16:30
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Die Namensgeberin des Tals in Rheinland-Pfalz, die Gemeinde Zell, war einst ein bedeutender Wallfahrtsort. Wein vom Schwarzen Herrgott, einer Weinbergslage im Zellertal, war noch vor hundert Jahren in aller Munde. Es ist ein Tal mit viel Geschichte, eine kleine Welt für sich, in der die Uhren noch heute ein bisschen anders ticken als im Rest der Welt. Jens Hübschen begibt sich auf eine Zeitreise durch dieses unentdeckte Zellertal, reist mit der Kutsche zwischen Windrädern hindurch, spürt dem Geheimnis des Heiligen Philipp nach, schmeckt die Geschichte in Form von altem Wein und entdeckt Spuren der Vergangenheit in Kellern, auf Speichern, hinter alten Mauern und Tapeten. Und er erforscht, wie die Menschen im Zellertal mit ihrer Geschichte umgehen, welche Traditionen ihnen wichtig sind und was sie von der Zukunft erwarten. Die Geschichte und die Geschichten der Menschen machen die Reise durch dieses kleine, unbekannte Tal zu einem besonderen, unvergesslichen Erlebnis.
18:15
18:45
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
19:30
Jung und zornig: die COP-Vorbereitung Junge Klimaaktivisten aus aller Welt reisen nach Bonn, um sich für mehr Klima-schutz einzusetzen und den Druck auf die Politik aufrechtzuerhalten. Die Bonner Zwischenkonferenz bereitet die COP31 vor und verhandelt zentrale Themen wie Emissionsreduktion, Klimafinanzierung und Klimaanpassung. Sie legt wichtige Grundlagen für die politischen Entscheidungen auf der Weltklimakonferenz im No-vember 2026. Avocados trocknen Spanien aus Avocados sind in der Schweiz äußerst beliebt. Im vergangenen Jahr wurden fast 26'000 Tonnen importiert - mehr als doppelt so viel wie noch vor zehn Jahren. Doch für das beliebte Superfood wird massiv Wasser verbraucht, was die ohnehin trocke-ne Region Andalusien an ihre Grenzen bringt. Ein Blick auf ein System am Limit. Deepfake-Erkennung Millionen von Deepfakes fluten täglich das Internet. Immer mehr Menschen lassen sich von diesen Fälschungen täuschen und trauen selbst glaubwürdigen Quellen nicht mehr. In der Schweiz wurden zwei Lösungsansätze entwickelt, um dem ent-gegenzusteuern: ein Chip, der Fotos bereits in der Kamera mittels Wasserzeichen als echt markiert, sowie eine eigens entwickelte Software zur Erkennung von KI-generierten Bildern im Bereich der Online-Identitätsüberprüfung. Die dunkle Seite der Altersverifikation im Netz Altersverifikationen im Internet sollen zwar dem Schutz von Kindern dienen, erwei-sen sich in der Praxis jedoch häufig als leicht zu umgehen - etwa durch VPNs, fremde Ausweise oder technische Tricks. Tests von Informatikern sowie Einschät-zungen von Experten zeigen zudem, dass biometrische Verfahren wie Gesichts-scans fehleranfällig sind und erhebliche Datenschutzrisiken bergen. Fachleute be-zweifeln deshalb die Wirksamkeit verpflichtender Altersverifikationen und plädieren stattdessen für mehr Aufklärung und stärkere Medienkompetenz. Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Im Herzen Europas überrascht eine wenig bekannte Welt mit spektakulären Landschaften. Eine von Wasser geprägte Region, vielfältig, wild und von rauer Schönheit. Bosnien und Herzegowina liegt im Westen der Balkanhalbinsel. Geografisch besteht das Land aus der Region Bosnien im Norden, die den Großteil des Staatsgebiets einnimmt, und der kleineren Region Herzegowina im Süden. Das felsige Relief des Karsts dominiert den Süden des Balkanlandes. Kraftvolle Flüsse formen seit Millionen von Jahren die zerklüftete Landschaft der Herzegowina. Sie graben Schluchten durch die Steinmassive des Dinarischen Gebirges, überfluten Tiefebenen, bilden Seen. Eine dieser Karsttiefebenen ist das Livno-Feld. Es ist nicht nur das größte Feuchtgebiet des Landes, sondern auch das größte, regelmäßig überschwemmte Karstfeld der Welt. Etwa 700 Wildpferde leben auf den Hochplateaus, die sich über diese einzigartige Landschaft erheben. Die Vorfahren der frei lebenden Tiere waren Arbeitspferde, die vor mehr als 50 Jahren ausgesetzt wurden. Die Pferde überlebten die harten Winter, überstanden Angriffe der Wölfe. Ihre Population ist über die Jahre immer weiter gewachsen und inzwischen eine Attraktion. Seit seiner Kindheit ist der Filmemacher und Fotograf Marin Mamuza von den bosnischen Mustangs fasziniert. Heute setzt er sich auch für ihren Schutz ein. Eine weitere Besonderheit der herzegowinischen Karstlandschaft sind die Flüsse mit ihren Kalktuffbarrieren. Die unzähligen Wasserfälle, die über sie hinwegstürzen, sind ein einzigartiges Naturphänomen. Ebenso die zahlreichen Sickerflüsse, die plötzlich im felsigen Grund verschwinden, durch unterirdische Kanäle weiterbrausen, um nach einigen Kilometern wieder kraftvoll die Oberfläche zu durchbrechen. Der bekannteste und imposanteste Sickerfluss der Herzegowina ist der Trebižat. Neun Mal verschwindet und taucht er, unter neuen Namen, wieder auf. Als Trebižat bildet er auch die spektakulären, 120 Meter breiten Kravica-Wasserfälle. In regelmäßigen Abständen untersuchen die Naturschützer Marlena Cukteraš und ihre Kollegen Tierarten, die am Grund des Trebižat leben. Sie geben ihnen Hinweise über die Qualität des Wassers. Der Einsatz der Pestizide auf den umliegenden Feldern ist eine große Gefahr für sein Ökosystem. Daher wollen die Naturschützer für fünf Flussabschnitte den Status eines Naturparks erkämpfen. Nicht nur die beeindruckende Natur, auch die Kultur mit westlichen und orientalischen Einflüssen machen Bosnien und Herzegowina einzigartig. Das Wahrzeichen der Herzegowina ist die Stadt Mostar mit ihrer steinernen Brücke Stari Most. Die "Alte Brücke" wurde im 16. Jahrhundert gebaut und 1993 im Krieg zerstört. Seit 2004 verbindet ihr weißer Bogen wieder die beiden Flussufer. Doch die Animositäten zwischen den katholischen Kroaten auf der einen und den muslimischen Bosniaken auf der anderen Seite des Flusses leben auch 30 Jahre nach dem Krieg noch fort. Weniger bekannt, aber um so malerischer ist das Städtchen Pocitelj. Die Osmanen machten es Ende des 15. Jahrhunderts zu einer der modernsten Städte der Region. Die Vorfahren von Jadranka Dizdar sind vor 500 Jahren in den Ort über dem Fluss Neretva gezogen und wurden seine Stadtwächter, dizdari genannt. Ihr Nachname Dizdar erinnert an die ehrenhafte Aufgabe ihrer Stammväter. Jadranka ist die Letzte aus der Dizdar-Familie, die noch in Pocitelj wohnt. Inzwischen verdient die Tierärztin ihren Lebensunterhalt mit Obstverkauf an Touristen.
21:00
In einigen Staaten dieser Erde hat er schon begonnen - der Wettlauf um die beste technische Antwort auf den Klimawandel. Wissenschaftsjournalistin Lena Ganschow begibt sich auf Spurensuche. Wie viel Konfliktpotenzial steckt in Geo-Engineering, wenn Menschen versuchen Wetter und Klima zu beeinflussen? Dass Geo-Engineering auch eine sicherheitspolitische Komponente haben kann, zeigt schon seine Geschichte. Von 1967 bis 1972 etwa versprühte die US-Airforce während des Vietnamkrieges im Rahmen der geheimen Operation Popeye täglich Blei- und Silberjodidpulver in Monsunwolken. Ziel war es, Regenfälle zu verstärken, um die Nachschublinien des Vietcongs auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad zu unterbrechen. Nicht nur für der die Klimaforschung, auch für das Militär ist Geoengineering längst ein Thema. Annika V. vom Dezernat für Zukunftsanalyse der Bundeswehr gewährt ARD Wissen Einblick in verschiedene Szenarien, in denen Geoengineering auch zum Konfliktfaktor werden könnte. Ähnlich wie im Weltraum gibt es auch hier "Dual Use"-Komponenten, also Technologien, die sowohl zivil als auch militärisch nutzbar sind. Immer wieder hört man die Forderung nach politischer Regulierung. Aber warum eigentlich? Der Politologe Stefan Schäfer vom Helmholtz-Zentrum in Potsdam befasst sich seit seiner Promotion mit Geoengineering. Er führt uns vor Augen, wie weit die politischen Forderungen der Wissenschaft mit den politischen Realitäten auseinanderliegen.
21:45
Über den Klimawandel wissen wir - dank unzähliger Erdbeobachtungssatelliten - ziemlich gut Bescheid. Die Sentinel-Satelliten des Copernicus-Programms etwa vermessen permanent den Zustand unseres Planeten und zeichnen Klima- und Umweltveränderungen auf. Klar ist, die Erde erwärmt sich, sie empfängt mehr Energie von der Sonne, als sie abstrahlen kann. Aber warum ist das so? Liegen wir inzwischen dauerhaft über der 1,5-Grad-Schwelle, die wir 2024 erstmals überschritten haben? Welche Folgen hätte das? Und was müssten wir jetzt tun, um die Erderwärmung stoppen? Wertvolle Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel und seine Folgen sind Satelliten: sie helfen beim Smart Farming, beim Löschen von Waldbränden und können - als echte Klimadetektive - CO2-Emissionen oder Methan-Lecks aufspüren. Aber was, wenn wir den Ausstoß von Treibhausgasen dennoch nicht unter Kontrolle bekommen? Dann bleibt vielleicht nur ein drastischer Plan B: Geoengineering. Die Idee dahinter: Nicht mehr nur beobachten, sondern korrigieren. Wir greifen direkt ins Klima ein. Über all das und darüber, wie realistisch und wie riskant solche Klima-Modifikationen sind, spricht Sibylle Anderl mit Helge Gößling. Er ist Klimaphysiker und Gruppenleiter am Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven.
22:15
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
23:00
In dieser Folge geht es um den Beruf Polizeimeister/-in. Ein Schüler versucht sich zum ersten Mal als Polizist! Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte! Schüler Riolt testet: Hat er das Zeug zum Polizisten? Dafür muss Riolt selbst eine Verkehrskontrolle durchführen - mit Unterstützung von Polizeischülerin Emma. Bis zu fünf Tipps darf sie ihm per Funkgerät bei der Verkehrskontrolle geben Hat er alles im Blick? Beruf: Polizeimeister/-in Ausbildungsart: Beamtenausbildung im mittleren Dienst Ausbildungsdauer: 2,5 Jahre Lernorte: Polizeiseminar und Praxisstationen Was macht man in diesem Beruf? Polizisten bewahren die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Dabei erfüllen sie vielfältige Aufgaben: Sie klären Straftaten auf, dokumentieren Verkehrsunfälle und kontrollieren verdächtige Personen. In jeder Folge von JobChallenge wagt sich eine Schülerin oder ein Schüler in einen Ausbildungsberuf und muss eine typische Aufgabe erfüllen - ohne vorher zu wissen, ob es ums Brezelbacken geht oder eine U-Bahn-Reparatur. Der Azubi des Betriebs gibt Tipps per Funkgerät und der Endboss aka Ausbildungsleiter bewertet, ob die Challenge bestanden ist. Außerdem gibt´s in jeder Folge alles Wichtige rund um den Ausbildungsberuf - zum Beispiel was man verdient oder welche Skills man haben sollte.
23:10
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DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.