19:30
Langweilige Eurokraten, staubtrockene Dossiers, nichts als ältere Herren in dunklen Anzügen? Europa ist ganz anders, auch wenn es sich nicht auf den ersten Blick erschließt. Wer bin ich, und wenn ja wie viele, dieser Berliner Sponti-Spruch beschreibt exakt die Herausforderung und die Möglichkeiten eines geeinten Europa. Diesen Prozess begleiten, fremde Mentalitäten und Perspektiven zeigen, will das Europamagazin der ARD. Mit Reportagen, Hintergrundberichten, aktuellen Beiträgen und auch Glossen werden die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten spürbar.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Der Reichtum war schon in früheren Zeiten sehr ungleich verteilt. Gerade die Habsburger Monarchie und ihre hierarchische Gesellschaftsordnung beförderte unermesslichen Wohlstand für einzelne, während sie das Gros der Bevölkerung von einer Teilhabe ausschloss. Die zweiteilige Dokumentation zeigt, welche Tycoons und Top-Reiche damals Fortune machten und wie sich das in Luxus und Lebensstil zeigte. Selfmademen wie der Automobilunternehmer Camillo Castiglioni verstanden es, hoch zu pokern und Trends zu erkennen. Monopole galten damals als etwas prinzipiell Sinnvolles, hinzu kamen geringe Kosten für die Arbeitskraft und ein laxes Patentrecht, das Österreich den Ruf einer "Kopiernation" einbrachte - ideale Voraussetzungen für Glücksritter und alle, die den großen Coup witterten.
21:00
Nicht nur waghalsige Unternehmer häuften in der Monarchie viel Geld an. Es war auch viel altes Geld unterwegs, das durch die Generationen gereicht wurde. Familien wie die Lobkowitz, Lacy oder Harrach waren Grundherren oder auch Industrielle, die ihre Vorrechte als Adelige in einträgliche Geschäfte ummünzten und so aus ihrem Status heraus das Vermögen ihrer Dynastie mehrten. Auch wenn der Großadel seine gesellschaftliche Bedeutung gegen Ende der Monarchie verlor, blieb in vielen Fällen das Geld. Und oft schafften es die Familien auch, das Vermögen über den Fall der Habsburger hinaus im Haus zu halten. Der zweite Teil der "Erbe Österreich"-Dokumentation stellt unter anderem eine historische Schuldverschreibung aus dem 16. Jahrhundert vor, die, wenn man ihre Gültigkeit bis heute anerkennt, heute Millionen wert wäre.
21:45
Sie singt, sie spielt Kontrabass, ihre Musik ist tief in der Jazztradition verwurzelt, aber sie blickt musikalisch auch weit über den Jazz-Tellerrand hinaus. Amy Gadiaga ist ein aufgehender Stern am Jazzhimmel! Die Kontrabassistin und Sängerin kam in Paris zur Welt. Ihre Eltern kommen aus Westafrika, seit Amy 18 Jahre alt ist, lebt sie in London. Saxophonist Wayne Shorter, Sängerin Betty Carter, aber auch Popstar Stevie Wonder nennt sie als ihre Einflüsse. Bei der Internationalen Jazzwoche Burghausen 2026 war sie ganz klassisch im Trio mit Pianist Luke Bacchus und Schlagzeuger Jordan Hadfield zu erleben. Eigenkompositionen, Jazzstandards, aber auch so manche Überraschung fand sich da im Programm. Bryan Adams Hit "(Everything I do) I do it for you", bekannt aus dem Robin-Hood-Film mit Kevin Kostner, in einer Version für Jazztrio, das gibt es nur bei Amy Gadiaga.
22:45
Das Kulturmagazin im BR Fernsehen
23:15
Vom "dummen Blondchen" zur Aktivistin: Paris Hilton galt lange als oberflächliches It-Girl der 2000er-Jahre. Mit Reality-TV, Skandalen und Paparazzi-Fotos wurde sie weltberühmt, belächelt - und dennoch bekam die Öffentlichkeit nie genug von ihr. Hinter ihrem glamourösen Auftreten verbarg sich jedoch eine andere Geschichte, die sie jahrelang in Albträumen verfolgte. Pop Secret Stories erzählt von dem entscheidenden Moment, in dem Paris Hilton erkannte, dass sie sich ihrer Vergangenheit stellen muss. Heute spricht sie offen über traumatische Erfahrungen in einem Jugendinternat, ihre ADHS-Diagnose und die Auswirkungen, die diese Erlebnisse bis heute auf ihr Leben haben.
23:30
Der Reichtum war schon in früheren Zeiten sehr ungleich verteilt. Gerade die Habsburger Monarchie und ihre hierarchische Gesellschaftsordnung beförderte unermesslichen Wohlstand für einzelne, während sie das Gros der Bevölkerung von einer Teilhabe ausschloss. Die zweiteilige Dokumentation zeigt, welche Tycoons und Top-Reiche damals Fortune machten und wie sich das in Luxus und Lebensstil zeigte. Selfmademen wie der Automobilunternehmer Camillo Castiglioni verstanden es, hoch zu pokern und Trends zu erkennen. Monopole galten damals als etwas prinzipiell Sinnvolles, hinzu kamen geringe Kosten für die Arbeitskraft und ein laxes Patentrecht, das Österreich den Ruf einer "Kopiernation" einbrachte - ideale Voraussetzungen für Glücksritter und alle, die den großen Coup witterten.