15:50
Der Ortler: mit über 3.900 Metern ist er der höchste Berg Südtirols. Vor der Annexion Südtirols durch Italien war er der höchste Berg Österreich-Ungarns. Heute ist er "nur" noch der höchste Berg Südtirols - der Ortler. Mit seinen über 3.900 Metern hat er seit jeher Land und Leute fasziniert. Selbst Erzherzog Johann von Österreich war 1804 so angetan vom imposanten Ortler, dass er daraufhin seine Erstbesteigung anordnen ließ. Der Lohn ist seit jeher ein unbezahlbarer Ausblick über die Ötztaler Alpen, die Silvretta- und Berninagruppe und die Dolomiten. "Land der Berge" begibt sich auf eine Reise auf und rund um den Ortler.
16:35
Planet Weltweit: Auf der indonesischen Insel Sulawesi dreht sich schon zu Lebzeiten der Bewohner alles die Beerdigung. Der Totenkult der Toraja kann viel Geld verschlingen, was die Bestattung verstorbener Verwandter oft auf Jahre unmöglich macht. So behalten die Angehörigen ihre Toten so lange im Haus, bis sie das Geld für die aufwendigen Feierlichkeiten haben. Planet Weltweit: Auf der zu Indonesien gehörenden Insel Sulawesi dreht sich schon zu Lebzeiten der Bewohner alles um den Tod, vielmehr um die Beerdigung. Der Totenkult der Toraja kann mehrere Hunderttausend Euro verschlingen, was die Bestattung verstorbener Verwandter oft auf Jahre unmöglich macht. So behalten die Angehörigen ihre Toten so lange im Haus, bis sie das Geld für die aufwendigen Feierlichkeiten zusammen haben. Die Toraja und ihr komplexer Ahnenkult lassen uns einen anderen Blick auf den Tod werfen. Im Norden der Insel Sulawesi leitet Isac die Arbeiter an, die seit Wochen damit beschäftigt sind, ein provisorisches Dorf für die Bestattungsfeierlichkeiten seiner Mutter zu bauen. Isac legt großen Wert darauf, die Bestattungsrituale seiner Kaste zu wahren, doch die immensen Kosten, die er und seine Geschwister dafür auf sich nehmen müssen, kann er erst jetzt, 21 Jahre nach ihrem Tod aufbringen. 1000 Gäste sollen auf der siebentägigen Feier bewirtet werden, dafür werden nur zu diesem Anlass die typischen Häuser mit Dachvorsprüngen gebaut, die an riesige Schiffe erinnern. Eine genaue Abfolge opulenter Abschiedsrituale nimmt seinen Lauf, auch eine Tau-Tau Figur, nach dem getreuen Abbild der Mutter, wird von einem erfahrenen Bildhauer aus speziellem Holz gefertigt. Und nicht zuletzt sollen viele Büffel aus Anlass der Zeremonie geopfert werden, zur Verpflegung der Arbeiter und Gäste, aber auch, weil der Büffel das zentrale Symbol in der Kultur der Toraja darstellt. Der Büffel gilt als Bindeglied zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten. Je mehr Büffelopfer, desto mehr Wohlstand, und der wird gerne zur Schau gestellt. Doch es läuft nicht so, wie Isac sich das vorgestellt hatte, seine längst verstorbene Mutter wird wohl noch etwas warten müssen, bis sie ins Reich der Toten darf. 40 Kilometer weiter von Isacs Dorf jedoch, hat eine andere Familie alle Hürden genommen und geleitet ihre Tote in einer aufwendigen Zeremonie ins Jenseits.
17:35
Adria, Salzkammergut, Garda- und Wörthersee und die Dolomiten waren die beliebtesten Ziele der Sommerfrischler Die Adria, das Salzkammergut, der Garda- und der Wörthersee und die Dolomiten waren die beliebtesten Ziele der Sommerfrischler seit der Zeit der Habsburger Monarchie. Man reiste mit den Annehmlichkeiten der Stadt aufs Land, um dort wie in einem Freiluftsalon die Vorzüge von gut gepflegter Natur und urbaner Geselligkeit miteinander zu verbinden. Literaten, Schauspieler und Komponisten ließen sich von der inszenierten Naturidylle inspirieren. Bis heute sind die ehemaligen Sommerfrische-Orte geprägt von der Nostalgie einer vermeintlich "guten alten Zeit" im kaiserlichen Österreich.
18:30
Bergwelten: Das Tennengebirge. Das unendliche Plateau, die hohen Felswände und schroffen Rinnen haben jedoch noch mehr zu bieten, als Ruhe und Rückzug: Zahlreiche Extremsportler hat dieses Gebirge hervorgebracht. Bergwelten: Das Tennengebirge, urzeitliche Schönheit. Das unendliche Plateau, die hohen Felswände und schroffen Rinnen haben jedoch noch mehr zu bieten, als Ruhe und Rückzug: Zahlreiche Extremsportler hat dieses Gebirge hervorgebracht, die hier von Kindesbeinen an trainiert haben: erst dieses Gebirge hat sie zu dem gemacht, was sie heute sind. Das Tennengebirge - Selbst den meisten Salzburgern ist dieses Gebirge nur von unten bekannt, der Aufstieg ist steil und anstrengend. Das Land rund um die zahlreichen Gipfel hat einige der besten Extremsportler und Abenteurer hervorgebracht: Mathias Walkner - Teilnehmer der Rally Dakar - besteigt mit uns den großen Traunstein, selbst für den durchtrainierten Motocross-Fahrer eine Herausforderung. Zahlreiche Kletterrouten hat Alpinist Hans Wallinger hier erstbegangen. Mit Bergführer Hans Eichholzer versucht er sich an einer der schwersten Kletterrouten, der Fledermaus, in den steil abfallenden Südhängen. Auch für Flugbegeisterte hat dieses Gebirge einiges zu bieten: Mit dem Drachenflieger starten wir vom Bischling und überfliegen das Tennengebirge - während Trailrunner David Wallmann und Kerstin Tossmann den Gebirgsstock zu Fuß überqueren.
19:20
Bergwelten: Das "Tote Gebirge" liegt in der nördlichen Steiermark und dem südlichen Oberösterreich und ist mit einer Fläche von über 1000 Quadratkilometern das größte Karstgebiet Europas.
20:15
Diese Dokumentation erkundet die Pitz- und Ötztaler Alpen, von der Wildspitze zum Rifflsee. Diese Dokumentation ist unterwegs in der spektakulären Bergwelt der Pitz- und Ötztaler Alpen. Von der imposanten Wildspitze, dem höchsten Berg Nordtirols, weiter zum glasklaren Rifflsee. Er ist der höchstgelegene Bergsee Tirols und der größte See in den Ötztaler Alpen. Der See ist aufgrund seiner Schönheit nicht nur bei Wanderern, sondern auch bei Brautpaaren beliebt und dient deshalb immer wieder als Hochzeitskulisse. Ein Bund fürs Leben suchen auch die Raben im Tiroler Oberland - haben sie ihren Partner gefunden, fliegen sie ein Leben lang gemeinsam. Und so finster, wie sie wirken, sind Raben gar nicht. Völlig zu Unrecht gelten sie als Unglücksvögel oder Schädlinge. Im Süden Tirols geht es in das Pragser Tal, inmitten der Südtiroler Dolomiten. Im Talschluss befindet sich der auf 1.500 Meter hoch gelegene Pragser Wildsee - ein geschütztes Naturdenkmal. Ein Stücken weiter südöstlich befindet sich der Ort Sappada. Eine deutsche Sprachinsel in den Karnischen Alpen, die abschließend Einblick in ihre Kultur und Lebensweise gewährt.
20:55
Endlich geschafft. Die Brüder fahren ihre lang ersehnte Traumlinie nach monatelanger Planung.
21:05
Daheim in Südtirol wartet die härteste Linie des Jahres. Eine echte Grenzerfahrung.
21:15
Ein Meter breit und 60 Prozent steil. Absolute Präzision entscheidet über Erfolg oder Sturz.
21:25
Das Ziel des Jahres. Ein fast unmögliches Couloir erfordert Mut, Planung und Perfektion.
21:45
Adria, Salzkammergut, Garda- und Wörthersee und die Dolomiten waren die beliebtesten Ziele der Sommerfrischler Die Adria, das Salzkammergut, der Garda- und der Wörthersee und die Dolomiten waren die beliebtesten Ziele der Sommerfrischler seit der Zeit der Habsburger Monarchie. Man reiste mit den Annehmlichkeiten der Stadt aufs Land, um dort wie in einem Freiluftsalon die Vorzüge von gut gepflegter Natur und urbaner Geselligkeit miteinander zu verbinden. Literaten, Schauspieler und Komponisten ließen sich von der inszenierten Naturidylle inspirieren. Bis heute sind die ehemaligen Sommerfrische-Orte geprägt von der Nostalgie einer vermeintlich "guten alten Zeit" im kaiserlichen Österreich.
22:40
Planet Weltweit: Auf der indonesischen Insel Sulawesi dreht sich schon zu Lebzeiten der Bewohner alles die Beerdigung. Der Totenkult der Toraja kann viel Geld verschlingen, was die Bestattung verstorbener Verwandter oft auf Jahre unmöglich macht. So behalten die Angehörigen ihre Toten so lange im Haus, bis sie das Geld für die aufwendigen Feierlichkeiten haben. Planet Weltweit: Auf der zu Indonesien gehörenden Insel Sulawesi dreht sich schon zu Lebzeiten der Bewohner alles um den Tod, vielmehr um die Beerdigung. Der Totenkult der Toraja kann mehrere Hunderttausend Euro verschlingen, was die Bestattung verstorbener Verwandter oft auf Jahre unmöglich macht. So behalten die Angehörigen ihre Toten so lange im Haus, bis sie das Geld für die aufwendigen Feierlichkeiten zusammen haben. Die Toraja und ihr komplexer Ahnenkult lassen uns einen anderen Blick auf den Tod werfen. Im Norden der Insel Sulawesi leitet Isac die Arbeiter an, die seit Wochen damit beschäftigt sind, ein provisorisches Dorf für die Bestattungsfeierlichkeiten seiner Mutter zu bauen. Isac legt großen Wert darauf, die Bestattungsrituale seiner Kaste zu wahren, doch die immensen Kosten, die er und seine Geschwister dafür auf sich nehmen müssen, kann er erst jetzt, 21 Jahre nach ihrem Tod aufbringen. 1000 Gäste sollen auf der siebentägigen Feier bewirtet werden, dafür werden nur zu diesem Anlass die typischen Häuser mit Dachvorsprüngen gebaut, die an riesige Schiffe erinnern. Eine genaue Abfolge opulenter Abschiedsrituale nimmt seinen Lauf, auch eine Tau-Tau Figur, nach dem getreuen Abbild der Mutter, wird von einem erfahrenen Bildhauer aus speziellem Holz gefertigt. Und nicht zuletzt sollen viele Büffel aus Anlass der Zeremonie geopfert werden, zur Verpflegung der Arbeiter und Gäste, aber auch, weil der Büffel das zentrale Symbol in der Kultur der Toraja darstellt. Der Büffel gilt als Bindeglied zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten. Je mehr Büffelopfer, desto mehr Wohlstand, und der wird gerne zur Schau gestellt. Doch es läuft nicht so, wie Isac sich das vorgestellt hatte, seine längst verstorbene Mutter wird wohl noch etwas warten müssen, bis sie ins Reich der Toten darf. 40 Kilometer weiter von Isacs Dorf jedoch, hat eine andere Familie alle Hürden genommen und geleitet ihre Tote in einer aufwendigen Zeremonie ins Jenseits.
23:35
Bergwelten: Das Tennengebirge. Das unendliche Plateau, die hohen Felswände und schroffen Rinnen haben jedoch noch mehr zu bieten, als Ruhe und Rückzug: Zahlreiche Extremsportler hat dieses Gebirge hervorgebracht. Bergwelten: Das Tennengebirge, urzeitliche Schönheit. Das unendliche Plateau, die hohen Felswände und schroffen Rinnen haben jedoch noch mehr zu bieten, als Ruhe und Rückzug: Zahlreiche Extremsportler hat dieses Gebirge hervorgebracht, die hier von Kindesbeinen an trainiert haben: erst dieses Gebirge hat sie zu dem gemacht, was sie heute sind. Das Tennengebirge - Selbst den meisten Salzburgern ist dieses Gebirge nur von unten bekannt, der Aufstieg ist steil und anstrengend. Das Land rund um die zahlreichen Gipfel hat einige der besten Extremsportler und Abenteurer hervorgebracht: Mathias Walkner - Teilnehmer der Rally Dakar - besteigt mit uns den großen Traunstein, selbst für den durchtrainierten Motocross-Fahrer eine Herausforderung. Zahlreiche Kletterrouten hat Alpinist Hans Wallinger hier erstbegangen. Mit Bergführer Hans Eichholzer versucht er sich an einer der schwersten Kletterrouten, der Fledermaus, in den steil abfallenden Südhängen. Auch für Flugbegeisterte hat dieses Gebirge einiges zu bieten: Mit dem Drachenflieger starten wir vom Bischling und überfliegen das Tennengebirge - während Trailrunner David Wallmann und Kerstin Tossmann den Gebirgsstock zu Fuß überqueren.