17:30
Winter- und Skiparadies in Blankenese Rein in die Skier, Brille auf und ab die Piste runter - das kennen wir aus den Alpen. Aber in Hamburg? Doch, das geht gerade. Im Baurs Park in Blankenese fährt Johannes Rückert seit ein paar Tagen Ski - mit Elbblick statt Bergpanorama. Nur einen Lift gibt es derzeit noch nicht. Der JuraAbsolvent, der in seiner Freizeit als Skilehrer arbeitet, hat schon viele mit seinen sportlichen Einlagen inspiriert. Die wahrscheinlich hamburgischste aller Wintersportideen ist allerdings das Kreek fahren. Ein Kreek ist ein besonders flacher und breiter Kastenschlitten aus Vollholz, der mit Hilfe einer Holzlatte gesteuert wird. Die bekannteste Kreek-Strecke befindet sich im Schinckels Park und ist knapp 450 Meter lang. Hier schaffen es die außergewöhnlichen Schlitten auf beeindruckende 70 Kilometer pro Stunde. Winterausritt in der Holsteinischen Schweiz Fernab jeder größeren Straße im kleinen Dorf Vogelsang bei Neustadt in Holstein gelegen, gibt es seit 50 Jahren den kleinen Reiterhof Hochfeldhufe - mit einer Ausstrahlung zwischen Immenhof und Astrid Lindgren. Hochfeldhufe gehört in ganz Deutschland zu den wenigen Reitschulen, die ausschließlich Islandpferde haben. Einige Pferde kommen direkt von Island. Damit ist der Winterausritt für diese trittsicheren, familienfreundlichen Kleinpferde selbstverständlich. Jeden Samstag kann sich jeder, der ein bisschen reiten kann, hier zum Winterausritt anmelden und mitreiten. Die kleinen, robusten und nervenstarken Pferde stammen größtenteils aus der eigenen Zucht und werden von Jan und Teresa Deicke fachkundig ausgebildet. Das Spektrum reicht hier vom Anfängerpferd bis zum Turnierprofi. Und natürlich kann man nicht nur am Winterausritt teilnehmen - auch Reiterferien für Kinder und Erwachsene oder Reitunterricht sind möglich. Winteridylle im Tierpark Neuhaus Der Solling ist gerade jetzt ein absolutes Winterparadies. Mitten in der verschneiten Landschaft liegt der Wildpark Neuhaus. Er kämpft gerade mit und gegen den Schnee. Doch wenn er offen hat, ist es vor allem im Winter ein besonderer Einblick in die Tierwelt. Die Wölfe sind im Schnee nicht zu übersehen. Für Luchse ist es "ihr Wetter", sagt Wildpark-Leiterin Lynn Tessmer. Die Chance, die scheuen Tiere im Winter auch wirklich aus der Nähe zu erleben, ist wegen des Schnees viel höher als im Sommer. Auch das Rot- und Damwild ist trotz eisiger Temperaturen sehr aktiv. Nur beim Futter müssen die Tierpfleger nachhelfen. Ansonsten sind die Mitarbeiter des Wildparks aktuell vor allem mit dem Winterdienst beschäftigt. Licht-Zauber im Rostocker Zoo Bunte Effekte, ein 120 Quadratmeter großes Hydroschild und ganz viele Tiere sind im Moment im Fokus von Matthias Drübbisch. Der Hobby-Fotograf ist fasziniert von der dunklen Jahreszeit im Zoo. Vor allem, wenn "ZooLichtZauber" ist. Damit er immer den perfekten Moment erwischt, nutzt er eine Kamera, die schon Fotos macht, bevor er auslöst. Das hilft allerdings nicht immer, er braucht vor allem viel Geduld. Mit seinen Bildern hat er schon Preise gewonnen und sogar der Zoo greift auf die Fotos von Matthias Drübbisch zurück: Wenn der Eisbär mal einen besonders putzigen Gesichtsausdruck hat oder seine Lieblinge Greta, eine See-Adlerdame, die Flügel streckt oder Pinguin Pünktchen besonders grazil durchs Wasser gleitet. Neues Jahr, neuer Look: "Tour-de-Style" mit Modeberaterin Bärbel Recktenwald Lange stylte sie als Mode-Redakteurin Models bei Modezeitschriften, jetzt stylt sie lieber "Normalos". Und als Fashionfan kennt Bärbel Recktenwald die kleinen Shoppingperlen in Hamburg, abseits der großen Ketten. Seit kurzem bietet die Stilberaterin Interessierten die "Tour de style" an. Die Nordtour begleitet Bärbel Recktenwald bei einer solchen Tour durch die Elbmetropole.
18:15
18:45
Gerade im Winter mögen es die meisten von uns mollig warm. Das macht es dem Körper leichter, seine Kerntemperatur von 36,5 bis 37,5° C zu halten. Und nur mit dieser Kerntemperatur können alle Stoffwechselabläufe optimal funktionieren, kann der Körper reibungslos denken und agieren. Doch so sehr wir Wärme lieben, eigentlich ist unser Körper deutlich gesünder und leistungsfähiger, wenn er ständig wechselnden Temperaturen und vor allem Kältereizen ausgesetzt ist. In der aktuellen Forschung gibt es mittlerweile viele Erkenntnisse, aber auch noch offene Fragen, wie Kälte auf den menschlichen Körper wirkt und wie wir sie für unsere Gesundheit nutzen können. Die Dokumentation erzählt, wie wir alle - jenseits von Spitzensport und Extremerlebnissen - von Kälte profitieren und unseren Körper an niedrigere Temperaturen gewöhnen können. Die Autoren treffen u. a. die Lagerarbeiterin Katarzyna, die in einem Tiefkühllager bei minus 22° C in Acht-Stunden-Schichten der Kälte trotzen muss. Wie gelingt ihr das und welche Rolle spielt ihr individuelles Kälteempfinden dabei? Begleitet wird auch die Extremschwimmerin Deniz Kayadelen bei ihren Vorbereitungen für die Durchquerung des Ärmelkanals. Wie ist das zu schaffen: mehr als 33 Kilometer in nur 17° C kaltem Wasser? Was passiert in ihrem Körper? Der Kraftverlust der Muskulatur ist beträchtlich und geht schnell. Die Weiterleitung von Erregungsmustern gelingt immer schlechter. Das kann dazu führen, dass schon nach 15 Minuten in Wasser unter 15° C die gesamte Koordination der Schwimmbewegungen versagt und die Person ertrinkt. Aber Deniz Kayadelen versucht ihren Körper so zu trainieren, dass er seine Temperatur immer besser halten kann. Wie das gelingen kann, dazu forscht u. a. Dr. Erich Hohenauer von der University of Applied Sciences and Arts of Southern Switzerland. Besonders interessiert ihn auch die Frage, ob Kältereize tatsächlich das Immunsystem stärken. Dazu führt er Untersuchungen mit normalen, aber auch kälteerprobten Proband*innen durch. Einer davon ist der Biohacker Rolf Duda. Er wandert in Badehose durch Schneelandschaften und geht regelmäßig Eisbaden. Nach einem traumatischen Erlebnis änderte er sein Leben und erfuhr durch sein Kältetraining Heilung und mentale Stärkung. Seine Erfahrungen damit gibt er mittlerweile in Kursen an andere Menschen weiter. Aber wie gelingt die mentale Stärkung? Auch hier gibt es neue Forschungserkenntnisse aus der Psychologie. Im Spitzensport wird die Kältetherapie ebenfalls immer öfter eingesetzt. Der Diskuswerfer Christoph Harting, Olympia-Sieger von 2016, sitzt unter ärztlicher Leitung täglich in der Kältekammer bei minus 110° C. Damit soll seine Fähigkeit zur körperlichen Regeneration gesteigert werden und auch kleinere Verletzungen wie Muskelfaserrisse heilen schneller, weil Körper und Extremitäten besser durchblutet werden.
19:30
Der Fake-Food Detektor Ob Olivenöl, Honig oder Käse, was wie ein hochwertiges EU-Produkt aussieht, ist es oft nicht. Immer häufiger landen Lebensmittel in unseren Regalen, die falsch etikettiert, gestreckt oder komplett gefälscht sind. Sie tragen Gütesiegel, Herkunftsangaben oder Bio-Labels, doch dahinter steckt oft minderwertige Ware aus dem Ausland. Die Folgen für lokale Landwirte sind jährliche Verluste von 8-12 Milliarden Euro. Für Verbraucher heißt das, sie zahlen für Qualität, bekommen aber oft das Gegenteil, mit möglichen Folgen für Gesundheit und Umwelt. Gegen diesen Betrug gibt es jetzt Gegenwehr: Forscher, Institutionen und Initiativen setzen auf neue Technologien, wie DNA-Analysen und einen digitalen Produktpass, der für echte Transparenz sorgen soll. Rettet uns weißer Wasserstoff? In den italienischen Alpen suchen Forschende nach natürlichem, "weißem" Wasserstoff, der als saubere und sich selbst erneuernde Energiequelle gilt. In eisenhaltigen Gesteinen bei Balmuccia entsteht er durch chemische Reaktionen zwischen Wasser und tiefem Mantelgestein. Simulationen zeigen, dass solche Prozesse besonders in Gebirgen wie den Alpen stattfinden. Gelingt es, größere Vorkommen in erreichbarer Tiefe zu finden, könnte weißer Wasserstoff eine wichtige Rolle für die Energiewende spielen. Schmelzende Tropengletscher In den peruanischen Anden leben Millionen Alpakas in unmittelbarer Nähe schwindender Gletscher, von denen ganze Dorfgemeinschaften abhängen. Der Quelccaya-Gletscher liefert Wasser für Weiden, Trinkwasser und Fischzucht, zieht sich jedoch jedes Jahr stark zurück und könnte in wenigen Jahrzehnten verschwinden. Forschende überwachen ihn mit einer der höchsten Wetterstationen Amerikas, um Klimadaten zu sammeln und frühzeitig vor Gefahren zu warnen. Denn der massive Gletscherrückgang lässt Seen wie die Laguna Palcacocha anwachsen, die bei einem Überlaufen zehntausende Menschen bedrohen könnten. Peru hat bereits mehr als die Hälfte seiner Gletscher verloren. Gletscher-Eis für die Nachwelt In der Antarktis wurde erstmals ein internationales Archiv für Gletschereis eröffnet, um wertvolle Klimadaten vor dem Verlust durch den Klimawandel zu schützen. In einer Eishöhle nahe der Forschungsstation Concordia lagern Eisbohrkerne aus aller Welt bei minus 50 Grad Celsius. Die ersten Proben stammen aus den Alpen, weitere aus den Anden und dem Kaukasus sollen folgen. Eisbohrkerne gelten als wichtige Klimaarchive, da sie Informationen über Atmosphäre und Umwelt der Vergangenheit speichern. Das Projekt der Ice Memory Foundation soll künftigen Generationen ermöglichen, das Klima früherer Zeiten zu erforschen, selbst wenn viele Gletscher bereits verschwunden sind. Kuh Veronika kratzt sich Das Klischee der dummen Kuh, die uns treu-doof anschaut, kaut und sonst nicht viel tut wird gerade auf den Kopf gestellt. Und zwar von einer Kuh namens Veronika. Sie lebt in einem kleinen Dorf in Kärnten in Österreich und ist die erste, bei der wissenschaftlich belegt wurde, dass sie Werkzeuge benutzt um sich zu kratzen. Damit wurde sie zu einem kleinen Star.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Im Sommer sind die Dolomiten ein Kletter- und Wanderparadies, im Winter ein Traumziel zum Skifahren. Benannt wurden sie nach dem französischen Geologen Deodàt de Dolomieu, der ihr Gestein als erster erforschte. Heute sind Teile der Dolomiten UNESCO-Weltnaturerbe. Landschaftlich reizvoll sind die Seiser Alm, die größte Hochalm Europas, und der Pragser Wildsee. Der Film zeigt spektakuläre Luftaufnahmen. Er begleitet unter anderem ein Team der Helikopterrettung bei einem schwierigen Einsatz an den Drei Zinnen, beobachtet Hollywood-Star Terence Hill bei Dreharbeiten und schaut einem Holzbildhauer über die Schulter, dessen zeitgenössische Skulpturen schon auf der Biennale in Venedig gezeigt wurden. Der Film erzählt auch von den Spuren des Ersten Weltkrieges, als die Front mitten durch die Dolomiten verlief und stellt eine junge Sängerin vor, die mit ihrer Musik die ladinische Sprache retten möchte.
21:00
Ausbildung an der Feuerwehrschule Düsseldorf. Allein den Platz zu bekommen, ist harte Arbeit und braucht echte Leidenschaft. Der Sporttest ist für viele Bewerber eine zu große Hürde. Auf diejenigen, die es schaffen, wartet eine Ausbildung, die manchmal auch über die eigenen Grenzen geht. Dabei läuft nicht immer alles glatt. Fehler gehören bei der Feuerwehr-Ausbildung nicht nur dazu, sie sind sogar wichtig, um daraus zu lernen. Später - im echten Einsatz - sollen sie nicht mehr passieren, denn da geht es um Leben und Tod. Autorin Ina Reuter hat mit ihrer Kamera in den ersten fünf Monaten die Grundausbildung bei der Feuerwehr Düsseldorf begleitet und Menschen kennengelernt, die alle ein großes Ziel verfolgen: Sie wollen Anderen in Not helfen!
21:45
Wenn bei Einsätzen die Drehleiter zu kurz ist, Kollegen bei einem Dachstuhlbrand gesichert werden müssen oder Bauarbeiter in einen Schacht stürzen, kommt sie zum Einsatz: die Spezialeinsatzgruppe Höhenrettung der Hamburger Feuerwehr. Funkrufname: SEGH. Von der Feuer- und Rettungswache Barmbek aus sind die Höhenretter für die ganze Stadt zuständig. Einer von ihnen ist Andreas "Andi" Röder. Der 45-Jährige ist seit elf Jahren als Höhenretter im Einsatz und mittlerweile auch als Einsatzleiter und Ausbilder für seine Kollegen verantwortlich. Wer wissen möchte, was für ein Typ Andi ist, fragt ihn am besten, ob er die Büroarbeit lieber als den Einsatz mag. Da lacht er und sagt: "Da favorisiere ich wirklich die Einsätze". Andi liebt die Herausforderungen als Höhenretter, auch, wenn es manchmal hart wird. Einsätze mit verunglückten Kindern gehen dem zweifachen Familienvater nahe. Und das muss er sich von der Seele reden. Seinen beiden Töchtern würde er den Job trotzdem empfehlen. In einer Stadt wie Hamburg mit hohen Gebäuden und tiefen Baugruben braucht es eine Spezialeinsatzgruppe, die aus Höhen und Tiefen rettet. Seit 21 Jahren machen das die Höhenretter. In allen größeren Städten Deutschlands gibt es Höhenrettungsgruppen, aber eine durchgehend und fest besetzte Dienststelle, die gibt es nur in Hamburg. Trotzdem ist keiner der Feuerwehrmänner ausschließlich Höhenretter. Sind sie nicht zur Höhenrettung eingeteilt, verrichten sie den gleichen Dienst wie ihre Kolleg*innen bei der Berufsfeuerwehr, fahren auf dem Rettungswagen oder sind mit dem Löschzug unterwegs. "Die Höhenretter sind die einzigen Verrückten, die hier auf dem Dach stehen", scherzt Andi mit seinen Kollegen, als sie im Einsatz bei Regen auf einem 20 Meter hohen, rauchenden Schuldach stehen. Verrückt sind sie aber nicht. Redundanz ist ein Wort, das fast bei jedem Einsatz fällt. Ohne doppelte Sicherung geht hier nichts. "Die Nordreportage" begleitet Andi und sein Team der 1. Wachabteilung. Es geht auf brennende Dächer, angesägte Eichen und in die hohen Masten eines Museumsschiffes.
22:15
Gerade im Winter mögen es die meisten von uns mollig warm. Das macht es dem Körper leichter, seine Kerntemperatur von 36,5 bis 37,5° C zu halten. Und nur mit dieser Kerntemperatur können alle Stoffwechselabläufe optimal funktionieren, kann der Körper reibungslos denken und agieren. Doch so sehr wir Wärme lieben, eigentlich ist unser Körper deutlich gesünder und leistungsfähiger, wenn er ständig wechselnden Temperaturen und vor allem Kältereizen ausgesetzt ist. In der aktuellen Forschung gibt es mittlerweile viele Erkenntnisse, aber auch noch offene Fragen, wie Kälte auf den menschlichen Körper wirkt und wie wir sie für unsere Gesundheit nutzen können. Die Dokumentation erzählt, wie wir alle - jenseits von Spitzensport und Extremerlebnissen - von Kälte profitieren und unseren Körper an niedrigere Temperaturen gewöhnen können. Die Autoren treffen u. a. die Lagerarbeiterin Katarzyna, die in einem Tiefkühllager bei minus 22° C in Acht-Stunden-Schichten der Kälte trotzen muss. Wie gelingt ihr das und welche Rolle spielt ihr individuelles Kälteempfinden dabei? Begleitet wird auch die Extremschwimmerin Deniz Kayadelen bei ihren Vorbereitungen für die Durchquerung des Ärmelkanals. Wie ist das zu schaffen: mehr als 33 Kilometer in nur 17° C kaltem Wasser? Was passiert in ihrem Körper? Der Kraftverlust der Muskulatur ist beträchtlich und geht schnell. Die Weiterleitung von Erregungsmustern gelingt immer schlechter. Das kann dazu führen, dass schon nach 15 Minuten in Wasser unter 15° C die gesamte Koordination der Schwimmbewegungen versagt und die Person ertrinkt. Aber Deniz Kayadelen versucht ihren Körper so zu trainieren, dass er seine Temperatur immer besser halten kann. Wie das gelingen kann, dazu forscht u. a. Dr. Erich Hohenauer von der University of Applied Sciences and Arts of Southern Switzerland. Besonders interessiert ihn auch die Frage, ob Kältereize tatsächlich das Immunsystem stärken. Dazu führt er Untersuchungen mit normalen, aber auch kälteerprobten Proband*innen durch. Einer davon ist der Biohacker Rolf Duda. Er wandert in Badehose durch Schneelandschaften und geht regelmäßig Eisbaden. Nach einem traumatischen Erlebnis änderte er sein Leben und erfuhr durch sein Kältetraining Heilung und mentale Stärkung. Seine Erfahrungen damit gibt er mittlerweile in Kursen an andere Menschen weiter. Aber wie gelingt die mentale Stärkung? Auch hier gibt es neue Forschungserkenntnisse aus der Psychologie. Im Spitzensport wird die Kältetherapie ebenfalls immer öfter eingesetzt. Der Diskuswerfer Christoph Harting, Olympia-Sieger von 2016, sitzt unter ärztlicher Leitung täglich in der Kältekammer bei minus 110° C. Damit soll seine Fähigkeit zur körperlichen Regeneration gesteigert werden und auch kleinere Verletzungen wie Muskelfaserrisse heilen schneller, weil Körper und Extremitäten besser durchblutet werden.
23:00
Rund 280 Millionen Migranten zählte der Weltmigrationsbericht der UNO im Mai 2024. Mehr als ein Drittel von ihnen gelten als Flüchtlinge, die ihre Heimat wegen Katastrophen, Krieg oder Gewalt verlassen haben. Fast alle sind auf der Suche nach einem besseren Leben. So lautet auch der Titel dieser Ausgabe von alpha-demokratie weltweit. Wir begleiten unter anderem eine Flüchtlingsfamilie auf ihrem gefährlichen Weg durch den Darién-Dschungel zwischen Kolumbien und Panama, fragen, ob auch New York mittlerweile durch den Ansturm von Migranten überfordert ist und zeigen das harte Leben lateinamerikanischer Haushaltshilfen in Spanien.
23:30
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.
00:15
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
00:45
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
01:45
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
02:00
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
03:00
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
03:15
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
04:10
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:25
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.