16:00
Australien ist in den letzten beiden Jahrhunderten immer wieder Ziel und Traum für deutsche Auswanderer gewesen. Noch bis Anfang der Sechzigerjahre des 20. Jahrhunderts wanderten jährlich knapp Einhunderttausend Menschen aus der Bundesrepublik nach Australien aus. Der WDR schickte daher 1961 einen Reporter nach Australien, um dort den Deutsch-Australiern einen Besuch abzustatten und zu erfragen, ob sie glücklich geworden sind in ihrer neuen Heimat. Dieser Reporter wurde später zu einer regelrechten Ikone des Deutschen Fernsehen: Es war der junge Hanns Joachim Friedrichs, unschwer zu erkennen an seiner markanten Stimme und dann auch gelegentlich im Bild zu sehen.
16:50
In diesem Film aus dem Jahr 1992 geht es um Girilambone (gesprochen "Dschirilämboun"). Das ist ein sehr typisches kleines Dorf im Outback von Australien: Zum alljährlichen Fest im Gemeindesaal und selbst zum sonntäglichen Besuch der Heiligen Messe müssen die Gemeindemitglieder zum Teil aus über 100 Kilometer Entfernung anreisen. Für die Menschen dort ist das normal. Nicht ganz so normal aus heutiger Sicht ist vielleicht der Umstand, dass im gesamten Film von den Aborigines nichts zu hören und zu sehen ist, also von den Menschen, die dort bis vor 100 Jahren gelebt haben und denen dieses Land einst gehört hat.
17:15
17:30
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
18:15
Das Kulturmagazin im BR Fernsehen
18:45
Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?
19:10
Man muss nicht, aber man sollte und könnte und will es vielleicht wissen: warum Antonio Giacomo Stradivari den Ahornbaum so sehr liebte. Oder dass der Hopfen eine zweihäusige Pflanze ist. Oder dass der Fliegenwagwurz zur Familie der Orchideen gehört ... das alles und noch viel mehr enthüllt die 52-teilige Serie "Vom Ahorn bis zur Zwiebel - Pflanzen in unserer Umgebung". Sie lehrt Pflanzen nach ihrer Wuchsform zu unterscheiden oder die charakteristischen Merkmale. z.B. eines Laubbaumes, zu erfassen. Sie informiert über Heilkraft, Nutzwert oder Herkunft der einzelnen Pflanzen und wird so zu einem 52-teiligen "Pflanzen-Bilderbuch" in 5-Minuten-Kapiteln, mit wunderschönen Naturaufnahmen, aufwändigen 3D-Animationen und raffinierten Zeitraffereffekten.
19:15
Kann ich ohne eigene Kinder glücklich werden? Diese Frage stellt sich Melanie, deren größter Wunsch es ist, endlich ein Baby zu bekommen. Seit über drei Jahren durchlaufen sie und ihr Mann Andree Kinderwunschbehandlungen - doch der Erfolg bleibt aus. Melanie kämpft für ihren Traum und gibt nicht auf: Ein letzter Versuch soll Klarheit bringen. Wie geht sie mit den emotionalen Höhen und Tiefen um? Lisa-Sophie spricht mit Melanie und Andree über ihre Reise zum erhofften Familienglück. Die beiden erzählen von den Herausforderungen, die ein unerfüllter Kinderwunsch mit sich bringt und wie viel sie bisher investiert haben. Nächste Woche ist Lisa-Sophie live dabei, wenn Melanie und Andree erfahren, ob sich ihr Traum endgültig ausgeträumt hat.
19:30
Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Südkorea ist ein faszinierendes Land zwischen Tradition und Moderne, voller Schönheit und Naturwunder. Es liegt auf der asiatischen Halbinsel zwischen Japan und China. Beide Nachbarländer haben die Kultur Südkoreas mitgeprägt, aber es hat seine kulturelle Eigenständigkeit nie verloren. Jung, modern und selbstbewusst präsentiert sich die boomende Hauptstadt Seoul, offen für moderne Trends, nahezu rastlos auf dem digitalen Weg in die Zukunft. Weiter im Süden und Südwesten findet man an den Küsten Regionen, in denen die Menschen sehr traditionell leben und sich genauso Gedanken über die Zukunft machen. Der Erhalt der Natur spielt für sie eine herausragende Rolle. Auch deshalb gibt es in diesem Land 22 Nationalparks. Bedrohte Arten wie der Ibis oder die Kragenbären konnten wieder angesiedelt werden. Der Regierung sind Nachhaltigkeit und Ressourcenpflege äußerst wichtig. Besucher können in wunderschönen Bergpanoramen und unglaublichen Lichtstimmungen der Natur regelrecht versinken.
21:00
Im Herbst 2020 rief Prinz William, knapp zwei Jahre bevor er Thronfolger des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland wurde, den so genannten "Earthshot Prize" ins Leben, den bislang ehrgeizigsten und höchstdotierten internationalen Umweltpreis, mit dem Ziel bis zum Jahr 2030 einen echten Wandel beim Klima-, Natur- und Umweltschutz herbeizuführen. Die fünfteilige Doku-Reihe mit Vorworten von Prinz William und dem renommierten Naturfilmer Sir Richard Attenborough beleuchtet die fünf zentralen Aufgaben der Menschheit, die "Earthshots", um unseren zerbrechlichen Planeten und das wertvolle Leben auf ihm zu retten: "Earthshot 1" ist der Schutz und die Wiederherstellung der Natur, damit die Wildnis nicht weiter schrumpft, sondern wieder zu wachsen beginnt. "Earthshot 2" ist die Verbesserung des Klimas, um den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur zu stoppen. "Earthshot 3" ist die Reinigung der Luft, damit wir alle gesund atmen können. "Earthshot 4" ist die Wiederbelebung unserer Ozeane, damit sie wieder so reich und vielfältig werden wie früher. "Earthshot 5" ist der Aufbau einer abfallfreien Welt, indem wir sicherstellen, dass die Abfälle eines Prozesses zu Rohstoffen für den nächsten werden. Es handelt sich um die fünf größten Herausforderungen, die laut ExpertInnen unbedingt bewältigt werden müssen, um das Blatt noch zu wenden. Daher vergibt die "Eartshot Prize"-Stiftung in jedem dieser Bereiche bis 2030 jährlich jeweils eine Million Pfund Preisgeld an Projekte, die die größten Aussichten haben, den Planeten wieder zu reparieren.
22:00
Tiere brauchen nicht nur Platz zum Leben, sondern auch die Lebensräume, an die sie angepasst sind. Doch in den letzten Jahrzehnten sind viele Lebensräume verschwunden. Mit kleinen Maßnahmen kann man aber mitunter schon große Wirkung erzielen und selten gewordene Orte der Artenvielfalt wie Moore, Heiden und Wiesen retten. Beispiel Moor: in Norddeutschland und im Baltikum schützen und renaturieren Forscherinnen und Forscher Moore. Damit leisten sie auch einen enormen Beitrag gegen die Klimakrise, denn Moore binden große Mengen an Treibhausgasen, so lange sie nicht trockengelegt wurden. Auch in Österreich wird umgesteuert: Landwirte bekommen vom Staat Geld, damit sie mehr für die Artenvielfalt auf ihren Wiesen tun. Allein in Oberösterreich nehmen bereits über 2.500 Bauern an dem Programm teil. Wissenschaftlerinnen in Ungarn haben gemeinsam mit Zoos das Przewalski-Pferd ausgewildert. Sie bringen diese fast ausgestorbene Art zurück und helfen damit, die größte europäische Steppe zu erhalten. Und wer glaubt, Truppenübungsplätze seien nur lebensfeindliche Militärgebiete, der wird von der Senne in Deutschland überrascht, wo dank des Militärs eine seltene Heidelandschaft überleben konnte. Ein anderer Hotspot der Artenvielfalt sind Streuobstwiesen. Doch sie produzieren weniger Obst als der konventionelle Anbau und wurden daher vielerorts abgeholzt. Doch eine Initiative in Bayern kämpft für ihren Erhalt, um mit regional erzeugtem Obst einen Teil des Obstbedarfs decken zu können. Ihr Ziel: Eine Landwirtschaft zu schaffen, in der beide profitieren: Mensch und Natur.
22:30
"Klimazeit" bietet wöchentlich Hintergrundberichte, ordnet mit Expert*innen neueste Ergebnisse der Klimaforschung ein, erklärt in aufwändigen Grafikanimationen alles Wissenswerte rund ums Klima, hinterfragt Entscheidungen der Politik und zeigt konstruktive Beispiele, was Konsument*innen, Unternehmen und Kommunen für die Rettung des Klimas tun können.
22:45
23:15
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
23:45
DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.