Jetzt 20:15 22:30
Zeit auswählen
Datum auswählen
Mo Di Mi Do Fr Sa So 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 01 02 03 04

TV Programm für ARD-alpha am 20.09.2026

Jetzt

Haruma Sato spielt Schostakowitsch: Cello-Konzert 21:50

Haruma Sato spielt Schostakowitsch: Cello-Konzert: ARD-Musikwettbewerb 2019

Klassische Musik

Finale des Cellowettbewerbs beim internationalen ARD-Musikwettbewerb 2019: In einem Kopf-an-Kopf-Rennen spielen zwei der drei Finalisten das berühmte Cellokonzert von Robert Schumann. Einzig der japanische Cellist Haruma Sato, mit 21 Jahren der jüngste der Finalteilnehmer, entscheidet sich für das recht selten gespielte Cellokonzert Nr. 2 von Dmitrij Schostakowitsch, ein faszinierendes, von dunklen Farben geprägtes Werk - und er gewinnt den ersten Preis! Sein freies, hochkonzentriertes Spiel und der intensive Dialog mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dirigiert von Eun Sun Kim, lässt allen Stress eines Wettbewerbs vergessen und begeistert gleichermaßen Jury und Publikum.

Danach

Steffen Diemer - Vom Kriegsreporter zum Fotografen der Stille 22:25

Steffen Diemer - Vom Kriegsreporter zum Fotografen der Stille

Porträt

Nach etlichen Jahren als Kriegsreporter fotografiert Steffen Diemer heute hauptsächlich Blüten-Stillleben per Nassplattencollodiumverfahren, so findet er seine innere Ruhe. Diemer schafft Bilder voller meditativer Ruhe: einen Blütenzweig, ein Glas Wasser, einen Laib Brot. Aufgenommen mit einem altertümlichen Verfahren, das keine Vervielfältigungen zulässt. Seine Fotografien sind Ergebnis eines radikalen Kurswechsels. Ein halbes Leben lang war Diemer als Kriegsberichterstatter an den Fronten der Welt unterwegs, bis ein schwerer Schlag sein Leben erschütterte.

Pop Secret Stories 22:55

Pop Secret Stories: Helene Fischer - Mit Schlager zum Weltstar

Magazin

Helene Fischer. Das ist doch diese Schlager-Trulla mit dem schrecklichen Ohrwurm. Der Patronus aller Klapphüllen-Handy-Besitzer und Fernsehgartenfans. Das dachten wir zumindest, bis Fischer in diesem Jahr eine Mega-Stadiontour á la Taylor Swift abgebrannt hat, die sogar Ikonen der GenZ, wie Nina Chuba, über alles feiern. Was ist da passiert? Wie wurde aus dem biederen Schlagersternchen Helene Fischer, der größte deutsche Popstar aller Zeiten? Und was haben der Fußball, eine ganz bestimmte Akkordfolge und eine Tasse Kaffee damit zu tun? Darum gehts in dieser Woche bei Pop Secret Stories.

Druckfrisch 23:10

Druckfrisch: Neue Bücher mit Denis Scheck

Literatur

Allein in Deutschland erscheinen jedes Jahr 90.000 neue Bücher. Ganz schön schwer, hier den Überblick zu behalten. "Druckfrisch", das Büchermagazin der ARD, hilft bei der Orientierung im Bücherdschungel. Moderator Denis Scheck besucht Schriftsteller und stellt Neuerscheinungen vor. Er lobt und lästert über die aktuellen Bestseller, spricht Empfehlungen aus, sagt aber auch, welche Bücher reine Zeitverschwendung sind. Belletristik, Krimis, Sachbücher, Biographien oder Kochbücher - nichts ist vor ihm sicher.

Europas letzter Sommer 23:40

Europas letzter Sommer: Die Julikrise 1914

TV-Dokudrama

Das Jahr 1914. Es herrscht Frieden und Wohlstand in Europa. Besonders das Deutsche Reich blickt zurück auf einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung. Dann fällt Ende Juni in Sarajewo ein tödlicher Schuss: der österreichische Thronfolger wird ermordet. Im Laufe des kommenden Monats überstürzen sich die Ereignisse. International nutzen Diplomaten und Staatslenker das Attentat als Vorwand, die eigene Macht zu vergrößern und alte Rechnungen zu begleichen. In nur wenigen Wochen stürzen Kompromisslosigkeit, Größenwahn und blinder Gehorsam den Kontinent in den bis dato größten Krieg der Menschheitsgeschichte. Der Frieden in Europa in der ersten Hälfte des Jahres 1914 ist ein trügerischer. Deutschland ist seit der Reichsgründung 1871 zur Großmacht aufgestiegen. Die alten Mächte in Europa fühlen sich bedroht. Die Feindschaft zu Frankreich ist ungebrochen. Als der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand am 28. Juni 1914 in Sarajewo ermordet wird, sorgt dies zunächst nicht für Aufregung, denn Ferdinand war auch im eigenen Land nicht sehr beliebt. Zudem befinden sich die meisten Machträger in Europa gerade im Urlaub. Niemand glaubt zu diesem Zeitpunkt, dass die Tat einen Weltenbrand auslösen könnte. Das Attentat bezieht sich lediglich auf den lokalen Balkankonflikt, während die großen Militärbündnisse zwischen England, Frankreich und Russland auf der einen, und Deutschland, Österreich-Ungarn und Italien auf der anderen Seite bestehen. Doch der Konflikt schwillt an. Einige Jahre zuvor hatte die K.u.K.-Monarchie Bosnien-Herzegowina besetzt, woraufhin man im benachbarten Serbien mit der Bildung des "Balkanbundes" reagierte, einem defensiven Militärbündnis unter Patronage Russlands. Nun fürchtet man sich in Österreich-Ungarn vor den aufstrebenden Nationalbewegungen auf dem Balkan. Als nach dem Attentat in Sarajewo eine vage Verbindung des Täters zur serbischen Geheimorganisation "Schwarze Hand" bekannt wird, nimmt man dies in der Doppelmonarchie zum Anlass, einen Exempel zu statuieren. Damit nimmt das Unglück seinen Lauf. Man wirft der serbischen Regierung vor, vom Attentat gewusst zu haben und droht mit Krieg. Diese Vorgehensweise wird vom Deutschen Reich forciert, das mit Österreich verbündet ist. In Deutschland ist man - gestärkt durch militärische Aufrüstung und wirtschaftlichen Aufschwung - sogar bereit, bei einer Eskalation des Streits gegen Russland in den Krieg zu ziehen, das bei einem Angriff auf Serbien zweifellos aktiv werden würde. Auf deutscher Seite nehmen dieses Risiko nicht nur der oberste Militär, General Moltke (Volker Spahr) und Kriegsminister Falkenhayn (Klaus Guth), sondern auch Kaiser Wilhelm II. (Hubertus Hartmann), Reichskanzler Bethmann-Hollweg (Frank Röth) und sein Berater Kurt Riezler (Lars Rudolph) in Kauf. Doch nicht nur gegen Russland möchte man losschlagen. Da das Zarenreich mit Frankreich verbündet ist und letzteres im Falle einer Eskalation ebenfalls eingreifen würde, kalkuliert die überhebliche deutsche Führung schlicht mit einem schnellen Präventivschlag gegen den westlichen Nachbarn. Aber Frankreich wiederum ist mit England verbündet, der damaligen Weltmacht Nr. 1... Diese komplexen, internationalen Verbindungen sind es, die aus dem lokalen Konflikt innerhalb weniger Wochen einen kontinentalen, später sogar weltweiten Krieg werden lassen. In diesem Sommer scheint die Sonne in Europa zum letzten Mal für viele Jahre. Unter der Regie von Bernd Fischerauer schildert der Film den Zeitraum zwischen Attentat Ende Juni und Kriegsausbruch Anfang August 1914. Im Fokus stehen dabei die Motivationen und Entscheidungsfindungen der Staatslenker und Diplomaten Europas. Basierend auf Originaldokumenten führt das Dokumentarspiel durch die Arbeits- und Konferenzzimmer der Machtzentren ebenso wie durch die Clubs und Cafés der Hauptstädte, wo die Gespräche zwischen den Diplomaten stattfanden.