04:10
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:25
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:00
Die Welt von morgen
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
Spanien ist für viele Deutsche eines der beliebtesten Urlaubsziele. Schon deshalb lohnt es sich, die Sprache zu erlernen. Aber nicht nur Touristen haben Vorteile, wenn sie Spanisch sprechen können, sondern auch Geschäftsreisende. Lernen Sie deshalb Carmen, Jose Luis und Paco kennen, die als Hauptpersonen dieses Sprachkurses neununddreißig Folgen lang Ihre Lehrer spielen werden. Begleitliteratur können Sie im BR-Shop bestellen.
06:30
Fachinformation zum Fach Biologie innerhalb des Telekollegs.
07:00
Mit dem Programm GRIPS vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:15
Mit dem Programm GRIPS vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:30
Wer kommt Verbrechern auf die Spur? Die Polizei natürlich! Und wie das geht, will Willi heute herausfinden. Am Tatort echter Verbrechen sind Fernsehkameras nicht erlaubt. Extra für den Reporter haben sich die Kriminalbeamten aber einen Fall ausgedacht, den Kommissar Willi nun gemeinsam mit der Kripo lösen darf: In einem Reihenhaus in der Nähe von München ist eingebrochen worden. Das Sparschwein mit sämtlichen Ersparnissen der Familie ist verschwunden! Das Besondere: Wenn Willi dem Täter auf die Schliche kommt, darf er das Schwein behalten. Na dann nichts wie los! Gemeinsam mit drei Beamten geht Willi auf Spurensuche: Fingerabdrücke, Faserspuren, Fußspuren, alle liefern wichtige Hinweise auf den Täter und müssen "gesichert werden" wie das in der Fachsprache heißt. Die beste Spürnase beweist Polizeihund Tasko - er durchsucht den Garten nach weiteren Spuren, die der Einbrecher hinterlassen haben könnte
07:55
Durch Zufall ist Shaun dabei, als vier kleine Küken schlüpfen. Diese halten ihn fortan für ihre Mami. Shaun ist der Verzweiflung nahe, als er die Piepmätze nicht mehr los wird. Als Mutter Henne zu ihrem Nest kommt und die leeren Schalen findet, gerät sie in helle Aufregung. Die Henne redet auch mit der Schafherde, die auf Shaun zeigt. Doch genau in diesem Moment sind die Küken verschwunden.
08:00
Vor 30 Jahren gab es keine Mobiltelefone, kein Facebook, keine Play-Station - und keine Frauen in Polizeiuniform (in Bayern). Erst seit 1990 können in Bayern Frauen als Polizistinnen "auf Streife gehen". Andere Bundesländer waren zwar etwas fortschrittlicher, aber auch dort gibt es erst seit den 1980er Jahren Frauen in Polizeiuniform. Heute ist der Anblick von uniformierten Polizistinnen völlig normal. In der RESPEKT-Reportage "Diversity - was bringt Vielfalt?" begleitet Moderatorin Verena Hampl Polizistinnen und Polizisten beim Streifendienst. Klar ist: Mehr Vielfalt im Polizeidienst ist für alle ein Gewinn. Und das nicht nur im Polizeidienst. RESPEKT zeigt: Mehr Vielfalt heißt nicht nur mehr Chancen und mehr Kreativität. Vielfalt ist eine Voraussetzung dafür, dass eine Gesellschaft sich weiterentwickelt. Ohne Vielfalt bleibt eine Gesellschaft stehen und fällt sogar zurück. Die Welt verändert sich ständig und ohne Vielfalt fällt das Mithalten schwer. Vielfalt bedeutet neue Ideen und Innovationen, das zeigt das Beispiel des Motorenherstellers MAN. Die Reportage zeigt, wie in der Industrie aus Vielfalt Profit gemacht wird. Klar ist aber auch, dass durch kulturelle Vielfalt auch Konflikte entstehen. Diese Konflikte konstruktiv und demokratisch zu lösen, ist die große Herausforderung.
08:30
08:45
10:00
Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.
10:30
11:00
11:45
Der Ton wird rauer. In der Schule, in der Politik, im Netz und im Privaten. Obwohl Streiten zum Miteinander dazugehört und die Demokratie sogar vom Streiten lebt, leiden viele Menschen unter einer zunehmend gewaltvollen Art, miteinander umzugehen. Auch RESPEKT-Moderatorin Lilian Landesvatter ärgert dieses aggressive Kommunikations-Klima - aber noch mehr ärgert sie, dass sie in privaten Streits oft selbst dazu beiträgt. Was hilft dagegen? Darüber spricht sie mit einem jungen Mann, den seine Art zu streiten immer wieder in Schlägereien und dann vor Gericht gebracht hat. Deswegen hat er ein Konflikttraining bei der Bücke München absolviert. In dem hat er verstehen gelernt, was solche eskalierenden Konflikte eigentlich auslöst, was sie schlimmer macht und wie er sie lösen kann, ohne auszurasten und Stück für Stück sein Leben zu ruinieren. Von den Trainer:innen der Brücke erfährt Lilian dann, was sie Menschen beibringen, um Konflikte ohne Gewalt zu lösen. In Übungen geht da es um die Wahrnehmung von Konflikten, um Eigen- und Fremdwahrnehmung, darum, das eigene Verhalten besser kennenzulernen. Die Moderatorin testet, ob dieser Ansatz auch ihr etwas bringt. Helfen solche Methoden nur individuell, oder lassen sich damit ganz generell soziale Konflikte entspannen - zum Beispiel in der Schule? Die Moderatorin besucht Schüler:innen einer Münchner Mittelschule, die sich als Streitschlichter und Schülersprecherin dafür einsetzen, dass alle respektvoller miteinander sprechen. Sie lernen, anderen aus destruktiven Streitmustern herauszuhelfen. Haben sie auch Tipps für Lilian, damit ihr nächster Streit zu Hause produktiver endet? Und kann jede:r das lernen, besser zu streiten? Das fragt die Moderatorin Jugendliche, die das Streiten ganz sportlich trainieren - beim Diskutierwettstreit "Jugend debattiert". © ARD alpha 2022
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
13:15
Happy Balance ist ein sanftes, funktionelles Ganzkörpertraining, das ganz besonders unsere Faszien anspricht. Die Faszien hüllen jeden Muskel, jede Muskelfaser, Knochen, Nerven, Venen und Organe ein und durchziehen unseren ganzen Körper. Sie bilden ein Netzwerk aus Bindegewebe, halten all diese Strukturen einzeln für sich fest und umhüllen und verbinden sie wie ein Ganzkörperanzug! Neue Erkenntnisse belegen die große Formbarkeit und Lebendigkeit dieses Bindegewebes. Um Verspannungen, Verklebungen sowie Verletzungen vorzubeugen und eine gute Figur zu erzielen, müssen sämtliche Strukturen gegeneinander beweglich und gleitfähig bleiben. Genau das kann trainiert werden, TELE-GYM-Profi Johanna Fellner hat die besten Übungen für Sie zusammengestellt. Dynamische Ganzkörperübungen verbessern das Zusammenspiel von Muskeln und Gehirn, das macht automatisch erfrischend wach und mental aktiv. Denn wenn viele unserer Muskelgruppen gleichzeitig angesteuert werden, ist die Konzentration gefragt! Außerdem fördern Sie mit Balance- und Rotationsübungen Ihre Koordination und das Gleichgewicht, dynamische Hoch-Tief-Bewegungen bringen Ihren Kreislauf in Schwung. In jeder der acht abgeschlossenen Übungseinheiten wird Ihr ganzer Körper mobilisiert, gestärkt und entspannt. Alle Trainingsblöcke lassen sich beliebig untereinander kombinieren und so Ihrem Zeit- und Energiebudget optimal anpassen. "Happy Balance" weckt Ihre Sinne, bringt Energie, formt Ihre Figur, ist gut für die Gelenke und den Rücken und tut einfach gut!
13:30
Die Welt von morgen
14:00
Warum sind die Finnen Rekordweltmeister, was das Glück betrifft? Achtmal in Folge wurden sie Sieger des "World Happiness Reports" der Vereinten Nationen. Die Deutschen sind mit Platz 22 gerade mal im Mittelfeld; Kinder und Jugendliche sind mit Platz 47 geradezu unglücklich. In Finnland ist auch diese Altersgruppe in den "Top 10". Auf den ersten Blick passt das Ergebnis des Weltglücksberichtes so gar nicht zum kalten, dunklen Norden. Die Winter sind hart. Viele Finnen haben ein Alkoholproblem. Russland ist eine direkte Bedrohung. Die Wirtschaft stagniert - ähnlich wie in Deutschland. Trotzdem fühlt sich die große Mehrheit der Finnen glücklich. Autor Andreas Kegel begibt sich mit der finnischen Schauspielerin Meri Koivisto auf Spurensuche nach der Glücksformel der Finnen: Was haben die Natur, Sauna, Karaoke mit dem Glück zu tun? Können wir Glück lernen? Wieviel Glück steckt in den Genen? Er spricht dazu natürlich mit den Finnen selbst, aber auch mit Forscherinnen und Forschern der Genetik, Soziologie, Philosophie und Neurologie. Auch in Deutschland sucht Meri nach dem Glück. Bei der Recherche stößt sie auf eine badische "Glücksstadt" und erlebt, wie gemeinsames gesellschaftliches Engagement zum Glücksgefühl beiträgt. Sie besucht eine finnische und eine deutsche Schule und lernt, dass gute Bildung Kindern und Jugendlichen helfen kann. Ließe sich also das finnische Glück auf Deutschland übertragen? Das wäre eigentlich gar nicht so schwer, sagt Meri. Auch in Deutschland gibt es Menschen und Regionen, die zeigen, wie das geht.
14:45
15:15
16:00
Ungewöhnliche, faszinierende, spannende oder rührende Geschichten von Menschen aus dem wahren Leben werden in dieser Reihe zum Besten gegeben. Nicht selten sind sie mehr als überraschend.
16:30
Die Affäre um den CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Amthor sorgte im Juni 2020 für Schlagzeilen. Wieder einmal stand der Verdacht im Raum, dass Unternehmen, Wirtschaftsverbände und andere Interessengruppen von der Öffentlichkeit unbemerkt und ohne Kontrolle Politiker*innen in ihrem Sinn manipulieren und beeinflussen. Die RESPEKT-Reportage fragt nach, wie groß eigentlich der Einfluss von Lobbyist*innen auf die Politik ist und ob die Art und Weise, wie Lobbying betrieben wird, mit unserer Demokratie vereinbar ist. Moderatorin Sabine Pusch spricht mit Timo Lange von der Nichtregierungsorganisation LobbyControl, der seit 10 Jahren den Politikbetrieb beobachtet. Lobbying, sagt er, spielt eine enorme Rolle. Lobbyist*innen beraten nicht nur Politiker*innen, sie schreiben mitunter auch Gesetzesvorlagen für die Landtage und den Bundestag. In RESPEKT erklärt Timo Lange, wie Lobbying in Berlin funktioniert und was geändert werden müsste, damit Auswüchse bei der Beeinflussung von Politiker*innen vermieden werden. RESPEKT-Moderatorin Sabine Pusch trifft außerdem zwei Interessengruppen, die oft gegensätzliche Interessen vertreten, aber trotzdem auch manchmal gemeinsame Sache machen: Der Bayerische Bauernverband und der BUND Naturschutz kämpften viele Jahre lang bei einem der weltgrößten Freihandelsabkommen für ihre jeweiligen Interessen - und scheiterten. Ihre Wünsche wurden von der EU-Kommission im geplanten Mercosur-Abkommen nicht berücksichtigt. Andere Lobbygruppen scheinen mächtiger gewesen zu sein und haben die EU-Politiker*innen in ihrem Sinne beeinflusst. Dass Lobbyismus auch anders geht und tatsächlich einer der ganz wichtigen Kommunikationskanäle in einer Demokratie sein kann, zeigt das Beispiel Friday for Future. Sabine Pusch trifft Umweltaktivist*innen der Bewegung, die es schaffte, innerhalb nur eines Jahres "Klimaschutz" weltweit zum Thema zu machen. Lobbyismus von unten, könnte man das nennen - der jedoch viel Zeit und Kraft kostet.
16:45
17:30
Die Winter im Salzkammergut sind gezeichnet von eisiger Kälte, tiefverschneiten Landschaften und unwirtlichen Bedingungen. Was den Einheimischen einiges abverlangt, verwandelt sich für zahlreiche Besucher im Winter zu einem wahren Skivergnügen. Mit seinen knapp 1.600 Metern Höhe bietet der Feuerkogel ein wahres Eldorado für Wintersportbegeisterte. Der Berg am Südufer des Traunsees bei Ebensee ist Oberösterreichs sonnenreichster Punkt und bietet einen fantastischen 360 Grad-Panoramablick vom Mühlviertel über den Grünberg, Traunstein, das Tote Gebirge bis zum hohen Dachstein. Der Feuerkogel war früher ein Signalberg, es wurden Feuer entzündet, um den Weg ins Salzkammergut zu markieren. Rudolf Ippisch ist hier aufgewachsen. Sein Großvater Rudolf Ippisch hat vor 100 Jahren die Seilbahn auf den Berg erbaut. In Altmünster hat Jungbauer und Forstwirt Markus Hufnagl gerade in der kalten Jahreszeit viel zu tun. Der Schnee eignet sich besonders gut, um Bäume aus seinem Forstgebiet zu ziehen. Johanna de Hoop hat sich in gewisser Weise auch dem Holz verschrieben. Die passionierte Musikerin baut und restauriert in ihrer Werkstatt in Altmünster Bratschen und Geigen, mit denen sie auch mit ihrer Musikgruppe "Traunsee 3" musiziert.
18:15
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
18:45
Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählen Superkeime zu den größten medizinischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Sie verbreiten sich rasch, sind wahre Meister der Evolution und wehren sich erfolgreich gegen Antibiotika. "Unsere Waffen stumpfen ab", erklärt Marc Brönstrup vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig. Neue Antibiotika sind dringend nötig, doch ihre Entwicklung dauert lange und ist für Pharmaunternehmen wenig lukrativ. Deshalb forscht die Wissenschaft nach alternativen Gegnern der Superkeime. Ein natürlicher Feind der Bakterien sind Phagen. Sie erinnern an Alien-Raumschiffe und halten gezielt nach bestimmten Bakterien Ausschau. Außerdem setzen Forschende auf "Trojanische Pferde", um Antibiotika ins Bakterium einzuschleusen oder die Superkeime zu entwaffnen. Auch wir können unseren Beitrag leisten, indem wir Antibiotika nur nach ärztlicher Anweisung und bei tatsächlichem Bedarf einnehmen. Eine WHO-Studie in Osteuropa zeigt beispielsweise, dass etwa jeder Dritte entweder Antibiotika aus früheren Verordnungen verwendet oder die Medikamente ohne Rezept auf dem Schwarzmarkt beschafft. Die Formel ist simpel: Je mehr Antibiotika eingesetzt werden, desto wahrscheinlicher entstehen neue Resistenzen. "Die gesamte Gesellschaft muss ein Bewusstsein für das Problem entwickeln", betont Fernando Gordillo Altamirano, Mikrobiologe aus Melbourne. Denn sonst lässt sich das Rennen gegen die Evolutionskünstler vielleicht nicht mehr gewinnen.
19:15
"KlimaZeit" stellt spannende Zusammenhänge dar, erklärt Wetter- und Klimaphänomene und fragt kritisch nach. Das Magazin, das sich mit dem größten Problem der Menschheit beschäftigt. Klar, kompetent, konstruktiv. Was hat der Klimawandel jedem und jeder einzelnen zu tun? Was muss man über die wissenschaftlichen Hintergründe wissen sowie über die konkreten Folgen. Welche Lösungen gibt es?
19:30
Europa genießen - das ist hier die Devise. Gezeigt wird, was es alles zu entdecken gibt, wohin es sich zu reisen lohnt, welche interessanten Menschen und Trends unser Kontinent zu bieten hat.
19:55
Eine Billionen Liter Trinkwasser spülen wir jedes Jahr, zusammen mit unseren Fäkalien, in die Kanalisation. Um aus dem Schmutzwasser wieder sauberes Trinkwasser zu machen, brauchen wir riesige Mengen Energie. Doch die könnten wir sinnvoller einsetzen, wenn wir unsere Kläranlagen ändern würden. Wie das aussehen könnte, zeigt Eckart von Hirschhausen in "Wissen vor acht - Erde".
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Am Hauptbahnhof Edinburgh beginnt eine Zugreise in ein Land voller Farben und Gegensätze. Vorbei am weltberühmten Edinburgh Castle geht es nach Norden, über die imposante, knallrote Forth Bridge, 50 Meter hoch über dem blau schimmernden Meeresarm Firth of Forth. Der erste Teil dieser Reise mit dem Zug durch Schottland beginnt in der bunten, brodelnden Hauptstadt Edinburgh. Durch die sanften Hügelketten der schottischen Midlands geht es bis an die wilde, malerische Ostküste rund um Aberdeen. Entlang der Strecke warten Begegnungen mit den ganz eigenen, kantigen Bewohnerinnen und Bewohnern dieser Gegend. Mit Menschen wie dem einzigen schottischen Schwertschlucker Steven Archibald, der beim weltgrößten Straßenkünstler-Festival Fringe in Edinburgh versucht, das Geld für einen Urlaub mit seinem Sohn zu verdienen. Früher war Steven Fabrikarbeiter, heute riskiert er Tag für Tag sein Leben, wenn er sich eine 30 Zentimeter lange Stahlklinge tief in den Rachen schiebt. Nur einen Steinwurf entfernt von der berühmten Royal Mile Edinburghs oben auf dem Burghügel hat Howard Nicholsby seinen Laden. Howard ist dort bekannt wie ein bunter Hund. Er haucht dem schottischen Nationalsymbol, Kilts, neues Leben ein. Er schneidert nicht die typisch karierten Billigröcke, mit denen Touristen sich verkleiden, sondern außergewöhnliche Modelle. In seiner Kollektion finden sich Kilts aus Materialien wie Baumwolle, Hanf, Plastik und Jeans. Ungewöhnlich, modern und sehr erfolgreich. Rockstars wie Lenny Kravitz, Robbie Williams und Schaupieler Vin Diesel tragen seine Stücke. "Ich selber habe seit 17 Jahren keine Hose mehr angezogen", sagt er. Howard fährt mit dem Zug Richtung Norden zu seinem Vater Geoffrey. In dessen Kiltwerkstatt hat er das Handwerk damals erlernt. Doch nicht nur die Faszination für Schottenröcke haben sie gemeinsam, es gibt ein noch viel größeres Projekt: Vor 30 Jahren hat die Familie eine Schlossruine gekauft. "Das Schloss wieder aufzubauen, ist so ein bisschen auch mein Traum geworden." Es dürfte, vorsichtig geschätzt, noch ein paar Jahre dauern. Wer im Zug aus dem Fenster schaut, sieht nicht nur malerische Buchten und dramatisch anmutende Landschaften, sondern immer wieder auch Golfplätze. Über 550 gibt es davon im Land, Schottland ist die Geburtsstätte des Golfs. Hier trainiert die 20-jährige Ellie Docherty, um den sehr männlich dominierten Nationalsport aufzumischen. Sie will Profisportlerin werden. Die Leidenschaft dafür hat sie von ihrem Großvater geerbt. Er war selbst Profi und ist seit über 70 Jahren auf den schottischen Greens zu Hause. Heute ist er Ellies größter Fan. Weiter im Osten, am äußersten Ende des Firth of Forth, liegt das beschauliche Örtchen St. Monans, ein kleines Fischerdorf mit einem hinreißend schönen Leuchtturm. Hier residiert die dienstälteste Küstenwache Schottlands. Und es dürfte die einzige sein, die kein eigenes Rettungsboot hat. Doch Küstenwächterin Anne, agil, Mitte 70 und so ruhig und gleichmütig, wie nur jemand sein kann, der mit allen Küstenwassern gewaschen ist, schiebt das Problem schmunzelnd beiseite. "Wenn jemand in Seenot gerät, rufen wir die Küstenwache in Aberdeen an. Und die schicken dann ein Rettungsschiff." Mit einer Tasse Tee setzt sie sich vor den Leuchtturm und genießt die Aussicht über die felsige, raue Küste. Auf dem Bahnhof in Perth wartet Calum Richardson auf seinen Zug nach Hause an die Ostküste. Calums kleiner, aber legendärer Fish-and-Chips-Laden The Bay in Stonehaven gilt als bester in ganz Großbritannien. Das will was heißen, denn Fish and Chips ist britisches Nationalgericht. Entsprechend ist die Menschenschlange vor seinem winzigen Laden manchmal über 100 Meter lang. Seinen Fisch bekommt Calum von der Familiendynastie Couper aus Aberdeen. Dort wird mittlerweile in dritter Generation Fisch filetiert, von Hand wohlgemerkt.
21:00
Der Film von Joachim Burkhardt aus dem Jahr 1969 trägt den Titel "Ansichten eines Autors", angelehnt an den Titel "Ansichten eines Clowns" von Heinrich Böll, das so manche Zuschauerinnen und Zuschauer wohl noch von der Schullektüre her kennen. Heinrich Böll erzählt in diesem Film ganz ernst und ruhig über sein Herkommen, sein Aufwachsen, über Köln als niederländische Pilgerstadt und über seine Zeit als Soldat im Zweiten Weltkrieg und wie er nun darüber denkt. Heinrich Böll war 1969 ein in Deutschland sehr bekannter Autor und auch international anerkannt. Der Nobelpreis für Literatur war jedoch noch in weiter Ferne: Dieser wurde ihm erst 1972 verliehen. Aus heutiger Sicht erkennt man, ein Revoluzzer war Heinrich Böll nicht, aber jemand, der die Verhältnisse in unserer Gesellschaft gerne geändert hätte. Denn er empfand sie als falsch und nicht menschengemäß.
21:45
Die Gruppe 47 existierte nur 20 Jahre von 1947 bis 1967, aber ihr Einfluss auf die Literatur in der Bundesrepublik war immens. 10 Jahre nach dem letzten Treffen befragten Gisela Reich und Barbara Bronnen im Jahr 1977 ehemalige Mitglieder der Gruppe 47 nach deren Selbstverständnis: u.a. den Gründer und Organisator Hans Werner Richter und den späteren Nobelpreisträger Günter Grass. Als Zuschauer bekommt man da durchaus eine Ahnung davon, wie es bei diesen Treffen einst zugegangen ist: Da trafen Eitelkeit auf Bescheidenheit, überbordendes Selbstbewusstsein auf große Ängstlichkeit und Kritiker und Kritisierte gingen nicht immer freundlich miteinander um. Aber alle Befragten waren stolz darauf, von Hans Werner Richter immer wieder eingeladen worden zu sein.
22:30
Auch der Autor, Kritiker und Rhetorikprofessor Walter Jens war Mitglied der Gruppe 47 und manche Schriftstellerkollegen fürchteten sich dort vor seiner Kritik. In seiner Fernsehreihe "Das Handwerk des Lesens" musste sich niemand fürchten, die Zuschauer nicht und die Autoren nicht, die Jens darin "zerlegte". In dieser Folge aus dem Jahr 1968 beschäftigte er sich mit dem Gedicht "Rückkehr" von Bertolt Brecht. Ein scheinbar einfaches Gedicht aus einfachen, klar verständlichen Wörtern, in Wirklichkeit aber komplex und aus mehreren Ebenen bestehend. Die große Kunst von Walter Jens bestand darin, diese Komplexität zuerst aufzudecken und sie sodann verständlich zu machen. Hat man Walter Jens zugehört, bekommt man Lust, das besprochene Werk selbst zu lesen. Höheres kann Literaturkritik nicht leisten, als bei der Leserin, dem Leser den Wunsch auszulösen, selbst das betreffende Buch aufzuschlagen und darin zu lesen.
23:00
Anfang der 1990er, in einer Zeit, in der kein guter Kuschel-Rock-Song ohne melancholisches Saxophon-Solo auskommt, haut Curtis Stigers mit "I Wonder Why" seinen größten Hit raus. Der US-amerikanische Sänger, Songwriter und Saxophonist(!) verzaubert mit samtiger Stimme, gefühlvollem Spiel und vielleicht auch seinen rehbraunen Augen zahllose Fans. 1995 beweist er im Münchner Alabama jedoch, dass er weit mehr ist als ein Teenieschwarm - nämlich ein beeindruckender Musiker, der bis heute aktiv ist. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.
23:45
1995 ist die Münchner Alabamahalle gesteckt voll mit Fans aus dem benachbarten Augsburg, die ihren Lokalhelden The Seer nachgepilgert sind. Mit dem Debütalbum "Across the Border" und einer angeschlossenen Tour machen The Seer schnell deutschlandweit auf sich aufmerksam. Musikalisch erinnert ihre Mischung aus hymnenhaftem Rock und Folk ein bisschen an The Hooters. Bis heute tritt The Seer in derselben Besetzung auf und füllt vor allem in Bayerisch-Schwaben die Konzerthallen mit treuen Fans. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.