21:05
Die Julischen Alpen sind ein ursprüngliches und naturbelassenes Gebirge, geprägt vom mediterranen Klima. Die Charakteristik der Julischen Alpen, dem österreichischen Grenzgebirge mit Meerblick zum Golf von Triest, ist geprägt von einem schroffen und steilen Gebirge, das besonders im Winter einen hohen Reiz für Alpinisten, Paragleiter, Freerider und alpine Skibergsteiger bietet. Alpine Abenteuer in den Julischen Alpen lassen sich am besten so beschreiben: Groß. Beeindruckend. Ernst. Einsam. Und mit viel italienischem und slowenischem Charme.
21:55
Heimatleuchten: Heimat ist der Ort, an dem man geboren und aufgewachsen ist, wo man sich wohl und zuhause fühlt. Zur Heimat gehören Bilder, Gerüche, Geschmack, Traditionen, die Familie und eine ganz bestimmte Landschaft. All das zeigt "Heimatleuchten" - wie ein Buch voller Eindrücke, voller Geschichten und Erinnerungen.
22:45
Anwesen und ihre Geschichte von Kärnten bis Friaul - zwischen Kulturvielfalt und beeindruckender Landschaft. Die Region Alpe-Adria ist einzigartig in Europa, nirgendwo sonst gibt es solche Vielfalt auf so kleinem Raum, landschaftlich wie auch kulturell. Am Schnittpunkt zwischen dem germanischen, slawischen und romanischen Europa haben viele Völker ihre Spuren hinterlassen, die sich im architektonischen Erbe widerspiegeln.
23:40
Der Saar-Hunsrück-Steig beginnt am Dreiländereck Frankreich-Saarland-Luxemburg. Er führt über 220 Kilometer bis nach Idar-Oberstein, mit einem Abstecher nach Trier. Bradley Mayhew und die Geografin Kerstin Schneekloth wandern ihn gemeinsam. Der Saar-Hunsrück-Steig ist kein historischer Weg, sondern wurde erst 2007 erfunden. Ein "Designer-Wanderweg", der am Dreiländereck Frankreich-Saarland-Luxemburg beginnt. Er führt über 220 Kilometer bis nach Idar-Oberstein, mit einem Abstecher nach Trier. Der Weg zieht jährlich 100.000 Wanderer an und ist längst ein Wirtschaftsfaktor im abgelegenen und industriearmen Hunsrück. Reiseführerautor Bradley Mayhew hat noch nie vom "Hunsrück" gehört, dem Mittelgebirge zwischen Rhein und Mosel am Südwestrand Deutschlands. Ein Freund hat ihm die Trierer Geografin Kerstin Schneekloth als Wanderfreundin vermittelt. Also los! Mal sehen, was kommt! Lieblich, nicht spektakulär ist der Weg. Doch so angenehm in die Landschaft inszeniert, dass es entspannt, ihn zu gehen. Ein "Gute Laune-Hike", meint Bradley, der viel erlebt in Hunsrück. Die Saarschleife, einen Backclub der Frauen von Waldhölzbach mit einem Mönch aus Thailand. Er trifft auf den Chefdesigner von Villeroy&Boch, genießt die Akustik des Doms zu Trier, und trifft am Weg den Kellermeister von Schloss Marienlay in Ruwertal. Der Riesling ist herrlich. Nur der Rucksack ist danach doppelt schwer. Bald treffen Bradley und Kerstin einen "Gemischten Männerchor" aus Saarbrücken, der nur aus Männern besteht. Dann stehen 30 Männer im Wald, mittelalterliche "Heckenzeichen" in der Hand, ziehen Lose aus dem Hut, für einen "Rosenkranz". "Pretty exotic", meint Bradley, der meist in Asien arbeitet. Leider muss Kerstin irgendwann zurück zur Arbeit. Bradley wandert allein über Wiesen, Felder, Hochmoore, quert das Viadukt der stillgelegten Hunsrückbahn und verläuft sich. Andreas Jaschok vom Bornwiesenhof nimmt Bradley mit, zum Kühe treiben, Melken, Frühstück unterm Apfelbaum. Beim Wandern kann man was erleben! Vorbei die Zeit, als Wandern ein Rentnersport war. Heute ist es jung, grün und trendy. Am besten in Erinnerung blieben die Begegnungen, meint Bradley. "Nah dran ist man nur zu Fuß".