04:10
Geschichtenerzählen und Astrophysik - das sind seine beiden großen Leidenschaften: Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie S.J. in München. Außerdem ist er Mitglied der Kommission "Astronomie in Unterricht und Lehramt". Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. In der Sendereihe "alpha-Centauri" erklärt Professor Lesch die Grundzüge des Universums, untersucht ferne Galaxien und bringt uns unser Sonnensystem näher.
04:25
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
05:00
Neu auf ARTE: "42 - Die Antwort auf fast alles" ist die neue Wissensserie von ARTE, die durch große und kleine Fragen der Menschheit navigiert, originell, assoziativ, um die Ecke gedacht und getragen von einer prägnanten Stimme: Nora Tschirner macht sich Gedanken, sammelt Informationen, ordnet Material und gibt uns den Durchblick.
05:30
"Jeder Mensch ein Künstler!" Dies berühmt-berüchtigte Motto von Joseph Beuys könnte auch von Bob Ross (1942-1995) stammen. Allein, der amerikanische Fernsehmaler hat - anders als Beuys - keine großen sozialen und politischen Revolutionen im Sinn. Bob Ross will "nur" die einzelnen Menschen glücklicher machen, und das heißt, zu potenten Malern, die ihre eigene Welt erschaffen. Er will uns zeigen: Ein kleiner Künstler steckt in jedem von uns, wir müssen ihn nur herauslassen. Und das geschieht, indem wir lernen, das Malen zu lernen und das Lernen dabei nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Selbstzweck begreifen - Spaß dran finden. Bob Ross wurde 1942 in Daytona Beach, Florida, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Er studierte an verschiedenen amerikanischen Colleges Malerei und entdeckte schließlich seine spezifische Malweise: die Nass-auf-Nass-Methode. Nachdem er diese Technik gründlich ausgebaut und etliche Hilfsmittel und Tricks erprobt hat, fing er an, auch anderen beizubringen, wie man damit schöne Landschaftsbilder kreieren kann. Er reiste seit 1981 quer durch die Vereinigten Staaten, um diese Technik vorzustellen. Zwei Jahre später produzierte er die ersten Malkurse im Fernsehen: "The Joy of Painting" wurde zu einem Riesenerfolg. Mit freundlich säuselnder Stimme macht Bob Ross seinen Zuschauern Mut, ihre eigene Kreativität zu entdecken. Schritt für Schritt macht er vor, wie sie ihre Leinwand im Nu mit "heiteren kleinen Wölkchen" oder "fröhlichen kleinen Bergen" und Hütten bereichern und so ihre eigene Welt schaffen können. Das kommt an, seit 1983 reißen die Ross-Serien gar nicht mehr ab. Sein Fernseh-Malkurs ist ein gigantisches Unternehmen, das Millionen von Ross-Schülern mit dem nötigen Malwerkzeug, Anleitungsbüchern und Videos ausstattet. Bob Ross starb 1995 mit gerade einmal 52 Jahren in New Smyrna Beach, Florida, an Krebs. Seine Fernsehshow aber lebt weiter. Inspiriert von Ross hat eine Freundin von ihm, Annette Kowalski, selbst eine Methode entwickelt, wie man Blumen malt.
06:00
So unterhaltsam kann Lernen sein: In authentischen, humorvollen Dialogszenen werden die Grundlagen der englischen Grammatik sowie die Basisstruktur erfolgreicher Konversation vermittelt.
06:30
"C'est ça, la vie" so ist das Leben von Philippe, dem Pariser Architekten, Martine, der Polizistin in Caen oder von Anne, Rechtsanwältin in Genf. "C'est ça, la vie" zeigt 26 Porträts von Menschen, die in Frankreich, Belgien, Luxemburg und der Schweiz leben und in den verschiedensten Berufen tätig sind. Sie zeigen uns ihre Stadt und ihren Arbeitsplatz, stellen ihre Familien vor und erzählen von ihren Hobbies. Natürlich wird in "C'est ça, la vie" nur Französisch gesprochen. Anouk Charlier führt durch die Sendereihe und hilft mit ihren Erläuterungen, Land und Leute besser zu verstehen.
07:00
So schön fluffig Wolken meist aussehen mögen: Sie sind alles andere als feste Gebilde, betont Bjorn Stevens vom Max-Planck-Institut für Meteorologie. Im Grunde sind Wolken eine Ansammlung von Wassertröpfchen. Das Zusammenspiel aus Temperatur, Luftfeuchte und physikalischen Prozessen bestimmt das Leben der Wolke. Und es ist permanent im Wandel. Das macht Wolken so wenig greifbar - und ihre Manipulation so schwierig. Dennoch ist die Versuchung groß, Wolken für eigene Zwecke zu beeinflussen. Sei es, um für wolkenlosen Himmel zu sorgen oder um zu verhindern, dass Gewitterwolken dicke Hagelkörner abregnen. Bringt man bestimmte Aerosolpartikel in eine Wolke ein, können die kleinen Wolkentröpfchen zu großen Tropfen anwachsen und schließlich als Regen niedergehen. Solche sogenannten Wolkenimpfungen sind weltweit verbreitet. Ihr Nutzen ist allerdings umstritten. Damit es funktioniert, muss man die Wolke zur richtigen Zeit und an der richtigen Stelle genau mit der richtigen Aerosolmenge impfen. "Wenn man der Wolke zu viele Aerosole gibt, sind die Wolkentropfen kleiner und der Regen wird unterdrückt", sagt Mira Pöhlker vom Leibniz-Institut für Troposphärenforschung. Wer Wolken zu seinen Gunsten steuern will, sollte zudem beachten: Je nach Lage und Beschaffenheit können Wolken ganz unterschiedlich wirken: Wolken kühlen die Atmosphäre, indem sie Schatten werfen. Gleichzeitig verhindern sie, dass Wärmestrahlung von der Erde ins Weltall gelangt. Kein Wunder, dass Wolken einer der großen Unsicherheitsfaktoren für Klimaprognosen sind.
07:30
"Die Sendung mit der Maus" - das sind Lach- und Sachgeschichten für Fernsehanfänger.
08:00
Überall auf Straßen, Wiesen und Feldern sieht man sie im schnellen Schritt: die Nordic Walker. Jetzt zeigt TELE-GYM, wie man diese Sportart abwechslungsreich gestalten und sich damit optimal auf den Wintersport vorbereiten kann. Nordic Walking wurde ursprünglich als Sommertraining für Skilangläufer entwickelt. Es ist das perfekte Ganzkörpertraining für jedermann, da 90% aller Muskeln im Einsatz sind. Das Übungsprogramm ist in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Skiverband aus dem Nordic-Walking-Sport heraus entwickelt worden. Gekräftigt werden Beine, Po, Bauch, Arme und Rücken, spezielle Übungen schulen die Balance- und Koordinationsfähigkeit. Die Übungen sind so aufgebaut, dass sie sowohl als eigenständiges Training durchgeführt, aber auch bestens zur Abwechslung ins Nordic-Walking-Training eingebaut werden können. Der Nordic Walker kann auf diese Weise die positive Wirkung auf den Organismus noch wesentlich erhöhen. Für Nicht-Nordic-Walker ist das Training ein perfektes Fitnessprogramm, das auch zur Vorbereitung auf den Wintersport dient. Alle Übungen werden mit und ohne Stöcke demonstriert. Effektive Mitmach-Gymnastik die Spaß macht, Profi-Tipps zum richtigen Walken und die Präsentation von tollen DSV E.ON-Bayern-Nordic-Walking-Zentren in Bayern - das alles gibt es in jeder Folge "Nordic Walking mit Peter Schlickenrieder"!
08:15
09:30
Gina Rühl erhielt ihre persönliche Antwort auf diese Frage 2022. Sie wurde Vize-Miss-Germany. Drei Jahre zuvor hatte sie durch einen Motorradunfall einen Arm verloren und ein solcher Titel schien ihr unmöglich. Sich schön zu fühlen, musste sie erst wieder lernen. Doch wie geht das? Und wer bestimmt eigentlich, was schön ist? Das diskutiert sie mit Jugendlichen in Brandenburg und mit dem Begründer der Modelagentur Misfits, der ein verändertes Schönheitsideal maßgeblich beeinflusst hat. Sie trifft die kleinwüchsige Fitness- und Mode-Influencerin Janina Nagel und Eileen Reiß, die seit einem schweren Unfall einen Rollstuhl braucht und der gerade deswegen ein schönes Aussehen wichtig ist. Artikel 3 des Grundgesetzes verkündet: "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden." Doch wird diese abstrakte Norm tagtäglich umgesetzt - und wenn ja, wie? Die Sendung "selbstbestimmt!" geht dieser Frage nach, sei es in Arbeit und Beruf, in der Schule, an der Universität, beim Wohnen, beim Sport oder in der Kultur und Kunst. Selbstbestimmtes Leben, Selbstbestimmung über eigene Angelegenheiten im privaten und im gesellschaftlichen Bereich ist die berechtigte Grundforderung von Menschen mit Behinderung.
10:00
Magazin in Gebärdensprache
10:30
11:00
Etwa 30.000 Menschen in Österreich leben ohne Krankenversicherung - darunter Migrantinnen und österreichische Staatsbürger in schlechten Arbeitsverhältnissen. Die sozialmedizinische Einrichtung AmberMed, eine Kooperation zwischen dem Flüchtlingsdienst der Diakonie und dem Österreichischen Roten Kreuz, kümmert sich an fünf Tagen in der Woche um Menschen in dieser Situation. Die Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung ist im Vorjahr in Österreich um 25 Prozent gestiegen, allein 2024 wurden 660 Kinder behandelt. Obwohl AmberMed den Krankenkassen enorme Folgekosten erspart, ist die Finanzierung nicht gesichert. Ein Film von Zoran Dobric.
11:30
Bei einer Doppelgänger-Show in Neukölln lernt Ronja Marilyn Monroe kennen - beziehungsweise Suzie Kennedy, die ein nahezu perfektes Lookalike des Mega-Stars ist. Wenn es dein Job ist, die Identität einer Kunstfigur anzunehmen, vergisst du dich da nicht selbst? Suzie sagt: Nein, denn jeder Mensch ist mehr als nur eine Person. Wer wir "wirklich" sind, ist oft gar nicht so einfach zu entscheiden. Aber wo hört das Rollenspiel auf, wo beginnt der Fake? Darüber spricht Ronja mit Hendrik Otremba bei einer Runde Golf. Hendrik ist Autor, Frontmann der Band Messer und Maler. Was macht einen zum echten Künstler? Dafür gibt es schließlich kein Zertifikat. Hendrik sagt, er fühlt sich eigentlich ganz wohl in der Rolle des Hochstaplers. Sie gibt ihm Freiräume zum Ausprobieren. Außerdem: Wer mehr sein will, als er ist, arbeitet auch härter daran, sein Wunsch-Ich zu erreichen. In einer Arbeitswelt, in der wir immer mehr zu Vermarktern unserer selbst werden müssen, ist Authentizität oft ohnehin nur eine Illusion, erklärt Philosoph Christian Uhle. In ihr wird "Bullshit" zu einem verbreiteten Phänomen: im Gegensatz zur Lüge keine Falschbehauptung, sondern eine blumige Interpretation der eigenen Fähigkeiten. Berufsbezeichnungen wie "Visionary Thinker" gaukeln Einzigartigkeit vor, auch wenn keiner so genau weiß, was dahintersteckt. Wirklichkeit ist formbar und wer sie verändern will, braucht eine fixe Idee - wie Start-up-Gründer Philip Siefer: Mit seinem Team organisiert er ein fast größenwahnsinniges Event im Berliner Olympiastadion. Wie überzeugt man Menschen von etwas, das es noch nicht gibt?
12:00
12:30
In der Sendung informieren Wissenschaftler, auch für Fachunkundige verständlich, über ihre Forschungen - und das innerhalb von wenigen Minuten und ohne zusätzliche Hilfsmittel. So wird auf unterhaltsame Weise Wissen vermittelt.
13:00
13:15
13:30
"KlimaZeit" stellt spannende Zusammenhänge dar, erklärt Wetter- und Klimaphänomene und fragt kritisch nach. Das Magazin, das sich mit dem größten Problem der Menschheit beschäftigt. Klar, kompetent, konstruktiv. Was hat der Klimawandel jedem und jeder einzelnen zu tun? Was muss man über die wissenschaftlichen Hintergründe wissen sowie über die konkreten Folgen. Welche Lösungen gibt es?
13:45
Bayern ist lebendig und vielfältig. Die Sendung stellt wunderschöne Landschaften, spannende Naturphänomene und beeindruckende Persönlichkeiten des Freistaates in atemberaubenden Bildern vor.
14:30
Winter im Klostertal - Im Naturschnee-Skigebiet am Sonnenkopf nimmt Moderatorin Annette Krause bei der mehrfachen Freeride-Weltmeisterin Nadine Wallner einen Kurs im Tiefschneefahren. Eine Alternative zum Skifahren ist die Schneeschuhwanderung mit Wanderführerin Caroline Mark auf den Aussichtsberg Mutjöchle. Von hier hat man einen grandiosen Blick auf die Vorarlberger Bergwelt und auf das Klostertal. Mit dem Bau der Arlbergbahn und des Eisenbahntunnels vor mehr als 100 Jahren wurde die Region zur Hauptverkehrsader zwischen Ost und West. Annette Krause begleitet die Männer der Eisenbahn-Feuerwehr auf ihrem Löschzug bei der Fahrt in den mehr als zehn Kilometer langen Tunnel zu einer Rettungsübung. Stuben am Arlberg gilt nicht nur als Wiege des Skisports. Hier treffen sich einmal im Jahr Snowboarderinnen und Snowboarder aus aller Welt zu einem legendären Rennen. Paul Gruber, einer der Snowboard-Pioniere, vermittelt Annette Krause die Faszination an diesem Sport. Ziel der Expedition ist die auf 2.288 Meter gelegene Ulmer Hütte, in der Annette Krause auf viele Urlauberinnen und Urlauber aus dem Südwesten trifft.
15:15
Als erste deutsche Kulturlandschaft ist das Obere Mittelrheintal seit Juni 2002 UNSESCO Welterbe. Bingen und Rüdesheim bilden das südliche Tor. Von dort erstreckt sich das Tal rund 67 Kilometer bis Koblenz. Die Schönheit der Natur, die überwältigenden Panoramen, die Dichte an Burgen und Schlössern machen es bis heute zu einem der großen Touristenziele Europas. Von Rüdesheim geht es mit dem Schiff auf den Rhein, auf Wanderwegen durch die Weinberge und durch die berühmte Drosselgasse der Altstadt. Die Menschen, die wir vorstellen, brennen für ihre Heimat. Sie sind "Welterbe-Paten", Botschafter ihrer Region und Gastgeber: Die junge Winzerin, die als "Retterin des Rieslings" nicht vor steilsten Hanglagen zurückschreckt und das Weingut in 4. Generation bewirtschaftet. Der Wanderführer, der nicht müde wird, auch mit 70 Jahren Menschen von der Region zu begeistern und selbst einen kleinen brachliegenden Weinberg wieder zum Leben erweckt hat. Die Forstwirtin, die mit neuen Projekten die Auswirkungen des Klimawandels bekämpft, die Menschen damit sensibilisiert und achtsam werden lässt. Es ist die Kapitänin auf dem Rhein, die jeden Tag mit hunderten Gästen über das Wasser fährt und dafür sorgt, dass die Urlauber einen einmaligen Tag erleben. Und da ist die Gastwirtin, die ganze Besucherströme der Drosselgasse bewirtet und das bei aller Kritik am Massentourismus mit Herzblut macht. Für sie alle ist der Welterbetitel eine große Aufgabe, eine Herausforderung, aber auch Inspiration.
16:00
Visite informiert über aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Medizin und Gesundheit - aus Klinik, Praxis und Forschung.
17:00
Diesmal im Sprechzimmer diskutiert Prof. Meryn ein Krankheitsbild, das scheinbar keines ist: Immer mehr Menschen leiden an körperlichen Beschwerden wie Schwindel oder Magenproblemen und verlassen die Arztpraxen dennoch nicht selten "ohne Befund". Ärzte-Hopping ist oft die Folge, in der Hoffnung, Heilung zu bekommen. Denn die Beschwerden sind echt - und keineswegs Einbildung. Psychosomatik ist ein eigenes Krankheitsbild. Von somatoformen Störungen ist die Rede, wenn die Beschwerden körperlich verursacht scheinen,die Ärzte aber keine organische Erklärung finden. Die somatoformen Störungen sind seit 1992 im europäischen Krankheitsverzeichnis) enthalten. Fast jeder Mensch leidet ab und zu unter somatformen Symptomen wie Schwindel oder Kopfschmerzen - aber für einige Patienten dominieren die Schmerzen den Alltag. Weil sie chronisch geworden sind. Umso wichtiger, ernstgenommen zu werden… Bilder
17:45
Fragen rund um die Gesundheit wird auf den Grund gegangen, und von den Moderatoren anschaulich aufbereitet. Dabei geht es unter anderem um Heilmittel, Ernährung und Kosmetikprodukte.
18:15
19:00
Mitten in der nordportugiesischen Stadt Porto befindet sich der wegen seiner großartigen Fliesenbilder, den Azulejos, bekannte Bahnhof São Bento. Hier beginnt eine der schönsten Eisenbahnstrecken Portugals, die Linha do Douro. Seit einigen Jahren fährt auf ihr ein Zug mit dem wohlklingenden Namen Mira Douro, was schöne Aussicht bedeutet. Auf seinem spektakulärsten Abschnitt entlang des Douros verläuft die Strecke direkt am Flussufer durch das Weinanbaugebiet Alto Douro. Es ist das älteste Weinanbaugebiet Portugals mit geschützter Herkunftsbezeichnung, ein Unesco-Weltkulturerbe. Hier wachsen Trauben für den berühmten Portwein. Rund 170 Kilometer schlängelt sich der Zug Richtung spanischer Grenze durch eine der landschaftlich reizvollsten Gegenden Portugals - zwischen Peso da Régua und Tua - gezogen von einer Dampflokomotive.
19:30
Wie packen wir die drängenden globalen Probleme an? Klimawandel und Artenschwund verlangen eine neue Art des Wirtschaftens. Wir werden Dinge verändern müssen, um in Zukunft menschenwürdig wohnen, arbeiten und uns ernähren zu können. Technologischer Fortschritt und Wandel kann uns dabei unterstützen. Global Us gibt unerwartete Einblicke, zeigt beispielhafte Lösungen und bietet Perspektiven für eine sich rasant verändernde Welt. Im Fokus stehen Menschen, die einen Wandel wollen, diesen vorantreiben und damit andere inspirieren.
19:55
Space Sheriff gesucht!: Ruanda hat angekündigt, 330.000 Satelliten ins All zu schießen. Diese nicht ernst gemeinte Drohung soll aber auf das ganz ernste Problem der Satellitenüberfüllung im Orbit aufmerksam machen. Dieses Problem entsteht, da Unternehmen wie SpaceX und Amazon Tausende von Satelliten für schnelles Internet ins All befördern. Wieso die Suche nach einem "Space Sheriff" zur Regulierung des Weltraums immer wichtiger wird, erklärt Anja Reschke in "Wissen vor acht - Zukunft".
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Im Jahr 79 nach Christus ging die römische Stadt Pompeji im Ascheregen des Vesuvs unter. Landläufig gilt die noble Siedlung am Golf von Neapel als hochkultiviert. Doch Ausgrabungen fördern ein zweites, dunkleres Gesicht der Stadt zutage: Kriminalität und Gewalt waren in Pompeji an der Tagesordnung. Selbst einfache Bürger sicherten ihr Hab und Gut auf raffinierte Weise vor Einbrechern und Dieben. Und Politiker wussten sich geschickt verschiedene Interessengruppen und kriminelle Banden zunutze zu machen, um ihre Macht zu sichern. Auch der Fund von Skeletten im Lagerraum einer Villa im Vorort Oplontis deutet auf ein 2.000 Jahre altes Verbrechen hin. Eine Bande von Plünderern scheint eine wohlhabende Familie beraubt zu haben, bevor sie selbst beim Ausbruch des Vulkans ihr Leben verlor. Mit modernen wissenschaftlichen Methoden bringen die Forscher Licht in die dunkle Seite der unter der Asche des Vesuvs versunkenen Stadt. Was geschah auf der Wikingerinsel, auf der die antiken Überreste Dutzender Menschen gefunden wurden, die ermordet und der Verwesung preisgegeben wurden? Hätte ein Tsunami tatsächlich einen wichtigen Außenposten des Römisches Reiches vernichten können? Hat ein Vulkanausbruch den Untergang des Ägyptischen Reiches und seiner berühmten Königin Kleopatra verursacht? In dieser Staffel der Doku-Reihe "Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte" sind die ArchäologInnen und anderen Fachleute erneut auf dem ganzen Globus unterwegs, um Antworten auf ungelöste Fragen der Geschichte zu finden. Ihre Forschungen führen zu sensationellen Entdeckungen, die verblüffende neue Fakten über die Vergangenheit ans Licht bringen.
21:00
Alte Überlieferungen beschreiben eine kleine Stadt in Tunesien als eine einst blühende römische Metropole namens Neapolis. Jahrhundertelang fanden sich jedoch keine stichhaltigen Beweise für diese Behauptungen. Doch dies änderte sich schlagartig, als ein schwerer Sturm über dem Mittelmeer die Ruinen antiker Straßen und Gebäude unter Wasser freilegt. Ein tunesisch-italienisches Archäologie-Team macht sich auf die Suche nach dem Grund für den Untergang von Neapolis. Bei den Recherchen wird deutlich wie reich und bedeutend diese Stadt bis zum vierten Jahrhundert war. Als Produzent einer der begehrtesten Speisezutaten der römischen Antike belieferte Neapolis sogar die Außengrenzen des Römischen Reiches. Sein Niedergang war letztlich eng mit einer verheerenden Naturkatastrophe sowie dem Ende des Römischen Reiches verwoben. Was geschah auf der Wikingerinsel, auf der die antiken Überreste Dutzender Menschen gefunden wurden, die ermordet und der Verwesung preisgegeben wurden? Hätte ein Tsunami tatsächlich einen wichtigen Außenposten des Römisches Reiches vernichten können? Hat ein Vulkanausbruch den Untergang des Ägyptischen Reiches und seiner berühmten Königin Kleopatra verursacht? In dieser Staffel der Doku-Reihe "Aufgedeckt - Rätsel der Geschichte" sind die ArchäologInnen und anderen Fachleute erneut auf dem ganzen Globus unterwegs, um Antworten auf ungelöste Fragen der Geschichte zu finden. Ihre Forschungen führen zu sensationellen Entdeckungen, die verblüffende neue Fakten über die Vergangenheit ans Licht bringen.
21:45
In den schottischen Highlands warten hinter jeder Kurve neue, traumhaft schöne Ausblicke: mit Heide bewachsene Hügel, die violett leuchten, malerische Seen und grüne Wälder. Doch was wären diese nahezu unberührten Flecken ohne die Menschen, die hier leben? Die legendäre Highland Main Line führt mitten durch den Cairngorms National Park. Einige Einheimische, die am Rand der Strecke leben, porträtiert die bildstarke Reise-Reportage.
22:30
In dieser Ausgabe der Reihe "Expeditionen ins Tierreich" begibt sich der berühmte Tierfilmer Heinz Sielmann nach Kanada. In den Rocky Mountains im Westen Kanadas hat die Schneeschmelze gerade begonnen, deshalb können die Frühjahrsaktivitäten der Bergschafe, Schneeziegen, Elche, Wölfe und anderer Tiere gut beobachtet werden. Beim Balz der großen Wermuthühner, auch Beifußhühner genannt, stehen die Männchen in der Prärie und betreiben eine Gesellschaftsbalz. Sie stehen auf einem Fleck und balzen und balzen und balzen. Die Weibchen wandern zwischen ihnen hin und her und suchen sich ihren Begatter selbst aus.Mit einem Kufenflugzeug begleitet das Filmteam den Zug der Karibus, die über eine Strecke von mehreren tausend Kilometern von der kanadischen Waldgrenze aus in die arktische Steppe ziehen. Mit Hilfe der Inuit dringt das Filmteam auf Hundeschlitten dann weiter in die eisige Wildnis vor.
22:55
Man kann es sich heute kaum mehr vorstellen, aber das Edel-Weinanbaugebiet Kaiserstuhl ist eine Errungenschaft erst des 20. Jahrhunderts. Davor baute man im Kaiserstuhl zwar auch schon Weine an, diese waren aber, wie in diesem wunderbaren kleinen Feature aus dem Jahr 1970 erklärt wird, von minderer Qualität - und sortenrein waren sie auch nicht. Erst mit der Gründung der ersten Winzergenossenschaft im Kaiserstuhl in den 20er-Jahren wurden die Voraussetzungen für die Produktion von Qualitätswein geschaffen. In der Zentralkellerei in Breisach lagerten 1970 50 Millionen Liter Wein. Aber kein "minderer" Räuschling oder Elbling mehr. In diesem unterhaltsamen Film erfährt man z.B. auch, dass der Stadtschreiber von Burkheim, ein gewisser Jörg Wickram, mit seinem "Rollwagenbüchlin" wohl der erste deutschsprachige Unterhaltungsschriftsteller gewesen ist. Diese Sammlung von Schwänken sollte die Menschen während der damals noch sehr, sehr holprigen Kutschfahrten unterhalten. Diese Ausgabe von "Links und rechts der Autobahn" ist inzwischen 50 Jahre alt und als eine der ersten Folgen in Farbe ein wunderbares Kleinod. Noch hatte es im Kaiserstuhl keine Flurbereinigung gegeben, noch kann man beobachten, wie Pferde den Pflug zwischen den Weinstöcken ziehen. Und doch, die Moderne ist auch im Kaiserstuhl bereits angekommen.
23:15
Gerhard Ledebur, ein Autoren-Urgestein des Bayerischen Rundfunks, hat auch immer wieder Filme in der Reihe "Bayerischer Kalender" gemacht. Im Jahr 1977 war er im Juli und August in Bayern unterwegs, um interessante Menschen und Landschaften vor die Kameralinse zu bekommen. Denn sein Thema lautete schlicht und ergreifend "Sommer". Er traf dabei unter anderem einen Senner, der damals sein 50. Almjubiläum feierte. Und diese 50 Sommer in Einsamkeit und Ruhe haben einen wahrlich einmaligen Charakterkopf geformt.
23:50
Filmdokumentation von Hans Greither über die herrlich einsame Landschaft in Norwegen. Der Film beginnt mit den Worten: "Das Nordlandfieber ist keine ansteckende Krankheit, denn dieses Fieber befällt nur diejenigen, die ihr Herz an die Einsamkeit des Nordens verloren haben." Damals, also im Jahr 1977, war in diesen nordischen Gegenden der Tourismus noch überhaupt nicht ausgeprägt - obwohl doch die Landschaft dort wunderschön war und immer noch ist. Aber die große Plage in dieser Gegend der Welt wird nicht verschwiegen: Das sind die Heerscharen von Mücken, die einem den Aufenthalt dort in den falschen Monaten komplett vermiesen können.