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Umgestürzte Bäume, Luchse, die durchs Unterholz streifen, undurchdringliches Dickicht und unzählige Käfer, die in morschen Baumstämmen leben - mitten im dicht besiedelten Europa darf sich die Natur ihren Lebensraum zurückerobern. Im Nationalpark Bayerischer Wald ist eine Vision zum bahnbrechenden Vorzeigeprojekt weltweit geworden: Seit 1970 greift der Mensch nicht in die Natur ein. Es war ein einmaliges Experiment, das auf massiven Widerstand stieß. Das Ergebnis sorgt bis heute für Staunen. Aus den einstigen Wirtschaftswäldern wächst ein Urwald heran; ein einzigartiges Ökosystem und ein Refugium der Artenvielfalt. Einheimische und Besucher schöpfen aus der emotionalen Kraft dieses Waldes. Förster lernen von ihm, Wälder wieder natürlich zu bewirtschaften und nicht nur nach Kriterien der Gewinnmaximierung. Der wilde Wald zieht Wissenschaftler aus der ganzen Welt an. Sie sind auf der Suche nach Antworten: Warum fällt es den Menschen so schwer, einfach nichts zu tun und zu beobachten, was die Natur macht? Wie viel wilde Natur brauchen wir, um zu überleben? Was können wir von ihr lernen, um Wälder auch für künftige Generationen zu bewahren? Der Dokumentarfilm ist mehr als ein atmosphärisch dichter Naturfilm und eine sinnliche Reise durch das Ökosystem Wald. Er thematisiert brandaktuelle Fragen rund um den Klimawandel und zeigt in eindrucksvollen Bildern, dass es sie geben kann, die Koexistenz von Mensch und unberührter, wilder Natur.
22:25
Geht KI auch klimafreundlich? Weltweit entstehen aktuell etliche Rechenzentren für künstliche Intelligenz. Mit immensem Energiehunger. Aber lässt sich der überhaupt nachhaltig decken? Wir sprechen mit Professor Wolfgang Maaß vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz darüber, wie der Energiebedarf von KI zukünftig gesenkt werden kann. Außerdem: Macht eine Alge die Rinderzucht klimafreundlicher? In Australien wird genau daran geforscht. Denn die Alge sorgt dafür, dass die Kühe weniger Methan produzieren.
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Aktuelle Wissenschaft unterhaltsam präsentiert: Diesmal erläutert die Volkswirtschaftlerin Karen Pittel vom Ifo Leibniz-Institut an der Universität München, welche Bedeutung Fairness beim Klimaschutz hat. Und der Chemiker Frederik Wurm vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung Mainz hat herausgefunden, wie man mit biologisch abbaubaren Nano-Trägern den Pestizideinsatz in der Landwirtschaft verringern kann.
23:40
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.