20:15
Im Jahre 44 vor Christus brach Kleopatras heile Welt zusammen. Der Grund war nicht nur die Ermordung ihres Geliebten und Beschützers Julius Caesar, seltsame Naturphänomene und Sichtungen am Himmel lassen darauf schließen, dass hier andere Kräfte am Werk waren. Nicht nur hatte Caesars Ermordung die Pharaonin schutzlos zurückgelassen, in Ägypten, auch bekannt als die Kornkammer Asiens, führten mehrere aufeinanderfolgende Missernten zu Hungersnot, Krankheit und Aufruhr. Lange glaubte man, Kleopatra habe den Untergang ihres Reichs selbst zu verschulden. Neue Forschungen weisen darauf hin, dass ein Vulkanausbruch maßgeblich am Niedergang des ägyptischen Reichs beteiligt gewesen sein könnte. Untersuchungen von Eisbohrkernen aus Grönland betätigen diesen Verdacht. Was geschah auf der Wikingerinsel, auf der die antiken Überreste Dutzender Menschen gefunden wurden, die ermordet und der Verwesung preisgegeben wurden? Hätte ein Tsunami tatsächlich einen wichtigen Außenposten des Römisches Reiches vernichten können? Hat ein Vulkanausbruch den Untergang des Ägyptischen Reiches und seiner berühmten Königin Kleopatra verursacht? In dieser Staffel der Doku-Reihe "Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte" sind die ArchäologInnen und anderen Fachleute erneut auf dem ganzen Globus unterwegs, um Antworten auf ungelöste Fragen der Geschichte zu finden. Ihre Forschungen führen zu sensationellen Entdeckungen, die verblüffende neue Fakten über die Vergangenheit ans Licht bringen.
21:00
Bekannt ist, dass Jesus vor mehr als 2.000 Jahren von römischen Soldaten ans Kreuz geschlagen wurde. Doch was genau geschah bei seiner Kreuzigung? Deckt sich unser Bild des gekreuzigten Jesus mit dem, was damals tatsächlich geschah? Weder in den Evangelien noch in römischen Schriften finden sich Antworten auf diese Fragen. Archäologische Fundstücke, die bei der Klärung dieser Fragen helfen können, gibt es nur wenige - darunter aber zwei spektakuläre Funde, die sich direkt mit einer Hinrichtung am Kreuz in Verbindung bringen lassen. Wir begleiten Archäologen, Historiker und Wissenschaftler bei ihrer Suche nach Antworten. Wir verfolgen, wie sie Stück für Stück ein Puzzle zusammensetzen, das sowohl faszinierende als auch überraschende Antworten auf bislang ungeklärte Fragen zu einem der größten Rätsel der Geschichte gibt. Was geschah auf der Wikingerinsel, auf der die antiken Überreste Dutzender Menschen gefunden wurden, die ermordet und der Verwesung preisgegeben wurden? Hätte ein Tsunami tatsächlich einen wichtigen Außenposten des Römisches Reiches vernichten können? Hat ein Vulkanausbruch den Untergang des Ägyptischen Reiches und seiner berühmten Königin Kleopatra verursacht? In dieser Staffel der Doku-Reihe "Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte" sind die ArchäologInnen und anderen Fachleute erneut auf dem ganzen Globus unterwegs, um Antworten auf ungelöste Fragen der Geschichte zu finden. Ihre Forschungen führen zu sensationellen Entdeckungen, die verblüffende neue Fakten über die Vergangenheit ans Licht bringen.
21:45
Alexander Kluge, Jurist, Schriftsteller, Filmemacher, Philosoph, Fernsehautor, Universalgenie. Er gehört zu den entscheidenden Regisseuren des Neuen Deutschen Films, den es ohne sein filmpolitisches Engagement so nicht gegeben hätte. Kluges Filme, allen voran "Abschied von gestern" von 1966, sind aufregend genaue Chroniken unseres Landes. Er wurde dreimal in Venedig, einmal in Cannes ausgezeichnet. Bis zu seinem Tod am 25. März 2026 mit 94 Jahren war Kluge einer der gefragtesten Intellektuellen des Landes. In "Alle Gefühle glauben an einen glücklichen Ausgang", einem kinokino Extra von 2002, das anlässlich von Kluges 70. Geburtstag entstanden ist, blickt Angelika Wittlich auf das Schaffen von Alexander Kluge und lässt wichtige Zeitgenossen wie Philosoph Jürgen Habermas, die Schauspielerin Hannelore Hoger sowie die Regisseure Christoph Schlingensief und Edgar Reitz zu Wort kommen.
23:05
Der eine fährt am liebsten Spieler des FC Bayern. Der andere ist "Hausmeister" am Taxistand in der Münchner Agnes-Bernauer-Straße. Sie alle kommen vor im Film von Percy Adlon aus dem Jahr 1977 über das Münchner Taxigewerbe. Obwohl mit einer Motordroschke, sprich einem Taxi unterwegs, bezeichnen sich viele Münchner Taxifahrer bis heute als "Fiaker". Geborene Wiener kann man im Film von Percy Adlon freilich keine hören, aber durch seine charmant direkte Art brachte er diese Münchner Taxifahrerinnen und -fahrer zum Reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Ihre Klage, dass die Geschäfte nicht gutgehen, kennt man bis heute. Zu sehen sind u. a. der damalige Chef der Münchner Taxi-Genossenschaft, Sprecher in der Funkzentrale und jede Menge "Fiaker", also Taxifahrerinnen und -fahrer.
23:50
Was in einer Stadt los ist, wissen die Taxifahrer oft besser als die Polizei. Wer zu ihnen in den Wagen steigt, wird eingeschätzt und eingeordnet. Die Taxifahrer müssen mehr können, als Menschen zu befördern. Sie fungieren als Nothelfer, Beichtvater und Auskunftei. Klaus Ellrodt war in drei Großstädten mit Taxifahrern auf Tour; tage- und nächtelang; Wartezeiten inbegriffen. Ein harter und manchmal gefährlicher Beruf, aber "runter vom Bock" will kaum einer. In seinem Filmbericht lässt Klaus Ellrodt die Taxifahrerinnen und -fahrer ausführlich selbst zu Wort kommen. Ihr Berufsbild wird aufgezeigt und zu sehen sind die Fahrerinnen und Fahrer mit ihren Fahrzeugen am Taxistand, bei Fahrten am Tag und in der Nacht: in München, Hamburg und Frankfurt. Ebenso gibt es Aufnahmen aus einer Funkzentrale des Taxigewerbes zu sehen.