18:45
Schätzungsweise jeder fünfte bis sechste Erwachsene ist einmal im Leben von Depressionen betroffen. Obwohl in den sozialen Medien Mental Health einen regelrechten Hype erfährt: Die Scham ist immer noch groß - und das Wissen um die Erkrankung gering. Wissenschaftsjournalist Frank Seibert trifft Betroffene, Therapeutinnen, Ärzte und Forschende und fragt nach: Wie gut lässt sich eine Depression erkennen, diagnostizieren und behandeln? Und wie kann es gelingen, da wieder herauszukommen? Sind KI und Chatbots bereits so weit, dass sie Therapien ersetzen können?
19:30
Ausgebremst: Frauen in der Wissenschaft Frauen sind in der Wissenschaft weiterhin deutlich seltener in Führungspositionen vertreten. Auf dem Weg zur Professur begegnen sie strukturellen Hürden: ungleichen Fördermöglichkeiten, unbezahlter Mehrarbeit, familienunfreundlichen Rahmenbedingungen und fehlenden Vorbildern. Der Beitrag zeigt, warum diese Ungleichheiten bestehen - und welche Veränderungen notwendig sind, damit gleiche Karrierechancen in der Forschung endlich Realität werden. Inklusion, die inspiriert: Die erste Para-WG der Schweiz Hier leben Studierende mit und ohne Behinderung zusammen, um Barrieren im Alltag sichtbar zu machen. Die erste Para-WG der Schweiz ermöglicht einen direkten Austausch zwischen Betroffenen und angehenden Entwickler*innen. So bewirkt dieses Projekt des Paraplegiker-Zentrums Nottwil und der ETH Zürich praxisnahe Impulse für alltagstaugliche Hilfsmittel - und veränderte Perspektiven, damit neue Ideen genau dort entstehen, wo sie gebraucht werden. Flammschutzmittel: Endlich recyclebar Brandschutz rettet Leben, doch oft auf Kosten unserer Umwelt. Ein neuartiges, recycelbares Brandschutzmaterial löst diesen Widerspruch nun auf: Forschende der Schweizer EMPA entwickelten ein flammenhemmendes Epoxidhart, das Sicherheit vor Flammen bietet und gleichzeitig wertvolle Ressourcen schont. Neue Schutzräume: Einfache Steinhaufen helfen bedrohten Wildtieren In intensiv genutzten Agrargebieten fehlen vielen Tieren geeignete Rückzugsorte. Forschende der Universität Bern testen deshalb künstlich angelegte Stein- und Asthaufen. Erste Ergebnisse zeigen: Schon einfache Kleinstrukturen können messbar zur Förderung der Biodiversität beitragen. Ameisen-Scans: Wie KI die Artenvielfalt entschlüsselt Mit "Antscan" haben Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie KIT die weltweit größte digitale 3D-Datenbank von Insekten aufgebaut - zunächst mit Fokus auf Ameisen. Hochauflösende Bildgebung kombiniert mit KI verknüpft erstmals feinste anatomische Strukturen mit ökologischen und genetischen Daten. So lassen sich Formenvielfalt und Klimaeinflüsse präziser analysieren - ein wichtiger Schritt hin zu einem gezielteren Schutz der Biodiversität. Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Lange Traumstrände, üppiger Dschungel, faszinierende Vulkane und heiße Quellen, dazu eine artenreiche Fauna und Flora: das alles in einem friedlichen, demokratischen Land, das auch den Namen "Schweiz Mittelamerikas" trägt. Costa Rica ist in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes. Als Reiseziel lockt es vor allem mit seiner Natur und weiß auch um den Wert dieser Ressource. Rund ein Viertel des Landes stehen unter Naturschutz. Das Land zwischen den zwei Ozeanen bietet auf kleiner Fläche - Costa Rica ist nur wenig größer als Niedersachsen - eine enorme Fülle unterschiedlicher Lebensräume und zeigt, dass Urwald nicht gleich Urwald ist: Es gibt hier immergrüne Regenwälder, Nebelwälder oder auch Trockenwälder, wie an der Pazifikküste. In jedem dieser Urwälder lässt sich die Natur ganz nah erleben, im Monteverde Nationalpark etwa auch auf Wipfelhöhe im Rahmen einer Wanderung auf Hängebrücken. Klimatisch kann man Costa Rica auch auf ganz unterschiedliche Weise erleben. Während die Westküste des Landes während der Trockenzeit ein für Mitteleuropäer durchaus angenehmes Klima aufweist, zählt die Ostküste zu den immer feuchten Regionen. Dafür bieten die Orte und Kleinstädte typisch karibisches Leben - mit Reggae-Musik, leckerem Essen und ganz viel Gelassenheit ...
21:00
Y-Reportage aus einer fast frauenfreien Zone: In keiner anderen Branche arbeiten so wenige Frauen wie im Baugewerbe. Aber da gibt es noch Julia, Frieda, Sally und Anna. Sie arbeiten als Maurerin, Zimmerin, im Straßen- und Hausbau. Alle vier Frauen verbindet die Liebe zu ihrem Beruf - und Erfahrungen mit Sexismus. Wie behaupten sie sich gegen Machos? Und warum sind Frauen wie sie immer noch die absolute Ausnahme auf Baustellen?
21:45
Frauen braucht das Land - NDR Dokuserie über Gründerinnen in Norddeutschland. Sie zeigt in drei Folgen vier Frauen, die auf dem Land Wirtschaft und Gesellschaft verändern - mit Mut, Ideen und Leidenschaft. Vier junge Unternehmerinnen aus Norddeutschland erzählen von Herausforderungen, Visionen und Erfolgen. Sie zeigen, dass Firmengründung auf dem Land nicht nur möglich, sondern zukunftsweisend ist. Ein Modelabel auf Föhr Sintje Lorenzen ist Modedesignerin und hat ihr eigenes Label nicht in einer Metropole, sondern auf ihrer Heimatinsel Föhr gegründet. Nach Jahren in der Großstadt kehrte sie zurück und bringt mit upgecycelter Vintage-Mode frischen Wind auf die Insel. Ihr Ziel: nachhaltige Mode statt Fast Fashion. Der Sommer ist ihre umsatzstärkste Zeit. Doch privat steht ein großer Umbruch bevor: Sintje ist schwanger. Zwischen Laden, Kollektionen und Umzug stellt sich die Frage, wie sich Beruf und Muttersein auf der Insel vereinbaren lassen. Handwerk mit Haltung Sina Klein ist Dachdeckermeisterin und eine Ausnahme in ihrem Gewerk. Schon als Jugendliche half sie im väterlichen Betrieb mit, heute organisiert sie eigenständig Baustellen und wirbt für mehr Frauen im Handwerk. Neben der Arbeit auf dem Dach pflegt sie eine zweite Leidenschaft: das Springreiten. In diesem Sommer kommt besonders viel zusammen: Großprojekte, ein wachsender Social-Media-Kanal und neue Rollen als Botschafterin für das Handwerk. Quereinstieg mit 300 Kühen Einfach machen: Das ist das Motto von Hauke Johanna von Salzen. Anfang 2023 hat sie mit ihrem Mann einen Milchviehbetrieb nahe Bremen übernommen, rund 300 Kühe und ein großer Schuldenberg inklusive. Heute verantwortet sie das Gesundheits- und Herdenmanagement und organisiert den Alltag auf dem Hof. Mit zwei kleinen Kindern, ehrenamtlichem Engagement bei den Landfrauen und wirtschaftlichem Druck ist Multitasking Alltag. Doch Hauke Johanna zeigt, wie Quereinsteigerinnen mit Leidenschaft und Organisationstalent das Landleben aktiv mitgestalten. Kindheitstraum Tierarztpraxis Anna-Lea Comba lebt ihren Kindheitstraum: Als Tierärztin betreut sie im niedersächsischen Ammerland rund 6000 Rinder, gemeinsam mit einer Kollegin führt sie den Großtierbereich einer Praxis. In der männerdominierten Branche ist das eine Seltenheit. Neben Notfällen und Bereitschaftsdiensten managt sie das Familienleben mit drei Kindern. Normalerweise gemeinsam mit ihrem Mann Christian. Doch der ist diesen Sommer auf Tour: Als Keyboarder der Band Irie Révoltés spielt er auf zahlreichen Festivals. Für Anna-Lea bedeutet das: noch mehr jonglieren zwischen Beruf und Familie.
22:15
Schätzungsweise jeder fünfte bis sechste Erwachsene ist einmal im Leben von Depressionen betroffen. Obwohl in den sozialen Medien Mental Health einen regelrechten Hype erfährt: Die Scham ist immer noch groß - und das Wissen um die Erkrankung gering. Wissenschaftsjournalist Frank Seibert trifft Betroffene, Therapeutinnen, Ärzte und Forschende und fragt nach: Wie gut lässt sich eine Depression erkennen, diagnostizieren und behandeln? Und wie kann es gelingen, da wieder herauszukommen? Sind KI und Chatbots bereits so weit, dass sie Therapien ersetzen können?
23:00
Rund 280 Millionen Migranten zählte der Weltmigrationsbericht der UNO im Mai 2024. Mehr als ein Drittel von ihnen gelten als Flüchtlinge, die ihre Heimat wegen Katastrophen, Krieg oder Gewalt verlassen haben. Fast alle sind auf der Suche nach einem besseren Leben. So lautet auch der Titel dieser Ausgabe von alpha-demokratie weltweit. Wir begleiten unter anderem eine Flüchtlingsfamilie auf ihrem gefährlichen Weg durch den Darién-Dschungel zwischen Kolumbien und Panama, fragen, ob auch New York mittlerweile durch den Ansturm von Migranten überfordert ist und zeigen das harte Leben lateinamerikanischer Haushaltshilfen in Spanien.
23:30
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.
00:15
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
00:45
Der Film zeigt den italienischen Astronauten Luca Parmitano bei der ESA-Vorbereitung auf seinen Astronauteneinsatz, zeigt ihn beim Start im russischen Baikonur und begleitet ihn in seinem ALLtag auf der ISS.
01:45
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
02:00
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
03:00
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
03:15
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
04:15
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:30
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.