04:45
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
05:00
Die Welt von morgen
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
"C'est ça, la vie" so ist das Leben von Philippe, dem Pariser Architekten, Martine, der Polizistin in Caen oder von Anne, Rechtsanwältin in Genf. "C'est ça, la vie" zeigt 26 Porträts von Menschen, die in Frankreich, Belgien, Luxemburg und der Schweiz leben und in den verschiedensten Berufen tätig sind. Sie zeigen uns ihre Stadt und ihren Arbeitsplatz, stellen ihre Familien vor und erzählen von ihren Hobbies. Natürlich wird in "C'est ça, la vie" nur Französisch gesprochen. Anouk Charlier führt durch die Sendereihe und hilft mit ihren Erläuterungen, Land und Leute besser zu verstehen.
06:30
Der 39-teilige Französischkurs "Bon Courage" richtet sich an Anfänger oder dient zur Auffrischung von Sprachkenntnissen. Der Kurs bringt nicht nur die französische Sprache, sondern auch die Lebensart der Franzosen näher.
07:00
Mit dem Programm "GRIPS" vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:15
Mit dem Programm "GRIPS" vermittelt ARD-alpha eine umfassende Grundbildung und das Basiswissen für die Prüfung zum Hauptschulabschluss und zum Quali. Die Lektionen sind praxisorientiert und zeigen im Alltag, wie das Wissen angewendet wird. Vor Ort erklären junge Hauptschullehrer in einem Lerndialog mit Schülern die einzelnen Lernschritte. Das Programm deckt in der ersten Stufe in jeweils rund 40 Lektionen die Grundlagen in Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Die Fernsehfilme werden im Internet (ARD-alpha.de/grips) zu einem neuartigen Lernprogramm erweitert, das die Stärken des Films mit interaktivem Lernen und Üben kombiniert. Die Kernzielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die diese Abschlüsse nachholen wollen. Die zweite Zielgruppe sind Schüler, Lehrer und Eltern, die das Angebot als Unterrichtsbegleitung nutzen wollen. Das Angebot richtet sich zugleich an alle Bildungsinteressierten, die ihr Wissen auffrischen bzw. vertiefen wollen.
07:30
Pressetext Tolle Technik - Rettung aus der Luft! Wo das wirklich der Fall ist, will sich Willi heute genauer anschauen. Es geht um spannende Flugobjekte, die Menschen dabei helfen, für Sicherheit zu sorgen. Zunächst ist Willi in Marlishausen in der Nähe von Erfurt unterwegs. Hier trifft er Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. Stefan und seine Kollegen und Kolleginnen arbeiten normalerweise am Boden - außer, wenn sie auf eine Leiter klettern :. Seit einiger Zeit werden sie aber von einem ferngesteuerten "Mini-Ufo" unterstützt: Es hat acht Rotoren und eine Kamera, deren Bilder auf einen Monitor zu den Helfern gefunkt werden. Das Mini-Ufo wird dorthin gelenkt, wo Menschen nicht gut hin kommen oder es für sie zu gefährlich wird, zum Beispiel in den Trümmern eines eingestürzten Hauses. Dank der Kamera können die Helfer dennoch sehen, was los ist. Vor allem für die Arbeit der Rettungshundestaffel ist das Ufo ein guter Kollege. Wie genau das Team aus Tier und Technik funktioniert, erfährt Willi bei einem spannenden Wettkampf: Suchhund gegen Mini-Ufo. Eine der Feuerwehrfrauen hat sich in einem Übungsgelände unter einem Trümmerhaufen versteckt. Suchhund und Such-Ufo werden gleichzeitig losgeschickt, um die vermisste Person zu finden. Auf die Plätze, fertig, los! Als nächstes ist Willi unterwegs zu Frank, der bei der europäischen Weltraumbehörde ESA in Darmstadt arbeitet. Sein hilfreiches Flugobjekt ist der Erdbeobachtungssatellit ENVISAT. Der umrundet die Erde in 800 Kilometern Höhe, kann aber trotzdem scharfe Fotos von der Erde machen, die bei Frank und seinen Kollegen landen. Willi staunt nicht schlecht: Die Bilder eines Großbrandes in Kalifornien zeigen, wo genau die schlimmsten Brandherde liegen und die Feuerwehr hinfahren muss. Und die Aufnahmen einer Ölpest helfen, voraus zu sagen, welche Strände bedroht sind. So kann gezielt Mensch und Natur geholfen werden! Die Polizei in Brandenburg ist auch mit einem besonderen Flugobjekt unterwegs, einem Gyrocopter, auch Tragschrauber genannt. Sieht so ähnlich aus wie ein Helikopter, ist aber keiner und kostet vor allem viel weniger. Die Polizisten nutzen ihn zum Beispiel, um den Verkehr zu beobachten. Deutet sich ein Stau an, können sie Meldung an die Zentrale machen, die wiederum die Verkehrswarnung an die Radiostationen weitergibt. Toll, dass Hilfspolizist Willi auch auf Erkundungstour gehen darf. Guten Flug, Willi! "Willi wills wissen" ist eine Produktion der megaherz film und fernsehen im Auftrag des Bayerischen Rundfunks. Mit Willi Weitzel. Regie Jutta Schön/Arne Sinnwell, Kamera Stefan Schindler, Producer Petra Schäfer, Produzenten Franz X. Gernstl, Fidelis Mager, Redaktion BR Birgitta Kaßeckert.
07:55
Die Schafe schmeißen für Timmy eine Geburtstagsparty. Doch dann sitzen plötzlich alle vor dem Fernseher. Außerdem bekommt Shaun Besuch von einem Außerirdischen, mit dem es auch sehr lustig werden kann.
08:00
Ob ein Stoff fest, flüssig oder gasförmig ist, hängt von seiner Temperatur ab. Allerdings "kochen" viele Stoffe schon weit unter dem Gefrierpunkt, während andere auch im glühenden Hochofen nicht schmelzen. In der fünften Folge der neuen Schulfernsehreihe zur Wärmelehre geht es um Alltagserfahrungen etwa beim Kochen in der Küche, aber auch um die abenteuerliche Welt der sehr tiefen und sehr hohen Temperaturen. Und wer will, kann am Schluss wieder Tobi Tüftler bei der Lösung einer kniffligen Aufgabe helfen.
08:15
Säuren werden von der Waschmittelindustrie als Reinigungsmittel angeboten. Beim Hausputz helfen Säuren bei der Entfernung von Kalkrändern in Waschbecken. Auch bei der Konservierung von Lebensmittel wie Sauerkraut oder bei der Produktion von Joghurt kommen diese chemischen Verbindungen zum Einsatz. Spielszenen wechseln sich ab mit Realszenen aus Industriebetrieben und Trickfilmsequenzen. In der Autobatterie ist Schwefelsäure nötig, damit Strom entsteht. Der Film zeigt auch die Wirkung von Säuren auf Metalle und organische Stoffe in Laborexperimenten. Im Trickfilm werden diese chemischen Vorgänge veranschaulicht. Auch auf die Entstehung des "Sauren Regens" wird eingegangen. Ein Industriebetrieb stellt aus Schwefelsäure einen Dünger für die Landwirtschaft her.
08:30
08:45
10:00
Mit Tipps für die Gartenpraxis und die Gestaltung von Gärten, Terrassen und Balkonen. Einen Schwerpunkt bilden Berichte über Pflanzen und Filme über die schönsten Gärten der Welt.
10:30
11:00
Winter im Klostertal - Im Naturschnee-Skigebiet am Sonnenkopf nimmt Moderatorin Annette Krause bei der mehrfachen Freeride-Weltmeisterin Nadine Wallner einen Kurs im Tiefschneefahren. Eine Alternative zum Skifahren ist die Schneeschuhwanderung mit Wanderführerin Caroline Mark auf den Aussichtsberg Mutjöchle. Von hier hat man einen grandiosen Blick auf die Vorarlberger Bergwelt und auf das Klostertal. Mit dem Bau der Arlbergbahn und des Eisenbahntunnels vor mehr als 100 Jahren wurde die Region zur Hauptverkehrsader zwischen Ost und West. Annette Krause begleitet die Männer der Eisenbahn-Feuerwehr auf ihrem Löschzug bei der Fahrt in den mehr als zehn Kilometer langen Tunnel zu einer Rettungsübung. Stuben am Arlberg gilt nicht nur als Wiege des Skisports. Hier treffen sich einmal im Jahr Snowboarderinnen und Snowboarder aus aller Welt zu einem legendären Rennen. Paul Gruber, einer der Snowboard-Pioniere, vermittelt Annette Krause die Faszination an diesem Sport. Ziel der Expedition ist die auf 2.288 Meter gelegene Ulmer Hütte, in der Annette Krause auf viele Urlauberinnen und Urlauber aus dem Südwesten trifft.
11:45
Aus was besteht eigentlich die Welt? Dieser uralten Menschheitsfrage geht diese 16-teilige Sendereihe nach. Wie immer versteht es Harald Lesch, den Zuschauern auf unterhaltsame Weise auch die kompliziertesten Fragen zu beantworten. Die Sendereihe schlägt einen kultur- und naturwissenschaftlichen Bogen von den alten griechischen Philosophen, die mit ihrer Lehre von den vier Elementen und den Atomen den Grundstein für eine rationale Auseinandersetzung mit der Natur legten, bis zur modernen Lehre der Elementarteilchen und fundamentalen physikalischen Wechselwirkungen. Die Filme zeigen, welche Bedeutung den alten Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde in der modernen Wissenschaft und Forschung zukommt. Woher bekommt die Sonne ihre Energie? Was ist Wasser? Was ist eine Atmosphäre? Wandern die Kontinente und wird Bayern in 20 Millionen Jahren immer noch existieren? Jedenfalls nicht so, wie es heute aussieht: Die Sendereihe wurde in bayerischer Bilderbuchlandschaft gedreht und wartet mit Bildern atemberaubender Naturschönheit auf, aber durch den Zusammenstoß der Erdplatten wird sich an den Drehorten in wenigen Jahrmillionen voraussichtlich ein Gebirge von der Höhe des Himalaya aufgetürmt haben… Die ARD-alpha-Zuschauer kennen Harald Lesch auch aus Sendungen wie "alpha-Centauri", "Denker des Abendlandes", "Lesch & Co" sowie "Alpha bis Omega". Harald Lesch ist seit 1995 Professor für theoretische Astrophysik an der LMU München, er lehrt Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München und ist Leiter der Universitätssternwarte. Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. Im Jahr 2005 wurde Harald Lesch für seine Sendungen mit dem "Communicator-Preis" geehrt, dem "Oscar" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.
12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
Intelligent trainieren statt auspowern! Fit in den Sommer mit TELE-GYM! Das Bayerische Fernsehen startet ab 20. März 2013 innerhalb der TV-Serie "TELE-GYM" mit der neuen Staffel "Gesund & Schön - Funktionelles Figurtraining". Jugendliches Aussehen und ein straffer Körper hat wenig mit den Pfunden zu tun, die man auf den Rippen hat. Vielmehr kommt es darauf an, dass die Proportionen stimmen. Das erreichen wir, indem wir nicht einzelne Muskeln, sondern ganze Muskelketten und somit Bewegungsabläufe trainieren. Dieses kurzweilige, effektive Gesundheits- und Figurtraining legt sehr viel Wert auf die Stärkung der tiefen Muskulatur. Eine gut trainierte Tiefenmuskulatur stabilisiert und schützt unsere Gelenke bei jeder Bewegung. Damit sind wir auf all unsere Alltagsaufgaben optimal vorbereitet. Wir verbessern unsere Haltung, vergrößern unser Lungenvolumen, stärken unseren Schultern, formen die Taille und das Gesäß, straffen den Bauch und die Oberschenkel. Durch das gezielte sensomotorische Training treten wir sportlicher und jugendlicher auf. Das Gleichgewichts- und Reaktionstraining lässt uns sicher und nicht unbeholfen erscheinen. Wir stehen mit einer festen "Mitte" im Leben! Das funktionelle Training ist abwechslungsreich, schult alle Sinne und sorgt dafür, dass Sie reaktionsschnell und wach bleiben. Eine stabile und feste Mitte lässt uns sicher und selbstbewusst auftreten - das sorgt für eine jugendliche und erfolgreiche Ausstrahlung im Alltag. Geben Sie Ihrem Körper den Powerkick, den er braucht um gesund, leistungsfähig und attraktiv zu bleiben. 15 Minuten täglich reichen vollkommen aus! Wer ist Gabi Fastner? Gabi Fastner ist weltweit bekannt durch ihre millionenfach gesehenen Trainingsvideos auf YouTube. Viele kennen sie auch von ihren Fortbildungen und Workshops auf Kongressen. Sie ist staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin und unterrichtet seit 15 Jahren täglich in ihrem eigenen Sport- und Gymnastikstudio in Bad Tölz. Ihr umfangreiches Fachwissen gibt sie auch als Dozentin an einer Schule für angehende Gymnastiklehrer weiter. In den letzten Jahren hat sie mehrere Trainingsgeräte und Konzepte entwickelt, darunter TOGU Brasil® und Brasil® Workout.
13:15
13:30
Die Welt von morgen
14:00
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
14:45
In starken Bildern und spannenden Geschichten berichtet "Euromaxx" über Europa: Architektur und Abenteuer, Kunst, Kultur und Kulinarik, Länder und Lifestyle, Mode und Musik, Promis und Passionen. Diese Vielfalt präsentiert das TV-Magazin einmal wöchentlich : 26 Minuten mit interessanten Reportagen, Berichten und Porträts. Denn "Euromaxx" entdeckt überall in Europa ungewöhnliche Themen und überrascht die Zuschauer immer wieder mit starken Geschichten. "Euromaxx" ist Fernsehen für Genießer! Mit "Euromaxx" produziert die DW als erster Fernsehsender überhaupt ein vollwertiges Fernsehmagazin, das über Lebensart und Kultur in Europa berichtet. Damit präsentiert das deutsche Auslandsfernsehen den Zuschauern in aller Welt das moderne Deutschland als Teil des sich vereinenden Europas und unterstreicht einmal mehr seine Mittlerfunktion im internationalen Dialog.
15:10
15:15
Gerade im Winter mögen es die meisten von uns mollig warm. Das macht es dem Körper leichter, seine Kerntemperatur von 36,5 bis 37,5° C zu halten. Und nur mit dieser Kerntemperatur können alle Stoffwechselabläufe optimal funktionieren, kann der Körper reibungslos denken und agieren. Doch so sehr wir Wärme lieben, eigentlich ist unser Körper deutlich gesünder und leistungsfähiger, wenn er ständig wechselnden Temperaturen und vor allem Kältereizen ausgesetzt ist. In der aktuellen Forschung gibt es mittlerweile viele Erkenntnisse, aber auch noch offene Fragen, wie Kälte auf den menschlichen Körper wirkt und wie wir sie für unsere Gesundheit nutzen können. Die Dokumentation erzählt, wie wir alle - jenseits von Spitzensport und Extremerlebnissen - von Kälte profitieren und unseren Körper an niedrigere Temperaturen gewöhnen können. Die Autoren treffen u. a. die Lagerarbeiterin Katarzyna, die in einem Tiefkühllager bei minus 22° C in Acht-Stunden-Schichten der Kälte trotzen muss. Wie gelingt ihr das und welche Rolle spielt ihr individuelles Kälteempfinden dabei? Begleitet wird auch die Extremschwimmerin Deniz Kayadelen bei ihren Vorbereitungen für die Durchquerung des Ärmelkanals. Wie ist das zu schaffen: mehr als 33 Kilometer in nur 17° C kaltem Wasser? Was passiert in ihrem Körper? Der Kraftverlust der Muskulatur ist beträchtlich und geht schnell. Die Weiterleitung von Erregungsmustern gelingt immer schlechter. Das kann dazu führen, dass schon nach 15 Minuten in Wasser unter 15° C die gesamte Koordination der Schwimmbewegungen versagt und die Person ertrinkt. Aber Deniz Kayadelen versucht ihren Körper so zu trainieren, dass er seine Temperatur immer besser halten kann. Wie das gelingen kann, dazu forscht u. a. Dr. Erich Hohenauer von der University of Applied Sciences and Arts of Southern Switzerland. Besonders interessiert ihn auch die Frage, ob Kältereize tatsächlich das Immunsystem stärken. Dazu führt er Untersuchungen mit normalen, aber auch kälteerprobten Proband*innen durch. Einer davon ist der Biohacker Rolf Duda. Er wandert in Badehose durch Schneelandschaften und geht regelmäßig Eisbaden. Nach einem traumatischen Erlebnis änderte er sein Leben und erfuhr durch sein Kältetraining Heilung und mentale Stärkung. Seine Erfahrungen damit gibt er mittlerweile in Kursen an andere Menschen weiter. Aber wie gelingt die mentale Stärkung? Auch hier gibt es neue Forschungserkenntnisse aus der Psychologie. Im Spitzensport wird die Kältetherapie ebenfalls immer öfter eingesetzt. Der Diskuswerfer Christoph Harting, Olympia-Sieger von 2016, sitzt unter ärztlicher Leitung täglich in der Kältekammer bei minus 110° C. Damit soll seine Fähigkeit zur körperlichen Regeneration gesteigert werden und auch kleinere Verletzungen wie Muskelfaserrisse heilen schneller, weil Körper und Extremitäten besser durchblutet werden.
16:00
Neu auf ARTE: "42 - Die Antwort auf fast alles" ist die neue Wissensserie von ARTE, die durch große und kleine Fragen der Menschheit navigiert, originell, assoziativ, um die Ecke gedacht und getragen von einer prägnanten Stimme: Nora Tschirner macht sich Gedanken, sammelt Informationen, ordnet Material und gibt uns den Durchblick.
16:30
Feuer, Wasser, Erde und Luft sind die vier Elemente. Stimmt diese Aussage noch heute? Wie sehen Wissenschaftler die Aufteilung der Welt? Die Sendung geht neuesten Forschungsansätzen nach.
16:45
17:30
Ein Film von M. Bergholz, J. Lukaszevicz, S. Barfuß und E. Reichhardt Einzigartig, waldreich und Millionen von Jahre alt. Das sind unsere Mittelgebirge. Plattentektonik oder vulkanische Aktivität haben sie in den Himmel wachsen lassen. Und seither leben wir mit ihnen. Mit ihren Gesteinen, ihrer erkalteten Lava, ihren Pflanzen, Gipfeln, ihren Tieren und ihren Besonderheiten. In Hessen ist die landschaftliche Vielfalt besonders groß; die Basaltvorkommen sind die größten in Europa. Der Vogelsberg hat ein ganzes Meer davon. Das Vulkanmassiv mit seinen erkalteten Lavaströmen besticht aber auch durch Bergkuppen, Wälder und Fachwerkstädte. Genau wie der Taunus, das zweithöchste Mittelgebirge Hessens. Hier ist der Quarzit zuhause. Ein extrem hartes Gestein, das unter großem Druck entstanden ist. Die Geografin Christiane Berger erforscht es seit Jahrzehnten mit Leidenschaft und interessiert sich für die ganz frühe Besiedlung durch die Kelten. Nach deren Blütezeit kamen die Römer, deren frühere Präsenz mit dem Taunus fest verbunden ist. Das Römerkastell Saalburg und der Limes, UNESCO-Welterbe, sprechen Bände. Im Odenwald waren die Römer auch. Das Felsenmeer, eines der meistbesuchten Ausflugsziele, nutzen die Römer als Steinbruch. Burgen und unzählige Sagen prägen den Odenwald. Ein verwunschener Ort, den Förster Tobias Kaufmann klimaresistent machen möchte, auch wenn die Natur dort noch gut intakt ist. Auch in Nordhessen, im Habichtswald, sind Natur, Mythos und Geschichte eng miteinander verbunden. Etwas offener von der Optik zeigen sich der Knüll und die Rhön. Das Land der offenen Ferne wird letztere auch genannt und sie beherbergt Hessens höchsten Berg: die Wasserkuppe. Paradies für Segelflieger und Sternengucker und im Winter lockt der Schnee. Im Kellerwald am Edersee dagegen kann man so richtig zur Ruhe kommen. Sein Zauber erwächst aus der Stille und dem Gefühl, einem Wald zu begegnen, der vielerorts längst verschwunden ist. Naturfotograf Ulrich Müller fängt dieses Phänomen auf seinen Streifzügen regelmäßig ein. Unsere Mittelgebirge - wir begeben uns auf Spurensuche. Was macht diese Landschaften aus? Wie lebt es sich mit ihnen? Eine bergige Faszination in Hessen.
18:15
Fragen rund um die Gesundheit wird auf den Grund gegangen, und von den Moderatoren anschaulich aufbereitet. Dabei geht es unter anderem um Heilmittel, Ernährung und Kosmetikprodukte.
18:45
19:30
Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Saftig grüne Almwiesen, blau glitzernde Seen, goldgelb leuchtende Bäume und die schiefergrauen Dolomiten mit schneeweißen Gipfeln: Im herbstlichen Südtirol genießt Tamina Kallert die farbenfrohe Natur, die ihr atemberaubende Panoramen beschert. Ihre Reise durch die nördlichste Provinz Italiens beginnt auf dem Kronplatz, dem Hausberg von Bruneck, und endet im mediterranen Meran, wo ihr Kaiserin Sisi auf Schritt und Tritt begegnet. Unterwegs lernt sie traditionsbewusste und fortschrittliche Südtiroler kennen: In St. Ulrich im Grödnertal fährt sie mit einem jungen, innovativen Holzkünstler auf die Seiser Alm, die Größte ihrer Art in Europa; im Gardatal wandert sie zusammen mit zwei Musikerinnen, die sich von den ladinischen Sagen ihrer Heimat inspirieren lassen; im touristisch wenig erschlossenen Sarntal hilft sie bei der Latschenkiefer-Ernte und sieht bei der Öl-Produktion zu. Emotional wird der Moment, wenn Tamina Kallert in Bozen dem tiefgefroren Ötzi in seiner dunklen Eiskammer begegnet. Moderne Architektur in 2.275 Metern Höhe: Das Corones Museum von Reinhold Messner auf dem Gipfel des Kronplatz ist in den Gipfel hinein gebaut - und gewährt großartige Ausblicke auf die Dolomiten. Schon vor 150 Jahren wurde in St. Ulrich im Grödnertal eine Hochschule für Holzhandwerker eröffnet. Tamina Kallert trifft einen jungen Holzschnitzer, der den traditionellen Stil weiterentwickelt hat und seine modernen Figuren mit Material aus der Natur veredelt. In Bozen sprechen dreiviertel der Menschen italienisch, und überall in der Landeshauptstadt ist ein südländisches Flair zu spüren - ganz besonders auf dem Markt. Alte Häuser stehen neben ganz modernen, in den mittelalterlichen Laubengängen haben sich schicke Boutiquen angesiedelt, und Ötzi, der Mann aus dem Eis, hat eine hochtechnisierte Ruhestätte gefunden. Das mediterrane Klima in Südtirol und ein jahrhundertealtes, künstliches Bewässerungssystem bringen den Familienbetrieben in Europas größtem Äpfel- und kleinstem Wein-Anbaugebiet gute Ernten. Und entlang der so genannten Waale, durch die das Wasser von den Bergen fließt, verlaufen schöne Wanderwege. Auf der Südtiroler Weinstraße fährt Tamina Kallert nach Völlan zum Keschntfestl - zum Kastanienfest, bei dem Brauchtum großgeschrieben wird.
21:00
Gebärdensprach-Avatare sollen mittels KI die digitale Teilhabe tauber und schwerhöriger Menschen erleichtern. Wie bringt man einer KI die Gebärdensprache bei? Was erhofft man sich davon und wo liegen die Probleme? Darüber spricht Iris Meinhardt mit ihren Gästen. Die Hamburger Linguistik Professorin Liona Paulus hat sich auf die sprachlichen Besonderheiten der Gebärdensprache spezialisiert, während Mathias Schäfer aus Berlin ganz praktisch an der Entwicklung von Gebärdensprach-Avataren arbeitet. Arun Mariavilasm ist Mitglied im Deutsche Gehörlose Jugend e.V. und bringt die Wünsche und Forderungen der tauben Jugend in die Runde. Das Studiogespräch wird in Deutscher Gebärdensprache geführt und für hörende Zusehende von Simultandolmetschern übersetzt.
21:45
Ein kurzer Befehl und schon ist das Bad in romantisches Licht getaucht, eine einfache Anfrage und schon hält man das richtige Zugticket in der Hand, eine knappe Aufforderung und schon steuert das Auto selbstfahrend von München nach Berlin, - das alles ohne nerviges Tippen - und in DGS. Es ist die Vision einer modernen, digitalen Welt auch für gehörlose Menschen. Kann das Wirklichkeit werden? Kann künstliche Intelligenz Gebärdensprachnutzern neue Chancen für eine barrierefreie Kommunikation und mehr digitale Teilhabe bringen? Sehen statt Hören ist auf der Suche nach Antworten. Ob Sprachassistenten, Chatbots oder Avatare: Die Digitalisierung unserer Gesellschaft ist in vollem Gange, und durch neue gesetzliche Vorgaben steigt der Druck auf Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft, auch in der digitalen Welt Barrieren abzubauen. Drei Modellprojekte tüfteln dazu an unterschiedlichen Lösungen, die alle eines gemeinsam haben: sie versuchen, Künstliche Intelligenz zu nutzen. Sind sie damit erfolgreich, hieße das auch: Neue digitale Lösungen für Gebärdensprachnutzer:innen.
22:15
Digitale Technologien sind allgegenwärtig. Sie haben den Alltag verändert und die Kommunikation deutlich verbessert. Besonders Apps auf dem Smartphone tragen zur "digitalen Barrierefreiheit" der Gebärdensprachnutzer bei. Doch wie weit ist die Technologie schon? Sehen statt Hören hat nachgefragt... Für den richtigen Weg schnell einen Blick aufs Navi werfen. Eine WhatsApp tippen, wenn man sich verspätet. Und online für das Referat recherchieren. Ein Tag ohne Smartphone, Tablet und Co ist für die allermeisten heute unvorstellbar. Doch wie war das früher? Balthasar und sein Freund Danny machen ein Experiment - und sind einen Tag lang offline. Für beide zunächst unvorstellbar und ein großes Experiment. Doch am Ende des Tages können Balthasar und Danny ein positives Fazit ziehen: Ohne Smartphone geht man mit offeneren Augen durch die Welt, man ist näher an seinen Mitmenschen, kommunikativer, spontaner und intensiver. Und für jedes Problem gibt es auch eine alternative Lösung. Dennoch steht für beide fest: Bequemer und unkomplizierter ist es aber schon mit dem Smartphone.
22:45
Hörgeschädigte Kinder von hörenden Eltern werden überwiegend mit CI und Hörgeräten versorgt - denn sie sollen in Lautsprache kommunizieren. Doch funktioniert das? "Die Forschung zeigt: Im Vergleich zu hörenden Kindern bleibt für 30 bis 50 Prozent der Kinder, die mit CI oder Hörgeräten versorgt sind, das Risiko bestehen, dass sie in ihrem Lautspracherwerb verzögert sind oder dass sie Lautsprachstörungen haben", weiß Prof. Claudia Becker von der Berliner Humboldt-Universität. Zudem wurde bei ihnen die Gebärdensprache nicht selten vernachlässigt. Wenn das mit der Sprache jedoch nicht klappt, hat das ebenfalls negative Folgen für andere Entwicklungsbereiche: Ein verzögerter Spracherwerb kann auch zu Verzögerungen im kognitiven sowie im sozial-emotionalen Bereich führen. Doch was tun? Schließlich sollen alle Kinder, egal ob taub, schwerhörig oder hörend, die bestmögliche Förderung erhalten. Der Lösungsansatz: eine zweisprachige, also bilinguale-bimodale Erziehung in Deutsch und Deutscher Gebärdensprache. Neue Förderkonzepte und Modellprojekte mit umfangreichen Unterrichtsmaterialien werden bereits in drei verschiedenen Projekten unter Federführung der Humboldt-Universität an mehrere Schulen, in der Frühförderung und in Familien getestet. Die besondere Herausforderung dabei ist die Vielfalt der Kinder: Sie bringen unterschiedliche Gebärdensprachen und Lautsprachen mit - von DGS bis zur arabischen Gebärdensprache und den unterschiedlichsten Lautsprachen, je nach Elternhaus. Deshalb müssen die Unterrichtsmaterialien mehrsprachig sein - mehrere Gebärdensprachen und mehrere Lautsprachen.
23:15
Ein expressionistisches Stummfilm-Märchen in Gebärdensprache: Die gehörlose Alice befreit die Welt vom bösen Zauberer, der Gehörlose zu hörenden Mutanten macht.
23:30
Aus einem einvernehmlichen Flirt backstage nach einem Konzert wird für Tabea ein Albtraum: Ein Bandmitglied wird im Laufe des Abends übergriffig und ignoriert sogar ihr "Nein". Fast ein Jahr nach dem Tag, der ihr Leben verändert hat, kehrt Tabea zurück an den Ort des Geschehens und spricht mit Lisa-Sophie über die psychischen aber auch die körperlichen Folgen sexualisierter Gewalt. Wie findet man nach einem traumatischen Erlebnis den Weg zurück ins Leben und lernt, dem eigenen Körper wieder zu vertrauen? Die psychologische Psychotherapeutin Dr. Eva Herzog von der LMU München erklärt zudem die automatischen Schutzreaktionen des Körpers wie Erstarren ("Freezing") und wie Heilung gelingen kann.
23:50