04:10
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:25
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
Der 39-teilige Französischkurs "Bon Courage" richtet sich an Anfänger oder dient zur Auffrischung von Sprachkenntnissen. Der Kurs bringt nicht nur die französische Sprache, sondern auch die Lebensart der Franzosen näher.
06:30
Das seit 1967 angebotene Programm des Telekollegs ermöglicht es Zuschauern, innerhalb von 16 oder 20 Monaten die Fachhochschulreife zu erlangen. Die Ausstrahlungen sind in einzelne Fächer gegliedert.
07:00
Shary und Ralph zeigen in jeder Folge neue und interessante Dinge aus dem Alltag und klären über Fragen aus den verschiedensten Bereichen auf.
07:25
Das Reportermagazin für Kinder
07:35
Gib Gummi! So viele Dinge sind aus Gummi oder enthalten wenigsten das lustige Material, das man so schön deeeeeeehnen kann: Der Flummi, der Hosengummi, die Gummistiefel, das Gummiboot, das Bungeeseil, Autoreifen und, natürlich, der Radiergummi! Um den geht es Reporter Willi heute als erstes. Um heraus zu finden, wie ein Ratzefummel hergestellt wird, ist der Reporter in der Nähe von Hannover unterwegs, bei der Firma Läufer in Burgdorf. Dort trifft er Carlo, der ihm Schritt für Schritt zeigt, wie aus einem Stück Naturkautschuk Gummi wird. Man braucht dazu ein paar pulvrige Zutaten, die miteinander zur einer Art Teig vermengt werden, der immer wieder durch Walzen läuft und schließlich eine Zeit lang bei großer Hitze in eine Presse kommt - fertig ist der Gummi. Vulkanisieren nennt man diesen Vorgang. Das "Rohmaterial" für einen Radiergummi sieht übrigens fast so aus wie normale Milch und ist der Saft eines tropischen Baumes. Toll, dass Carlo für Willi zum Abschied noch eine Überraschung parat hält: Radiergummis, bedruckt mit dem Willi wills wissen - Schriftzug! Willis zweite Station ist die Reifen-Firma Continental. Denn auch in Autoreifen steckt die Milch des Gummibaums. Damit die runden Dinger genau die Eigenschaften bekommen, die Autofahrer brauchen, um sicher unterwegs zu sein, passieren viele spannende Sachen: Reifenschnitzer Jupp und seine Kollegen überlegen sich zum Beispiel, welches Muster das Profil der Reifen haben muss, um bei Regen oder Schnee nicht bei jeder mini-Bremsung aus der Kurve zu fliegen. Es gibt sogar ein Geräusch-Labor, in dem gemessen wird, ob der fahrbare Untersatz zu laut ist und deshalb den Fahrer nerven wird. Wenn ja, wird etwas am Reifenrezept oder am Profilmuster geändert. Und schließlich ist Testfahrer Ole dran. Er dreht mit jedem Reifen, den seine Kollegen entwickeln Testrunden. Voll am Speedlimit und Willi ist dabei: Achtung Willi, festhalten, Kurve und Vollbremsung auf nasser Fahrbahn! "Willi wills wissen" ist eine Produktion der megaherz film und fernsehen im Auftrag des Bayerischen Rundfunks. Mit Willi Weitzel. Regie Matthias Rebel, Kamera Patrik Ilg, Produzenten Franz X. Gernstl, Fidelis Mager, Redaktion BR Birgitta Kaßeckert.
08:00
Wiesen bieten zahllosen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum. Für den Menschen sind sie mit ihrer Vielfalt an Formen und Strukturen ein Ort der Ruhe und der Naherholung. Der Film zeigt verschiedene Wiesentypen und typische Bewohner dieser Grünflächen. Für die Schüler der Realschule in Beilngries findet die Biologiestunde auf einer Wiese im Altmühltal statt. Sie erforschen selbständig die Lebensgemeinschaft in der Wiese, fangen allerhand Tiere und bestimmen Pflanzen. Durch den Film führt eine Heuschrecke als Trickfigur, sie hüpft von Wiese zu Wiese, immer wieder ist sie bedroht. Im Film werden verschiedene Wiesentypen und ihre Nutzungsarten vorgestellt, die Magerwiese am Hang im Altmühltal, eine Fettwiese, von der ein Landwirt das Futter für seine Tiere holt, der Rasen auf einem Golfplatz, auf dem ein Grashalm wie der andere ist und eine Feuchtwiese mit ihrer Artenvielfalt in einem oberbayerischen Naturschutzgebiet.
08:15
Es ist später Nachmittag, der Igel verlässt sein Versteck und begibt sich auf Nahrungssuche. Überwiegend verzehrt er Kleintiere wie Larven, Würmer und Insekten, notfalls auch Beeren oder Früchte. Als Kulturfolger siedelt er sich oft in der Nähe menschlicher Wohnungen an. Hier lässt sich bei einem Konflikt mit dem Hofhund beobachten, wie der Igel seine wichtigste Defensivwaffe, den Stachelpanzer, einsetzt. Im April beginnt die Igelbalz - die einzige Zeit, während der Igelmännchen und -weibchen zusammenwohnen. Schon vor der Geburt der Jungen vertreibt die Igelin das Männchen aus dem Nest. Bei der Geburt sind die Stacheln der daumenlangen Igelbabys in der Haut versteckt, aber bereits nach wenigen Stunden treten sie deutlich hervor. Die ersten vierzehn Tage sind die Igeljungen blind und werden von der Milch der Mutter ernährt. Ein bis zwei Wochen lang führt die Igelin ihre Jungen zu gemeinsamen Ausflügen, bei denen sie lernen, sich selbst zu ernähren und sich orientieren. Dabei müssen sie auch gefährliche Begegnungen mit Greifvögeln und Raubtieren überstehen. Am gefährlichsten freilich ist für die Igel der Straßenverkehr. Nach wenigen Wochen teilt sich die Familie und jedes Junge sucht sich ein eigenes Revier. Im Hebst fressen sich die Igel einen Fettvorrat an und polstern ihr Nest, in dem sie von November bis April den Winterschlaf verbringen.
08:30
Rückenschmerzen sind die Zivilisationskrankheit Nummer Eins. Die beste Therapie besteht in der aktiven Vorbeugung durch gezieltes Training! Um den Rücken komplett zu trainieren braucht der Übende allerdings von Zeit zu Zeit neue Herausforderungen. Johanna Fellner zeigt effektive Trainingseinheiten für einen starken und gesunden Rücken. Beugende, streckende und rotierende Bewegungen sowie statische Ganzkörperpositionen und Balanceübungen ergeben ein optimales Gesamtpaket. Der Zuschauer lernt die Positionen sicher auszuführen und die Atmung sinnvoll zu integrieren. Die gesamte Rumpfmuskulatur, insbesondere der Rücken, wird gekräftigt, stabilisiert und mobilisiert. Dadurch wird der Körper ideal auf die Anforderungen des Alltags vorbereitet und Rückenschmerzen bzw. Verletzungen vorgebeugt. Positiver Nebeneffekt: Es wird nicht nur die Wirbelsäule durch ein stabiles Muskelkorsett unterstützt, gleichzeitig wird der ganze Körper, insbesondere die Problemzonen Bauch, Hüfte und Gesäß geformt und gestrafft. Die Übungen sind für Anfänger in der Basisausführung und für Fortgeschrittene in komplexeren Varianten angeleitet. Dieses Programm ist für alle Alters- und Leistungsstufen geeignet. Rückenpatienten mit akuten Beschwerden sollten jedoch vor dem Mitmachen einen Facharzt konsultieren!
08:45
10:00
Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.
10:30
11:00
Malerisch ist das steirische Lachtal in die Niederen Tauern gebettet. Unten im Tal ist man auf tausend Metern Seehöhe, die Gipfel liegen auf deutlich über zweitausend Metern. Abseits des Tourismus, der den Alltag quer durch die Saisonen prägt, lebt hier noch das traditionelle Bergbauerntum fort. Wenn auch für die schwersten Arbeiten die Maschinen inzwischen Einzug gehalten haben, bleibt es am Ende eine schwere körperliche Arbeit. Filmautor Wolfgang Winkler hat für seine Dokumentation typische Menschen dieser Region porträtiert und zeigt, wie sie als Gemeinschaft funktionieren. Denn Zusammenhalt schreibt man groß in dieser Gegend, wo die Menschen seit jeher alles nur gemeinsam erreicht haben.
11:45
Seit 2016 wohnen Katharina und Timo in einem denkmalgeschützten ehemaligen Kasernengebäude in Landau, das sie zu einem stylischen und modernen Loft umgebaut haben. Früher wurde das ca. 100 Jahre alte Gebäude als Werkstatt und Trafostation genutzt. Von außen hat das Haus noch seinen alten Charme behalten mit Backsteinfassade und Sprossenfenstern. Im Inneren ist ein Loft mit offenem Grundriss und Galerie entstanden. Dafür wurde das Gebäude komplett entkernt und die Raumaufteilung neu gestaltet. Eine Herausforderung war dabei der Grundriss, das Gebäude ist im Wohnbereich nur 6 Meter breit, aber insgesamt 25 Meter lang. Das Haus ist perfekt im industrial style eingerichtet. Eine alte Hobelbank dient im Badezimmer als Waschtisch, eine alte Eisenbahnpalette wurde zum Couchtisch umfunktioniert. Alte Fabrikleuchten, ein französischer Werkzeugschrank - alles findet seinen Platz und spiegelt den historischen Charakter des Werkstattgebäudes wider. Besonders originell ist das Gästebad gestaltet, das an eine Arztpraxis erinnert - mit Arztschrank, Apothekerflaschen und einem alten Röntgenbildbetrachter. Highlight ist eine Vase in Form eines anatomischen Herzens.
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
Werden Sie Teil unserer motivierten Turngruppe und starten sie mit Freude und Bewegung in die Woche. Sportwissenschaftlerin Heidi Sykora gibt mit einer selektiven Übungsauswahl einen Impuls in Richtung Gesundheit durch und mit Bewegung. Die Übungen werden genau erklärt, langsam und deutlich demonstriert, so dass sie auch zu Hause leicht und richtig durchgeführt werden können - und dies an den schönsten Plätzen Österreichs.
13:30
Die unüberschaubar große Zahl der existierenden Glaubensgemeinschaften abseits der großen Kirchen kann verwirrend sein. Hier werden sie und ihre Bräuche hinterfragt und kritisch diskutiert.
14:00
Das Mexico City Ballet (MXCB) ist eine zeitgenössische Ballettkompanie, die aus hochqualifizierten internationalen Tänzern besteht, die in Mexiko-Stadt leben. In dieser Galaaufführung, die im Teatro de la Ciudad in Mexiko-Stadt aufgezeichnet wurde, präsentiert MXCB "E pur, si muove" von Choreograf Jaime Camarena, gefolgt von "Prisma" von Choreografin Yazmín Barragán. Prisma, das für Soloklavier geschrieben wurde, wurde von Pianist José Víctor Gavilondo komponiert und wird live aufgeführt.
14:15
Neu auf ARTE: "42 - Die Antwort auf fast alles" ist die neue Wissensserie von ARTE, die durch große und kleine Fragen der Menschheit navigiert, originell, assoziativ, um die Ecke gedacht und getragen von einer prägnanten Stimme: Nora Tschirner macht sich Gedanken, sammelt Informationen, ordnet Material und gibt uns den Durchblick.
14:45
15:10
15:15
Was ist die Standuhr der Großmutter tatsächlich wert? Experten recherchieren Herkunft, Geschichte und Zeitwert von Gegenständen, die Zuschauer mitbringen. Meist sind dies Erbstücke oder Flohmarktfunde.
16:00
In diesem Film aus dem Jahr 1962 geht es u. a. um die Grenze zwischen Antiquität und Trödel. Da fahren zum Beispiel gewiefte Händler aufs Land, um auf Bauernhöfen nicht nur alte Bauernschränke zu kaufen. Damals konnten die Bauern noch mit einem Butterbrot abgespeist werden, weil sie doch gefälligste "froh" sein mussten, das alte "Geraffel" endlich los zu sein. Wirklich wertvolle Stücke landeten dann aber nicht in einem der vielen Trödelläden, die es damals in der Münchner Altstadt noch in großer Zahl gegeben hat, sondern mussten bei Antiquitätenhändlern für teuer Geld gekauft werden. Klar, in den Trödelläden der deutschen Großstädte war auch damals schon jedes Stück selbstverständlich "echt antik" und "sehr wertvoll". Aber es gab auch zu dieser Zeit Sammler und Antiquitätenliebhaber mit Sachverstand: Wer wollte, konnte den Qualitätsunterschied im Vergleich mit dem Trödel durchaus erkennen. Und ein Antiquitätenhändler musste für seine feilebotene Ware auch in ganz anderer Weise bürgen als ein Trödelhändler.
16:30
Alexander von Samsonow besuchte 1977 für den Bayerischen Rundfunk die berühmte Auer Dult. Dieser Markt findet bis heute mehrmals im Jahr im Münchner Stadtteil Au statt. Neben Verkaufsbuden für antiquarische Bücher, Elektroteile und Trödel aller Art gibt es auch immer mehrere Fahrgeschäfte und ein Bierzelt. In den Siebzigerjahren galt die Auer Dult auch als der größte Geschirrmarkt in Europa. Aus heutiger Sicht sind die damaligen Verkäufer und Käufer meist sehr viel interessanter und originaler waren als die Waren, die damals angeboten wurden.
17:15
"Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne." Immanuel Kants Kategorischer Imperativ, 1788 entstanden, hat Gültigkeit bis heute. Nur: was sagt dieser Kategorische Imperativ aus? Was bedeutet er konkret für unser heutiges Leben? Fragen, mit denen sich auch die junge Philosophiestudentin Sophie auseinander setzten muss. Erstens arbeitet sie an einem Vortag über Kant und zweitens ist Sie verliebt - in einen verheirateten Mann. Darf sie diese Liebe leben oder sollte sie dem "obersten Prinzip der Moralität" der Kantschen Philosophie folgen? Doch dann trifft sie jemanden, der ihr vielleicht weiterhelfen kann: Prof. Immanuel Kant höchstpersönlich. Die humorvolle fünfteilige Spielserie beschreitet einen außergewöhnlichen Weg, sich dem schwierigen Werk von Immanuel Kant zu nähern: anstatt über Kant zu reden, redet Sophie lieber mit dem schrulligen Professor aus Königsberg persönlich. "Kant, Sophie und der Kategorische Imperativ" setzt sich dabei höchst unterhaltsam mit so komplexen Themen wie Ethik, Prinzipien, Vernunft, Moral, Liebe und vor allem: mit der Philosophie Immanuel Kants auseinander.
17:30
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
18:15
Das Kulturmagazin im BR Fernsehen
18:45
Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?
19:10
Man muss nicht, aber man sollte und könnte und will es vielleicht wissen: warum Antonio Giacomo Stradivari den Ahornbaum so sehr liebte. Oder dass der Hopfen eine zweihäusige Pflanze ist. Oder dass der Fliegenwagwurz zur Familie der Orchideen gehört ... das alles und noch viel mehr enthüllt die 52-teilige Serie "Vom Ahorn bis zur Zwiebel - Pflanzen in unserer Umgebung". Sie lehrt Pflanzen nach ihrer Wuchsform zu unterscheiden oder die charakteristischen Merkmale. z.B. eines Laubbaumes, zu erfassen. Sie informiert über Heilkraft, Nutzwert oder Herkunft der einzelnen Pflanzen und wird so zu einem 52-teiligen "Pflanzen-Bilderbuch" in 5-Minuten-Kapiteln, mit wunderschönen Naturaufnahmen, aufwändigen 3D-Animationen und raffinierten Zeitraffereffekten.
19:15
19:30
Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
So klein Georgien sein mag, gerade einmal so groß wie Bayern, ist das Land ein Kosmos unterschiedlichster Welten. Geografisch und kulturell zwischen Europa und Asien, mit Schwarzmeerküste und majestätischen Bergpanoramen, ein Teil Europas, angrenzend an Aserbaidschan. Besonders wild und ursprünglich ist es in Pschaw-Chewsuretien. Nicht einmal 3000 Menschen leben in dieser einsamen Bergregion. In den schwer zugänglichen Tälern mischen sich Traditionen aus christlicher und heidnischer Zeit. Die Dörfer liegen inmitten der eindrucksvollen Natur des georgischen Hochgebirges mit seinen zum Teil über 5000 Meter hohen Gipfeln. Das Dorf Schatili, entstanden im Mittelalter, ist nur vier Kilometer von der russischen Grenze entfernt. Es steht für die einzigartige Architektur- und Baukunst dieser Region. Schatili ist in den Berghang hineingebaut und scheint aus den Felsen heraus zu wachsen. Das Dorf ist eine einzige Festung: 60 Wehrtürme haben das Land nach Nordosten hin gesichert. Seit Jahrtausenden spielen Pferde eine große Rolle im Leben der Einheimischen. Die Herden leben frei in den Nationalparks. Sie kommen Ende Oktober aus den Bergen des Kaukasus, um in den milderen Gebieten im Südosten zu überwintern. Bei traditionellen Rennen werden die Pferde ohne Sattel geritten. Die Bewohner des dünn besiedelten Chewsuretiens halten an ihren meist vorchristlichen Bräuchen fest. Dazu zählt das Atengenoba-Fest, das Fest der Gemeinschaft. Die Natur und die Traditionen in Pschaw-Chewsuretien im Kaukasus sind weitgehend ursprünglich geblieben, weil die übrige Zivilisation von ihnen kaum Notiz genommen hat.
21:00
Im Herbst 2020 rief Prinz William, knapp zwei Jahre bevor er Thronfolger des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland wurde, den so genannten "Earthshot Prize" ins Leben, den bislang ehrgeizigsten und höchstdotierten internationalen Umweltpreis, mit dem Ziel bis zum Jahr 2030 einen echten Wandel beim Klima-, Natur- und Umweltschutz herbeizuführen. Die fünfteilige Doku-Reihe mit Vorworten von Prinz William und dem renommierten Naturfilmer Sir Richard Attenborough beleuchtet die fünf zentralen Aufgaben der Menschheit, die "Earthshots", um unseren zerbrechlichen Planeten und das wertvolle Leben auf ihm zu retten: "Eartshot 1" ist der Schutz und die Wiederherstellung der Natur, damit die Wildnis nicht weiter schrumpft, sondern wieder zu wachsen beginnt. "Earthshot 2" ist die Verbesserung des Klimas, um den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur zu stoppen. "Earthshot 3" ist die Reinigung der Luft, damit wir alle gesund atmen können. "Earthshot 4" ist die Wiederbelebung unserer Ozeane, damit sie wieder so reich und vielfältig werden wie früher. "Earthshot 5" ist der Aufbau einer abfallfreien Welt, indem wir sicherstellen, dass die Abfälle eines Prozesses zu Rohstoffen für den nächsten werden. Es handelt sich um die fünf größten Herausforderungen, die laut ExpertInnen unbedingt bewältigt werden müssen, um das Blatt noch zu wenden. Daher vergibt die "Eartshot Prize"-Stiftung in jedem dieser Bereiche bis 2030 jährlich jeweils eine Million Pfund Preisgeld an Projekte, die die größten Aussichten haben, den Planeten wieder zu reparieren.
21:55
Die Natur wird vom Menschen immer weiter zurückgedrängt und zerstört - für Landwirtschaft, um Rohstoffe zu fördern oder Müll zu deponieren. An manchen Orten zeigt sich jedoch, dass Kaputtes nicht kaputt bleiben muss. Naturschützer helfen der Natur mit ungewöhnlichen Maßnahmen. In den italienischen Abruzzen nutzt man die Landflucht der Menschen für die seltenen marsischen Braunbären. Auf ehemaligen Viehweiden entstehen Korridore, die getrennte Naturschutzgebiete miteinander verbinden und den Bären mehr Bewegungsfreiheit geben. Nun kommen Touristen, um Braunbären zu sehen und das zieht sogar einige Bewohner wieder zurück aufs Land. Die Stadt Frankfurt/M. ist einen neuen Weg bei der Sanierung ihrer ehemaligen Mülldeponie gegangen und hat ein kleines Naturparadies erschaffen, auf dem seltene Zugvögel rasten. In der Eifel erhält man offene Flächen in Steinbrüchen für den selten gewordenen Uhu. Er findet dort Brutplätze, die es so in Deutschland nicht mehr häufig gibt. Proteste von Umweltschützern haben in den USA dafür gesorgt, dass die Abfälle der Industrie rund um Cleveland nicht mehr ungeklärt in den Fluss gekippt werden. So ist aus einem der dre-ckigsten Flüsse der Welt, dem Cuyahoga River, die Hauptschlagader eines Nationalparks geworden. Diese Geschichten zeigen, dass es sich lohnt, um scheinbar verlorene Orte zu kämpfen - man kann sie der Natur zurückgeben.
22:25
"Klimazeit" bietet wöchentlich Hintergrundberichte, ordnet mit Expert*innen neueste Ergebnisse der Klimaforschung ein, erklärt in aufwändigen Grafikanimationen alles Wissenswerte rund ums Klima, hinterfragt Entscheidungen der Politik und zeigt konstruktive Beispiele, was Konsument*innen, Unternehmen und Kommunen für die Rettung des Klimas tun können.
22:40
23:10
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
23:40
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.