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TV Programm für ARD-alpha am 19.04.2026

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Prisma 18:45

Prisma

Kopftuchverbot, Sterbehilfe, religiöse Symbole im Wahlkampf: Religion und Ethik spielen in der öffentlichen Diskussion immer wieder eine zentrale Rolle. "Prisma", das neue ORF-TV-Format informiert über aktuelle Geschehnisse im Zusammenhang von Gesellschaft und Wissenschaft. Die Sendung liefert Zusammenhänge, diskutiert verschiedene Standpunkte und analysiert religionspolitische und ethische Entwicklungen im In- und Ausland. Durch die Sendung führen Judith Fürst, Konstantin Obermayr und Sandra Szabo.

Danach

RESPEKT - Demokratische Grundwerte für alle! 19:00

RESPEKT - Demokratische Grundwerte für alle!: Medien - warum die 4. Gewalt für die Demokratie so wichtig ist

Reportage

Spätestens mit dem Feldzug des US-Präsidenten Donald Trump gegen die freie Presse in den USA wird der Ton für Journalisten rauer. Sogenannte "Alternative Fakten", Fake-News, der aufkommende Rechtspopulismus und Hetz-Kampagnen in Sozialen Netzwerken sind neue Herausforderungen. Welche Gefahr davon ausgeht und wie damit umzugehen ist, beschreibt die Reportage "Medien - warum die 4. Gewalt für die Demokratie so wichtig ist". So erklärt eine Vertreterin von Reporter ohne Grenzen: Journalisten werden weltweit in ihrer Berichterstattung behindert, verfolgt und getötet. Der Grund: Unabhängige Medien stellen die Mächtigen infrage. Sie kontrollieren deren Handeln und hinterfragen deren Interessen. Nur eine informierte Öffentlichkeit kann demokratische Entscheidungen treffen, etwa in Wahlen. Im Film kommen Medienwissenschaftler wie Carsten Reinemann von der LMU München zu Wort. Er erinnert nachdrücklich daran, dass unabhängige Medien in Demokratien auch als "4. Gewalt" bezeichnet werden und erklärt warum dieses Ideal so wichtig ist. Einen Grund dafür greift auch die Rubrik "Zahlen-Fakten-Check" auf. In einem kurzen Überblick über die Geschichte der Massenmedien geht es auch um die Manipulation durch Falschmeldungen und durch Propaganda - in Zeiten von Fake-News und "alternativen Fakten" ein hochaktuelles Thema. Das wird auch im Interview mit Satiriker und Medienkritiker Philipp Walulis deutlich. Er erforscht, wie sich private Internetanbieter finanzieren und welchen Einfluss das auf die Inhalte dieser Anbieter hat. Walulis ist sich sicher: Private Internetdienste können unabhängige Medien nicht ersetzen. Zwar zeigt die Reportage, dass Kritik an den etablierten Zeitungen und Rundfunkanstalten oft berechtigt ist. "Medien - die 4. Gewalt in der Demokratie" macht aber deutlich: Ohne freie Presse und ohne freie Rundfunkanstalten ist auch schnell Schluss mit der allgemeinen Meinungsfreiheit und der alltäglichen Freiheit der Menschen.

Europamagazin 19:30

Europamagazin

Europa

Langweilige Eurokraten, staubtrockene Dossiers, nichts als ältere Herren in dunklen Anzügen? Europa ist ganz anders, auch wenn es sich nicht auf den ersten Blick erschließt. Wer bin ich, und wenn ja wie viele, dieser Berliner Sponti-Spruch beschreibt exakt die Herausforderung und die Möglichkeiten eines geeinten Europa. Diesen Prozess begleiten, fremde Mentalitäten und Perspektiven zeigen, will das Europamagazin der ARD. Mit Reportagen, Hintergrundberichten, aktuellen Beiträgen und auch Glossen werden die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten spürbar.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

California! 20:15

California!: Zwischen Utopie und Wirklichkeit

Dokumentation

Ein Streamingdienst erobert vom Silicon Valley aus die Wohnzimmer der Welt. Steve Jobs schreibt mit dem ersten Smartphone Geschichte. Der Tesla wird zum Prototypen des neuen umweltbewussten Elektroautos. Doch die Pioniertaten Kaliforniens verdecken den Preis des unbändigen Fortschritts. Schwere Erdbeben erschüttern ab 1989 die Metropolen San Francisco im Norden und Los Angeles im Süden. Die ersten Waldbrände an der Westküste deuten an, dass schwere Jahrzehnte auf das Paradies zukommen. Wieder schreibt der Staat Hollywoods seine eigene Geschichte: Mit Arnold Schwarzenegger soll ein Actionstar aus Österreich Kalifornien retten. Auch Roland Emmerich sucht und findet in den 1990er-Jahren sein Glück in Hollywood. Mit Blockbustern wie "Independence Day" und "The Day After Tomorrow" revolutioniert er nicht nur das amerikanische Kino, sondern warnt auch vor dem Klimawandel, der den Sonnenstaat immer weiter einholt. Dabei inspiriert gerade das sonnige Klima Kaliforniens Menschen zu außergewöhnlichen Dingen. Mit seinen raumschiffartigen Gebäuden in den Hollywood Hills erschafft Architekt John Lautner eine revolutionäre Idee des offenen Wohnens, dem erst Amerika, dann die Welt nacheifert. Mit Robotern aus der Zukunft wollen die Ingenieure in Pasadena nach der erfolgreichen Mondlandung in den Neunzigern auch den Weg zum Mars ebnen. Und Visionär Elon Musk hat wie einst Präsident Kennedy den ehrgeizigen Plan, noch in diesem Jahrzehnt einen Menschen zum Mars zu fliegen.

Big Boy - Auf den Spuren der Transkontinentalen Eisenbahn 21:05

Big Boy - Auf den Spuren der Transkontinentalen Eisenbahn

Freizeit und Hobby

150 Jahre nach der Fertigstellung der transkontinentalen Eisenbahnlinie, die die USA von Ost- zu Westküste verband und die Vision vom geeinten Land Wirklichkeit werden ließ, folgt die Dokumentation der größten Lokomotive der Welt auf einer Nostalgiefahrt auf ebendieser historischen Strecke. Der Union Pacific Big Boy 4014, eine Dampflokomotive der Superlative, wurde aus einem 60 Jahre andauernden Schlummer erweckt. Auf Hochglanz gebracht und auf Diesel umgerüstet, erinnert er während seiner monumentalen Fahrt entlang der transkontinentalen Eisenbahnroute daran, dass die Eisenbahn schon immer eine Schlüsselrolle in den entscheidenden Momenten der amerikanischen Geschichte spielte. Der Film folgt dem dampfenden Koloss von Omaha nach Ogden und bezeugt die Anziehungskraft, die die 6.000 PS starke Dampflokomotive auch heute noch auf Jung und Alt ausübt. Überall wo Big Boy vorbeikommt, bestaunen ihn Menschen, in deren Herzen die Dampfloks und die goldene Zeit der Dampf-Ära einen besonderen Platz haben. Dies ist nicht verwunderlich, ist es doch hauptsächlich der transkontinentalen Eisenbahnstrecke und den Dampflokomotiven zu verdanken, dass das gesamte Potenzial des großen Landes genutzt werden konnte, was letztlich erst den steilen Aufstieg der USA zur Weltmacht ermöglichte. In beeindruckenden Bildern folgt der Film der Transcontinental und kommt durch Orte wie Cheyenne und North Platte, die es ohne diese Eisenbahnroute wohl nie gegeben hätte und deren Geschichte auch untrennbar mit der des Big Boy verbunden ist. Auf der Reise durch die Mitte der USA trifft man immer wieder auf Menschen, deren Leben von diesen beeindruckenden Lokomotiven nachhaltig geprägt wurden und die eine geradezu ansteckende Faszination für diese dampfenden Riesen teilen. Konzipiert und gebaut, um die steilen Hügel der Whasatch-Kette der Rocky Mountains zu erklimmen, waren die 25 Big Boys der Union Pacific der Höhepunkt der Dampftechnik. Sie waren das Größte und Stärkste, was je auf den Schienen fuhr und prägten die Heartlands und die gesamte Geschichte der USA nachhaltig. Vor allem während des Zweiten Weltkrieges war die ungeheure Zugkraft der Big Boys unersetzlich für den Kriegstransport und so leisteten sie einen entscheidenden Beitrag im Zweifrontenkrieg der USA. Die 1941 erbauten Big Boys kamen letztlich genau zur richtigen Zeit. Doch so wichtig sie auch waren, ihnen war kein langes Leben vergönnt. Denn bereits während der Hochzeit dieser dampfenden Giganten wurde ihr Ende eingeläutet. Gegen die viel effizienteren Dieselloks hatten die arbeitsintensiven Dampfloks keine Chance mehr. Die Nostalgiefahrt des restaurierten Big Boys erinnert so an zwei entscheidende Momente der US-Geschichte, die der Nation den Aufstieg zur Weltmacht ermöglichten und untrennbar mit der Eisenbahngeschichte des Landes verwoben sind. Gerade Heute, wo wir den Übergang zu einem von alternativen Energien angetriebenem neuen Zeitalter vorantreiben, ist dies von großer emotionaler Bedeutung. Denn jeder Gezeitenwechsel ist stets von großer Verunsicherung begleitet und von einem wehmütigen Rückblick, der den Menschen Sicherheit geben soll. Sie besinnen sich darauf, woher sie kamen, was sie in schwierigen Zeiten schafften und wozu sie fähig sind, wenn sie sich auf ein gemeinsames Ziel verständigen. Alles sehr moderne Herausforderungen.

Händel - "An Occasional Oratorio" 21:50

Händel - "An Occasional Oratorio": Die Not des Landes unter der Fremdherrschaft

Konzert

Es ist beim Chor des Bayerischen Rundfunks zur Tradition geworden, regelmäßig wichtige Werke Georg Friedrich Händels in der eigenen Konzertreihe in Kooperation mit Originalklang-Ensembles zu präsentieren. Nach Werken wie Belshazzar, Alexanders Feast, dem Utrechter Te Deum oder Messiah stand in diesem Konzert mit dem "Occasional Oratorio" ein großes abendfüllendes Werk auf dem Programm. Howard Arman ist ein ausgewiesener Händel-Experte. Er wurde unter anderem mit dem Händel-Preis der Stadt Halle für seine Verdienste um Händels Werk geehrt. Mit Julia Doyle, Ben Johnson und Peter Harvey steht dem Chor des BR ein exzellentes englisches Solistenensemble zur Seite. Die Akademie für Alte Musik Berlin zählt zu den international herausragenden Spezial-Ensembles für historische Aufführungspraxis. Händels sogenanntes "Gelegenheitsoratorium" entstand 1746 in unruhigen Zeiten. Wie schon Jahre zuvor als Opernimpresario, war Händel nun auch als Oratorienveranstalter nahezu pleite. Gleichzeitig geriet König George II., der ihm eine großzügige Pension gewährt hatte, politisch und militärisch durch die Jakobiten unter Druck. Händel ergriff die "Gelegenheit", dem Regenten und der ängstlichen Bevölkerung Londons musikalischen Beistand zu leisten. Dabei bediente er sich großzügig bei eigenen Werken und stellte so etwas wie ein "Best-Of" zusammen. Das Occasional Oratorio biete großartige spätbarocke Klangentfaltung, virtuose und farbenreiche Musik.

Capriccio 22:50

Capriccio

Magazin

Das Kulturmagazin im BR Fernsehen

Pop Secret Stories 23:20

Pop Secret Stories: Vom Disney-Star zur Fashion-Ikone: Zendayas modische Inszenierung

Magazin

Mode ist niemals einfach nur Kleidung. Das zeigt Pop Secret in dieser Folge am Beispiel von Zendaya. Um sich von ihrem Disney-Image zu lösen, inszenierte sich die Schauspielerin bewusst mit auffälligen, strategisch gewählten Outfits - unterstützt von Stylist Law Roach - mit Erfolg! Ihr "Method-Dressing", also Looks, die wie Rollen gedacht sind, inspiriert längst auch andere in Hollywood und macht sie zu einer der einflussreichsten Frauen der Branche.

California! 23:35

California!: Zwischen Utopie und Wirklichkeit

Dokumentation