15 Minuten in Wasser unter 15° C die gesamte Koordination der Schwimmbewegungen versagt und die Person ertrinkt. Aber Deniz Kayadelen versucht ihren Körper so zu trainieren, dass er seine Temperatur immer besser halten kann. Wie das gelingen kann, dazu forscht u. a. Dr. Erich Hohenauer von der University of Applied Sciences and Arts of Southern Switzerland. Besonders interessiert ihn auch die Frage, ob Kältereize tatsächlich das Immunsystem stärken. Dazu führt er Untersuchungen mit normalen, aber auch kälteerprobten Proband*innen durch. Einer davon ist der Biohacker Rolf Duda. Er wandert in Badehose durch Schneelandschaften und geht regelmäßig Eisbaden. Nach einem traumatischen Erlebnis änderte er sein Leben und erfuhr durch sein Kältetraining Heilung und mentale Stärkung. Seine Erfahrungen damit gibt er mittlerweile in Kursen an andere Menschen weiter. Aber wie gelingt die mentale Stärkung? Auch hier gibt es neue Forschungserkenntnisse aus der Psychologie. Im Spitzensport wird die Kältetherapie ebenfalls immer öfter eingesetzt. Der Diskuswerfer Christoph Harting, Olympia-Sieger von 2016, sitzt unter ärztlicher Leitung täglich in der Kältekammer bei minus 110° C. Damit soll seine Fähigkeit zur körperlichen Regeneration gesteigert werden und auch kleinere Verletzungen wie Muskelfaserrisse heilen schneller, weil Körper und Extremitäten besser durchblutet werden.
16:00
Neu auf ARTE: "42 - Die Antwort auf fast alles" ist die neue Wissensserie von ARTE, die durch große und kleine Fragen der Menschheit navigiert, originell, assoziativ, um die Ecke gedacht und getragen von einer prägnanten Stimme: Nora Tschirner macht sich Gedanken, sammelt Informationen, ordnet Material und gibt uns den Durchblick.
16:30
16:45
17:30
Der Traum vom idyllischen Landleben - immer noch zieht es Großstädter "Raus aufs Land". In der ARD Mediathek sind ab dem 27. Januar 2026 zehn neue Folgen der Doku-Soap von rbb, hr, BR, SWR und MDR verfügbar. Ab dem 2. Februar gibt es im BR Fernsehen eine Destillation der Geschichten aus dem Süden. Dennis und Sabrina sind vor wenigen Wochen in ihr neues Zuhause auf dem Land in Unterfranken am Main gezogen. Ein mutiger Neustart in einem 1890 erbauten Haus, das sie über Kleinanzeigen entdeckt und für 76.000 Euro erworben haben. Ihr neues Zuhause stand zuvor sieben Jahre leer. Das macht sich bemerkbar: Schlechte Bausubstanz, Siebenschläfer im Haupthaus, Metall-Müll im Garten vom Vorbesitzer, ein fehlendes Fundament- all das fordert täglich Zeit, Energie und Geld. Ihr größter Wunsch fürs Eigenheim: Ein Kamin mit Sims für Deko und Weihnachtssocken, denn die beiden sind große Weihnachtsfans und freuen sich schon aufs Dekorieren. Doch nicht alle Wünsche gehen in Erfüllung. Im Rheingau hat NDW-Superstar Markus ("Ich will Spaß") ein etwas in die Jahre gekommenes Landhotel übernommen, das er gemeinsam mit Ehefrau Yvonne und Sohn Markus zum Laufen bringen will. Anfang 2025 kauften sie das traditionsreiche Haus in Assmannshausen, direkt am Rhein - genau dort, wo sie einst geheiratet haben. Dieses Haus soll nun neuer Lebensmittelpunkt werden. Gemeinsam mit Hannes, Markus Sohn aus erster Ehe. Doch haben die drei wirklich das Zeug zu Hoteliers? Die 13 Zimmer sind in die Jahre gekommen, die Böden erinnern noch an die frühen 80er. Kann das Hotel zu einem echten Zuhause für Familie Mörl werden? Oder werden Renovierungschaos, familiäre Spannungen und hohe Erwartungen ihren Traum vom eigenen Familienhotel gefährden? Alina will mit ihrem Freund Pascal in das geerbte Haus ihres Großvaters in einem Dorf bei Stuttgart ziehen. Davor muss das Haus aber noch von Grund auf renoviert werden - neben ihren Vollzeitjobs. Das stellt ihre noch frische Beziehung auf eine harte Probe. Besonders für Pascal ist der Umzug aus Stuttgart raus aufs Land eine riesige Umstellung. Kommt er mit dem Dorfleben klar? Dazu gehört auch der örtliche Narrenverein, in dem Freundin Alina mittanzt - und Pascal demnächst vielleicht auch. Andreas und Bernd hatten gutbezahlte Jobs in Zürich. Und haben jetzt ein paar Hühner, Schafe und zwei eigensinnige Hundewelpen auf einem ehemaligen Bauernhof mitten im Schwarzwald. Der Neustart auf dem Land war zwar ihr Traum, aber ganz so einfach wie sie sich das Leben in der Natur vorgestellt haben, ist es dann doch nicht. Zum Glück gibt es hilfsbereite Nachbarn, die den Ex-Städtern unter die Arme greifen. Für Anna und Moritz war klar, wenn sie mal Kinder haben, sollen diese nicht in Köln, sondern auf dem Land aufwachsen. Jetzt ist Anna hochschwanger und sie renovieren einen Hof im Westerwald. Das Dorf ist für Moritz Heimat, seine Eltern wohnen am Ende der Straße. Für Anna dagegen als gebürtiges Nordlicht sind die hiesigen Sitten und Gebräuche noch etwas gewöhnungsbedürftig.
18:15
Fragen rund um die Gesundheit wird auf den Grund gegangen, und von den Moderatoren anschaulich aufbereitet. Dabei geht es unter anderem um Heilmittel, Ernährung und Kosmetikprodukte.
18:45
Angesichts steigender Fallzahlen in allen deutschsprachigen Ländern sind innovative Strategien gefragt. Sie sollen sowohl die Selbstbestimmung der durch Demenz Beeinträchtigten schützen als auch Pflegepersonal und Angehörigen Hilfestellung und Entlastung bieten. Die Dokumentation stellt alternative Projekte vor, in denen das gelingen könnte: eine Demenz-WG in Potsdam, die durch einen gemeinnützigen Verein finanziert wird, eine Initiative in Österreich, die Angehörige ausbildet und durch Tagespflege entlastet, und ein Haus in der Nähe von Zürich, das von ganzheitlichen Ansätzen in der Pflege geprägt ist. Allen gemein ist: Es reicht nicht, nur die Grundbedürfnisse der Betroffenen zu stillen. Vielmehr werden sie in diesen Einrichtungen in alle Tätigkeiten vom Einkaufen über das Kochen und Putzen im Rahmen ihrer jeweiligen Möglichkeiten eingebunden, um ihr Selbstwertgefühl und damit ihre Selbstständigkeit zu fördern und zu erhalten. Dazu dienen auch sportliche Aktivitäten, Gesprächskreise und gemeinsame Ausflüge.
19:30
Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Waldbaden liegt im Trend, entspannt und macht Spaß. Auf seinen Wanderungen vom Halterner Silbersee durch die Hohe Mark bis an den Rhein bei Rees legt Marco Schreyl immer wieder Pausen ein - und erlebt den Wald mit allen Sinnen. Begleitet wird er von der Freizeit-Pädagogin und Waldbade-Expertin Petra Hölters. Eindrucksvoll ist der Dämmerwald bei Schermbeck, wo alles wachsen darf, wie es will, und das "Arboretum Grenzenlust" mit seltenen Gehölzen aus dem 18. Jahrhundert. Neben viel Natur entdeckt Marco Schreyl interessante Bauwerke, pittoreske Ortschaften, Kultur, Handwerk und Kunst. Gastfreundschaft wird groß geschrieben im "Pankok Museum Haus Esselt" bei Hünxe; und an der alten Windmühle im Freilichtmuseum Reken gibt es frisch gebackenes Brot. Nur für Schwindelfreie ist der Besuch im Kletterpark bei Borken und der Aufstieg auf den 32 Meter hohen Aussichtsturm im Naturschutzgebiet Haard. Schafe als Landschaftsgärtner und freilebende Wölfe Vielfältig sind die tierischen Begegnungen: In der Westruper Heide rund um Haltern "arbeiten" Schafe als Landschaftspfleger. Im Wald am Niederrhein wurden Wölfe gesichtet. Wolfsberaterin Anja Baum hat die scheuen Tiere zwar noch nicht entdeckt, zeigt Marco Schreyl aber, wie ihre Spuren aussehen. Entspannung bietet eine Wanderung mit gar nicht störrischen Eseln durch den Wald bei Hünxe - und das Forellen-Fischen nahe Schermbeck. Wandern auf dem Wasser - mit Kanu und Elektrofloß Auerochsen und Tarpane gibt es keine mehr in der Auenlandschaft der Stever. Inzwischen sorgen Pferde, Rinder und Esel dafür, dass die Flussufer nicht zuwachsen. Das lässt sich gut bei einer gemütlichen Fahrt mit einem Elektrofloß beobachten. Krudenburg bei Wesel war früher ein wichtiger Hafenort für die Schifffahrt auf der Lippe. Heute ist das hübsche Dörfchen ein Treffpunkt für Radfahrer, Wanderer, Kanufahrer und Oldtimerfans. Handwerker in Schloss Raesfeld und Künstler in Schloss Ringenberg Ein Wasserschloss aus dem 17. Jahrhundert, in dem die Späne fliegen? Auf Schloss Raesfeld ist dies Alltag: Nach dem Zweiten Weltkrieg hat die NRW-Handwerkskammern hier eine Weiterbildungsakademie eingerichtet. Knapp 800 Jahre alt ist die Wasserburg Ringenberg bei Hamminkeln. Heute leben und arbeiten hier Musiker, Maler und Schriftsteller. Im Garten des Landcafés neben dem Schloss wird Marco Schreyl von einer Herde Alpakas begrüßt.
21:00
Die Messergewalt unter Jugendlichen nimmt in mehreren Ländern Europas zu. Während die Politik in Deutschland das vergleichsweise neue Phänomen vor allem mit Messerverbotszonen eindämmen will, kämpfen Politik und Zivilgesellschaft in Großbritannien bereits seit vielen Jahren auf verschiedenen Ebenen gegen die eskalierende Gewalt mit Messern. Denn die Zahlen sind noch erschreckender als hierzulande: Während in Deutschland zuletzt jährlich knapp 14.000 Fälle von Messerkriminalität registriert wurden, gab es in England und Wales mehr als 50.000 Messerattacken. Allein die britische Hauptstadt London verzeichnet mehr Messergewalttaten als ganz Deutschland. In den sozialen Medien kursieren unzählige Videos, die verstörende Schlachten zwischen rivalisierenden Gangs und einzelnen Jugendlichen zeigen - ausgetragen mit Macheten, Schwertern, Küchenmessern. Der einfache Zugang und die hohe Verbreitung der Messer führen zu einem fatalen Teufelskreis der Bewaffnung. Das Problem ist in Großbritannien seit langem erkannt und die Politik reagiert mit hohen Strafen, Verboten und Polizeieinsätzen. Zudem erfahren auch Präventionsprogramme immer breitere Unterstützung. Denn Experten, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sind sich einig: Es braucht mehr als nur verschärfte Gesetze. Notwendig seien nachhaltige und langfristige Programme, Investitionen in sogenannte Problemviertel und eine enge Einbindung der Jugendlichen in die Gesellschaft. Nur so ließen sich glaubhaft Alternativen zu Gewalt und Kriminalität vermitteln. Diese BR Story geht den Ursachen der zunehmenden Messerkriminalität nach - und der Frage, was Deutschland von Großbritannien im Umgang mit diesem Problem lernen kann.
21:45
22:15
Gewalt zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Menschheit. Blicken wir heute zurück in die Antike oder das Mittelalter, so erscheinen uns diese Epochen als grausam. Zur Schau gestellte physische Gewalt wie das öffentliche Abschlachten von Kriegsgefangenen in der Arena oder die Folter und Hinrichtung von Straftätern auf dem Marktplatz sind längst aus unserem Leben verschwunden. Deshalb empfinden wir solche Gewalt als barbarisch. Unser Blick hat sich verändert. Weil wir in einer Gesellschaft leben, in der wir nicht jeden Tag Angst haben müssen, ausgeraubt und ermordet zu werden. Das gilt zumindest für die westeuropäischen Länder. Dort haben wir dem Staat das Gewaltmonopol übertragen. Nur er darf legitim Gewalt ausüben - um uns zu schützen und um diejenigen zu bestrafen, die sich nicht an die Gesetze halten. Zudem haben Bildung und Wohlstand dazu beigetragen, Gewalt zu ächten. Trotzdem verschwindet sie nicht. Weil wir nicht anders können? Ist es unser Schicksal, dass wir aggressiv sind, im Affekt zuschlagen oder Gewalt geplant einsetzen, um uns einen Vorteil zu verschaffen? Die Forschung sagt: Nein. Neben der Biologie haben auch das soziale Umfeld oder persönliche Erfahrungen einen großen Einfluss auf unsere Gewaltbereitschaft. Angenommen, alle Menschen in einer Gesellschaft würden unter den besten Bedingungen aufwachsen: Gäbe es dann keine Gewalt mehr?
22:45
23:00
23:20
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.
23:50
Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst. Besondere Ereignisse, die von Nachrichtensprecher-Legenden wie Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff präsentiert wurden, waren unter anderem das dramatische Terrorjahr 1977, die Wahlen von Papst Johannes Paul II. und US-Präsident Ronald Reagan oder die "Bonner Wende", die Ablösung der Bundesregierung von Kanzler Schmidt durch den späteren "Kanzler der Einheit" Helmut Kohl.