12:05
Im Tagesgespräch können Zuschauer einem kompetenten Studiogast Fragen zu einem aktuellen Thema stellen und ihre Meinung äußern. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Bereiche.
13:00
13:15
Happy Balance ist ein sanftes, funktionelles Ganzkörpertraining, das ganz besonders unsere Faszien anspricht. Die Faszien hüllen jeden Muskel, jede Muskelfaser, Knochen, Nerven, Venen und Organe ein und durchziehen unseren ganzen Körper. Sie bilden ein Netzwerk aus Bindegewebe, halten all diese Strukturen einzeln für sich fest und umhüllen und verbinden sie wie ein Ganzkörperanzug! Neue Erkenntnisse belegen die große Formbarkeit und Lebendigkeit dieses Bindegewebes. Um Verspannungen, Verklebungen sowie Verletzungen vorzubeugen und eine gute Figur zu erzielen, müssen sämtliche Strukturen gegeneinander beweglich und gleitfähig bleiben. Genau das kann trainiert werden, TELE-GYM-Profi Johanna Fellner hat die besten Übungen für Sie zusammengestellt. Dynamische Ganzkörperübungen verbessern das Zusammenspiel von Muskeln und Gehirn, das macht automatisch erfrischend wach und mental aktiv. Denn wenn viele unserer Muskelgruppen gleichzeitig angesteuert werden, ist die Konzentration gefragt! Außerdem fördern Sie mit Balance- und Rotationsübungen Ihre Koordination und das Gleichgewicht, dynamische Hoch-Tief-Bewegungen bringen Ihren Kreislauf in Schwung. In jeder der acht abgeschlossenen Übungseinheiten wird Ihr ganzer Körper mobilisiert, gestärkt und entspannt. Alle Trainingsblöcke lassen sich beliebig untereinander kombinieren und so Ihrem Zeit- und Energiebudget optimal anpassen. "Happy Balance" weckt Ihre Sinne, bringt Energie, formt Ihre Figur, ist gut für die Gelenke und den Rücken und tut einfach gut!
13:30
Die Welt von morgen
14:00
In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.
14:45
15:15
In das havarierte Atommülllager der Asse dringen unkontrolliert große Mengen Wasser ein. Betriebsführer Guido Oesterreich steht vor einer kaum lösbaren Aufgabe: Er soll mit seiner Belegschaft das Wasser aufhalten und dabei auch noch das brüchige Bergwerk stabilisieren. Sonst droht die radioaktive Kontamination einer ganzen Region. Ein Eisenkorb voller Bergleute rast scheppernd durch die Dunkelheit hinab in die Tiefe: Schachtlager Asse II, ehemaliges Salzbergwerk bei Wolfenbüttel in Niedersachsen. Endlager für radioaktiven Atommüll. Einen halben Kilometer unter der Erde hantieren die Bergleute mit Schläuchen bei 40 Grad Hitze. Bohrgestänge drehen sich kreischend in das Salzgestein. Mitten im Lärm steht Betriebsführer Guido Oesterreich. Er soll den Wassereinbruch der Asse irgendwie in den Griff bekommen. Diese Aufgabe scheint kaum lösbar. Denn das Wasser strömt schon seit Jahren durch zahllose Felsspalten in das Atommülllager. "Bisher konnten wir das eindringende Wasser weiter oben im Berg abpumpen", so Oesterreich. "Doch seit letztem Sommer findet es plötzlich andere Wege und strömt tiefer in den Berg, bis knapp über die Kammern mit dem Atommüll." Erreicht das Wasser den radioaktiven Abfall, droht die Kontamination der ganzen Region. Ein Wettlauf mit der Zeit, bis der Atommüll endlich aus der Asse herausgeholt und in ein sicheres Endlager gebracht werden kann. Von 1965 bis 1978 hatte man hier radioaktivem Abfall eingelagert, angeblich zu Forschungszwecken. Am Ende lagen 126.000 verstrahlte Fässer Atommüll im Berg vergraben. Und die Betreiber erklärten der Bevölkerung, die Asse sei jetzt ein "ganz besonders sicheres" Endlager. Wenige Jahrzehnte nach diesem Versprechen steht die Asse für die ungelösten Konflikte der Atomkraft, deren strahlenden Schrott Deutschland nicht loswerden kann. Über ein Jahr lang hat ein Filmteam für die "ARD Story" die Bergleute unter Tage begleitet - und in der Welt darüber die fragwürdige Politik um den Atommüll beobachtet. Zum ersten Mal nehmen Bergleute der Asse in ungewohnter Klarheit Stellung vor der Kamera und offenbaren unbekannte Einblicke in den erschreckenden, absurden Alltag einer Menschheitsaufgabe, die vergangene Generationen ihnen hinterlassen haben.
16:00
Die Reportagereihe widmet sich den Menschen aus der Region. Vorgestellt werden Betriebe sowie Initiativen aus dem Sendegebiet und deren erfolgsversprechende oder bereits erfolgreiche Konzepte.
16:30
16:45
Alte Tempelanlagen, moderne Wolkenkratzer und die vielfältige japanische Küche - eine Reise durch Japan steht für viele auf ihrer persönlichen Reise-Bucket List. Unterwegs mit dem Zug erleben die Filmemacher*innen Nina Heins und Felix Leichum das Land. In der Metropole der Superlative Tokio tauchen sie ein ins moderne Japan und erkunden in der alten Kaiserstadt Kyoto das genaue Gegenteil: alte Tempelanlagen und Schreine. Bei einem Abstecher nach Osaka probieren sie sich durch japanische Streetfood-Köstlichkeiten. Sie versuchen sich im Sumoringen, lernen die anmutigen Bewegungen einer Geisha und überqueren in Tokio die Shibuya-Kreuzung, die belebteste Kreuzung der Welt. Entspannung gibt's im Onsen - den heißen Quellen des Landes. In der Präfekur Wakayama wandern sie auf dem Kumano Kodo - Japans ältestem Pilgerweg.
17:30
Das Großarltal im Salzburger Pongau birgt eine Landschaftsidylle von bestechender Schönheit. Außenstehende blicken neidvoll auf die Menschen, die hier tagein tagaus leben dürfen. Wer die traditionelle bergbäuerliche Lebenskultur verstehen will, besucht am besten den Senner Willi Gruber auf seiner vierhundert Jahre alten Hütte. Dort wird nach wie vor mit offenem Feuer gekocht, in der Stube liegt ein gestampfter Lehmboden, und geschlafen wird oben im Heu. Willi und seine Familie halten bewusst an diesen Bräuchen fest, damit sie für die nachkommende Generation erlebbar bleiben. Silvester Hettegger, der Seniorbauer von der Viehhausalm, pflegt mit seiner Nichte, seinem Neffen und seiner jüngsten Tochter Hausmusik in der Gruppe "Großarler Almg'sang". Die Jungbäuerin Barbara Lainer war im Sommer Sennerin und lernte so ihren jetzigen Mann kennen. Auch der Gebirgsimker Josef Rettenwender und Anna und Sepp Kreuzer, die eine Schafherde betreuen, schwören darauf, hier im Großarltal das Frühjahr und den Frühsommer in der Natur zu erleben.
18:15
Aktuelle politische, aber auch kuriose Geschehnisse, die sich innerhalb der geographischen Grenzen Deutschlands ereignen, werden thematisiert und kritisch hinterfragt.
18:45
"Wenn es die Bilder von 9/11 nicht gegeben hätte, hätte es möglicherweise die nachfolgenden Kriege nicht gegeben", sagt der Historiker Gerhard Paul. Vielleicht wäre der Lauf der Geschichte ein anderer geworden. Genau sagen lässt sich das natürlich nicht. Aber Bilder beeinflussen uns stärker, als wir oft vermuten. Sie prägen unsere Sicht auf die Welt. Sie geben historischen Ereignissen eine Deutung. Und sie können beim Lügen helfen - wie Colin Powells Bilder vermeintlicher Massenvernichtungswaffen, auf deren Grundlage die USA 2003 in den Krieg gegen den Irak zogen. Woher rührt diese Macht der Bilder? Was unterscheidet sie von Wörtern - was passiert im Gehirn? "Wir wissen, dass Menschen Bilder tatsächlich einfach schneller verarbeiten können", sagt die Psychologin Katja Ehrenberg von der Hochschule Fresenius Köln. "Eine Theorie besagt, dass Bilder dual codiert werden, also auf zwei Ebenen abgespeichert, nämlich visuell und verbal, und Wörter logischerweise nur verbal. Und dadurch stehen uns dann eben mehr Wege zur Verfügung, das wiederzufinden, wenn wir im Gedächtnis suchen." Unser Gehirn liebt Bilder. Wir können sie schneller abrufen und sie prägen sich besser ein. Und das macht etwas mit uns. Aber welche Charakteristika machen ein Bild "ikonisch"? Wieso verdichten manche Bilder welthistorische Ereignisse zu einem einzigen, emotional aufgeladenen visuellen Moment? Und wie können wir alle heute, wo wir mehr denn je selbst Bilder machen und verbreiten, die Macht der Bilder brechen?
19:15
"KlimaZeit" stellt spannende Zusammenhänge dar, erklärt Wetter- und Klimaphänomene und fragt kritisch nach. Das Magazin, das sich mit dem größten Problem der Menschheit beschäftigt. Klar, kompetent, konstruktiv. Was hat der Klimawandel jedem und jeder einzelnen zu tun? Was muss man über die wissenschaftlichen Hintergründe wissen sowie über die konkreten Folgen. Welche Lösungen gibt es?
19:30
Europa genießen - das ist hier die Devise. Gezeigt wird, was es alles zu entdecken gibt, wohin es sich zu reisen lohnt, welche interessanten Menschen und Trends unser Kontinent zu bieten hat.
19:55
Den Acker vor lauter Bäumen nicht sehen? Eine gute Sache, wenn man agroforstwirtschaftlich denkt. Agroforstwirtschaft ist eine alte-neue Art der Landwirtschaft. Dabei werden Gemüse und Bäume gleichzeitig auf Äckern angepflanzt. Das soll nicht nur den Pflanzen helfen, sondern auch dem Klima. Wie genau das funktioniert, erklärt Eckart von Hirschhausen in "Wissen vor acht - Erde".
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
In Alaska beginnt die Wildnis unmittelbar hinter dem Stadtrand. In den Städten spürt man oft noch die Atmosphäre der Entdecker und Goldgräber, die einst hier lebten. Anchorage, die einzige Großstadt des Landes, ist Ausgangspunkt für die meisten, die den nördlichsten amerikanischen Bundesstaat besuchen. Von hier aus lassen sich mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln durchaus komfortable Ausflüge unternehmen, zum Beispiel mit dem Zug in die Wildnis. Beim Flightseeing wird nicht von einer Asphaltpiste aus gestartet, sondern vom Lake Hood, dem größten Wasserflughafen Alaskas am Stadtrand von Anchorage. So kommt man auch in die entlegensten Winkel des Landes und kann mit etwas Glück Grizzlybären bei der Futtersuche beobachten. Mit dem Schiff lassen sich die eindrucksvollen Buchten der wilden Küste Alaskas erkunden, in die mächtige Gletscher kalben.
21:00
Joachim "Blacky" Fuchsberger (1927-2014) hatte sich quasi verliebt in die Terra Australis und produzierte von 1988 bis 2005 insgesamt 21 Fernsehdokumentationen über den "fünften Kontinent" für den Bayerischen Rundfunk. In der vorliegenden Folge von 1994 macht er sich auf die Spuren der Ureinwohner Australiens: Er beginnt seinen Film am Uluru, wie die eigentlichen Besitzer des Ayers Rock, die Aborigines, diesen Berg nennen. Und er endet mit einem Interview mit dem Sänger und Songschreiber Mandawuy Yunupingu von der Band Yothu Yindi über die Landrechtsansprüche der Aborigines und den prinzipiellen Umgang des Staates Australien mit den Aborigines. Yothu Yindi hatte 1991 mit dem Song "Treaty" einen weltweiten Hit. Es ging in diesem Song um das nicht eingehaltene Versprechen der australischen Regierung, ein Abkommen zwischen den Aborigines und den weißen Australiern zu erzielen.
21:45
Australien ist in den letzten beiden Jahrhunderten immer wieder Ziel und Traum für deutsche Auswanderer gewesen. Noch bis Anfang der Sechzigerjahre des 20. Jahrhunderts wanderten jährlich knapp Einhunderttausend Menschen aus der Bundesrepublik nach Australien aus. Der WDR schickte daher 1961 einen Reporter nach Australien, um dort den Deutsch-Australiern einen Besuch abzustatten und zu erfragen, ob sie glücklich geworden sind in ihrer neuen Heimat. Dieser Reporter wurde später zu einer regelrechten Ikone des Deutschen Fernsehen: Es war der junge Hanns Joachim Friedrichs, unschwer zu erkennen an seiner markanten Stimme und dann auch gelegentlich im Bild zu sehen.
22:35
In diesem Film aus dem Jahr 1992 geht es um Girilambone (gesprochen "Dschirilämboun"). Das ist ein sehr typisches kleines Dorf im Outback von Australien: Zum alljährlichen Fest im Gemeindesaal und selbst zum sonntäglichen Besuch der Heiligen Messe müssen die Gemeindemitglieder zum Teil aus über 100 Kilometer Entfernung anreisen. Für die Menschen dort ist das normal. Nicht ganz so normal aus heutiger Sicht ist vielleicht der Umstand, dass im gesamten Film von den Aborigines nichts zu hören und zu sehen ist, also von den Menschen, die dort bis vor 100 Jahren gelebt haben und denen dieses Land einst gehört hat.
23:00
Anfang der 1990er-Jahre ist im deutschsprachigen Hip-Hop überwiegend lockerer 'Spaßrap' kommerziell erfolgreich. Dem will das Rödelheim Hartreim Projekt etwas entgegensetzen. Die 'bösen Straßenrapper' aus Frankfurt suchen den Beef, auch mit den erfolgreichen Gutelaune-Kollegen aus Stuttgart. Die Fantas spielen mit und verhelfen so dem Rödelheim Hartreim Projekt zu noch mehr Bekanntheit. 1994 treten die Hip-Hopper in ihrer Heimatstadt auf und rappen Hits ihres Albums "Direkt aus Rödelheim". Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.
23:45
Sie sind die ersten, die traditionelle türkische Musikinstrumente mit modernen Samples und Beats mixen und darauf rappen. Und so gilt ihr Debütalbum auch als initialer Impuls für Rapmusik in der Türkei. Dabei kommt Cartel aus Deutschland. Die Band ist ein Zusammenschluss aus drei Hip-Hop-Projekten türkischstämmiger Musiker. 1996 treten sie im Alabama in München auf. Trotz der nur zweijährigen Schaffensphase ist der Einfluss von Cartel, vor allem auf türkische Rapmusik, bis heute spürbar. Jahrzehntelang lagerten die Mitschnitte von Kultsendungen wie "Alabama in Concert", "Schlachthof in Concert" oder "Nachtwerk in Concert" in den Archiven des Bayerischen Rundfunks - sie waren der Soundtrack einer ganzen Generation. "Back on Stage" hebt diese musikalischen Schätze und holt sie zurück ins Fernsehen.