18:45
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
19:30
Bundeswehr im Wandel: Zwischen Freiwilligkeit und Pflicht Viele 18-Jähige in Deutschland erhalten derzeit Post von der Bundeswehr mit Fra-gen zu Bildung, Fitness und der generellen Bereitschaft zum Dienst - für einige überraschend, für andere längst erwartet. Die jungen Männer sind verpflichtet, den Fragebogen auszufüllen, Frauen können ihn beantworten. Während Zehntausen-de aus Sorge vor einem möglichen Pflichtwehrdienst protestieren, plant die Bun-desregierung eine deutliche personelle Aufstockung der Bundeswehr - zunächst auf freiwilliger Basis. Fachleute bezweifeln jedoch, dass die Ziele ohne ver-pflichtende Elemente erreichbar sind. Gleichzeitig wirbt die Truppe mit finanziellen und beruflichen Vorteilen. Junge Menschen müssen damit zwischen Karriereper-spektiven, Gewissensfragen und Verantwortung abwägen. Mit Gesprächsgast: Hendrik Hegemann, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, Hamburg Zukunftsvision: Atomkraft auf dem Mond Die NASA plant, bis 2030 einen Kernreaktor auf dem Mond in Betrieb zu nehmen, um Mondmissionen dauerhaft und unabhängig von Sonnenlicht mit Energie zu versorgen. Forschende der TU München entwickeln parallel Konzepte, wie ein sol-cher Reaktor unter den extremen Bedingungen des Mondes sicher und zuverlässig funktionieren kann. Diese Entwicklungen gelten als zentrales Element für zukünfti-ge Langzeitmissionen auf Mond und Mars. Weltraum Stau: Wie eine Tankstelle Satelliten retten soll Der Erdorbit wird zunehmend zur Gefahrenzone: Rund eine Million Trümmerteile größer als ein Zentimeter umkreisen bereits den Planeten - mit stark steigender Tendenz. Die europäische Weltraumagentur ESA will gegensteuern und arbeitet an einer futuristisch klingenden Lösung: einer Tankstelle im All. Entwickelt wird das Projekt unter anderem gemeinsam mit Weltraumingenieurinnen und -ingenieuren der FH Wiener Neustadt. Wenn Straßenlaternen mitdenken: Smarte Beleuchtung spart Energie Ein Forschungsprojekt der Fachhochschule Graubünden zeigt, wie Straßenlater-nen künftig nicht nur Energie sparen, sondern auch den Verkehr effizienter steuern können. Neue Sensorik ermöglicht es den Lampen, zu erkennen, ob sich etwas bewegt - und sogar was sich bewegt. Dadurch kann die Beleuchtung präzise rea-gieren und bedarfsorientiert eingesetzt werden. Berliner Spatzenretter stärken Artenschutz an Schulen Die Initiative Berliner Spatzenretter engagiert sich gemeinsam mit Lehrkräften und Grundschulkindern für den Schutz des Spatzenbestands in der Hauptstadt. Schul-gelände eignen sich als Lebensräume für die Vögel, die Schülerinnen und Schüler erleben zudem praxisnahe Naturbildung direkt vor Ort. Unterstützt von der Deut-schen Wildtierstiftung und der Stiftung Naturschutz beraten die Gründerinnen Claudia Wegworth und Antonia Coenen inzwischen auch Institutionen dabei, Ge-bäude vogelfreundlich umzurüsten. Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Algerien, ein für viele noch unbekanntes Land im Norden Afrikas. Im Inneren die Sahara mit grünen Oasenstädten, spektakulären Landschaften und einer jahrtausendealten Berberkultur. Ganz anders die Küste mit ihren schroffen Gebirgen, endlosen Stränden und traumhaften Buchten. Sie ist gesäumt von Kulturdenkmälern und Städten, die vom kolonialen Erbe zeugen wie die Hauptstadt Algier, eine quirlige mediterrane Metropole. Algerien ist das größte Land des afrikanischen Kontinents und liegt zwischen Marokko im Westen und Tunesien im Osten. Rund 1000 Kilometer Mittelmeerküste liegen dazwischen. Der größte Teil des Landesinneren ist von Wüste bedeckt. Vieles hier ist einzigartig. Für Nourdine Hadjali steht der Wettkampf des Jahres bevor. Er leitet die Fantasia-Reiterstaffel Firqat. Fantasia gilt in Algerien als Volkssport: Bis zu zehn Reiter galoppieren in einer geraden Linie nebeneinander und feuern am Ende mit historischen Schlossflinten möglichst synchron in die Luft. Auch die Gruppe von Nourdine trainiert mehrmals pro Woche für den größten Wettstreit des Jahres: Dann kommen Reiterstaffeln aus ganz Algerien nach Timimoun, um die beste Truppe des Landes zu küren. Der Job von Amir Benhacine ist spektakulär, gefährlich und unglaublich wichtig. Er kümmert sich um die Brücken von Constantine. Die Stadt liegt auf einem von Schluchten durchzogenen Gebirgsplateau. Die meisten Stadtteile sind nur über Brücken zu erreichen. Sie sind die Lebensader der Stadt. Aber die Technik ist störungsanfällig, die meisten Brücken sind sehr alt. Amir und sein Team kümmern sich um die Instandhaltung in schwindelerregender Höhe. Mohamed Damri ist einer der angesehensten Männer von Adrar. Er ist fürs Wasser zuständig. Genauer: für die Fougara, ein System aus historischen Verteilanlagen und Wasserkanälen. Die sind reparaturanfällig und unübersichtlich. Mohamed ist einer der wenigen, der sie in- und auswendig kennt. Wenn mal wieder eine Familie auf dem Trockenen sitzt, kann sie ihn rund um die Uhr anrufen. Mohamed kommt sofort.
21:00
Tabletten, Cremes und Spritzen ohne medizinischen Wirkstoff, die trotzdem bei Beschwerden helfen: Bei solchen Scheinmedikamenten zeigt sich der sogenannte Placebo-Effekt. Wichtiger Faktor dabei ist die Erwartung des Patienten, dass die Behandlung helfen wird. "Gut zu wissen" geht einem der rätselhaftesten Phänomene der Medizin auf den Grund. Die Dokumentation begleitet zwei unterschiedliche Placebo-Studien. Das Besondere: In einer der Studien weiß die Testpersonen Ana schon vor Behandlungsbeginn, dass sie ein Placebo erhalten wird. Die 20-Jährige aus Nürnberg leidet unter starken Menstruationsbeschwerden. Mediziner haben Hinweise darauf, dass die Gabe von Placebos Schmerzen auch dann lindern kann, wenn die Patienten Bescheid wissen. Ob das bei Ana funktioniert? An der Universitätshautklinik Essen begleitet "Gut zu wissen" eine Studie mit Patienten, die unter Schuppenflechte leiden. Die Teilnehmenden erhalten ein teures Medikament, jedoch bekommen nicht alle die übliche Dosis, sondern manche nur ein Viertel. Durch ein spezielles Getränk, das zusätzlich verabreicht wird, soll ihr Körper so konditioniert werden, dass das reduzierte Medikament trotzdem die volle Wirkung zeigt. Wird diese Placebo-Behandlung Erfolge zeigen? Mediziner versuchen seit Jahrzehnten, der genauen Wirkweise von Placebos auf die Spur zu kommen: Wie steuert unser Gehirn die Schmerzempfindung und unser Immunsystem? Wodurch wird die körpereigene Apotheke im Gehirn angeregt, so dass sich der Einsatz von Medikamenten reduzieren lässt? Die Dokumentation zeigt, was die Forschung schon weiß und welche Fragen offen sind.
21:45
Wiedergeburt, Meteor-Eisen gegen Corona, Harfen-Musik auf der Intensivstation! Die Anthroposophische Medizin bietet eine spirituelle Sichtweise auf Krankheit und Heilung an, die viele Fragen aufwirft. Kann man einer Medizin vertrauen, die mit einer esoterischen Lehre praktiziert? Vor dem Hintergrund der hitzigen Debatte über Querdenker, Impfgegner und Anthroposophen betritt Reporter Frank Seibert die Welt der anthroposophischen Medizin. Er ist dabei, wenn Mistelsaft gegen Krebs verabreicht wird, er trifft Menschen, die als Kind monatelang krank waren und keine Medikamente bekamen. Er erfährt aber auch, wie in einem modernen Krankenhaus ein esoterisches Weltbild mit dem neuesten Stand der Wissenschaft verbunden und sich mitfühlend um PatientInnen gekümmert wird. Frank Seibert erlebt eine aufwühlende Reise, die ihn zu den essentiellen Fragen über Krankheit und Gesundheit führt. Am Ende steht seine eigene Meinung: Kann die anthroposophische Medizin ihr Versprechen einhalten und die naturwissenschaftliche Medizin wirkungsvoll ergänzen?
22:30
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
23:15
In dieser Folge von POV erzählt Sophie von ihrer Magersucht. Sie berichtet, wie sie schon früh begonnen hat, sich und ihren Körper zu vergleichen. Welche Vorbilder aus YouTube und Instagram zu einem verzerrten Körperbild und krankhafter Beschäftigung mit (Nicht-)Essen geführt haben. Von den Klinikaufenthalten, Therapien und Sophies radikalem Digital Detox. Was Sophie am Ende gerettet hat, wie es jetzt weitergeht und wie ihr Umfeld diese schwierige Zeit erlebt hat, davon erzählen nicht nur Sophie selbst, sondern auch ihre beste Freundin, ihr Vater und ihre Therapeutin. In jeder Folge von "POV - So hab ich das noch nie gesehen!" triffst du Menschen mit außergewöhnlichen Lebensgeschichten, die mutig über ihre Erfahrungen und Erlebnisse sprechen. Du lernst ihr direktes Umfeld kennen und damit unterschiedliche Blickwinkel.
23:25
23:55
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.
00:25
Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst. Besondere Ereignisse, die von Nachrichtensprecher-Legenden wie Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff präsentiert wurden, waren unter anderem das dramatische Terrorjahr 1977, die Wahlen von Papst Johannes Paul II. und US-Präsident Ronald Reagan oder die "Bonner Wende", die Ablösung der Bundesregierung von Kanzler Schmidt durch den späteren "Kanzler der Einheit" Helmut Kohl.
00:40
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
01:10
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
02:10
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
02:25
Der Film zeigt den italienischen Astronauten Luca Parmitano bei der ESA-Vorbereitung auf seinen Astronauteneinsatz, zeigt ihn beim Start im russischen Baikonur und begleitet ihn in seinem ALLtag auf der ISS.
03:25
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
03:40
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
04:40
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:55
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.