04:20
Gudrun Kaufmann und Prof. Walter Arnold machen einen Rückblick auf das wilde Treiben der Tiere im Frühling. Feldhase, Graugans, Wildschwein - "Wildes Land", das Tiermagazin, zeigt Wildtiere in unserer Heimat. Gudrun Kaufmann und Prof. Walter Arnold machen gemeinsam mit Helmut Pechlaner einen Rückblick auf das wilde Treiben und faszinierende Lebensweisen der Tiere im Frühling.
04:45
Ein Ausflug jenseits der Waldgrenze: harter Fels, unwegsames Gelände, extremes Wetter. Murmeltier, Steinbock, Gämsen - "Wildes Land", das Tiermagazin, macht einen Ausflug ins Hochgebirge. Gudrun Kaufmann und Prof. Walter Arnold sind den dortigen Tieren auf der Spur und erklären, wie die Bewohner so hoch oben in dem unwirtlichen Lebensraum zurecht kommen.
05:10
Es gibt einen Moment, der zur Magie gehört, eine Art übernatürlicher Zustand, in dem die Alchemie ihren Zauber wirkt und zwei Menschen, die am Ende so unterschiedlich sind, wie eins werden.
06:00
Planet Weltweit: Im Nordosten Islands brüten arktische Eiderenten, die ein außergewöhnliches Federkleid tragen und den Menschen die wertvollsten Daunen der Welt überlassen: Sie gestatten den Farmern, die Federn aus ihrem Nest zu nehmen und genießen dafür den Schutz der Menschen, die wiederum die Enten und ihr Gelege vor Fressfeinden schützen. Planet Weltweit: Die raue, von Fjorden durchzogene Landschaft im Nordosten Islands ist Schauplatz einer faszinierenden Symbiose zwischen Mensch und Tier. Hier brüten arktische Eiderenten, die ein außergewöhnliches Federkleid tragen. Und den Menschen seit Hunderten Jahren die wertvollsten Daunen der Welt überlassen: Die Wildvögel gestatten den Farmern, die Federn aus ihrem Nest zu nehmen und genießen dafür den Schutz der Menschen, die wiederum die Enten und ihr Gelege vor Fressfeinden wie Möwen und Polarfüchsen schützen. Der Loðmundarfjörður auf Island. Hierhin zieht es den Farmer Ólafur Aðalsteinsson, seine Frau und ein befreundetes Ehepaar. Es ist die Zeit, in der die Eiderenten zur Brut auf die Farm kommen. Geschützt durch die Menschen legen sie hier ihre Eier und überlassen den Farmern dafür ihre weichen Daunen. Diese feinen Federn besitzen spezielle, auch von den Menschen geschätzte Eigenschaften wie etwa die besondere Wärmespeicherung. Mit diesen Daunen gefüllte Kissen und Decken gehören zu den wertvollsten der Welt und kosten in der Regel mehrere Tausend Euro. Derart gewinnbringend können aber nur wenige der etwa 380 Farmer auf Island von der Eiderernte leben. Im Gegensatz zu Ólafur Aðalsteinsson etwa muss Óðinn Logi den Lebensunterhalt für sich und seine Familie als Feuerwehrmann, Sanitäter und Jäger verdienen. Doch jedes Frühjahr zieht die ganze Familie hinaus und sammelt die Eier unvorsichtiger Entenmütter ein, deren Gelege der Flut zum Opfer fallen würde. Die Küken brüten sie dann erfolgreich in einer Garage aus. Neu in der Branche ist auch Íris Birgisdóttir, die vor wenigen Jahren die ehemalige Schaffarm ihres Onkels zu einer Eiderfarm umwandelte und diese nun allein mit ihrer vierjährigen Tochter betreibt. Ob die junge Witwe sich dauerhaft durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Ólafur Aðalsteinsson ist da schon weiter: Allein in dieser Saison wird er über 300 Kilogramm Daunen ernten. Ohne dass auch nur einer einzigen Ente Schaden zugefügt wird.
06:55
Diese Folge führt in eine vergleichsweise unbekannte Ecke der Schweiz: die Jura-Region. Eine Entdeckungsreise in eine fast unberührte Natur im Wechsel der Jahreszeiten. Das Juragebirge ist der kleine Bruder der Alpen. Es verläuft im Nordosten der Schweiz entlang der französischen Grenze. Im Vergleich zu den touristischen Hotspots der Schweiz ist das facettenreiche Mittelgebirge noch relativ unbekannt. Dabei gibt es hier viel zu entdecken. Der Jura scheint fast wie in einem Dornröschenschlaf. Während der Rest der Schweiz vergleichsweise dicht besiedelt ist, gibt es in der Jura-Region noch viel Platz für unberührte Natur. Vom Frühling im bunt blühenden Ajoie, dem Obstgarten der Nordostschweiz, über den Sommer im idyllischen Vallée de Joux bis hin zum bitterkalten Winter im kältesten Ort der Schweiz - das Jahr im Jura steckt voller Überraschungen. Wir begegnen Füchsen und Fledermäusen, und statten einer der größten Ameisenkolonien Europas einen Besuch ab. Sogar der Luchs ist mittlerweile ins Jura zurückgekehrt. Wir tauchen ab in die Erdgeschichte und erfahren, warum das Juragebirge zum Namensgeber einer ganzen Erdepoche wurde. Die Juraregion ist rau und lieblich zugleich. Die schroffen Kalkfelsen des Mittelgebirges sind dicht bewaldet und auf ihren Gipfeln finden sich bunt blühende Bergwiesen. Inmitten ragt der "Schweizer Grand Canyon" empor, der Creux du Van, ein einzigartiges Naturmonument, geschaffen durch Wasser, Eis und Zeit. Auf dem Hochplateau des Bezirks Franches-Montagnes begegnen wir den "Freibergern", einer Ur-Schweizer Pferderasse. Seit über 200 Jahren werden sie in der Schweiz gezüchtet. Besonders hier im Jura sieht man die Pferde häufig auf den grünen Koppeln stehen - ein Abbild von Wildnis, Freiheit und Abenteuer inmitten der Schweiz. In aufwändigen Hochglanzbildern und liebevollen Tiergeschichten zeigt der Film die ganze Schönheit der Jura-Region.
07:50
Unabsichtlich eingeschleppt: Tierische Zuwanderer bringen die heimische Fauna ganz schön durcheinander. Hirsch, Fuchs, Dachs - "Wildes Land", das Tiermagazin, zeigt diesmal Wildtiere, die in den Tiefen der heimischen Wälder unterwegs sind. Gudrun Kaufmann und Prof. Walter Arnold sind diesen Tieren auf der Spur und suchen auch die kleinsten Lebewesen, die man ganz versteckt im Totholz findet.
08:20
Mit der Kamera geht es für Sie auf eine filmische "Pirsch". Wir begeben uns auf die Spuren der Alpenhahnen. Vor hundert Jahren hat man sie noch in großen Zahlen erlegt und verspeist. Ihre Federn zieren bis heute die Hüte der Tiroler Schützen. Seitdem sind die großen Hahnen der Alpen jedoch sehr selten geworden. Der Auerhahn und das Birkhuhn bekommt heute kaum noch jemand zu Gesicht, außer Jägern. Ihre Hochzeit ist ein archaisches Schauspiel, das die Erschließung und Zersiedelung der Berge beinahe vergessen lässt. Der Mythos um diese großen, bemerkenswerten Vögel hat auch in der Kulturgeschichte Spuren hinterlassen. Die Hahnenfedern sind bis heute ein Symbol für Tapferkeit, Kampfgeist und Erdverbundenheit.
09:10
Heimatleuchten: Heimat ist der Ort, an dem man geboren und aufgewachsen ist, wo man sich wohl und zuhause fühlt. Zur Heimat gehören Bilder, Gerüche, Geschmack, Traditionen, die Familie und eine ganz bestimmte Landschaft.
09:55
Was passiert, wenn einige Extremsportler auf der Oberfläche eines Felsens mit einigen Jazzmusikern in einen Dialog treten? Andreas Pichler dokumentiert ein Projekt des Jazzfestivals Südtirol.
10:40
VIP Trip - Prominente auf Reisen 4: Der Schauspieler Jürgen Heinrich führt uns in das schmale und facettenreiche Küstenland am anderen Ende der Welt, nach Chile. Gemeinsam mit ihm besuchen wir die Hauptstadt des Landes, genießen landestypisches Essen, reiten mit einem Gaucho durch atemberaubende Landschaften und erfahren obendrein noch etwas über Chiles Geschichte. VIP Trip - Prominente auf Reisen 4: Begeben Sie sich mit VIP Trip auf eine Reise in ein Land der Vielfalt. Chile mag zwar ein schmales Land sein, doch zieht es sich mit einer Länge von 4300 Kilometern durch verschiedene Klimazonen an der südamerikanischen Pazifikküste: Von den Gletschern der Anden zu fast unberührten Stränden, von Küstenstädten durch Regenwälder bis hin zur Atacama-Wüste. In Chile ist für jeden was dabei. Begleiten Sie Jürgen Heinrich bei seiner Reise durch das "Preußen Südamerikas". Der Schauspieler begibt sich auf Entdeckungstour und folgt dabei den Spuren deutscher Einwanderer. Es stellt sich heraus: Chile ist ein Land mit großer kultureller Vielfalt, was allein schon an der chilenischen Küche ablesbar ist. In der Steppe Patagoniens trifft Jürgen Heinrich auf die legendären Gauchos, die Rinderhirten Südamerikas. Sie weisen ihm den Weg durch eine grandiose Natur, zu kargen, aber pittoresken Landschaften sowie zu entlegenen Wasserfällen. Auf den Pfaden deutscher Einwanderer gelangt der Schauspieler schließlich nach Puntas Arenas, in die wohl südlichste Großstadt der Welt. Die Hafenstadt ist Ausgangspunkt für Expeditionen in die Weiten Patagoniens und in die Antarktis.
11:05
Faszination Heimat begleitet Menschen, in deren Leben Tiere eine herausragende Rolle spielen. Ein kräftiger Zug am Netz und Sepp Poigner hievt seinen Fang über die Kante seines kleinen Boots. Der letzte Berufsfischer vom Traunsee ist ein Eigenbrödler und Unikat. Der wortkarge Einzelgänger hat es gerne ruhig. Und so ist jede Fahrt auf den See eine Reise in die Stille und gleichzeitig zu sich selbst. Hier kann er die Natur beobachten und einfach er selbst sein. Der See, der Fisch und Sepp das gehört nun schon seit zwei Jahrzehnten zusammen.
12:00
Planet Weltweit: Im Nordosten Islands brüten arktische Eiderenten, die ein außergewöhnliches Federkleid tragen und den Menschen die wertvollsten Daunen der Welt überlassen: Sie gestatten den Farmern, die Federn aus ihrem Nest zu nehmen und genießen dafür den Schutz der Menschen, die wiederum die Enten und ihr Gelege vor Fressfeinden schützen. Planet Weltweit: Die raue, von Fjorden durchzogene Landschaft im Nordosten Islands ist Schauplatz einer faszinierenden Symbiose zwischen Mensch und Tier. Hier brüten arktische Eiderenten, die ein außergewöhnliches Federkleid tragen. Und den Menschen seit Hunderten Jahren die wertvollsten Daunen der Welt überlassen: Die Wildvögel gestatten den Farmern, die Federn aus ihrem Nest zu nehmen und genießen dafür den Schutz der Menschen, die wiederum die Enten und ihr Gelege vor Fressfeinden wie Möwen und Polarfüchsen schützen. Der Loðmundarfjörður auf Island. Hierhin zieht es den Farmer Ólafur Aðalsteinsson, seine Frau und ein befreundetes Ehepaar. Es ist die Zeit, in der die Eiderenten zur Brut auf die Farm kommen. Geschützt durch die Menschen legen sie hier ihre Eier und überlassen den Farmern dafür ihre weichen Daunen. Diese feinen Federn besitzen spezielle, auch von den Menschen geschätzte Eigenschaften wie etwa die besondere Wärmespeicherung. Mit diesen Daunen gefüllte Kissen und Decken gehören zu den wertvollsten der Welt und kosten in der Regel mehrere Tausend Euro. Derart gewinnbringend können aber nur wenige der etwa 380 Farmer auf Island von der Eiderernte leben. Im Gegensatz zu Ólafur Aðalsteinsson etwa muss Óðinn Logi den Lebensunterhalt für sich und seine Familie als Feuerwehrmann, Sanitäter und Jäger verdienen. Doch jedes Frühjahr zieht die ganze Familie hinaus und sammelt die Eier unvorsichtiger Entenmütter ein, deren Gelege der Flut zum Opfer fallen würde. Die Küken brüten sie dann erfolgreich in einer Garage aus. Neu in der Branche ist auch Íris Birgisdóttir, die vor wenigen Jahren die ehemalige Schaffarm ihres Onkels zu einer Eiderfarm umwandelte und diese nun allein mit ihrer vierjährigen Tochter betreibt. Ob die junge Witwe sich dauerhaft durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Ólafur Aðalsteinsson ist da schon weiter: Allein in dieser Saison wird er über 300 Kilogramm Daunen ernten. Ohne dass auch nur einer einzigen Ente Schaden zugefügt wird.
12:55
Unabsichtlich eingeschleppt: Tierische Zuwanderer bringen die heimische Fauna ganz schön durcheinander. Hirsch, Fuchs, Dachs - "Wildes Land", das Tiermagazin, zeigt diesmal Wildtiere, die in den Tiefen der heimischen Wälder unterwegs sind. Gudrun Kaufmann und Prof. Walter Arnold sind diesen Tieren auf der Spur und suchen auch die kleinsten Lebewesen, die man ganz versteckt im Totholz findet.
13:25
Mit der Kamera geht es für Sie auf eine filmische "Pirsch". Wir begeben uns auf die Spuren der Alpenhahnen. Vor hundert Jahren hat man sie noch in großen Zahlen erlegt und verspeist. Ihre Federn zieren bis heute die Hüte der Tiroler Schützen. Seitdem sind die großen Hahnen der Alpen jedoch sehr selten geworden. Der Auerhahn und das Birkhuhn bekommt heute kaum noch jemand zu Gesicht, außer Jägern. Ihre Hochzeit ist ein archaisches Schauspiel, das die Erschließung und Zersiedelung der Berge beinahe vergessen lässt. Der Mythos um diese großen, bemerkenswerten Vögel hat auch in der Kulturgeschichte Spuren hinterlassen. Die Hahnenfedern sind bis heute ein Symbol für Tapferkeit, Kampfgeist und Erdverbundenheit.
14:15
Der Küstenpfad im englischen Cornwall bietet Klippen, Buchten, Fischerdörfer, dazu englische Lebensart und jede Menge maritime Geschichte. Bradley Mayhew wandert die schönsten 280 Kilometer. Der Küstenpfad im englischen Cornwall bietet Klippen, Buchten, Fischerdörfer, dazu englische Lebensart und jede Menge maritime Geschichte. Er umrundet die gesamte Südwestspitze Englands, 1.014 km weit. Bradley Mayhew, britischer Autor von Reise- und Trekkingführern, wandert die schönsten 280 Kilometer - vom Künstlerstädtchen St. Ives über Land's End bis zur Hafenstadt Plymouth. Bradley interessiert das echte Cornwall. Zu Fuß findet er es wie von allein. Er begegnet Menschen, die für Geschichte, den Alltag und das Lebensgefühl Cornwalls stehen. Bradley trifft sie zwischen geschichtsträchtigen Schlössern, einstigen Schmugglerverstecken und den Gärten Cornwalls. Der Küstenweg entstand aus den Pfaden der Schmuggler und Wrackplünderer. Dafür war die Küste einst berüchtigt. Die gesunkenen Schiffe auf dem Meeresgrund finden kaum Platz auf den Seekarten, so zahlreich sind sie. Nach St. Ives quert der Weg einen Landstrich, wo einst Zinn, Silber und Kupfer geschürft wurden. Nach Land's End, der äußersten Südwestspitze Englands, führt der Wanderweg nach Osten. Bradley trifft Kapitän Andrew von der Küstenwache, die es dort seit dem 17. Jahrhundert gibt. Nach einem Blick in die Fischauktion von Newlyn, dem größten Fischereihafen Cornwalls, liegt die Festungsinsel St. Michael's Mount am Pfad. Der Verwalter ist ein Schulfreund von Bradley. Er führt ihn exklusiv durch den Adelswohnsitz. Der Pfad streift viele "Landmarks" von Cornwall: Keynance Cove, den Leuchtturm Lizard Point und etliche cornische Gärten aus viktorianischer Zeit, darunter die "Vergessenen Gärten von Heligan". Die Coast-Path Rangerin Julie zeigt Bradley die Kunst des Barfuß-Laufens. Fischer Tonks nimmt ihn mit auf Krabbenfang. Landschaftsmaler Dave ist tiefenentspannt, das wäre man auch gerne. Und Chefgärtnerin Nicola erzählt über Leih-Ananas im 19. Jahrhundert. Nach zwei Wochen endet die Wanderung in der Hafenstadt Plymouth.
15:05
Heimatleuchten: Heimat ist der Ort, an dem man geboren und aufgewachsen ist, wo man sich wohl und zuhause fühlt. Zur Heimat gehören Bilder, Gerüche, Geschmack, Traditionen, die Familie und eine ganz bestimmte Landschaft.
15:55
Was passiert, wenn einige Extremsportler auf der Oberfläche eines Felsens mit einigen Jazzmusikern in einen Dialog treten? Andreas Pichler dokumentiert ein Projekt des Jazzfestivals Südtirol.
16:35
Diese Folge führt in eine vergleichsweise unbekannte Ecke der Schweiz: die Jura-Region. Eine Entdeckungsreise in eine fast unberührte Natur im Wechsel der Jahreszeiten. Das Juragebirge ist der kleine Bruder der Alpen. Es verläuft im Nordosten der Schweiz entlang der französischen Grenze. Im Vergleich zu den touristischen Hotspots der Schweiz ist das facettenreiche Mittelgebirge noch relativ unbekannt. Dabei gibt es hier viel zu entdecken. Der Jura scheint fast wie in einem Dornröschenschlaf. Während der Rest der Schweiz vergleichsweise dicht besiedelt ist, gibt es in der Jura-Region noch viel Platz für unberührte Natur. Vom Frühling im bunt blühenden Ajoie, dem Obstgarten der Nordostschweiz, über den Sommer im idyllischen Vallée de Joux bis hin zum bitterkalten Winter im kältesten Ort der Schweiz - das Jahr im Jura steckt voller Überraschungen. Wir begegnen Füchsen und Fledermäusen, und statten einer der größten Ameisenkolonien Europas einen Besuch ab. Sogar der Luchs ist mittlerweile ins Jura zurückgekehrt. Wir tauchen ab in die Erdgeschichte und erfahren, warum das Juragebirge zum Namensgeber einer ganzen Erdepoche wurde. Die Juraregion ist rau und lieblich zugleich. Die schroffen Kalkfelsen des Mittelgebirges sind dicht bewaldet und auf ihren Gipfeln finden sich bunt blühende Bergwiesen. Inmitten ragt der "Schweizer Grand Canyon" empor, der Creux du Van, ein einzigartiges Naturmonument, geschaffen durch Wasser, Eis und Zeit. Auf dem Hochplateau des Bezirks Franches-Montagnes begegnen wir den "Freibergern", einer Ur-Schweizer Pferderasse. Seit über 200 Jahren werden sie in der Schweiz gezüchtet. Besonders hier im Jura sieht man die Pferde häufig auf den grünen Koppeln stehen - ein Abbild von Wildnis, Freiheit und Abenteuer inmitten der Schweiz. In aufwändigen Hochglanzbildern und liebevollen Tiergeschichten zeigt der Film die ganze Schönheit der Jura-Region.
17:30
Planet Weltweit: Im Nordosten Islands brüten arktische Eiderenten, die ein außergewöhnliches Federkleid tragen und den Menschen die wertvollsten Daunen der Welt überlassen: Sie gestatten den Farmern, die Federn aus ihrem Nest zu nehmen und genießen dafür den Schutz der Menschen, die wiederum die Enten und ihr Gelege vor Fressfeinden schützen. Planet Weltweit: Die raue, von Fjorden durchzogene Landschaft im Nordosten Islands ist Schauplatz einer faszinierenden Symbiose zwischen Mensch und Tier. Hier brüten arktische Eiderenten, die ein außergewöhnliches Federkleid tragen. Und den Menschen seit Hunderten Jahren die wertvollsten Daunen der Welt überlassen: Die Wildvögel gestatten den Farmern, die Federn aus ihrem Nest zu nehmen und genießen dafür den Schutz der Menschen, die wiederum die Enten und ihr Gelege vor Fressfeinden wie Möwen und Polarfüchsen schützen. Der Loðmundarfjörður auf Island. Hierhin zieht es den Farmer Ólafur Aðalsteinsson, seine Frau und ein befreundetes Ehepaar. Es ist die Zeit, in der die Eiderenten zur Brut auf die Farm kommen. Geschützt durch die Menschen legen sie hier ihre Eier und überlassen den Farmern dafür ihre weichen Daunen. Diese feinen Federn besitzen spezielle, auch von den Menschen geschätzte Eigenschaften wie etwa die besondere Wärmespeicherung. Mit diesen Daunen gefüllte Kissen und Decken gehören zu den wertvollsten der Welt und kosten in der Regel mehrere Tausend Euro. Derart gewinnbringend können aber nur wenige der etwa 380 Farmer auf Island von der Eiderernte leben. Im Gegensatz zu Ólafur Aðalsteinsson etwa muss Óðinn Logi den Lebensunterhalt für sich und seine Familie als Feuerwehrmann, Sanitäter und Jäger verdienen. Doch jedes Frühjahr zieht die ganze Familie hinaus und sammelt die Eier unvorsichtiger Entenmütter ein, deren Gelege der Flut zum Opfer fallen würde. Die Küken brüten sie dann erfolgreich in einer Garage aus. Neu in der Branche ist auch Íris Birgisdóttir, die vor wenigen Jahren die ehemalige Schaffarm ihres Onkels zu einer Eiderfarm umwandelte und diese nun allein mit ihrer vierjährigen Tochter betreibt. Ob die junge Witwe sich dauerhaft durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Ólafur Aðalsteinsson ist da schon weiter: Allein in dieser Saison wird er über 300 Kilogramm Daunen ernten. Ohne dass auch nur einer einzigen Ente Schaden zugefügt wird.
18:30
Faszination Heimat begleitet Menschen, in deren Leben Tiere eine herausragende Rolle spielen. Ein kräftiger Zug am Netz und Sepp Poigner hievt seinen Fang über die Kante seines kleinen Boots. Der letzte Berufsfischer vom Traunsee ist ein Eigenbrödler und Unikat. Der wortkarge Einzelgänger hat es gerne ruhig. Und so ist jede Fahrt auf den See eine Reise in die Stille und gleichzeitig zu sich selbst. Hier kann er die Natur beobachten und einfach er selbst sein. Der See, der Fisch und Sepp das gehört nun schon seit zwei Jahrzehnten zusammen.
19:20
Heimatleuchten: Heimat ist der Ort, an dem man geboren und aufgewachsen ist, wo man sich wohl und zuhause fühlt. Zur Heimat gehören Bilder, Gerüche, Geschmack, Traditionen, die Familie und eine ganz bestimmte Landschaft.
20:15
Diese Folge zeigt die Vorbereitungen, die jeder Naturforscher trifft, um der intensiven Kälte des Winters zu trotzen. Wenn der Herbst in den Winter übergeht, bereiten sich die Naturforscher auf die bevorstehenden harten Bedingungen vor. Diese Folge zeigt die Vorbereitungen, die jeder Naturforscher trifft, um der intensiven Kälte zu trotzen - sei es durch das Anlegen von Nahrungsvorräten, das Verstärken von Unterkünften oder das Anpassen des Tagesablaufs, um den sinkenden Temperaturen standzuhalten. Die Zuschauer erleben den Beginn des harten Winters und die Widerstandsfähigkeit, die er jedem Einzelnen abverlangt.
21:10
Mit Jiawen Zhao und dem chinesischen Team der Nordischen Kombination. In dieser Episode untersuchen wir die Kosten für Körper Geist und Seele der Sportler - denn der Weg zum Sieg ist selten einfach. Das Streben nach Exzellenz hat seinen Preis. In dieser Episode untersuchen wir die Kosten für Körper Geist und Seele dieser Sportler - denn der Weg zum Sieg ist selten einfach. Mit Jiawen Zhao und dem chinesischen Team der Nordischen Kombination.
22:05
Faszination Heimat begleitet Menschen, in deren Leben Tiere eine herausragende Rolle spielen. Ein kräftiger Zug am Netz und Sepp Poigner hievt seinen Fang über die Kante seines kleinen Boots. Der letzte Berufsfischer vom Traunsee ist ein Eigenbrödler und Unikat. Der wortkarge Einzelgänger hat es gerne ruhig. Und so ist jede Fahrt auf den See eine Reise in die Stille und gleichzeitig zu sich selbst. Hier kann er die Natur beobachten und einfach er selbst sein. Der See, der Fisch und Sepp das gehört nun schon seit zwei Jahrzehnten zusammen.
23:00
Planet Weltweit: Im Nordosten Islands brüten arktische Eiderenten, die ein außergewöhnliches Federkleid tragen und den Menschen die wertvollsten Daunen der Welt überlassen: Sie gestatten den Farmern, die Federn aus ihrem Nest zu nehmen und genießen dafür den Schutz der Menschen, die wiederum die Enten und ihr Gelege vor Fressfeinden schützen. Planet Weltweit: Die raue, von Fjorden durchzogene Landschaft im Nordosten Islands ist Schauplatz einer faszinierenden Symbiose zwischen Mensch und Tier. Hier brüten arktische Eiderenten, die ein außergewöhnliches Federkleid tragen. Und den Menschen seit Hunderten Jahren die wertvollsten Daunen der Welt überlassen: Die Wildvögel gestatten den Farmern, die Federn aus ihrem Nest zu nehmen und genießen dafür den Schutz der Menschen, die wiederum die Enten und ihr Gelege vor Fressfeinden wie Möwen und Polarfüchsen schützen. Der Loðmundarfjörður auf Island. Hierhin zieht es den Farmer Ólafur Aðalsteinsson, seine Frau und ein befreundetes Ehepaar. Es ist die Zeit, in der die Eiderenten zur Brut auf die Farm kommen. Geschützt durch die Menschen legen sie hier ihre Eier und überlassen den Farmern dafür ihre weichen Daunen. Diese feinen Federn besitzen spezielle, auch von den Menschen geschätzte Eigenschaften wie etwa die besondere Wärmespeicherung. Mit diesen Daunen gefüllte Kissen und Decken gehören zu den wertvollsten der Welt und kosten in der Regel mehrere Tausend Euro. Derart gewinnbringend können aber nur wenige der etwa 380 Farmer auf Island von der Eiderernte leben. Im Gegensatz zu Ólafur Aðalsteinsson etwa muss Óðinn Logi den Lebensunterhalt für sich und seine Familie als Feuerwehrmann, Sanitäter und Jäger verdienen. Doch jedes Frühjahr zieht die ganze Familie hinaus und sammelt die Eier unvorsichtiger Entenmütter ein, deren Gelege der Flut zum Opfer fallen würde. Die Küken brüten sie dann erfolgreich in einer Garage aus. Neu in der Branche ist auch Íris Birgisdóttir, die vor wenigen Jahren die ehemalige Schaffarm ihres Onkels zu einer Eiderfarm umwandelte und diese nun allein mit ihrer vierjährigen Tochter betreibt. Ob die junge Witwe sich dauerhaft durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Ólafur Aðalsteinsson ist da schon weiter: Allein in dieser Saison wird er über 300 Kilogramm Daunen ernten. Ohne dass auch nur einer einzigen Ente Schaden zugefügt wird.
23:55
Heimatleuchten: Heimat ist der Ort, an dem man geboren und aufgewachsen ist, wo man sich wohl und zuhause fühlt. Zur Heimat gehören Bilder, Gerüche, Geschmack, Traditionen, die Familie und eine ganz bestimmte Landschaft.
00:45
Diese Folge zeigt die Vorbereitungen, die jeder Naturforscher trifft, um der intensiven Kälte des Winters zu trotzen. Wenn der Herbst in den Winter übergeht, bereiten sich die Naturforscher auf die bevorstehenden harten Bedingungen vor. Diese Folge zeigt die Vorbereitungen, die jeder Naturforscher trifft, um der intensiven Kälte zu trotzen - sei es durch das Anlegen von Nahrungsvorräten, das Verstärken von Unterkünften oder das Anpassen des Tagesablaufs, um den sinkenden Temperaturen standzuhalten. Die Zuschauer erleben den Beginn des harten Winters und die Widerstandsfähigkeit, die er jedem Einzelnen abverlangt.
01:35
Mit Jiawen Zhao und dem chinesischen Team der Nordischen Kombination. In dieser Episode untersuchen wir die Kosten für Körper Geist und Seele der Sportler - denn der Weg zum Sieg ist selten einfach. Das Streben nach Exzellenz hat seinen Preis. In dieser Episode untersuchen wir die Kosten für Körper Geist und Seele dieser Sportler - denn der Weg zum Sieg ist selten einfach. Mit Jiawen Zhao und dem chinesischen Team der Nordischen Kombination.
02:25
Diese Folge führt in eine vergleichsweise unbekannte Ecke der Schweiz: die Jura-Region. Eine Entdeckungsreise in eine fast unberührte Natur im Wechsel der Jahreszeiten. Das Juragebirge ist der kleine Bruder der Alpen. Es verläuft im Nordosten der Schweiz entlang der französischen Grenze. Im Vergleich zu den touristischen Hotspots der Schweiz ist das facettenreiche Mittelgebirge noch relativ unbekannt. Dabei gibt es hier viel zu entdecken. Der Jura scheint fast wie in einem Dornröschenschlaf. Während der Rest der Schweiz vergleichsweise dicht besiedelt ist, gibt es in der Jura-Region noch viel Platz für unberührte Natur. Vom Frühling im bunt blühenden Ajoie, dem Obstgarten der Nordostschweiz, über den Sommer im idyllischen Vallée de Joux bis hin zum bitterkalten Winter im kältesten Ort der Schweiz - das Jahr im Jura steckt voller Überraschungen. Wir begegnen Füchsen und Fledermäusen, und statten einer der größten Ameisenkolonien Europas einen Besuch ab. Sogar der Luchs ist mittlerweile ins Jura zurückgekehrt. Wir tauchen ab in die Erdgeschichte und erfahren, warum das Juragebirge zum Namensgeber einer ganzen Erdepoche wurde. Die Juraregion ist rau und lieblich zugleich. Die schroffen Kalkfelsen des Mittelgebirges sind dicht bewaldet und auf ihren Gipfeln finden sich bunt blühende Bergwiesen. Inmitten ragt der "Schweizer Grand Canyon" empor, der Creux du Van, ein einzigartiges Naturmonument, geschaffen durch Wasser, Eis und Zeit. Auf dem Hochplateau des Bezirks Franches-Montagnes begegnen wir den "Freibergern", einer Ur-Schweizer Pferderasse. Seit über 200 Jahren werden sie in der Schweiz gezüchtet. Besonders hier im Jura sieht man die Pferde häufig auf den grünen Koppeln stehen - ein Abbild von Wildnis, Freiheit und Abenteuer inmitten der Schweiz. In aufwändigen Hochglanzbildern und liebevollen Tiergeschichten zeigt der Film die ganze Schönheit der Jura-Region.
03:20
Unabsichtlich eingeschleppt: Tierische Zuwanderer bringen die heimische Fauna ganz schön durcheinander. Hirsch, Fuchs, Dachs - "Wildes Land", das Tiermagazin, zeigt diesmal Wildtiere, die in den Tiefen der heimischen Wälder unterwegs sind. Gudrun Kaufmann und Prof. Walter Arnold sind diesen Tieren auf der Spur und suchen auch die kleinsten Lebewesen, die man ganz versteckt im Totholz findet.
03:45
Mit der Kamera geht es für Sie auf eine filmische "Pirsch". Wir begeben uns auf die Spuren der Alpenhahnen. Vor hundert Jahren hat man sie noch in großen Zahlen erlegt und verspeist. Ihre Federn zieren bis heute die Hüte der Tiroler Schützen. Seitdem sind die großen Hahnen der Alpen jedoch sehr selten geworden. Der Auerhahn und das Birkhuhn bekommt heute kaum noch jemand zu Gesicht, außer Jägern. Ihre Hochzeit ist ein archaisches Schauspiel, das die Erschließung und Zersiedelung der Berge beinahe vergessen lässt. Der Mythos um diese großen, bemerkenswerten Vögel hat auch in der Kulturgeschichte Spuren hinterlassen. Die Hahnenfedern sind bis heute ein Symbol für Tapferkeit, Kampfgeist und Erdverbundenheit.
04:30
Bergwelten: Die erdgeschichtliche Spurensuche führt durch das tief winterliche Trentino, bis 1919 auch Welschtirol genannt. Und genau hier hat das Herz der Dolomiten vor Urzeiten zu schlagen begonnen.