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TV Programm für ARD-alpha am 15.03.2026

alpha-centauri 04:00

alpha-centauri: Gibt es einen 10. Planeten?

Astronomie

Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.

Space Night 04:15

Space Night: Earth-Views (6)

Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.

alpha-centauri 05:15

alpha-centauri: Wie alt ist die Erde?

Astronomie

Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.

Bob Ross - The Joy of Painting 05:30

Bob Ross - The Joy of Painting: The Old Oak Tree

Malerei

"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.

Englisch für Anfänger 06:00

Englisch für Anfänger: The helpful neighbour

Englisch

What's your name, are you German. Mit einfachen Fragen und Antworten führt dieser Klassiker unter den Fernsehsprachkursen in die englische Sprache ein. In 51 Lektionen werden die wichtigsten Grammatikstrukturen und der Grundwortschatz vermittelt. Wann sagt man "some" oder "any"? Wann heißt es "he was" und wann "he has been"? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen, die Sie im Englischunterricht nie zu stellen wagten, liefert Englisch für Anfänger in witzigen Spielszenen und fundierten Erklärteilen.

Campus Talks 06:30

Campus Talks: Wie gelingt eine nachhaltige Wasserversorgung? - Warum investieren wir so wenig in Aktien?

Wissenschaft

In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.

alpha Uni 07:00

alpha Uni: Job: Psychotherapeutin und Sozialarbeiter

Erwachsenenbildung

Wissen macht Ah! 07:30

Wissen macht Ah!: Ganz schön schnell

Kindersendung

Shary und Ralph zeigen in jeder Folge neue und interessante Dinge aus dem Alltag und klären über Fragen aus den verschiedensten Bereichen auf.

neuneinhalb - für dich mittendrin 07:55

neuneinhalb - für dich mittendrin: Testurteil "Sehr gut" - Warum Produkte getestet werden

Kindermagazin

"neuneinhalb",das Nachrichtenmagazin für Kinder, erklärt in ARD-alpha immer sonntags um 09.30 Uhr gesellschaftspolitische Themen so, dass sie jeder versteht.

Tele-Gym 08:05

Tele-Gym: Aerobic, Bewegung, Tanz

Fitness

Bewegung liegt in der Natur des Menschen. Ganz besonders Frauen haben oft den Wunsch, sich nach Musik zu bewegen, trauen sich aber nicht, das im Fitnessstudio und damit in der "Öffentlichkeit" zu machen. Wir bringen das Training direkt nach Hause ins Wohnzimmer: Mit den Dance Workouts wird der gesamte Körper von Kopf bis Fuß trainiert: Einfache Bewegungen aktivieren die Stoffwechselsysteme, der Kreislauf wird angeregt und Kalorien verbrannt. Langeweile kommt bei dem mitreißenden Dance-Training der Top-Presenterin Johanna Fellner nie auf: Schritt für Schritt baut sie die abwechslungsreichen Choreografien so auf, dass die Zuschauer die anspruchsvollen Schrittsequenzen schnell lernen. Die acht Folgen haben unterschiedliche Schwierigkeitsstufen und verschiedene tänzerische Stilrichtungen: Von der klassischen Dance-Aerobic über sexy Latino bis hin zu erdigen Afro-Kombinationen und hippen Funk-Moves. Beim Tanzen geht das Herz auf und der Körper bewegt sich wie von selbst zur packenden Musik! Wir bieten ein motivierendes Herz-Kreislauftraining, bei dem man nicht immer auf die Uhr blickt und sich fragt "Wie lange noch?" Ausstrahlung, Koordination, Fitness und Ausdauer verbessern sich mit viel Spaß bei jedem Training!

Panoramabilder 08:20

Panoramabilder

Kamerafahrt

Länder-Menschen-Abenteuer 09:45

Länder-Menschen-Abenteuer: Ein Stück Frankreich in Nordamerika - Die Inseln Saint-Pierre et Miquelon

Land und Leute

Länder-Menschen-Abenteuer 10:30

Länder-Menschen-Abenteuer: Unbekanntes Algerien. Von der Sahara bis zum Mittelmeer

Land und Leute

Wunderschön 11:15

Wunderschön: Familieninsel Föhr

Landschaftsbild

Floridas Südwestküste 12:00

Floridas Südwestküste: Tropisches Inselparadies rund um Fort Myers

Landschaftsbild

Länder-Menschen-Abenteuer 12:45

Länder-Menschen-Abenteuer: Im Herzen Schottlands - Mit dem Zug durch die Lowlands

Landschaftsbild

Am Hauptbahnhof Edinburgh beginnt eine Zugreise in ein Land voller Farben und Gegensätze. Vorbei am weltberühmten Edinburgh Castle geht es nach Norden, über die imposante, knallrote Forth Bridge, 50 Meter hoch über dem blau schimmernden Meeresarm Firth of Forth. Der erste Teil dieser Reise mit dem Zug durch Schottland beginnt in der bunten, brodelnden Hauptstadt Edinburgh. Durch die sanften Hügelketten der schottischen Midlands geht es bis an die wilde, malerische Ostküste rund um Aberdeen. Entlang der Strecke warten Begegnungen mit den ganz eigenen, kantigen Bewohnerinnen und Bewohnern dieser Gegend. Mit Menschen wie dem einzigen schottischen Schwertschlucker Steven Archibald, der beim weltgrößten Straßenkünstler-Festival Fringe in Edinburgh versucht, das Geld für einen Urlaub mit seinem Sohn zu verdienen. Früher war Steven Fabrikarbeiter, heute riskiert er Tag für Tag sein Leben, wenn er sich eine 30 Zentimeter lange Stahlklinge tief in den Rachen schiebt. Nur einen Steinwurf entfernt von der berühmten Royal Mile Edinburghs oben auf dem Burghügel hat Howard Nicholsby seinen Laden. Howard ist dort bekannt wie ein bunter Hund. Er haucht dem schottischen Nationalsymbol, Kilts, neues Leben ein. Er schneidert nicht die typisch karierten Billigröcke, mit denen Touristen sich verkleiden, sondern außergewöhnliche Modelle. In seiner Kollektion finden sich Kilts aus Materialien wie Baumwolle, Hanf, Plastik und Jeans. Ungewöhnlich, modern und sehr erfolgreich. Rockstars wie Lenny Kravitz, Robbie Williams und Schaupieler Vin Diesel tragen seine Stücke. "Ich selber habe seit 17 Jahren keine Hose mehr angezogen", sagt er. Howard fährt mit dem Zug Richtung Norden zu seinem Vater Geoffrey. In dessen Kiltwerkstatt hat er das Handwerk damals erlernt. Doch nicht nur die Faszination für Schottenröcke haben sie gemeinsam, es gibt ein noch viel größeres Projekt: Vor 30 Jahren hat die Familie eine Schlossruine gekauft. "Das Schloss wieder aufzubauen, ist so ein bisschen auch mein Traum geworden." Es dürfte, vorsichtig geschätzt, noch ein paar Jahre dauern. Wer im Zug aus dem Fenster schaut, sieht nicht nur malerische Buchten und dramatisch anmutende Landschaften, sondern immer wieder auch Golfplätze. Über 550 gibt es davon im Land, Schottland ist die Geburtsstätte des Golfs. Hier trainiert die 20-jährige Ellie Docherty, um den sehr männlich dominierten Nationalsport aufzumischen. Sie will Profisportlerin werden. Die Leidenschaft dafür hat sie von ihrem Großvater geerbt. Er war selbst Profi und ist seit über 70 Jahren auf den schottischen Greens zu Hause. Heute ist er Ellies größter Fan. Weiter im Osten, am äußersten Ende des Firth of Forth, liegt das beschauliche Örtchen St. Monans, ein kleines Fischerdorf mit einem hinreißend schönen Leuchtturm. Hier residiert die dienstälteste Küstenwache Schottlands. Und es dürfte die einzige sein, die kein eigenes Rettungsboot hat. Doch Küstenwächterin Anne, agil, Mitte 70 und so ruhig und gleichmütig, wie nur jemand sein kann, der mit allen Küstenwassern gewaschen ist, schiebt das Problem schmunzelnd beiseite. "Wenn jemand in Seenot gerät, rufen wir die Küstenwache in Aberdeen an. Und die schicken dann ein Rettungsschiff." Mit einer Tasse Tee setzt sie sich vor den Leuchtturm und genießt die Aussicht über die felsige, raue Küste. Auf dem Bahnhof in Perth wartet Calum Richardson auf seinen Zug nach Hause an die Ostküste. Calums kleiner, aber legendärer Fish-and-Chips-Laden The Bay in Stonehaven gilt als bester in ganz Großbritannien. Das will was heißen, denn Fish and Chips ist britisches Nationalgericht. Entsprechend ist die Menschenschlange vor seinem winzigen Laden manchmal über 100 Meter lang. Seinen Fisch bekommt Calum von der Familiendynastie Couper aus Aberdeen. Dort wird mittlerweile in dritter Generation Fisch filetiert, von Hand wohlgemerkt.

Eisenbahn-Romantik 13:30

Eisenbahn-Romantik: Die Aspangbahn - Der Traum von der k.u.k.-Magistrale

Freizeit und Hobby

Es ist die größte touristische Attraktion Hamburgs: das Miniatur-Wunderland. Eine SWR Reportage über den Schweizteil. Als vor Jahren ein Brüderpaar von einer Modellbahnwelt träumte, hatten alle gelächelt. Kurze Zeit später lächelt niemand mehr, denn das Miniatur-Wunderland macht seinem Namen in jeder Hinsicht alle Ehre. Die riesige, ständig wachsende Modellbahnanlage in der Hamburger Speicherstadt zieht pro Jahr mehr Zuschauer:innen an als die Fußballprofis des HSV. Das Wunderland wird immer größer und höher. Der Schweizteil lockt mit einem begehbaren Berg. Er hat die Form des weltberühmten Matterhorns und misst sechs Meter. Ein stolzer Berg und eine Anlage der Superlative, die zum Traum wird, wenn das Alpenglühen beginnt.

Nordtour 14:00

Nordtour

Tourismus

Winter rund um den Feuerkogel 14:45

Winter rund um den Feuerkogel

Landschaftsbild

Der Himmel schleiert zu, die Abende werden kühler und kürzer - Zeit für die Bewohner der Mürztaler Almen, die Saison zu beenden und die Tiere wieder ins Tal zu treiben. Gestalter Michael Weinmann ist mit der Kamera durch das herbstliche Mürzer Oberland gezogen und zeigt, wie die ansässigen Menschen hier mit dem Saisonwechsel umgehen: die Halterin Melanie Lasselsberger, der Musikant Gerhard Gruber, der gerne einmal auf der Hütte aufspielt und den Leuten die letzten sonnigen Tage heroben versüßt, der ehemalige Holzknecht Johann Brandl, der erzählt, dass das frühere Leben der Holzknechte weit von jeder Hüttenromantik entfernt gewesen ist. Außerdem stellt der Film die beiden jungen Pferdeliebhaberinnen Angelika Sparer und Veronika Lercher vor, die ihre Pferde in der warmen Jahreszeit auf der Alm grasen lassen, sowie Martin Veitschegger vom Arbeitersängerbund Maienzeit, der mit seinen Kolleginnen und Kollegen das überlieferte Liedgut lebendig erhält.

Bob Ross - The Joy of Painting 15:30

Bob Ross - The Joy of Painting: After the Rain

Malerei

"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.

Kunst und Krempel 16:00

Kunst und Krempel

Kunst und Kultur

Was ist die Standuhr der Großmutter tatsächlich wert? Experten recherchieren Herkunft, Geschichte und Zeitwert von Gegenständen, die Zuschauer mitbringen. Meist sind dies Erbstücke oder Flohmarktfunde.

ARD Wissen 16:30

ARD Wissen: Explosives Erbe - Lena Ganschow und die Weltkriegsbomben

Dokumentation

Vor achtzig Jahren ging der zweite Weltkrieg zu Ende - doch die gefährlichen Spuren des Krieges lauern noch immer im Untergrund: Blindgänger, die im Erdreich vor sich hin rosten. Besonders betroffen: Die Kleinstadt Oranienburg nördlich von Berlin. Als Sitz zahlreicher Rüstungsbetriebe, wurde der Ort von den Alliierten intensiv bombardiert. Noch heute liegen hier über 200 Weltkriegsbomben, die immer mal wieder explodieren. Hinzu kommt: in Oranienburg gibt es besonders viele Blindgänger mit chemisch-mechanischem Langzeitzünder. Sie sind nicht nur eine latente Gefahr für die Bevölkerung, sondern auch für den Kampfmittelräumdienst. Lässt sich der Zünder entschärfen oder ist eine kontrollierte Sprengung nötig? Wie weiträumig muss evakuiert werden? Lena Ganschow geht für ARD-Wissen auf Spurensuche in Deutschland. Was kann die Wissenschaft leisten, um das Problem der Munitionsaltlasten zu lösen? Forschende am Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik in Freiburg analysieren durch Druckwellenversuche die Explosionsbelastung rund um den Fundort. Basierend auf Stadtmodellen hat das Team eine Software entwickelt, die die Druckwellenausbreitung und den Splitterflug bei einer Detonation simuliert. So können Kampfmittelräumdienste Gefahrenzonen frühzeitig erkennen - was die Evakuierung von Kliniken, Kitas, Seniorenheimen und Wohnhäusern besser steuerbar macht. Doch nicht nur an Land, auch im Meer lagern tonnenweise Bomben. Nach Kriegsende wurde bei der Entmilitarisierung Munition aus den Arsenalen in der Nord- und Ostsee verklappt. Dort lagert sie bis heute - insgesamt rund 1,6 Millionen Tonnen. Das Problem: Das Innenleben einer Fliegerbombe besteht aus hochgiftigen Chemikalien - krebserregendes TNT, Senfgas, Quecksilber. Die Bomben korrodieren im Salzwasser und entlassen die Giftstoffe in die Umwelt. Ein Team des GEOMAR-Forschungszentrums hat nun in der Lübecker Bucht begonnen, die Fundorte zu kartieren und wissenschaftlich zu untersuchen: Wo genau liegt welche Munition? Wie groß ist das Risiko, dass sie bei der Bergung Sprengstoff verliert? Welche Auswirkungen haben die Giftstoffe auf die Meeresfauna? Bei der Exploration kommen auch kameragesteuerte Unterwasserfahrzeuge wie "Käpt'n Blaubär" zum Einsatz. Tatsächlich liegt in solchen Tauchrobotern große Hoffnung, nicht nur bei der Erkundung, sondern auch bei der Bergung der Weltkriegsbomben. Komplett autonom und mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet, steuert der Unterwasser-Roboter "Cuttlefish" durch das Forschungsbecken des DFKI in Bremen. Bestückt mit jeder Menge Sensoren und Greifarmen wird er darauf trainiert, selbständig Objekte am Meeresgrund zu erkennen und zu bergen, um so die Gefahr für den Menschen zu minimieren. Bei ihrer Spurensuche darf Lena nicht nur dem DFKI-Team für Maritime Robotik beim Training des Tauchroboters über die Schulter schauen, sondern geht auch an Bord der Alkor. Auf dem GEOMAR-Forschungsschiff zeigt ihr Jens Greinert, mit welchen Technologien er die Weltkriegsmunition in der Lübecker Bucht dokumentiert. In Oranienburg trifft Lena Ganschow den Sprengmeister André Müller, der sich mit Langzeitzündern auskennt wie kein Zweiter. Außerdem erfährt sie in Köln von der Geo-Physikerin Gudela von Gronefeld, wie sich Blindgänger unterirdisch aufspüren lassen. Wie lange wird es noch dauern, bis die gefährlichen Kriegsspuren vollständig beseitigt sind? Und was kann die Forschung dazu beitragen, Deutschland von seinem explosiven Erbe zu befreien?

Mayrs Magazin - Wissen für alle 17:15

Mayrs Magazin - Wissen für alle

Infomagazin

Aktuell, anschaulich, lehrreich - das ORF-Wissenschaftsmagazin von und mit Günther Mayr. Jede Woche zeigt es in informativen Beiträgen die neuesten Erkenntnisse der Forschung, die uns allen etwas bringen. Mythen, Gerüchte und Fake-News werden wissenschaftlich überprüft und nachvollziehbar entlarvt. Dazu gibt es spannende Reportagen von den interessantesten Forschungsschauplätzen in Österreich und weltweit. Regelmäßig werden erfolgreiche Wissenschafter/innen, ihre persönlichen Zugänge und ihre herausfordernde Arbeit porträtiert. Ein Blick ins Archiv soll anschaulich machen, wie schnell sich Forschung und Erkenntnisse im Lauf der Geschichte verändern. Was war Utopie, was ist bis heute erfolgreich? Die Welt der Forschung - von ihren Anfängen bis zum Blick in die Zukunft.

Einfach genial 17:35

Einfach genial

Infomagazin

Pflegeleichtes Hochbeet mit neuen Größen und Gewächshausaufsatz Vor sechs Jahren hat ein Erfinder aus dem LK Göttingen sein pflegeleichtes Hochbeet vorgestellt. Es verfügt über eine automatische Wasserversorgung und eine Wärmedämmung. Der Bausatz lässt sich in nur 30 Minuten aufbauen. In den vergangenen Jahren hat der Entwickler die Konstruktion verfeinert und bietet verschiedene Größen, auch für den Balkon an. Mit Gewächshaus oben drauf, kann man sogar fast das ganze Jahr von diesem Beet ernten. Multifunktionsgerät für Kommunalbetriebe zertifiziert Im März 2020 hat "Einfach genial" ein motorunterstütztes Multifunktionsgerät für Haus, Hof und Garten aus dem Münsterland vorgestellt. Verschiedene Aufsätze ermöglichen Unkrautentfernen, Umgraben und vielem mehr. Seit der TV-Vorstellung wurde die Maschine ständig weiterentwickelt, u. a. Bürstenaufsätze optimiert. Die bestanden nun auch die Steinschlagprüfung und dürfen somit von Kommunen genutzt werden. Schneckenschutzmittel Schnexagon am Markt etabliert Schnexagon war 2016 der weltweit erste Antihaft-Lack, um Schnecken von Beeten fernzuhalten. Eine Biologin aus Kiel hat mit Tensiden (u. a. auch in Waschmitteln und Seifen) die starke Klebkraft des proteinreichen Schneckenschleims besiegt. Schnexagon hat sich in den vergangenen Jahren auf dem Markt etabliert und die Erfinderin hat Produktion und Vertrieb in andere Hände gelegt, um sich ihrer Arbeit als Biologin zu widmen. Bio-Klee-Dünger aus Dresden als Stäbchen für Topfpflanzen Drei Dresdner haben vor sechs Jahren ihren Kleedünger im MDR vorgestellt. Mit Hilfe von Knöllchenbakterien speichert die Grünpflanze Stickstoff aus der Luft in ihren Wurzeln. Nach der Ernte kommt der Klee ins Trockenwerk und wird dann zu Pellets gepresst. Die lassen sich unproblematisch dosieren und per Hand streuen. Das Team arbeitet mit zertifizierten Biobetrieben zusammen. Sie bieten mittlerweile auch Düngestäbchen für Topfpflanzen an. Idee der Grassamenpellets für Waldaufforstung genutzt Die Idee, die ein Ingenieur aus der Nähe von Berlin für Grassamen-Pellets mit Lehm hatte, hat er für das Aussäen von anderen Pflanzen genutzt. Besonders stolz sind die Entwickler, dass ihre Idee auch erfolgreich für Aufforstungen unsere Wälder genutzt werden kann. Mit herkömmlichen Grassamen war der Ingenieur nicht zufrieden. Sie sind zu witterungsanfällig und werden oft von Vögeln gefressen. Daraufhin hat er Maschinen und ein Verfahren entwickelt, mit dem die Samen mit Lehm ummantelt werden. Täglich werden in Deutschland etwa 130 Erfindungen patentiert. Darunter sind viele Ideen, die im Haushalt helfen und der Gesundheit dienen sollen. Doch wie werden die Ideen berühmt, die das Licht der Öffentlichkeit wirklich nicht scheuen müssen? Die Antwort bietet das TV-Magazin "Einfach genial", das jede Woche pfiffige Ideen ins Rampenlicht stellt. Seit 1996 hat das "Einfach genial"-Team über 3.000 Erfindungen vorgestellt. Darunter Neues für den Bau des Eigenheimes, Geniales rund um das Fahrrad oder Ideen für ein Leben ohne Chemie. Präsentiert werden auch Ideen für das Auto, den Garten und das Kinderzimmer. Und immer wieder Erfindungen, die helfen, Heiz- oder Stromkosten zu sparen.

Quarks 18:00

Quarks: Bezahlbar, sicher, klimafest: Wie wir in Zukunft wohnen und bauen

Infomagazin

Wohnen muss bezahlbar bleiben und darf kein Stressfaktor werden. Doch steigende Mieten, schwankende Nebenkosten und extremes Wetter wie Hitze oder Starkregen fordern unseren Alltag heraus. Wie schaffen wir es, dass Wohnen in Deutschland sicher, bezahlbar und gleichzeitig klimafreundlich bleibt? Quarks macht den Praxis-Check: Wie können wir wieder bezahlbaren Wohnraum schaffen? Wie viel Platz brauchen wir überhaupt zum Leben? Und wir schauen auf die Substanz: Beton ist ein großer Klimatreiber im Bauen - welche Alternativen sind heute schon solide, alltagstauglich und langfristig finanzierbar? Außerdem zeigt Quarks, wie kluge Stadtplanung unseren Alltag konkret verbessert: Dächer, die kühlen und Strom liefern, die "Schwammstadt" gegen Hitzeinseln und Quartiere der kurzen Wege statt Dauerstau. Quarks liefert klare, wissenschaftlich belegte Antworten und zeigt, was heute schon machbar ist. Damit unsere Städte das bleiben, was sie sein müssen: ein sicheres, angenehmes und bezahlbares Zuhause für uns alle.

Prisma 18:45

Prisma

Kopftuchverbot, Sterbehilfe, religiöse Symbole im Wahlkampf: Religion und Ethik spielen in der öffentlichen Diskussion immer wieder eine zentrale Rolle. "Prisma", das neue ORF-TV-Format informiert über aktuelle Geschehnisse im Zusammenhang von Gesellschaft und Wissenschaft. Die Sendung liefert Zusammenhänge, diskutiert verschiedene Standpunkte und analysiert religionspolitische und ethische Entwicklungen im In- und Ausland. Durch die Sendung führen Judith Fürst, Konstantin Obermayr und Sandra Szabo.

RESPEKT - Demokratische Grundwerte für alle! 19:00

RESPEKT - Demokratische Grundwerte für alle!: Bildung - wie kann sie gerechter werden?

Reportage

Ohne Bildung keine Entwicklung der Persönlichkeit, ohne Bildung weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt, ohne Bildung weniger Teilhabe an der Demokratie. Ob die Vermittlung von Wissen an Grundschulen und weiterführenden Schulen, oder die Berufsausbildung, was wir während der ersten Lebensjahren bis ins Erwachsenenalter lernen, bestimmt wesentlich über Erfolg oder Misserfolg in vielen Bereichen unseres Lebens. Respekt-Moderator Rainer Maria Jilg trifft in der Reportage "Bildung - wie kann sie gerechter werden?" Menschen, die vom deutschen Bildungssystem aufgegeben wurden - und es trotzdem geschafft haben. Menschen mit Lernbehinderungen, mit körperlichen oder geistigen Handicaps fallen in Deutschland schnell aus dem regulären Bildungssystem. In Förderschulen bemüht sich zwar engagiertes Personal, Bildungschancen zu ermöglichen. Nicht selten aber scheitern die guten Ansätze am Geld- und Personalmangel. Ähnlich ist es bei Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Milieus. Verhältnismäßig wenige schaffen den Aufstieg aufs Gymnasium und an die Hochschulen. Spätestens seit den PISA-Studien ist klar: So gut das deutsche Bildungssystem ist - es ist auch ungerecht. Die Respekt-Reportage "Bildung - wie kann sie gerechter werden?" begleitet eine Flüchtlings-Familie bei ihrem alltäglichen Kampf, die Bildungschancen ihrer beiden Kinder zu verbessern. Moderator Rainer Maria Jilg trifft zwei Ausbilder, die aufgrund von Lernbehinderungen selbst vom Bildungssystem fast aufgegeben wurden und heute Erzieherinnen und Erzieher für Menschenmit Lernschwächen sensibilisieren. Respekt zeigt die Folgen des deutschen "Bildungs-Schismas": Das historisch gewachsene deutsche Bildungssystem unterteilt kategorisch zwischen höherer Allgemeinbildung und der Berufsausbildung. Experten warnen, dass Letzteres zunehmend an Wertschätzung verliert - mit dramatischen Folgen für die Einzelnen und für die gesamte Gesellschaft.

Der Lehrer, der Genies macht 19:30

Der Lehrer, der Genies macht

Reportage

Katerina Neydenova war 2014 die beste Physik-Schülerin der Welt. Dank der Hilfe ihres Lehrers Teodosi Teodosiew gewann sie damals die Physik-Olympiade. Heute untersucht sie mit High-Tech-Elektronenmikroskopen Proteine, um künftig bakterielle Krankheiten bekämpfen zu können. Womöglich erhält Katerina eines Tages einen Nobelpreis für ihre Arbeit in Cambridge. Die Leidenschaft für Naturwissenschaften hatte einst Teodosi in ihr entfacht. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet und will bis zu seinem Tod weitermachen. Dafür baut er gerade eine alte verlassene Schule in einem Dorf im Balkan-Gebirge aus. "Ohne Internet können wir uns dort auf Physik-Aufgaben konzentrieren." Seinen Schülern gibt er Humor und Disziplin mit auf den Weg: "Ihr müsst euch 15 Stunden am Tag mit Physik beschäftigen, sonst besteht ihr nicht an den Elite-Unis gegen das Heer an Chinesen." Wenn er an die Konkurrenz aus Fernost denkt, kommt der 77-Jährige ins Schwärmen. Dort herrsche noch dieselbe Disziplin, die er aus seiner Jugend im kommunistisch geprägten Bulgarien kenne. Bildung wurde damals - analog zur Sowjetunion - zentral organisiert und den Naturwissenschaften hohe Bedeutung beigemessen. Dagegen sei Bulgariens Bildungssystem heute unterfinanziert, die Jugend abgelenkt durch soziale Medien und unkonzentriert durch die damit einhergehende kurze Aufmerksamkeitsspanne. "Ich kämpfe als einer der Letzten gegen diesen fatalen Trend an", erklärt Teododsi.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Habsburgs Ringstraßenbarone 20:15

Habsburgs Ringstraßenbarone: Die Exoten von der Levante

Dokumentation

Es gibt kaum ein glanzvolleres Kapitel in der Wiener Geschichte als jenes der Ringstraßenbarone: Familien mit unermesslichen Reichtümern kauften sich hier nahe der Krone ihren Platz an der Sonne. Ihre Palais zeugen bis heute vom Selbstbewusstsein dieser Noblesse. Woher kamen sie und was trieb Familien wie die Ephrussis, Epsteins, Scheys und Todescos an, der Ringstraße ihren imperialen Glanz zu verleihen? Durch die Reihe führt Friedrich von Thun. In Folge 1 geht es um die Exoten von der Levante-Küste: Ephrussi, Dumba und Baltazzi hatten dort, zum Beispiel als Getreide-Exporteure, große Vermögen angehäuft. In der Kaiserstadt Wien wollten sie ihr Geld in Einfluss und Macht ummünzen.

Habsburgs Ringstraßenbarone 20:55

Habsburgs Ringstraßenbarone: Die böhmischen Magnaten

Dokumentation

Habsburgs Ringstraßenbarone: sie kamen, zahlten und siegten. Habsburg war auf sie angewiesen - ohne ihr Geld und ihre Kunstsinnigkeit keine Ringstraße. Für die Familien, die sich hier einkauften, lohnte es sich mehrfach: viele von ihnen wurden geadelt und nicht wenige vermehrten ihren Reichtum in den oft monopolistisch geregelten Märkten. Friedrich von Thun reist zurück in die Geschichte und an die Schauplätze, wo diese Karrieren begonnen haben. In Folge 2 geht es um die Prager Textil-Magnaten und um die Familien mit böhmischen oder mährischen Wurzeln wie Epstein, Przibram oder die Kohlen-Gutmanns - Familien, die den Staub ihrer Geschäfte abbeutelten, Banken gründeten und sich in feinem Zwirn in Wiens zweiter Gesellschaft tummelten.

Theaterprobe mit Fritz Kortner (1964) 21:40

Theaterprobe mit Fritz Kortner (1964)

Reportage

Theaterprobe zur Uraufführung des Stücks "Zwiesprache" von Fritz Kortner an den Kammerspielen München

Sounds of Babylon 21:45

Sounds of Babylon: Darius Milhaud - La?création?du?monde

Musikmagazin

Im neuen Edutainment-Format "Sounds of Babylon - Musik der goldenen 20er" geht BR-KLASSIK auf eine internationale Zeitreise und zeigt Experimentierfreude und Musik im Aufbruch. Die junge Dirigentin Erina Yashima präsentiert als Host gemeinsam mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Schlüsselwerke der Epoche. Unterhaltsam und anschaulich setzt sie sich mit der Machart der Werke auseinander und entdeckt ungeahnte Verknüpfungen mit Themen unserer heutigen Zeit, wie etwa mit kultureller Aneignung oder strukturellem Rassismus. Wie durchkreuzte Béla Bartók mit seiner scheinbar unpolitischen "Tanzsuite" die ultranationalen Absichten seiner Auftraggeber in Budapest und schuf so unbemerkt ein Plädoyer für die "Verbrüderung der Völker"? Warum wurde Strawinsky in Paris mit seinem "Oktett für Blasinstrumente" zum Vorreiter des Neoklassizismus? Und weshalb wurde Gershwins "Rhapsody in Blue" zum Symbol für amerikanische Kultur? Der Jazz, der über den Atlantik schwappte, weckte die Neugierde europäischer Komponist:innen. Darius Milhaud gehörte zur "Groupe des Six" und wurde ein wichtiger Botschafter für den transatlantischen Kulturaustausch in Sachen Musik. Dabei setzte er sich auch mit den afrikanischen Wurzeln und der Leidensgeschichte der Schwarzen in den USA auseinander. In dieser Folge aus der Reihe "Sounds of Babylon" stellt Dirigentin Erina Yashima Milhauds Schlüsselwerk vor: das Ballett "La Création du Monde". Milhaud schrieb es für die Ballettkompagnie "Ballets Suédois", die afrikanische Schöpfungsmythen auf die Bühne brachten. Ein Saxophon, vier Solo-Streicher, Schlagwerk und Klavier verleihen der Melodie am Anfang eine mystische Klangfarbe. Hier entsteht völlig neu symphonischer Jazz. Gemeinsam mit Solist:innen vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks verschafft Erina Yashima tiefe Einblicke in die Komposition. Mit der so gewonnen Erkenntnis steht dem Genuss des nachfolgende Konzerts von "La Création du Monde", gespielt von Solist:innen des BRSO nichts mehr im Weg.

Capriccio 22:20

Capriccio

Magazin

Das Kulturmagazin im BR Fernsehen

Pop Secret Stories 22:50

Pop Secret Stories: Sarah Connor - Vom Reality-Star zur Popsängerin mit politischer Message

Magazin

Welche popkulturellen Hype-Themen treiben dich gerade um? Wir erzählen dir spannend den Schlüsselmoment, der alles ausgelöst oder verändert hat, erklären die Zusammenhänge und überraschen dich mit Details, die selbst du als Popkultur-Fan noch nicht kanntest.

Habsburgs Ringstraßenbarone 23:05

Habsburgs Ringstraßenbarone: Die Exoten von der Levante

Dokumentation

Maximilian I., der visionäre Selbstdarsteller, der "letzte Ritter", der Jäger und Soldatenkaiser: Zum 500. Todestag des legendären Habsburger-Herrschers führt diese Dokumentation von ORFIII in Zusammenarbeit mit dem Landesstudio Tirol an die schönsten Plätze von "Maximilians Tirol". Maximilians Residenzstadt Innsbruck mit dem Goldenen Dachl und den berühmten "Schwarzen Mandern", seine Jagdsitze und Jagdschlösser, die spektakuläre Martinswand mit der "Maximiliangrotte", das Fürstenhaus am Achensee, Schloss Tratzberg oder die Festung Kufstein: Kaiser Maximilian hat Tirol geliebt, oft besucht und mit manchem Waffengang auch belastet. R: Georg Laich.

Habsburgs Ringstraßenbarone 23:45

Habsburgs Ringstraßenbarone: Die böhmischen Magnaten

Dokumentation

Maximilian I., der visionäre Selbstdarsteller, der "letzte Ritter", der Jäger und Soldatenkaiser: Zum 500. Todestag des legendären Habsburger-Herrschers führt diese Dokumentation von ORFIII in Zusammenarbeit mit dem Landesstudio Tirol an die schönsten Plätze von "Maximilians Tirol". Maximilians Residenzstadt Innsbruck mit dem Goldenen Dachl und den berühmten "Schwarzen Mandern", seine Jagdsitze und Jagdschlösser, die spektakuläre Martinswand mit der "Maximiliangrotte", das Fürstenhaus am Achensee, Schloss Tratzberg oder die Festung Kufstein: Kaiser Maximilian hat Tirol geliebt, oft besucht und mit manchem Waffengang auch belastet. R: Georg Laich.

Die Tagesschau vor 20 Jahren 00:30

Die Tagesschau vor 20 Jahren

Dokumentation

Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst. Besondere Ereignisse, die von Nachrichtensprecher-Legenden wie Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff präsentiert wurden, waren unter anderem das dramatische Terrorjahr 1977, die Wahlen von Papst Johannes Paul II. und US-Präsident Ronald Reagan oder die "Bonner Wende", die Ablösung der Bundesregierung von Kanzler Schmidt durch den späteren "Kanzler der Einheit" Helmut Kohl.

Bob Ross - The Joy of Painting 00:45

Bob Ross - The Joy of Painting: Sunlight in the Shadows

Malerei

"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.

Space Night 01:15

Space Night: Earth-Views (2)

Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.

alpha-centauri 02:15

alpha-centauri: Wie misst man Entfernungen im All?

Astronomie

Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.

Space Night 02:30

Space Night: Flight through the Skies

Astronomie ist eine der ältesten Wissenschaften überhaupt - und gleichzeitig eine der modernsten: Heutige Astronomen nutzen fortschrittlichste Technologie, um immer tiefer und mit immer größerer Detailschärfe ins Weltall zu blicken. Hubble, Apex, Alma oder La Siola heißen beispielsweise die Teleskope, mit denen das Weltall erforscht wird. Der Film zeigt faszinierende Bilder und Animationen, die alle auf den Ergebnissen der Weltraumforschung dieser Teleskope basieren.

alpha-centauri 03:30

alpha-centauri: Was ist Zeit?

Astronomie

Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.

Space Night classics 03:45

Space Night classics: Space Cowboys - Das Apollo-Projekt

Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.

alpha-centauri 04:45

alpha-centauri: Was ist ein Atomkern?

Astronomie

Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.