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Vor 50 Jahren - am 18. August 1976 - wählte Pfarrer Oskar Brüsewitz mit seiner Selbstverbrennung den radikalsten Protest gegen die Unterdrückung von Christen in der DDR. Es erinnern sich: Brüsewitz' Tochter Dorothea Eichmann und sein Pfarrerkollege Klaus-Rainer Latk, der dafür sorgte, dass gegen den Widerstand des SED-Regimes die Tat bekannt wurde.
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18. August 1976: Der evangelische Pfarrer Oskar Brüsewitz stellt vor der Michaeliskirche in Zeitz (heutiges Sachsen-Anhalt) zwei Plakate auf das Dach seines Autos. Aufschrift: "Funkspruch an alle: Die Kirche in der DDR klagt den Kommunismus an! Wegen Unterdrückung in Schulen an Kindern und Jugendlichen". Anschließend übergießt er sich mit Benzin und zündet sich an - als letzte Konsequenz seines jahrelangen Widerstandes gegen die atheistische Politik der DDR. Ein Portrait von Oskar Brüsewitz, 1992 zusammengestellt nach Erinnerungen von Zeitzeugen. Der Film wurde 1993 mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet und erhielt das Prädikat "Besonders wertvoll".
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Als Josef Stalin 1927 in der Sowjetunion die Macht ergriff, hatte dies für viele Menschen Verfolgung und Tod zur Folge. Das betraf auch die Mennoniten, eine freikirchliche Glaubensgemeinschaft. Im Laufe des Weltkrieges starben viele von ihnen, doch einigen gelang es, nach Deutschland zu fliehen. Als Berlin nach Kriegsende von der Roten Armee besetzt wurde, rückte die Gefahr der Verfolgung plötzlich wieder näher. Die einzige Hoffnung der Mennoniten war ein komplizierter Plan, der auf Hilfe aus den Vereinigten Staaten beruhte. Ein altes Passagierschiff, die Volendam, sollte die Flüchtlinge aus Stalins Reichweite nach Paraguay bringen. Ein preisgekrönter Dokumentarfilm von Andrew Wall.
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Geistig sind wir Menschen immer in Bewegung. Wie ein Schiff auf dem Meer, dessen Richtungen und Ziele noch nicht endgültig feststehen. Bereits antike Philosophen verglichen die menschliche Seele mit einem Segelschiff - nicht starr, sondern bewegt durch die Wellen des Lebens. Doch wer hat die Kontrolle über dieses Schiff? Mit dieser tiefgreifenden Frage befasst sich der Philosoph Godehard Brüntrup SJ.