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TV Programm für ARD-alpha am 02.11.2026

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Länder-Menschen-Abenteuer 20:15

Länder-Menschen-Abenteuer: Georgiens wilde Schönheit - Durch die Bergwelten des Kaukasus

Land und Leute

So klein Georgien sein mag, gerade einmal so groß wie Bayern, ist das Land ein Kosmos unterschiedlichster Welten. Geografisch und kulturell zwischen Europa und Asien, mit Schwarzmeerküste und majestätischen Bergpanoramen, ein Teil Europas, angrenzend an Aserbaidschan. Besonders wild und ursprünglich ist es in Pschaw-Chewsuretien. Nicht einmal 3000 Menschen leben in dieser einsamen Bergregion. In den schwer zugänglichen Tälern mischen sich Traditionen aus christlicher und heidnischer Zeit. Die Dörfer liegen inmitten der eindrucksvollen Natur des georgischen Hochgebirges mit seinen zum Teil über 5000 Meter hohen Gipfeln. Das Dorf Schatili, entstanden im Mittelalter, ist nur vier Kilometer von der russischen Grenze entfernt. Es steht für die einzigartige Architektur- und Baukunst dieser Region. Schatili ist in den Berghang hineingebaut und scheint aus den Felsen heraus zu wachsen. Das Dorf ist eine einzige Festung: 60 Wehrtürme haben das Land nach Nordosten hin gesichert. Seit Jahrtausenden spielen Pferde eine große Rolle im Leben der Einheimischen. Die Herden leben frei in den Nationalparks. Sie kommen Ende Oktober aus den Bergen des Kaukasus, um in den milderen Gebieten im Südosten zu überwintern. Bei traditionellen Rennen werden die Pferde ohne Sattel geritten. Die Bewohner des dünn besiedelten Chewsuretiens halten an ihren meist vorchristlichen Bräuchen fest. Dazu zählt das Atengenoba-Fest, das Fest der Gemeinschaft. Die Natur und die Traditionen in Pschaw-Chewsuretien im Kaukasus sind weitgehend ursprünglich geblieben, weil die übrige Zivilisation von ihnen kaum Notiz genommen hat.

Danach

Drunter und Drüber 21:00

Drunter und Drüber: Wie Städte nachhaltig wachsen können

Doku-Reihe

Es ist inzwischen ein weltweites Phänomen: Stillgelegte Verkehrstrassen - Stadtautobahnen, Zuggleise - werden zu Parks. Nach dem Vorbild der New Yorker High Line entstehen Fahrrad- und Spazierwege, wo vorher Autos und Züge fuhren. Auch hier geht es um die vielschichtige Nutzung des Stadtraums: Die High Line in New York, der Seoullo in Seoul, die Promenade Plantée in Paris: Sie sind aufgeständert oder unterbaut und lassen den Verkehr darunter weiter frei fließen, während darüber Flächen zur Freizeitgestaltung entstehen. In Seoul hat man sogar eine Bahnlinie unter die Erde verlegt, damit darüber Parkflächen schaffen kann. Unter die Erde gehen auch zunehmend Museumsbauten. Sie sind auf einen zentralen Standort angewiesen, brauchen also Raum, wo es eigentlich keinen mehr gibt. Daher wurden etwa das Ägyptische Museum in München, das Amos Rex Museum in Helsinki oder das Städelmuseum n Frankfurt ganz oder teilweise unter die Erde verlegt.

Drunter und Drüber 21:45

Drunter und Drüber: Wie Städte nachhaltig wachsen können

Doku-Reihe

Die Zukunft des Bauens liegt nicht nur in Auf- und Unterbauungen. Vielschichtige, übergrünte Gebäudelandschaften, die sich organisch ins Gelände einfügen, die nach oben und unten wachsen, die auf vielen Ebenen komplexe neue Stadträume schaffen, gehören zu den aufregendsten architektonischen Innovationen unserer Zeit. Vor allem in den noch wachsenden asiatischen Metropolen nutzt man neue Formen der ökonomischen Raumnutzung, die absolut vorbildlich sind. Die EWHA University in Seoul, die Nanyang Technological University in Singapur und nicht zuletzt Zaha Hadids spektakuläres Dongdaemun Cultural Center in Seoul - sie machen aus der Not eine Tugend. Hochwertige Innen- und Außenräume werden fließend verknüpft und mit dem Stadtraum verbunden. Diese neuen Gebäudelandschaften beweisen, dass aus Mangel Opulenz entstehen kann. Folge 4 zeigt einen Überblick der neuesten Projekte. Und Folge 4 lotet weiter aus, welches Potential im unterirdischen Bauen steckt: Der Singapur Underground Masterplan, der Low Line Park in New York - können unsere Städte wirklich auch nach unten wachsen?

Klimazeit 22:30

Klimazeit

Infomagazin

Last one living - Die letzten Forellen im Sevan-See sind Zeichen für die Klimaerwärmung. Der See liegt in Armenien, hier findet dieses Jahr auch die UN-Biodiversitätskonferenz (CBD COP17) in Jerewan statt. Der Beitrag zeigt, wie es um die Forellen bestellt ist und warum sie Sinnbild für die Situation nicht nur in dieser Region sind. Konferenzfazit - Wie sieht das Fazit der Biodiversitäts-COP aus? Wir reden darüber, mit Katrin Böhning-Gaese, Biologin und Professorin an der Universität Leipzig und wissenschaftliche Geschäftsführerin des Helmholtz-Zentrums für Umwelt- forschung - UFZ. Das Gold unter dem Kakao - Was haben Kakao und Gold mit dem Klima zu tun - eine Menge, denn in Ghana beispielsweise werden fürs Klima nützliche Kakaoplantagen großflächig gerodet, um an das darunter liegende Gold zu kommen, das zerstört und vergiftet die Umwelt. Goldrausch in Ghana... wir reden mit den beiden Autoren der Dokumentation über den Goldabbau in Ghana, Jakob Sax und Judith Hartmann, die die Zerstörung vor Ort gesehen und mit den Menschen in Ghana gesprochen haben. "Klimazeit" bietet wöchentlich Hintergrundberichte, ordnet mit Expert*innen neueste Ergebnisse der Klimaforschung ein, erklärt in aufwändigen Grafikanimationen alles Wissenswerte rund ums Klima, hinterfragt Entscheidungen der Politik und zeigt konstruktive Beispiele, was Konsument*innen, Unternehmen und Kommunen für die Rettung des Klimas tun können.

alpha Uni 22:45

alpha Uni: Job: Sportmanagement, Molekularmedizin / Biomedizin

Erwachsenenbildung

Campus Talks 23:15

Campus Talks: Die Natur verstehen - mit künstlicher Intelligenz

Wissenschaft

In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.

The Day - News in Review 23:45

The Day - News in Review

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