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Hörgeschädigte Kinder von hörenden Eltern werden überwiegend mit CI und Hörgeräten versorgt - denn sie sollen in Lautsprache kommunizieren. Doch funktioniert das? "Die Forschung zeigt: Im Vergleich zu hörenden Kindern bleibt für 30 bis 50 Prozent der Kinder, die mit CI oder Hörgeräten versorgt sind, das Risiko bestehen, dass sie in ihrem Lautspracherwerb verzögert sind oder dass sie Lautsprachstörungen haben", weiß Prof. Claudia Becker von der Berliner Humboldt-Universität. Zudem wurde bei ihnen die Gebärdensprache nicht selten vernachlässigt. Wenn das mit der Sprache jedoch nicht klappt, hat das ebenfalls negative Folgen für andere Entwicklungsbereiche: Ein verzögerter Spracherwerb kann auch zu Verzögerungen im kognitiven sowie im sozial-emotionalen Bereich führen. Doch was tun? Schließlich sollen alle Kinder, egal ob taub, schwerhörig oder hörend, die bestmögliche Förderung erhalten. Der Lösungsansatz: eine zweisprachige, also bilinguale-bimodale Erziehung in Deutsch und Deutscher Gebärdensprache. Neue Förderkonzepte und Modellprojekte mit umfangreichen Unterrichtsmaterialien werden bereits in drei verschiedenen Projekten unter Federführung der Humboldt-Universität an mehrere Schulen, in der Frühförderung und in Familien getestet. Die besondere Herausforderung dabei ist die Vielfalt der Kinder: Sie bringen unterschiedliche Gebärdensprachen und Lautsprachen mit - von DGS bis zur arabischen Gebärdensprache und den unterschiedlichsten Lautsprachen, je nach Elternhaus. Deshalb müssen die Unterrichtsmaterialien mehrsprachig sein - mehrere Gebärdensprachen und mehrere Lautsprachen.
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Ein expressionistisches Stummfilm-Märchen in Gebärdensprache: Die gehörlose Alice befreit die Welt vom bösen Zauberer, der Gehörlose zu hörenden Mutanten macht.
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Aus einem einvernehmlichen Flirt backstage nach einem Konzert wird für Tabea ein Albtraum: Ein Bandmitglied wird im Laufe des Abends übergriffig und ignoriert sogar ihr "Nein". Fast ein Jahr nach dem Tag, der ihr Leben verändert hat, kehrt Tabea zurück an den Ort des Geschehens und spricht mit Lisa-Sophie über die psychischen aber auch die körperlichen Folgen sexualisierter Gewalt. Wie findet man nach einem traumatischen Erlebnis den Weg zurück ins Leben und lernt, dem eigenen Körper wieder zu vertrauen? Die psychologische Psychotherapeutin Dr. Eva Herzog von der LMU München erklärt zudem die automatischen Schutzreaktionen des Körpers wie Erstarren ("Freezing") und wie Heilung gelingen kann.
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