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TV Programm für ARD-alpha am 23.06.2026

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Länder-Menschen-Abenteuer 20:15

Länder-Menschen-Abenteuer: Schwedens unbekanntes Herzland - Durch das Fjäll Richtung Norden

Dokumentation

Rote Holzhäuser an malerischen Seen und Elche, die vorüberziehen, das allgemeine Bild von Schweden ist oft durch die touristischen Orte im Süden geprägt. Doch im Fjäll weiter nördlich, dem Berg- und Hügelland im Herzen Schwedens, zeigt das Land seine unberührte und wilde Seite. Hier, entlang der Grenze zu Norwegen, gibt es wahrscheinlich mehr Rentiere, Bären und Luchse als Einwohner. Das einsame Hinterland fernab der großen Städte hat seinen besonderen Reiz. Die Menschen, die hier leben, wollen mit keinem Ort der Welt tauschen. Denn das Fjäll bedeutet für sie Freiheit. Jeden Tag verbringt Linnea Andersson viele Stunden im Auto und genießt den Blick auf Schwedens Berge. Die 23-jährige Postbotin fährt Briefe, Pakete und Zeitungen in die entlegensten Orte. 300 Kilometer schafft sie jeden Tag. Job, aber auch Training: Nach Feierabend holt sie den Werkzeugkasten raus und schraubt mit Papa Jan-Ola in der Garage an alten Rennautos. In ihrer Familie sind die Wettfahrten mit den verbeulten Boliden schon eine Tradition. Und jetzt möchte Linnea die schnellste Postbotin werden. Zumindest auf der Rennstrecke. Der Schwedische Touristenverein betreibt viele Wanderhütten. Die kleinste und höchstgelegene ist die Station Blåhammaren. Auf 1086 Metern empfangen Alexandra Lundgren und ihr junges Team die Gäste. Die 34-Jährige hat die über 100 Jahre alte Hütte erst vor zwei Jahren übernommen und lernt hier oben jeden Tag zu improvisieren. Nebel, Stromausfall, Blitzeinschläge, in Schwedens Bergen muss man mit allem rechnen. Nur nicht mit Alltag. Der Zeitpunkt lässt sich nicht planen. Doch wenn die Sami ihre Rentierherden aus dem Fjäll in die Gatter im Tal treiben, ist das der Höhepunkt im Jahr. Die Tiere werden gezählt, markiert und gefangen. In Schweden leben rund 20.000 Samen, viele verdienen ihr Geld mit der Zucht. Doch die wird immer schwieriger. Schlechtes Wetter kann die Arbeit von mehreren Wochen zunichtemachen. Ein Sturm etwa kann die Herde in alle Himmelsrichtungen zerstreuen. Auch Bären und andere Raubtiere sind eine ständige Bedrohung. Viele schlimmer sei aber etwas anderes, sagt Toamma Dorra. In den 1970er-Jahren habe sein Sameby, seine Gemeinschaft von Rentierzüchtern, uralte Weideflächen in Norwegen verloren. Entschädigt wurden sie mit Land auf der schwedischen Seite, für das sie künftig zahlen sollen. Rund 1000 Braunbären leben in der Region. Sie sind seit 1927 streng geschützt, aber vermehren sich sehr stark. Nicht zuletzt für die Sami mit ihren frei umherziehenden Rentieren ein Problem. Kontrolliert darf deshalb auf Bären Jagd gemacht werden. Bert-Ivan Mattsson arbeitet seit über 20 Jahren als Ranger und bei der Jagdaufsicht. Für die Jagd gelten Regeln, die von Bert-Ivan überwacht werden. Wird ein Bär erlegt, muss der 63-jährige Schwede sofort gerufen werden. Denn er soll sicherstellen, dass in der Region nicht mehr Tiere erschossen werden, als bei der Lizenzjagd erlaubt ist. Im Norden erreichen die schwedischen Berge dann schon fast alpines Niveau. Auf den 1000 bis 2000 Meter hohen Gipfeln ist jedenfalls jede Form von Kraxeln, Höhenwandern und Skifahren möglich, inklusive aller denkbaren Unfälle. Mattias Södern, unter der Woche bei einem Bauunternehmen beschäftigt, widmet seine Wochenenden der Bergrettung. Er musste dafür eine spezielle Ausbildung absolvieren. Denn wer hier zum Einsatz gerufen wird, braucht nicht nur Klettererfahrung, sondern sollte auch schwindelfrei sein. Oft hängt Mattias mit seiner Rettungstrage unter einem Helikopter hoch oben über den Baumwipfeln.

Danach

Hirschhausen und die Deepfake-Mafia 21:00

Hirschhausen und die Deepfake-Mafia

Recht und Kriminalität

Deepfakes, organisierter Online-Betrug und eine kaum kontrollierbare Macht über unsere Daten: Die Dokumentation legt ein kriminelles System offen, das gezielt mit der Gesundheit und dem Vertrauen von Menschen spielt. In einer umfassenden investigativen Recherche folgt Eckart von Hirschhausen den Spuren einer global agierenden Betrugsindustrie - von Deutschland bis nach Brasilien - und legt die Strukturen internationaler Datenhändler offen. Ausgangspunkt sind tausende Fälle von Verbraucherinnen und Verbrauchern, die durch täuschend echt wirkende KI-generierte Werbevideos - unter anderem mit von Hirschhausens Gesicht und Stimme - zum Kauf vermeintlicher Gesundheitsprodukte verleitet worden sind. Die Dokumentation zeigt, wie perfide diese Masche funktioniert: Mit emotionaler Manipulation, gezielter Datenauswertung und professionell organisierten Callcentern werden insbesondere ältere und gesundheitlich belastete Menschen angesprochen und unter Druck gesetzt. Menschen, die den Versprechen vertraut haben, berichten von finanziellen Verlusten, Scham und dem Gefühl, allein gelassen zu werden. Eckart von Hirschhausen zeigt, wie schwer es ist, Täter zu identifizieren und strafrechtlich zu verfolgen und wie kriminelle Netzwerke bestehende Lücken im System gezielt ausnutzen. Eckart von Hirschhausen: "Durch die explosive Entwicklung von künstlicher Intelligenz wird es im Netz unmöglich zu erkennen, was echt ist, und was Lüge. Das zerstört das Vertrauen in Menschen, in die Wissenschaft und die Demokratie. Deshalb mache ich diesen Film. Meine Stimme gehört mir, mein Gesicht auch. Wir brauchen dringend verbindliche Regeln gegen die kommerziellen Plattformen. In der ARD gibt es zum Glück noch echte Nachrichten, echte Reportagen von echten Menschen für echte Menschen." Für die Recherche trifft von Hirschhausen einen Whistleblower, der Einblicke in die Arbeitsweise internationaler Callcenter gibt, in denen gezielt deutsche Kunden angesprochen werden. Trainingsmaterial und Gesprächsmitschnitte belegen: Verkäufer werden systematisch geschult, um Ängste von Patientinnen und Patienten auszunutzen und mit falschen Heilsversprechen Kasse zu machen. Gleichzeitig wird deutlich, wie komplex die Firmenstrukturen sind, die sich über mehrere Länder erstrecken und sich somit gezielt der Strafverfolgung entziehen. Die Dokumentation beleuchtet zudem die zentrale Rolle großer Tech-Plattformen und der digitalen Werbeindustrie. Persönliche Daten - von Gesundheitsinteressen, über sensible Lebenssituationen bis hin zu intimen Details - werden in großem Stil gehandelt und für personalisierte Werbung genutzt. Diese Daten bilden die Grundlage für das gezielte Ausspielen betrügerischer Inhalte. Expertinnen und Experten aus Datenschutz, Politik und Kriminalitätsforschung ordnen ein, wie diese Systeme funktionieren - und warum bestehende Gesetze bislang nur unzureichend durchgesetzt werden. "Weil Menschen im Gesundheitswesen wenig Gehör finden, suchen sie im Internet nach Hilfe. Dort wimmelt es aber von Betrügern, gefälschten Medikamenten und täuschend echten Videos von mir und anderen Ärztinnen und Ärzten. Desinformation ist ein medizinischer Notfall. Auch unechte Wundermittel können echten Schaden anrichten!", so von Hirschhausen. Die Dokumentation legt die Probleme des Deepfake-Betrugs offen, gibt aber auch Hilfestellungen: Wie lassen sich betrügerische Angebote erkennen? Welche Schutzmaßnahmen sind sinnvoll? Und was kann jede und jeder Einzelne tun, um sich besser vor digitalem Betrug zu schützen? "Hirschhausen und die Deepfake-Mafia" ist eine eindringliche Bestandsaufnahme der Gefahren im digitalen Raum - und ein Appell, den Schutz von Gesundheit, Wahrheit und demokratischen Strukturen im Zeitalter von KI und Plattformökonomie ernst zu nehmen.

"F*CK Deepfakes!" 21:45

"F*CK Deepfakes!"

Dokumentation

Wie einfach es inzwischen ist, mit frei verfügbaren Tools täuschend echte Fake-Inhalte zu erstellen, und wie rasant sich diese Technologien verbreiten, zeigt die ARD-Doku mit Host Collien Fernandes. Wie werden Deepfakes gezielt eingesetzt, um Menschen zu sexualisieren, zu diskreditieren oder zu manipulieren? Im Film spricht Moderatorin und Schauspielerin, die sich seit Jahren mit dem Thema Deepfakes und digitale Gewalt beschäftigt und sich für strengere Gesetze und mehr Schutz von Opfern engagiert, mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Der ehemalige Meta-Sicherheitsbeauftragte Sandeep Abraham gibt beispielsweise Einblicke in interne Mechanismen der Plattformökonomie und schildert, wie milliardenschwere Werbesysteme auch von betrügerischen Inhalten profitieren. Mit der Organisation HateAid, die sich für die Rechte von Betroffenen digitaler Gewalt einsetzt, spricht Fernandes darüber, welche rechtlichen und gesellschaftlichen Schutzmechanismen gestärkt werden müssten. Dabei stehen konkrete Lösungsansätze im Fokus: Gemeinsam mit einer Berliner Schulklasse diskutiert sie zusammen mit Digitalberater Gavin Karlmeier Strategien zur digitalen Selbstverteidigung. Wie sinnvoll und zielführend sind Social-Media-Verbote, Klarnamenpflicht und Identifikationspflichten wirklich? Anika Gruner vom Start-up Neuromancer zeigt, wie Deepfakes technisch zuverlässig entlarvt werden können - etwa durch KI-gesteuerte forensische Analysen, die manipulierte Bildstrukturen mithilfe sogenannter "Heatmaps" sichtbar machen.

Quarks 22:30

Quarks: Mobilität ohne Frust - Wie klappt die Verkehrswende?

Infomagazin

In dieser Sendung geht es um Schmerzen, die einen im Alltag plagen. Wenn der Kopf drückt oder es im Rücken zieht - was hilft dann, die Schmerzen zu lindern? Quarks fasst die neusten Wege zusammen, die die Forschung dafür aufzeigt.

JobChallenge 23:15

JobChallenge: Pralinen machen wie ein Profi? - Konditor/-in

Beruf und Bildung

In dieser Folge dreht sich alles um Schokolade und handwerkliches Geschick: Die 16-jährige Schülerin Amirrah betritt Neuland, denn obwohl sie sicherlich schon einmal Pralinen probiert hat, stellt sie sich nun erstmals der Herausforderung, diese selbst herzustellen. In einer Profiküche übernimmt sie die Rolle einer Konditorin und hat die Aufgabe, innerhalb von 20 Minuten 15 Pralinen anzufertigen. Unterstützung erhält sie dabei aus dem Nebenraum: Auszubildende Vanessa verfolgt das Geschehen gespannt und gibt Amirrah per Funkgerät hilfreiche Tipps. Trotz der Anleitung bleibt die Herausforderung anspruchsvoll - es stellt sich die Frage, ob Amirrah dem Zeitdruck standhält und die Aufgabe erfolgreich meistern kann. Beruf: Konditor/-in Ausbildungsart: Duale Ausbildung im Handwerk Ausbildungsdauer: 3 Jahre Lernorte: Ausbildungsbetrieb und Berufsschule Was macht man in diesem Beruf? Konditoren stellen Torten, Pralinen und verschiedene Süßspeisen her. Sie arbeiten mit Zutaten wie Schokolade, Marzipan und weiteren Rohstoffen, backen und dekorieren die Produkte. Dabei achten sie stets auf Hygienevorschriften und setzen kreative Ideen um. So entstehen hochwertige Erzeugnisse wie Hochzeitstorten oder Weihnachtsgebäck. In jeder Folge von "JobChallenge" wagt sich eine Schülerin oder ein Schüler in einen Ausbildungsberuf und muss eine typische Aufgabe erfüllen - ohne vorher zu wissen, ob es ums Brezelbacken geht oder eine U-Bahn-Reparatur. Der Azubi des Betriebs gibt Tipps per Funkgerät und der Endboss aka Ausbildungsleiter bewertet, ob die Challenge bestanden ist. Außerdem gibt's in jeder Folge alles Wichtige rund um den Ausbildungsberuf - zum Beispiel, was man verdient oder welche Skills man haben sollte.

RESPEKT - Demokratische Grundwerte für alle! 23:25

RESPEKT - Demokratische Grundwerte für alle!: Zivilcourage - hat jeder das Zeug dazu?

Reportage

The Day - News in Review 23:55

The Day - News in Review

Nachrichten

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