Jetzt 20:15 22:30
Zeit auswählen
Datum auswählen
Mo Di Mi Do Fr Sa So 25 26 27 28 29 30 31 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14

TV Programm für ARD-alpha am 29.05.2026

Jetzt

Klimazeit 19:15

Klimazeit

Infomagazin

"KlimaZeit" stellt spannende Zusammenhänge dar, erklärt Wetter- und Klimaphänomene und fragt kritisch nach. Das Magazin, das sich mit dem größten Problem der Menschheit beschäftigt. Klar, kompetent, konstruktiv. Was hat der Klimawandel jedem und jeder einzelnen zu tun? Was muss man über die wissenschaftlichen Hintergründe wissen sowie über die konkreten Folgen. Welche Lösungen gibt es?

Danach

Euromaxx 19:30

Euromaxx: Leben und Kultur in Europa

Magazin

Europa genießen - das ist hier die Devise. Gezeigt wird, was es alles zu entdecken gibt, wohin es sich zu reisen lohnt, welche interessanten Menschen und Trends unser Kontinent zu bieten hat.

Wissen vor acht - Erde 19:55

Wissen vor acht - Erde: Kohle gegen den Klimawandel

Infotainment

Eigentlich ist Kohle ja der Bösewicht in der Geschichte des Klimawandels. Wenn wir Pflanzenmaterial aber zu Kohle verarbeiten, dann ändert sich diese Rolle. "Wissen vor acht - Erde" zeigt, wie wir Kohlenstoff damit langfristig dem Kreislauf entziehen und dem Planeten helfen können.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Länder-Menschen-Abenteuer 20:15

Länder-Menschen-Abenteuer: Mit dem Zug an Australiens Pazifikküste - Der legendäre 'Sunlander'

Land und Leute

Australien ist ein Kontinent der Extreme, ein Land der riesigen Entfernungen, der Wüsten und des Outbacks. Dort mit dem Zug unterwegs zu sein, bedeutet für den Reisenden das Erlebnis von ungezähmter Wildnis und Pioniergeist, wenn auch mit dem Komfort moderner klimatisierter Großraumwaggons.Aber auch für die Eisenbahner ist das Durchqueren dieses Kontinents jedes Mal eine gewaltige logistische Herausforderung. Wenn der Zug erst einmal im Outback unterwegs ist, gibt es kein Zurück: Dann müssen Tonnen von Trinkwasser und Proviant für die mehrtägigen Fahrten durch menschenleeres Gebiet an Bord sein, medizinische Hilfe kann nur noch aus der Luft angefordert werden. Neben den Gleisen sind in regelmäßigen Abständen Landepisten für die Flying Doctors eingerichtet. Der Zweiteiler folgt den beiden wichtigsten Strecken des Landes: Der legendäre Zug Indian Pacific überwindet 4.000 Kilometer durch Wüsten und Gebirge von Sydney bis Perth, quer durch Australien. Der Sunlander fährt von Brisbane nordwärts, 1.700 Kilometer an der Ostküste entlang Richtung Cairns. Es sind zwei der faszinierendsten Zugreisen, die man auf diesem Planeten machen kann. In der zweiten Folge: von Brisbane Richtung Norden - der legendäre Sunlander - Für Generationen von Australien war die Reise mit dem Sunlander eines der Dinge, die man einmal im Leben gemacht haben muss. Die Fahrt ist auch ein Trip in die Welt des ländlichen Australiens. In Rockhampton trifft das Filmteam die "Rodeo-Queen" Danika Boland, die antritt, um ihren Titel beim großen Rodeo zu verteidigen. Bruce ist ein typischer "Miner", einer jener verwegenen Gestalten, die ihr Leben dem unverzagten Graben nach Saphiren gewidmet haben. Der Zug durchfährt gigantische Mangoplantagen. Über Hunderte von Kilometern geht die Reise entlang des weltberühmten Barrier Reef. Die Wissenschaftlerin Elizabeth Perkins lebt auf einer kleinen Insel vor der Küste und kämpft um das ökologische Gleichgewicht des größten Riffs der Welt. Kurz vor dem Ziel lockt eine besonders malerische Nebenstrecke: Nach Kuranda fährt eine Schmalspurbahn durch tropische Wälder, vorbei an Wasserfällen und Schluchten mitten durch ein sturmgeplagtes Gebiet. Gleisarbeiter Les muss mit einem skurrilen Gefährt vorwegfahren, um Äste wegzuräumen oder umgestürzte Bäume zu melden. Er selbst kann ausweichen: Sein Pick-up ist eine Spezialkonstruktion, die auf der Straße wie auf den Gleisen fahren kann. Diese Fahrt ist die letzte mit der Zuglegende Sunlander mit dem nostalgischen Charme der guten alten Zeit des gemütlichen Zugreisens. Der Sunlander wird danach durch den modernen, viel schnelleren Spirit of Queensland ersetzt. Auch schön, aber natürlich kein Vergleich für den Eisenbahnenthusiasten.

Cafés am Montparnasse (1984) 21:00

Cafés am Montparnasse (1984)

Dokumentation

Was wäre Paris ohne seine berühmten Cafés? Wohl weniger berühmt. Und etliche berühmte Bücher wären vermutlich auch nie geschrieben worden. Nicht über diese Cafés sondern in diesen Cafés. Deswegen sind an manchen Tischen in bestimmten Cafés am Montparnasse auch die Messingschilder mit den Namen von berühmten Autoren angebracht: Das sind die Namen derer, die dort geschrieben und einen großen Teil ihres Lebens verbracht haben. Der Film von Hans Emmerling aus dem Jahr 1985 macht sich jedenfalls auf die Spur der berühmten Cafés am Montparnasse, die alle quasi nur einen Steinwurf voneinander entfernt liegen, d. h. es geht in die berühmten Cafés "Dôme", "La Rotonde", "Closerie des Lilas", "La Coupole", wobei die letzteren beiden schon in den 80er-Jahren weniger Café und eher Restaurants der mehr als gehobenen Preisklasse darstellten. Gespickt ist das Ganze mit historischen Fotos, Erinnerungen von Zeitgenossen, wie der Besitzer der Restaurants und mit Zitaten u.a. von Ernest Hemingway. Sie alle beschreiben das Lebensgefühl der schon damals nicht mehr existierenden sondern der damaligen Bohème. Aber auch eine noch existierende Maler-Akademie mit Tradition wird von Emmerling vorgestellt: "La Grande Chaumière". Denn in diesen Cafés verkehrten vom Ende des 19. Jahrhunderts und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht nur Schriftsteller wie Ernest Hemingway sondern vor allem auch Maler und Bildhauer wie z. B. Amedeo Modigliani, der 1906 nach Paris gekommen war, und viele, viele andere. Und natürlich zeigt Emmerling auch ausführlich, wofür Paris noch steht: exquisites Essen, speisen auf höchstem Niveau, denn auch das gab es eben inzwischen in einigen dieser Cafés am Montparnasse - bezahlbar allerdings nur für die Haute Volee von Paris. Aber auch der Film von Hans Emmerling endet mit ein wenig Wehmut, denn der Montparnasse veränderte sich bereits massiv in der Zeit, in der er seinen Film drehte: Er wurde saniert und nicht nur die alten Ateliers von Paul Gauguin und Max Ernst wurden abgerissen.

Paris - Von der Insel zur Metropole (1986) 21:45

Paris - Von der Insel zur Metropole (1986)

Dokumentation

"Den Schenkeln eines Engels soll dieser Fluss entsprungen sein, sagt der Volksmund, die Seine. Ruhig und glitzernd fließt sie unter den Brücken von Paris, umfasst mit ihren mächtigen erdfahlen Armen das Herz der Stadt, die Insel: die Île de la Cité, die Wiege von Paris." So beginnt dieser Film und nach nicht einmal einer Minute ist sie zu sehen, die berühmte Kathedrale Notre Dame, dieses mächtige gotische Bauwerk. "Weit aufragend blicken die steinernen Türme der Kathedrale zum anderen Ende der Insel, wo die weltliche Macht seit mehr als zwei Jahrtausenden ihren Sitz hat." Denn an der Stelle des heute dort befindlichen Justizpalastes regierten erst die römischen Statthalter, später die Könige Frankreichs. Es geht also in diesem Dokumentarbericht von Evelyn Schels aus dem Jahr 1988 um die Geschichte der Stadt Paris von Anfang an. Nachvollzogen werden die verschiedenen Phasen von den Anfängen auf der Île de la Cité in der Römerzeit über die Niederlassungen von Bischöfen und Königen bis zur Keimzelle moderner Stadtentwicklung. Es geht u.a. um die Bedeutung der zahlreichen, ehemals außerhalb der Stadtgrenzen liegenden Klöster, die Ansiedlung der Universität und um Paris als Residenzstadt. Die Sorbonne, also die Universität von Paris, ist im Mittelalter als Kollegium für mittellose Studenten gegründet worden, die dann aus dem gesamten Abendland nach Paris strömten, um dort zu studieren. Die dortigen Doctores schlossen sich nach einiger Zeit zu einer Universität zusammen, die vom Bischof von Paris unabhängig und doch vom Papst anerkannt war. Das Quartier Latin war und ist das Studentenviertel von Paris, obwohl die Universität auch 1988 bereits dezentral organisiert war und sich über die gesamte Stadt erstreckte. Auch 1988 konnte man im Quartier Latin in einer der berühmtesten Buchhandlungen der Welt einkaufen, nämlich bei "Shakespeare and Company" in der Rue de la Bûcherie, in der z. B. Henry Miller Stammkunde gewesen ist. Die berühmte gläserne Pyramide jedoch, die François Mitterrand vor dem Louvre errichten ließ, befand während der Drehzeit dieses Films noch im Bau. Nicht mehr im Bau sondern bereits damals schon längst abgerissen waren die berühmten Markthallen von Paris, denen einige Bewohner von Paris wohl bis heute nachtrauern. Im Bild zu sehen sind daher nur mehr Fotos von ihnen. Zu sehen ist jedoch, wie schon erwähnt, die Kathedrale Notre Dame in all ihrer Pracht.

Markt in Paris (1959) 22:30

Markt in Paris (1959)

Dokumentation

12.00 Uhr mittags, das Team um Filmemacher Dieter Ertel steht auf dem Bezirksmarkt in der Rue Mouffetard im fünften Arrondissement in Paris. Der Markt neigt sich für heute zu Ende. Mit Schwung und Elan und dem lauten Ausrufen der Blumen- und Gemüseverkäuferinnen, die noch ein letztes Geschäft machen wollen. Kameramann Hartmut Missbach gelingen wunderschöne Großaufnahmen von Passanten, von Gesichtern, von einem Clochard mit Gitarre, der mindestens eine Saite fehlt. Um halb eins nachmittags ist alles vorbei, das Filmteam wechselt auf den Platz vor den berühmten Markthallen von Paris neben der Kirche Saint Eustache. Dort fängt pünktlich um halb fünf Uhr der Blumenmarkt an: ein Markt für die Einzelhändler, weniger für die Endverbraucher. Ertel sagt: "Blumen aus Holland in Kartons geschichtet. Die Nelke als Industrieprodukt." Aber das alles ist nur eine beschauliche Ouvertüre, denn der Markt in Hallen, dieser berühmte Markt für Obst und Gemüse beginnt erst um Mitternacht. Um kurz vor 23.00 Uhr kommt auf dem Bahnhof Paris-Bercy der erste Güterzug mit Obst und Gemüse aus Südfrankreich an. Rasch wird in extra dafür vorhandene Lastwagen umgeladen, die die Ware dann zu den Hallen bringen. Aber nicht nur mit der Eisenbahn wird der "Bauch von Paris" gefüllt, Hunderte von Lastwagen kommen aus ganz Frankreich, aus Belgien, aus Italien usw. an und liefern Ware. Im Lauf einer Nacht branden auf diese Weise bis zu 2000 voll beladene LKWs an den Hallen an, Verkehrschaos gibt es jede Nacht. Aber das ist quasi normal. Auf diese Weise wurden damals innerhalb einer Nacht 5500 Tonnen Obst umgesetzt. Aber das Ganze war natürlich schon damals ein Anachronismus, wenngleich einer mit großem Reiz. Um zwei Uhr nachts kommt die Kundschaft und Lokale rund um die Markthallen füllen sich. "Eine amerikanische Reisegesellschaft ist eingefallen. Sie kommt aus der Oper und lässt sich als Betthupferl die Hallen servieren. Dazu gibt es Champagner und Pariser Atmosphäre zu Touristenpreisen", kommentiert Dieter Ertel. Um fünf Uhr morgens, es dämmert bereits, haben die Großhändler eingekauft und verkauft. Viertel vor sechs Uhr betreten die eigentlichen Stars der Hallen die Bühne, ein neues Schauspiel beginnt: der Fleischmarkt mit den Lastträgern als Hauptdarstellern. Sie können ganze Ochsen auf die Schulter nehmen. Die Prüfung, um als so ein Lastträger angeheuert zu werden, besteht darin, eine Last von vier Zentnern auf den Schultern 50 Meter weit tragen zu können. Heutige Hygienespezialisten sollten bei diesen 1000 Tonnen Fleisch, die da allmorgendlich umgesetzt werden, besser nicht so genau hinschauen. Das Problem der mangelnden Hygiene war allerdings auch damals schon bekannt: Der Fleischmarkt sollte der erste sein, der in neue Gebäude am Stadtrand umzieht. Nach dem Besuch des Weinmarkts von Paris an ganz anderer Stelle, an dem in guten Zeiten 160000 Flaschen Wein den Besitzer wechseln, kehrt das Filmteam um kurz vor sieben Uhr morgens wieder zurück zum Platz vor der Kirche Saint Eustache. Nun kommen die Endverbraucher, die Pariser Bürgerinnen und Bürger auf den Markt, um einzukaufen: Paris s'éveille, Paris erwacht. Dem Film ist an dieser Stelle aber nicht das berühmte Chanson von Jacques Dutronc unterlegt sondern "Petite Fleur" von Sidney Bechet. Und wenn auch das vorbei ist, kommen die Straßenkehr-Lastwagen und machen alles wieder sauber. Bis zur nächsten großen Schlacht. Und das Team kehrt wieder zurück zum kleinen und beschaulichen Bezirksmarkt in der Rue Mouffetard, wo am späten Vormittag die Geschäfte noch voll in Gang sind.

Back on Stage: Paddy goes to Holyhead 23:05

Back on Stage: Paddy goes to Holyhead: BR Retro - Schlachthof in Concert (1996)

Konzert/Musik

Der Name Paddy Goes to Holyhead spielt auf irische Auswanderer, abwertend oft "Paddies" genannt, und die walisische Hafenstadt Holyhead an, die einst Durchgangsstation auf dem Weg nach Übersee war. Und somit ist schnell erraten, mit welchem Musikgenre die Darmstädter Band seit bald vier Jahrzehnten von sich hören macht. 1996 kommt das Publikum im Münchner Schlachthof in den Genuss feinster irischer Folkmusik Made in Germany. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.

Back on Stage: Fiddler's Green 23:50

Back on Stage: Fiddler's Green: BR Retro - Schlachthof in Concert (1997)

Konzert/Musik

Herkunft: Erlangen. Gründungsjahr: 1990. Genre: Speedfolk. Mit diesem Begriff bezeichnet zumindest die Band selbst ihren Irish-Rock-Folk-Punk-Mix, mit dem sie seit Jahrzehnten das Publikum begeistert. So auch 1997, bei einem Konzert der Kult-Fernsehreihe Schlachthof in Concert, diesmal ausnahmsweise live aus dem Hirsch in Nürnberg. "On and On" heißt da ihr aktuelles Album, und on and on fiddeln, singen und trommeln sie sich bis heute in die Herzen ihrer treuen Fans. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.