19:30
Computer-Chips stecken inzwischen überall: in Autos, Kühlschränken, Fernsehern, sogar in Reisepässen. Computer-Chips sind die Voraussetzung für immer neue digitale Trends. Gaming, Künstliche Intelligenz und der Kampf um Macht und Einfluss im Milliardengeschäft der Computer-Chips sind die Themen dieser Ausgabe von alpha-demokratie weltweit.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Max (August Diehl) hat die Grauen des Konzentrationslagers überlebt, aber seine Familie und den Glauben an die Zukunft verloren. Getrieben von Wut und Rache schließt er sich der Jüdischen Brigade an, einer Einheit der britischen Armee, die im Geheimen Nazi-Kriegsverbrecher jagt und hinrichtet. Als die Brigade abberufen wird und Max nach Palästina auswandern soll, steht er plötzlich vor der Entscheidung: Soll er der ehemaligen Partisanin Anna (Sylvia Hoeks) nach Nürnberg folgen, wo Abba Kovner (Ishai Golan) eine großangelegte Racheaktion plant, oder soll er Deutschland verlassen? Als Max sieht, wie die Deutschen ihre Vergangenheit und ihre Verantwortung ignorieren, radikalisiert er sich. Er schließt sich Kovner an, der die Aktion Nakam plant: die Vergiftung des Trinkwassers in deutschen Großstädten, um möglichst viele Deutsche zu töten. Max findet in der Gruppe zunächst einen neuen Lebenssinn und bereitet die Aktion in Nürnberg vor, indem er sich in ein Wasserwerk als Arbeiter einschleust. Während Kovner ins Ausland geht, um das Gift zu besorgen, wartet Max mit Anna in Nürnberg. Ihm kommen zunehmend Zweifel. Ist das Unternehmen nicht eine Wahnsinnstat? Ein Offizier der Jüdischen Brigade (Michael Aloni) versucht Max und die Gruppe aufzuhalten.
21:55
""Plan A - Was würdest du tun?" - eine Koproduktion von BR und arte - wird ein Kinothriller über große moralische Fragen, über Rache und Vergebung, angesiedelt direkt nach dem Zweiten Weltkrieg, als jüdische Holocaust-Überlebende in Deutschland einen geheimen Plan schmieden, mit dem Ziel das Trinkwasser in fünf Großstädten, darunter Hamburg, München und Nürnberg, zu vergiften. Das historische Drama basiert auf einer wahren Geschichte und wurde vom israelischen Brüderpaar Doron und Yoav Paz inszeniert. Beide stammen selbst aus einer Familie von Holocaust-Überlebenden und fragen sich: "Jemand ermordet deine Familie. Was tust du? Wirst du selber Rache üben und auch morden? Oder rächst du dich, indem du ein Land demokratisch aufbaust, Schulen errichtest und Kinder bekommst? Wie entscheidest du dich?" Das 45-minütige kinokino Extra begleitet die Dreharbeiten zu "Plan A", die unter anderem im oberfränkischen Marktredwitz stattfanden, interviewt Darstellende und die Regisseure, blickt aber auch auf die tatsächlichen historischen Fakten, die hinter der Geschichte der Rache-Brigade Nakam stehen. Dazu spricht kinokino-Autorin Antje Harries mit der Expertin Prof. Dina Porat, der Chefhistorikerin von Yad Vashem, der internationalen Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem und zeigt Zeitzeugen-Interviews von Nakam-Mitgliedern, die die Paz-Brüder zur Vorbereitung auf ihren Film gedreht haben.
22:40
Rudolf Hofmann war ein Bankdirektor aus der Nähe der Stadt Meiningen in Thüringen. In den 1930er Jahren zog er mit seiner Familie nach München. Er war kunstinteressiert, was genau sich aber alles in Hofmanns Kunstsammlung befand, ist bis heute unklar. Mindestens ein Gemälde des Malers Albert Schwendy gehörte Hofmann jedenfalls. Raubkunst, die im Jahr 2025 von den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen an Hofmanns Nachfahren restituiert wurde. Rudolf Hofmann war Jude. Dass er dennoch nicht in ein Konzentrationslager deportiert wurde, hat er der Tatsache zu verdanken, dass er mit einer Christin verheiratet war. Mitglieder der von den Nationalsozialisten so bezeichneten "Mischehen" zwischen Juden und Christen kamen nicht ins Konzentrationslager. Hofmann und seine Familie lebten auch während des Zweiten Weltkriegs weiterhin in München, sie mussten von ihrem Eigenheim in Bogenhausen in eine kleine Wohnung in einem sogenannten "Judenhaus" umziehen. Hofmann wurde zur Zwangsarbeit verpflichtet, später auch seine Frau und seine Tochter. Rudolf Hofmann kam Anfang 1945 in den Trümmern seiner Wohnung ums Leben, in Folge eines Bombenangriffs der Alliierten.
23:00
Eine Jugend im Wien vor dem Anschluss, zwischen Fußball und Mädchen. Herbert hoffte, der Deportation entgehen zu können und wird schließlich doch zusammen mit seinem Vater nach Theresienstadt verbracht, wo er eine Tischlerlehre absolviert. Nach seinem Abtransport nach Auschwitz entrinnt er gemeinsam mit seinem Vater der Todesfabrik, und kommt in ein Unterlager von Dachau, wo sein Vater schlussendlich den Strapazen und der Kälte im Winter 1944 erliegt. Herbert erzählt seinem Enkel von seinem Todesmarsch und der Befreiung, von einer abenteuerlichen Reise in ein zerstörtes Wien, wie er seine Mutter wiedergefunden hat und wie ihnen die arisierte Wohnung eines Nazi-Bonzen zugeteilt wurde. Er spricht über Antisemitismus und Hoffnung. Das Gespräch mit seinem Enkel ist von Humor genauso geprägt wie von berührenden Momenten.
23:50
Das Münchner Kunstauktionshaus Hugo Helbing führte in den Jahren 1887 bis 1937 mehr als 800 Auktionen durch. Als Jude wurde Helbing 1938 vom NS-Staat seiner Existenz beraubt. Helbing sammelte auch privat Kunst. Wo diese heute verblieben ist, soll ein aktuelles Forschungsprojekt herausfinden. Hugo Helbing eröffnete auch Filialen in Berlin sowie in Frankfurt am Main. 1938 zerstören die Nationalsozialisten Helbings Leben. Er soll im KZ Dachau inhaftiert werden. Helbing versucht das abzuwenden, wird von SA-Leuten brutal geschlagen und stirbt wenig später an seinen Verletzungen. Hugo Helbings einziger Sohn Fritz Helbing wird im März 1943 ins KZ Auschwitz deportiert und wird dort ermordet.
00:10
01:50
""Plan A - Was würdest du tun?" - eine Koproduktion von BR und arte - wird ein Kinothriller über große moralische Fragen, über Rache und Vergebung, angesiedelt direkt nach dem Zweiten Weltkrieg, als jüdische Holocaust-Überlebende in Deutschland einen geheimen Plan schmieden, mit dem Ziel das Trinkwasser in fünf Großstädten, darunter Hamburg, München und Nürnberg, zu vergiften. Das historische Drama basiert auf einer wahren Geschichte und wurde vom israelischen Brüderpaar Doron und Yoav Paz inszeniert. Beide stammen selbst aus einer Familie von Holocaust-Überlebenden und fragen sich: "Jemand ermordet deine Familie. Was tust du? Wirst du selber Rache üben und auch morden? Oder rächst du dich, indem du ein Land demokratisch aufbaust, Schulen errichtest und Kinder bekommst? Wie entscheidest du dich?" Das 45-minütige kinokino Extra begleitet die Dreharbeiten zu "Plan A", die unter anderem im oberfränkischen Marktredwitz stattfanden, interviewt Darstellende und die Regisseure, blickt aber auch auf die tatsächlichen historischen Fakten, die hinter der Geschichte der Rache-Brigade Nakam stehen. Dazu spricht kinokino-Autorin Antje Harries mit der Expertin Prof. Dina Porat, der Chefhistorikerin von Yad Vashem, der internationalen Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem und zeigt Zeitzeugen-Interviews von Nakam-Mitgliedern, die die Paz-Brüder zur Vorbereitung auf ihren Film gedreht haben.
02:35
Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst. Besondere Ereignisse, die von Nachrichtensprecher-Legenden wie Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff präsentiert wurden, waren unter anderem das dramatische Terrorjahr 1977, die Wahlen von Papst Johannes Paul II. und US-Präsident Ronald Reagan oder die "Bonner Wende", die Ablösung der Bundesregierung von Kanzler Schmidt durch den späteren "Kanzler der Einheit" Helmut Kohl.
02:50
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
03:15
Spektakuläre Bilder aus dem All, teilweise in HD Qualität, zeigen die Erde in atemberaubenden Einstellungen. Einmalige Bilder, wie sie bis dato noch nie im deutschen Fernsehen zu sehen waren.
04:15
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:30
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.