19:00
Von Geburt an reden Menschen miteinander. Alle Versuche, Konflikte ohne Worte und mit anderen Mitteln zu lösen, sind zum Scheitern verurteilt und führen meist zu Gewalt und Chaos. Der Mensch ist ein soziales Wesen und lebt in Gemeinschaften, die ohne Kommunikation und ohne das "Miteinander Reden" nicht funktionieren würden. Die RESPEKT-Reportage "Miteinander Reden - die Macht der Worte" zeigt Beispiele, die deutlich machen, wie wichtig Miteinander-Reden für uns alle ist. Moderator Sebastian Leidecker trifft eine Hospiz-Bewohnerin, die sehr bald sterben wird und eindrücklich schildert, wie wichtig gerade für sie die Kommunikation zu ihren Mitmenschen ist. So kann sie - kurz vor ihrem Tod - Erfahrungen und Wissen an ihre Mitmenschen weitergeben. Eine 95-Jährige Zeitzeugin erzählt in der RESPEKT-Reportage von ihren Erfahrungen während der Nürnberger Prozesse, die sie als Gerichts-Sekretärin begleitete. Ihre Schilderungen sind eindrücklich und emotional. Durch die direkte Kommunikation der Zeitzeugin mit Moderator Sebastian Leidecker wird das Erzählte viel lebendiger, als es Geschichtsvermittlung beispielsweise in der Schule jemals sein könnte. Das Zeitzeugen-Gespräch verdeutlicht anschaulich "die Macht der Worte". Eine Macht, die auch missbraucht wird. Stichwort: Alternative Fakten. Vor allem Rechtspopulisten nutzen digitale Kommunikationswege und -formen, um Propaganda und Falschmeldungen zu streuen - teilweise sehr erfolgreich, wie die Wahlerfolge Trumps, des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban sowie etwa der AfD in Deutschland zeigen. Die RESPEKT-Reportage "Miteinander Reden - die Macht der Worte" zeigt: Aus dem "Miteinander Reden" wird oft ein "gegeneinander Reden". Die gesellschaftlich so wichtige Funktion menschlicher Kommunikation des Miteinanders und der friedlichen Konfliktlösung verdreht sich dann in ein Gegeneinander, das den Zusammenhalt in der Demokratie gefährden kann.
19:30
Tanz ist Körpersprache, ist Ausdruck der Freude, der Sehnsucht, manchmal auch der Trauer. Tanzen verbindet, auch über Kontinente hinweg. Mit alpha-demokratie weltweit erleben Sie Menschen in Tokio, die entgegen ihrer gewöhnlichen Zurückhaltung ganz ausgelassen tanzen und feiern, eine Inderin, die mit Tanz Bäume beschwört, eine Rentnerin, die mit 85 in Tanz-Clubs noch Platten auflegt und fränkische Gardetänzerinnen, die in die USA reisen, um auszuloten, wie viel ihr Tanz im Karneval mit Cheerleading zu tun hat.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
2002 - das Jahr, in dem der Euro eingeführt wird. Viele Berliner sehen in der neuen Währung einen Preistreiber: "Teuro" wird zum Wort des Jahres. Eine Gemüsehändlerin erzählt von erbosten Kunden und einem enormen Preisanstieg wegen eines Kälteeinbruchs in Südeuropa: Für Tomaten, Auberginen und Co. Im Juli fegt ein Jahrhundert-Orkan über die Stadt hinweg - auf der Insel Schwanenwerder werden zwei Kinder von einem Baum erschlagen. Albrecht Broemme, damals Chef der Berliner Feuerwehr, erinnert sich an die Tragödie. Kopf-an-Kopf-Rennen in der Politik: Bei der Bundestagswahl 2002 will Herausforderer Edmund Stoiber Bundeskanzler Gerhard Schröder ablösen. Der SPD-Wahlkampfmanager und Schröder-Vertraute Matthias Machnig organisiert von der legendären "Kampa" in Berlin Mitte aus eine historische Aufholjagd und spricht über das erste TV-Duell der bundesdeutschen Geschichte. Für Katrin Wrobel, Zahnarzthelferin aus Köpenick, verändert dieses Jahr das ganze Leben: Sie wird zur schönsten Frau Deutschlands gewählt und gibt ihren Beruf auf. Im Interview erzählt sie von Glückgefühlen und Zweifeln beim Start in eine neue Welt. Schauspielerin Steffi Kühnert erinnert sich an einen der schönsten Momente ihrer Karriere: In diesem Jahr wird ihr erster Film "Halbe Treppe" zum Überraschungserfolg bei der Berlinale. Die Reihe "Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt" zeigt den doppelten Blick auf West- und Ost-Berlin von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart, 1945 bis 2020, in einer bislang nie dagewesenen Größenordnung: Eine Berlin-Chronik der Superlative über 64 Folgen, 5760 Minuten. Die fünfte Staffel über die 2000er Jahre zeigt eine Stadt im rasanten Wandel. Aufbruch ins Ungewisse: Quo vadis, Berlin? Als deutsche Hauptstadt ist Berlin auch Bühne der Weltpolitik - und wird weltweiter Mythos, nicht nur in Sachen Nachtleben. Die D-Mark geht, der Euro kommt, doch die Finanzlage der Stadt bleibt katastrophal. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit fasst das Berliner Lebensgefühl der Dekade in einen griffigen Slogan: "Arm, aber sexy". Doch die Arbeitslosigkeit steigt auf Rekordhöhen - nirgends in Deutschland ist der Anteil an Hartz-IV-Empfängern höher. Die 2000er sind Jahre der allgemeinen Verunsicherung: Die Terroranschläge vom 11.September erschüttern auch die Berliner, die Stadt streitet über "Parallelgesellschaften" und beklagt einen "Ehrenmord". Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 erlebt Berlin sein "Sommermärchen" - Beginn eines Aufschwungs, der bis heute anhält. Die Touristenzahlen steigen, aber auch die Mieten: Berlin ist Boomtown und Betongold. Und im neuen Jahrtausend mehr denn je: Weltstadt und Kiez, gelebte Wiedervereinigung - Schauplatz kleiner und großer Geschichten in einer sich globalisierenden Welt.
21:45
Das Volkslied: fast vergessen - als Schatz geborgen. Mulo Francel und Quadro Nuevo hauchen ihm neues, multikulturelles Leben ein. Gemeinsam mit dem Münchner Rundfunkorchester und der österreichischen Dirigentin Elisabeth Fuchs nahmen die fünf Virtuosen die alten Weisen als Startrampe für kreative Höhenflüge und waghalsige Improvisationen. Liebe, Schönheit, Freiheit - die einst besungenen Themen des Lebens erklangen als lässiger Bossa Nova, leidenschaftlicher Tango oder vertontes Abenteuer. Der Konzertabend vom 8. Mai 2019 wurde von Mulo Francel, dem "Kreativ-Kopf" des Ensembles, moderiert.
23:35
Das Kulturmagazin im BR Fernsehen
00:05
Am 25. Februar startet die lang erwartete 10. Staffel der Kultserie "Scrubs". Die Serie gilt bis heute als DIE "Comfort-Show" schlechthin. Neben dem Humor ist Scrubs aber auch vor allem für seine emotionalen Momente bekannt. Aber warum geht uns Scrubs bis heute so nah - obwohl es eine Comedy ist? Pop Secret Stories geht ganz an den Anfang der Serie zurück und ergründet, was Scrubs so von anderen Sitcoms abhebt. Dabei lüften sie das Geheimnis um den "echten J.D." und warum er die Serie so geprägt hat.
00:20
01:50
Mit der Tagesschau vor 20 Jahren hat ARD-alpha eine "Daily", die in Fan-Kreisen längst Kultstatus besitzt. Täglich kann man 20 Jahre zurückblicken und die jüngste Zeitgeschichte noch einmal hautnah nachempfinden. Durch den Vergleich mit der aktuellen Tagesschau begibt sich der Zuseher gleichsam auf eine Zeitreise. Dies gilt einerseits für die behandelte Materie, andererseits aber auch für die mediale Aufbereitung des Nachrichten-Genres selbst. Besondere Ereignisse, die von Nachrichtensprecher-Legenden wie Karl-Heinz Köpcke oder Dagmar Berghoff präsentiert wurden, waren unter anderem das dramatische Terrorjahr 1977, die Wahlen von Papst Johannes Paul II. und US-Präsident Ronald Reagan oder die "Bonner Wende", die Ablösung der Bundesregierung von Kanzler Schmidt durch den späteren "Kanzler der Einheit" Helmut Kohl.
02:05
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
02:30
Der Film zeigt den italienischen Astronauten Luca Parmitano bei der ESA-Vorbereitung auf seinen Astronauteneinsatz, zeigt ihn beim Start im russischen Baikonur und begleitet ihn in seinem ALLtag auf der ISS.
03:30
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
03:45
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
04:45
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.