04:00
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:00
Neu auf ARTE: "42 - Die Antwort auf fast alles" ist die neue Wissensserie von ARTE, die durch große und kleine Fragen der Menschheit navigiert, originell, assoziativ, um die Ecke gedacht und getragen von einer prägnanten Stimme: Nora Tschirner macht sich Gedanken, sammelt Informationen, ordnet Material und gibt uns den Durchblick.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
What's your name, are you German. Mit einfachen Fragen und Antworten führt dieser Klassiker unter den Fernsehsprachkursen in die englische Sprache ein. In 51 Lektionen werden die wichtigsten Grammatikstrukturen und der Grundwortschatz vermittelt. Wann sagt man "some" oder "any"? Wann heißt es "he was" und wann "he has been"? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen, die Sie im Englischunterricht nie zu stellen wagten, liefert Englisch für Anfänger in witzigen Spielszenen und fundierten Erklärteilen.
06:30
"C'est ça, la vie" so ist das Leben von Philippe, dem Pariser Architekten, Martine, der Polizistin in Caen oder von Anne, Rechtsanwältin in Genf. "C'est ça, la vie" zeigt 26 Porträts von Menschen, die in Frankreich, Belgien, Luxemburg und der Schweiz leben und in den verschiedensten Berufen tätig sind. Sie zeigen uns ihre Stadt und ihren Arbeitsplatz, stellen ihre Familien vor und erzählen von ihren Hobbies. Natürlich wird in "C'est ça, la vie" nur Französisch gesprochen. Anouk Charlier führt durch die Sendereihe und hilft mit ihren Erläuterungen, Land und Leute besser zu verstehen.
07:00
Palmen an den Polen und darunter liegen Krokodile im Schatten, denn es ist heiß; extrem heiß - das ist kein Blick in unsere Klimazukunft, sondern in die Erdgeschichte. Über Hunderte Millionen von Jahren hinweg war es auf unserer Erde heiß, so heiß, dass wir gar nicht hätten existieren können. Dann wiederum gab es auch Eiszeiten, die so mächtig waren, dass sich die Eisschilde bis an den Äquator schoben. Für Menschen wäre beides tödlich gewesen. Dennoch verdanken wir diesen Extremen unsere Existenz. Ohne Klimawandel kein mehrzelliges Leben, keine Artenvielfalt, keine Menschen. Aber auch: Ohne Klimawandel keine Massenaussterben, keine leeren Ozeane. Insgesamt fünfmal kippte das Klima auf der Erde so gewaltig, dass es zu gigantischen Massensterben kam, die nur wenige Arten überlebten. Was für die einen eine Katastrophe war, war gleichzeitig auch gut für unsere Spezies. Denn ohne die gewaltigen Massenaussterben hätte die Evolution einen anderen Weg genommen. Und wer weiß, ob wir am Ende dann auch auf der Bildfläche erschienen wären. Da stellt sich doch die Frage: Ist Klimawandel vielleicht besser als sein Ruf? Und was unterscheidet all diese Klimawandel vom aktuellen? Können wir aus denen der Vergangenheit etwas lernen für die Zukunft?
07:30
"Die Sendung mit der Maus" - das sind Lach- und Sachgeschichten für Fernsehanfänger.
08:00
Überall auf Straßen, Wiesen und Feldern sieht man sie im schnellen Schritt: die Nordic Walker. Jetzt zeigt TELE-GYM, wie man diese Sportart abwechslungsreich gestalten und sich damit optimal auf den Wintersport vorbereiten kann. Nordic Walking wurde ursprünglich als Sommertraining für Skilangläufer entwickelt. Es ist das perfekte Ganzkörpertraining für jedermann, da 90% aller Muskeln im Einsatz sind. Das Übungsprogramm ist in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Skiverband aus dem Nordic-Walking-Sport heraus entwickelt worden. Gekräftigt werden Beine, Po, Bauch, Arme und Rücken, spezielle Übungen schulen die Balance- und Koordinationsfähigkeit. Die Übungen sind so aufgebaut, dass sie sowohl als eigenständiges Training durchgeführt, aber auch bestens zur Abwechslung ins Nordic-Walking-Training eingebaut werden können. Der Nordic Walker kann auf diese Weise die positive Wirkung auf den Organismus noch wesentlich erhöhen. Für Nicht-Nordic-Walker ist das Training ein perfektes Fitnessprogramm, das auch zur Vorbereitung auf den Wintersport dient. Alle Übungen werden mit und ohne Stöcke demonstriert. Effektive Mitmach-Gymnastik die Spaß macht, Profi-Tipps zum richtigen Walken und die Präsentation von tollen DSV E.ON-Bayern-Nordic-Walking-Zentren in Bayern - das alles gibt es in jeder Folge "Nordic Walking mit Peter Schlickenrieder"!
08:15
09:30
Tan Caglar wollte als Kind Arzt oder Profisportler werden. Das hat er geschafft: mit dem Rollstuhl in der Basketball Bundesliga und als Schauspieler bei "In aller Freundschaft". Seine Träume haben sich erfüllt, aber anders, als gedacht. Was macht eigentlich einen Job zum Traumjob? Darüber unterhält er sich mit der blinden Kellnerin Clara Klebba und der stotternden Josefine Klingner, die in einem sehr kommunikativen Beruf arbeitet. Er trifft Alexander Böhmer, der nach einer Krebserkrankung ein Bein verlor und trotzdem an seinem Traumberuf festhielt und Anna-Lena Bogenhauser, die mit Down Syndrom in der größten Notaufnahme Deutschlands arbeitet. Macht es Sinn, trotz Barrieren und Widrigkeiten an seinem Traum festzuhalten? Und woher weiß man, welcher Beruf glücklich macht? Artikel 3 des Grundgesetzes verkündet: "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden." Doch wird diese abstrakte Norm tagtäglich umgesetzt - und wenn ja, wie? Die Sendung "selbstbestimmt!" geht dieser Frage nach, sei es in Arbeit und Beruf, in der Schule, an der Universität, beim Wohnen, beim Sport oder in der Kultur und Kunst. Selbstbestimmtes Leben, Selbstbestimmung über eigene Angelegenheiten im privaten und im gesellschaftlichen Bereich ist die berechtigte Grundforderung von Menschen mit Behinderung.
10:00
Magazin in Gebärdensprache
10:30
11:00
Sie leben in strengen Hierarchien: Mädchen in der erzkonservativen Unterschicht in Pakistan. Rosa Lyon hat sie vor Ort besucht und dabei Projekte entdeckt, die Mädchen unterstützen und ermächtigen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Für Mädchen und Frauen ist das Leben in Pakistan viel schwieriger als in den meisten anderen Ländern der Welt. Obwohl Männer und Frauen in der Verfassung seit 1973 gleichgestellt sind, sind im täglichen Leben Gewalt, Unterdrückung und extreme Benachteiligung die harte Realität. In Karachi, der größten Stadt Pakistans, trifft ORF-Reporterin Rosa Lyon vier Frauen, die durch ihren Mut und ihren beharrlichen Willen Berge versetzen. Pakistans erste Architektin, Yasmeen Lari, berühmt durch ihre ikonischen Bauten, hilft Erdbeben- und Flut-Vertriebenen, emissionsfreie, nachhaltige und beständige Häuser zu bauen. Umgebaut hat auch Aansoo Kohli, selbst körperlich behindert, ihren Viehstall - und zwar in eine Schule. Sie wollte nicht tatenlos hinnehmen, dass es für manche keine Bildung gibt. Muqaddas Tahir kämpft für den Schutz der Mangroven - und damit für den Erhalt lebenswichtiger Natur. Und bei Saba Edhi finden junge Frauen und Mädchen, die zu Hause schutzlos und ausgeliefert waren, Sicherheit und damit eine bessere Zukunft.
11:30
Es gibt ganz unterschiedliche Ängste: Angst vor einem Unfall, einer Krankheit oder einer Sinnkrise. Welche Ängste sind hinderlich, welche gesund? Und wie soll man mit ihnen umgehen? Im Schützenverein trifft Ronja auf Carolin Matthie, die nie ohne Schreckschusspistole aus dem Haus geht, weil sie sich auf den Straßen Berlins sonst unsicher fühlt. Hat sie weniger Angst, weil sie weiß, dass sie sich gegen potenzielle Vergewaltiger verteidigen kann? Oder nimmt sie die ganze Welt nur noch als Bedrohung wahr? Zwischen den Dealern und Junkies am Kottbusser Tor ist Ronja mit dem Verkäufer Ali Alloush verabredet, der immer wieder Stress mit der Polizei hatte und bei einer Schlägerei im Club fast gestorben wäre. Als er im Krankenhaus die Angst in den Augen seiner Mutter sah, krempelte er sein Leben um. "Angst ist eine positive Kraft", erklärt die Philosophin Alexandra Lauck bei einer Runde Jogging nachts im Park. "Wir brauchen sie, um zu verstehen, dass wir etwas verändern müssen in unserem Leben." Ohne Angst gäbe keine Tapferkeit, so sieht es die Autorin und Prostituierte Hanna Lakomy alias Salomé Balthus, die während ihres Philosophiestudiums angefangen hat, als Escort-Girl zu arbeiten. Woher nimmt sie den Mut, etwas zu tun, das für viele "unmoralisch" ist? Auch Infidelix, der seine Heimat Texas verlassen hat, um sich in Berlin als Straßenrapper durchzuschlagen, gibt sich mutig dem Urteil anderer preis. Er meint, Angst hindere viele Menschen daran, den nächsten Schritt zu tun. Wer sie in den Griff bekomme und für sich nutze, sei erfolgreicher im Leben.
12:00
12:30
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
13:00
13:15
13:30
"KlimaZeit" stellt spannende Zusammenhänge dar, erklärt Wetter- und Klimaphänomene und fragt kritisch nach. Das Magazin, das sich mit dem größten Problem der Menschheit beschäftigt. Klar, kompetent, konstruktiv. Was hat der Klimawandel jedem und jeder einzelnen zu tun? Was muss man über die wissenschaftlichen Hintergründe wissen sowie über die konkreten Folgen. Welche Lösungen gibt es?
13:45
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
14:30
Winter im Klostertal - Im Naturschnee-Skigebiet am Sonnenkopf nimmt Moderatorin Annette Krause bei der mehrfachen Freeride-Weltmeisterin Nadine Wallner einen Kurs im Tiefschneefahren. Eine Alternative zum Skifahren ist die Schneeschuhwanderung mit Wanderführerin Caroline Mark auf den Aussichtsberg Mutjöchle. Von hier hat man einen grandiosen Blick auf die Vorarlberger Bergwelt und auf das Klostertal. Mit dem Bau der Arlbergbahn und des Eisenbahntunnels vor mehr als 100 Jahren wurde die Region zur Hauptverkehrsader zwischen Ost und West. Annette Krause begleitet die Männer der Eisenbahn-Feuerwehr auf ihrem Löschzug bei der Fahrt in den mehr als zehn Kilometer langen Tunnel zu einer Rettungsübung. Stuben am Arlberg gilt nicht nur als Wiege des Skisports. Hier treffen sich einmal im Jahr Snowboarderinnen und Snowboarder aus aller Welt zu einem legendären Rennen. Paul Gruber, einer der Snowboard-Pioniere, vermittelt Annette Krause die Faszination an diesem Sport. Ziel der Expedition ist die auf 2.288 Meter gelegene Ulmer Hütte, in der Annette Krause auf viele Urlauberinnen und Urlauber aus dem Südwesten trifft.
15:15
Das Kloster Lorsch zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Europas. Seit 1991 ist es UNESCO-Weltkulturerbe, das erste in Hessen. Bis zu 350.000 Menschen besuchen dieses Zentrum von Bildung, Kunst und Macht im frühen Mittelalter jedes Jahr. Die berühmte Torhalle ist eines der besterhaltenen Bauwerke aus karolingischer Zeit: "Sie gilt als architektonisches Meisterwerk und einzigartiges Zeugnis frühmittelalterlicher Baukunst", so Historiker Dr. Hermann Schefers. Er leitet die Welterbestätte und wohnt auf dem Gelände. Zusammen mit seinem Team macht er die Welterbestätte erlebbar. Im Schaugarten hinter der Zehntscheune, den die Kräutergarten AG ehrenamtlich pflegt, finden Besucher Heilkräuter, die im Lorscher Arzneibuch vorkommen. Es ist das älteste Medizinbuch des abendländischen Mittelalters und mittlerweile auch Weltdokumentenerbe. Zu den bedeutendsten Schriften des Klosters zählt das Lorscher Evangeliar. Das Original ist mit Goldtinte geschrieben und in Elfenbein eingefasst. Selbst das Faksimile hütet Museumspädagogin Patricia Scheuermann wie einen Schatz im Tresor. Um mehr über das Leben damals herauszufinden, untersucht Anthropologin Silke Strohmenger Menschenknochen, die bei Ausgrabungen auf dem Klosterhügel gefunden wurden. Ein Mönchsschädel blieb so gut erhalten, dass Wissenschaftler sein Gesicht rekonstruieren konnten. Das Leben außerhalb der Klostermauern erforscht Claus Kropp. Der Archäologe leitet das Freilichtlabor Lauresham ganz in der Nähe von Kloster Lorsch. Wer wissen möchte, wie die Menschen vor 1200 ihre Lebensmittel und Kleidung hergestellt haben, kann hier die Zeitreise starten.
16:00
Visite informiert über aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Medizin und Gesundheit - aus Klinik, Praxis und Forschung.
17:00
Diese "treffpunkt medizin"-Neuproduktion in zwei Teilen untersucht, wie Luft uns gesund oder krank machen kann. Die Luft in unseren Innenräumen hat nämlich viel Potenzial. Nicht nur Negatives, das durch Luftverschmutzung und Klimakatastrophe immer bedenklicher wird, sondern auch viel Potenzial, uns gesund zu erhalten. Mit den geeigneten Maßnahmen können Wohnräume und Arbeitsplätze zu einem "safe space" werden, in dem die gesundheitlichen Belastungen minimiert sind. Allergiker etwa können mit relativ simplen Hilfsmitteln ihre eigenen vier Wände zu einem Erholungsraum machen, in dem sich das Immunsystem immer wieder erholen kann und so die gesundheitlichen Auswirkungen etwa von Pollenallergien gemindert werden. Niemand weiß das besser als ein von der Allergie selbst seit früher Jugend schwer betroffener Experte, der den europäischen Pollenwarndienst aufgebaut hat und heute Millionen von Allergikern ein besseres Leben ermöglicht. Und nicht erst seit der Corona-Pandemie gibt es ausgeklügelte Möglichkeiten, die Innenraumluft nicht nur weniger infektiös - also krankmachend - zu gestalten, sondern sie darüber hinaus zu optimieren, sodass sie sogar gesundheitsförderlich wird. Nicht erst seit SARS-Cov2 und der allgemeinen Aufmerksamkeit gegenüber Aerosolen gibt es ausgereifte Möglichkeiten, die Luft, in der wir leben, entscheidend zu verbessern. Forschungseinrichtungen in ganz Europa arbeiten zusätzlich an neuen Möglichkeiten, die Qualität der Innenraumluft zu optimieren. Man kann Innenräume nämlich auch so gestalten, dass die Luft darin sogar gesundheitsfördernde Eigenschaften bekommt. Uralte Techniken des Hausbaus und der Wandverkleidung werden deshalb wissenschaftlich erforscht, um Raumklima und Innenraumluft auch ohne technische Hilfsmittel zu optimieren. Dazu kommt noch der positive Einfluss von Grünpflanzen in Innenräumen, die nicht nur Raumklima und Wohlbefinden verbessern können, sondern sogar die Zusammensetzung unserer Darmflora, also des Mikrobioms. Diese treffpunkt medizin-Dokumentationen zeigt nicht nur die medizinisch relevanten Aspekte der Innenraumluft, sondern auch die neuesten Erkenntnisse aus diesem Bereich, von denen viele in Österreich gewonnen werden. Der Film zeigt zusätzlich die Geschichten von Patienten, die erfahren haben, welche gesundheitlichen Verbesserungen sich durch ein verändertes Raumklima oder die Beseitigung von Luftbelastungen erzielen lassen.
17:45
Fragen rund um die Gesundheit wird auf den Grund gegangen, und von den Moderatoren anschaulich aufbereitet. Dabei geht es unter anderem um Heilmittel, Ernährung und Kosmetikprodukte.
18:15
19:00
Wien-Thessaloniki hieß das große Projekt - herausgekommen ist die Aspangbahn. Es war das Eisenbahnfieber im 19. Jahrhundert, das Planer und Investoren beflügelte, eine große Magistrale bauen zu wollen, obwohl es bereits ein paar Kilometer weiter die berühmte Semmeringbahn über die Alpen gab. Aus der Magistrale wurde eine bis heute bestehende Nebenstrecke in den kleinen niederösterreichischen Ort Aspang. Der Betrieb geht teils noch wie zu Kaisers Zeiten von statten, die Bahnhöfe sind besetzt, Weichen und Signale werden von Hand gestellt. Der Film zeigt eine lebendige Nebenbahn im Umbruch und Eisenbahner, die ihren Beruf auf der museumsreifen Strecke lieben. Von Wien geht es durch den Speckgürtel der Metropole nach Wiener Neustadt und von dort nach Aspang. In Zeiten der Verkehrswende wird die Bahnlinie immer wichtiger, wahrscheinlich wird sie demnächst modernisiert. Eisenbahn-Romantik porträtiert ein eisenbahntechnisches Relikt mit großer Zukunft.
19:30
Wie packen wir die drängenden globalen Probleme an? Klimawandel und Artenschwund verlangen eine neue Art des Wirtschaftens. Wir werden Dinge verändern müssen, um in Zukunft menschenwürdig wohnen, arbeiten und uns ernähren zu können. Technologischer Fortschritt und Wandel kann uns dabei unterstützen. Global Us gibt unerwartete Einblicke, zeigt beispielhafte Lösungen und bietet Perspektiven für eine sich rasant verändernde Welt. Im Fokus stehen Menschen, die einen Wandel wollen, diesen vorantreiben und damit andere inspirieren.
19:55
Es gibt in letzter Zeit vermehrt Geschichten über Liebesbeziehungen zwischen Menschen und Maschinen, wie die Hochzeit eines Japaners mit einem Hologramm einer Künstlichen Intelligenz. Obwohl viele Experten der Meinung sind, dass KIs keine echten Gefühle entwickeln können, scheint die Vorstellung von Beziehungen zwischen Mensch und Maschine für immer mehr Menschen in Ordnung zu sein. Anja Reschke erklärt, was dahintersteckt - in "Wissen vor acht - Zukunft".
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Das Grab des Tutanchamun ist nach wie vor der größte archäologische Fund aller Zeiten. Seit fast einhundert Jahren gewähren seine kostbaren Schätze einen Einblick in das Leben des Kindkönigs, den seine Nachfolger aus der Geschichtsschreibung des Landes tilgen wollten. Nun, da alle 5.000 Artefakte aus seiner Grabstätte im Großen Ägyptischen Museum zusammengeführt wurden, enthüllen sie eine bisher verborgene Seite seines Daseins als Pharao. Sie erzählen von seinem Leben nach dem Tod, seiner Reise ins Jenseits und der Aufgabe, die er dort zu erfüllen hatte. Auf seiner Fahrt in der Sonnenbarke des Ra muss er gefährliche Hindernisse überwinden, dämonische Widersacher bezwingen und sich vor dem Totengericht verantworten, um ewiges Leben zu erlangen und den Fortbestand Ägyptens zu sichern. Was geschah auf der Wikingerinsel, auf der die antiken Überreste Dutzender Menschen gefunden wurden, die ermordet und der Verwesung preisgegeben wurden? Hätte ein Tsunami tatsächlich einen wichtigen Außenposten des Römisches Reiches vernichten können? Hat ein Vulkanausbruch den Untergang des Ägyptischen Reiches und seiner berühmten Königin Kleopatra verursacht? In dieser Staffel der Doku-Reihe "Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte" sind die ArchäologInnen und anderen Fachleute erneut auf dem ganzen Globus unterwegs, um Antworten auf ungelöste Fragen der Geschichte zu finden. Ihre Forschungen führen zu sensationellen Entdeckungen, die verblüffende neue Fakten über die Vergangenheit ans Licht bringen.
21:00
Der Ort Sandby Borg auf der südschwedischen Insel Öland gilt bei den Einheimischen schon seit Jahrhunderten als verflucht. Als Archäologen die früheisenzeitliche Burganlage ausgraben, zeigt sich schnell die grausige Wahrheit hinter der Legende. Hier fand vor Jahrhunderten ein Massaker statt. In der Burganlage finden sie Dutzende von menschlichen Skeletten. Die Spuren belegen: Die Burgbewohner wurden kaltblütig ermordet. Sie fielen weder in einer Schlacht, noch wurde die Anlage geplündert. Gold und kostbarer Schmuck wurden zurückgelassen, selbst die Tiere der Bewohner ließ man verhungern. Niemand hat jemals die Leichen angerührt. Sie wurden einfach der Verwesung überlassen, bis die Anlage verfiel und sie unter sich begrub. Mithilfe modernster Forschungsmethoden versuchen die Archäologen, diesen 1.500 Jahre alten, rätselhaften Kriminalfall zu lösen. Was geschah auf der Wikingerinsel, auf der die antiken Überreste Dutzender Menschen gefunden wurden, die ermordet und der Verwesung preisgegeben wurden? Hätte ein Tsunami tatsächlich einen wichtigen Außenposten des Römisches Reiches vernichten können? Hat ein Vulkanausbruch den Untergang des Ägyptischen Reiches und seiner berühmten Königin Kleopatra verursacht? In dieser Staffel der Doku-Reihe "Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte" sind die ArchäologInnen und anderen Fachleute erneut auf dem ganzen Globus unterwegs, um Antworten auf ungelöste Fragen der Geschichte zu finden. Ihre Forschungen führen zu sensationellen Entdeckungen, die verblüffende neue Fakten über die Vergangenheit ans Licht bringen.
21:45
Am Hauptbahnhof Edinburgh beginnt eine Zugreise in ein Land voller Farben und Gegensätze. Vorbei am weltberühmten Edinburgh Castle geht es nach Norden, über die imposante, knallrote Forth Bridge, 50 Meter hoch über dem blau schimmernden Meeresarm Firth of Forth. Der erste Teil dieser Reise mit dem Zug durch Schottland beginnt in der bunten, brodelnden Hauptstadt Edinburgh. Durch die sanften Hügelketten der schottischen Midlands geht es bis an die wilde, malerische Ostküste rund um Aberdeen. Entlang der Strecke warten Begegnungen mit den ganz eigenen, kantigen Bewohnerinnen und Bewohnern dieser Gegend. Mit Menschen wie dem einzigen schottischen Schwertschlucker Steven Archibald, der beim weltgrößten Straßenkünstler-Festival Fringe in Edinburgh versucht, das Geld für einen Urlaub mit seinem Sohn zu verdienen. Früher war Steven Fabrikarbeiter, heute riskiert er Tag für Tag sein Leben, wenn er sich eine 30 Zentimeter lange Stahlklinge tief in den Rachen schiebt. Nur einen Steinwurf entfernt von der berühmten Royal Mile Edinburghs oben auf dem Burghügel hat Howard Nicholsby seinen Laden. Howard ist dort bekannt wie ein bunter Hund. Er haucht dem schottischen Nationalsymbol, Kilts, neues Leben ein. Er schneidert nicht die typisch karierten Billigröcke, mit denen Touristen sich verkleiden, sondern außergewöhnliche Modelle. In seiner Kollektion finden sich Kilts aus Materialien wie Baumwolle, Hanf, Plastik und Jeans. Ungewöhnlich, modern und sehr erfolgreich. Rockstars wie Lenny Kravitz, Robbie Williams und Schaupieler Vin Diesel tragen seine Stücke. "Ich selber habe seit 17 Jahren keine Hose mehr angezogen", sagt er. Howard fährt mit dem Zug Richtung Norden zu seinem Vater Geoffrey. In dessen Kiltwerkstatt hat er das Handwerk damals erlernt. Doch nicht nur die Faszination für Schottenröcke haben sie gemeinsam, es gibt ein noch viel größeres Projekt: Vor 30 Jahren hat die Familie eine Schlossruine gekauft. "Das Schloss wieder aufzubauen, ist so ein bisschen auch mein Traum geworden." Es dürfte, vorsichtig geschätzt, noch ein paar Jahre dauern. Wer im Zug aus dem Fenster schaut, sieht nicht nur malerische Buchten und dramatisch anmutende Landschaften, sondern immer wieder auch Golfplätze. Über 550 gibt es davon im Land, Schottland ist die Geburtsstätte des Golfs. Hier trainiert die 20-jährige Ellie Docherty, um den sehr männlich dominierten Nationalsport aufzumischen. Sie will Profisportlerin werden. Die Leidenschaft dafür hat sie von ihrem Großvater geerbt. Er war selbst Profi und ist seit über 70 Jahren auf den schottischen Greens zu Hause. Heute ist er Ellies größter Fan. Weiter im Osten, am äußersten Ende des Firth of Forth, liegt das beschauliche Örtchen St. Monans, ein kleines Fischerdorf mit einem hinreißend schönen Leuchtturm. Hier residiert die dienstälteste Küstenwache Schottlands. Und es dürfte die einzige sein, die kein eigenes Rettungsboot hat. Doch Küstenwächterin Anne, agil, Mitte 70 und so ruhig und gleichmütig, wie nur jemand sein kann, der mit allen Küstenwassern gewaschen ist, schiebt das Problem schmunzelnd beiseite. "Wenn jemand in Seenot gerät, rufen wir die Küstenwache in Aberdeen an. Und die schicken dann ein Rettungsschiff." Mit einer Tasse Tee setzt sie sich vor den Leuchtturm und genießt die Aussicht über die felsige, raue Küste. Auf dem Bahnhof in Perth wartet Calum Richardson auf seinen Zug nach Hause an die Ostküste. Calums kleiner, aber legendärer Fish-and-Chips-Laden The Bay in Stonehaven gilt als bester in ganz Großbritannien. Das will was heißen, denn Fish and Chips ist britisches Nationalgericht. Entsprechend ist die Menschenschlange vor seinem winzigen Laden manchmal über 100 Meter lang. Seinen Fisch bekommt Calum von der Familiendynastie Couper aus Aberdeen. Dort wird mittlerweile in dritter Generation Fisch filetiert, von Hand wohlgemerkt.
22:30
Der Film von Joachim Burkhardt aus dem Jahr 1969 trägt den Titel "Ansichten eines Autors", angelehnt an den Titel "Ansichten eines Clowns" von Heinrich Böll, das so manche Zuschauerinnen und Zuschauer wohl noch von der Schullektüre her kennen. Heinrich Böll erzählt in diesem Film ganz ernst und ruhig über sein Herkommen, sein Aufwachsen, über Köln als niederländische Pilgerstadt und über seine Zeit als Soldat im Zweiten Weltkrieg und wie er nun darüber denkt. Heinrich Böll war 1969 ein in Deutschland sehr bekannter Autor und auch international anerkannt. Der Nobelpreis für Literatur war jedoch noch in weiter Ferne: Dieser wurde ihm erst 1972 verliehen. Aus heutiger Sicht erkennt man, ein Revoluzzer war Heinrich Böll nicht, aber jemand, der die Verhältnisse in unserer Gesellschaft gerne geändert hätte. Denn er empfand sie als falsch und nicht menschengemäß.
23:15
Die Gruppe 47 existierte nur 20 Jahre von 1947 bis 1967, aber ihr Einfluss auf die Literatur in der Bundesrepublik war immens. 10 Jahre nach dem letzten Treffen befragten Gisela Reich und Barbara Bronnen im Jahr 1977 ehemalige Mitglieder der Gruppe 47 nach deren Selbstverständnis: u.a. den Gründer und Organisator Hans Werner Richter und den späteren Nobelpreisträger Günter Grass. Als Zuschauer bekommt man da durchaus eine Ahnung davon, wie es bei diesen Treffen einst zugegangen ist: Da trafen Eitelkeit auf Bescheidenheit, überbordendes Selbstbewusstsein auf große Ängstlichkeit und Kritiker und Kritisierte gingen nicht immer freundlich miteinander um. Aber alle Befragten waren stolz darauf, von Hans Werner Richter immer wieder eingeladen worden zu sein.