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Neu auf ARTE: "42 - Die Antwort auf fast alles" ist die neue Wissensserie von ARTE, die durch große und kleine Fragen der Menschheit navigiert, originell, assoziativ, um die Ecke gedacht und getragen von einer prägnanten Stimme: Nora Tschirner macht sich Gedanken, sammelt Informationen, ordnet Material und gibt uns den Durchblick.
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Der Film von Joachim Burkhardt aus dem Jahr 1969 trägt den Titel "Ansichten eines Autors", angelehnt an den Titel "Ansichten eines Clowns" von Heinrich Böll, das so manche Zuschauerinnen und Zuschauer wohl noch von der Schullektüre her kennen. Heinrich Böll erzählt in diesem Film ganz ernst und ruhig über sein Herkommen, sein Aufwachsen, über Köln als niederländische Pilgerstadt und über seine Zeit als Soldat im Zweiten Weltkrieg und wie er nun darüber denkt. Heinrich Böll war 1969 ein in Deutschland sehr bekannter Autor und auch international anerkannt. Der Nobelpreis für Literatur war jedoch noch in weiter Ferne: Dieser wurde ihm erst 1972 verliehen. Aus heutiger Sicht erkennt man, ein Revoluzzer war Heinrich Böll nicht, aber jemand, der die Verhältnisse in unserer Gesellschaft gerne geändert hätte. Denn er empfand sie als falsch und nicht menschengemäß.
16:00
Die Gruppe 47 existierte nur 20 Jahre von 1947 bis 1967, aber ihr Einfluss auf die Literatur in der Bundesrepublik war immens. 10 Jahre nach dem letzten Treffen befragten Gisela Reich und Barbara Bronnen im Jahr 1977 ehemalige Mitglieder der Gruppe 47 nach deren Selbstverständnis: u.a. den Gründer und Organisator Hans Werner Richter und den späteren Nobelpreisträger Günter Grass. Als Zuschauer bekommt man da durchaus eine Ahnung davon, wie es bei diesen Treffen einst zugegangen ist: Da trafen Eitelkeit auf Bescheidenheit, überbordendes Selbstbewusstsein auf große Ängstlichkeit und Kritiker und Kritisierte gingen nicht immer freundlich miteinander um. Aber alle Befragten waren stolz darauf, von Hans Werner Richter immer wieder eingeladen worden zu sein.
16:45
Auch der Autor, Kritiker und Rhetorikprofessor Walter Jens war Mitglied der Gruppe 47 und manche Schriftstellerkollegen fürchteten sich dort vor seiner Kritik. In seiner Fernsehreihe "Das Handwerk des Lesens" musste sich niemand fürchten, die Zuschauer nicht und die Autoren nicht, die Jens darin "zerlegte". In dieser Folge aus dem Jahr 1968 beschäftigte er sich mit dem Gedicht "Rückkehr" von Bertolt Brecht. Ein scheinbar einfaches Gedicht aus einfachen, klar verständlichen Wörtern, in Wirklichkeit aber komplex und aus mehreren Ebenen bestehend. Die große Kunst von Walter Jens bestand darin, diese Komplexität zuerst aufzudecken und sie sodann verständlich zu machen. Hat man Walter Jens zugehört, bekommt man Lust, das besprochene Werk selbst zu lesen. Höheres kann Literaturkritik nicht leisten, als bei der Leserin, dem Leser den Wunsch auszulösen, selbst das betreffende Buch aufzuschlagen und darin zu lesen.
17:15
Seine Einsätze sind auf dem offenen Meer, Manöver können ihn überall auf der Welt erwarten. Der Job: Einen tonnenschweren Helikopter fliegen, von dem sich Menschen abseilen, oder im Krieg sogar U-Boote mit Torpedos jagen. Marius (26) ist Hubschrauberpilot: Er fliegt bei der Marine einen Sea Lynx Mk88A. Seine Einsätze oder Manöver können dabei weltweit sein - überall dort, wo die Bundeswehr auch aktiv ist.
17:30
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
18:15
Das Kulturmagazin im BR Fernsehen
18:45
Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?
19:10
Man muss nicht, aber man sollte und könnte und will es vielleicht wissen: warum Antonio Giacomo Stradivari den Ahornbaum so sehr liebte. Oder dass der Hopfen eine zweihäusige Pflanze ist. Oder dass der Fliegenwagwurz zur Familie der Orchideen gehört ... das alles und noch viel mehr enthüllt die 52-teilige Serie "Vom Ahorn bis zur Zwiebel - Pflanzen in unserer Umgebung". Sie lehrt Pflanzen nach ihrer Wuchsform zu unterscheiden oder die charakteristischen Merkmale. z.B. eines Laubbaumes, zu erfassen. Sie informiert über Heilkraft, Nutzwert oder Herkunft der einzelnen Pflanzen und wird so zu einem 52-teiligen "Pflanzen-Bilderbuch" in 5-Minuten-Kapiteln, mit wunderschönen Naturaufnahmen, aufwändigen 3D-Animationen und raffinierten Zeitraffereffekten.
19:15
Erektionsprobleme auch bei jungen Männern? Das kommt tatsächlich gar nicht so selten vor - wie etwa bei Hauke. Der Comedian thematisiert seine Erektionsstörung auch auf der Bühne: Er will Sex neu lernen und befreit sich deshalb von gesellschaftlichen Erwartungen und Druck. Aber welche Wege gibt es wirklich, um damit klarzukommen? Die Antwort hat Dr. Stephanie Kossow: Als Sexualmedizinerin beschäftigt sie sich viel mit Betroffenen - und kann Hauke hoffentlich ein paar Tricks geben, damit er sich in Zukunft weniger Gedanken machen muss.
19:30
Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
In den Weiten des Südpazifiks liegt die Republik Fidschi. Kaum ein Ort auf der Welt ist so weit von Europa entfernt wie die Fidschi-Inseln, nämlich mehr als 16.000 Kilometer und 22 Flugstunden. Die meisten der 321 Inseln sind verwitterte Spitzen erloschener Vulkane. Steile Berge und weiße Strände bestimmen das Bild der Landschaft. Die schmalen Strandstreifen und die Küstenregionen der Inseln sind am dichtesten besiedelt. Auf der größten Insel Viti Levu gibt es so etwas wie städtisches Leben. Aber je weiter man ins Landesinnere kommt, umso schwieriger werden die Lebensumstände. Es herrscht tropische Hitze und Dauerregen, die Hänge der Vulkane sind von dichtem Urwald bedeckt und kaum zu durchdringen. Nur wenige Wege führen hinauf zu den abgelegenen Dörfern. Das Leben dort ist noch sehr geprägt von den indigenen Traditionen der Bevölkerung, der zwar von den meist britischen Kolonisatoren das Christentum übergestülpt wurde und die sich heute selbst als Christen bezeichnet, aber dennoch ein den uralten Werten verpflichtetes Leben führt. Darin spielen traditionelle Hierarchien und strenge Tabus, die das tägliche Leben ordnen, eine zentrale Rolle. So auch auf der Insel Mbenga, die südlich von der Hauptinsel Viti Levu liegt. Wenn ein Junge 16 Jahre alt geworden ist, muss er zum ersten Mal über heiße Steine gehen. Stundenlang werden hier Steine ins Feuer gelegt, bis sie anfangen zu glühen. Barfuß müssen dann alle Männer des Dorfes über diese Steine laufen. Der Schutz eines Gottes, so sagt es die Tradition, bewahre sie davor, dass die Füße verbrennen. Es leben nicht nur Polynesier und Melanesier auf den Fidschi-Inseln. Als die Europäer auf dem Archipel siedelten, brachten sie nicht nur ihre Kultur und ihre Religion mit auf die Inseln. Da sie für ihre Zuckerrohrplantagen Arbeiter brauchten und sich die Ureinwohner weigerten, für die Kolonisatoren zu arbeiten, brachten sie auch Arbeiter mit, meist aus der englischen Kolonie Indien. Die Nachfahren dieser Inder sind geblieben und stellen heute fast 40 Prozent der Gesamtbevölkerung des Inselstaates. Sie leben vor allem in den Städten. Den Mix aus polynesischer, europäischer und indischer Kultur erlebt man am eindrucksvollsten in der Hauptstadt Suva. Hier stehen die alten britischen Kolonialgebäude neben modernen Hochhäusern und die wieder neben hinduistischen Tempeln. Das ökologische System der Inselwelt ist komplex und fragil. Viele Inseln sind von Korallenriffen umgeben, die einmalige Lebensräume für eine große Artenvielfalt bieten. Doch der Klimawandel bedroht diese schützenswerten Räume, immer mehr Korallen sterben ab, auch im Rainbow Reef von Viani, das als eines der schönsten Korallenriffe im Südpazifik gilt. Lokale Initiativen arbeiten mit Korallenzucht und Anpflanzungen gegen den drohenden Verlust. Der Film spürt dem Leben der Menschen auf Fidschi nach, er führt in eine faszinierende Inselwelt im Südpazifik.
21:00
Inflation, Wirtschaftsflaute und Sparpakete: Auf die Österreicherinnen und Österreicher kommen Einschränkungen zu. Trotzdem werden munter weiter Urlaube gebucht, Neuwagen geleast und Pakete bestellt. Wir jammern über die Teuerung - und trotzdem landen Berge von Lebensmitteln und Textilien im Haushaltsmüll. Können wir nicht mehr haushalten, wirtschaften und rechnen, oder sind wir ganz einfach Verschwender:innen? Jeder Zweite hat Konsumschulden, ein Viertel hat sein Konto im Dauerminus. Aber auch der Staat ist enorm verschuldet und verschwendet wichtige Ressourcen. Hanno Settele erkundet in dieser Dokumentation, wo uns das Geld besonders locker sitzt, in welchen Lebensbereichen wir als Individuen maßlos sind und welche Verschwendung wir uns als Gesellschaft leisten.
21:45
Ständig neue Trends, Rabattcodes und ein Klick auf "Jetzt kaufen": Shoppen auf Instagram und TikTok ist easy - und bezahlt wird einfach später. Dahinter steckt eine milliardenschwere Industrie, die uns trickreich in Konsumrausch bringen möchte. Y-Kollektiv taucht tief ein in die Werbebranche, zeigt, wie der Content auf unseren Social-Accounts uns zum Kaufen animiert; und warum sich dadurch immer mehr Menschen verschulden.
22:10
Jakob Bauer, auch Jackl genannt, war 1962 der letzte lebende Kumpan des berühmten Räubers Kneißl. Im Interview gibt er Einblick in die längst vergessene Welt der Räuber und Wilderer in Oberbayern.
22:15
Wunderwerk Kernfusion - Vision oder Wunschdenken? Seit Jahrzehnten gilt sie als Hoffnung auf nahezu CO2-freie Energie ohne die Risiken der klassischen Atomkraft. Doch trotz gigantischer Projekte wie ITER und neuer, ambitionierter Start-ups ist ein funktionierendes Fusionskraftwerk noch immer Zukunftsmusik. Milliardeninvestitionen, Forschungserfolge und ein globaler Wettlauf sollen jetzt den Durchbruch bringen. Wird die Kernfusion bald Realität? Kernkraft als Klimahelfer: Schwierig, sagt Christian Rehtanz von der Technische Universität Dortmund. Denn Planung und Zulassungen sind viel zu lange, wenn Deutschland bis 2045 wirklich klimaneutral werden möchte. War der Ausstieg also ein Fehler? Brauchen wir wirklich neue Gaskraftwerke? Wenn Wind und Sonne ausfallen, braucht das Stromsystem eine Absicherung - besonders während sogenannter Dunkelflauten. Die Bundesregierung plant deshalb staatlich geförderte Backup-Kraftwerke. Doch daran gibt's Kritik: Überdimensioniert und einseitig. Grönland im Touri-Boom: In Grönland schmelzen Gletscher, das Meereis wird dünner und der Permafrost taut. Gleichzeitig zieht genau dieser Wandel immer mehr Touristinnen und Touristen an - neue Flugverbindungen und Kreuzfahrten bringen einen Boom für die Branche. Doch: Wie findet Grönland die Balance zwischen wirtschaftlichen Chancen und dem Schutz seiner einzigartigen Natur?
22:30
Sarah studiert Journalistik an der KU Eichstätt-Ingolstadt. Sie lernt, wie man für Zeitung, Radio, Fernsehen, Online- und Social Media-Portale produziert. Thomas studiert Maschinenbau an der TH Köln: Er muss eine Ladestation für E-Autos bauen. Selina studiert BWL an der TU München. Neben dem Studium hat sie ein Start-Up gegründet.
23:00
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
23:30
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.