19:15
"KlimaZeit" stellt spannende Zusammenhänge dar, erklärt Wetter- und Klimaphänomene und fragt kritisch nach. Das Magazin, das sich mit dem größten Problem der Menschheit beschäftigt. Klar, kompetent, konstruktiv. Was hat der Klimawandel jedem und jeder einzelnen zu tun? Was muss man über die wissenschaftlichen Hintergründe wissen sowie über die konkreten Folgen. Welche Lösungen gibt es?
19:30
Europa genießen - das ist hier die Devise. Gezeigt wird, was es alles zu entdecken gibt, wohin es sich zu reisen lohnt, welche interessanten Menschen und Trends unser Kontinent zu bieten hat.
19:55
Allergien nehmen zu. Und das liegt an der Klimakrise. Wie höhere Temperaturen und Luftverschmutzung dafür sorgen, dass immer mehr Menschen unter Allergien leiden, erklärt Eckart von Hirschhausen in "Wissen vor acht - Erde".
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Die bekanntesten Zugstrecken in Norwegen führen von Bergen bis nach Åndalsnes. In vier Etappen geht es entlang majestätischer Fjorde, quer durch schneebedeckte Gebirge und vereiste Hochebenen, durch Wälder und abgelegene Dörfer. Die erste Etappe führt mit der berühmten Bergenbahn von Bergen nach Oslo. 516 Kilometer ist die Strecke lang und durchquert dabei die Hardangervidda, mit rund 9000 Quadratkilometern der größte Nationalpark Norwegens und Europas größte Hochebene. Hier auf 1400 Metern Höhe, herrscht arktisches Klima. Mit dem Auto kommt man hier oben nicht weit: Es gibt keine Straßen, nur die Bergenbahn. Das Städtchen Voss ist ein Wintersport-Hotspot in Norwegen: Slalom, Abfahrt, Langlauf, Curling, hier ist so ziemlich jede Wintersportart möglich. Seit Neuestem kann man hier auch die junge Sportart Indoor Skydiving machen. Amalie Hegland war schon zweimal norwegische Meisterin, sie trainiert hier fast jeden Tag Pirouetten und Salti in der Luft. Kulinarisch gibt es in Voss eine ganz besondere Spezialität: Smalahove, gebrannter und geräuchter Schafskopf. Nicht jedermanns Sache, aber die Norweger*innen lieben das. Schafzüchter Ivar Lone produziert sein Leibgericht en gros und verschickt es per Post ins ganze Land. Auf dem höchsten Punkt erreicht die Bergenbahn Finse. Ein Ort ohne Straße, nur ein paar Häuser stehen inmitten einer Eiswüste. In diesem kleinen Ort trifft sich die internationale "Star-Wars"-Fangemeinde, die aus aller Welt hierher kommt. Claudia und Thomas Riedel sind aus Nürnberg 1300 Kilometer angereist, um einmal am Originalschauplatz aus dem Film von 1980 "Star Wars: Das Imperium schlägt zurück" zu sein. Bei Minusgraden und stahlblauem Himmel in selbst genähten Kostümen auf dem berühmten Eisplaneten Hoth, Drehort war die Eiswüste von Finse. Die Flåmbahn, die der "Lonely Planet" 2014 zur schönsten Bahnstrecke der Welt kürte, macht einen Abstecher von Myrdal bis zum Aurlandsfjord, vorbei an schwindelerregenden Bergflanken und tosenden Wasserfällen. Auf dem Fjord hat Anu Pietilaienen das Kommando. Sie ist Kapitänin auf Norwegens umweltfreundlichster Innovation, die Fähre "Future of the Fjords" fährt mit der Kraft von 50 Elektroautos zwischen Flåm und Gudvangen. Der Nærøyfjord ist UNESCO-Weltkulturerbe und wird genau wie der Geirangerfjord ab 2026 besonders geschützt. Dann dürfen hier nur noch Schiffe ohne Dieselmotor fahren. Überall in Norwegen finden sich Spuren der Wikinger. Ihre Blütezeit reichte von Mitte des 8. bis Ende des 11. Jahrhunderts. Die religiösen Relikte ihrer Nachfahren existieren noch, zum Beispiel die Stabkirchen von Torpo und Uvdal aus dem 12. Jahrhundert. Sie wurden ohne einen einzigen Nagel zusammengesetzt und zeugen bis heute von der meisterlichen Baukunst der Wikinger.
21:00
Rudolf Sass und Gerhard Weber haben damals für Radio Bremen über dieses neue Phänomen berichtet: Die Do-it-yourself-Bewegung war in Deutschland angekommen. Der Titel ihres Films lautete "Selbst ist der Mann". Ja, das war damals wirklich noch eine reine Männerwelt: Papi macht das selbst, Papi kann das. Glücklicherweise haben sich seitdem die Rollenklischees doch massiv abgeschwächt. Aber den unglaublichen Werkzeugschrank dieses Herrn am Ende des Films, den hätte auch heute noch nicht nur jeder heimwerkende Mann gerne in seinem Keller, sondern auch jede Frau, die die Dinge gerne selber macht.
21:40
1992 gingen Mischka Popp und Thomas Bergmann vom Saarländischen Rundfunk das Thema "Do it yourself" bereits ein wenig ironisch an. Der Baumarkt als Einkaufsparadies ist längst etabliert und man sieht in ihrem Film Männer mit mehr oder minder wunderlichen Ideen. Der eine baut eine Falle gegen die Schnecken im Garten: die Schnecken bekommen einen Stromschlag, wenn sie sich den Pflanzen nähern. Der nächste fertigt kunstvolle Stilmöbel - für Puppenhäuser; ein anderer baut eine zwei Meter große Armbanduhr, die er dann an die Wohnzimmerwand hängt. Eine patente Frau hingegen erklärt, dass sie jetzt an der Stelle ihres Ehemannes den Hobbykeller in Beschlag genommen hat. Warum? Weil sie einfach gerne Löcher in die Wand bohrt.
22:25
Uschi Dämmrich präsentierte 1981 eine Folge aus der Reihe "Das Beste aus der Hobbythek": Weine zum Selbermachen! Es gibt darin ein Wiedersehen mit Wolfgang Back und Jean Pütz, die genau erklären, wie das geht. Die Bücher jedoch, die Uschi Dämmrich erwähnt, können nicht mehr verschickt werden. Sie müssten heute stattdessen antiquarisch erworben werden.
22:55
Werner Widmann besuchte 1963 einen der letzten Bäcker bzw. Konditor, der noch Hustenbonbons aus Zwiebelsaft herstellte. Diese nannte man Zwiebelzeltln. Dieses alte Hausrezept half tatsächlich bei Husten und Heiserkeit. Ganz früher stellten die Menschen diese Hustenbonbons noch selbst her. Wie das gemacht wird, zeigt der wunderschöne Film von Werner Widmann.
23:00
Multi-Instrumentalist, Singer-Songwriter, Komponist - und sehr erfolgreicher britischer Popstar: In den 1980ern feiert Nik Kershaw mit Hits wie "I Won't Let the Sun Go Down on Me" oder "Wouldn't It Be Good" große internationale Erfolge. Seinem Talent und seiner Wandlungsfähigkeit ist es zu verdanken, dass er über viele Jahrzehnte seine Fans immer wieder mit großartiger Musik begeistert - so auch bei diesem frühen Konzert 1985 in der Münchner Alabamahalle. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.
23:55
Vor, aber auch während seiner Solokarriere verdingt sich Patrick Gammon immer wieder als Studiomusiker, unter anderem für Ike & Tina Turner. In den 1970ern zieht es den US-Musiker nach München, wo er nicht nur einen neuen Lebensmittelpunkt findet, sondern auch musikalisch neue Wege beschreitet. 1984 tritt er dort in der legendären Alabamahalle auf und begeistert das Publikum mit seinem energiegeladenen Mix aus Soul, Funk und Pop. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.