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Die Backstreet Boys feiern gerade über DREIßIG Jahre nach ihrem Karrierestart eine fette Stadiontour in Düsseldorf. Zehn Konzerte vor insgesamt fast einer halben Million Menschen. Und die Fans flippen aus. Die Songs "Everybody", "I Want It That Way" oder "Quit Playing Games" kann wohl fast jeder mitsingen. Die Tour heißt: HOMECOMING. Denn Deutschland hat für die Backstreet Boys tatsächlich eine große Bedeutung: hier fing alles an. Ohne die deutschen Fans wären sie vielleicht nie so berühmt geworden. Das liegt an einem ausgeklügelten Karriere-Plan ihres Erfinders und Managers Lou Pearlman. Warum hat er die Backstreet Boys in den 90ern nach Deutschland gebracht und warum ist er es auch, der die Band fast zerstört hätte? Über Abhängigkeiten und Machtmissbrauch im Pop-Business - diese Woche bei Pop Secret Stories.
23:15
"Welche Hand müsste nicht verdorren, die sich und uns in solche Fesseln legt" ruft Ministerpräsident Philipp Scheidemann empört. Mai 1919: Deutschland hat den Krieg verloren, seinen Kaiser gestürzt und die Alliierten stehen einmarschbereit am Rhein. Die "Schmachparagraphen" des Friedensvertrages, die dem deutschen Reich u. a. sämtliche Kriegsschuld, zahlreiche Gebietsabtritte und beispiellose Reparationszahlungen aufbürden, spalten die politischen und militärischen Lager. Die Streitfrage: Angebot annehmen oder kämpfend untergehen? Mit der schließlich am 28. Juni 1919 im Spiegelsaal von Versailles unter den Vertrag gesetzten Unterschrift wird das monatelange Tauziehen beendet. War die Unterzeichnung des Friedensvertrages ein Fehler? Eines zumindest wird im Rückblick deutlich: Der "Gewaltfrieden" von Versailles und dessen Instrumentalisierung trugen bereits den Keim des noch viel grausameren Zweiten Weltkriegs in sich. Basierend auf Originaldokumenten, in der Tradition von "Hitler vor Gericht" und "Der Staat ist für den Menschen da" erzählt Regisseur Bernd Fischerauer in dem zweiteiligen Dokumentarspiel die bewegende Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zwischen Waffenstillstandsabkommen und Friedensvertrag. Kieler Matrosenaufstand, Ausrufung der Republik, Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg... 180 Minuten Film, 40 Hauptrollen und 260 Seiten Drehbuch bringen den Zuschauer zurück in die dramatischen Jahre 1918 und 1919.