21:00
Popmusik ist weit verbreitet und durch Radio und Musikstreaming leicht zugänglich. Das war nicht immer so. In den 50er und 60er Jahren galten Pop, Rock, Blues und Soul als rebellische Jugendkultur und hatten es schwer in den etablierten Massenmedien. Mirjam Kottmann diskutiert mit ihren Gästen über den heutigen Stellenwert der Popmusik, deren Entwicklung und die aktuellen Herausforderungen der Szene. Fritz Egner präsentierte jahrzehntelang Popmusik im Radio und Fernsehen, traf und interviewte hunderte Stars. Im alpha Gespräch teilt er seine schönsten Erinnerungen. Andreas Jäger, Geschäftsführer des Verbands für Popkultur in Bayern, betont die Bedeutung von Konzerten und Festivals für die Demokratie. Er fordert eine gerechtere Verteilung der staatlichen Kulturförderung.
21:30
Anfang der 1980er-Jahre schwappt die brandneue Hip-Hop-Kultur aus New York bis über den Atlantik nach Deutschland. Vor allem in Städten mit US-amerikanischer Militärpräsenz sind die Kids fasziniert. So auch in Heidelberg, wo sich schnell eine kleine Szene aus B-Boys und Graffiti-Writern etabliert und eine der wichtigsten Keimzellen für die Entwicklung des deutschen Hip-Hops bildet. Toni-L. ist Gründungsmitglied von Advanced Chemistry und Hip-Hop-Pionier der ersten Stunde. Gemeinsam mit Martin Stieber (Stieber Twins) begibt er sich in der ersten Folge nach Heidelberg zwischen alte Mauern und neuem Sound in einem alten Mercedes, Baujahr 1984, auf eine Zeitreise in die 1980er Jahre: Deutschland ist noch geteilt und Hip-Hop absoluter Underground. Während die deutsche Gesellschaft den NATO-Doppelbeschluss diskutiert und sich viele mit Nicole nach "Ein bisschen Frieden" sehnen, wagt die Heidelberger Szene die ersten Schritte auf dem Hip-Hop-Parkett. Schon früh erobert eine Frau die Szene: Cora E. steigt in den Benz ein und erzählt auf der Fahrt durch Heidelberg von ihren Erfahrungen als erste weibliche MC. Überrascht wird die Fahrgemeinschaft aber nicht nur von ihr. Der Komiker Özcan Cosar verblüfft mit seiner Breaker-Vergangenheit und die junge Berliner Rapperin Antifuchs begibt sich auf Hip-Hop-Spurensuche: Der Heidelberger Hip-Hop wurde gerade erst in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen. Der Rap aus diesem pittoresken Ort ist so visionär und stilprägend, dass er ganze Generationen dauerhaft prägen soll.
22:10
"Spaßrap" oder deepe Texte? Was hat den deutschen Hip-Hop in den 1990er-Jahren ausgezeichnet? Dieser Frage gehen Denyo von Beginner und die Rapperin Eunique in dieser Folge auf den Grund. Die beiden tauchen ein in eine Zeit, in der Deutschrap noch ein Exot in der Medienlandschaft ist und Musikfernsehen à la VIVA noch in den Kinderschuhen steckt. 1990 bis 2000 ist Hamburg das musikalische Epizentrum, Crews wie Absolute Beginner oder Dynamite Deluxe prägen das Soundbild dieser Zeit. Denyo und Eunique cruisen stilecht im Oldschool-Mercedes durch die Freie und Hansestadt, stöbern durch den legendären Plattenladen Groove City und gehen dabei der Frage nach, inwiefern historische Ereignisse vom Mauerfall bis zur Jahrtausendwende Einfluss auf die deutsche Hip-Hop-Geschichte hatten. Alles verändert sich, als Rapcrews wie die Fantastischen Vier oder Fettes Brot plötzlich die Bühne betreten. Belächelt vom Rest der Szene schaffen sie etwas, was deutschem Rap bis dato verwehrt blieb: den großen kommerziellen Durchbruch. Während die sogenannte "Spaßrap-Fraktion" Erfolg nach Erfolg feiert, legt sich in den 1990er-Jahren aber auch zunehmend ein dunkler Schatten über das wiedervereinigte Deutschland; die Anschläge von Hoyerswerda und Lichtenhagen beherrschen den innenpolitischen Diskurs, rechte Gewalt ist auf dem Vormarsch. Die Auseinandersetzung damit beherrscht auch zunehmend die Texte der Künstler*innen.
22:55
Vom öden Spießerschlagerfest zum kulturellen Seismographen Europas. In der aktuellen Folge von "Pop Secret" geht es um die unwahrscheinliche Wiedergeburt des ESC und wer das möglich gemacht hat!
23:10
23:30
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.
00:15
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
00:45
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
01:45
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
02:00
Spektakuläre Bilder aus dem All, teilweise in HD Qualität, zeigen die Erde in atemberaubenden Einstellungen. Einmalige Bilder, wie sie bis dato noch nie im deutschen Fernsehen zu sehen waren.
03:00
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
03:15
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
04:15
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:30
Astronomie ist eine der ältesten Wissenschaften überhaupt - und gleichzeitig eine der modernsten: Heutige Astronomen nutzen fortschrittlichste Technologie, um immer tiefer und mit immer größerer Detailschärfe ins Weltall zu blicken. Hubble, Apex, Alma oder La Siola heißen beispielsweise die Teleskope, mit denen das Weltall erforscht wird. Der Film zeigt faszinierende Bilder und Animationen, die alle auf den Ergebnissen der Weltraumforschung dieser Teleskope basieren.