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TV Programm für ARD-alpha am 26.02.2025

Jetzt

Kochs anders 17:30

Kochs anders: Ali, der Radiologe und das mallorquinische Tumbet

Essen und Trinken

Torsten Jörn lebt in Kassel. Der Radiologe ist leidenschaftlicher Hobbykoch, absoluter Genussmensch und großer Fan der mallorquinischen Küche. Er versucht sich gern auch einmal an den schwierig zuzubereitenden spanischen "Croquetas", nur ganz entfernte "Verwandte" der klassischen Kroketten! Torsten will den Münchner Spitzenkoch Ali Güngörmüs in seinem Hauptgericht mit einem mallorquinischen "Tumbet" überraschen, einem Gemüsegericht, das er auf der "Plancha" zubereitet. Übersetzt heißt Plancha "Eisen", oder auch "Bügeleisen". Köche verstehen darunter eine Metallplatte, die sehr hoch erhitzt werden kann. Dazu gibt es ein Kalbsfilet mit einer Portwein-Sherry-Madeira-Dashi Sauce. Schafft es Ali aus den gleichen Grundzutaten ein ganz neues Gericht zu zaubern und kann er, der ja selbst die mediterrane Küche so liebt, ebenfalls mit einer "Plancha" umgehen? In der Kasseler Markthalle kauft Ali für seine Zutaten zusammen mit Torsten ein.

Danach

Euromaxx 18:15

Euromaxx: Leben und Kultur in Europa

Magazin

In starken Bildern und spannenden Geschichten berichtet "Euromaxx" über Europa: Architektur und Abenteuer, Kunst, Kultur und Kulinarik, Länder und Lifestyle, Mode und Musik, Promis und Passionen. Diese Vielfalt präsentiert das TV-Magazin einmal wöchentlich : 26 Minuten mit interessanten Reportagen, Berichten und Porträts. Denn "Euromaxx" entdeckt überall in Europa ungewöhnliche Themen und überrascht die Zuschauer immer wieder mit starken Geschichten. "Euromaxx" ist Fernsehen für Genießer! Mit "Euromaxx" produziert die DW als erster Fernsehsender überhaupt ein vollwertiges Fernsehmagazin, das über Lebensart und Kultur in Europa berichtet. Damit präsentiert das deutsche Auslandsfernsehen den Zuschauern in aller Welt das moderne Deutschland als Teil des sich vereinenden Europas und unterstreicht einmal mehr seine Mittlerfunktion im internationalen Dialog.

Wissen vor acht - Erde 18:40

Wissen vor acht - Erde: Die Überhitzung der Meere

Infotainment

Das letzte Jahr war nicht nur das heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, sondern auch die Ozeane waren so warm wie nie zuvor. Der Temperaturanstieg hat große Auswirkungen auf die Lebewesen im Meer und auch auf uns Menschen. Wie marine Hitzewellen unsere Meere bedrohen, zeigt Eckart von Hirschhausen bei "Wissen vor acht - Erde".

ARD Wissen 18:45

ARD Wissen: Mein Körper. Meine Haare. - Reine Kopfsache?

Dokumentation

Gerade im Winter mögen es die meisten von uns mollig warm. Das macht es dem Körper leichter, seine Kerntemperatur von 36,5 bis 37,5° C zu halten. Und nur mit dieser Kerntemperatur können alle Stoffwechselabläufe optimal funktionieren, kann der Körper reibungslos denken und agieren. Doch so sehr wir Wärme lieben, eigentlich ist unser Körper deutlich gesünder und leistungsfähiger, wenn er ständig wechselnden Temperaturen und vor allem Kältereizen ausgesetzt ist. In der aktuellen Forschung gibt es mittlerweile viele Erkenntnisse, aber auch noch offene Fragen, wie Kälte auf den menschlichen Körper wirkt und wie wir sie für unsere Gesundheit nutzen können. Die Dokumentation erzählt, wie wir alle - jenseits von Spitzensport und Extremerlebnissen - von Kälte profitieren und unseren Körper an niedrigere Temperaturen gewöhnen können. Die Autoren treffen u. a. die Lagerarbeiterin Katarzyna, die in einem Tiefkühllager bei minus 22° C in Acht-Stunden-Schichten der Kälte trotzen muss. Wie gelingt ihr das und welche Rolle spielt ihr individuelles Kälteempfinden dabei? Begleitet wird auch die Extremschwimmerin Deniz Kayadelen bei ihren Vorbereitungen für die Durchquerung des Ärmelkanals. Wie ist das zu schaffen: mehr als 33 Kilometer in nur 17° C kaltem Wasser? Was passiert in ihrem Körper? Der Kraftverlust der Muskulatur ist beträchtlich und geht schnell. Die Weiterleitung von Erregungsmustern gelingt immer schlechter. Das kann dazu führen, dass schon nach 15 Minuten in Wasser unter 15° C die gesamte Koordination der Schwimmbewegungen versagt und die Person ertrinkt. Aber Deniz Kayadelen versucht ihren Körper so zu trainieren, dass er seine Temperatur immer besser halten kann. Wie das gelingen kann, dazu forscht u. a. Dr. Erich Hohenauer von der University of Applied Sciences and Arts of Southern Switzerland. Besonders interessiert ihn auch die Frage, ob Kältereize tatsächlich das Immunsystem stärken. Dazu führt er Untersuchungen mit normalen, aber auch kälteerprobten Proband*innen durch. Einer davon ist der Biohacker Rolf Duda. Er wandert in Badehose durch Schneelandschaften und geht regelmäßig Eisbaden. Nach einem traumatischen Erlebnis änderte er sein Leben und erfuhr durch sein Kältetraining Heilung und mentale Stärkung. Seine Erfahrungen damit gibt er mittlerweile in Kursen an andere Menschen weiter. Aber wie gelingt die mentale Stärkung? Auch hier gibt es neue Forschungserkenntnisse aus der Psychologie. Im Spitzensport wird die Kältetherapie ebenfalls immer öfter eingesetzt. Der Diskuswerfer Christoph Harting, Olympia-Sieger von 2016, sitzt unter ärztlicher Leitung täglich in der Kältekammer bei minus 110° C. Damit soll seine Fähigkeit zur körperlichen Regeneration gesteigert werden und auch kleinere Verletzungen wie Muskelfaserrisse heilen schneller, weil Körper und Extremitäten besser durchblutet werden.

nano 19:30

nano

Infomagazin

Handyverbot in Schulen Die Schule als handyfreie Zone? Das ist in vielen Ländern schon Alltag, in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber noch nicht einheitlich geregelt. Dabei deuten Studien und Erfahrungen darauf hin, dass ein Handyverbot an Schulen viele positive Effekte mit sich bringt. An einer High School im Bundesstaat New York wird deutlich, wie sich der Schulalltag und das Lernen ohne Handy verbessern kann. Gesprächsgast: Klaus Zierer, Bildungsforscher und Schulpädagoge Mission Artenschutz - Biodiversity Credits Im Dezember 2022 wurde auf dem UN-Weltnaturgipfel eine historische Abschlusserklärung getroffen, in der sich 196 Staaten auf das 30/30-Ziel einigten: Bis 2030 sollen 30 Prozent der Landflächen und Ozeane geschützt und 30 Prozent geschädigter Natur renaturiert werden. . Ein möglicher Anreiz für dieses wichtige Vorhaben sind sogenannte "Biodiversity Credits", ein neues Finanzierungsinstrument für den Artenschutz, das auf dem Handel von Zertifikaten beruht Ein Beispiel für einen solchen Zertifikaten Handel ist das Wildtierreservat Dabchick in Südafrika, das damit 1 Million Hektar Lebensraum für Wildtiere sichern möchte, Sterbehilfe in Deutschland - ein Problemfall? Nach seiner Querschnittlähmung 2016 setzt sich Maximilian Schulz für die Legalisierung der Sterbehilfe ein. 2020 erklärt das Bundesverfassungsgericht das Verbot der geschäftsmäßigen Beihilfe zum Suizid für verfassungswidrig und fordert eine Neuregelung. Seitdem wird in Deutschland über ein Gesetz diskutiert Für Menschen wie Maximilian Schulz, den wir getroffen haben, eine schwierige, ungeklärte Grauzone.. Sterbehilfe in der Schweiz In der Schweiz wird der assistierte Suizid bereits seit 40 Jahren praktiziert. Der 1982 gegründete Non-Profit-Verein EXIT setzt sich für Patientenverfügungen und den assistierten Suizid ein. Mit rund 165.000 Mitgliedern weltweit ist EXIT einer der größten Sterbehilfe-Vereine doch nur 0,6 % der Mitglieder entscheiden sich für den assistierten Suizid. Brit Schuhmacher, Mitglied bei EXIT, schätzt die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wann ihr der richtige Moment zum Sterben gekommen ist. Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Wunderschön 20:15

Wunderschön: Durch das wilde Mecklenburg

Landschaftsbild

Drei Wasserwanderer unterwegs im wilden Mecklenburg-Vorpommern: Marco Schreyl und seine Reisebegleiter Steffi Hein und Nicky Herrmann paddeln mit Faltbooten von Goldberg in der Mecklenburgischen Seenplatte bis an die Ostsee nach Rostock: rund 100 Kilometer auf der Mildenitz und der Warnow. Langsam gleiten sie durch eine teils unberührte Natur mit dichten Buchen- und Erlenwäldern und saftig grünen Wiesen. Im Naturschutzgebiet Warnow-Mildenitz-Durchbruchstal verleihen die steilen Uferhänge der Landschaft fast Mittelgebirgscharakter. Ein Paradies nicht nur für Paddel-Freunde, sondern auch für Wanderer, Radfahrer und Urlauber, die Ruhe suchen. Manche Landgänge werden zum Abenteuer: beim Übernachten im Wolfsgehege, beim Bogenschießen, beim Speedway-Rennen in Güstrow, bei Indianergeheul und Westerntanz in Neu Damerow. Und in Groß Raden kämpfen Krieger eine grausame Schlacht. Abenteuerliche Landgänge mit spannenden Begegnungen Abends lenken Marco Schreyl, Steffi Hein und Nicky Herrmann ihre 40 Jahre alten Pouch-Faltboote, die in der DDR Kultstatus hatten, ans Ufer und übernachten in Hütten auf Wasser-wander-Rastplätzen. Bei ihren Landgängen entdecken sie spannende Orte und lernen Fischer und Ranger, Künstler und Bogenschützen, Krieger und Messerwerfer kennen. Westerntanz und eine Nacht unter Wölfen In Neu Damerow treffen Marco Schreyl und seine Reisebegleiter den "Mecklenburger Indianer": Wolfgang Kring präsentiert auf seiner Freilichtbühne selbst geschriebene Wildwest-Stücke mit atemberaubenden Pferde-Stunts. Mit Büffelfleisch in der Westernkneipe und Westerntanz zu Musik von Johnny Cash wird der Aufenthalt zum Abenteuer. Unterwegs machen die Reisenden einen Abstecher nach Güstrow zum Speedway-Rennen - und übernachten dann alleine unter Wölfen: in einer Trapperhütte mitten im Wildpark. Langsames Gleiten und steinige Stromschnellen Paddeln bedeutet: entschleunigtes Reisen - begleitet von Libellen, Schmetterlingen und Enten. Auch Biber und Bachforellen, Seeadler und Fischotter finden hier, im wilden Mecklenburg-Vorpommern, beste Lebensbedingungen. Aber manchmal müssen die Wasserwanderer ihre Boote auch über Fischtreppen ziehen, manchmal ganze Baumstämme aus dem Weg räumen. Und die steinigen Stromschnellen im Warnower Durchbruchstal sind nichts für Anfänger.

Das Virus in uns 21:00

Das Virus in uns

Dokumentation

Sie sind viele. Sie sind überall. Und sie sind keine Killer: Viren. Diese raffinierten Überlebenskünstler, so alt wie das Leben selbst, haben die Evolution entscheidend vorangetrieben - auch die des Menschen. "Viren sind die Herrscher der Welt, und sie zeigen uns jetzt, wo es langgeht." - so formuliert es die renommierte Virologin Karin Mölling in dem Film. In diesem Sinn unternimmt der Film eine faszinierende Reise in die Virosphäre: Meeresbiologen zeigen die Rolle der Viren als wichtige Beschützer der Korallenriffe der Weltmeere, im menschlichen Organismus entdecken Forscher erst seit kurzem die Wichtigkeit der viralen Besiedelung des Darmsystems. Mithilfe der Viren - sogenannten Phagen, die gezielt Bakterien "auffressen" - werden in Georgien sogar seit über hundert Jahren Menschen von schweren bakteriellen Infektionen und multiresistenten Keimen geheilt. Und das ist nicht alles - Viren standen möglicherweise am Anfang allen Lebens und rund 50 Prozent unseres Erbguts stammen von Viren. Wesentliche menschliche Eigenschaften, wie das Langzeitgedächtnis oder die embryonale Schwangerschaft, sind durch Viren in unsere DNA gelangt. Aber sie können auch gefährlich werden, vor allem wenn wir Menschen die natürlichen Lebensräume von Tieren verändern und die Artenvielfalt zerstören. Das lehrt uns die Geschichte der Epidemien, von den Masern über Aids bis zu Ebola und Covid-19. Die Balance zwischen der Welt der Viren und der des Menschen muss also gehalten werden - und zwar bevor es zu Pandemien kommt. Weltweit werden daher unter dem Begriff "One Health" Konzepte entwickelt - um abgestimmt auf die lokalen Gegebenheiten eine Gesundheit für alle, von Menschen, Tieren und Pflanzenwelt zu sichern.

alpha-thema Gespräch: Bakteriophagen - neue Wege in der Medizin 21:45

alpha-thema Gespräch: Bakteriophagen - neue Wege in der Medizin

Gespräch

Bakteriophagen werden seit mehr als 100 Jahren erfolgreich gegen bakterielle Infektionen eingesetzt und gelten als Hoffnungsträger im Kampf gegen multiresistente Keime. Während in einigen Ländern der früheren Sowjetunion seit den 1940er Jahren Phagentherapie zur gängigen medizinischen Versorgung zählt, wurde in den westlichen Ländern überwiegend auf Antibiotika gesetzt. Warum seit einigen Jahren auch im Westen verstärkt an Phagen geforscht wird und was die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse sind, darüber spricht Mirjam Kottmann mit ihren Gästen. Die Mikrobiologin Prof. Dr. Carolin Wendling erforscht am Max von Pettenkofer-Institut die Zusammenhänge zwischen Bakteriophagen und Bakterien. Sie trägt dazu bei, das menschliche Darmmikrobiom besser zu verstehen und zielt gleichzeitig darauf ab, alternative Behandlungsmethoden für multiresistente Bakterien zu entwickeln. Dr. Kilian Vogele, Biophysiker und Mitbegründer des Biotech-Startups Invitris, hat mit seinem Team eine Technologie-Plattform entwickelt, um Bakteriophagen synthetisch herzustellen. Das Ziel ist die kostengünstige Produktion neuartiger Arzneimittel für die Bakteriophagentherapie mit Hilfe moderner Technologien und künstlicher Intelligenz.

Immun! - Die Geschichte des Impfens 22:15

Immun! - Die Geschichte des Impfens

Dokumentation

Hans-Joachim Wöbbeking war drei Jahre alt, als er 1952 an Kinderlähmung erkrankte. Rettung versprach ihm nur die Eiserne Lunge. Von dem Apparat, in dem die Kinder wie in einer Röhre gefangen lagen, gab es aber viel zu wenige. Das Los entschied über Leben und Tod. Heute macht sich Hans-Joachim Wöbbeking für das Impfen stark. Das, was für ihn zu spät kam. Heute werden mit der Entwicklung des Corona-Impfstoffes auch gleich die Stimmen der Skeptiker und Impfgegner laut. Das war vor 225 Jahren, als die Geschichte des Impfens mit einer Immunisierung gegen die Pocken begann, nicht anders. Damals klagten die Gegner, die Impfung würde den Menschen zum Tier machen, da das Serum aus Kuhpocken gewonnen wurde. Der Film zeigt Höhepunkte und Rückschläge in der Geschichte des Impfens von den Anfängen bis heute. Was war 1874 der Grund für das Reichsimpfgesetz und somit den Zwang, sich gegen Pocken impfen lassen zu müssen? Was ist 1930 in Lübeck geschehen, als 77 Säuglinge eine Tuberkulose-Impfung nicht überlebten? Warum haben ausgerechnet die Nationalsozialisten die Impfpflicht gelockert, und was geschah im Konzentrationslager Buchenwald, wo man eigens eine Versuchsstation für den Test von Fleckfieberimpfstoff einrichtete? Wie wurde in der DDR geimpft und warum gab es den Polio-Impfstoff im Westen erst zwei Jahre später als im Osten? Wer waren die ersten Impfgegner und was verbindet sie mit denen heute, die so laut sind? Warum brechen Masern häufig an Waldorfschulen oder in streng orthodox-jüdischen Kreisen aus? Marco Giacopuzzi und das Filmteam treffen Menschen, für die die Polio-Impfung zu spät kam und lernen Betroffene kennen, denen eine Impfung einen lebenslangen körperlichen Schaden zugefügt hat. Sie treffen Kinderärzte in Ost und West, die jahrzehntelang Überzeugungsarbeit für das Impfen leisteten. Alles Stoff, der nicht erst seit der neu eingeführten Masern-Impflicht in Kindertagesstätten und der Corona-Pandemie für erhitzte Gemüter sorgt. Die Koproduktion des Hessischen Rundfunks mit dem Bayerischen Rundfunk erkundet, warum das Spannungsfeld zwischen Individuum und Gesellschaft in der Impffrage von Anfang an so aufgeladen ist. Die Dokumentation gibt unterschiedlichsten Positionen Raum. Zeitzeugen berichten aus unmittelbarer Betroffenheit von ihren Erfahrungen mit dem Impfen. Die Sehnsucht nach einer immunisierten, solidarischen Gesellschaft trifft auf die Forderung nach der Selbstbestimmung des Individuums immer und überall. Experten wie der Historiker Malte Thießen, der den deutschen Impfdiskurs der vergangenen 150 Jahre erforscht hat, geben einen faktenreichen und bisweilen überraschenden Einblick in die Geschichte des Impfens.

ARD Wissen 23:00

ARD Wissen: Mein Körper. Meine Haare. - Reine Kopfsache?

Dokumentation

Gerade im Winter mögen es die meisten von uns mollig warm. Das macht es dem Körper leichter, seine Kerntemperatur von 36,5 bis 37,5° C zu halten. Und nur mit dieser Kerntemperatur können alle Stoffwechselabläufe optimal funktionieren, kann der Körper reibungslos denken und agieren. Doch so sehr wir Wärme lieben, eigentlich ist unser Körper deutlich gesünder und leistungsfähiger, wenn er ständig wechselnden Temperaturen und vor allem Kältereizen ausgesetzt ist. In der aktuellen Forschung gibt es mittlerweile viele Erkenntnisse, aber auch noch offene Fragen, wie Kälte auf den menschlichen Körper wirkt und wie wir sie für unsere Gesundheit nutzen können. Die Dokumentation erzählt, wie wir alle - jenseits von Spitzensport und Extremerlebnissen - von Kälte profitieren und unseren Körper an niedrigere Temperaturen gewöhnen können. Die Autoren treffen u. a. die Lagerarbeiterin Katarzyna, die in einem Tiefkühllager bei minus 22° C in Acht-Stunden-Schichten der Kälte trotzen muss. Wie gelingt ihr das und welche Rolle spielt ihr individuelles Kälteempfinden dabei? Begleitet wird auch die Extremschwimmerin Deniz Kayadelen bei ihren Vorbereitungen für die Durchquerung des Ärmelkanals. Wie ist das zu schaffen: mehr als 33 Kilometer in nur 17° C kaltem Wasser? Was passiert in ihrem Körper? Der Kraftverlust der Muskulatur ist beträchtlich und geht schnell. Die Weiterleitung von Erregungsmustern gelingt immer schlechter. Das kann dazu führen, dass schon nach 15 Minuten in Wasser unter 15° C die gesamte Koordination der Schwimmbewegungen versagt und die Person ertrinkt. Aber Deniz Kayadelen versucht ihren Körper so zu trainieren, dass er seine Temperatur immer besser halten kann. Wie das gelingen kann, dazu forscht u. a. Dr. Erich Hohenauer von der University of Applied Sciences and Arts of Southern Switzerland. Besonders interessiert ihn auch die Frage, ob Kältereize tatsächlich das Immunsystem stärken. Dazu führt er Untersuchungen mit normalen, aber auch kälteerprobten Proband*innen durch. Einer davon ist der Biohacker Rolf Duda. Er wandert in Badehose durch Schneelandschaften und geht regelmäßig Eisbaden. Nach einem traumatischen Erlebnis änderte er sein Leben und erfuhr durch sein Kältetraining Heilung und mentale Stärkung. Seine Erfahrungen damit gibt er mittlerweile in Kursen an andere Menschen weiter. Aber wie gelingt die mentale Stärkung? Auch hier gibt es neue Forschungserkenntnisse aus der Psychologie. Im Spitzensport wird die Kältetherapie ebenfalls immer öfter eingesetzt. Der Diskuswerfer Christoph Harting, Olympia-Sieger von 2016, sitzt unter ärztlicher Leitung täglich in der Kältekammer bei minus 110° C. Damit soll seine Fähigkeit zur körperlichen Regeneration gesteigert werden und auch kleinere Verletzungen wie Muskelfaserrisse heilen schneller, weil Körper und Extremitäten besser durchblutet werden.

The Day - News in Review 23:45

The Day - News in Review

Nachrichten

DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.

Die Tagesschau vor 20 Jahren 00:15

Die Tagesschau vor 20 Jahren

Dokumentation

Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst. Besondere Ereignisse, die von Nachrichtensprecher-Legenden wie Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff präsentiert wurden, waren unter anderem das dramatische Terrorjahr 1977, die Wahlen von Papst Johannes Paul II. und US-Präsident Ronald Reagan oder die "Bonner Wende", die Ablösung der Bundesregierung von Kanzler Schmidt durch den späteren "Kanzler der Einheit" Helmut Kohl.

Bob Ross - The Joy of Painting 00:30

Bob Ross - The Joy of Painting: Home Before Nightfall

Malerei

"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.

Space Night 01:00

Space Night: Space Ambient

Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.

alpha-centauri 02:00

alpha-centauri: Wie bestimmt man das Alter von Gesteinen?

Astronomie

Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.

Space Night 02:15

Space Night: Earth-Views (5)

Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.

alpha-centauri 03:20

alpha-centauri: Tanzen Schwarze Löcher?

Astronomie

Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.

Space Night classics 03:35

Space Night classics: Space-Cowboys - Das Mercury-Projekt

Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.

alpha-centauri 04:20

alpha-centauri: Was war der Äther?

Astronomie

Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.

Space Night 04:35

Space Night: We have to change

Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.