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In ganz Europa kämpfen Naturschützer für den Erhalt der Artenvielfalt und haben dabei bemerkenswerte Erfolge erzielt. In Spanien sorgen Orcas für Schlagzeilen, indem sie Segelboote angreifen. Wissenschaftler wie Renaud de Stephanis suchen nach Lösungen, um diese Konflikte zu entschärfen. In Schottland bieten Landbesitzer wie Tom Bowser Bibern Zuflucht, um landwirtschaftliche Schäden zu vermeiden und die Umwelt zu bereichern. Irland und Norwegen arbeiten zusammen, um Fischadler wieder anzusiedeln, während Schweden sich für den Schutz des Weißstorches einsetzt. In Nordirland wird der Große Glattrochen erforscht und geschützt. Der Bartgeier kehrt dank intensiver Bemühungen in die Schweizer Alpen zurück und die Bayerische Kurzohrmaus wurde in Deutschland wiederentdeckt. In Slowenien kämpfen Ornithologen wie Tomaž Mihelic für den Schutz des Uhus, und in den Niederlanden engagiert sich Nienke Dijkstra für die Reinigung des Wattenmeers von Plastikmüll. Diese Geschichten von Europas Helden zeigen, dass engagierter Artenschutz möglich ist und Hoffnung für die Zukunft bietet.
21:45
Die Rote Liste der bedrohten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten wird immer länger. Laut WWF ist inzwischen fast ein Drittel aller erfassten Arten bedroht. Bei alpha-thema spricht Simon Plentinger spricht mit seinen Gästen nicht nur über die Ursachen des Artensterbens, sondern sucht nach Lösungen, wie sich landwirtschaftliche Produktionsflächen und geschützte Räume für die Natur sinnvoll verbinden lassen. Der Naturfilmer Jan Haft erzählt von seinen jüngsten Dreharbeiten in Botswana und Rumänien, wo großflächige Weidegebiete besonders artenreiche Landschaften erhalten. Er betont, dass große Weidetiere als "Ökosystemingenieure" wirken, die Gehölze und Grasbestände in ihrer Ausbreitung begrenzen und damit Licht, Strukturvielfalt und Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten schaffen. Prof. Robert Sommer, Tierökologe an der Hochschule Neubrandenburg, kann diese Beobachtung bestätigen und verweist auf langjährige Untersuchungen, die belegen, dass Artenreichtum unmittelbar von der Vielfalt der Landschaftsstrukturen abhängt. Für die Zukunft wünschen sich beide, dass auch in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland eine Landschaft entstehen kann, in der Landwirtschaft, Naturschutz und das Erholungsbedürfnis der Menschen zusammenfinden.
22:15
In Schweden wird aktiv gegen die invasive Marderhund-Art vorgegangen, um die heimische Artenvielfalt zu schützen. Durch das Besendern und Sterilisieren der Tiere wird ihre Ausbreitung kontrolliert. In Nordirland bedrohen Ratten die größte Papageitaucher-Kolonie, weshalb ein Projekt zur Ausrottung der Ratten und Frettchen gestartet wurde. In den Niederlanden kämpft Jaap Dirkmaat seit Jahrzehnten für den Schutz der Dachse und deren Lebensraum. In Spanien arbeiten Landwirte und Naturschützer zusammen, um Wiesenweihen vor den Mähdreschern zu retten. In der Schweiz fördern Journalistinnen die Biodiversität in städtischen Gebieten durch Begrünungsprojekte. In Irland helfen Ziegen, die Brandgefahr zu reduzieren und invasive Pflanzen zu bekämpfen. In Deutschland versucht eine Taskforce, den Gartenschläfer vor dem Aussterben zu bewahren. In den slowenischen Alpen wird das Alpenschneehuhn durch Telemetrie und Schutzmaßnahmen unterstützt. Diese Projekte zeigen, wie wichtig der Einsatz für die Biodiversität ist.
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DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.