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TV Programm für ARD-alpha am 06.03.2026

Jetzt

Frauen braucht das Land 16:00

Frauen braucht das Land

Frauenmagazin

Wer an junge Unternehmerinnen denkt, verortet sie wahrscheinlich eher in Berlin, Frankfurt oder Hamburg und nicht auf dem platten Land. Ländliche Regionen werden dagegen oft mit Tradition und alten Rollenklischees verbunden. Vorurteile, die längst abgebaut gehören. Denn der ländliche Raum ist voll mit Frauen, die auf alte Rollenbilder pfeifen und etwas bewegen, eigene Unternehmen gründen und ihr Umfeld aktiv gestalten und mit modernen Ideen prägen. Dieser Film zeigt drei solcher Frauen in Norddeutschland, die mit eigenen Unternehmen und kreativen Ideen neue Impulse setzen. Denn das Land hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Stadt: mehr Freiraum, weniger Angebot und damit auch oft mehr Möglichkeiten, sich zu verwirklichen. So war es für Sintje Lorenzen eine ganz bewusste Entscheidung, sich auf ihrer Heimatinsel Föhr mit einem eigenen Laden selbstständig zu machen. Sintje verkauft Vintage-Mode und macht Upcycling, das heißt, sie stellt ihre Mode aus alten, bereits benutzten Materialien her und schenkt ihnen ein zweites Leben. Damit will sie nicht nur dem Fast Fashion-Trend etwas entgegensetzen, sondern auch frischen Wind in die Modelandschaft der Insel bringen: "Ich habe in meiner Jugend immer eigentlich nur online bestellt, was ja katastrophal ist, aber weil es einfach nichts anderes gab. Oder wir sind mal aufs Festland gefahren und haben eingekauft." Auch Josephine von Hedemann-Heespen hat der Stadt wieder den Rücken zugekehrt und verbindet nun Tradition mit Moderne auf dem jahrhundertealten Gut Deutsch-Nienhof in Westensee, Schleswig-Holstein. Eigentlich wollte sie anfangs nur ihrem Vater im familieneigenen Gutsbetrieb ein wenig unter die Arme greifen. Inzwischen hat sie fast die gesamte Leitung übernommen und einen eigenen Gastro- und Eventbereich aufgebaut mit mehreren Mitarbeitenden. Josephine hat immer wieder neue Ideen: "Es gibt einfach so viel Potenzial, was noch ungenutzt ist und auch so viele Möglichkeiten, hier Sachen zu gestalten." Wiefelstede im Ammerland in Niedersachsen ist die zentrale Wirkungsstätte von Anna-Lea Comba. Hier hat sie mit einer Kollegin zusammen 2024 den Großtierbereich einer Tierarztpraxis übernommen und kümmert sich seither um die Gesundheit von rund 6.000 Rindern. Die Tiermedizin ist längst keine Männerdomäne mehr. Im Gegenteil: Es gibt viel mehr Tierärztinnen als Tierärzte. Trotzdem werden die meisten der Großtierpraxen immer noch von Männern geführt. Anna-Lea hat sich mit der eigenen Praxis auf dem Land ihren Kindheitstraum erfüllt: "Ich bin noch nie so gerne zur Arbeit gegangen wie im letzten Dreivierteljahr."

Danach

ARD Room Tour 16:30

ARD Room Tour: Werkstatt wird Wohnloft: Stefans alte Feilenhauerei

Haus/Bauen/Wohnen

Grünes Wunder Costa Rica 16:45

Grünes Wunder Costa Rica: Nebelwälder, Vulkane und Karibikstrände

Landschaftsbild

Winter rund um den Preber 17:30

Winter rund um den Preber

Land und Leute

Im Winter verwandelt sich die Region rund um den 2.740 Meter hohen Preber in den Schladminger Tauern in eine bezaubernde Schneelandschaft. Während Skisportbegeisterte sich an den verschneiten Hängen ergötzen, genießt die bäuerliche Bevölkerung im Tal eine Zeit der Entschleunigung. Auf seinem Bauernhof auf 1.200 Meter Seehöhe hält Klement Kleinferchner Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine. Seit vielen Jahren züchtet Kleinferchner auch Noriker. Fünf Zuchtstuten, Fohlen und ein Hengst. Eine seiner Stuten setzt er auch fürs sogenannte "Holzrücken" ein. Dabei ersetzt das Pferd den Traktor und zieht die gefällten Baumstämme zum Sägewerk in Krakau. Das Werk aus den 1960er-Jahren nimmt Otto Siebenhofer nur bei Bedarf in Betrieb. Er kennt das Sägewerk schon von klein auf. Echter Volksmusik hat sich das Quartett "Fünf für Eva" aus Murau verschrieben. Die vier Musikerinnen haben sich beim Studium kennengelernt und vor fünf Jahren die Gruppe gegründet. Ihre neuesten Kompositionen proben sie in der Murauer Hütte auf 1.600 Meter Seehöhe. Dort kümmern sich seit knapp 11 Jahren Edie Frisch und seine Frau Waltraud um hungrige Tourengeher. Zeitig in der Früh steigt der ehemalige ÖSV-Langläufer Wolfgang Maier in sein kleines Pistengerät und präpariert die 4 Kilometer lange Langlaufloipe am Weirerteich. Eineinhalb Stunden lang spurt er täglich die Loipe. Maier möchte den Leuten in der Region den Langlaufsport wieder näherbringen. Nicht weit weg von der Loipe, trifft sich bei guten Verhältnissen eine kleine Gruppe zum Eisstockschießen. Fünf Stunden vor Abfahrt muss Simon Jäger die knapp 120 Jahre alte Schmalspur-Lok der Murtalbahn vorheizen. Der erfahrene Heizer und Lokführer Robert Spreitzer sind ein eingespieltes Team.

Ländermagazin 18:15

Ländermagazin: Hessen

Regionalmagazin

Kunst in Hessen Volker Staub baut Xylophone aus Ästen, spannt Drähte über alte Fässer oder nimmt mit dem Mikrofon die Geräusche auf, die Wassertropfen machen, wenn sie auf gespannte Saiten treffen. Volkmar Staub komponiert für seine selbstgebauten Instrumente, und er gestaltet auch klingende Installationen für Wald-Spaziergänger, die lauschen können, wie sich Wind- und Blätter-Rauschen mit den Rhythmen von Holz- und Metall-Stäben mischen. Außerdem in dieser Ausgabe des Ländermagazins aus Hessen: das Porträt der Künstlerin Christina Michaelis, die Möbel vor dem Sperrmüll rettet, bemalt und zu ganz neuem Glanz bringt.

42 - Die Antwort auf fast alles 18:45

42 - Die Antwort auf fast alles: Optimieren wir uns in den Wahnsinn?

Infomagazin

Immer mehr Menschen in den westlichen Industrieländern haben das Gefühl, nicht gut genug zu sein und ständig mehr leisten zu müssen. Zu diesem Schluss kommen die britischen Psychologen Thomas Curran und Andrew Hill. In der bisher größten Studie zum Thema von 2019 zeigen sie: Der Perfektionismus nimmt zu, und vor allem junge Menschen leiden darunter. Haben wir uns in eine Perfektionismus-Falle manövriert? Dabei ist Perfektionismus kein rein modernes Phänomen. Schon in der Antike beschreibt es das Streben nach einem besseren Leben, erklärt die Philosophin Christine Bratu. Doch im Zuge der Aufklärung und durch moderne Produktionsbedingungen verschiebt sich der Fokus: Vom Streben nach einem gesellschaftlichen Ideal hin zur rastlosen Selbstoptimierung. Wer nicht abgehängt werden will, macht mit. Und das hat Folgen - für unsere Psyche und unsere Gemeinschaften. Professorin Benigna Gerisch von der International Psychoanalytic University Berlin und der Soziologe Ulrich Bröckling beobachten: Im Bemühen, jeden Aspekt unseres Lebens zu optimieren, entfernen wir uns paradoxerweise von dem, was wir eigentlich erreichen wollen: ein erfülltes, glückliches Leben.

Klimazeit 19:15

Klimazeit

Infomagazin

"KlimaZeit" stellt spannende Zusammenhänge dar, erklärt Wetter- und Klimaphänomene und fragt kritisch nach. Das Magazin, das sich mit dem größten Problem der Menschheit beschäftigt. Klar, kompetent, konstruktiv. Was hat der Klimawandel jedem und jeder einzelnen zu tun? Was muss man über die wissenschaftlichen Hintergründe wissen sowie über die konkreten Folgen. Welche Lösungen gibt es?

Euromaxx 19:30

Euromaxx: Leben und Kultur in Europa

Magazin

Europa genießen - das ist hier die Devise. Gezeigt wird, was es alles zu entdecken gibt, wohin es sich zu reisen lohnt, welche interessanten Menschen und Trends unser Kontinent zu bieten hat.

Wissen vor acht - Erde 19:55

Wissen vor acht - Erde: Wie klimaschädlich ist unsere Kleidung

Infotainment

Rund 100 Kleidungsstücke hat jede und jeder von uns in Deutschland im Schrank. Das meiste davon hat seinen Preis, auch wenn viele Klamotten billig sind. Welche Folgen Billigkleidung für Erde und Menschen hat, erklärt Eckart von Hirschhausen bei "Wissen vor acht - Erde".

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Länder-Menschen-Abenteuer 20:15

Länder-Menschen-Abenteuer: Vom Fjell zu den Fjorden (2/2) - Mit dem Zug durch Norwegens Winter

Landschaftsbild

Die bekanntesten Zugstrecken in Norwegen führen von Bergen bis nach Åndalsnes. In vier Etappen geht es entlang majestätischer Fjorde, quer durch schneebedeckte Gebirge und vereiste Hochebenen, durch Wälder und abgelegene Dörfer. Tuva Thorson ist die, die mit den Tieren spricht. Wölfe, Elche und Luchse, die Leiterin des Langedrag Naturparks beherrscht mittlerweile alle Rufe perfekt. Vor einigen Jahren brachte ein Förster zwei verwaiste Elche zu ihr. Die päppelte sie auf und kümmerte sich. Das hat sich herumgesprochen. Förster aus der Umgebung brachten mehr und mehr Tiere zu ihr, inzwischen kümmert sich Tuva um 350 Tiere, die am Ostrand der Hardangervidda leben. In Norwegens Hauptstadt Oslo endet die erste Etappe. Hier lebt ein junger Schwede, der eigentlich zum Mathematikstudium gekommen war. Doch Jonathan Larsson litt unter chronischer Geldknappheit, das Leben in Oslo ist teuer. So begann er, aus dem Fenster seines WG-Zimmers heraus Waffeln zu verkaufen. Inzwischen hat er einen Laden in der Innenstadt. Das Geschäft mit den Waffeln läuft so gut, dass Jonathan Larsson bald expandieren will. Die zweite Etappe beginnt in Oslo und führt Richtung Trondheim nach Dombås. Sie durchquert das Gudbrandstal und das imposante Dovrefjell und führt entlang des Sees Mjøsa, dem größten Binnensee Norwegens. In der Nähe angelt Eisfischer Thomas Odegard. Schon seit seiner Kindheit war er mit seinem Großvater auf den zugefrorenen Seen der Gegend unterwegs. Eisfischen fasziniert ihn, jede freie Minute verbringt er auf dem Eis. Für ihn ist das der norwegische Lifestyle schlechthin. Etwas weiter nördlich liegt Lillehammer, Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1994. Die Anlagen wurden vom norwegischen Staat instandgesetzt und werden bis heute genutzt. Ein Paradebeispiel für norwegische Nachhaltigkeit. Øystein Husemoen baut hier E-Gitarren aus norwegischem Holz. Steven van Zandt, Gitarrist in der Band von Bruce Sprinsteen, und Rocklegende Sting ließen sich von ihm ein handgemachtes Instrument bauen. Øysteins Konzept hatte sie überzeugt: Er produziert Gitarren nur aus norwegischem Holz und setzt so seine Idee von Nachhaltigkeit um. In Dombas beginnt die dritte und letzte Etappe. Hier startet die Raumabahn vorbei am Dovrefjell, dem Dovregebirge. Johann Schönheyder wandert fast jeden Tag durch das Fjell. Der pensionierte Biochemiker hält sich damit fit und wurde Touristenführer. Seine Begeisterung gilt den Moschusochsen. Jeden Tag geht er erneut auf die Suche nach ihnen. Die Tiere wurden in den 1940er- und 1950er-Jahren hier angesiedelt, aus wenigen Exemplaren ist mittlerweile ein Bestand von 260 Tieren geworden. In kleinen Herden ziehen sie über das Dovrefjell, nicht schnell, aber stetig. Die Raumabahn führt auf ihrem Weg zum Meer quer durch das Raumatal mit ihrer berühmten, sehr steilen Trollwand. Hier wurde "Harry Potter und der Halbblutprinz" gedreht. Die Fahrt endet nach rund 1000 Kilometern in Åndalsnes am Europäischen Nordmeer.

Die Frau, die vom Himmel fällt (1977) 21:00

Die Frau, die vom Himmel fällt (1977): Fallschirmspringerin Gertrud Winopal

Dokumentation

Ihrem Freund beim Fallschirmspringen immer nur von unten zuschauen zu müssen, gefällt Gertrud Winopal ganz und gar nicht. Sie will das auch einmal probieren - zu Beginn der siebziger Jahre, als die meisten Sportspringer noch aktive oder ehemalige Soldaten sind. Als die Sekretärin zu ihrem ersten Sprung aufsteigt, ist es auch das erste Mal, dass sie fliegt. Hunderte weitere Sprünge und eine Ausbildung an einer Springerschule folgen. Gertrud Winopal verwirklicht damit nicht nur ihren Traum: Sie wird Deutsche Meisterin im Ziel- und Stilspringen und eine der besten Fallschirmspringerinnen in Europa. Sabine Brünings Dokumentation aus dem Jahr 1977 stellt "Die Frau, die vom Himmel fällt" vor und gibt spannende Einblicke in einen von Kameradschaft geprägten Sport.

Dr. med. Mathilde Wagner (1982) 21:45

Dr. med. Mathilde Wagner (1982): Ein Frauenstudium in Freiburg

Dokumentation

Für die Frauen und für die Medizin in Deutschland war das Jahr 1901 denkwürdig. Als erste deutsche Frau wird Mathilde Wagner als Arzt approbiert und zum Doktor der Medizin promoviert. Die Universität Freiburg im Breisgau kann für sich beanspruchen, mit diesem Schritt als erste ein männliches Privileg durchbrochen zu haben, das für unantastbar galt. Eigentlich waren es zwei Frauen, für die 1901 in Freiburg ein neues Leben begann. Mathildes Dissertationsthema war nämlich die Tuberkulose der Bauerntochter Franziska Fehrenbach, Folge eines Lebens, das sich das naive Mädchen ganz anders vorgestellt hatte. Auch ihr Leben drohte unter dem Druck männlicher Wünsche und Machenschaften ganz zu zerbrechen - wenn Mathilde nicht gewesen wäre, die selbst so viele Hindernisse vor sich sah.

Damenbeatles auf der Gocartbahn (1967) 22:50

Damenbeatles auf der Gocartbahn (1967)

Reportage

Die vierköpfige weibliche Beatband "The Mission Belles" aus der Nähe von Englands Hauptstadt London, alles Schwestern, ist zu Besuch in München.

Back on Stage: Paul Carrack 23:00

Back on Stage: Paul Carrack: BR Retro - Schlachthof in Concert (1997)

Konzert/Musik

1997 spielt Paul Carrack im Münchner Schlachthof. Wem bei dem Namen nicht gleich der Groschen fällt, der sollte sich unbedingt das Konzert in Gänze anhören. Spätestens beim Hit "Over My Shoulder" wird klar, den britischen Musiker kennt man eigentlich von einer ganz anderen, sehr berühmten Kapelle. Paul Carrack ist über 20 Jahre Sänger von Mike and the Mechanics. Offenbar Workaholic haut er nebenbei ein Soloalbum nach dem anderen raus und tourt damit in seiner Mechanics-freien Zeit um den Globus. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.

Back on Stage: Spice 23:55

Back on Stage: Spice: BR Retro - Schlachthof in Concert (1996)

Konzert/Musik

Hammond-Orgel, Bläsersatz, Wah-Wah-Gitarre, zwischendrin sogar mal eine Querflöte. Spice aus Hannover spielt feinsten 70er-Jahre-Funk - zwar zwei Jahrzehnte zu spät, aber deswegen nicht minder ambitioniert. 1996 stellt die Band im Münchner Schlachthof Songs ihres zweiten Studioalbums "Vario bel Air" vor. Ein durchweg stimmiger Auftritt, bis hin zum James-Brown-Gedächtnishemd. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.

The Day - News in Review 00:45

The Day - News in Review

Nachrichten

DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.

Die Tagesschau vor 20 Jahren 01:15

Die Tagesschau vor 20 Jahren

Dokumentation

Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst. Besondere Ereignisse, die von Nachrichtensprecher-Legenden wie Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff präsentiert wurden, waren unter anderem das dramatische Terrorjahr 1977, die Wahlen von Papst Johannes Paul II. und US-Präsident Ronald Reagan oder die "Bonner Wende", die Ablösung der Bundesregierung von Kanzler Schmidt durch den späteren "Kanzler der Einheit" Helmut Kohl.

Bob Ross - The Joy of Painting 01:30

Bob Ross - The Joy of Painting: Countryside Oval

Malerei

"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.

Space Night classics 02:00

Space Night classics: Space Cowboys - Das Apollo-Projekt

Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.

alpha-centauri 03:00

alpha-centauri: Sind die Planetenbahnen stabil?

Astronomie

Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.

Space Night 03:15

Space Night: Earth-Views (5)

Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.

alpha-centauri 04:20

alpha-centauri: Was sind Braune Zwerge?

Astronomie

Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.

Space Night 04:35

Space Night: We have to change

Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.