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Der Beruf des Bergführers, gezeigt am Beispiel einer Superbergwanderung über 14 Tage mit zehn Hütten und neun Dreitausendern: eine Tour von 16 Alpintouristen (sieben Männer, neun Frauen) durch die Stubaier Alpen in Tirol. Was muss ein Bergführer heute (1981) alles beherrschen? Sicherheit, Aufmunterung und Einschätzung der Leistungsfähigkeit der Gäste. Demokratie am Berg? Niemals.
17:30
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
18:15
Das Kulturmagazin im BR Fernsehen
18:45
Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?
19:10
Als Frau allein auf dem Oktoberfest: Findet Samira auf der Wiesn Anschluss, kann sie alleine eine richtig gute Zeit haben und wie sicher fühlt sie sich dabei? Zwischen Bierzelt, neuen Bekanntschaften, ausgelassener Stimmung und viel Hemmungslosigkeit erlebt sie, wie schnell sich ein Wiesn-Besuch verändern kann. Außerdem besucht Samira den Wiesn-Safe-Space und spricht mit der Leiterin und Sozialarbeiterin Lisa Löffler darüber, was Frauen bei Belästigung und Übergriffen tun können. Am Ende zieht sie Bilanz: Würde sie noch einmal alleine auf die Wiesn gehen und verändert dieser Besuch ihre Sicht auf das Volksfest?
19:30
Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Die Sahara: ein Ort der Extreme. Eine Reise der Extreme: Samuel Häde will 400 Kilometer durch die Wüste. Zu Fuß, mit einer Kamelkarawane und im Eisenerzwaggon. Im längsten Zug der Welt durch die größte Wüste der Welt, durch endlose Sanddünen, bei erbarmungslosen Temperaturen. Die Kamele stapfen schwerfällig durch den trockenen Sand und hinterlassen tiefe Spuren in der endlosen Weite der Sahara. Die Hitze drückt auf Samuels Schultern, während der Wind über die Sanddünen weht und dem Abenteurer und seinen drei Begleitern den Staub ins Gesicht peitscht. Achmet Salim, ein erfahrener Beduine, kennt hier jeden Hügel. Er führt die Gruppe, ohne Karte und GPS. Sie haben Essen für mehrere Wochen dabei, knapp 100 Liter Wasser und natürlich ihre fünf treuen Kamele. "Wer sich hier draußen verläuft, ist verloren", sagt Achmet Salim. "Die Wüste vergibt dir keine Fehler." Die Fanggründe vor der afrikanischen Atlantikküste und das Eisenerzvorkommen Mauretaniens machen Nouadhibou zum wichtigsten Handelshafen des Landes. Hier beginnt Samuels Reise. In Nouadhibou fährt auch der längste und schwerste Güterzug der Welt ab. Die Mauretanier nennen ihn nur Le Train: der Zug. Die Bahnlinie wurde 1963 verlegt und führt mitten in die Wüste bis zur Eisenerzmine von Zouérat. Tag für Tag transportiert der Stahlkoloss etwa 17.000 Tonnen des wertvollen Rohstoffs, Eisenerz. Samuel kann, wie die Einheimischen auch, in einem der rund 220 Güterwaggons kostenlos mitfahren. Dabei begleitet er den Fischhändler Nave Ould Oudaa, der die 18-stündige Fahrt jede Woche aufs Neue auf sich nimmt, um seine kostbare Ware von der weit entfernten Atlantikküste in der Wüste gewinnbringend zu verkaufen. Mitten in der Wüste befindet sich ein kreisförmiges Gebilde mit einem Durchmesser von fast 50 Kilometern. Man nennt es auch "das Auge der Sahara". Sogar Astronauten dient dieser Punkt als Orientierung. Von dem Bibliothekar der Stadt Ouadane, Sidi Abidine, erfährt Samuel, dass es sich um die Richat-Struktur handelt, ein geologisches Phänomen, das vor über 100 Millionen Jahren entstanden ist. Seit jeher ist Sidi fasziniert von dem Auge, erzählt er. Die NASA betrachtet es als eines der zehn seltensten Naturphänomene der Erde. Ab dem Oasenort Terjit beginnt Samuels Wüstenabenteuer. Von hier aus möchte er mithilfe von zwei Kamelführern und einem Übersetzer 400 Kilometer zu Fuß durch die Sahara laufen. Die beiden Chameliers (Kameltreiber) beherrschen ihr Handwerk und verteilen das Gewicht der schweren Ausrüstung geschickt auf die fünf Kamele. Um dem Druck der Last standzuhalten, müssen die Tiere in ständiger Bewegung bleiben. Samuel und sein Wegbegleiter Mohamed können dabei kaum mithalten und verlieren den Anschluss an die Karawane. Plötzlich sind sie allein in der Wüste. Jeder Schritt, den sie tun, ist ein Kampf gegen die Kräfte der Natur. Und jede Minute ohne einen Tropfen Wasser wird zur Lebensbedrohung. 20 Nächte schläft Samuel Häde unter freiem Sternenhimmel, lernt die Nomaden der Sahara kennen und spürt, was es heißt, eine Wüste zu Fuß zu durchqueren.
21:00
Umgestürzte Bäume, Luchse, die durchs Unterholz streifen, undurchdringliches Dickicht und unzählige Käfer, die in morschen Baumstämmen leben - mitten im dicht besiedelten Europa darf sich die Natur ihren Lebensraum zurückerobern. Im Nationalpark Bayerischer Wald ist eine Vision zum bahnbrechenden Vorzeigeprojekt weltweit geworden: Seit 1970 greift der Mensch nicht in die Natur ein. Es war ein einmaliges Experiment, das auf massiven Widerstand stieß. Das Ergebnis sorgt bis heute für Staunen. Aus den einstigen Wirtschaftswäldern wächst ein Urwald heran; ein einzigartiges Ökosystem und ein Refugium der Artenvielfalt. Einheimische und Besucher schöpfen aus der emotionalen Kraft dieses Waldes. Förster lernen von ihm, Wälder wieder natürlich zu bewirtschaften und nicht nur nach Kriterien der Gewinnmaximierung. Der wilde Wald zieht Wissenschaftler aus der ganzen Welt an. Sie sind auf der Suche nach Antworten: Warum fällt es den Menschen so schwer, einfach nichts zu tun und zu beobachten, was die Natur macht? Wie viel wilde Natur brauchen wir, um zu überleben? Was können wir von ihr lernen, um Wälder auch für künftige Generationen zu bewahren? Der Dokumentarfilm ist mehr als ein atmosphärisch dichter Naturfilm und eine sinnliche Reise durch das Ökosystem Wald. Er thematisiert brandaktuelle Fragen rund um den Klimawandel und zeigt in eindrucksvollen Bildern, dass es sie geben kann, die Koexistenz von Mensch und unberührter, wilder Natur.
22:25
Geht KI auch klimafreundlich? Weltweit entstehen aktuell etliche Rechenzentren für künstliche Intelligenz. Mit immensem Energiehunger. Aber lässt sich der überhaupt nachhaltig decken? Wir sprechen mit Professor Wolfgang Maaß vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz darüber, wie der Energiebedarf von KI zukünftig gesenkt werden kann. Außerdem: Macht eine Alge die Rinderzucht klimafreundlicher? In Australien wird genau daran geforscht. Denn die Alge sorgt dafür, dass die Kühe weniger Methan produzieren.
22:40
23:10
Aktuelle Wissenschaft unterhaltsam präsentiert: Diesmal erläutert die Volkswirtschaftlerin Karen Pittel vom Ifo Leibniz-Institut an der Universität München, welche Bedeutung Fairness beim Klimaschutz hat. Und der Chemiker Frederik Wurm vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung Mainz hat herausgefunden, wie man mit biologisch abbaubaren Nano-Trägern den Pestizideinsatz in der Landwirtschaft verringern kann.
23:40
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.