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TV Programm für Bergblick am 25.09.2026

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Vorarlberg - Von der Roten Wand in den Bregenzerwald 20:15

Vorarlberg - Von der Roten Wand in den Bregenzerwald

Landschaftsbild

Filmemacher Hans Jöchler erkundet Vorarlbergs Naturparadies. Schon aus der Ferne ist das leuchtende Charakteristikum der Roten Wand zu bestaunen: seine Farbe verdankt der zweithöchste Berg des Lechquellengebirges dem rötlich schimmernden Eisenoxid, das im dunklen Gestein eingeschlossen ist und an die Geschichte des Erdmittelalters erinnert. Am Fuße der Roten Wand funkelt smaragdgrün ein weiteres Naturjuwel: der Formarinsee. Ein glasklarer Hochgebirgssee, der sich Jahr für Jahr durch das Schmelzwasser der ihn umsäumenden Berge bildet. Abwärts, vorbei an den mächtigen Gipfeln der Gebirgsgruppe, liegt das bergbäuerlich geprägte Dorf Schröcken. Vor mehr als 700 Jahren wurde das Örtchen durch die aus dem Schweizer Kanton Wallis stammenden Walser besiedelt. Heutzutage findet man hier die typischen Bregenzer Häuser, die ganz und gar mit runden Holzschindeln gedeckt sind. Von Schröcken aus führt die Reise weiter bis zum Hohen Ifen, der sich an der Grenze zum Allgäu befindet. Das einem Plateau ähnelnde Bergmassiv ragt 2.230 Meter in die Höhe und bietet erfahrenen Wanderern eine anspruchsvolle Tour durch dunkelgrüne Wälder und die schroffe Karstlandschaft, vorbei an kühlen Höhlen und seltenen Gebirgspflanzen. Filmemacher Hans Jöchler bezaubert in dieser ORF-III-Neuproduktion mit unvergleichlichen Aufnahmen des Vorarlberger Naturparadieses und ermöglicht durch seine Erkundungsreise zahlreiche Einsichten in die Erdgeschichte sowie in die Kultur.

Danach

Wunderwelt Schweiz 20:55

Wunderwelt Schweiz: Winterliches Graubünden

Landschaftsbild

Graubünden im Winter, das heißt für viele Pistenspaß. In der Natur herrscht jedoch wegen der eisigen Kälte ein ständiger Kampf ums Überleben. Ob Steinbock oder Kreuzotter, sie alle haben Strategien, um in der Kälte des Winters zu überleben. Bei den Murmeltieren lautet die Strategie: Fett anfressen und die kalte Jahreszeit schlafend überstehen. Dieser Winterschlaf ist jedoch nicht mit dem erholsamen Schlaf in der Nacht zu vergleichen: Er ist vielmehr eine lebensbedrohliche Notsituation. Forscher haben herausgefunden: Wenn Murmeltiere nicht manchmal aus dem Winterschlaf erwachen, und "richtig" schlafen, dann sterben sie. Verblüffend auch die Überlebenstaktik der Steinböcke. Obwohl sie im Hochgebirge leben, scheinen sie keinen Schnee zu mögen, Sie gehen ihm aus dem Weg, wo immer sie können. In den kalten Winternächten sinkt zum Energiesparen ihre Körpertemperatur, in den Beinen auf bis zu 15 Grad. Was für andere Tiere den Tod durch Erfrieren bedeuten würde, ist für den Steinbock eine Fähigkeit, die ihm das Überleben sichert. Diese und andere erstaunliche Geschichten aus der winterlichen Natur erzählt der Film mit packenden Bildern einer grandiosen Natur und prächtigen Landschaftsaufnahmen. Mehrere Filmteams waren zu Lande, unter dem Eis und in der Luft unterwegs. Unter anderem wurde auch ein Cineflex-System eingesetzt, mit dem besonders ruhige Aufnahmen vom Helikopter aus gedreht werden können. Doch auch der härteste Winter ist irgendwann einmal zu Ende, und die Natur atmet auf. Dies wird am deutlichsten beim Anblick von Gämsen, die voller Lebensfreude mit verrückten Sprüngen die Ankunft des Frühlings zu feiern scheinen. Die Murmeltiere haben für so etwas keine Zeit. Ihr Sommer ist oft so kurz, dass die Männchen die noch schlafenden Weibchen begatten. Für sie sind Frühling und Sommer nichts anderes als Vorbereitungszeit für den nächsten Überlebenskampf im Graubündener Winter.

Hermann Maier: Meine Heimat 21:50

Hermann Maier: Meine Heimat: Rund um den Hahnenkamm

Landschaftsbild

Hermann Maier entdeckt abseits der Skipiste die Natur der Kitzbüheler Alpen - von Steinadlern bis Hochmooren. Hermann Maier, einer der erfolgreichsten Skirennläufer der Welt, hat in Kitzbühel Geschichte geschrieben. In Universum geht Maier auf eine Entdeckungsreise abseits der Skipiste und zeigt die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt der Region. Die Kitzbühler Alpen sind ein Mittelgebirge mit überweigend weichen Formen. Die Almen verliehen den Kitzbüheler Alpen auch den Namen "Tiroler Grasberge".

Planet Weltweit 22:45

Planet Weltweit: Aubrac - Kühe, Käse, Kerle!

Dokumentation

Das Aubrac liegt im südwestlichen Zentralmassiv und gehört zu den kargsten und dennoch schönsten Landstrichen Frankreichs. Es ist die Heimat der Aubrac - Rinder, von denen man scherzhaft sagt, ihre Augen seien schöner als die der Mädchen. Und es ist das Land der Buronniers, Männer, die im Sommer jeden Morgen hingebungsvoll ihre Kühe auf den mit Blumen und Kräutern übersäten Weiden von Hand melken. Das Aubrac liegt im südwestlichen Zentralmassiv und gehört zu den kargsten und dennoch schönsten Landstrichen Frankreichs. Es ist die Heimat der Aubrac - Rinder, jener besonderen Rasse, von der man scherzhaft sagt, ihre Augen seien schöner als die der Mädchen. Und es ist das Land der Buronniers, jener Männer, die im Sommer jeden Morgen hingebungsvoll ihre Kühe auf den mit Blumen und Kräutern übersäten Weiden von Hand melken. Das Aubrac: ein einsames Hochplateau vulkanischen Ursprungs, das sich über drei Departements erstreckt: Cantal, Lozère und Aveyron. Im Winter ein trostloser, gottverlassener Ort, im Sommer ein sattgrünes Auenland, übersät von Kräutern und Blumen, deren Vielfalt in Europa ihres Gleichen sucht. Sie schmecken nicht nur den Tausenden von stolzen Aubrac-Rindern, die von Ende Mai bis Mitte Oktober das Landschaftsbild des Hochplateaus prägen und deren Glockengeläut weit ins Land hinein zu hören ist. Die Flora des Aubrac liefert auch zwei weltberühmten Sterneköchen täglich neue Inspiration: Michel und Sébastien Bras. Sie locken Feinschmecker aus aller Welt ins malerische Örtchen Laguiole, in eine Gegend, die aufgrund ihres launischen Wetters lange Zeit als eine der gefürchtetsten Stationen auf dem Jakobsweg galt. In diesem Jahr ist der Frühling spät in das Aubrac gezogen - höchste Zeit für die "Transhumance" - den alljährlichen Auftrieb zu den Sommerweiden. Sechs Monate standen die Tiere überwiegend im Stall. Jetzt rückt die Freiheit näher, und man spürt: Die stolzen Aubrac-Rinder können es kaum abwarten, in die Berge und auf die Weiden zu kommen. Doch das ist nicht allein der Grund für das lautstarke Muhen. Die Aubrac-Kühe rufen ihre Kälber. Aubrac-Züchter Phillippe Boubal treibt siebzig seiner Rinder in alter Tradition zu Fuß ins Hochland.

Heimatleuchten 23:40

Heimatleuchten: Rund um die Lavanttaler Alpen

Land und Leute

Das Lavanttal, das Paradies Kärntens hat noch einen Geheimtipp-Status. Wenn Keramikerin Petra Imkert über die Koralpe reitet, genießt sie nicht nur einen traumhaften Ausblick, sondern taucht mitten in das Herz dreier Kulturen ein, die eines verbindet: der Mut, neue Wege zu gehen. Sie und die Winzerin Sabine David sind die Freigeister dieser Region, die uraltem Handwerk neues Leben einhauchen. Petra formt mit der jahrtausendealten Raku-Brenntechnik faszinierende Tonkunstwerke, während Sabine mit ihren preisgekrönten Weinen das alte Vorurteil widerlegt, dass Wein aus Kärnten angeblich nicht schmeckt. In dieser Region wird auch das Erbe der Urgroßväter lebendig gehalten. Thomas Reinbold, ein Galanteriespengler in der vierten Generation, fertigt kunstvolle Kirchenkreuze, die noch seine Urenkel überdauern werden. Familie steht hier im Mittelpunkt, und der Zusammenhalt ist oft der Schlüssel zum Erfolg. Bei der Zirbenernte der Manufaktur Müller packt jeder mit an - vom Jüngsten bis zum Ältesten. Das Ergebnis? Schnäpse und Essig, schon über 100 Mal mit Gold prämiert. Die Offnerhütte auf der Saualpe liegt nicht nur in beeindruckender Bergkulisse, sie bietet auch hausgemachte Spezialitäten aus der eigenen Jagd, und ist der ideale Ort für einen lustigen Polterabend. Die vielfältigen Geschichten dieser Region finden sich auch auf dem Hof von Hans und Christa Muster, der genau an der Grenze zu Slowenien liegt. Für Hans war diese Grenze als Kind eine unsichtbare Mauer. Heute erkundet er die slowenische Seite noch immer neugierig. Seine 130 Zwergzebus, die "heiligen Kühe" aus Indien, sind Grenzgänger, die in Österreich und Slowenien grasen. Es sind Geschichten über Pioniere, Heimkehrer und Grenzgänger, die rund um die Lavanttaler Alpen erzählt werden. Und einige werden in dem wahrscheinlich charmantesten Dialekt weitergegeben - dem "lovntolerischen".