14:30
Winter im Klostertal - Im Naturschnee-Skigebiet am Sonnenkopf nimmt Moderatorin Annette Krause bei der mehrfachen Freeride-Weltmeisterin Nadine Wallner einen Kurs im Tiefschneefahren. Eine Alternative zum Skifahren ist die Schneeschuhwanderung mit Wanderführerin Caroline Mark auf den Aussichtsberg Mutjöchle. Von hier hat man einen grandiosen Blick auf die Vorarlberger Bergwelt und auf das Klostertal. Mit dem Bau der Arlbergbahn und des Eisenbahntunnels vor mehr als 100 Jahren wurde die Region zur Hauptverkehrsader zwischen Ost und West. Annette Krause begleitet die Männer der Eisenbahn-Feuerwehr auf ihrem Löschzug bei der Fahrt in den mehr als zehn Kilometer langen Tunnel zu einer Rettungsübung. Stuben am Arlberg gilt nicht nur als Wiege des Skisports. Hier treffen sich einmal im Jahr Snowboarderinnen und Snowboarder aus aller Welt zu einem legendären Rennen. Paul Gruber, einer der Snowboard-Pioniere, vermittelt Annette Krause die Faszination an diesem Sport. Ziel der Expedition ist die auf 2.288 Meter gelegene Ulmer Hütte, in der Annette Krause auf viele Urlauberinnen und Urlauber aus dem Südwesten trifft.
15:15
Sie darf sich in einem Atemzug nennen mit der Altstadt von Florenz oder der Alhambra in Granada: Darmstadts Mathildenhöhe. Das Jugendstilensemble trägt seit 2021 den Titel "Weltkulturerbe" der UNESCO. Ende des 20. Jahrhunderts hatte der hessische Großerzog Ernst Ludwig hier eine Künstlerkolonie ins Leben gerufen - nach dem Motto "Mein Hessenland blühe und in ihm die Kunst." Was auf der Mathildenhöhe in nur 15 Jahren entstand, gilt als wegweisend für die Entwicklung der architektonischen Moderne. Heute versucht die Stadt Darmstadt den Spagat, den Bürgern ihre Mathildenhöhe lebenswert zu belassen und zugleich das künstlerisch außergewöhnliche Ensemble rund um den Hochzeitsturm für die Welt zu öffnen. Welche Herausforderungen gibt es dabei? Direktor Phillip Gutbrod hat nicht allein die Aufgabe, das Gelände mit Kunst und Kultur zu bespielen, auch die Sicherheit der Skulpturen, die hier überall im öffentlichen Raum stehen, treibt ihn um. Gerade wurde eine lebensgroße Kupferstatue bei Nacht und Nebel gestohlen. Jetzt ist sie wieder da - mit beträchtlichen Schäden allerdings. Wie so etwas schützen? Und wie wohnt es sich in einem der Gebäude, die Kultur- und Architekturgeschichte geschrieben haben? Renate Hoffmann lebt auf der Mathildenhöhe. Der Ort hat sie so gefangen genommen, dass sie heute Führungen anbietet - auch mit dem besonderen Aspekt "Frauen auf der Mathildenhöhe". Ob sie restaurieren, forschen oder im Tourismus arbeiten - es sind die Menschen hinter den Kulissen, die mit ihrem Engagement das Welterbe zukunftsfähig machen.
16:00
Visite informiert über aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Medizin und Gesundheit - aus Klinik, Praxis und Forschung.
17:00
17:45
Fragen rund um die Gesundheit wird auf den Grund gegangen, und von den Moderatoren anschaulich aufbereitet. Dabei geht es unter anderem um Heilmittel, Ernährung und Kosmetikprodukte.
18:15
19:00
Der langjährige "Eisenbahn-Romantik"-Sprecher Jo Jung macht sich auf den Weg in die Rheinhessische Schweiz, wo er größtenteils aufgewachsen ist. Bei sich trägt er ein Bild vom Bawettchen, das bereits über seinem Kinderbett hing. Anlässlich seiner letzten Sendung für den SWR möchte er mehr über diese verschwundene, aber nicht vergessene Eisenbahn in Erfahrung bringen. Bis in die 1950er Jahre fuhr das Bawettchen zwischen Fürfeld und Sprendlingen. Neben Personen transportierte es landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Wein und Zuckerrüben, aber auch Baumaterial aus dem Steinbruch bei Neu-Bamberg und einer großen Ziegelei in Wöllstein. Um das Bawettchen ranken sich zahlreiche Geschichten über Frauen namens "Babette", die der Zugstrecke ihren Namen gegeben haben sollen. Eng verbunden mit der rheinhessischen Bezeichnung "Bawettche" ist auch ein Loktyp, die preußische T 3, die 65 Jahre lang hier dampfte. Aber auch sie existiert nur noch auf Abbildungen und als Modell in verschiedenen Größen. Umso verwunderlicher ist es, dass die Rheinhessinnen und Rheinhessen immer noch gerne von ihrem Bawettchen erzählen, quasi wie von einem Familienmitglied. Sogar die junge Generation engagiert sich fürs Bawettchen und hat ihm im Mai 2019 in Frei-Laubersheim ein Denkmal gesetzt. Die Bahnhöfe von Neu-Bamberg-Frei-Laubersheim und Badenheim sind inzwischen liebevoll zu Wohnhäusern umgestaltet worden und tragen dazu bei, die Erinnerung ans Bawettchen zu erhalten. In Sprendlingen traf das Bawettchen früher auf die Rheinhessenbahn, die heute noch fährt. Nach einem Abstecher zum Alten Stellwerk Armsheim, das von einem Förderverein zum Erlebnismuseum umgestaltet wird, stellt der Sprecher Jo Jung am Ende seiner Spurensuche fest: Neben wenigen Relikten sind es nicht zuletzt die Bilder im Kopf, die eine verschwundene Eisenbahn wie sein Bawettchen so liebenswert machen, durch Erzählungen, weitergegeben von Generation zu Generation.
19:30
Wie packen wir die drängenden globalen Probleme an? Klimawandel und Artenschwund verlangen eine neue Art des Wirtschaftens. Wir werden Dinge verändern müssen, um in Zukunft menschenwürdig wohnen, arbeiten und uns ernähren zu können. Technologischer Fortschritt und Wandel kann uns dabei unterstützen. Global Us gibt unerwartete Einblicke, zeigt beispielhafte Lösungen und bietet Perspektiven für eine sich rasant verändernde Welt. Im Fokus stehen Menschen, die einen Wandel wollen, diesen vorantreiben und damit andere inspirieren.
19:55
Ein neues Verfahren kann ganz unkompliziert große Mengen Graphen-Flocken herstellen. Welcher Zufall zu dieser Entdeckung führte und was das für den Einsatz des 'Wundermittels' Graphen bedeutet, erklärt Anja Reschke in "Wissen vor acht - Zukunft".
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Die Concorde - das erste und bis heute einzige zivile Passagierflugzeug, das Überschallgeschwindigkeit erreichte, sogar die zweifache. Doch nicht nur Flugleistung und ihr charakteristisches Äußere sind beeindruckend. Die Entwicklung dieses innovativen Flugzeuges war ein Paradebeispiel europäischer Zusammenarbeit und wurde zu einem Politikum im Kalten Krieg. Im Flugbetrieb ließ die Concorde Kontinente zusammenrücken, eroberte die Herzen des Jet-Set und trotzte dem Zeitgeist unbedingter wirtschaftlicher Rentabilität. In der ersten Folge der zweiteiligen Dokumentation erfahren wir, wie Großbritannien und Frankreich alle Hindernisse bewältigen, die Nationalstolz und logistische Probleme dem Projekt aufbürden. US-Präsident Kennedy ist über eine europäische Vorreiterrolle bei zivilen Überschallflugzeugen alles andere als begeistert, und die Sowjetunion beeilt sich, mit der Tupolew Tu-144, der sogenannten "Concordski", ein Konkurrenzprodukt an den Start zu bringen.
21:05
Die Concorde - das erste und bis heute einzige zivile Passagierflugzeug, das Überschallgeschwindigkeit erreichte, sogar die zweifache. Doch nicht nur Flugleistung und ihr charakteristisches Äußere sind beeindruckend. Die Entwicklung dieses innovativen Flugzeuges war ein Paradebeispiel europäischer Zusammenarbeit und wurde zu einem Politikum im Kalten Krieg. Im Flugbetrieb ließ die Concorde Kontinente zusammenrücken, eroberte die Herzen des Jet-Set und trotzte dem Zeitgeist unbedingter wirtschaftlicher Rentabilität. In der zweiten Folge der zweiteiligen Dokumentation erfahren wir, wie ausgerechnet Fragen der Wirtschaftlichkeit und des Lärmschutzes dem technischen Vorzeigeprojekt Probleme bereiten. Letztlich werden nur 20 Exemplare gebaut, die jedoch jahrzehntelang zahlungskräftige Kunden überall auf der Welt begeistern und auch beim Thema Flugsicherheit überzeugen können - bis zu jenem schicksalsträchtigen Tag im Sommer des Jahres 2000.
21:55
22:40
Michelsberg (rumänisch Cisnadioara) liegt nur wenige Kilometer von Hermannstadt entfernt. In dem 1.400-Seelen-Dorf lebten zu Beginn der 1980er-Jahre die Deutschstämmigen noch unter sich, Rumänen bildeten die Minderheit. Auf Tradition und Nachbarschaft der Bauern wird Wert gelegt. Versammlungen und Richttage der Nachbarschaften, bei denen für versäumte Pflichten Bußstrafen gezahlt werden müssen, sind selten geworden. Bei Beerdigungen, Hochzeiten und Faschingsfesten sind gern alle dabei. Michelsberger kommen selbst zu Wort: Kriegsveteranen aus der k.u.k.-Zeit, die noch unter Kaiser Franz Joseph dienten, der evangelische Pfarrer, der in seiner Gemeinde altes Brauchtum wiederbeleben möchte, der auswandernde Kapellmeister und Stimmen von anderen Ausreisewilligen. Der Film ist auch ein Abgesang der siebenhundertjährigen Siedlungsgeschichte der Deutschen in Südosteuropa, die allmählich in Vergessenheit geriet.
23:25
Die Dokumentation ist der zweite Teil der berühmten Fernsehreise von WDR-Journalist Klaus Bednarz im Jahr 1994 durch den russischen Nordteil des früheren Ostpreußens nach Kaliningrad (Königsberg) und zur Kurischen Nehrung. Es geht um Spuren deutscher Kultur und Vergangenheit nach Krieg und Vertreibung und um die Beschäftigung der heutigen Bewohner mit deutschem Erbe und ihrem Verhältnis zu Deutschen. Es gibt viel Landschaftsidylle zu sehen aber auch Verfall aufgrund der damaligen Wirtschaftskrise. Bednarz führte Interviews mit Künstlern aber auch mit Landarbeitern in Tharau. Bednarz trifft deutsche Heimwehtouristinnen und eine russische Bäuerin und ihre Tochter, die von deutscher Seite Hilfe erwarten. Die Vertreibung der Deutschen nach 1945 ist unter russischen Studentinnen und Studenten an der Universität Albertina in Königsberg sehr wohl ein Thema. Auch der Kommandeur einer Marineeinheit in Königsberg kommt in diesem facettenreichen Film zu Wort.
00:10
Walter Körbl, 64, ist reingeschmeckter Bauer in Remmingsheim im württembergischen Landkreis Tübingen mit einem kleinen 6-Hektar-Hof. Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder, die "in der Stadt" arbeiten. Geboren und aufgewachsen ist er in Altdorf bei Karlsbad, Tschechien, auf einem großen Bauernhof, der seit Generationen in Familienbesitz war. Nach dem Krieg wurde der Hof enteignet, die Familie vertrieben. Den Ort Altdorf gibt es 1990 nicht mehr, er war Teil eines militärischen Sperrgebiets, nur Kirche und Pfarrhaus stehen noch. Bauer Körbl will 1990 trotzdem, da die Visumspflicht aufgehoben ist, mit seinem Sohn und den zwei Töchtern nach Altdorf fahren. Er fährt ohne jeden Hauch von Revanchismus, er will nur einmal "die Markung ablaufen" und den Kindern zeigen, dass die Körbls einst reiche Bauern waren. Der Film dokumentiert das Leben des Bauern Körbl in Remmingsheim und seine Reise in die ehemalige Heimat.
00:55
01:45
02:35
Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst. Besondere Ereignisse, die von Nachrichtensprecher-Legenden wie Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff präsentiert wurden, waren unter anderem das dramatische Terrorjahr 1977, die Wahlen von Papst Johannes Paul II. und US-Präsident Ronald Reagan oder die "Bonner Wende", die Ablösung der Bundesregierung von Kanzler Schmidt durch den späteren "Kanzler der Einheit" Helmut Kohl.
02:50
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
03:15
Spektakuläre Bilder aus dem All, teilweise in HD Qualität, zeigen die Erde in atemberaubenden Einstellungen. Einmalige Bilder, wie sie bis dato noch nie im deutschen Fernsehen zu sehen waren.
04:15
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:30
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.