20:15
Drei Wasserwanderer unterwegs im wilden Mecklenburg-Vorpommern: Marco Schreyl und seine Reisebegleiter Steffi Hein und Nicky Herrmann paddeln mit Faltbooten von Goldberg in der Mecklenburgischen Seenplatte bis an die Ostsee nach Rostock: rund 100 Kilometer auf der Mildenitz und der Warnow. Langsam gleiten sie durch eine teils unberührte Natur mit dichten Buchen- und Erlenwäldern und saftig grünen Wiesen. Im Naturschutzgebiet Warnow-Mildenitz-Durchbruchstal verleihen die steilen Uferhänge der Landschaft fast Mittelgebirgscharakter. Ein Paradies nicht nur für Paddel-Freunde, sondern auch für Wanderer, Radfahrer und Urlauber, die Ruhe suchen. Manche Landgänge werden zum Abenteuer: beim Übernachten im Wolfsgehege, beim Bogenschießen, beim Speedway-Rennen in Güstrow, bei Indianergeheul und Westerntanz in Neu Damerow. Und in Groß Raden kämpfen Krieger eine grausame Schlacht. Abenteuerliche Landgänge mit spannenden Begegnungen Abends lenken Marco Schreyl, Steffi Hein und Nicky Herrmann ihre 40 Jahre alten Pouch-Faltboote, die in der DDR Kultstatus hatten, ans Ufer und übernachten in Hütten auf Wasser-wander-Rastplätzen. Bei ihren Landgängen entdecken sie spannende Orte und lernen Fischer und Ranger, Künstler und Bogenschützen, Krieger und Messerwerfer kennen. Westerntanz und eine Nacht unter Wölfen In Neu Damerow treffen Marco Schreyl und seine Reisebegleiter den "Mecklenburger Indianer": Wolfgang Kring präsentiert auf seiner Freilichtbühne selbst geschriebene Wildwest-Stücke mit atemberaubenden Pferde-Stunts. Mit Büffelfleisch in der Westernkneipe und Westerntanz zu Musik von Johnny Cash wird der Aufenthalt zum Abenteuer. Unterwegs machen die Reisenden einen Abstecher nach Güstrow zum Speedway-Rennen - und übernachten dann alleine unter Wölfen: in einer Trapperhütte mitten im Wildpark. Langsames Gleiten und steinige Stromschnellen Paddeln bedeutet: entschleunigtes Reisen - begleitet von Libellen, Schmetterlingen und Enten. Auch Biber und Bachforellen, Seeadler und Fischotter finden hier, im wilden Mecklenburg-Vorpommern, beste Lebensbedingungen. Aber manchmal müssen die Wasserwanderer ihre Boote auch über Fischtreppen ziehen, manchmal ganze Baumstämme aus dem Weg räumen. Und die steinigen Stromschnellen im Warnower Durchbruchstal sind nichts für Anfänger.
21:00
Dieser Pressetext wurde, passend zum Thema der neuen Dok1, zu 100% von Künstlicher Intelligenz verfasst: Künstliche Intelligenz (KI) hat sich längst in unseren Alltag geschlichen: Sie generiert Bilder, verfasst Texte, komponiert Musik und imitiert Stimmen - täuschend echt. Doch mit welchen Konsequenzen für unsere Gesellschaft? In der Dokumentation nimmt uns Hanno Settele mit auf eine kritische Entdeckungsreise in die Welt der generativen KI und hinterfragt deren Einfluss auf unser Leben. Von gefälschten Bildern und Videos bis zu nachgemachten Stimmen und synthetischen Persönlichkeiten - die Doku zeigt in beeindruckenden Beispielen, wie einfach und schnell heute KI-basierte Inhalte entstehen und wie schwer sie oft von echten zu unterscheiden sind. Sei es in der Kunst, in den Medien oder in der Politik - die Möglichkeiten scheinen endlos, aber auch beängstigend. Ein KI-generiertes Bild von Trump als Footballspieler, das viral ging, oder täuschend echte Songproduktionen ohne jegliche menschlichen Musiker zeigen eindrucksvoll, wie sich Realität und Fiktion durch KI zunehmend vermischen. Die Sendung beleuchtet dabei auch die sozialen und ethischen Fragen: Wie viel Kontrolle behalten wir über unsere Wahrnehmung, wenn KI den "Schein" zur Norm macht? Was geschieht, wenn Fake-Bilder oder -Videos das politische Geschehen beeinflussen oder wenn die Grenze zwischen Wahrheit und Täuschung verschwimmt? Settele spricht mit Experten über die möglichen Auswirkungen auf die Demokratie, das Bildungssystem und den Arbeitsmarkt - und die Antworten zeichnen ein zwiespältiges Bild. KI wird als mächtiges Werkzeug sichtbar, das sowohl faszinierende Möglichkeiten bietet als auch erhebliche Risiken birgt. Ein KI-Quiz fordert die Zuschauer heraus, sich kritisch mit dem Hype um KI auseinanderzusetzen: Ist diese Technologie für uns Fluch oder Segen? Können wir uns gegen ihre allgegenwärtige Präsenz schützen, oder müssen wir die Herausforderung annehmen und lernen, mit ihrer Macht verantwortungsbewusst umzugehen? Der Film hinterfragt die vermeintliche Objektivität und Allwissenheit der KI und lässt uns erkennen, dass am Ende nicht alles, was wir sehen und hören, der Realität entsprechen muss.
21:45
Künstliche Intelligenz hat schnell Einzug in den Alltag gehalten. Einige betrachten sie als nützliches Werkzeug für die Arbeitswelt. Andere sehen sie als digitales Spielzeug. Viele warnen vor den Gefahren des unkontrollierten KI-Einsatzes. Was kann KI heute? Was bringt die Zukunft? Worauf müssen wir achten? Diese Themen diskutiert Birgit Kappel mit ihren Gästen. Prof. Dr. Sabine Pfeiffer leitet den Lehrstuhl für Soziologie mit dem Schwerpunkt Technik - Arbeit - Gesellschaft an der FAU Erlangen-Nürnberg und ist Direktorin des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation, bidt. Anhand zahlreicher Studien kann sie manches Vorurteil bezüglich künstlicher Intelligenz zurechtrücken. Prof. Dr. Frauke Kreuter arbeitet international. Sie führt ein Social Data Center an der University of Maryland, USA. An der LMU München ist sie Professorin für Statistik. Zudem berät sie Kommunen und Länder zur besseren Nutzung von Verwaltungsdaten.
22:15
Ob virtuelle Assistenten - sogenannte Chatbots -, autonome Fahrzeuge, Smart Homes, Texte erstellt von ChatGPT, sekundenschnell in hunderte Sprachen übersetzt, oder täuschend echte Medieninhalte bekannt als "Deepfakes". Künstliche Intelligenz hat in unseren Alltag Einzug gehalten. Dennoch ist keine andere Technologie der Digitalisierung mehr umstrittener als sie. Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer der Entwicklung und wo liegen die Gefahren, wenn KI ohne unser Wissen, ohne unsere Zustimmung zum Einsatz kommt? Korrespondentin Vanessa Böttcher ist an der Westküste der USA unterwegs und taucht ein in die faszinierende Welt der großen Tech-Konzerne. Sie lernt "Ameca", einen humanoiden Roboter, kennen, der mittels KI im wahrsten Sinne des Wortes zum Leben erweckt wurde. Er ist mit dem Internet verbunden und hat somit Zugang zu allen im Netz verfügbaren Daten und Informationen. Indien ist zu einem wichtigen Akteur in Sachen Künstlicher Intelligenz geworden. Korrespondent Patrick A. Hafner besucht in der ländlichen Region im Süden des Landes ein Unternehmen, in dem hunderte Mitarbeiter für einen Hungerlohn die KI mit Daten füttern. Jede Eingabe wird dabei minutiös überwacht. Die zweifache Mutter, Gokulpriya Rangith, verdient für eine sechs Tage-Woche mit neun Stunden Arbeit pro Tag umgerechnet 100 Euro im Monat. Belgrads Straßen und Plätze sind mit mehr als 1.500 sogenannten smarten Kameras übersät. Der Einsatz Künstlicher Intelligenz bei der automatischen Gesichtserkennung im öffentlichen Raum ist inzwischen ein großes Thema im Land. Kameras und Software stammen von chinesischen Technologieriesen, denn Serbien sieht sich seit Jahren mit China durch eine "stählerne Freundschaft" verbunden. Korrespondent Christian Wehrschütz begibt sich auf Lokalaugenschein vor Ort und trifft Danilo Krivokapi?, Direktor der NGO "SHARE Foundation". Was den staatlichen Einsatz biometrischer Überwachungssysteme betrifft, hat er große Bedenken in Bezug auf Datenschutz und Wahrung der Persönlichkeitsrechte, denn im Land fehlt immer noch ein Gesetz zur Regulierung des digitalen Raums.
22:50
Therapie mit ChatGPT: Kann eine KI bei psychischen Problemen helfen? Leah Nlemibe und Kevin Ebert machen den Selbstversuch: Leah ersetzt ihre beste Freundin durch ChatGPT, während Kevin die KI als digitalen Therapeuten testet.
23:15
23:35
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.
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Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst. Besondere Ereignisse, die von Nachrichtensprecher-Legenden wie Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff präsentiert wurden, waren unter anderem das dramatische Terrorjahr 1977, die Wahlen von Papst Johannes Paul II. und US-Präsident Ronald Reagan oder die "Bonner Wende", die Ablösung der Bundesregierung von Kanzler Schmidt durch den späteren "Kanzler der Einheit" Helmut Kohl.
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"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
00:50
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
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Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
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Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
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Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
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Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
04:40
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
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Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.