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TV Programm für ARD-alpha am 30.05.2026

Jetzt

Eisenbahn-Romantik 19:00

Eisenbahn-Romantik: Zug der Einheit - Vom Wolkenpass nach Ho-Chi-Minh-Stadt

Freizeit und Hobby

Die 1.700 Kilometer lange Reise im "Zug der Einheit" von Hanoi bis Ho-Chi-Minh-Stadt, dem früheren Saigon, bringt den Zuschauer:innen die Seele der Vietnames:innen ein Stückchen näher. Nach dem Ende des Vietnamkrieges wurde die stark zerstörte Strecke schnell repariert, auch um die Aussöhnung der Menschen der beiden verfeindeten Landesteile Nord -und Südvietnams zu unterstützen. Die 32-stündige Reise durch das südostasiatische Land bringt auch Eindrücke der einzigartigen Kultur und der atemberaubenden Landschaft näher. Gerade der südliche Teil der Strecke ab Hue bietet einen landschaftlichen Höhepunkt - der Fahrt entlang des Südchinesischen Meeres unterhalb des Wolkenpasses. Der Wolkenpass ist eine Klimagrenze zwischen dem feuchtwarmen und subtropischen Nordvietnam und dem tropischen Südvietnam. Da Nang ist für seine herrlichen Strände bekannt. Im Vietnamkrieg landeten hier in der Nähe die ersten US-Truppen.

Danach

Global Us 19:30

Global Us: Was uns alle verbindet

Infomagazin

Wie packen wir die drängenden globalen Probleme an? Klimawandel und Artenschwund verlangen eine neue Art des Wirtschaftens. Wir werden Dinge verändern müssen, um in Zukunft menschenwürdig wohnen, arbeiten und uns ernähren zu können. Technologischer Fortschritt und Wandel kann uns dabei unterstützen. Global Us gibt unerwartete Einblicke, zeigt beispielhafte Lösungen und bietet Perspektiven für eine sich rasant verändernde Welt. Im Fokus stehen Menschen, die einen Wandel wollen, diesen vorantreiben und damit andere inspirieren.

Wissen vor acht - Zukunft 19:55

Wissen vor acht - Zukunft: Wie diskriminierend ist Künstliche-Intelligenz?

Infotainment

Künstliche Intelligenz übernimmt immer mehr Aufgaben im Alltag. Doch die Algorithmen der Programme können bestimmte Personengruppen unbemerkt benachteiligen. Wie das geschieht und was man tun muss, um das zu verändern, erklären Anja Reschke und Adrian Pflug in "Wissen vor acht - Zukunft".

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Kalter Krieg in Bewegung - Europa 1952/53 20:15

Kalter Krieg in Bewegung - Europa 1952/53

Geschichte

1952/53: Der europäische Kontinent ist geteilt in Ost und West. Der Eiserne Vorhang zieht sich, gesichert mit Stacheldraht, Hunden und Grenzposten, von der Ostsee bis zur Adria. Voller Misstrauen und Hass stehen sich hier zwei Welten gegenüber: auf der einen Seite die Visionäre einer neuen Lebensform, die Glück und Fortschritt einer klassenlosen Gesellschaft propagieren; auf der anderen die Verteidiger einer Freiheit, die auf ökonomischen Gewinn und Selbstverwirklichung des Einzelnen setzt. Doch die Blöcke sind nicht monolithisch. Während im Osten Abweichungen von der Moskauer Linie schnell unterdrückt werden, schlägt der Westen einen anderen, komplexeren Kurs ein. Auf Druck der Amerikaner begibt sich Westeuropa auf den schwierigen Weg hin zu mehr Zusammenarbeit. Die größte Hürde für dieses Projekt ist das Verhältnis der Westeuropäer zu Westdeutschland. Noch vor kurzem waren die Deutschen die Besatzer und Unterdrücker Europas - jetzt sollen und wollen sie Partner werden. Der Dokumentarfilm taucht ein in diese Jahre, erzählt von den Hoffnungen und Enttäuschungen, aber auch vom Alltag und den Herausforderungen. Hochkarätige Zeitzeugen wie Luciana Castellina, Ikone des undogmatischen Kommunismus in Italien, und Georges Berthoin, engster Mitarbeiter des "Erfinders" der europäischen Einigung Jean Monnet, berichten aus dieser Zeit. Für Berthoin sind es auch zwiespältige Erinnerungen: "Wir waren davon überzeugt, dass wir in zehn Jahren die Vereinigten Staaten von Europa schaffen würden. Wir haben uns geirrt."

Länder-Menschen-Abenteuer 21:45

Länder-Menschen-Abenteuer: Mit dem Zug an Australiens Pazifikküste - Der legendäre 'Sunlander'

Land und Leute

Australien ist ein Kontinent der Extreme, ein Land der riesigen Entfernungen, der Wüsten und des Outbacks. Dort mit dem Zug unterwegs zu sein, bedeutet für den Reisenden das Erlebnis von ungezähmter Wildnis und Pioniergeist, wenn auch mit dem Komfort moderner klimatisierter Großraumwaggons. Aber auch für die Eisenbahner ist das Durchqueren dieses Kontinents jedes Mal eine gewaltige logistische Herausforderung. Wenn der Zug erst einmal im Outback unterwegs ist, gibt es kein Zurück: Dann müssen Tonnen von Trinkwasser und Proviant für die mehrtägigen Fahrten durch menschenleeres Gebiet an Bord sein, medizinische Hilfe kann nur noch aus der Luft angefordert werden. Neben den Gleisen sind in regelmäßigen Abständen Landepisten für die Flying Doctors eingerichtet. Der Zweiteiler folgt den beiden wichtigsten Strecken des Landes: Der legendäre Zug Indian Pacific überwindet 4.000 Kilometer durch Wüsten und Gebirge von Sydney bis Perth, quer durch Australien. Der Sunlander fährt von Brisbane nordwärts, 1.700 Kilometer an der Ostküste entlang Richtung Cairns. Es sind zwei der faszinierendsten Zugreisen, die man auf diesem Planeten machen kann. In der zweiten Folge: von Brisbane Richtung Norden - der legendäre Sunlander Für Generationen von Australien war die Reise mit dem Sunlander eines der Dinge, die man einmal im Leben gemacht haben muss. Die Fahrt ist auch ein Trip in die Welt des ländlichen Australiens. In Rockhampton trifft das Filmteam die "Rodeo-Queen" Danika Boland, die antritt, um ihren Titel beim großen Rodeo zu verteidigen. Bruce ist ein typischer "Miner", einer jener verwegenen Gestalten, die ihr Leben dem unverzagten Graben nach Saphiren gewidmet haben. Der Zug durchfährt gigantische Mangoplantagen. Über Hunderte von Kilometern geht die Reise entlang des weltberühmten Barrier Reef. Die Wissenschaftlerin Elizabeth Perkins lebt auf einer kleinen Insel vor der Küste und kämpft um das ökologische Gleichgewicht des größten Riffs der Welt. Kurz vor dem Ziel lockt eine besonders malerische Nebenstrecke: Nach Kuranda fährt eine Schmalspurbahn durch tropische Wälder, vorbei an Wasserfällen und Schluchten mitten durch ein sturmgeplagtes Gebiet. Gleisarbeiter Les muss mit einem skurrilen Gefährt vorwegfahren, um Äste wegzuräumen oder umgestürzte Bäume zu melden. Er selbst kann ausweichen: Sein Pick-up ist eine Spezialkonstruktion, die auf der Straße wie auf den Gleisen fahren kann. Diese Fahrt ist die letzte mit der Zuglegende Sunlander mit dem nostalgischen Charme der guten alten Zeit des gemütlichen Zugreisens. Der Sunlander wird danach durch den modernen, viel schnelleren Spirit of Queensland ersetzt. Auch schön, aber natürlich kein Vergleich für den Eisenbahnenthusiasten.

Cafés am Montparnasse (1984) 22:30

Cafés am Montparnasse (1984)

Dokumentation

Was wäre Paris ohne seine berühmten Cafés? Wohl weniger berühmt. Und etliche berühmte Bücher wären vermutlich auch nie geschrieben worden. Nicht über diese Cafés sondern in diesen Cafés. Deswegen sind an manchen Tischen in bestimmten Cafés am Montparnasse auch die Messingschilder mit den Namen von berühmten Autoren angebracht: Das sind die Namen derer, die dort geschrieben und einen großen Teil ihres Lebens verbracht haben. Der Film von Hans Emmerling aus dem Jahr 1985 macht sich jedenfalls auf die Spur der berühmten Cafés am Montparnasse, die alle quasi nur einen Steinwurf voneinander entfernt liegen, d. h. es geht in die berühmten Cafés "Dôme", "La Rotonde", "Closerie des Lilas", "La Coupole", wobei die letzteren beiden schon in den 80er-Jahren weniger Café und eher Restaurants der mehr als gehobenen Preisklasse darstellten. Gespickt ist das Ganze mit historischen Fotos, Erinnerungen von Zeitgenossen, wie der Besitzer der Restaurants und mit Zitaten u.a. von Ernest Hemingway. Sie alle beschreiben das Lebensgefühl der schon damals nicht mehr existierenden sondern der damaligen Bohème. Aber auch eine noch existierende Maler-Akademie mit Tradition wird von Emmerling vorgestellt: "La Grande Chaumière". Denn in diesen Cafés verkehrten vom Ende des 19. Jahrhunderts und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht nur Schriftsteller wie Ernest Hemingway sondern vor allem auch Maler und Bildhauer wie z. B. Amedeo Modigliani, der 1906 nach Paris gekommen war, und viele, viele andere. Und natürlich zeigt Emmerling auch ausführlich, wofür Paris noch steht: exquisites Essen, speisen auf höchstem Niveau, denn auch das gab es eben inzwischen in einigen dieser Cafés am Montparnasse - bezahlbar allerdings nur für die Haute Volee von Paris. Aber auch der Film von Hans Emmerling endet mit ein wenig Wehmut, denn der Montparnasse veränderte sich bereits massiv in der Zeit, in der er seinen Film drehte: Er wurde saniert und nicht nur die alten Ateliers von Paul Gauguin und Max Ernst wurden abgerissen.

Paris - Von der Insel zur Metropole (1986) 23:15

Paris - Von der Insel zur Metropole (1986)

Dokumentation

"Den Schenkeln eines Engels soll dieser Fluss entsprungen sein, sagt der Volksmund, die Seine. Ruhig und glitzernd fließt sie unter den Brücken von Paris, umfasst mit ihren mächtigen erdfahlen Armen das Herz der Stadt, die Insel: die Île de la Cité, die Wiege von Paris." So beginnt dieser Film und nach nicht einmal einer Minute ist sie zu sehen, die berühmte Kathedrale Notre Dame, dieses mächtige gotische Bauwerk. "Weit aufragend blicken die steinernen Türme der Kathedrale zum anderen Ende der Insel, wo die weltliche Macht seit mehr als zwei Jahrtausenden ihren Sitz hat." Denn an der Stelle des heute dort befindlichen Justizpalastes regierten erst die römischen Statthalter, später die Könige Frankreichs. Es geht also in diesem Dokumentarbericht von Evelyn Schels aus dem Jahr 1988 um die Geschichte der Stadt Paris von Anfang an. Nachvollzogen werden die verschiedenen Phasen von den Anfängen auf der Île de la Cité in der Römerzeit über die Niederlassungen von Bischöfen und Königen bis zur Keimzelle moderner Stadtentwicklung. Es geht u.a. um die Bedeutung der zahlreichen, ehemals außerhalb der Stadtgrenzen liegenden Klöster, die Ansiedlung der Universität und um Paris als Residenzstadt. Die Sorbonne, also die Universität von Paris, ist im Mittelalter als Kollegium für mittellose Studenten gegründet worden, die dann aus dem gesamten Abendland nach Paris strömten, um dort zu studieren. Die dortigen Doctores schlossen sich nach einiger Zeit zu einer Universität zusammen, die vom Bischof von Paris unabhängig und doch vom Papst anerkannt war. Das Quartier Latin war und ist das Studentenviertel von Paris, obwohl die Universität auch 1988 bereits dezentral organisiert war und sich über die gesamte Stadt erstreckte. Auch 1988 konnte man im Quartier Latin in einer der berühmtesten Buchhandlungen der Welt einkaufen, nämlich bei "Shakespeare and Company" in der Rue de la Bûcherie, in der z. B. Henry Miller Stammkunde gewesen ist. Die berühmte gläserne Pyramide jedoch, die François Mitterrand vor dem Louvre errichten ließ, befand während der Drehzeit dieses Films noch im Bau. Nicht mehr im Bau sondern bereits damals schon längst abgerissen waren die berühmten Markthallen von Paris, denen einige Bewohner von Paris wohl bis heute nachtrauern. Im Bild zu sehen sind daher nur mehr Fotos von ihnen. Zu sehen ist jedoch, wie schon erwähnt, die Kathedrale Notre Dame in all ihrer Pracht.