13:30
Nadhem (38) arbeitet als Bauleiter für Spezialtiefbau, einer Nische im Bauwesen. Er ist verantwortlich für die Abwicklung von Bauprojekten: Von der Planung über die Koordination aller Beteiligten bis hin zur Organisation von Maschinen und der Kommunikation mit den Bauherren. Spezialtiefbau kommt überall da zum Einsatz, wo es um tiefe Bohrungen, Pfahlgründungen und anspruchsvolle Fundamente geht. Für Nadhem stehen vor allem zwei Dinge im Fokus: Termine müssen eingehalten werden und die Kosten dürfen nicht aus dem Ruder laufen. Deshalb findet ein großer Teil seiner Arbeit bereits statt, bevor die Baustelle überhaupt beginnt. Sein Ziel ist es, mögliche Probleme früh zu erkennen und dafür zu sorgen, dass die Arbeiten mit möglichst wenigen Hindernissen starten können. Nadhem wohnt in Regensburg und pendelt zwischen dem Firmensitz in München und den Baustellen in ganz Bayern. Das bedeutet viele Stunden im Auto - Zeit, die ihm im Alltag mit seiner Familie fehlt. Ob sich das für ihn trotzdem lohnt?
13:45
14:00
Ungewöhnliche, sinnvolle, innovative und kreative Erfindungen kommen ans Tageslicht. Welche Köpfe und Geschichten stecken hinter den genialen Einfällen?
14:25
Pflanzen in unserer Umgebung
14:30
14:45
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
15:15
16:05
Wann immer es etwas Interessantes aus dem Norden der Republik zu berichten gibt, sind die Reporter der Sendung vor Ort. Sie stellen das jeweilige Thema umfassend vor und lassen Betroffene zu Wort kommen.
16:35
Ein Job in der Kirche: Als Referent für Hochschulpastoral ist Aaron (27) bei der katholischen Kirche am Bistum Aachen angestellt. Hochschulpastoral ist die Präsenz der katholischen Kirche an Hochschulen und Universitäten. Sie richtet sich an Studierende, Lehrende und Mitarbeitende und möchte sie begleiten, unterstützen und miteinander ins Gespräch bringen, egal ob jemand religiös ist oder nicht. Aarons Aufgabe ist es, die verschiedenen Angebote und Einrichtungen zu koordinieren, zum Beispiel im Bereich Seelsorge, Freizeitangebote aber auch wenn es um finanzielle Unterstützung in Notsituationen geht. Seit Oktober arbeitet er Vollzeit, davor hatte er eine 75-Prozent-Stelle, weil er nebenbei seine Masterarbeit geschrieben hat. Aaron hat 2017 das Abitur gemacht und anschließend Anglistik und Katholische Theologie studiert. Seit Januar 2025 arbeitet er als Referent und schließt nebenbei seine Masterarbeit ab.
16:45
17:30
Am Neckar entdeckt Annette Krause historische Städte, Burgen und Schlösser, darunter Schloss Zwingenberg. In Eberbach werden hochwertige Ruderboote gebaut. Die Firma Empacher gehört zu den weltweit erfolgreichsten Rennbootherstellern. Der Angler Peter Merkel ist auf dem Fluss auf der Pirsch nach Welsen, die hier über zwei Meter lang werden können. Für die Sicherheit der vielen Schiffe und den reibungslosen Betrieb der Schleusen ist das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt verantwortlich. Die Moderatorin schaut den Mitarbeitern bei ihrem Einsatz zu und erfährt vieles über die Binnenschifffahrt. Für ein kurzes Stück am Neckar überquert man die Hessische Landesgrenze. Bei Neckarhausen ist noch eine Autofähre im Einsatz, zu deren Erhalt ein Verein gegründet wurde. In Hirschhorn lohnt ein Besuch der Kaffemanufaktur, die zugleich Stadtbibliothek ist. In der Bibliothek gibt es Werke des Schriftstellers Mark Twain, der selbst auf dem Neckar unterwegs war und seine Erlebnisse literarisch festgehalten hat. Die Burgfeste Dilsberg hatte ihn damals besonders beeindruckt. Der Brunnenstollen gehört auch heute noch zu den Sehenswürdigkeiten der imposanten Anlage. Das neueste und modernste Personenschiff der Weißen Flotte ist die "Königin Silvia". Der Heidelberger Reeder und Kapitän Karl Hofstätter hat sich damit einen Traum erfüllt und dem Reisen auf dem Neckar einen neuen Impuls gegeben.
18:15
Gartenfreunde aufgepasst! Neben der Vorstellung verschiedener Pflanzenarten und besonders schöner Anlagen erhalten Zuschauer hilfreiche Tipps, um den eigenen grünen Daumen zu trainieren.
18:45
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
19:30
Attentate und Antiterrorkrieg sind an der Tagesordnung; das rote Jahrzehnt, so werden die 70er genannt, und die Jugend muss sich einmal mehr orientieren: als Aussteiger nach Kathmandu oder lieber in eine Hippie-Kommune aufs Land? Als Discoqueen auf die Tanzfläche oder doch eher als Punk in den "Moshpit"? Während Teile der 68er-Jugend in den kriminellen Untergrund abwandern, kommerzialisiert sich die Popkultur. Ein Jahrzehnt zwischen Flucht und Aufbruch, eine Jugend, die erstmals im Alter von 18 Jahren wählen darf und die mit Willy Brandt einen Bundeskanzler bekommt, den auch die Jüngeren respektieren.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Ein Stück Karibik im Süden Europas: Sardinien ist bekannt für Luxusurlaub an der Costa Smeralda. "Aber Sardinien ist nicht nur das schöne Meer. Wir haben auch eine antike und reiche Kultur", sagt Simone Ollanu, Hobbyarchäologe aus dem Süden der Insel. Das Gesamtpaket lockt Jahr für Jahr über sechs Millionen Urlauber auf die Insel, der Tourismus ist längst einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. Für diese Dokumentation reisen Regisseurin Denise Jacobs und ihr Team auf die zweitgrößte Insel im Mittelmeer durch Landschaften voller Gegensätze.
21:00
Es klingt wie ein Wunder: Ob Parkinson-Zittern, unkontrollierbare Epilepsien oder Depressionen - mit der sogenannten "Tiefen Hirnstimulation" (THS) sollen sich unterschiedlichste Leiden behandeln lassen. Die Wissensdokumentation "Der Hirnschrittmacher" begleitet Patienten und Mediziner auf dem Weg durch die ungewöhnliche Therapie und fragt nach ihren Chancen und Risiken. Bei Parkinson ist das Verfahren schon etwas länger im Einsatz und zeigt erste Erfolge. Der Film begleitet Patienten von der Diagnose über die mehrstündige Operation bis zum Alltag mit zwei Elektroden, die im Kopf dauerhaft Stromimpulse senden. Aber funktioniert diese Stimulation auch bei Depressions-Patienten, wenn die Lust am Leben verschwunden ist? Selbst hier kann die Tiefe Hirnstimulation helfen, wie der Film an einer Betroffenen zeigt. Die Mediziner nehmen dabei ein großes Wagnis auf sich, denn noch ist die Behandlung psychischer Leiden durch die Hirnstimulation nur im Rahmen klinischer Studien möglich, Langzeitwirkungen konnten noch nicht gemessen werden. Und dennoch sind sich Therapeuten wie Forscher einig - der Hirnschrittmacher ist aus der Medizin nicht mehr wegzudenken und wird in Zukunft Million Menschen helfen. Wie dies gelingen kann und welche Hürden es noch gibt, zeigt diese Dokumentation an konkreten Fällen, die über viele Monate mit der Kamera begleitet wurden.
21:45
Adrian Stier ist erst 47 Jahre alt, aber er kann jahrelang nur mit dem Rollator laufen. Die Diagnose wurde erst sehr spät gestellt, obwohl er bereits seit dem 11. Lebensjahr an Parkinson erkrankt ist. Denn das chronisch fortschreitende Absterben der Nervenzellen im Gehirn, das zu unkontrollierbarem starkem Zittern und steifen Muskeln und damit zu Bewegungsverlangsamung führt, wird immer mit älteren Menschen in Zusammenhang gebracht. Nach Angaben der Deutschen Parkinson Gesellschaft sind allein in Deutschland 400.000 Menschen betroffen. Weltweit gibt es sieben Millionen Patienten. Doch jeder zehnte ist unter 40. Behandelt wird Parkinson zunächst mit Medikamenten. Sie ersetzen Dopamin, ein Botenstoff, den das Gehirn aufgrund der Nervenerkrankung nicht mehr herstellen kann. Bei Adrian Stier hilft nur noch die Tiefe Hirnstimulation. Dabei werden bei einer Operation Elektroden ins Gehirn eingesetzt, die durch elektrische Impulse bestimmte Hirnregionen stimulieren. "Laut Studien profitieren besonders jüngere Patienten von einem frühzeitigen Einsatz", sagt Professor Jens Volkmann vom Universitätsklinikum in Würzburg. Es geht darum, die Lebensqualität zu erhalten. Eine entscheidende Rolle spielt Bewegung. Martin Prochaska-Metz stand 30 Jahre lang als Puppenspieler auf der Bühne. Doch dann musste er schweren Herzens die selbstgebauten Puppen in den Speicher hängen. Die komplizierte Koordination der Fäden fiel ihm zu schwer. Heute engagiert er sich in der Selbsthilfegruppe in Karlsfeld-Dachau. Sie spielen Tischtennis gegen Parkinson, tanzen Neuro-Tango und singen beim Nordic Walking, um in Bewegung zu bleiben. Außerdem haben sie eine neue Methode entdeckt, wie die Symptome gelindert werden können: Fokussierter Ultraschall. Allerdings bieten diese Behandlung derzeit nur zwei Kliniken in Deutschland an. Bislang ist die Erkrankung nicht heilbar, doch sie lässt sich immer besser in den Griff kriegen. Männer tragen ein 50 Prozent höheres Risiko für Parkinson, warum genau, ist noch nicht ausreichend erforscht. Der Film in der BR-Reihe "Stolperstein" von Tom Fleckenstein begleitet Patienten, die trotz ihrer Erkrankung nicht aufgeben, und stellt die aktuellen Behandlungsmethoden und wissenschaftlichen Erkenntnisse im Kampf gegen Parkinson vor.
22:15
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
23:00
Achtung! Die U-Bahn und die Bahnsteigkante sind nicht mehr auf einer Höhe. So wird der Ein- und Ausstieg für kleine Kinder, ältere Menschen oder Rollstuhlfahrende gefährlich. Schafft Laura es, die U-Bahn wieder auf die richtige Höhe zu bringen? 20 Minuten hat sie dafür Zeit, dann entscheidet der Mechatronik-Ausbilder Michael. Zum Glück bekommt Laura Unterstützung von Azubi Antonia aus dem U-Bahn-Fahrerhaus, die ihr im Laufe der Challenge 5 Tipps per Funkgerät geben darf. Doch reicht das, um die Kriterien zu erfüllen, sodass der U-Bahn-Einstieg wieder reibungslos gelingt? Beruf: Mechatroniker/-in Ausbildungsart: Duale Ausbildung im Handwerk Ausbildungsdauer: 4 Jahre Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung) Was macht man in diesem Beruf? Mechatroniker/-innen werden überall da gebraucht, wo Mechanik und Elektronik aufeinandertreffen. Ob bei der Reparatur von Maschinen oder bei der Installation von Gebäudetechnik. Mechatroniker/-innen haben viel Verantwortung, weil sie oft im öffentlichen Bereich, etwa an U-Bahnhöfen, arbeiten. Dabei sind sie echte Spurensucher, weil die Fehler oft versteckt liegen und sie mit ihren handwerklichen Skills und technischem Wissen die Lösung finden müssen. In jeder Folge von "JobChallenge" wagt sich eine Schülerin oder ein Schüler in einen Ausbildungsberuf und muss eine typische Aufgabe erfüllen - ohne vorher zu wissen, ob es ums Brezelbacken geht oder eine U-Bahn-Reparatur. Der Azubi des Betriebs gibt Tipps per Funkgerät und der Endboss aka Ausbildungsleiter bewertet, ob die Challenge bestanden ist. Außerdem gibt's in jeder Folge alles Wichtige rund um den Ausbildungsberuf - zum Beispiel, was man verdient oder welche Skills man haben sollte.
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DW's The Day provides viewers with the background and analysis they need to understand the top stories of the last 24 hours. Join our Chief News Anchor Brent Goff as he puts the day's events into context and discusses them with experts and correspondents in the field.