14:30
Winter im Klostertal - Im Naturschnee-Skigebiet am Sonnenkopf nimmt Moderatorin Annette Krause bei der mehrfachen Freeride-Weltmeisterin Nadine Wallner einen Kurs im Tiefschneefahren. Eine Alternative zum Skifahren ist die Schneeschuhwanderung mit Wanderführerin Caroline Mark auf den Aussichtsberg Mutjöchle. Von hier hat man einen grandiosen Blick auf die Vorarlberger Bergwelt und auf das Klostertal. Mit dem Bau der Arlbergbahn und des Eisenbahntunnels vor mehr als 100 Jahren wurde die Region zur Hauptverkehrsader zwischen Ost und West. Annette Krause begleitet die Männer der Eisenbahn-Feuerwehr auf ihrem Löschzug bei der Fahrt in den mehr als zehn Kilometer langen Tunnel zu einer Rettungsübung. Stuben am Arlberg gilt nicht nur als Wiege des Skisports. Hier treffen sich einmal im Jahr Snowboarderinnen und Snowboarder aus aller Welt zu einem legendären Rennen. Paul Gruber, einer der Snowboard-Pioniere, vermittelt Annette Krause die Faszination an diesem Sport. Ziel der Expedition ist die auf 2.288 Meter gelegene Ulmer Hütte, in der Annette Krause auf viele Urlauberinnen und Urlauber aus dem Südwesten trifft.
15:15
Der Chemiker Stefan und die Ärztin Ulla beginnen mit zwei Kleinkindern in der Rhön ein neues Leben auf einem alten Hof als Bio-Landwirte. Doch der Bau des dringend benötigten Gewächshauses stockt. In drei Folgen begleitet "Raus aufs Land" die Familie bei dem Versuch, ihre Träume auf dem Land wahr werden zu lassen. Genauso wie ein Pärchen und einen jungen Mann, die alle genug haben von der Stadt. Ibo und Kate wollen von Wiesbaden in den Rheingau ziehen. Doch vom Stress rund um den Hausbau bekommt Ibo Bluthochdruck und Herzprobleme. Jan nimmt eine Auszeit von seinem zweiten Jura-Staatsexamen und flüchtet in den ruhigen Vogelsberg. Aber er könnte seine neue Bleibe bald wieder verlieren. Muss er zurück ins laute Frankfurt?
16:00
Visite informiert über aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Medizin und Gesundheit - aus Klinik, Praxis und Forschung.
17:00
Jeden Tag erleiden in Österreich etwa 70 Menschen einen Schlaganfall - oft mit verheerenden Folgen. Schlaganfälle sind die häufigste Ursache für dauerhafte Behinderung - und das, obwohl dank besserer Methoden der Akutversorgung und dem Aufbau eines Netzwerks von Stroke-Units die Sterblichkeit nach Schlaganfällen in den letzten 25 Jahren praktisch halbiert wurde. Eine besondere Rolle dabei spielt die in den letzten Jahren perfektionierte Thrombektomie, also die mechanische Entfernung großer Blutgerinnsel im Gehirn. Allerdings gibt es dabei immer noch eine relativ große Zahl von Betroffenen, die trotz erfolgreicher Thrombektomie mehr oder minder schwere Folgeschäden davontragen. Forschungsanstrengungen an den medizinischen Universitäten haben das Ziel, diese Folgeschäden weiter zu minimieren. Mit neuesten Methoden der Bildgebung werden auch die pathologischen Mechanismen von Schlaganfällen immer besser verstanden. Gerade beim Schlaganfall kann in diesem Rahmen zukünftig auch die künstliche Intelligenz eine große Hilfe sein. Zusätzlich bringt die Molekularbiologie spannende Erkenntnisse für die Grundlagen der Atherosklerose mithilfe von Organoiden, die aus Stammzellen hergestellt werden, die wiederum aus dem Blut von Schlaganfallpatienten gewonnen werden. Ähnliche Bemühungen gibt es im Bereich der Biomarker, die Schlaganfälle und ihre Folgen zukünftig vorhersagen sollen. Dank neuer, technisch unterstützter Rehabilitationsmaßnahmen können auch die Spätfolgen von Schlaganfällen deutlich besser behandelt werden. Der Schrecken, den Schlaganfälle immer noch verbreiten, wird dank der modernen Medizin zunehmend kleiner - das ist das zentrale Thema des Films. Diese "treffpunkt medizin"-Produktion beleuchtet die aktuellen Forschungsentwicklungen im Bereich der Schlaganfallbehandlung anhand von Patientenschicksalen aus ganz Österreich und der Arbeit der heimischen Ärzte und Wissenschafter in diesem Bereich.
17:45
Fragen rund um die Gesundheit wird auf den Grund gegangen, und von den Moderatoren anschaulich aufbereitet. Dabei geht es unter anderem um Heilmittel, Ernährung und Kosmetikprodukte.
18:15
19:00
In Ungarns Westen befindet sich der Balaton, der Plattensee. Auf der Nordseite des größten Binnensees Mitteleuropas führt die Bahnreise bis nach Budapest. In Keszthely beginnt die Zugreise, nachdem die Zuschauer im Nationalpark Balaton-Oberland die größte Büffelherde Ungarns besucht haben. 180 Tiere leben hier, nachdem sie nach dem Zweiten Weltkrieg fast ausgestorben waren. Mit dem Zug erreichen die Reisenden Tapolca. Früher ein für den Güterverkehr bedeutender Bahnhof. Auffällig ist der aufgeschnittene Führerstand einer Nohab-Lokomotive. Das Denkmal steht hier seit 2015. Früher war Tapolca ein wichtiges Depot dieser schwedischen Lokomotiven, die hauptsächlich zwischen dem Plattensee und Budapest eingesetzt wurden. Das Fernseh-Team fährt in einem Regionalzug und kommt in die Weingegend Badacsony. Danach machen die Zuschauer Halt in Balatonfüred - im 19. Jahrhundert kurte hier die Budapester Hautevolee. Nach zwei Stunden erreichen die Reisenden Budapest.
19:30
Wie packen wir die drängenden globalen Probleme an? Klimawandel und Artenschwund verlangen eine neue Art des Wirtschaftens. Wir werden Dinge verändern müssen, um in Zukunft menschenwürdig wohnen, arbeiten und uns ernähren zu können. Technologischer Fortschritt und Wandel kann uns dabei unterstützen. Global Us gibt unerwartete Einblicke, zeigt beispielhafte Lösungen und bietet Perspektiven für eine sich rasant verändernde Welt. Im Fokus stehen Menschen, die einen Wandel wollen, diesen vorantreiben und damit andere inspirieren.
19:55
Die NASA plant in nicht so ferner Zukunft den Bau einer ersten Siedlung auf dem Mond. Wie und mit welchen Materialien das umgesetzt werden kann, zeigt Anja Reschke in "Wissen vor acht - Zukunft".
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Auf der Suche nach geheimen Orten und verborgenen Schätzen taucht ein Team aus Historikern und Archäologen unter die Oberfläche der ältesten Städte der Welt. Kairo, Athen und Istanbul - diese drei antiken Städte haben - jede mit ihrer ganz eigenen Geschichte - die menschliche Zivilisation über Jahrhunderte geprägt. Die dreiteilige Doku-Reihe zeigt diese Städte nun von einer ganz neuen Seite: Tief unter der Oberfläche werden uralte Geheimnisse gelüftet und erstaunliche Errungenschaften dieser antiken Zivilisationen zutage gefördert. Das Team um den Historiker Michael Scott begibt sich an Orte jenseits der ausgetretenen Touristenpfade und taucht ab in die Welt unterhalb der Straßen und alten Ruinen. Durch modernste technologische Verfahren, inklusive 3-D-Scans und Luftaufnahmen mit Photogrammetrie gelingt es ihnen, die verborgenen Orte dieser außergewöhnlichen Städte lebendig werden zu lassen. In Istanbul sieht das Team um Michael Scott die byzantinische Kathedrale Hagia Sophia auf eine bisher nie da gewesene Art und Weise. Außerdem waten sie durch die Kanalisation unter dem römischen Hippodrom und bestaunen die prächtige Süleymaniye-Moschee.
21:05
Im ersten Teil erkunden Michael Scott und sein Team die verborgenen Seiten Neapels. Sie schauen zurück bis in die Antike und rekonstruieren, wie die vulkanische Aktivität der Region und die römische Infrastruktur einen einzigartigen Kulturraum entstehen ließen. Der Historiker dringt durch vergessene Steinbrüche, zugeschüttete Schächte und gigantische Höhlen ins Erdinnere vor. Er tritt eine Zeitreise an, die ihn bis an die griechischen Ursprünge Neapels führt. Dabei trifft er auf Göttermythen, steigt in die Unterwelt ab und geht auf die Suche nach dem berüchtigten Fluss Styx. Verschüttete Theater und die Ruinen von Herculaneum sind die Quellen für diese Forschungsreise in diese einzigartige Region mit ihren Naturwundern und Kulturschätzen. Gemeinsam mit seinem Team erstellt Michael Scott mit Hilfe von 3D-Scans eine virtuelle Karte des Golfs von Neapel, die zeigt, wie sehr die vulkanischen Aktivitäten dieser Region das Leben florieren ließen und es zugleich immer bedrohten. Die Vulkane bildeten die Grundlage für die Entwicklung der Region, die schon in der Antike ein einmaliges Netz von Städten am Golf von Neapel entstehen ließ. Diese fantastische Reise führt den Historiker durch alte Steinbrüche, kaiserliche Fluchttunnel, und ins Herz eines aktiven Supervulkans. Am Fuß des Vesuvs entdeckt er die Überreste der zerstörerischen Kraft dieser Naturgewalt. Mit jeder neuen Station findet Michael Scott ein weiteres Puzzle-Teil für das detaillierte Porträt dieser atemberaubenden Region ...
22:00
Es ist die größte touristische Attraktion Hamburgs: das Miniatur-Wunderland. Eine SWR Reportage über den Schweizteil. Als vor Jahren ein Brüderpaar von einer Modellbahnwelt träumte, hatten alle gelächelt. Kurze Zeit später lächelt niemand mehr, denn das Miniatur-Wunderland macht seinem Namen in jeder Hinsicht alle Ehre. Die riesige, ständig wachsende Modellbahnanlage in der Hamburger Speicherstadt zieht pro Jahr mehr Zuschauer:innen an als die Fußballprofis des HSV. Das Wunderland wird immer größer und höher. Der Schweizteil lockt mit einem begehbaren Berg. Er hat die Form des weltberühmten Matterhorns und misst sechs Meter. Ein stolzer Berg und eine Anlage der Superlative, die zum Traum wird, wenn das Alpenglühen beginnt.
22:45
Was ist die Standuhr der Großmutter tatsächlich wert? Experten recherchieren Herkunft, Geschichte und Zeitwert von Gegenständen, die Zuschauer mitbringen. Meist sind dies Erbstücke oder Flohmarktfunde.
23:30
In diesem Film aus dem Jahr 1962 geht es u. a. um die Grenze zwischen Antiquität und Trödel. Da fahren zum Beispiel gewiefte Händler aufs Land, um auf Bauernhöfen nicht nur alte Bauernschränke zu kaufen. Damals konnten die Bauern noch mit einem Butterbrot abgespeist werden, weil sie doch gefälligste "froh" sein mussten, das alte "Geraffel" endlich los zu sein. Wirklich wertvolle Stücke landeten dann aber nicht in einem der vielen Trödelläden, die es damals in der Münchner Altstadt noch in großer Zahl gegeben hat, sondern mussten bei Antiquitätenhändlern für teuer Geld gekauft werden. Klar, in den Trödelläden der deutschen Großstädte war auch damals schon jedes Stück selbstverständlich "echt antik" und "sehr wertvoll". Aber es gab auch zu dieser Zeit Sammler und Antiquitätenliebhaber mit Sachverstand: Wer wollte, konnte den Qualitätsunterschied im Vergleich mit dem Trödel durchaus erkennen. Und ein Antiquitätenhändler musste für seine feilebotene Ware auch in ganz anderer Weise bürgen als ein Trödelhändler.