04:10
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:15
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
Der 39-teilige Französischkurs "Bon Courage" richtet sich an Anfänger oder dient zur Auffrischung von Sprachkenntnissen. Der Kurs bringt nicht nur die französische Sprache, sondern auch die Lebensart der Franzosen näher.
06:30
Fachinformation zum Fach Mathematik
07:00
Shary und Ralph zeigen in jeder Folge neue und interessante Dinge aus dem Alltag und klären über Fragen aus den verschiedensten Bereichen auf.
07:25
Das Reportermagazin für Kinder
07:35
Pressetext Was läuft rund ums Rad? Einräder, Zweiräder, Dreiräder, Vierräder - beim Fahrradsammler gibt es viel Kurioses zu sehen. Schließlich hat der Drahtesel schon eine lange Geschichte. Beim Laufrad fängt sie an und reicht bis zum modernen Mountainbike, das mit allerlei Schikanen ausgestattet ist. Aber wer hat die Ideen für die Räder von heute? Und wie werden sie gebaut? Willi besucht eine große Fahrradfabrik und schaut zu, wie das Modell zunächst am Computer konstruiert wird, bevor aus Rahmen, Tretkurbel, Lenker, Speichen und Sattel nach und nach ein fertiges Fahrrad entsteht. Das landet dann bei der Landesgewerbeanstalt Nürnberg, wo es harten Tests unterzogen wird: Funktioniert auch alles? Läuft es gerade? Bremst es richtig? Schließlich soll es auch den wildesten Radler aushalten wie den Radrennprofi Christian Werner, den Willi etwas vorlaut zum Wettrennen auf dem Hometrainer herausfordert. Klar, dass er weit abgeschlagen auf dem zweiten Platz landet. Die Expertentipps zur richtigen Radlerausrüstung und zum Thema Fitness kann er da gut gebrauchen. "Willi wills wissen" ist eine Produktion der megaherz film und fernsehen im Auftrag des Bayerischen Rundfunks mit dem FWU.
08:00
Unsere Erde ist von einer Lufthülle umgeben, die als Atmosphäre bezeichnet wird. Sie schützt uns vor der UV- und Röntgenstrahlung der Sonne, lässt aber auch das lebenswichtige Sonnenlicht bis zur Erdoberfläche hindurch. Woraus die Luft über uns besteht und welchen Belastungen sie ausgesetzt ist, wie es zum Treibhauseffekt und zum Klimawandel kommt, das erforschen u.a. die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes am Hohen Peißenberg in Oberbayern.
08:15
Zwei Schüler treffen sich auf dem Pausenhof. Sie bemerken, dass Brot beim Kauen süß schmeckt. Der Film zeigt die Bedeutung und Funktion der Enzyme als Biokatalysatoren im Organismus. Einfache Schülerexperimente veranschaulichen ihre Wirkung im Reagenzglas. Trickfilmsequenzen erklären die chemischen Reaktionen der Enzyme und machen deutlich, warum sie im Körper gebraucht werden.
08:30
Rückenschmerzen sind die Zivilisationskrankheit Nummer Eins. Die beste Therapie besteht in der aktiven Vorbeugung durch gezieltes Training! Um den Rücken komplett zu trainieren braucht der Übende allerdings von Zeit zu Zeit neue Herausforderungen. Johanna Fellner zeigt effektive Trainingseinheiten für einen starken und gesunden Rücken. Beugende, streckende und rotierende Bewegungen sowie statische Ganzkörperpositionen und Balanceübungen ergeben ein optimales Gesamtpaket. Der Zuschauer lernt die Positionen sicher auszuführen und die Atmung sinnvoll zu integrieren. Die gesamte Rumpfmuskulatur, insbesondere der Rücken, wird gekräftigt, stabilisiert und mobilisiert. Dadurch wird der Körper ideal auf die Anforderungen des Alltags vorbereitet und Rückenschmerzen bzw. Verletzungen vorgebeugt. Positiver Nebeneffekt: Es wird nicht nur die Wirbelsäule durch ein stabiles Muskelkorsett unterstützt, gleichzeitig wird der ganze Körper, insbesondere die Problemzonen Bauch, Hüfte und Gesäß geformt und gestrafft. Die Übungen sind für Anfänger in der Basisausführung und für Fortgeschrittene in komplexeren Varianten angeleitet. Dieses Programm ist für alle Alters- und Leistungsstufen geeignet. Rückenpatienten mit akuten Beschwerden sollten jedoch vor dem Mitmachen einen Facharzt konsultieren!
08:45
10:00
Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.
10:30
11:00
Im Winter verwandelt sich die Region rund um den 2.740 Meter hohen Preber in den Schladminger Tauern in eine bezaubernde Schneelandschaft. Während Skisportbegeisterte sich an den verschneiten Hängen ergötzen, genießt die bäuerliche Bevölkerung im Tal eine Zeit der Entschleunigung. Auf seinem Bauernhof auf 1.200 Meter Seehöhe hält Klement Kleinferchner Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine. Seit vielen Jahren züchtet Kleinferchner auch Noriker. Fünf Zuchtstuten, Fohlen und ein Hengst. Eine seiner Stuten setzt er auch fürs sogenannte "Holzrücken" ein. Dabei ersetzt das Pferd den Traktor und zieht die gefällten Baumstämme zum Sägewerk in Krakau. Das Werk aus den 1960er-Jahren nimmt Otto Siebenhofer nur bei Bedarf in Betrieb. Er kennt das Sägewerk schon von klein auf. Echter Volksmusik hat sich das Quartett "Fünf für Eva" aus Murau verschrieben. Die vier Musikerinnen haben sich beim Studium kennengelernt und vor fünf Jahren die Gruppe gegründet. Ihre neuesten Kompositionen proben sie in der Murauer Hütte auf 1.600 Meter Seehöhe. Dort kümmern sich seit knapp 11 Jahren Edie Frisch und seine Frau Waltraud um hungrige Tourengeher. Zeitig in der Früh steigt der ehemalige ÖSV-Langläufer Wolfgang Maier in sein kleines Pistengerät und präpariert die 4 Kilometer lange Langlaufloipe am Weirerteich. Eineinhalb Stunden lang spurt er täglich die Loipe. Maier möchte den Leuten in der Region den Langlaufsport wieder näherbringen. Nicht weit weg von der Loipe, trifft sich bei guten Verhältnissen eine kleine Gruppe zum Eisstockschießen. Fünf Stunden vor Abfahrt muss Simon Jäger die knapp 120 Jahre alte Schmalspur-Lok der Murtalbahn vorheizen. Der erfahrene Heizer und Lokführer Robert Spreitzer sind ein eingespieltes Team.
11:45
Sogenannte "Stammtischparolen" kommen zwar auch am Stammtisch vor, aber nicht nur dort und vor allem nicht immer. Stammtischparolen sind meist vorurteilsbeladene, aggressiv vorgetragene Sprüche, auf die es oft sehr schwer fällt zu antworten oder überhaupt eine angemessene Reaktion zu finden. RESPEKT-Moderatorin Christina Wolf macht sich auf die Suche - nach der perfekten Reaktion, nach der richtigen Antwort auf Stammtischparolen und dumme Sprüche. Anders als die Bezeichnung "Stammtischparole" vermuten lässt, kommen solche Sprüche (meist) nicht am Stammtisch, sondern überall in unserem Alltag vor: Am Arbeitsplatz, in der Schule, im öffentlichen Nahverkehr, oder auch zu Hause beim Familienfest in großer Runde. In der Respekt-Reportage trifft Moderatorin Christina Wolf den Pädagogik-Experten Christian Boeser-Schnebel, der seit vielen Jahren unter anderem in der Erwachsenenbildung an der Uni Augsburg Trainings gegen Stammtischparolen durchführt. Solche Parolen "legen es darauf an, zu provozieren, zu eskalieren", sagt er. In der Reportage führt er mit der Moderatorin Christina Wolf mehrere Trainings durch und zeigt ihr so, wie sie auf so manche Parole in Zukunft gut reagieren kann. Humor kann eine Lösung sein, aber auch eine gezielte Nachfrage. Christina Wolf trifft auch die Antidiskriminierungs-Trainerin Melinda Tamas, die sich vor allem mit sexistischen Stammtischparolen auseinandersetzt und dazu ein Buch herausgegeben hat. "No more Bullshit" heißt das "Handbuch für die nächste Stammtischrunde". Melinda Tamas erklärt in RESPEKT, welcher Typ Mensch besonders gerne Stammtischparolen von sich gibt und wie deutlich und angemessen damit umgegangen werden kann - auch wenn der- oder diejenige aus dem engsten Familien- oder Freundeskreis stammt und man eigentlich ganz gut miteinander auskommt. © Bayerischer Rundfunk 2020 Mehr Informationen unter: www.br.de/respekt
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
Werden Sie Teil unserer motivierten Turngruppe und starten sie mit Freude und Bewegung in die Woche. Sportwissenschaftlerin Heidi Sykora gibt mit einer selektiven Übungsauswahl einen Impuls in Richtung Gesundheit durch und mit Bewegung. Die Übungen werden genau erklärt, langsam und deutlich demonstriert, so dass sie auch zu Hause leicht und richtig durchgeführt werden können - und dies an den schönsten Plätzen Österreichs.
13:30
Er war der verwöhnte Spross eines reichen Tuchhändlers - und wurde zum Begründer eines Bettelordens: der heilige Franziskus. Die Reportage von Peter Beringer zeigt die Stätten dieser wundersamen Wandlung des Heiligen aus Assisi und begleitet Menschen, die heute aus der Spiritualität des heiligen Franz ihre Kraft schöpfen. Die Erfindung der Weihnachtskrippe, die Franziskus zugeschrieben wird, zeigt besonders deutlich, wie Franziskus mit einfachen Mitteln den Menschen die christliche Botschaft nahebringen wollte.
14:00
Das Mexico City Ballet (MXCB) ist eine zeitgenössische Ballettkompanie, die aus hochqualifizierten internationalen Tänzern besteht, die in Mexiko-Stadt leben. In dieser Galaaufführung, die im Teatro de la Ciudad in Mexiko-Stadt aufgezeichnet wurde, präsentiert MXCB "E pur, si muove" von Choreograf Jaime Camarena, gefolgt von "Prisma" von Choreografin Yazmín Barragán. Prisma, das für Soloklavier geschrieben wurde, wurde von Pianist José Víctor Gavilondo komponiert und wird live aufgeführt.
14:15
Neu auf ARTE: "42 - Die Antwort auf fast alles" ist die neue Wissensserie von ARTE, die durch große und kleine Fragen der Menschheit navigiert, originell, assoziativ, um die Ecke gedacht und getragen von einer prägnanten Stimme: Nora Tschirner macht sich Gedanken, sammelt Informationen, ordnet Material und gibt uns den Durchblick.
14:45
15:10
15:15
Ihrem Freund beim Fallschirmspringen immer nur von unten zuschauen zu müssen, gefällt Gertrud Winopal ganz und gar nicht. Sie will das auch einmal probieren - zu Beginn der siebziger Jahre, als die meisten Sportspringer noch aktive oder ehemalige Soldaten sind. Als die Sekretärin zu ihrem ersten Sprung aufsteigt, ist es auch das erste Mal, dass sie fliegt. Hunderte weitere Sprünge und eine Ausbildung an einer Springerschule folgen. Gertrud Winopal verwirklicht damit nicht nur ihren Traum: Sie wird Deutsche Meisterin im Ziel- und Stilspringen und eine der besten Fallschirmspringerinnen in Europa. Sabine Brünings Dokumentation aus dem Jahr 1977 stellt "Die Frau, die vom Himmel fällt" vor und gibt spannende Einblicke in einen von Kameradschaft geprägten Sport.
16:00
Für die Frauen und für die Medizin in Deutschland war das Jahr 1901 denkwürdig. Als erste deutsche Frau wird Mathilde Wagner als Arzt approbiert und zum Doktor der Medizin promoviert. Die Universität Freiburg im Breisgau kann für sich beanspruchen, mit diesem Schritt als erste ein männliches Privileg durchbrochen zu haben, das für unantastbar galt. Eigentlich waren es zwei Frauen, für die 1901 in Freiburg ein neues Leben begann. Mathildes Dissertationsthema war nämlich die Tuberkulose der Bauerntochter Franziska Fehrenbach, Folge eines Lebens, das sich das naive Mädchen ganz anders vorgestellt hatte. Auch ihr Leben drohte unter dem Druck männlicher Wünsche und Machenschaften ganz zu zerbrechen - wenn Mathilde nicht gewesen wäre, die selbst so viele Hindernisse vor sich sah.
17:10
17:15
17:30
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
18:15
Das Kulturmagazin im BR Fernsehen
18:45
Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?
19:10
Man muss nicht, aber man sollte und könnte und will es vielleicht wissen: warum Antonio Giacomo Stradivari den Ahornbaum so sehr liebte. Oder dass der Hopfen eine zweihäusige Pflanze ist. Oder dass der Fliegenwagwurz zur Familie der Orchideen gehört ... das alles und noch viel mehr enthüllt die 52-teilige Serie "Vom Ahorn bis zur Zwiebel - Pflanzen in unserer Umgebung". Sie lehrt Pflanzen nach ihrer Wuchsform zu unterscheiden oder die charakteristischen Merkmale. z.B. eines Laubbaumes, zu erfassen. Sie informiert über Heilkraft, Nutzwert oder Herkunft der einzelnen Pflanzen und wird so zu einem 52-teiligen "Pflanzen-Bilderbuch" in 5-Minuten-Kapiteln, mit wunderschönen Naturaufnahmen, aufwändigen 3D-Animationen und raffinierten Zeitraffereffekten.
19:15
19:30
Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Der Archipel Saint-Pierre-et-Miquelon liegt im nordwestlichen Atlantik und direkt neben der kanadischen Provinz Neufundland. Doch wenn man nach eineinhalb Stunden Überfahrt von Kanada im Hafen von Saint-Pierre einfährt, ist Europa plötzlich ganz nah: bunte Holzhäuser mit schmiedeeisernen Balkonen, gemütliche Cafés und Boulangeries. Die Inseln sind das letzte Überbleibsel der ehemaligen Kolonie Neufrankreich und das einzige französische Überseegebiet in Nordamerika. Eine raue, aber schöne Inselgruppe, auf der Papageientaucher nisten und in deren Gewässern Wale und Delfine Lebensraum finden. Auf der Hauptinsel Saint-Pierre mit der gleichnamigen Hafenstadt leben die meisten der knapp 6000 Einwohner. Die Vorfahren der "Saint Pierrais" stammen größtenteils von Basken ab. Marie Cormier studiert Meeresbiologie in Europa und ist zum Arbeiten nach Saint-Pierre zurückgekehrt. Im Verein d`Orok-Bat lernt sie traditionelle baskische Tänze. Hier übt sie für einen großen Auftritt auf der fêtes Basque. Auf diesem baskischen Volksfest spielen auch die Brüder Dimitri und Cédric Choi um den begehrten Pokal im Pelota, einem schnellen Rückschlagspiel, das auf den Inseln sehr beliebt ist. Obwohl die Nachbarinsel Miquelon-Langlade größer ist, leben hier nur wenige Hundert Menschen. Der Süden Langlades ist das Reich der Pferde. Vor 500 Jahren brachten Siedler die ersten Tiere auf den Archipel. Stephy und Justine sind zwei junge Reiterinnen, die ihre Pferde im Sommer frei weiden lassen und sie für einen Ausritt wieder einfangen müssen. Währenddessen sucht der Koch Hervé Rioult auf Miquelon nach den besten Produkten für sein Tagesmenü. Vor 20 Jahren kam er aus Paris auf das Eiland und blieb. Weil es nicht immer frische Lebensmittellieferungen gibt, muss Hervé mit dem arbeiten, was die karge Landschaft hergibt. Obwohl Europa fern ist und das kanadische Festland zum Greifen nahe, fühlen sich die Bewohner der französischen Kultur verbunden und halten ihre Traditionen aufrecht.
21:00
Der knapp 4.000 Kilometer lange Mississippi ist das größte Flusssystem der Vereinigten Staaten und der wohl berühmteste Strom der USA. Dabei haben die meisten, wenn sie an den "Old Man River" denken, vor allem den großen trägen Fluss vor Augen der die amerikanischen Südstaaten durchfließt. Doch die Ursprünge des Mississippi liegen in einem riesigen Netz aus Flüssen, die in der Bergen der Rocky Mountains im Westen bis zu den Apalachen im Osten entspringen. Der heiße Madison River im Yellowstone Nationalpark, der auch bei Minus 40 Grad nie zufriert, die großen Stauseen im Oberlauf des Mississippi und die Sumpflandschaften im Süden bieten einen Lebensraum für Otter, Biber, Pelikane, Alligatoren und viele andere Tiere. Und auch für den Menschen spielt der Mississippi seit jeher eine zentrale: Bei St. Louis vereinen sich Mississippi und Missouri River zu einem großen Strom, der die "Kornkammer" Amerikas bewässert und auf dem riesige Mengen an Gütern nach New Orleans und von dort aus in die ganze Welt verschifft werden. Den letzten Flussabschnitt im tiefen Süden der USA bildet schließlich das gewaltige Mississippi-Delta, wo der Eingriff der Menschen in die Natur verheerende Spuren hinterlassen hat. Die großen Flüsse sind die Lebensadern unseres Planeten. Sie versorgen die Erde mit ihrem kostbarsten Gut: Süßwasser. Sie sind Lebensraum für eine riesige Vielfalt an Pflanzen und Tieren, dienen als wichtige Transportwege und haben ganze Zivilisationen entstehen lassen. Die dreiteilige Dokumentation beleuchtet den besonderen Charakter und die Landschaft der legendären Ströme und begibt sich auf die Spuren der Menschen und Tiere, die an, in und von diesen Flüssen leben. Die Kamera ist ganz nah dran, wenn ein Elefantenjunges im Nil schwimmen lernt, wenn Biber im Mississippi versuchen, ihre Dämme vor den reißenden Fluten zu retten und Flussdelfine im Amazonas durch die Baumkronen eines überfluteten Regenwaldes navigieren. Atemberaubende Aufnahmen von den wunderschönen, versteckten Lagunen des Amazonas, den geheimnisvollen Sumpfwäldern des Mississippi und der Wüstenlandschaft an den Ufern des Nil lassen diese drei großen Flüsse in ihrer ganzen Herrlichkeit lebendig werden.
21:50
In vielen Teilen Bayerns gab es Anfang Juni schwere Hochwasser. Unwetter und Starkregen lassen die Flüsse rasend schnell anschwellen. Verstärkt wird das Problem, weil Flüsse meist begradigt, verbaut und kanalisiert sind. Wir lernen in der UNKRAUT-Reportage Menschen kennen, die für einen besseren Hochwasserschutz kämpfen und die Renaturierung von Flüssen vorantreiben. So erleben wir mit, wie Menschen in der Gemeinde Markt Schwarzach in Mainfranken in der Hochwassernacht versuchen, ihr Hab und Gut zu schützen. Später fordern sie umso vehementer ein effektives Hochwasserschutzkonzept für die Region an der Schwarzach - und werden von den Plänen des Wasserwirtschaftsamts bitter enttäuscht. Das Thema Renaturierung steht politisch unter Druck. Bei der Europawahl haben rechte Parteien deutlich an Stimmen dazugewonnen. Deshalb ist Anfang Juni die letzte Chance, dass das europäische Nature Restauration Law im Umweltrat angenommen wird. Die Europaabgeordnete Jutta Paulus hat in den vergangenen Jahren sehr dafür gekämpft. Wir begleiten sie, wie sie die Abstimmung im Umweltrat verfolgt und die knappe Entscheidung miterlebt. An der Donau wird bereits ein länderübergreifendes Renaturierungsprojekt umgesetzt. An einem Flussabschnitt östlich von Wien sind schon erste Erfolge sichtbar: Pflanzen- und Tierbestände können sich erholen, weil neu angeschlossene Seitenarme Rückzugsräume bieten. Die Baumaßnahmen werden mit groß angelegten Laborversuchen wissenschaftlich begleitet.
22:20
"Klimazeit" bietet wöchentlich Hintergrundberichte, ordnet mit Expert*innen neueste Ergebnisse der Klimaforschung ein, erklärt in aufwändigen Grafikanimationen alles Wissenswerte rund ums Klima, hinterfragt Entscheidungen der Politik und zeigt konstruktive Beispiele, was Konsument*innen, Unternehmen und Kommunen für die Rettung des Klimas tun können.
22:35
Burak ist Streetworker in Berlin. Sein Job ist es, Hilfsbedürftigen am Rande der Gesellschaft zu helfen Lösungen für ihre Probleme zu finden. Jasmin ist Psychologin und macht die Ausbildung zur Psychotherapeutin. Später kann sie Menschen behandeln, die unter seelischen oder psychischen Belastungen leiden.
23:05
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
23:35
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.
00:05
Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst. Besondere Ereignisse, die von Nachrichtensprecher-Legenden wie Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff präsentiert wurden, waren unter anderem das dramatische Terrorjahr 1977, die Wahlen von Papst Johannes Paul II. und US-Präsident Ronald Reagan oder die "Bonner Wende", die Ablösung der Bundesregierung von Kanzler Schmidt durch den späteren "Kanzler der Einheit" Helmut Kohl.
00:20
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
00:50
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
01:50
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
02:05
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
03:05
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
03:20
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
04:20
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:35
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.