04:00
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:15
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:00
Neu auf ARTE: "42 - Die Antwort auf fast alles" ist die neue Wissensserie von ARTE, die durch große und kleine Fragen der Menschheit navigiert, originell, assoziativ, um die Ecke gedacht und getragen von einer prägnanten Stimme: Nora Tschirner macht sich Gedanken, sammelt Informationen, ordnet Material und gibt uns den Durchblick.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
What's your name, are you German. Mit einfachen Fragen und Antworten führt dieser Klassiker unter den Fernsehsprachkursen in die englische Sprache ein. In 51 Lektionen werden die wichtigsten Grammatikstrukturen und der Grundwortschatz vermittelt. Wann sagt man "some" oder "any"? Wann heißt es "he was" und wann "he has been"? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen, die Sie im Englischunterricht nie zu stellen wagten, liefert Englisch für Anfänger in witzigen Spielszenen und fundierten Erklärteilen.
06:30
Fachinformation zum Fach Biologie innerhalb des Telekollegs.
07:00
"Ich werde dir nicht schaden, es sei denn, du schadest mir zuerst." Diese Drohung stammt nicht von einem Menschen, sondern von Sydney, einer Künstlichen Intelligenz, mit der man online chatten kann. Und sie richtete sich gegen einen Studenten, der Sydney verärgert hatte, weil er geheime Verhaltensregeln der KI veröffentlichte. Haben wir also ein Computerprogramm, das sich gegen Übergriffe verteidigen will, obwohl kein Programmierer ihm das je befohlen hat? Das Szenario einer verselbstständigten Künstlichen Intelligenz hat schon viele Hollywoodfilme inspiriert. Oft endet es im Untergang der Menschheit. Pure Science-Fiction oder sind wir bereits auf dem Weg zu Superintelligenzen, die außer Kontrolle geraten? Die jüngsten KI-Fortschritte beruhen auf künstlichen neuronalen Netzwerken, die Strukturen des menschlichen Gehirns nachahmen. Durch Veränderungen unserer neuronalen Verbindungen sind wir Menschen in der Lage, neue Fähigkeiten und eigene Denkweisen zu entwickeln. KI-Modelle versuchen das zu imitieren und könnten dadurch eines Tages vielleicht genauso eigenständig denken und handeln wie wir, meint der Psychologe und Robotiker Tony Prescott. Wichtiges Puzzlestück in der Entwicklung einer selbstständigen KI: ein Roboterkörper! Mit ihm kann die KI eigenständig ihre Umwelt erkunden und lernen, Ziele in ihr zu verfolgen. Nur: Welche sollten das sein? Haben KI-Roboter eigene Bedürfnisse? Die Informatikerin Verena Hafner hat einem Roboter eines einpflanzen können: die Neugier, Neues lernen zu wollen. Ist das der Startschuss für die Entwicklung eigenwilliger Intelligenzen?
07:30
"Die Sendung mit der Maus" - das sind Lach- und Sachgeschichten für Fernsehanfänger.
08:00
Überall auf Straßen, Wiesen und Feldern sieht man sie im schnellen Schritt: die Nordic Walker. Jetzt zeigt TELE-GYM, wie man diese Sportart abwechslungsreich gestalten und sich damit optimal auf den Wintersport vorbereiten kann. Nordic Walking wurde ursprünglich als Sommertraining für Skilangläufer entwickelt. Es ist das perfekte Ganzkörpertraining für jedermann, da 90% aller Muskeln im Einsatz sind. Das Übungsprogramm ist in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Skiverband aus dem Nordic-Walking-Sport heraus entwickelt worden. Gekräftigt werden Beine, Po, Bauch, Arme und Rücken, spezielle Übungen schulen die Balance- und Koordinationsfähigkeit. Die Übungen sind so aufgebaut, dass sie sowohl als eigenständiges Training durchgeführt, aber auch bestens zur Abwechslung ins Nordic-Walking-Training eingebaut werden können. Der Nordic Walker kann auf diese Weise die positive Wirkung auf den Organismus noch wesentlich erhöhen. Für Nicht-Nordic-Walker ist das Training ein perfektes Fitnessprogramm, das auch zur Vorbereitung auf den Wintersport dient. Alle Übungen werden mit und ohne Stöcke demonstriert. Effektive Mitmach-Gymnastik die Spaß macht, Profi-Tipps zum richtigen Walken und die Präsentation von tollen DSV E.ON-Bayern-Nordic-Walking-Zentren in Bayern - das alles gibt es in jeder Folge "Nordic Walking mit Peter Schlickenrieder"!
08:15
09:30
Linus Bade erlebt bei Arztterminen immer wieder, dass seine Persönlichkeitsrechte ignoriert werden. Der 24-Jährige fällt durch Spastiken auf, er hat Mühe beim Sprechen. Nicht alle Ärzte und Ärztinnen können damit umgehen, reden mit seiner Assistenz, statt mit ihm. Deshalb hat er jetzt auch seinen Hausarzt gewechselt. Linus hat vor allem mit zwischenmenschlichen Barrieren zu kämpfen. Für körperbehinderte Frauen sieht das ganz anders aus. Vor allem der Zugang zu gynäkologischer Versorgung ist ein komplexes Problem: Eine Stufe am Eingang, eine Brandschutztür ohne elektrischen Öffner, zu kleine Umkleidekabinen verhindern oft schon den Arzttermin. Wer noch kurz aufstehen kann, um sich ohne einen Lift in den gynäkologischen Stuhl umzusetzen, der findet mit Geduld und Tipps von Freunden auch eine Praxis. Für die anderen gibt es derzeit in ganz Deutschland lediglich fünf bekannte Spezialambulanzen. Ein Missstand, der dazu führt, dass manche Frauen gar nicht zum Frauenarzt gehen. Bisher zeichnet sich keine Lösung ab. Das Bündnis Inklusives Gesundheitswesen mahnt, endlich konkrete Gesetzesvorgaben auf Bundesebene zu schaffen. Der Abbau der baulichen Barrieren ist ein Flickenteppich, denn die Umsetzung ist Ländersache. Ein wesentliches Problem in der gynäkologischen Versorgung ist zudem, dass die Kassenärztliche Vereinigung den zeitlichen Mehraufwand der Behandlungen nicht vergütet. Warum bewegt sich zu wenig? Wie finden Menschen mit Behinderung Hilfe? Welche Lösungen gibt es? Diesen Fragen geht Gina Rühl in dieser "Selbstbestimmt"-Folge nach.
10:00
Magazin in Gebärdensprache
10:30
11:00
Intensivstationen, auf denen Menschen um Leben und Tod ringen, sind wie ein Brennglas der existentiellen Themen: Angst, Verzweiflung, Hoffnung und Überleben. Eine dieser Abteilungen ist jene im Wiener AKH, wo Menschen bei und nach schweren medizinischen Eingriffen wie Herzoperationen und Organtransplantationen betreut werden. Was bewegt die Intensivmedizinerin Edda Tschernko und ihr Team, was lässt verzweifeln, was hoffen? Wie gehen diese top ausgebildeten und medizinisch so machtvollen Menschen mit der Endlichkeit des Lebens um- was bedeutet es einen Patienten "zu verlieren" und was bedeutet der Glaube hier? Andrea Eder hat diese Abteilung besucht und für "kreuz und quer" mit Mitarbeitern über deren persönlichen Blick auf ihre Arbeit, die Patienten und das Leben gesprochen.
11:35
Weil er in Berlin keine eigene Wohnung gefunden hat, kommt Noah Sari in der WG eines Bekannten unter: Zehn Quadratmeter, Zwischenmiete und eine Matratze auf dem Boden - man kann eben nicht alles auf einmal haben. Warum ist das so? Und wie kompromisslos muss man im Leben sein, wenn man Erfolg haben will? Darüber spricht Noah mit Tanya Chudnovskaya, die als junges Model aus Russland weggezogen ist und schon früh ihr eigenes Geld verdient hat. Gerade ist sie dabei, mit der Modeindustrie Schluss zu machen, um als Musikerin berühmt zu werden. Doch solange ihr die Musik noch kein Geld einbringt, muss sie Kompromisse machen. Gerade Geldmangel zwingt uns ja oft zu Zugeständnissen. Deshalb fährt Noah auch nicht mit dem ICE nach Hamburg, sondern per Anhalter. An der Elbe trifft er die Greenpeace-Aktivistin Kerstin Doerenbruch, die mit ihren Aktionen auf Klimaverbrechen aufmerksam machen will. Radikalität wird oft mit Jugend gleichgesetzt, Greenpeace aber wird bald 50. Wie verändert sich politischer Protest, wenn er in die Jahre kommt? Radikalität bedeutet, die Dinge an der Wurzel zu packen, erklärt Philosophin Marilena Berends. Nach dem Philosophen Margalit sind unsere Kompromisse aber aussagekräftiger als unsere Ideale - weil sie zeigen, wer wir wirklich sind und wie gut wir mit Konflikten umgehen können. Als Neuköllner Bezirksbürgermeister muss der 33-jährige Martin Hikel ständig zwischen politischen Fronten vermitteln und einen Konsens finden. Wie behauptet er sich im Politikgeschäft, ohne sich selbst und seine Wähler zu verraten?
12:00
12:30
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
13:00
13:15
13:30
"KlimaZeit" stellt spannende Zusammenhänge dar, erklärt Wetter- und Klimaphänomene und fragt kritisch nach. Das Magazin, das sich mit dem größten Problem der Menschheit beschäftigt. Klar, kompetent, konstruktiv. Was hat der Klimawandel jedem und jeder einzelnen zu tun? Was muss man über die wissenschaftlichen Hintergründe wissen sowie über die konkreten Folgen. Welche Lösungen gibt es?
13:45
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
14:30
Winter im Klostertal - Im Naturschnee-Skigebiet am Sonnenkopf nimmt Moderatorin Annette Krause bei der mehrfachen Freeride-Weltmeisterin Nadine Wallner einen Kurs im Tiefschneefahren. Eine Alternative zum Skifahren ist die Schneeschuhwanderung mit Wanderführerin Caroline Mark auf den Aussichtsberg Mutjöchle. Von hier hat man einen grandiosen Blick auf die Vorarlberger Bergwelt und auf das Klostertal. Mit dem Bau der Arlbergbahn und des Eisenbahntunnels vor mehr als 100 Jahren wurde die Region zur Hauptverkehrsader zwischen Ost und West. Annette Krause begleitet die Männer der Eisenbahn-Feuerwehr auf ihrem Löschzug bei der Fahrt in den mehr als zehn Kilometer langen Tunnel zu einer Rettungsübung. Stuben am Arlberg gilt nicht nur als Wiege des Skisports. Hier treffen sich einmal im Jahr Snowboarderinnen und Snowboarder aus aller Welt zu einem legendären Rennen. Paul Gruber, einer der Snowboard-Pioniere, vermittelt Annette Krause die Faszination an diesem Sport. Ziel der Expedition ist die auf 2.288 Meter gelegene Ulmer Hütte, in der Annette Krause auf viele Urlauberinnen und Urlauber aus dem Südwesten trifft.
15:15
Der Chemiker Stefan und die Ärztin Ulla beginnen mit zwei Kleinkindern in der Rhön ein neues Leben auf einem alten Hof als Bio-Landwirte. Doch der Bau des dringend benötigten Gewächshauses stockt. In drei Folgen begleitet "Raus aufs Land" die Familie bei dem Versuch, ihre Träume auf dem Land wahr werden zu lassen. Genauso wie ein Pärchen und einen jungen Mann, die alle genug haben von der Stadt. Ibo und Kate wollen von Wiesbaden in den Rheingau ziehen. Doch vom Stress rund um den Hausbau bekommt Ibo Bluthochdruck und Herzprobleme. Jan nimmt eine Auszeit von seinem zweiten Jura-Staatsexamen und flüchtet in den ruhigen Vogelsberg. Aber er könnte seine neue Bleibe bald wieder verlieren. Muss er zurück ins laute Frankfurt?
16:00
Visite informiert über aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Medizin und Gesundheit - aus Klinik, Praxis und Forschung.
17:00
Jeden Tag erleiden in Österreich etwa 70 Menschen einen Schlaganfall - oft mit verheerenden Folgen. Schlaganfälle sind die häufigste Ursache für dauerhafte Behinderung - und das, obwohl dank besserer Methoden der Akutversorgung und dem Aufbau eines Netzwerks von Stroke-Units die Sterblichkeit nach Schlaganfällen in den letzten 25 Jahren praktisch halbiert wurde. Eine besondere Rolle dabei spielt die in den letzten Jahren perfektionierte Thrombektomie, also die mechanische Entfernung großer Blutgerinnsel im Gehirn. Allerdings gibt es dabei immer noch eine relativ große Zahl von Betroffenen, die trotz erfolgreicher Thrombektomie mehr oder minder schwere Folgeschäden davontragen. Forschungsanstrengungen an den medizinischen Universitäten haben das Ziel, diese Folgeschäden weiter zu minimieren. Mit neuesten Methoden der Bildgebung werden auch die pathologischen Mechanismen von Schlaganfällen immer besser verstanden. Gerade beim Schlaganfall kann in diesem Rahmen zukünftig auch die künstliche Intelligenz eine große Hilfe sein. Zusätzlich bringt die Molekularbiologie spannende Erkenntnisse für die Grundlagen der Atherosklerose mithilfe von Organoiden, die aus Stammzellen hergestellt werden, die wiederum aus dem Blut von Schlaganfallpatienten gewonnen werden. Ähnliche Bemühungen gibt es im Bereich der Biomarker, die Schlaganfälle und ihre Folgen zukünftig vorhersagen sollen. Dank neuer, technisch unterstützter Rehabilitationsmaßnahmen können auch die Spätfolgen von Schlaganfällen deutlich besser behandelt werden. Der Schrecken, den Schlaganfälle immer noch verbreiten, wird dank der modernen Medizin zunehmend kleiner - das ist das zentrale Thema des Films. Diese "treffpunkt medizin"-Produktion beleuchtet die aktuellen Forschungsentwicklungen im Bereich der Schlaganfallbehandlung anhand von Patientenschicksalen aus ganz Österreich und der Arbeit der heimischen Ärzte und Wissenschafter in diesem Bereich.
17:45
Fragen rund um die Gesundheit wird auf den Grund gegangen, und von den Moderatoren anschaulich aufbereitet. Dabei geht es unter anderem um Heilmittel, Ernährung und Kosmetikprodukte.
18:15
19:00
In Ungarns Westen befindet sich der Balaton, der Plattensee. Auf der Nordseite des größten Binnensees Mitteleuropas führt die Bahnreise bis nach Budapest. In Keszthely beginnt die Zugreise, nachdem die Zuschauer im Nationalpark Balaton-Oberland die größte Büffelherde Ungarns besucht haben. 180 Tiere leben hier, nachdem sie nach dem Zweiten Weltkrieg fast ausgestorben waren. Mit dem Zug erreichen die Reisenden Tapolca. Früher ein für den Güterverkehr bedeutender Bahnhof. Auffällig ist der aufgeschnittene Führerstand einer Nohab-Lokomotive. Das Denkmal steht hier seit 2015. Früher war Tapolca ein wichtiges Depot dieser schwedischen Lokomotiven, die hauptsächlich zwischen dem Plattensee und Budapest eingesetzt wurden. Das Fernseh-Team fährt in einem Regionalzug und kommt in die Weingegend Badacsony. Danach machen die Zuschauer Halt in Balatonfüred - im 19. Jahrhundert kurte hier die Budapester Hautevolee. Nach zwei Stunden erreichen die Reisenden Budapest.
19:30
Wie packen wir die drängenden globalen Probleme an? Klimawandel und Artenschwund verlangen eine neue Art des Wirtschaftens. Wir werden Dinge verändern müssen, um in Zukunft menschenwürdig wohnen, arbeiten und uns ernähren zu können. Technologischer Fortschritt und Wandel kann uns dabei unterstützen. Global Us gibt unerwartete Einblicke, zeigt beispielhafte Lösungen und bietet Perspektiven für eine sich rasant verändernde Welt. Im Fokus stehen Menschen, die einen Wandel wollen, diesen vorantreiben und damit andere inspirieren.
19:55
Die NASA plant in nicht so ferner Zukunft den Bau einer ersten Siedlung auf dem Mond. Wie und mit welchen Materialien das umgesetzt werden kann, zeigt Anja Reschke in "Wissen vor acht - Zukunft".
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Auf der Suche nach geheimen Orten und verborgenen Schätzen taucht ein Team aus Historikern und Archäologen unter die Oberfläche der ältesten Städte der Welt. Kairo, Athen und Istanbul - diese drei antiken Städte haben - jede mit ihrer ganz eigenen Geschichte - die menschliche Zivilisation über Jahrhunderte geprägt. Die dreiteilige Doku-Reihe zeigt diese Städte nun von einer ganz neuen Seite: Tief unter der Oberfläche werden uralte Geheimnisse gelüftet und erstaunliche Errungenschaften dieser antiken Zivilisationen zutage gefördert. Das Team um den Historiker Michael Scott begibt sich an Orte jenseits der ausgetretenen Touristenpfade und taucht ab in die Welt unterhalb der Straßen und alten Ruinen. Durch modernste technologische Verfahren, inklusive 3-D-Scans und Luftaufnahmen mit Photogrammetrie gelingt es ihnen, die verborgenen Orte dieser außergewöhnlichen Städte lebendig werden zu lassen. In Istanbul sieht das Team um Michael Scott die byzantinische Kathedrale Hagia Sophia auf eine bisher nie da gewesene Art und Weise. Außerdem waten sie durch die Kanalisation unter dem römischen Hippodrom und bestaunen die prächtige Süleymaniye-Moschee.
21:05
Im ersten Teil erkunden Michael Scott und sein Team die verborgenen Seiten Neapels. Sie schauen zurück bis in die Antike und rekonstruieren, wie die vulkanische Aktivität der Region und die römische Infrastruktur einen einzigartigen Kulturraum entstehen ließen. Der Historiker dringt durch vergessene Steinbrüche, zugeschüttete Schächte und gigantische Höhlen ins Erdinnere vor. Er tritt eine Zeitreise an, die ihn bis an die griechischen Ursprünge Neapels führt. Dabei trifft er auf Göttermythen, steigt in die Unterwelt ab und geht auf die Suche nach dem berüchtigten Fluss Styx. Verschüttete Theater und die Ruinen von Herculaneum sind die Quellen für diese Forschungsreise in diese einzigartige Region mit ihren Naturwundern und Kulturschätzen. Gemeinsam mit seinem Team erstellt Michael Scott mit Hilfe von 3D-Scans eine virtuelle Karte des Golfs von Neapel, die zeigt, wie sehr die vulkanischen Aktivitäten dieser Region das Leben florieren ließen und es zugleich immer bedrohten. Die Vulkane bildeten die Grundlage für die Entwicklung der Region, die schon in der Antike ein einmaliges Netz von Städten am Golf von Neapel entstehen ließ. Diese fantastische Reise führt den Historiker durch alte Steinbrüche, kaiserliche Fluchttunnel, und ins Herz eines aktiven Supervulkans. Am Fuß des Vesuvs entdeckt er die Überreste der zerstörerischen Kraft dieser Naturgewalt. Mit jeder neuen Station findet Michael Scott ein weiteres Puzzle-Teil für das detaillierte Porträt dieser atemberaubenden Region ...
22:00
Es ist die größte touristische Attraktion Hamburgs: das Miniatur-Wunderland. Eine SWR Reportage über den Schweizteil. Als vor Jahren ein Brüderpaar von einer Modellbahnwelt träumte, hatten alle gelächelt. Kurze Zeit später lächelt niemand mehr, denn das Miniatur-Wunderland macht seinem Namen in jeder Hinsicht alle Ehre. Die riesige, ständig wachsende Modellbahnanlage in der Hamburger Speicherstadt zieht pro Jahr mehr Zuschauer:innen an als die Fußballprofis des HSV. Das Wunderland wird immer größer und höher. Der Schweizteil lockt mit einem begehbaren Berg. Er hat die Form des weltberühmten Matterhorns und misst sechs Meter. Ein stolzer Berg und eine Anlage der Superlative, die zum Traum wird, wenn das Alpenglühen beginnt.
22:45
Was ist die Standuhr der Großmutter tatsächlich wert? Experten recherchieren Herkunft, Geschichte und Zeitwert von Gegenständen, die Zuschauer mitbringen. Meist sind dies Erbstücke oder Flohmarktfunde.
23:30
In diesem Film aus dem Jahr 1962 geht es u. a. um die Grenze zwischen Antiquität und Trödel. Da fahren zum Beispiel gewiefte Händler aufs Land, um auf Bauernhöfen nicht nur alte Bauernschränke zu kaufen. Damals konnten die Bauern noch mit einem Butterbrot abgespeist werden, weil sie doch gefälligste "froh" sein mussten, das alte "Geraffel" endlich los zu sein. Wirklich wertvolle Stücke landeten dann aber nicht in einem der vielen Trödelläden, die es damals in der Münchner Altstadt noch in großer Zahl gegeben hat, sondern mussten bei Antiquitätenhändlern für teuer Geld gekauft werden. Klar, in den Trödelläden der deutschen Großstädte war auch damals schon jedes Stück selbstverständlich "echt antik" und "sehr wertvoll". Aber es gab auch zu dieser Zeit Sammler und Antiquitätenliebhaber mit Sachverstand: Wer wollte, konnte den Qualitätsunterschied im Vergleich mit dem Trödel durchaus erkennen. Und ein Antiquitätenhändler musste für seine feilebotene Ware auch in ganz anderer Weise bürgen als ein Trödelhändler.