20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Auf seiner langen Reise von der Quelle an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo bis zum Indischen Ozean, wird der viertgrößte Strom Afrikas lediglich von 15 Brücken überspannt. Er fließt durch Angola und Sambia, bildet die Grenze zu Namibia und Simbabwe und mündet schließlich in Mosambik ins Meer, den Indischen Ozean. Der Sambesi ist Sehnsuchtsziel vieler Reisender, die den größten Wasservorhang der Welt erleben wollen: die gigantischen Victoriafälle, doppelt so hoch wie die Niagarafälle. Mit einer Gischtwolke, die noch aus bis zu 30 Kilometern Entfernung zu sehen ist. Aber nur, wenn der Sambesi viel Wasser mit sich führt. Denn im Jahreslauf unterliegt er ständigen Schwankungen. Er überschwemmt das Land, fällt wieder trocken, bis zur nächsten Überschwemmung: wichtig für den Ackerbau, denn der Fluss bringt fruchtbares Land. In der Batokaschlucht findet sich etwas Außergewöhnliches: eine stehende Welle, aber nur für zehn kurze Tage im Jahr. Hierher zieht es die Surfer, mitten ins Herz Afrikas, 1000 Kilometer weit weg vom Ozean. Menschen haben den Fluss aber auch auf andere Weise bezwungen. Der Sambesi wird in der Kariba-Talsperre zum Antrieb von Turbinen genutzt, dadurch ist der größte menschengemachte Stausee der Erde entstanden, der Karibasee. Eine Reise von der Quelle bis zur Mündung dieses wilden Flusses und seiner tierischen Bewohner an und unter Wasser - erzählt von Rocko Schamoni.
21:00
In dieser Dokumentation erzählen "Birdwatcher" von der Magie des Gefiederten und wie sich die Vogelbeobachtung auf sie auswirkt: Profis genauso wie Amateure, eine Umweltpsychologin und einer der renommiertesten Vogelmaler der Welt. Sie alle haben ihren eigenen Zugang zur Naturbeobachtung. Leander Khil ist Naturschutzbiologe, Fotograf und Autor vieler Vogelbücher. Seine Faszination für Tiere zeichnete sich schon in früher Kindheit ab und ging ihm bis heute nicht verloren - im Gegenteil. Die Vögel sind sein roter Faden, um Lebensräume kennenzulernen, Zusammenhänge in der Natur und die Probleme zu verstehen, mit denen sich Tiere und Pflanzen konfrontiert sehen. Nicht nur in ihrer Heimat Kärnten ist Käthe Schroll auf der Suche nach Vögeln unterwegs. Die Pensionistin beobachtet sie schon seit Jahrzehnten, stets als Hobby. Während der Zugzeit sind es die Rastvögel, die sie hinaus in die Natur ziehen. Jeden Tag können andere Gäste in ihrem Beobachtungsgebiet am Völkermarkter Stausee auftauchen. Der ungarische Vogelmaler Szabolcs Kókay hat es mit seiner Kunst zu Weltruhm gebracht. Nur die besten ihres Fachs verfolgen eine Vollzeit-Karriere in diesem Metier. Aus einem Beobachtungsversteck malt er Kampfläufer, die gerade in einem Feuchtgebiet rasten. Nach dieser Pause werden sie weiterziehen, mehr als 10.000 Kilometer weit in ihre sibirischen Brutgebiete. Katharina Schabl arbeitet als Naturführerin im burgenländischen Seewinkel. Hier ist die Vogelwelt besonders artenreich und spektakulär. Die vielen Touristinnen und Touristen, die der Natur und der seltenen Vögel wegen hierherkommen, sind ein Wirtschaftsmotor für die Region. Ihre Liebe zur Vogelwelt geht aber weit über den Beruf hinaus: Was im eigenen Garten als Jugendliche begann, setzt sie heute nach Feierabend fort. Nach ihrer letzten Vogeltour mit Gästen - samt Sichtung des spektakulären Bienenfressers - zieht sie selbst los und findet den größten Falken Österreichs. Wissenschaftliche Bestätigung dafür, dass sich der Kontakt mit der Natur positiv auf den Menschen auswirkt, kommt aus der Umweltpsychologie. Leonie Fian forscht in diesem Bereich, erklärt die Mechanismen dahinter und die besondere Rolle der Vögel in der Umweltpsychologie. In den Hügeln außerhalb von Klagenfurt erleben Kinder einen besonderen Kindergartenalltag. Im Waldkindergarten wird Wertschätzung für Tiere und Pflanzen vorgelebt und der natürliche Wissensdrang der Kinder unterstützt. Naturerlebnisse stehen hier auf der Tagesordnung - Vogelbeobachtung inklusive.
21:45
In Österreich und Ungarn gibt es immer öfter Angriffe auf seltene Greifvögel. Bedroht ist vor allem der Kaiseradler. Vogelschützer versuchen deshalb, möglichst viele der Tiere mit Sendern auszustatten und zu bewachen. Die Situation ist dramatisch. Von den Jungvögeln sind in den letzten Jahren zwei Drittel getötet worden oder verschollen. Sie sterben durch Schussverletzungen oder verenden durch Giftköder. Tierschützer wie Marion Schindlauer trainieren Hunde, um solche Giftköder aufspüren zu können. Und auch die Polizei ermittelt in einzelnen Fällen, um den Wilderern auf die Spur zu kommen.
22:15
"Klimazeit" bietet wöchentlich Hintergrundberichte, ordnet mit Expert*innen neueste Ergebnisse der Klimaforschung ein, erklärt in aufwändigen Grafikanimationen alles Wissenswerte rund ums Klima, hinterfragt Entscheidungen der Politik und zeigt konstruktive Beispiele, was Konsument*innen, Unternehmen und Kommunen für die Rettung des Klimas tun können.
22:30
23:00
Diesmal erläutert der Physiker Anton Eisenhauer vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel, wie die Meeresforschung diagnostische Ansätze für die Erkennung der Krankheit Osteoporose bietet.Und der Literatur- und Filmwissenschaftler Keyvan Sarkhosh vom Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt am Main verrät uns, warum gerade kluge Menschen gerne schlechte Filme anschauen.
23:30
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.