09:30
In "Das kann ich auch!" stellen wir fünf beeindruckende Menschen vor, die trotz körperlicher, geistiger oder seelischer Einschränkungen ihren Weg in die Arbeitswelt suchen. Sie erzählen uns ihre berührenden Lebensgeschichten und zeigen uns, wie sie trotz aller Hürden ihren Alltag meistern. Wir erfahren, welche Hoffnungen sie antreiben und was sie sich für ihr Leben wünschen. Artikel 3 des Grundgesetzes verkündet: "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden." Doch wird diese abstrakte Norm tagtäglich umgesetzt - und wenn ja, wie? Die Sendung "selbstbestimmt!" geht dieser Frage nach, sei es in Arbeit und Beruf, in der Schule, an der Universität, beim Wohnen, beim Sport oder in der Kultur und Kunst. Selbstbestimmtes Leben, Selbstbestimmung über eigene Angelegenheiten im privaten und im gesellschaftlichen Bereich ist die berechtigte Grundforderung von Menschen mit Behinderung.
10:00
Magazin in Gebärdensprache
10:30
11:00
Seit Jahrhunderten greifen Menschen auf Naturheilverfahren zurück, um gesund und heil werden zu können. War die Kräuterheilkunde lange vor allem in Klostergärten beheimatet, widmet sich heute auch die moderne Medizin der Erforschung von Pflanzenstoffen. Die Dokumentation von Andrea Eder fragt nach der Bedeutung von Pflanzen, nach dem Unterschied zwischen Heil und Gesundheit. Sie begleitet ExpertInnen in höchst unterschiedlichen Anwendungsbereichen vielfältiger Kräuter und Pflanzen - vom Kochen bis hin zur Herstellung von Arzneimitteln. Eine wissenschaftlicher Einordnung gibt zudem Einblicke in die Möglichkeiten und Grenzen der Kräuterheilkunde. Im "kreuz & quer plus": Was im Leben zählt: Martha Nussbaum - Was ist gerecht?
11:30
Wohnungsnot, Pandemie, Klimakollaps. "Das Leben fühlt sich zurzeit extrem fragil an. Wie soll ich damit umgehen?", fragt sich Jan. Wie ist es möglich, an Krisen zu wachsen, statt an ihnen zu zerbrechen? Wird man durch eine gute Struktur, Anpassungsfähigkeit oder Furchtlosigkeit wiederstandfähiger? Oder muss man Zerbrechlichkeit erst zulassen um standhaft zu werden? Jan zieht in eine neue WG und wird von seiner Mitbewohnerin Madleen in die WG-Regeln eingeführt. Wenn die Welt gefühlt immer chaotischer und unberechenbarer wird, hilft es da, wenigstens im eigenen Zuhause an Sauberkeit und Ordnung festzuhalten? Beim Hanteltraining lernt Jan den Strongman Patrik Baboumian kennen, der schon als Kind mit Krieg und Krisen konfrontiert war und sich immer wieder neu an die Umstände anpassen musste. "Je anpassungsfähiger ich bin, desto besser kann ich mit Stress umgehen", sagt er. Das passt zum Konzept der "Antifragilität" von Nassim Nicholas Taleb. "Antifragile Systeme werden stärker, wenn man sie belastet", erklärt Philosoph Christian Uhle. Taleb vergleicht das mit der Hydra aus der griechischen Mythologie, der zwei Köpfe nachwachsen, wenn man einen abschlägt. In der Start-up-Welt heißt es ja auch oft: "Fail fast! Jedes Scheitern ist eine Chance." Nikita Fahrenholz, der als Gründer des Pizza-Bringdiensts Lieferheld Millionär geworden ist, scheint die Verkörperung von Antifragilität zu sein - einer, der wenig Angst vor Risiken hat. Mit ihm heizt Jan im Auto über den Spreewaldring. Die Künstlerin Atusa Jafari, mit der Jan am Abend um die Häuser zieht, erinnert ihn daran, dass es im Leben auch wichtig sein kann, Zerbrechlichkeit zuzulassen.
12:00
12:30
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
13:00
13:15
13:30
"KlimaZeit" stellt spannende Zusammenhänge dar, erklärt Wetter- und Klimaphänomene und fragt kritisch nach. Das Magazin, das sich mit dem größten Problem der Menschheit beschäftigt. Klar, kompetent, konstruktiv. Was hat der Klimawandel jedem und jeder einzelnen zu tun? Was muss man über die wissenschaftlichen Hintergründe wissen sowie über die konkreten Folgen. Welche Lösungen gibt es?
13:45
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
14:30
Winter im Klostertal - Im Naturschnee-Skigebiet am Sonnenkopf nimmt Moderatorin Annette Krause bei der mehrfachen Freeride-Weltmeisterin Nadine Wallner einen Kurs im Tiefschneefahren. Eine Alternative zum Skifahren ist die Schneeschuhwanderung mit Wanderführerin Caroline Mark auf den Aussichtsberg Mutjöchle. Von hier hat man einen grandiosen Blick auf die Vorarlberger Bergwelt und auf das Klostertal. Mit dem Bau der Arlbergbahn und des Eisenbahntunnels vor mehr als 100 Jahren wurde die Region zur Hauptverkehrsader zwischen Ost und West. Annette Krause begleitet die Männer der Eisenbahn-Feuerwehr auf ihrem Löschzug bei der Fahrt in den mehr als zehn Kilometer langen Tunnel zu einer Rettungsübung. Stuben am Arlberg gilt nicht nur als Wiege des Skisports. Hier treffen sich einmal im Jahr Snowboarderinnen und Snowboarder aus aller Welt zu einem legendären Rennen. Paul Gruber, einer der Snowboard-Pioniere, vermittelt Annette Krause die Faszination an diesem Sport. Ziel der Expedition ist die auf 2.288 Meter gelegene Ulmer Hütte, in der Annette Krause auf viele Urlauberinnen und Urlauber aus dem Südwesten trifft.
15:15
16:00
Die Altenpflegerin Martina ist nur selten krank. Doch dann bekommt sie hohes Fieber, lagert Wasser ein und die Verdauung spielt verrückt. Im Krankenhaus zeigen die Blutwerte eine massive Entzündung. Ultraschall und CT bringen den nächsten Schock: große Entzündungsherde in der Leber. Für die Ärzte beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Bakterien, Tumor, Gefäßprobleme: Ein Verdacht nach dem anderen fällt in sich zusammen. Erst als das Team eine unwahrscheinliche Spur aufnimmt und eine spezielle Untersuchung anstößt, rückt die rettende Diagnose in greifbare Nähe. Und der Fall nimmt eine überraschende Wendung. "Abenteuer Diagnose" erzählt in dieser Best-of-Ausgabe vier wahre Schicksale mit unvorhersehbaren Wendungen - Krankengeschichten, die das Leben geschrieben hat.
17:00
Diese Doku taucht tief in die bewegenden Lebensgeschichten von Menschen ein, die nach Krisen und Schicksalsschlägen wieder zurück ins Leben und zur Freude gefunden haben. Getragen von den Erzählungen, Emotionen und Erkenntnissen der Protagonist:innen zeigt der Film die breite Palette menschlicher Erfahrungen und lädt zugleich die Zuseherinnen und Zuseher zur Selbstreflexion ein: Welche Bedeutung hat Seelsorge für mich und wie beeinflussen meine Gedanken mein Wohlbefinden? Auf ihrer Reise durch das weite Land der Seele eröffnen sich den Betroffenen ganz unterschiedliche Wege. Mit einem einfühlsamen Blick beleuchtet der Film die vielfältigen Aspekte der Seelsorge und die Orte, an denen sie Gestalt annimmt - sei es innerhalb der vertrauten Familie, in spirituellen Räumen wie der Kirche oder unterstützenden Organisationen. Anhand von Lebenswegen und Schauplätzen stellt sich die grundlegende Frage - was ist eigentlich unsere Seele? Und welchen Anteil hat sie an unserer Gesundheit. Für ein tieferes Verständnis erläutern u.a. der Psychiater Michael Musalek, der Theologe Paul Zulehner sowie die Psychotherapeutin und Theologin Rotraud A. Perner die Funktionen der Seelsorge und widmen gleichzeitig der tiefen emotionalen Komplexität des Menschen Aufmerksamkeit.
17:45
Fragen rund um die Gesundheit wird auf den Grund gegangen, und von den Moderatoren anschaulich aufbereitet. Dabei geht es unter anderem um Heilmittel, Ernährung und Kosmetikprodukte.
18:15
19:00
Die Zeit der Kirschblüte ist für die Menschen in Japan die wohl schönste Zeit des Jahres. Die Kirschblüte steht für Aufbruch und Vergänglichkeit. Auf der Notohalbinsel im Westen Japans kann man die Kirschblüte vom Zug aus erleben - einige Bahnhöfe sind gesäumt von Kirschbäumen die alljährlich die Besucher in Scharen anziehen. Der Film zeigt die Notorailway, die nicht nur an Kirschblüten vorbeifährt, sondern auch traumhafte Aussichten aufs Meer bietet. Der Bahnhof der Metropole Kanazawa ist das Kontrastprogramm zum Kirschblüten-Idyll. Hier verkehrt auch der Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen in Richtung Tokio. Von Kanazawa aus starten die Züge auf die Notohalbinsel, die auch für ihre Feste und Bräuche berühmt ist. Zwölf Meter hohe Festwagen werden, unter Gesängen von hunderten Helfern durch die engen Gassen Nanaos gezogen, ein Spektakel, das tausende Menschen anzieht. Der Film zeigt nicht nur die verschiedenen Züge der Region, er erklärt wie Bahn und Bräuche miteinander verwoben sind.
19:30
Wie packen wir die drängenden globalen Probleme an? Klimawandel und Artenschwund verlangen eine neue Art des Wirtschaftens. Wir werden Dinge verändern müssen, um in Zukunft menschenwürdig wohnen, arbeiten und uns ernähren zu können. Technologischer Fortschritt und Wandel kann uns dabei unterstützen. Global Us gibt unerwartete Einblicke, zeigt beispielhafte Lösungen und bietet Perspektiven für eine sich rasant verändernde Welt. Im Fokus stehen Menschen, die einen Wandel wollen, diesen vorantreiben und damit andere inspirieren.
19:55
Das US Militär forscht an Plastik, das sich von selbst nach wenigen Stunden auflöst. Dem Militär geht es natürlich nur darum, verdächtige Spuren von geheimen Einsätzen verschwinden zu lassen. Anja Reschke untersucht, ob sich aus der Idee nicht auch eine Lösung für unser weltweites Plastikmüll-Problem machen lässt, bei "Wissen vor acht - Zukunft".
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Heute sind sie weit über 80; damals waren sie Kinder. Noch nie haben sie in der Öffentlichkeit so emotional und offen über ihre traumatischen Erlebnisse am Kriegsende und in den frühen Nachkriegsjahren berichtet. Verlaust und halbverhungert, campierten sie unter freiem Himmel, in den Trümmern der Großstädte oder entlang der Bahnlinien. Manche verloren ihre Eltern und irrten als Waisen umher. Manche entkamen selber nur knapp dem Tod, durch Glück, Zufall oder eine unverhofft helfende Hand. Alle sind durch die Ereignisse gezeichnet für ihr ganzes Leben. In den Kindern, die jetzt vor dem Krieg in der Ukraine fliehen, erkennen sie sich selbst wieder. In ihnen werden schreckliche Erinnerungen wach.
21:45
An schönen Junitagen offenbaren sich die Fjorde und Berge Nordnorwegens im atemberaubenden Licht der Mitternachtssonne. Die Nordlandsbahn durchquert auch bei nordisch-rauem Wetter die helle Nacht und hangelt sich entlang der Ufer von Fjorden und Flüssen hinauf zum Polarkreis. Sie überwindet die karge Hochebene Saltfjellet mit dem Gletscher Svartisen, um pünktlich zum Mittsommerfest den Saltstraumen, den stärksten Gezeitenstrom Norwegens, zu erreichen. Entlang der Zugstrecke von Trondheim nach Bodø kämpften die Wikinger, ließen die Nazis spektakuläre Brücken und Tunnel bauen und züchten die Samen, die Ureinwohner im nördlichen Skandinavien, bis heute Rentiere. Eine wasserreich-wilde Landschaft, in der Weltklasse-Kanuten wie ambitionierte Maler eine Herausforderung sehen und unzählige Elche genauso wie der seltene Polarfuchs leben.
22:30
Peter Meimeth und Siegfried Baumann drehten diese Schwarzweiß-Reportage über das Phänomen "Fertighaus" in den USA im Jahr 1967. Die Sendung wurde seinerzeit mit den folgenden Worten angesagt: "Von der Bretterhütte zur Luxusvilla" - so könnte man mit einem Satz die Entwicklung der letzten hundert Jahre auf dem amerikanischen Wohnungsmarkt zusammenfassen. Amerikanische Eigenheime erscheinen uns oft als Luxusvillen, sie sind es meist nicht für die fünfundsechzig Prozent der US-Familien, die heute schon ein Haus besitzen. Hinter dem Traumbegriff "Home, sweet home" - Heim, süßes Heim - verbirgt sich eine Konsumware, die man kauft oder verkauft wie ein Auto oder einen Kühlschrank. Der Unterschied liegt nur im Preis. Scheiden wir spezifisch Amerikanisches aus, so können wir von den Baumethoden der Neuen Welt einiges lernen; vielleicht aber auch das Negative eines durch Werbung angestachelten Dranges nach dem "Home, sweet home", dem Eigenheim vermeiden. Beim Fertighausbau in den USA in den Sechzigerjahren war massive Ziegelbauweise jedoch nicht angesagt, . Immerhin mussten diese Häuser - nachdem sie gebaut wurden! - erst noch an den Ort ihrer Bestimmung gebracht werden. Gezeigt wird in dem Film aber auch, mit welch ausgeklügelten Marketingmethoden bereits damals gearbeitet wurde und wie am Reißbrett ganze Siedlungen entstanden, schön geometrisch angeordnet und mit Häusern, die alle mehr oder weniger gleich aussahen. Mit strengen Wintern musste und muss man in Florida nicht rechnen, die Hurrikanes der letzten Jahre jedoch haben viele dieser Häuser einfach weggeweht.
23:15
In der Dokumentation von 1978 geht es um Problematiken rund Mietwohnungen sowie Eigentumswohnungen und -häusern. In den Siebzigerjahren stieg der Eigenheimbau in der Bundesrepublik stark an, bedingt durch Verschlechterung der Wohnbedingungen in den Mietshäusern, zu hohe Mieten, Lärm und Abgase, Kinderfeindlichkeit etc. Die Folgen waren: höhere finanzielle Belastung, weite Anfahrtswege, schlechtere Versorgungen usw. Vorgestellt werden im Film Mieter und Eigenheimbesitzern, die vorher in Mietswohnungen gewohnt haben.