04:05
Der Saar-Hunsrück-Steig beginnt am Dreiländereck Frankreich-Saarland-Luxemburg. Er führt über 220 Kilometer bis nach Idar-Oberstein, mit einem Abstecher nach Trier. Bradley Mayhew und die Geografin Kerstin Schneekloth wandern ihn gemeinsam. Der Saar-Hunsrück-Steig ist kein historischer Weg, sondern wurde erst 2007 erfunden. Ein "Designer-Wanderweg", der am Dreiländereck Frankreich-Saarland-Luxemburg beginnt. Er führt über 220 Kilometer bis nach Idar-Oberstein, mit einem Abstecher nach Trier. Der Weg zieht jährlich 100.000 Wanderer an und ist längst ein Wirtschaftsfaktor im abgelegenen und industriearmen Hunsrück. Reiseführerautor Bradley Mayhew hat noch nie vom "Hunsrück" gehört, dem Mittelgebirge zwischen Rhein und Mosel am Südwestrand Deutschlands. Ein Freund hat ihm die Trierer Geografin Kerstin Schneekloth als Wanderfreundin vermittelt. Also los! Mal sehen, was kommt! Lieblich, nicht spektakulär ist der Weg. Doch so angenehm in die Landschaft inszeniert, dass es entspannt, ihn zu gehen. Ein "Gute Laune-Hike", meint Bradley, der viel erlebt in Hunsrück. Die Saarschleife, einen Backclub der Frauen von Waldhölzbach mit einem Mönch aus Thailand. Er trifft auf den Chefdesigner von Villeroy&Boch, genießt die Akustik des Doms zu Trier, und trifft am Weg den Kellermeister von Schloss Marienlay in Ruwertal. Der Riesling ist herrlich. Nur der Rucksack ist danach doppelt schwer. Bald treffen Bradley und Kerstin einen "Gemischten Männerchor" aus Saarbrücken, der nur aus Männern besteht. Dann stehen 30 Männer im Wald, mittelalterliche "Heckenzeichen" in der Hand, ziehen Lose aus dem Hut, für einen "Rosenkranz". "Pretty exotic", meint Bradley, der meist in Asien arbeitet. Leider muss Kerstin irgendwann zurück zur Arbeit. Bradley wandert allein über Wiesen, Felder, Hochmoore, quert das Viadukt der stillgelegten Hunsrückbahn und verläuft sich. Andreas Jaschok vom Bornwiesenhof nimmt Bradley mit, zum Kühe treiben, Melken, Frühstück unterm Apfelbaum. Beim Wandern kann man was erleben! Vorbei die Zeit, als Wandern ein Rentnersport war. Heute ist es jung, grün und trendy. Am besten in Erinnerung blieben die Begegnungen, meint Bradley. "Nah dran ist man nur zu Fuß".
04:50
Entstehung der Alpen - Race Around Austria: Der 32jährige Grazer Fahrradbote Lukas Kienreich nimmt zum ersten Mal den Solo-Bewerb des "Race Around Austria" in Angriff.
05:35
Blick hinter die Freeride World Tour und neue Lines in Georgien - Tao zeigt Action und echte Emotionen.
05:45
Skitour direkt vor der Haustür - Tao genießt Powder und Panorama in Kühtai.
06:00
Die Samen der sibirischen Zirbelkiefer gelten als Heilmittel der einheimischen Volksmedizin. Gesund, cholesterinsenkend und schmackhaft, werden sie inzwischen maschinell verarbeitet und in die ganze Welt verschickt. Ganze Familien ziehen im Herbst in die Berge zur Zedernussernte, eine mühevolle Handarbeit. GEO Reportage hat sie begleitet. Die Samen der sibirischen Zirbelkiefer gelten als uraltes Heilmittel der einheimischen Volksmedizin. Gesund, cholesterinsenkend und schmackhaft, werden sie inzwischen maschinell verarbeitet und in die ganze Welt verschickt. Zuerst müssen sie jedoch in den Wäldern des Altai-Gebirges in mühevoller Handarbeit geerntet werden. Ganze Familien ziehen im Herbst in die Berge zur Zedernussernte. Und erarbeiten sich damit einen Verdienst, der für mehrere Monate zum Überleben reicht. GEO Reportage hat eine Familie begleitet. Der Altai: Gelegen im Vierländereck von Russland, Kasachstan, China und der Mongolei. Das Gebirge ist bis heute nur wenig erschlossen. Die Menschen leben verstreut in den umliegenden Tälern. Im September bereiten sie sich auf die Zedernussernte vor. Zu ihnen gehört auch die Familie von Aronat Bakchukov. Zusammen mit seinem Vater, Bruder und dem Schwager geht es dann für mehrere Wochen in die Berge, um dort die Zapfen direkt aus den Bäumen zu holen. Dafür nehmen die Männer mitunter halsbrecherische Aktionen in Kauf und klettern bis in die Spitzen der Zedern. Das macht die Arbeit gefährlich: Sibirische Zedern mit ihren Zapfen sind extrem harzig, die Äste dünn, ihre Nadeln zum Glück aber nicht sehr spitz. Die Männer müssen schnell sein. Nachbarn und Saison-Pflücker aus anderen Regionen sind ebenfalls unterwegs und machen ihnen die Ernte streitig. Außerdem fallen die Temperaturen Anfang September in diesen Höhen vor allem nachts schon unter den Gefrierpunkt. Für Aronat gibt es in diesem Jahr noch einen weiteren Grund, sich anzustrengen: Der 24-jährige möchte im Anschluss an die Ernte ein Praktikum in einer der nussverarbeitenden Firmen in der Großstadt Novosibirsk absolvieren. Es wäre sein erster Ausflug hinaus aus seinem Heimatdorf. Von dem verdienten Geld möchte sich Aronat einen sehnlichen Wunsch erfüllen: Endlich ein eigenes Pferd kaufen. Doch wird er nach dem Ausflug in die moderne Stadt überhaupt in sein Dorf zurückkehren wollen?
06:55
Von den Kärntner Nockbergen geht es in den größten Zirbenwald der Ostalpen und die Obir Tropfsteinhöhlen. Filmemacher Hans Jöchler geht auf eine Reise über die schroffen Hochebenen und durch die bezaubernde Natur der Kärntner Berglandschaft. Runde, dunkelgrüne Kuppen verhalfen den Nockbergen zu ihren Namen und verleihen diesem urtümlichen Höhenzug sein charakteristisches Aussehen. Vorbei an blühenden Almrosenteppichen und jahrtausendealten Karstgassen, lockt bereits der betörende Duft der Zirben: Hier befindet sich der größte Zirbenwald der Ostalpen. Auf seiner Hütte erlaubt Biolandwirt Franz Einblicke in die Herstellung seines Zirbenschnapses, ehe im Norden des Millstätter Sees die "Blutstropfen" der Nockberge erkundet werden. Nirgendwo in den Alpen findet man mehr dieser sagenumwobenen, tiefroten Karfunkelsteine - im Millstätter Granattor alleine funkeln Tonnen davon. In Villach wird derweil Kirchtag gefeiert. Nebst heiterem Rummel, Volksmusik und der Verkostung der typischen Kirchtagssuppe mit "Reindling", werden hier alte und neue Trachten ausgeführt. Eine weitere Attraktion verbirgt sich schließlich im Inneren der Bergwelt bei Bad Eisenkappel: In den Obir Tropfsteinhöhlen sind Gesteinsformationen in unendlichen Variationen zu bewundern und vermitteln das Gefühl, in ein magisches, fremdartiges Universum einzutauchen.
07:40
Pecherei in Hernstein - einst wichtiger Industriezweig, heute gelebtes Brauchtum weniger Enthusiasten. Bis in die 1960er-Jahre war Hernstein Zentrum der Pecherei - dem Sammeln von Harz aus Schwarzföhren, lebenswichtig für Farb- und Papierindustrie. Billigimporte und Kunstharze ließen das Gewerbe verschwinden, die Pecher mussten sich neu orientieren. Die Arbeit war anstrengend: bis zu 500 Bäume pro Tag, sechs Tage die Woche. Heute betreiben nur wenige die Pecherei - meist als Hobby.
08:30
Wenn die Sommerhitze immer größer wird, zieht es die Österreicher zu ihren Seen. Wenn die Sommerhitze kaum erträglich wird, dann zieht es die Österreicher zu ihren Seen: Ihr Wasser ist klar und kalt oder braun und warm, jeder hat einen eigenen Charakter. Viele sind noch unverbaut und ursprünglich - eine Augenweide und ein wahrer Jungbrunnen, sofern man sich in das unergründlich Wasser hinein traut. ServusTV "Heimatleuchten" besucht ganz besondere Menschen an den schönsten Seen Österreichs und verbringt mit ihnen einen Tag in ihrem ganz persönlichen Paradies: Am karibisch leuchtenden Plansee, am eiskalten Almsee und am einsamen Böndlsee.
09:20
Erleben Sie die gefährliche Arbeit des alpinen Such- und Rettungsteam von Air Zermatt, das am Matterhorn in der Schweiz zum Einsatz kommt. Als ein Mann in eine 30 Meter tiefe Spalte rutscht, muss sich das Team beeilen, damit er nicht von nachrutschenden Eismassen erdrückt wird.
10:10
Faszination Heimat führt Sie an Orte, die eindrucksvoll zeigen, wie die Elemente den Alpenraum geprägt haben. Präsentiert wird die vierteilige Doku-Reihe vom Tiroler Geophysiker Norbert Span. Dank seiner sehr persönlichen Sicht werden Feuer, Wasser, Erde und Luft auch im heimischen Wohnzimmer spürbar und lebendig. Die vier Elemente sind der Urstoff unseres Lebens, die Antriebskräfte von Werden und Vergehen, Schaffen und Zerstören. In dieser Folge: Das Element Erde, das sich auf vielfältige Weise im Alpenraum zeigt. Als Fels, Almböden und saftige Wiesen.
11:00
Entstehung der Alpen - Unsere Alpen - Die Pässe der Alpen: Über Jahrtausende von den Menschen errichtet und perfektioniert, um die imposanten Gipfel der Alpen zu überwinden. Entstehung der Alpen - Unsere Alpen - Die Pässe der Alpen: Seit tausenden Jahren trennen die imposanten Gipfel der Alpen Nord und Süd in Mitteleuropa - und scheinen dabei schier unüberwindlich. So bauten sich die Menschen Wege über die Alpen und perfektionierten die einfachen Pfade zu dem ausgeklügelten Verkehrsnetz das wir heute kennen. In den Pässen der Alpen sehen sie wichtigsten Routen, die die Geschichte Europas prägten und zum Aufstieg und Fall großer Persönlichkeiten führten.
11:50
Die Samen der sibirischen Zirbelkiefer gelten als Heilmittel der einheimischen Volksmedizin. Gesund, cholesterinsenkend und schmackhaft, werden sie inzwischen maschinell verarbeitet und in die ganze Welt verschickt. Ganze Familien ziehen im Herbst in die Berge zur Zedernussernte, eine mühevolle Handarbeit. GEO Reportage hat sie begleitet. Die Samen der sibirischen Zirbelkiefer gelten als uraltes Heilmittel der einheimischen Volksmedizin. Gesund, cholesterinsenkend und schmackhaft, werden sie inzwischen maschinell verarbeitet und in die ganze Welt verschickt. Zuerst müssen sie jedoch in den Wäldern des Altai-Gebirges in mühevoller Handarbeit geerntet werden. Ganze Familien ziehen im Herbst in die Berge zur Zedernussernte. Und erarbeiten sich damit einen Verdienst, der für mehrere Monate zum Überleben reicht. GEO Reportage hat eine Familie begleitet. Der Altai: Gelegen im Vierländereck von Russland, Kasachstan, China und der Mongolei. Das Gebirge ist bis heute nur wenig erschlossen. Die Menschen leben verstreut in den umliegenden Tälern. Im September bereiten sie sich auf die Zedernussernte vor. Zu ihnen gehört auch die Familie von Aronat Bakchukov. Zusammen mit seinem Vater, Bruder und dem Schwager geht es dann für mehrere Wochen in die Berge, um dort die Zapfen direkt aus den Bäumen zu holen. Dafür nehmen die Männer mitunter halsbrecherische Aktionen in Kauf und klettern bis in die Spitzen der Zedern. Das macht die Arbeit gefährlich: Sibirische Zedern mit ihren Zapfen sind extrem harzig, die Äste dünn, ihre Nadeln zum Glück aber nicht sehr spitz. Die Männer müssen schnell sein. Nachbarn und Saison-Pflücker aus anderen Regionen sind ebenfalls unterwegs und machen ihnen die Ernte streitig. Außerdem fallen die Temperaturen Anfang September in diesen Höhen vor allem nachts schon unter den Gefrierpunkt. Für Aronat gibt es in diesem Jahr noch einen weiteren Grund, sich anzustrengen: Der 24-jährige möchte im Anschluss an die Ernte ein Praktikum in einer der nussverarbeitenden Firmen in der Großstadt Novosibirsk absolvieren. Es wäre sein erster Ausflug hinaus aus seinem Heimatdorf. Von dem verdienten Geld möchte sich Aronat einen sehnlichen Wunsch erfüllen: Endlich ein eigenes Pferd kaufen. Doch wird er nach dem Ausflug in die moderne Stadt überhaupt in sein Dorf zurückkehren wollen?
12:45
Pecherei in Hernstein - einst wichtiger Industriezweig, heute gelebtes Brauchtum weniger Enthusiasten. Bis in die 1960er-Jahre war Hernstein Zentrum der Pecherei - dem Sammeln von Harz aus Schwarzföhren, lebenswichtig für Farb- und Papierindustrie. Billigimporte und Kunstharze ließen das Gewerbe verschwinden, die Pecher mussten sich neu orientieren. Die Arbeit war anstrengend: bis zu 500 Bäume pro Tag, sechs Tage die Woche. Heute betreiben nur wenige die Pecherei - meist als Hobby.
13:35
Wenn die Sommerhitze immer größer wird, zieht es die Österreicher zu ihren Seen. Wenn die Sommerhitze kaum erträglich wird, dann zieht es die Österreicher zu ihren Seen: Ihr Wasser ist klar und kalt oder braun und warm, jeder hat einen eigenen Charakter. Viele sind noch unverbaut und ursprünglich - eine Augenweide und ein wahrer Jungbrunnen, sofern man sich in das unergründlich Wasser hinein traut. ServusTV "Heimatleuchten" besucht ganz besondere Menschen an den schönsten Seen Österreichs und verbringt mit ihnen einen Tag in ihrem ganz persönlichen Paradies: Am karibisch leuchtenden Plansee, am eiskalten Almsee und am einsamen Böndlsee.
14:25
Erleben Sie die gefährliche Arbeit des alpinen Such- und Rettungsteam von Air Zermatt, das am Matterhorn in der Schweiz zum Einsatz kommt. Als ein Mann in eine 30 Meter tiefe Spalte rutscht, muss sich das Team beeilen, damit er nicht von nachrutschenden Eismassen erdrückt wird.
15:15
Rund um den Bodensee gibt es jede Menge Highlights zu entdecken. Die Sendung beginnt am östlichen Ufer des Bodensees. Genauer gesagt am Pfänder, dem Hausberg von Bregenz, der Landeshauptstadt von Vorarlberg. Der Berg ist südwestliche Eckpfeiler der Allgäuer Alpen und erlaubt Rundblicke auf über 240 Berggipfel Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Der international bekannteste Platz ist die Seebühne der Bregenzer Festspiele. Die bayerische Schwester von Bregenz ist das nur wenige Kilometer entfernte Lindau mit dem bekannten Leuchtturm am Hafen. Meersburg ist geschichtsträchtig. Mit seinen weithin sichtbaren Schlossbauten über der historischen, gut erhaltenen Unterstadt am Seeufer. Als "älteste, vollständig erhaltene und bewohnte Burg Deutschlands" gilt das Alte Schloss. Auch der Weinbau hat in Meersburg eine jahrhundertalte Tradition. Zu den Mittelalterfesten kommen Truppen aus ganz Europa angereist, wie diese bunten Gäste aus San Giminiano, einem Weinort aus dem Herzen der Toskana - und Partnerstadt vom Meersburg. Wenige Kilometer weiter kommen wir nach Unteruhldigen. Dieser Ort ist mit seinen Pfahlbauten aus der Stein- und Bronzezeit geradezu weltberühmt. Seit rund 100 Jahren steht hier ein einzigartiges archäologisches Freilichtmuseum mit im Wasser. Auf der Blumeninsel Mainau betrachten wir schlussendlich die prächtigen gepflegten Gärten.
16:00
Von den Kärntner Nockbergen geht es in den größten Zirbenwald der Ostalpen und die Obir Tropfsteinhöhlen. Filmemacher Hans Jöchler geht auf eine Reise über die schroffen Hochebenen und durch die bezaubernde Natur der Kärntner Berglandschaft. Runde, dunkelgrüne Kuppen verhalfen den Nockbergen zu ihren Namen und verleihen diesem urtümlichen Höhenzug sein charakteristisches Aussehen. Vorbei an blühenden Almrosenteppichen und jahrtausendealten Karstgassen, lockt bereits der betörende Duft der Zirben: Hier befindet sich der größte Zirbenwald der Ostalpen. Auf seiner Hütte erlaubt Biolandwirt Franz Einblicke in die Herstellung seines Zirbenschnapses, ehe im Norden des Millstätter Sees die "Blutstropfen" der Nockberge erkundet werden. Nirgendwo in den Alpen findet man mehr dieser sagenumwobenen, tiefroten Karfunkelsteine - im Millstätter Granattor alleine funkeln Tonnen davon. In Villach wird derweil Kirchtag gefeiert. Nebst heiterem Rummel, Volksmusik und der Verkostung der typischen Kirchtagssuppe mit "Reindling", werden hier alte und neue Trachten ausgeführt. Eine weitere Attraktion verbirgt sich schließlich im Inneren der Bergwelt bei Bad Eisenkappel: In den Obir Tropfsteinhöhlen sind Gesteinsformationen in unendlichen Variationen zu bewundern und vermitteln das Gefühl, in ein magisches, fremdartiges Universum einzutauchen.
16:40
Die Samen der sibirischen Zirbelkiefer gelten als Heilmittel der einheimischen Volksmedizin. Gesund, cholesterinsenkend und schmackhaft, werden sie inzwischen maschinell verarbeitet und in die ganze Welt verschickt. Ganze Familien ziehen im Herbst in die Berge zur Zedernussernte, eine mühevolle Handarbeit. GEO Reportage hat sie begleitet. Die Samen der sibirischen Zirbelkiefer gelten als uraltes Heilmittel der einheimischen Volksmedizin. Gesund, cholesterinsenkend und schmackhaft, werden sie inzwischen maschinell verarbeitet und in die ganze Welt verschickt. Zuerst müssen sie jedoch in den Wäldern des Altai-Gebirges in mühevoller Handarbeit geerntet werden. Ganze Familien ziehen im Herbst in die Berge zur Zedernussernte. Und erarbeiten sich damit einen Verdienst, der für mehrere Monate zum Überleben reicht. GEO Reportage hat eine Familie begleitet. Der Altai: Gelegen im Vierländereck von Russland, Kasachstan, China und der Mongolei. Das Gebirge ist bis heute nur wenig erschlossen. Die Menschen leben verstreut in den umliegenden Tälern. Im September bereiten sie sich auf die Zedernussernte vor. Zu ihnen gehört auch die Familie von Aronat Bakchukov. Zusammen mit seinem Vater, Bruder und dem Schwager geht es dann für mehrere Wochen in die Berge, um dort die Zapfen direkt aus den Bäumen zu holen. Dafür nehmen die Männer mitunter halsbrecherische Aktionen in Kauf und klettern bis in die Spitzen der Zedern. Das macht die Arbeit gefährlich: Sibirische Zedern mit ihren Zapfen sind extrem harzig, die Äste dünn, ihre Nadeln zum Glück aber nicht sehr spitz. Die Männer müssen schnell sein. Nachbarn und Saison-Pflücker aus anderen Regionen sind ebenfalls unterwegs und machen ihnen die Ernte streitig. Außerdem fallen die Temperaturen Anfang September in diesen Höhen vor allem nachts schon unter den Gefrierpunkt. Für Aronat gibt es in diesem Jahr noch einen weiteren Grund, sich anzustrengen: Der 24-jährige möchte im Anschluss an die Ernte ein Praktikum in einer der nussverarbeitenden Firmen in der Großstadt Novosibirsk absolvieren. Es wäre sein erster Ausflug hinaus aus seinem Heimatdorf. Von dem verdienten Geld möchte sich Aronat einen sehnlichen Wunsch erfüllen: Endlich ein eigenes Pferd kaufen. Doch wird er nach dem Ausflug in die moderne Stadt überhaupt in sein Dorf zurückkehren wollen?
17:35
Entstehung der Alpen - Unsere Alpen - Die Pässe der Alpen: Über Jahrtausende von den Menschen errichtet und perfektioniert, um die imposanten Gipfel der Alpen zu überwinden. Entstehung der Alpen - Unsere Alpen - Die Pässe der Alpen: Seit tausenden Jahren trennen die imposanten Gipfel der Alpen Nord und Süd in Mitteleuropa - und scheinen dabei schier unüberwindlich. So bauten sich die Menschen Wege über die Alpen und perfektionierten die einfachen Pfade zu dem ausgeklügelten Verkehrsnetz das wir heute kennen. In den Pässen der Alpen sehen sie wichtigsten Routen, die die Geschichte Europas prägten und zum Aufstieg und Fall großer Persönlichkeiten führten.
18:30
Die geheimnisvolle Welt der Moore - einzigartiger Lebensraum, Klimaschützer und Heimat seltener Tiere. Jahrtausende alt, mystisch, nebelumwoben. Moore sind Lebensraum hoch spezialisierter Tiere und Pflanzen, Klimaschützer und Bewahrer einer noch weitgehend unerforschten Welt an Mikroorganismen. Naturfilmregisseurin Waltraud Paschinger und Kameramann Franz Posch tauchen tief in den Lebensraum heimischer Moore ein.
19:25
Das 3.203 Meter hohe Kitzsteinhorn im Salzburger Land ist einzigartig. Das 3.203 Meter hohe Kitzsteinhorn wacht als einer der schönsten Gipfel Österreichs über eine einzigartige Landschaft. Bergführer, Sportler und Wissenschaftler nehmen uns mit auf eine spannende Reise auf, an und in den Berg. Von den Stauseen in Kaprun geht es hinauf bis zum Gipfel des mächtigen Kitzsteinhorns. Auf dem Weg dorthin erleben wir die vier Klimazonen, die sich vom Fuß des Berges bis zum Gipfel erstrecken - und begleiten Sommer- und Wintersportler bei ihren Abenteuern.
20:15
Bodensee - Festspielkulisse und Naturparadies, das Hunderttausende Zugvögel und heimische Wildtiere anzieht. Jeden Sommer zieht es Kulturinteressierte aus ganz Europa an den Bodensee. Kultur, Wasser und Natur - diese drei Elemente versprechen Festspiele der besonderen Art. Doch auch abseits der großen Bühne versammeln sich jedes Jahr unzählige Besucher. Auch sie kommen meist von weit her. Wie ein Magnet zieht der Bodensee Hunderttausende Zugvögel an. Ihre Routen ziehen sich quer durch Europa.
21:10
Eine Reise durch Österreichs Berg-Gastronomie-Szene. Wenn Österreichs Berge in die Sommersaison starten, öffnet die Gastronomie in den Alpen ihre Türen für Gäste aus aller Welt. Diese Dokumentation nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch die Berg-Gastronomie-Szene und beleuchtet, wie viel man in Berghütten und -restaurants für sein Geld bekommt. Sie untersucht die Preisgestaltung und wie die Gastronomen mit den Erwartungen ihrer Gäste umgehen.
21:55
Entstehung der Alpen - Unsere Alpen - Die Pässe der Alpen: Über Jahrtausende von den Menschen errichtet und perfektioniert, um die imposanten Gipfel der Alpen zu überwinden. Entstehung der Alpen - Unsere Alpen - Die Pässe der Alpen: Seit tausenden Jahren trennen die imposanten Gipfel der Alpen Nord und Süd in Mitteleuropa - und scheinen dabei schier unüberwindlich. So bauten sich die Menschen Wege über die Alpen und perfektionierten die einfachen Pfade zu dem ausgeklügelten Verkehrsnetz das wir heute kennen. In den Pässen der Alpen sehen sie wichtigsten Routen, die die Geschichte Europas prägten und zum Aufstieg und Fall großer Persönlichkeiten führten.
22:50
Die Samen der sibirischen Zirbelkiefer gelten als Heilmittel der einheimischen Volksmedizin. Gesund, cholesterinsenkend und schmackhaft, werden sie inzwischen maschinell verarbeitet und in die ganze Welt verschickt. Ganze Familien ziehen im Herbst in die Berge zur Zedernussernte, eine mühevolle Handarbeit. GEO Reportage hat sie begleitet. Die Samen der sibirischen Zirbelkiefer gelten als uraltes Heilmittel der einheimischen Volksmedizin. Gesund, cholesterinsenkend und schmackhaft, werden sie inzwischen maschinell verarbeitet und in die ganze Welt verschickt. Zuerst müssen sie jedoch in den Wäldern des Altai-Gebirges in mühevoller Handarbeit geerntet werden. Ganze Familien ziehen im Herbst in die Berge zur Zedernussernte. Und erarbeiten sich damit einen Verdienst, der für mehrere Monate zum Überleben reicht. GEO Reportage hat eine Familie begleitet. Der Altai: Gelegen im Vierländereck von Russland, Kasachstan, China und der Mongolei. Das Gebirge ist bis heute nur wenig erschlossen. Die Menschen leben verstreut in den umliegenden Tälern. Im September bereiten sie sich auf die Zedernussernte vor. Zu ihnen gehört auch die Familie von Aronat Bakchukov. Zusammen mit seinem Vater, Bruder und dem Schwager geht es dann für mehrere Wochen in die Berge, um dort die Zapfen direkt aus den Bäumen zu holen. Dafür nehmen die Männer mitunter halsbrecherische Aktionen in Kauf und klettern bis in die Spitzen der Zedern. Das macht die Arbeit gefährlich: Sibirische Zedern mit ihren Zapfen sind extrem harzig, die Äste dünn, ihre Nadeln zum Glück aber nicht sehr spitz. Die Männer müssen schnell sein. Nachbarn und Saison-Pflücker aus anderen Regionen sind ebenfalls unterwegs und machen ihnen die Ernte streitig. Außerdem fallen die Temperaturen Anfang September in diesen Höhen vor allem nachts schon unter den Gefrierpunkt. Für Aronat gibt es in diesem Jahr noch einen weiteren Grund, sich anzustrengen: Der 24-jährige möchte im Anschluss an die Ernte ein Praktikum in einer der nussverarbeitenden Firmen in der Großstadt Novosibirsk absolvieren. Es wäre sein erster Ausflug hinaus aus seinem Heimatdorf. Von dem verdienten Geld möchte sich Aronat einen sehnlichen Wunsch erfüllen: Endlich ein eigenes Pferd kaufen. Doch wird er nach dem Ausflug in die moderne Stadt überhaupt in sein Dorf zurückkehren wollen?
23:45
Das 3.203 Meter hohe Kitzsteinhorn im Salzburger Land ist einzigartig. Das 3.203 Meter hohe Kitzsteinhorn wacht als einer der schönsten Gipfel Österreichs über eine einzigartige Landschaft. Bergführer, Sportler und Wissenschaftler nehmen uns mit auf eine spannende Reise auf, an und in den Berg. Von den Stauseen in Kaprun geht es hinauf bis zum Gipfel des mächtigen Kitzsteinhorns. Auf dem Weg dorthin erleben wir die vier Klimazonen, die sich vom Fuß des Berges bis zum Gipfel erstrecken - und begleiten Sommer- und Wintersportler bei ihren Abenteuern.