13:45
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
14:30
Winter im Klostertal - Im Naturschnee-Skigebiet am Sonnenkopf nimmt Moderatorin Annette Krause bei der mehrfachen Freeride-Weltmeisterin Nadine Wallner einen Kurs im Tiefschneefahren. Eine Alternative zum Skifahren ist die Schneeschuhwanderung mit Wanderführerin Caroline Mark auf den Aussichtsberg Mutjöchle. Von hier hat man einen grandiosen Blick auf die Vorarlberger Bergwelt und auf das Klostertal. Mit dem Bau der Arlbergbahn und des Eisenbahntunnels vor mehr als 100 Jahren wurde die Region zur Hauptverkehrsader zwischen Ost und West. Annette Krause begleitet die Männer der Eisenbahn-Feuerwehr auf ihrem Löschzug bei der Fahrt in den mehr als zehn Kilometer langen Tunnel zu einer Rettungsübung. Stuben am Arlberg gilt nicht nur als Wiege des Skisports. Hier treffen sich einmal im Jahr Snowboarderinnen und Snowboarder aus aller Welt zu einem legendären Rennen. Paul Gruber, einer der Snowboard-Pioniere, vermittelt Annette Krause die Faszination an diesem Sport. Ziel der Expedition ist die auf 2.288 Meter gelegene Ulmer Hütte, in der Annette Krause auf viele Urlauberinnen und Urlauber aus dem Südwesten trifft.
15:15
16:00
Visite informiert über aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Medizin und Gesundheit - aus Klinik, Praxis und Forschung.
16:45
Big Data und Künstliche Intelligenz sind wichtige Schlagworte in der Forschung, auch in der Medizin. Die Auswertung von Millionen Daten ermöglicht einen ganz neuen Zugang zur biologischen und medizinischen Forschung. Die Erkennung von Mustern, von typischen Krankheiten für ganze Bevölkerungsgruppen, ist erst durch die neuen mathematischen Methoden möglich.
17:00
Man sieht es schon an Begriffen wie Flexitarier, VeganerInnen oder Paleo-Esser, die Art der Ernährung ist mittlerweile eine Glaubensfrage - umso wichtiger, hartnäckige Mythen auf harte Fakten treffen zu lassen: Was ist dran an dem Spruch "Du bist, was du isst"? Ist Eiweiß immer besser als Kohlenhydrate und Fette? Und machen Lightprodukte wirklich schlank?
17:45
Fragen rund um die Gesundheit wird auf den Grund gegangen, und von den Moderatoren anschaulich aufbereitet. Dabei geht es unter anderem um Heilmittel, Ernährung und Kosmetikprodukte.
18:15
19:00
Mehr als 3000 Meter hoch türmt sich das Tateyama-Gebirge hinter der Großstadt Toyama auf. Die Züge rund um Toyama, in Japans Westen, schrauben sich hinauf ins Gebirge und schaukeln am Meer entlang. Seit der Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen nach Toyama fährt hat die Stadt einen großen Aufschwung genommen. Wir fahren mit dem Shinkansen in Richtung Kurobe-Schlucht. Entlang der Abgründe der Schlucht führt eine der spektakulärsten Gebirgsbahnen Japans. Wir sind aber auch mit den altertümlichen Straßenbahnen Toyamas unterwegs. Und wir zeigen einen Kult-Tintenfisch, den Neon blau leuchtenden Fireflysquid, der landestypisch zu Sushi verarbeitet und in einem Sonderzug stilecht serviert wird.
19:30
Wie packen wir die drängenden globalen Probleme an? Klimawandel und Artenschwund verlangen eine neue Art des Wirtschaftens. Wir werden Dinge verändern müssen, um in Zukunft menschenwürdig wohnen, arbeiten und uns ernähren zu können. Technologischer Fortschritt und Wandel kann uns dabei unterstützen. Global Us gibt unerwartete Einblicke, zeigt beispielhafte Lösungen und bietet Perspektiven für eine sich rasant verändernde Welt. Im Fokus stehen Menschen, die einen Wandel wollen, diesen vorantreiben und damit andere inspirieren.
19:55
Anja Reschke geht der Frage nach, ob es außer uns auch andere Zivilisationen in unserem Universum gibt und woran es liegen könnte, dass es so schwer ist, in Kontakt zu treten - bei "Wissen vor acht - Zukunft".
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Das Automobil fasziniert, fast 150 Jahre nach seiner Erfindung, noch immer. Die Zahl der Fahrzeuge in Deutschland stieg zuletzt auf ein Rekordhoch. Manche verehren es gar als Kultobjekt oder sehen in ihm ein Familienmitglied. Doch das Auto polarisiert auch wie kaum ein anderer Gegenstand. Der Dokumentarfilm erkundet das emotionale Verhältnis der Deutschen zum Auto. Dabei trifft Autor und Regisseur Jan Tenhaven auf leidenschaftliche Autoliebhaber und scharfe Kritiker: Journalist Ulf Poschardt schwärmt vom Sportwagen als Teil der Hochkultur, Mobilitätsexpertin Katja Diehl hinterfragt den Statusfetisch, Autodesigner Adrian van Hooydonk erklärt das aggressive Frontdesign, und VDA-Präsidentin Hildegard Müller verteidigt das Auto als Rückgrat der Wirtschaft. Autohersteller geben seltene Einblicke in ihre Tricks der emotionalen Verführung. Große Bilder, schrille Szenen und überraschende Einsichten verdichten sich zu einem unterhaltsamen Roadmovie durch das Autoland Deutschland.
21:45
In dieser Sendung werden die unterschiedlichsten Destinationen vorgestellt. Der Zuschauer lernt mehr über Kultur, Landschaft und die Menschen, die dort leben. Da möchte man gleich in den Flieger steigen.
22:30
Sehr schön und mit viel Liebe für Rom gemacht. Der Kommentar des Filmautors Peter Kottmann ist heiter ironisch und nimmt den Zuschauer mit in das alltägliche Rom, wenn im Winter die Touristen nicht mehr oder nur noch in geringer Zahl in der Stadt sind und sich die Römer und Römerinnen unter sich amüsieren. Wo gehen diese am Abend hin, was wird geboten? Es gibt selbstverständlich viele Restaurants, Bars, Tanzlokale bzw. Nachtclubs, in denen auch immer live Musik gemacht wird. Zu Bildern des Tanzlokals "Vecchia America" erklärt Peter Kottmann süffisant: "Die Dekoration ist so, wie ein Sohn der Apenninen-Halbinsel das alte Amerika aus dem Kino gelernt hat." Ein paar Minuten später ist der Film dann auf dem sonntäglichen Flohmarkt, auf dem man laut Kottmann alles kaufen kann, vom Auto zum selbst basteln bis zur Nato-Ausschussware: Ein Mantel wechselt den Besitzer, schwarz gekleidete Priester begutachten Ware, der Maroni-Verkäufer langweilt sich und mitten im Getümmel spielt eine kleine Frauenband zur Unterhaltung auf. Vom Flohmarkt geht es zum Zirkus, der gerade in Rom gastiert und der damit Reklame macht, ein deutscher Zirkus zu sein - weil das bei den Römern besser ankommt. In Wirklichkeit ist das natürlich ein rein italienischer Zirkus und der Elefant, der im Stil von Jackson Pollock schwungvoll ein abstraktes Bild auf die Leinwand zaubert - er führt dabei den Pinsel mit dem Rüssel - ist bestimmt auch Italiener. In der Vorstellung sieht man dann die berühmte Musik-Clowntruppe "I Salvadori" mit einem Twist bzw. dem, was sie daraus machen. Nach einer großartigen Tanz- und Gesangseinlage von Caterina Valente, die beim italienischen Fernsehen gerade mehrere Shows produziert, und einer Glanznummer der "Bruttos", damals Italiens albernstes Gesangsensemble, endet der Film mit einer zauberhaft-romantischen Tanzchoreographie eines verliebten Paares nachts irgendwo in Rom auf einer antiken Treppe. Ach ja, und irgendwann im Laufe des Films sieht man in einem Nachtclub auch Gino Cervi, den berühmten Bürgermeister und Gegenspieler von Don Camillo, und den noch sehr jungen aber noch viel berühmteren französischen Schauspieler Jean-Paul Belmondo.
23:20
Der Film beginnt mit dem Frühstück der Römer und Römerinnen in einer Bar. Denn in Rom frühstückt man nicht zuhause. Und so zeigt der Film gleich zu Beginn, worum es ihm geht: um das Alltagsleben der Bewohner von Rom. Wer aber ist überhaupt ein Römer, eine Römerin? In den frühen 70er-Jahren hatte Rom laut dieses Filmberichts dreieinhalb Millionen Einwohner. Davon war nur ungefähr ein Drittel in Rom geboren. Der Rest waren Zugezogene. Und binnen weniger Jahre soll Rom auf fünf Millionen Einwohner anschwellen. Und dennoch: Rom hatte damals noch keine Gastarbeiter aus dem Ausland, die Schmutzarbeit erledigten Italiener, die vom Land nach Rom gekommen waren, um dort ein besseres Auskommen zu finden. Gemäß diesem Film ist das auch meistens so - so lange alles gut geht wie z. B. bei dem Mann aus Vitterbo, der nun in Rom tagtäglich die leeren Kartons der Geschäfte entsorgt und nicht schlecht davon lebt, weil er zuverlässiger ist als die städtische Müllabfuhr. Aber auch Menschen, die es wirtschaftlich nicht notwendig hätten, ziehen nach Rom. Warum? Weil sie gerne Römer bzw. Römerin sein wollen. Und so sieht man einen damals berühmten Fotografen bei der Arbeit im Studio mit jungen Models und dann eine etwas ältere Gräfin in ihren Gemächern, die erklärt, was es bedeutet, in Rom ein altes und einst prachtvolles Gebäude zu besitzen. Das sei nämlich sehr schwierig. Und es kommen die jungen Menschen nach Rom, um hier irgendwie Karriere zu machen. Dass das aber nicht so einfach ist, erzählt uns der Film anhand eines jungen Fotomodells, das auch als Schauspielerin arbeitet - allerdings in eher zwielichtigen Filmen, in denen es vornehmlich um viel nackte Haut geht. Aber man sieht auch eine Theatertruppe, die ein Stück von Dacia Maraini aufführt, einer damals sehr bekannten Schriftstellerin, die sich zu einem kämpferischen Feminismus bekennt. Der Film endet am Abend bei einer ausgelassenen Party des Fotografen in dessen Wohnung: Man tanzt und lässt es sich gutgehen. Und zu den Problemen der Stadt haben sie das alte römische Sprichwort parat, das prägnant ihren Gleichmut ausdrückt: "Wie komme ich dazu, mich darum zu kümmern!"