20:15
Hügel- und Schöcklland - grüne, waldreiche Landschaft rund um Graz mit dem Schöckl als markantem Hausberg. Der Schöckl so sagt man gerne. Seine Beliebtheit bei den Naturverbundenen und Sportlichen der nahegelegenen Stadt ist unumstritten. Doch folgt man oben am Berg der morgendlichen Sonne, so zeigt sich zwischen Landeshauptstadt und "ihrem" Berg das wahre Reich des Schöckls.
21:05
Der "Weg der Gesundheit und Freundschaft" verbindet Italien, Slowenien und Kroatien. 1935 wurde die Schmalspurbahn "Parenzana" von Triest nach Porec stillgelegt. Heute verbindet ihre Trasse als "Weg der Gesundheit und Freundschaft" die Länder Italien, Slowenien und Kroatien. Der Weitblick von den Hügeln begeistert immer noch, nur quält sich keine Dampflok mehr auf den höchsten Punkt der Strecke. Heute donnern Radsportler aus aller Welt mit ihren elektrifizierten Drahteseln über die gut erhaltenen Viadukte und durch unterschiedlich lange Tunnel.
22:05
Die Alpen - trotz ihrer Größe und Erhabenheit versuchen die Menschen es immer wieder mit eigener Kraft zu bezwingen. Zwei Männer aus Tirol machen sich auf den Weg, den schon der große Feldherr Hannibal vor mehr als 2000 Jahren gewagt hat. Die Alpen - trotz ihrer Größe und Erhabenheit versuchen die Menschen es immer wieder mit eigener Kraft zu bezwingen. Zwei Männer aus Tirol machen sich auf den Weg, den schon der große karthagische Feldherr Hannibal vor mehr als 2000 Jahren gewagt hat: den Traumpfad. Über die Alpen von München bis nach Venedig. Ein einzigartiges Abenteuer über 550 km (Wegstrecke) und über 20.000 Höhenmeter. Ihre Weggefährten sind jedoch keine Elefanten - es sind zwei Lamas. Für Mensch und Tier. eine unglaubliche Anstrengung.
22:55
Planet Weltweit: Noch vor wenigen Jahren waren Esel in Montenegro vom Aussterben bedroht. Dass es die treuen Helfer noch immer gibt, ist vor allem Darko Saveljic zu verdanken. 2015 rettete der Biologe die erste, in elenden Verhältnissen gehaltene Eselstute. Kurze Zeit später nahm er zwei andere Esel zu sich, die als Futter für Jagdhunde geschlachtet werden sollten. Noch vor wenigen Jahren waren Esel in Montenegro akut vom Aussterben bedroht. Dass es die einst auf dem Balkan zahlreichen, treuen Helfer noch immer gibt, ist vor allem Darko Saveljic zu verdanken. 2015 rettete der Biologe die erste Eselstute; die Besitzer hielten sie in elenden Verhältnissen. Kurze Zeit später nahm er zwei andere Esel zu sich, die als Futter für Jagdhunde geschlachtet werden sollten. Inzwischen sind es 59 Stuten und ein Hengst, die auf Darkos Eselfarm ein Zuhause haben - hoch in den Bergen, 17 km von Montenegros Hauptstadt Podgorica entfernt. Mandarina ist mit 40 Jahren die älteste Stute auf der Farm. Bevor Darko Saveljic sie zu sich nahm, hatten ihre Besitzer sie als Arbeitstier ausgebeutet und dabei jahrelang nicht einmal bemerkt, dass sie blind ist. Drina hingegen war das erste Fohlen auf der Farm, geliebt und verhätschelt von der ganzen Familie. Als ein Wolf ihre Mutter tötete, hielten die Saveljics die Eselwaise umso mehr wie eines ihrer Haustiere. Doch als immer mehr Esel auf die Farm kamen, baute die Familie für die neuen Bewohner einen Stall und ein Auslaufgehege. Inmitten der Herde steht nun auch Drina - die nun jedoch umso eifersüchtiger darüber wacht, dass sie die meiste Zuwendung genießt. Was als Rettungsaktion für die oft misshandelten und ausgesetzten Esel begann, ist zu einer überaus populären, amüsanten und zu Herzen gehenden Umweltschutzaktion des kleinen Balkanlandes geworden. Noch vor 30 Jahren sicherten Esel den Bauern Montenegros das Überleben. Sie ackerten, bis Landflucht und Maschinen sie in den Augen ihrer Besitzer überflüssig und wertlos machten. Und obwohl der Esel zum kulturellen Erbe auf dem Balkan gehört, zählt er in Montenegro plötzlich zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten. Die letzten Esel davor zu bewahren und ihnen ein artgerechtes Leben zu ermöglichen sowie sein Modell von Tierschutz in die Öffentlichkeit zu tragen, dafür kämpft Darko Saveljic.
23:50
Von Schwaz über Achensee bis nach Kufstein - eine Reise durch Natur, Geschichte und gelebtes Brauchtum Tirols. Entlang des grünen Flusses liegt die "Silberstadt" Schwaz mit ihrem bedeutenden Schloss Freundsberg und der historischen Altstadt, die durch charmante Altstadthäuser, barocke Details und schmiedeeiserne Aushängeschilder lebendig wird. Eine Zeitreise bieten auch das prächtige Schloss Tratzberg und der nahegelegene Achensee, umgeben vom beeindruckenden Rofangebirge.