12:40
Hauptsache schnell und steil: An seiner Leidenschaft für Tempo lässt Mario auch andere teilhaben. Für den Kitzbüheler Ski Club trainiert er Slalom-Talente, in seinem Aschauer Radelladen möbelt er die Bikes seiner Kunden auf. An seiner eigenen Bestzeit arbeitet er noch.
13:00
13:15
Happy Balance ist ein sanftes, funktionelles Ganzkörpertraining, das ganz besonders unsere Faszien anspricht. Die Faszien hüllen jeden Muskel, jede Muskelfaser, Knochen, Nerven, Venen und Organe ein und durchziehen unseren ganzen Körper. Sie bilden ein Netzwerk aus Bindegewebe, halten all diese Strukturen einzeln für sich fest und umhüllen und verbinden sie wie ein Ganzkörperanzug! Neue Erkenntnisse belegen die große Formbarkeit und Lebendigkeit dieses Bindegewebes. Um Verspannungen, Verklebungen sowie Verletzungen vorzubeugen und eine gute Figur zu erzielen, müssen sämtliche Strukturen gegeneinander beweglich und gleitfähig bleiben. Genau das kann trainiert werden, TELE-GYM-Profi Johanna Fellner hat die besten Übungen für Sie zusammengestellt. Dynamische Ganzkörperübungen verbessern das Zusammenspiel von Muskeln und Gehirn, das macht automatisch erfrischend wach und mental aktiv. Denn wenn viele unserer Muskelgruppen gleichzeitig angesteuert werden, ist die Konzentration gefragt! Außerdem fördern Sie mit Balance- und Rotationsübungen Ihre Koordination und das Gleichgewicht, dynamische Hoch-Tief-Bewegungen bringen Ihren Kreislauf in Schwung. In jeder der acht abgeschlossenen Übungseinheiten wird Ihr ganzer Körper mobilisiert, gestärkt und entspannt. Alle Trainingsblöcke lassen sich beliebig untereinander kombinieren und so Ihrem Zeit- und Energiebudget optimal anpassen. "Happy Balance" weckt Ihre Sinne, bringt Energie, formt Ihre Figur, ist gut für die Gelenke und den Rücken und tut einfach gut!
13:30
Die Welt von morgen
14:00
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
14:45
15:15
Eine spannende Reportage über einen Unternehmer, der auf der ganzen Welt nach Arbeitskräften für seinen Ferien- und Freizeitpark sucht. Der Mangel an Arbeitskräften ist für den Ferien- und Freizeitpark Weissenhäuser Strand an der Ostsee zur Existenzfrage geworden: Es gibt so gut wie keine Bewerberinnen und Bewerber auf die offenen Stellen. Geschäftsführer David Depenau geht deshalb einen ungewöhnlichen Weg: Mehrmals im Jahr fliegt er in Länder außerhalb der EU, um Arbeitskräfte anzuwerben. Doch obwohl die Politik weiß, dass es ohne ausländische Fachkräfte nicht geht, stoßen David Depenau und seine Kolleginnen aus der Personalabteilung auf hohe bürokratische Hürden. Die NDR Reporterinnen Laura Borchardt und Julia Saldenholz haben Depenau und sein Team über mehrere Monate bei der schwierigen Suche nach Arbeitskräften begleitet. 14 Stunden Flug liegen hinter ihm, als David Depenau im Juni 2023 in Antananarivo landet. In der Hauptstadt des afrikanischen Inselstaates Madagaskar will er Azubis für sein Unternehmen an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins anwerben. Madagaskar ist eines der ärmsten Länder der Welt, es gibt dort viele junge Menschen und kaum Jobs. In Deutschland ist die Situation genau andersherum: Die Bundesagentur für Arbeit meldete Ende 2022 fast zwei Millionen offene Stellen, so viele wie noch nie. David Depenau kann selbst seine Ausbildungsstellen nicht mehr mit inländischen Bewerberinnen und Bewerbern besetzen. In Antananarivo trifft er auf junge Menschen, die viel investieren, um in Deutschland eine Ausbildung machen zu können. In der Sprachschule von Angelique Steffeck lernen sie Deutsch. Dafür zahlen sie monatlich etwa 50 Euro, das ist ein Monatslohn in Madagaskar. Die Hoffnung: eine Ausbildung in Deutschland. David Depenau wird sechs von ihnen einen Vertrag geben. Wer aus einem Nicht-EU-Land zum Arbeiten nach Deutschland kommen möchte, muss eine Vielzahl von Kriterien erfüllen und unterschiedliche Nachweise für ein Visum erbringen. Christine Hartmann, zuständig fürs Personal am Weissenhäuser Strand, ist täglich damit beschäftigt, einen Weg durch den Dschungel unterschiedlicher Verfahren und Regelwerke zu finden. Immer wieder trifft sie auf überlastete und überforderte Mitarbeitende in den Behörden. Die Konsequenz: Die Verfahren ziehen sich in die Länge, Bewerberinnen und Bewerber springen ab. Dabei braucht ihr Unternehmen wie so viele Betriebe in Deutschland dringend Arbeitskräfte aus dem Ausland. So würde das Hotel im Wellnessbereich gerne eine Thai-Massage anbieten. Und wer könnte das besser als thailändische Masseurinnen und Masseure, ausgebildet an einer anerkannten Universität in Bangkok? Christine Hartmann versucht seit einem Jahr zwei von ihnen nach Deutschland zu holen. Es ist ihr nicht gelungen, auch weil die Anerkennung des Universitätsabschlusses so kompliziert ist. Auch die Anwerbung eines indischen Kochs und einer Kenianerin, die das Unternehmen gerne einstellen würden, stockt. Die Politik nehme das Thema trotz gegenteiliger Beteuerungen nicht ernst genug, kritisiert David Depenau. Er fordert, dass die Politiker die Türen weiter aufmachen sollen. Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das der Deutsche Bundestag im Sommer 2023 beschlossen hat, gehe nicht weit genug. Die sechs angehenden Azubis aus Madagaskar bekommen immerhin ein Visum für Deutschland und beginnen ihre Ausbildung im Ferien- und Freizeitpark Weissenhäuser Strand. Es ist der erste kalte Winter für sie, die erste lange Trennung von ihren Familien und der Start in ein neues Leben.
16:00
16:30
16:45
Alte Tempelanlagen, moderne Wolkenkratzer und die vielfältige japanische Küche - eine Reise durch Japan steht für viele auf ihrer persönlichen Reise-Bucket List. Unterwegs mit dem Zug erleben die Filmemacher*innen Nina Heins und Felix Leichum das Land. In der Metropole der Superlative Tokio tauchen sie ein ins moderne Japan und erkunden in der alten Kaiserstadt Kyoto das genaue Gegenteil: alte Tempelanlagen und Schreine. Bei einem Abstecher nach Osaka probieren sie sich durch japanische Streetfood-Köstlichkeiten. Sie versuchen sich im Sumoringen, lernen die anmutigen Bewegungen einer Geisha und überqueren in Tokio die Shibuya-Kreuzung, die belebteste Kreuzung der Welt. Entspannung gibt's im Onsen - den heißen Quellen des Landes. In der Präfekur Wakayama wandern sie auf dem Kumano Kodo - Japans ältestem Pilgerweg.
17:30
Zell am Ziller - im Herzen des Zillertals gelegen - ist ein Ort, in dem sich das Leben zwischen Tradition und Gegenwart bewegt. Oben am Enzianhof, auf 1.270 Metern Seehöhe, leben und arbeiten Vater und Sohn Josef Kerschdorfer - beide Fleischhauer in vierter Generation. Die Tiere werden am Hof gehalten, das Fleisch im Felsenkeller und in der Selche verarbeitet - mit Respekt und viel handwerklichem Können. Am Fichtensee sorgt Bademeister Martin Huber dafür, dass der See stets seine Wasserqualität hält - mit einem außergewöhnlichen Blick auf das Zillertal. Rupert Binder, Wirt der Gerlosstein-Hütte, nutzt die ruhigeren Tage mit seiner Enkeltochter Annalena für Ausflüge in die Wälder. Beim Schwammerlsuchen will er ihr nicht nur den richtigen Blick für Steinpilze beibringen - sondern auch seine Liebe zum Leben am Berg. Wenn das Gauder Fest - Österreichs größtes Frühlings- und Trachtenfest - die Marktgemeinde in ein Farbenmeer verwandelt, sind alle im Einsatz: Franz Huber, der Hanser-Bauer, bereitet seine Pferde für den festlichen Umzug vor. Die Imkerin Martina Kohlhuber und ihr Vater Helmut stehen am traditionellen Handwerksmarkt mit ihrem Honig - mitten im Festtrubel. Die Jungtrachtler ziehen vom Bahnhof durchs Ortszentrum - schon am Bahnsteig proben, lachen und tanzen sie ausgelassen. Es wird musiziert bis spät in die Nacht, als gäb's kein Morgen. Und nebenan findet die große Braunvieh-Auktion statt. Hier zeigt sich, wie lebendig das Brauchtum in Zell am Ziller geblieben ist. Mit großer Nähe zu den Menschen erzählt dieser Film von einem Ort, der sich seine Eigenart bewahrt hat - und davon, wie viel Zukunft in guter Tradition steckt.
18:15
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
18:45
Wird einer der ersten Aufmerksamkeitsforscher William James noch mit dem Satz zitiert, "jeder weiß, was Aufmerksamkeit ist", revolutionieren die Neurowissenschaften und spezifischere, psychologische Methoden inzwischen unser Verständnis über die Aufmerksamkeit. Denn unsere Aufmerksamkeit funktioniert in rhythmischen Zyklen: Alle paar hundert Millisekunden schwanken wir zwischen Fokus und Ablenkung. "Ablenkung" ist also nicht unser Feind, sondern Teil eines uralten Mechanismus, der uns überhaupt erst handlungsfähig macht. Ist unsere Ablenkbarkeit also völlig normal? Oder gerade der Grund dafür, dass wir so anfällig für all die Nebenschauplätze sind? Die Germanistin und Kulturwissenschaftlerin Carolin Duttlinger gibt zu bedenken, dass die ausgerufene "Aufmerksamkeitskrise" nichts Neues ist: Auch der Industrialisierung und dem Kino wurden bereits nachgesagt, die Aufmerksamkeit der Menschen zu stören. Konzentration wird nie neutral bewertet - sie ist immer eine Frage von Macht, Motivation und Kontrolle. Rührt daher also das Gefühl, dass unsere Konzentrationsleistung abgenommen habe, nicht ausreiche? Oder ist vielleicht doch etwas dran - am allgemeinen Eindruck, unsere Konzentration habe sich verschlechtert? Die Neurowissenschaftlerin Sabine Kastner und der Kognitionspsychologe Ulrich Ansorge sind sich einig: Unsere Fähigkeit zur Konzentration ist keineswegs geschrumpft, aber sie hat sich verändert. Wie funktioniert sie also heute, die Mutter aller Kognition: unsere Aufmerksamkeit?
19:15
"KlimaZeit" stellt spannende Zusammenhänge dar, erklärt Wetter- und Klimaphänomene und fragt kritisch nach. Das Magazin, das sich mit dem größten Problem der Menschheit beschäftigt. Klar, kompetent, konstruktiv. Was hat der Klimawandel jedem und jeder einzelnen zu tun? Was muss man über die wissenschaftlichen Hintergründe wissen sowie über die konkreten Folgen. Welche Lösungen gibt es?
19:30
Europa genießen - das ist hier die Devise. Gezeigt wird, was es alles zu entdecken gibt, wohin es sich zu reisen lohnt, welche interessanten Menschen und Trends unser Kontinent zu bieten hat.
19:55
Bei "Wissen vor acht - Erde" geht es um unseren Planeten. Eckart von Hirschhausen erzählt von den ganz großen Zusammenhängen, wie globalen Wetter- und Klimaphänomenen - aber auch von den ganz kleinen, fast unsichtbaren Wundern, die sich jeden Tag im Mikrokosmos ereignen. Und alles Leben auf unserem Planeten hängt am Ende wieder mit uns selbst zusammen.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Den einfallsreichen Vietnamesen ist nichts unmöglich: einen ganzen Blumenmarkt auf einem einzigen Moped balancieren, drei Schweine, 100 lebende Hühner oder eine ganze Familie! Sie schaffen einfach alles. Und noch mehr. Gute 40 Jahre nach Kriegsende ist das einst geteilte Land mitten im Aufbruch, quicklebendig, pulsierend und sympathisch chaotisch wie kaum ein anderes in Südostasien. Nichts hat all die Träume der Vietnamesen mehr beflügelt als der Reunification Express. Der Zug fährt zehn Mal am Tag von Nord nach Süd und wieder zurück, von der Hauptstadt Hanoi hinunter in die zweite große Metropole: Ho Chi Minh City, dem früheren Saigon. Der Film begleitet Passagiere und Zugpersonal bei ihren kleinen und großen Abenteuern auf der langen Reise durch ein faszinierendes Land. Dabei lernt das Filmteam Vang Seo kennen. Der Reisbauer ist schon 80 Jahre alt, aber bestellt wie eh und je seine Felder auf den Reisterrassen von Ha Giang in Vietnams hohem Norden. Die Gegend ist so urtümlich, weil sie noch kaum erschlossen ist. Und sie ist atemberaubend schön, vor allem im Herbst, wenn die satten grünen Felder im Licht der tief stehenden Sonne erleuchten. Hier lebt auch die 18-jährige Thi Luyen in einem Bergdorf. Sie ist gerade zum ersten Mal Mutter geworden. Jetzt zieht sie als Hebamme über die Dörfer, um anderen jungen Frauen beizustehen, damit sie in der Abgeschiedenheit der Bergwelt ihr Kind gesund auf die Welt bringen. In Hanoi erlebt das Team den kolonialen Charme der vietnamesischen Hauptstadt und vor allem reichliches Essen. Überall dampft und brodelt es, die Dumplings von Madame Chung, die Krabben von Herrn Nguyen, eine Pho, die fette Nudelsuppe von Frau Lien, alles Streetfood wie von einem anderen Stern. Knapp 2.000 Kilometer ist die Reise Richtung Süden lang, eine Ruckelpartie, die allein zwei Tage und Nächte dauert. In den beengten Abteilen kommt man seinen Mitreisenden schneller nahe als man denkt. Wer lieber die Weite mag, lässt sich vom atemberaubenden Ausblick aus den Fenstern des Zuges begeistern: vorbei an den Lotusfeldern südlich von Hanoi, zur Linken die Küste mit Stränden, Palmen, blauem Wasser, zur Rechten die Berge, Wälder, die Höhlenwelten von Vietnams Zentralmassiv. Der Zug fährt an der wunderschönen Zitadelle von Hue vorbei, am geschichtsträchtigen Strand von Da Nang, wo damals die ersten US-amerikanischen Bodentruppen landeten. Der Zug macht Halt in Hoi An, der Stadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Hier trifft das Filmteam einen älteren Herrn, der wunderschöne, traditionelle Laternen herstellt und damit Gassen und Plätze in ein warmes unverwechselbares Licht taucht. Welch ein magisches Erlebnis, bevor schließlich die grellen Lichter von Ho Chi Minh am Horizont erscheinen.
21:00
Ein Polizist, der einen Schläger festgenommen hat; ein Ladenbesitzer, der ausgeraubt wurde; der Nachtwächter eines Werksgeländes, das in Flammen stand; die Verkäuferin, in deren Laden ein Dieb gefasst wurde... All das geschieht in einer Nacht. Olrik Breckoff hat 1966 diesen Film über den Polizeialltag im Ruhrpott gedreht. Nachts, beim Lohntütenball. Denn am Freitag oder, noch früher, am Samstag gab es den Wochenlohn und dieser befand sich in der Lohntüte. Mit dieser Lohntüte in der Tasche ging es für viele zuerst einmal in die Kneipe. So mancher hat dort seinen gesamten Wochenlohn versoffen. Diese Nacht, wenn die Gäste mit vollen Lohntüten kamen, nannte man Lohntütenball. Olrik Breckoff bekam 1966 für diese Reportage die "Goldene Kamera" verliehen. Sein Film zählt heute zu den großen Fernsehschätzen in Deutschland, den in ihm wird das damalige Leben im Ruhrgebiet direkt und ohne Schminke gezeigt.
21:40
Im Oktober 1973 stoppten Proteste führender Kommunalpolitiker des Ruhrgebiets eine Anzeigenkampagne der Bayerischen Motoren-Werke, mit der die Firma im Revier Facharbeiter für in neues Autowerk in Bayern anwerben wollte. Die Bayern warben mit einer heilen Umwelt. Es meldeten sich viele Facharbeiter, etwa 30 wurden angestellt. Werner Filmer und Dieter Storp fuhren damals wiederholt nach Dingolfing, um sich mit einigen der "Jupps" über deren Ansichten und Erfahrungen zu unterhalten. Diese sind der rote Faden durch den Film, der zeigen sollte, was dem Revier damals fehlte - allerdings auch was es hatte: zum Beispiel eine bessere Infrastruktur. "Kommunalpolitiker werden aus den Antworten der aus dem Ruhrgebiet abgewanderten Facharbeiter - meistens Werkzeugschlosser und Elektriker - hören können, was sie häufig genug nicht hören wollen", meinten die Autoren der Dokumentation.
22:25
Dieser Dokumentarbericht aus dem Jahr 1956 zeigt die Stadt Duisburg gut zwei Jahrzehnte vor dem Auftauchen von Horst Schimanski wohl auf dem Zenit seiner Bedeutung: bereits damals größter Binnenhafen der Welt und die Kohle- und Stahlindustrie noch voll im Konjunkturhoch. Ein junger Kollege von ausländischen Azubis in einem Stahl verarbeitenden Betrieb - man sieht die Lehrlinge, wie sie damals noch geheißen haben, beim mühseligen Arbeiten mit der Feile - zeigt diesen nach der Arbeit den Hafen, die Hütten und die Schächte. Sie sehen, wie Kohle vom Waggon ins Schiff verladen wird, wie Öl, das vom Schiff gebracht wurde, in Tanks gefüllt wird, wie glühendes Eisen aus dem Hochofen fließt, sie lernen, wie eine Walzstraße funktioniert usw. Es wird für diesen Film sogar ein kleines Flugzeug gechartert, um die weitläufige Hafenanlage einigermaßen komplett ins Bild zu bringen, um damit ihre enorme Ausdehnung wenigstens ein bisschen anschaulich zu machen.
22:50
Bericht von Paul Enghofer von der Maidult in Passau, die 1966 seit 300 Jahren veranstaltet wurde.
23:00
"'74-'75" - jeder hat bei diesen Zahlen sofort den Hit der US-Band The Connells im Ohr. 1995 verhilft der Song der Band zum internationalen Durchbruch und landet in Deutschland sogar auf Platz 1 der Radiocharts. Beflügelt von diesem Erfolg spielen The Connells im selben Jahr ihr erstes Europakonzert in der Alabamahalle in München und liefern den Beweis: College-Rock aus North Carolina funktioniert auch auf süddeutscher Bühne. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.
23:45
Surrender Dorothy, eine Indie-Rockband aus Kanada, gelingt etwas, das zuvor noch keine Band geschafft hat: Ohne Plattenvertrag treten sie auf der damals wichtigsten Musikmesse Deutschlands, der Popkomm, auf. Ihre Courage wird belohnt. Der Deal mit einem Label kommt zustande. 1997, gerade unterwegs auf deutscher Club-Tour, macht Surrender Dorothy Halt im Schlachthof in München und begeistern mit ihrem alternativen Rocksound, der ein bisschen wie die weibliche Version von Soundgarden klingt. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.