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TV Programm für ARD-alpha am 30.06.2026

Jetzt

Was macht uns glücklich(er)? 21:00

Was macht uns glücklich(er)?

Gesellschaft und Soziales

Warum sind die Finnen Rekordweltmeister, was das Glück betrifft? Achtmal in Folge sind sie Sieger des "World Happiness Reports" der Vereinten Nationen. Die Deutschen sind mit Platz 22 gerade mal im Mittelfeld; Kinder und Jugendliche sind mit Platz 47 geradezu unglücklich. In Finnland ist auch diese Altersgruppe in den "Top 10". Auf den ersten Blick passt das Ergebnis des Weltglücksberichtes so gar nicht zum kalten, dunklen Norden. Die Winter sind hart. Viele Finnen haben ein Alkoholproblem. Russland ist eine direkte Bedrohung. Die Wirtschaft stagniert - ähnlich wie in Deutschland. Trotzdem fühlt sich die große Mehrheit der Finnen glücklich. Wir machen uns mit der finnischen Schauspielerin Meri Koivisto auf die Spurensuche nach der Glücksformel der Finnen: Was haben die Natur, Sauna, Karaoke mit dem Glück zu tun? Können wir Glück lernen? Wieviel Glück steckt in den Genen? Wir sprechen - klar, mit den Finnen selbst und mit Forschenden der Genetik, Soziologie, Philosophie und Neurologie. Auch in Deutschland sucht Meri nach dem Glück. Bei der Recherche stößt sie auf eine badische "Glücksstadt" und erlebt, wie gemeinsames gesellschaftliches Engagement zum Glücksgefühl beiträgt. Sie besucht eine finnische und eine deutsche Schule und lernt, dass gute Bildung Kindern und Jugendlichen helfen kann. Also, ließe sich das finnische Glück auf Deutschland übertragen? Könnten wir glücklicher sein? Spoiler: Das wäre eigentlich gar nicht so schwer, sagt Meri. Auch in Deutschland gibt es Menschen und Regionen, die zeigen, wie das geht.

Danach

Wären wir ohne Glück glücklicher? 21:45

Wären wir ohne Glück glücklicher?

Infomagazin

Das Glücksgefühl ist seit Jahrmillionen, und sogar schon in Einzellern, sowohl Antrieb als auch Belohnung für unsere Mühen, sagt Neurologe Tobias Esch von der Universität Witten/Herdecke. Doch egal ob uns große Schicksalsschläge oder Ekstase ereilen, unser Glücksgefühl pendelt sich immer wieder auf einen Mittelwert ein. Sind wir einfach nie richtig glücklich, sondern nur mittelmäßig zufrieden? Das langfristige Glück beziehungsweise die Lebenszufriedenheit wird international verglichen, wobei die westlichen Länder diese Liste anführen. Weil sie reich sind? Nein, denn obwohl materieller Wohlstand wichtig ist, steigt die Zufriedenheit nicht parallel zum Einkommen an, stellt Claudia Senik fest, Ökonomin an der Sorbonne Universität in Paris. Die hohen Glückswerte in Südamerika geben den Forscherinnen noch größere Rätsel auf. Ist der Schlüssel zum Glück also irgendwo tief in uns vergraben? Tatsächlich spielt uns unser Gehirn beim Versuch, glücklich zu werden, manchen Streich. Beispielsweise macht die Fokussierung auf schlechte Nachrichten in der Evolution zwar Sinn - wir konzentrieren uns auf potenzielle Gefahren, um zu überleben -, fördert heute jedoch Stress. Außerdem verstärkt das neu entdeckte "Default Mode Network", eine Art Grübelschleife des Gehirns, unser negatives Selbstbild, erklärt Bruce Hood, Psychologe an der Universität Bristol. Social Media hilft bei all dem ebenfalls nicht. Die ständigen Vergleiche mit anderen beeinträchtigen unsere Zufriedenheit, sagt Hilke Brockmann, Soziologin an der Constructor University Bremen. Was also tun? Ist Glück unerreichbar?

Quarks 22:15

Quarks: Unter Spannung - Wie Elektrizität unser Leben bestimmt

Infomagazin

In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.

JobChallenge 23:00

JobChallenge: Handschiene in Rekordzeit? - Orthopädietechniker/-in

Beruf und Bildung

In dieser Folge erhält Schülerin Mathilda Einblicke in den Beruf des Orthopädietechnikers bzw. Orthopädietechnik-Mechanikers. Ohne Vorkenntnisse stellt sie sich der Aufgabe, innerhalb von 20 Minuten eine Orthese (Handschiene) anzufertigen. Unterstützung bekommt sie dabei vom Auszubildenden Erim, der ihr fünf Tipps zur Umsetzung gibt. Ob Mathilda die Herausforderung unter Zeitdruck erfolgreich bewältigt, bleibt spannend. Beruf: Orthopädietechniker/in Ausbildungsart: Duale Ausbildung in Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung) Was macht man in diesem Beruf? Orthopädietechnik-Mechaniker/innen stellen individuelle orthopädische Hilfsmittel her und passen sie an die Bedürfnisse der Patienten an. Dazu gehören Prothesen, Orthesen, Bandagen sowie Rehatechnik wie Rollstühle. Sie beraten Patienten, nehmen Maß und fertigen Modelle an. Dabei verarbeiten sie verschiedene Materialien sowohl maschinell als auch von Hand. Abschließend passen sie die Hilfsmittel an und erklären deren Anwendung. In jeder Folge von "JobChallenge" wagt sich eine Schülerin oder ein Schüler in einen Ausbildungsberuf und muss eine typische Aufgabe erfüllen - ohne vorher zu wissen, ob es ums Brezelbacken geht oder eine U-Bahn-Reparatur. Der Azubi des Betriebs gibt Tipps per Funkgerät und der Endboss aka Ausbildungsleiter bewertet, ob die Challenge bestanden ist. Außerdem gibt's in jeder Folge alles Wichtige rund um den Ausbildungsberuf - zum Beispiel, was man verdient oder welche Skills man haben sollte.

RESPEKT - Demokratische Grundwerte für alle! 23:10

RESPEKT - Demokratische Grundwerte für alle!: Gleiche Chancen für alle? Leider noch ein Traum!

Reportage

Chancengleichheit gilt als ein hoher Wert in Deutschland. Die Grundidee: Sozialer Aufstieg ist allen möglich. Wer sich anstrengt, kann es schaffen. Oder ist das bloße Ideologie? Denn laut Statistik sind Bildungskarrieren extrem von der sozialen und kulturellen Herkunft abhängig. RESPEKT-Moderatorin Sabine Pusch geht diesem Widerspruch nach. Sie selbst ist die erste, die aus ihrer Familie studiert hat - die Uni-Welt und die anderen Studierenden waren ihr lange ziemlich fremd. In der Reportage lernt sie die Arbeiterkinder Theresia und Hasan kennen, für die jeder Schritt in die Akademikerwelt schwer erkämpft ist - und Akademikerkind Rosalie, bei der eigentlich immer klar war, dass sie studieren wird. Arbeiterkinder haben oft Geldnot, ihnen fehlt Unterstützung beim Lernen und das Gefühl, dazuzugehören. Und immer wieder wird Arbeiterkindern diese Benachteiligung als persönliches Versagen vorgeworfen. Wie gehen Theresia und Hasan damit um? Und stimmt es, dass viele Privilegierte nichts davon wissen wollen, dass sie bessergestellt sind? Damit sie weiter glauben können, ihr Status sei nicht aufgrund ihrer Herkunft, sondern nur durch ihre eigene Leistung entstanden? Was sagt die Studentin Rosalie dazu, die als Akademikerkind beste Startbedingungen hatte? Hätte sie es als Arbeiterkind auch geschafft? Vor allem aber fragt RESPEKT-Moderatorin Sabine Pusch, was sich für mehr Chancengleichheit ändern müsste? Spoiler: eine Menge!

The Day - News in Review 23:40

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Nachrichten

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