10:10
Das Tiroler Oberland - von Pfunds über historische Orte und unberührte Natur bis zum Apfelanbau in Haiming. Beginnend in Pfunds, dem Tor zum Tiroler Oberland, gewährt der mächtige Gasthof zum Thurm, früher eine wichtige Befestigungsanlage an der alten Innbrücke, einen Blick hinter seine Mauern. Auch antike Geschichte findet man hier: Entlang der Via Claudia Augusta, einer historischen Römerstraße, lässt sich eindrucksvoll die Naturkulisse der Hochufer des Inns bestaunen.
10:55
Millionen von Menschen beobachten in ihrer Freizeit Vögel und treten so in Kontakt zur Natur.
11:40
Heimatleuchten: Verträumt und Pulsierend zugleich, so wie sich die Natur hier zeigt, so sind auch die Kremstaler. Hier treffen alte Traditionen auf innovative Winzer, wie auf dem Lesehof "Stagard" oder dem demeter-zertifiziertem Geyerhof.
12:35
"Unser Österreich" zeigt die Wildspitze, das Ötzi Dorf, Almabtriebe im Fundus-Tal und das Museum in Längenfeld In dieser Folge zeigt "Unser Österreich" neben dem höchsten Berg Tirols, der Wildspitze, eine Vielzahl bekannter 3000er - sowie Alpenvereinshütten. Aber auch der Talboden kommt nicht zu kurz - wie der Ort Ötz mit seinen schönen bemalten Häusern und dem altehrwürdigen Hotel Kassl. Bereits gekrönte Häupter und der Hochadel schienen die einmalige Atmosphäre der einstigen Poststation ausgiebig zu genießen. Auch die Umgebung von Ötz mit dem Piburger See, Piburg und der Dortmunder Hütte sind sehenswert. Anschließend geht es über den kleinen Ort Pfarst nach Umhausen ins Ötzi Dorf, wo eine eindrucksvolle Aufführung das Leben vor 5000 Jahren demonstriert. Dazu kommt auch einer der schönsten Almabtriebe aus dem Fundus-Tal, der noch so abläuft wie vor 100 Jahren. Graukäse-Erzeugung auf der Fundus-Alm, sowie Bilder aus dem Heimat- und Freilichtmuseum in Längenfeld, die unter anderem die Webkunst von Schafwolle vorführen.
13:25
Die Alpen sind durch den Klimawandel in Bewegung: Gletscher schmelzen, Muren und Felsabbrüche nehmen zu. Die Alpen sind in Bewegung, der Klimawandel lässt die Gletscher schmelzen: Immer häufiger berichten die Medien über Muren, Felsabbrüche oder ganze Gipfelbereiche, die abzustürzen drohen. Ist diese Wahrnehmung nun selektiert durch die Sensationsgier, oder stürzen die Berge wirklich ein? Christiane Sprachmann und ihr Team gehen in dieser Dokumentation der Frage nach, wie gefährlich der alpine Lebensraum für uns Menschen wird und was man dagegen tun kann. Erosion und Rutschungen im Gebirge sind grundsätzlich natürliche Phänomene. Durch den Klimawandel kann es jedoch zur Verstärkung und Beschleunigung von Erosionsprozessen in verschiedenen Bereichen kommen. Zum einen schmilzt durch die höheren Temperaturen der Permafrost, der als "Kitt der Alpen" die Felsen in den höheren Regionen zusammenhält, zum anderen sind es die intensiven Niederschläge, die Rutschungen und Steinschläge in Gang setzen. Abschmelzende Gletscher bilden Seen, die im Falle eines Durchbruches als Sturzwellen die Täler bedrohen. Die Dokumentation zeigt aber auch Lösungen auf. Denn all das sind Gefahrenszenarien, denen wir nicht unbedingt schutzlos ausgesetzt sind. Wissenschafter:innen versuchen, mit Kartierungen und Analysen die Bereiche einzugrenzen und zu verstehen. Berechnungen von Sturzbahnen und Gefahrenmustern tragen dazu bei, Frühwarnsysteme zu installieren, während Verbauungen Siedlungsräume und Straßen schützen.
14:10
Diese Folge nimmt den Zuschauer mit auf eine fantastische Reise von den höchsten Gipfeln des Berner Oberlandes, Aare und Rhein entlang bis zum spektakulären Finale des Rheinfalls bei Schaffhausen. Die Schweiz wird auch das "Wasserschloss Europas" genannt. Kein Wunder, stammt doch ein beträchtlicher Teil des Wassers, mit dem die Europäer ihren Durst löschen, ihre Felder bewässern oder ihre Autos waschen aus den Schweizer Alpen. Die vier größten Flüsse Europas - Rhein, Rhone, Donau und Po - haben in den Alpen ihren Ursprung. Ohne das Wasser der Schweizer Gletscher würden weite Landstriche auf dem Trockenen sitzen. Die Alpen versorgen die umliegenden Länder jedes Jahr mit der Wassermenge von fünf kompletten Bodenseen. Die Reise beginnt auf den mächtigen Gipfeln von Eiger, Mönch und Jungfrau, wo selbst im Sommer an vielen Tagen Frost herrscht. In der auf den ersten Blick lebensfeindlichen Wüste aus Felsen, Schnee und Eis haben die Tierfilmer Überlebens-Spezialisten aufgespürt: Die unverwüstliche Alpendohle lebt hier (und profitiert von den vielen Touristen und ihren Butterbroten). Das Schneehuhn verbringt sein Leben weitgehend unsichtbar, in jeder Jahreszeit perfekt getarnt. Die Landschaft wird hier vom Wasser geformt: Die gewaltigen Eispanzer der Gletscher verbiegen mit ihrem Gewicht das Gestein, fließendes Wasser schneidet hunderte Meter tiefe Schluchten in den harten Fels. Der Film zeigt viele der beeindruckenden Landschaften, die so entstehen, wie etwa die 10 unterirdischen Trümmelbachfälle oder das liebliche Lauterbrunnental, das mit seinen 72 Wasserkaskaden J.R.R. Tolkien zur Beschreibung des Elbenreiches in seinem Mammutwerk "Der Herr der Ringe" inspirierte. Je weiter das Wasser abwärts fließt, umso bunter und reichhaltiger wird die Tier- und Pflanzenwelt. Diese muss sich oft genug gegen die Zivilisation behaupten, doch gelingt es scheuen Tieren wie dem Biber oder Neubürgern wie dem Kormoran, stille Refugien in der dicht besiedelten Schweiz zu finden.
15:05
Es ist immer wieder eine ganz besondere Zeitreise, wenn eine 100 Jahre alte Dampflok durch romantische Alpentäler schnauft: In Kärnten, Österreichs südlichstem Bundesland, gibt es ein gigantisches Technikmuseum, in dem hunderte historische Fahrzeuge wie Lokomotiven, Straßenbahnen, Busse und sogar ganze Schiffe gewartet und betrieben werden.
16:05
Planet Weltweit: In den Tälern und Bergen der Schweiz retten die Piloten, Ärzte und Sanitäter der REGA, der Schweizer Rettungsflugwacht, jeden Tag Leben. Neben Helikoptern gibt es auch kleine, leichte Propellermaschinen auf Skiern, die in Not geratenen Menschen zu Hilfe kommen. Planet Weltweit: In der Schweiz retten die Piloten, Ärzte und Sanitäter der REGA, der Schweizer Rettungsflugwacht, täglich Leben. Ein komplexer und gefährlicher Job, der ein hohes Maß an Können und Einfühlungsvermögen voraussetzt. Neben den Helikoptern gibt es in den Schweizer Alpen auch kleine, leichte Propellermaschinen auf Skiern, die auch auf eisigen Pisten landen können. Die Gletscherfliegerei gilt als eine der Königsdisziplinen für Pilotinnen und Piloten. Isabel Menzi ist im Hauptberuf Pilotin bei einer Schweizer Fluggesellschaft. Doch sie liebt nicht nur die großen Jumbos, sondern auch die kleinen Gletscherflugzeuge, mit denen sie regelmäßig in den Hochalpen unterwegs ist. Sie will Gletscherpilotin werden. Diese fliegerische Tradition rettete schon Tausenden Menschen das Leben, obendrein machte sie Bau und Versorgung zahlreicher Berghütten in den Schweizer Alpen erst möglich. Das Gletscherfliegen ist besonders schwierig, da etwa in der weißen, schroffen Bergwelt das Gelände für die Landung oft nur schwer zu erkennen ist. Hinzukommen unberechenbare Faktoren wie Wind und Schneebeschaffenheit. Ohne die Gletscherfliegerei könnte auch Notarzt Joachim Koppenberg seinen Job heute kaum ausüben. Er sitzt zwar im Hightech-Helikopter, muss sich aber auf die Erfahrung und das Können seines Piloten verlassen. Nur so kann er in wenigen Minuten von seiner Basis in Samedan zu jedem noch so entlegenen Unglücksort in den Bergen gelangen.
17:00
Planet Weltweit: Skispringen ist keine Männerdomäne mehr. Bei ihren Wettkämpfen, inzwischen auch bei den Olympischen Spielen, geben die nervenstarken Athletinnen alles und stehen ihren männlichen Kollegen in nichts nach. Planet Weltweit: Frauenpower auf der Schanze: Skispringen ist keine reine Männerdomäne mehr. Bei ihren Wettkämpfen, inzwischen auch bei den Olympischen Spielen, geben die nervenstarken Athletinnen alles und stehen ihren männlichen Kollegen in nichts nach. Die wohl renommierteste Talentschmiede in Europa ist das österreichische Skigymnasium Stams. Hier werden junge Nachwuchsspringerinnen ausgebildet. Ihr Ziel: Der Sprung in die Weltspitze! Die fliegende Gräfin Paula von Lamberg gilt als Pionierin des Damenskisprungs. 1911 stellte sie in Kitzbühel mit 22 Metern einen Weltrekord auf. Trotzdem sollte es noch fast hundert Jahre dauern, bis es für Damen 2009 die erste Weltmeisterschaft gab - und erst 2014 wurde Skispringen olympisch. Frauen stehen in dieser faszinierenden Sportart längst ihren Mann, auch wenn sie oft noch um mediale Aufmerksamkeit kämpfen müssen. Zu den größten Nachwuchshoffnungen gehört die 16-jährige Julia Mühlbacher, die bereits bei mehreren Wettkämpfen auf vorderen Plätzen landete. Nun soll es zur Junioren-WM nach Finnland gehen. Zusammen mit ihren Mitschülerinnen aus Stams will Julia hier nicht nur eine neue persönliche Bestweite erzielen, sondern das Frauen-Springen generell stärker in den Fokus rücken. Zu ihren Mitstreiterinnen gehört Martina Ambrosi. Die 19 Jahre alte Italienerin muss gerade eine besondere persönliche Bewährungsprobe überstehen: Vor zwei Jahren stürzte sie während eines Sprungs so unglücklich, dass sie mehrere Monate brauchte, bis sie sich wieder auf die Schanze wagte. Die Angst vor einem erneuten Sturz ist seitdem ihr ständiger Begleiter, dennoch arbeitet sie Tag für Tag an sich. Martina muss nicht nur ihre Technik verbessern, sondern auch die Barriere in ihrem Kopf überwinden. Die langersehnte Chance auf eine WM-Teilnahme jedenfalls will sie sich nicht nehmen lassen. Ein Schlüsselerlebnis für beide Athletinnen - wird ihnen der Sprung in die Weltspitze gelingen?
17:55
Erstbefahrung im King Couloir mit 56 Grad Steilheit. Kein Platz für Fehler.
18:05
Im Paradies der Steilhänge erinnert eine Lawine an Achtsamkeit und gutes Risikomanagement.
18:15
Übernachtung in einer Hütte hoch oben im Gebirge. Start bei Sonnenaufgang in die Traumlinie.
18:35
Das Südtiroler Ahrntal - von Festung Taufers über Almwiesen und Bergseen bis zu über 80 Dreitausendern. Das malerische Ahrntal in Südtirol, eingebettet zwischen beeindruckenden Bergketten, ist bekannt für seine einzigartige Berglandschaft mit über achtzig Gipfeln, die die Dreitausender-Marke überschreiten. Die Dokumentation erkundet die vielfältigen Facetten dieses einzigartigen Tals, von der Festung Taufers über idyllische Seitentäler und markante Kirchen bis hin zu charakteristischen Bauernhöfen.
19:25
Diese Dokumentation begleitet Hirtinnen, Biobauern, Jäger und Naturschützer. Mitten in der rauen Schönheit der Berge trotzen einige wenige Wind, Wetter - und dem Wolf. Diese "Land der Berge"-Dokumentation begleitet moderne Hirtinnen wie Anna, die jeden Sommer mit ihren Schafen in die Einsamkeit der Berge zieht, sowie Jäger, Biobauern und Naturschützer, die alle auf ihre Weise versuchen, ein uraltes Gleichgewicht wiederherzustellen: jenes zwischen Mensch, Tier und Wildnis.
20:15
Bergwelten: Bizarrer Fels, steile Spitzen und stille Schluchten: die Lienzer Dolomiten sind eine wilde, spröde Schönheit mit großer Anziehungskraft. Bergwelten: Startschuss am Lienzer Hauptplatz für den Dolomitenmann, den härtesten Teambewerb der Welt. Und rundherum eine unglaubliche Natur. Die besten Athleten zeigen uns die Lienzer Dolomiten abseits des Wettkampfs. Berge mit Geschichte und Abenteuerspielplätze für alle alpinen Disziplinen.
21:05
Ein Tal, das weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt ist und mit zahlreichen Superlativen aufwartet. 80 Gletscher und 109 Dreitausender prägen das imposante Landschaftsbild des Stubaitales. Kein Wunder, dass es Viele von fern und nah ins Tal zieht. Im Winter ist es hier oft frostig und kalt, menschlich dafür umso wärmer. Die Stubaier sind mit viel Leidenschaft bei der Sache. Ihre Arbeitsplätze sind manchmal spektakulär - wie im höchstgelegenen 3-Haubenrestaurant der Welt auf 3000 Metern oder bei einer Seilbahn, die pro Stunde über 3000 Skifahrer auf den Stubaier Gletscher transportiert. Fast schon in Vergessenheit geraten sind die Webkunst und der Wifling, ein Stoff, wie es ihn nur im Stubaital gibt. Weber Martin Stern bewahrt diese mühevolle Handwerkskunst in seiner über 100 Jahre alten Werkstatt. Auch für die Tradition der Herstellung von Metallwerkzeugen wie Messer, Schnitzwerkzeug, Steigeisen oder Eispickel ist das Stubaital weltweit bekannt. Der Tiroler Brotexperte Karl Eller hat es sich zu seiner Lebensaufgabe gemacht, nach alten und fast vergessenen Tiroler Brotrezepten zu suchen. So besucht er Bergbäuerinnen in Telfes, um mit ihnen gemeinsam Brot zu backen und ihre Geheimnisse aus erster Hand zu erfahren.
21:55
Extrem eng und steil. Die Weger Brüder bezwingen eines ihrer schmalsten Couloirs.
22:05
Auf einer versteckten Spine-Line erleben die Brüder, wie wichtig Timing und Erfahrung sind.
22:15
In den Dolomiten finden sie eine Linie, die selbst erfahrene Profis an ihre Grenzen bringt.
22:30
Bergwelten: Ernst Merkinger geht, meistens weit. Diesmal für Bergwelten den Berge-Seen-Trail im Salzkammergut und trifft dabei inspirierende Persönlichkeiten, die ihn ein Stück seines Weges begleiten.
23:20
Das Südtiroler Ahrntal - von Festung Taufers über Almwiesen und Bergseen bis zu über 80 Dreitausendern. Das malerische Ahrntal in Südtirol, eingebettet zwischen beeindruckenden Bergketten, ist bekannt für seine einzigartige Berglandschaft mit über achtzig Gipfeln, die die Dreitausender-Marke überschreiten. Die Dokumentation erkundet die vielfältigen Facetten dieses einzigartigen Tals, von der Festung Taufers über idyllische Seitentäler und markante Kirchen bis hin zu charakteristischen Bauernhöfen.