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TV Programm für ARD-alpha am 04.10.2026

Jetzt

Quarks 18:00

Quarks: Revolution mit Risiko: was bringt uns künstliche Intelligenz wirklich?

Infomagazin

Künstliche Intelligenz schreibt Texte, übersetzt Sprachen, erkennt Bilder, imitiert Stimmen. Was vor wenigen Jahren noch nach Zukunft klang, ist längst Alltag: in Schule und Büro, in Medizin, Forschung und Industrie. Doch je mehr Lebensbereiche KI erobert, desto wichtiger wird die Frage: Was kann sie wirklich - und wo wirkt sie klüger als sie ist? Forschende arbeiten daran der KI Fähigkeiten beizubringen, die lange als typisch menschlich galten: Sehen, Riechen, Sprechen, Muster erkennen, Verhalten deuten. Manche Systeme sollen sogar erkennen, ob jemand lügt. Wie weit sind diese Entwicklungen? Wird KI uns Menschen am Ende überflügeln oder sogar ersetzen? Genau deshalb machen sich viele Menschen Sorgen. Wie können wir KI sinnvoll für uns nutzen? Sie kann helfen, Krankheiten früher zu erkennen, Gefahren besser abzuschätzen, schneller und effektiver Lösungen zu finden. Aber sie kann auch Fehler machen, Vorurteile verstärken, täuschend echte Falschinformationen erzeugen und Menschen gezielt beeinflussen. Auch die Arbeitswelt steht vor offenen Fragen: Welche Aufgaben übernimmt KI? Welche Berufe verändern sich? Und wo bleibt der Mensch unersetzlich - weil er Verantwortung trägt. Schließlich ist da noch die große Angst vor einer Superintelligenz: einer KI, die dem Menschen irgendwann überlegen sein könnte. Wie realistisch ist dieses Szenario? "Quarks" schaut hinter den KI-Hype: Was können diese Systeme? Wo sind ihre Grenzen? Und wie schaffen wir es, dass künstliche Intelligenz nicht über uns entscheidet - sondern uns hilft, selbst bessere Entscheidungen zu treffen?

Danach

Prisma 18:45

Prisma

Kopftuchverbot, Sterbehilfe, religiöse Symbole im Wahlkampf: Religion und Ethik spielen in der öffentlichen Diskussion immer wieder eine zentrale Rolle. "Prisma", das neue ORF-TV-Format informiert über aktuelle Geschehnisse im Zusammenhang von Gesellschaft und Wissenschaft. Die Sendung liefert Zusammenhänge, diskutiert verschiedene Standpunkte und analysiert religionspolitische und ethische Entwicklungen im In- und Ausland. Durch die Sendung führen Judith Fürst, Konstantin Obermayr und Sandra Szabo.

RESPEKT - Demokratische Grundwerte für alle! 19:00

RESPEKT - Demokratische Grundwerte für alle!: Demokratie?!? Wer hat das Sagen in der Schule?

Reportage

Bereits vor über einem Jahrhundert gab es in Preußen ambitionierte Ansätze, um Schüler mitbestimmen zu lassen. Sie wurden durch Lehrer und Eltern ausgebremst, denen die Pläne zu weit gingen. Bis heute bestimmen Schüler*innen nur selten über mehr als etwa das Ziel einer Klassenfahrt. Wenige Privatschulen wollen dagegen Schüler*innen in Verantwortung über wirklich relevante Fragen bringen - Schüler:innen bestimmen dort sogar über Budgetfragen und damit über die Gestaltung des Unterrichts mit. Welche Bücher werden angeschafft? Welche Sportgeräte sind sinnvoll? Inzwischen beginnen staatliche Schulen in Modellversuchen, Elemente dieser Basisdemokratie in ihr System zu übertragen. Respekt-Moderator Fabian Mader begegnet Schüler:innen, die für mehr Mitbestimmung an der Schule kämpfen, wie eine Schüler*in, die sich der Wahl zur Landesschülersprecherin stellt und sich dafür wie eine Politiker:in vorbereitet. Denn Landesschülersprecher:in ist so etwas wie die oberste Klassensprecher:in ihres Bundeslandes und in vielen schulischen Dingen erste Ansprechpartner:in von Kultusministerium oder der Presse. Er besucht eine Mittelschule in Neumarkt in der Oberpfalz, die an dem Modellversuch "Schulparlament" teilnimmt, bei dem Schüler*innen, Eltern, Lehrkräfte, Schulangestellte gemeinsam alle Fragen des schulischen Lebens und Lernens beraten. Hier lernen die Schüler:innen, wie Demokratie funktioniert und wie sie ihre Ideen präsentieren müssen, damit sie im Schulparlament eine Mehrheit finden. Außerdem besucht er eine Schule, die in Deutschland sehr selten ist, die "demokratische Schule" in Berlin, eine Alternativschule, in der die Schüler:innen volles Mitspracherecht in allen schulischen Angelegenheiten haben und sogar darüber entscheiden können, welche Lehrkräfte im nächsten Jahr an der Schule weiterarbeiten dürfen. © Bayerischer Rundfunk 2022

Europamagazin 19:30

Europamagazin

Europa

Langweilige Eurokraten, staubtrockene Dossiers, nichts als ältere Herren in dunklen Anzügen? Europa ist ganz anders, auch wenn es sich nicht auf den ersten Blick erschließt. Wer bin ich, und wenn ja wie viele, dieser Berliner Sponti-Spruch beschreibt exakt die Herausforderung und die Möglichkeiten eines geeinten Europa. Diesen Prozess begleiten, fremde Mentalitäten und Perspektiven zeigen, will das Europamagazin der ARD. Mit Reportagen, Hintergrundberichten, aktuellen Beiträgen und auch Glossen werden die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten spürbar.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Gewaltfrieden 20:15

Gewaltfrieden: Die Legende vom Dolchstoß und der Vertrag von Versailles

TV-Dokudrama

"Welche Hand müsste nicht verdorren, die sich und uns in solche Fesseln legt" ruft Ministerpräsident Philipp Scheidemann empört. Mai 1919: Deutschland hat den Krieg verloren, seinen Kaiser gestürzt und die Alliierten stehen einmarschbereit am Rhein. Die "Schmachparagraphen" des Friedensvertrages, die dem deutschen Reich u. a. sämtliche Kriegsschuld, zahlreiche Gebietsabtritte und beispiellose Reparationszahlungen aufbürden, spalten die politischen und militärischen Lager. Die Streitfrage: Angebot annehmen oder kämpfend untergehen? Mit der schließlich am 28. Juni 1919 im Spiegelsaal von Versailles unter den Vertrag gesetzten Unterschrift wird das monatelange Tauziehen beendet. War die Unterzeichnung des Friedensvertrages ein Fehler? Eines zumindest wird im Rückblick deutlich: Der "Gewaltfrieden" von Versailles und dessen Instrumentalisierung trugen bereits den Keim des noch viel grausameren Zweiten Weltkriegs in sich. Basierend auf Originaldokumenten, in der Tradition von "Hitler vor Gericht" und "Der Staat ist für den Menschen da" erzählt Regisseur Bernd Fischerauer in dem zweiteiligen Dokumentarspiel die bewegende Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zwischen Waffenstillstandsabkommen und Friedensvertrag. Kieler Matrosenaufstand, Ausrufung der Republik, Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg... 180 Minuten Film, 40 Hauptrollen und 260 Seiten Drehbuch bringen den Zuschauer zurück in die dramatischen Jahre 1918 und 1919.

Maayan Licht & {Oh!} Orkiestra 21:45

Maayan Licht & {Oh!} Orkiestra: Große Nürnberger Musiknacht von BR Klassik und Musikfest ION

Konzert

Seit er im vergangenen Jahr den "Oper! Award" als bester Newcomer gewann, gehört Maayan Licht zu den aufstrebenden Sternen am Himmel der hohen Männerstimmen. Sein Stimmfach ist der Sopran, eine absolute Seltenheit bei Männern - trotzdem klingt es bei ihm ganz natürlich, wenn er sich in solche Höhen aufschwingt. Der schillernde Israeli, der Queerness und höchste Gesangskunst in seiner künstlerischen Persönlichkeit verbindet, widmet sich vor allem der Barockoper und ihren virtuosen Partien - so auch bei seinem Auftritt im Rahmen der Großen Nürnberger Musiknacht von BR Klassik und Musikfest ION am 19. Juni 2026 im Historischen Rathaussaal. Er präsentierte Arien von Händel, Vivaldi. Broschi und Porpora, begleitet vom polnischen {oh!} Orkiestra auf historischen Instrumenten. Mit der Großen Nürnberger Musiknacht, mit Musikgenuss bei Sommernachtsflair startete das Musikfest ION - Europas internationales Festival für Geistliche Musik - in seine Jubiläums-Ausgabe. Vor 75 Jahren gegründet als Internationale Orgelwoche Nürnberg in den damals nur notdürftig von Kriegsschäden reparierten Kirchen, sollte das Festival ein Zeichen der Versöhnung aussenden sechs Jahre nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs.

Capriccio 22:30

Capriccio

Magazin

Das Kulturmagazin im BR Fernsehen

Pop Secret Stories 23:00

Pop Secret Stories: Backstreet Boys - So dreist wurden sie verarscht

Magazin

Die Backstreet Boys feiern gerade über DREIßIG Jahre nach ihrem Karrierestart eine fette Stadiontour in Düsseldorf. Zehn Konzerte vor insgesamt fast einer halben Million Menschen. Und die Fans flippen aus. Die Songs "Everybody", "I Want It That Way" oder "Quit Playing Games" kann wohl fast jeder mitsingen. Die Tour heißt: HOMECOMING. Denn Deutschland hat für die Backstreet Boys tatsächlich eine große Bedeutung: hier fing alles an. Ohne die deutschen Fans wären sie vielleicht nie so berühmt geworden. Das liegt an einem ausgeklügelten Karriere-Plan ihres Erfinders und Managers Lou Pearlman. Warum hat er die Backstreet Boys in den 90ern nach Deutschland gebracht und warum ist er es auch, der die Band fast zerstört hätte? Über Abhängigkeiten und Machtmissbrauch im Pop-Business - diese Woche bei Pop Secret Stories.

Gewaltfrieden 23:15

Gewaltfrieden: Die Legende vom Dolchstoß und der Vertrag von Versailles

TV-Dokudrama

"Welche Hand müsste nicht verdorren, die sich und uns in solche Fesseln legt" ruft Ministerpräsident Philipp Scheidemann empört. Mai 1919: Deutschland hat den Krieg verloren, seinen Kaiser gestürzt und die Alliierten stehen einmarschbereit am Rhein. Die "Schmachparagraphen" des Friedensvertrages, die dem deutschen Reich u. a. sämtliche Kriegsschuld, zahlreiche Gebietsabtritte und beispiellose Reparationszahlungen aufbürden, spalten die politischen und militärischen Lager. Die Streitfrage: Angebot annehmen oder kämpfend untergehen? Mit der schließlich am 28. Juni 1919 im Spiegelsaal von Versailles unter den Vertrag gesetzten Unterschrift wird das monatelange Tauziehen beendet. War die Unterzeichnung des Friedensvertrages ein Fehler? Eines zumindest wird im Rückblick deutlich: Der "Gewaltfrieden" von Versailles und dessen Instrumentalisierung trugen bereits den Keim des noch viel grausameren Zweiten Weltkriegs in sich. Basierend auf Originaldokumenten, in der Tradition von "Hitler vor Gericht" und "Der Staat ist für den Menschen da" erzählt Regisseur Bernd Fischerauer in dem zweiteiligen Dokumentarspiel die bewegende Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zwischen Waffenstillstandsabkommen und Friedensvertrag. Kieler Matrosenaufstand, Ausrufung der Republik, Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg... 180 Minuten Film, 40 Hauptrollen und 260 Seiten Drehbuch bringen den Zuschauer zurück in die dramatischen Jahre 1918 und 1919.