14:45
Er ist einer der aggressivsten und talentiertesten Freeskier unserer Zeit. Geboren und aufgewachsen im Backcountry von BC, mit einer Blutlinie voller Abenteuer und einem Stil, der aus der Landschaft selbst geschnitzt ist: Kye Petersen Beeindruckt und angezogen. Er ist einer der aggressivsten und talentiertesten Freeskier unserer Zeit. Geboren und aufgewachsen im Backcountry von BC, mit einer Blutlinie voller Abenteuer und einem Stil, der aus der Landschaft selbst geschnitzt ist, ist Kye Petersen dabei, die Türen zu sprengen. abseits des Big-Mountain-Skifahrens. Ängstlich und doch fasziniert. Numinous erforscht die Beziehungen und Verbindungen mit der Natur, die notwendig sind, um sicher mit schneebedeckten Bergwänden zu tanzen. Abschalten und einschalten.
15:40
In den Dolomiten finden sie eine Linie, die selbst erfahrene Profis an ihre Grenzen bringt.
15:50
Graubünden im Winter, das heißt für viele Pistenspaß. In der Natur herrscht jedoch wegen der eisigen Kälte ein ständiger Kampf ums Überleben. Ob Steinbock oder Kreuzotter, sie alle haben Strategien, um in der Kälte des Winters zu überleben. Bei den Murmeltieren lautet die Strategie: Fett anfressen und die kalte Jahreszeit schlafend überstehen. Dieser Winterschlaf ist jedoch nicht mit dem erholsamen Schlaf in der Nacht zu vergleichen: Er ist vielmehr eine lebensbedrohliche Notsituation. Forscher haben herausgefunden: Wenn Murmeltiere nicht manchmal aus dem Winterschlaf erwachen, und "richtig" schlafen, dann sterben sie. Verblüffend auch die Überlebenstaktik der Steinböcke. Obwohl sie im Hochgebirge leben, scheinen sie keinen Schnee zu mögen, Sie gehen ihm aus dem Weg, wo immer sie können. In den kalten Winternächten sinkt zum Energiesparen ihre Körpertemperatur, in den Beinen auf bis zu 15 Grad. Was für andere Tiere den Tod durch Erfrieren bedeuten würde, ist für den Steinbock eine Fähigkeit, die ihm das Überleben sichert. Diese und andere erstaunliche Geschichten aus der winterlichen Natur erzählt der Film mit packenden Bildern einer grandiosen Natur und prächtigen Landschaftsaufnahmen. Mehrere Filmteams waren zu Lande, unter dem Eis und in der Luft unterwegs. Unter anderem wurde auch ein Cineflex-System eingesetzt, mit dem besonders ruhige Aufnahmen vom Helikopter aus gedreht werden können. Doch auch der härteste Winter ist irgendwann einmal zu Ende, und die Natur atmet auf. Dies wird am deutlichsten beim Anblick von Gämsen, die voller Lebensfreude mit verrückten Sprüngen die Ankunft des Frühlings zu feiern scheinen. Die Murmeltiere haben für so etwas keine Zeit. Ihr Sommer ist oft so kurz, dass die Männchen die noch schlafenden Weibchen begatten. Für sie sind Frühling und Sommer nichts anderes als Vorbereitungszeit für den nächsten Überlebenskampf im Graubündener Winter.
16:45
Im Kaukasus-Hochland von Georgien pflegt ein Volk seine urtümlichen Rituale aus vorchristlicher Zeit. Die Svanetier sind überzeugt, dass ihre Ahnen direkt neben ihnen weiter existieren. In eisiger Winterkälte decken sie den Tisch auf ihren Gräbern und laden die verstorbenen Familienmitglieder sogar zu sich nach Hause ein. Im Kaukasus-Hochland von Georgien pflegt ein Volk seine urtümlichen Rituale aus vorchristlicher Zeit. Die Svanetier sind überzeugt, dass ihre Ahnen direkt neben ihnen weiter existieren. In eisiger Winterkälte decken sie den Tisch auf ihren Gräbern und laden die verstorbenen Familienmitgleider sogar zu sich nach Hause ein. Jeder Winter bringt meterhohen Schnee in das entlegene Obersvanetien an der georgisch-russischen Grenze. In der entbehrungsreichen Zeit mit ihren langen, dunklen Nächten werfen die Svanetier einen intensiven Blick in ihr Totenreich. Sie laden in alten Ritualen die Verstorbenen an ihren Tisch und hoffen, dass sie sich hier mal so richtig satt essen und am Bollerofen aufwärmen. Und damit nicht genug: zum Lichterfest "Lamproba" wird nur kurz danach gleich nochmal richtig geschmaust, diesmal aber direkt dort, wo die Toten sind: auf dem Friedhof. Mit Fackeln marschieren die Einheimischen nachts zum tief verschneiten Kirchhof und decken auch hier noch einmal auf Brettern und mitgebrachten Tischen festlich auf. Über Jahrtausende hinweg blieben die Svanetier unabhängige Bauern. Damals wie heute leben mehrere Generationen unter einem Dach. Lewan Jajvani hat sein Heimatdorf nur ein einziges Mal, zum Studium, verlassen. Auch heute wollen die meisten Bewohner hier nicht weg - es könnte die Ahnen verstimmen. Die Verstorbenen sind in den Familien immer präsent: "Wir sind überzeugt von der Gegenwart unserer Vorfahren. Deswegen müssen wir hier auf diesem Stück Erde bleiben. Wir können sie nicht allein lassen". Darum werden die Tage im Winter genutzt, um der Toten zu gedenken: für das "Lipanali-Fest" wird nur das Feinste gekocht und Schnaps gebrannt, um die Toten würdig zu bewirten. Mehrere Tage werden die Seelen in den Häusern der Familien "beherbergt" und beraten über das Wohl der Familie. Am Ende des Winters werden sie noch ein letztes Mal beim Lichterfest "Lamproba" auf den Friedhöfen festlich bewirtet.
17:40
Ein Trupp von mutigen Männern im Allgäu kämpft jedes Jahr mit den Gewalten der Natur. Bei Tiefenbach im bayerischen Allgäu bahnt sich das Wasser der Breitach durch fast hundert Meter hohe, senkrechte Wände ihren Weg. Ein einzigartiges Naturspektakel, das jährlich über 300.000 Besucher bestaunen. Für die Klammarbeiter bedeutet das harte Arbeit. Sie sichern jedes Jahr die Breitachklamm für Touristen und machen sie begehbar. Dafür gehen sie ein hohes Risiko ein, ob in schwindelerregender Höhe oder neben der reißenden Störmung...
18:35
"Unser Österreich" zeigt die Wildspitze, das Ötzi Dorf, Almabtriebe im Fundus-Tal und das Museum in Längenfeld In dieser Folge zeigt "Unser Österreich" neben dem höchsten Berg Tirols, der Wildspitze, eine Vielzahl bekannter 3000er - sowie Alpenvereinshütten. Aber auch der Talboden kommt nicht zu kurz - wie der Ort Ötz mit seinen schönen bemalten Häusern und dem altehrwürdigen Hotel Kassl. Bereits gekrönte Häupter und der Hochadel schienen die einmalige Atmosphäre der einstigen Poststation ausgiebig zu genießen. Auch die Umgebung von Ötz mit dem Piburger See, Piburg und der Dortmunder Hütte sind sehenswert. Anschließend geht es über den kleinen Ort Pfarst nach Umhausen ins Ötzi Dorf, wo eine eindrucksvolle Aufführung das Leben vor 5000 Jahren demonstriert. Dazu kommt auch einer der schönsten Almabtriebe aus dem Fundus-Tal, der noch so abläuft wie vor 100 Jahren. Graukäse-Erzeugung auf der Fundus-Alm, sowie Bilder aus dem Heimat- und Freilichtmuseum in Längenfeld, die unter anderem die Webkunst von Schafwolle vorführen.
19:20
Heimatleuchten: Ein Sommer am "Meer der Tiroler", dem Achensee. Heimatleuchten: Der Achensee. Der größte See Tirols gilt als "Fjord der Alpen" und ist eines der beliebtesten alpinen Reiseziele für Einheimische und Gäste aus aller Welt. Von kristallklaren Bergflüssen gespeist ruht der Achensee eingebettet zwischen Karwendelmassiv im Westen und Rofangebirge im Osten. Die Dalfaz Alm, auf der die Familie Moser ihre Almwirtschaft betreibt, ist ein abgeschiedener Arbeitsplatz der völlig anderen Art. Denn die Alm ist nur zu Fuß und mit der Materialseilbahn zu erreichen. Paragleiter Mike Küng hat die Bergwelt am Achensee für ein Geschäftsmodell ausgewählt, das starke Nerven verlangt, dem Testen von Gleitschirmen. Die Bergrettung am Achensee wiederum muss auf alle Arten von Einsätze vorbereitet sein - auch auf Paragleiter, die vielleicht etwas zu enge Bekanntschaft mit der regionalen Pflanzenwelt machen. Bäuerliche Strukturen spielen am Achensee nach wie vor eine zentrale Rolle. Keine Selbstverständlichkeit in einer Region, in der schon seit Jahrhunderten Fremdenverkehr betrieben wird. Stefan Maurachers Schafe dürfen sich auf eine ganz besondere Sommerresidenz freuen: Georg Stubenvoll, Kapitän der Achenseer Schiffsflotte, bringt die kleine Herde per Transportplätte in ihr Sommerquartier auf der Gaisalm. Die Bojen am See zu verwalten, den Fischbestand zu pflegen und dabei die Waage zwischen den Bedürfnissen von Wassersportlern und Naturschutz zu halten - all das gehört zu Florian Jägers neuem Berufsprofil als Seeverwalter. Vor ihm war dafür Toni Kandler zuständig, doch nach Jahrzehnten im Dienste des Sees freut sich der Pertisauer darauf, etwas kürzer zu treten und übergibt die Verwaltung des Sees an seinen jungen Nachfolger.
20:15
Diese Dokumentation begleitet Hirtinnen, Biobauern, Jäger und Naturschützer. Mitten in der rauen Schönheit der Berge trotzen einige wenige Wind, Wetter - und dem Wolf. Diese "Land der Berge"-Dokumentation begleitet moderne Hirtinnen wie Anna, die jeden Sommer mit ihren Schafen in die Einsamkeit der Berge zieht, sowie Jäger, Biobauern und Naturschützer, die alle auf ihre Weise versuchen, ein uraltes Gleichgewicht wiederherzustellen: jenes zwischen Mensch, Tier und Wildnis.
21:00
Entstehung der Alpen - Unsere Alpen - Die Semmeringbahn: Der Bau der Semmeringbahn - eine technische Meisterleistung die den Bahnbau revolutionierte und einer ganzen Region Erfolg und Wohlstand brachte. Entstehung der Alpen - Unsere Alpen - Die Semmeringbahn: Das 19. Jahrhundert war eine Zeit bedeutender Veränderungen. Die Industrialisierung, die Arbeiterbewegung und bahnbrechende neue Erfindungen. In diese Zeit fällt der Bau der revolutionierenden Semmeringbahn. Geplant und ausgeführt von Carl Ghega, einem großen Visionär, dessen Bahnprojekt der Gegend am Semmering Wohlstand brachte und in ganz Europa bekannt machte. So wurde der Semmering Anziehungsort der Reichen und Schönen, der Dichter und Denker.
21:55
Ein Trupp von mutigen Männern im Allgäu kämpft jedes Jahr mit den Gewalten der Natur. Bei Tiefenbach im bayerischen Allgäu bahnt sich das Wasser der Breitach durch fast hundert Meter hohe, senkrechte Wände ihren Weg. Ein einzigartiges Naturspektakel, das jährlich über 300.000 Besucher bestaunen. Für die Klammarbeiter bedeutet das harte Arbeit. Sie sichern jedes Jahr die Breitachklamm für Touristen und machen sie begehbar. Dafür gehen sie ein hohes Risiko ein, ob in schwindelerregender Höhe oder neben der reißenden Störmung...
22:45
Im Kaukasus-Hochland von Georgien pflegt ein Volk seine urtümlichen Rituale aus vorchristlicher Zeit. Die Svanetier sind überzeugt, dass ihre Ahnen direkt neben ihnen weiter existieren. In eisiger Winterkälte decken sie den Tisch auf ihren Gräbern und laden die verstorbenen Familienmitglieder sogar zu sich nach Hause ein. Im Kaukasus-Hochland von Georgien pflegt ein Volk seine urtümlichen Rituale aus vorchristlicher Zeit. Die Svanetier sind überzeugt, dass ihre Ahnen direkt neben ihnen weiter existieren. In eisiger Winterkälte decken sie den Tisch auf ihren Gräbern und laden die verstorbenen Familienmitgleider sogar zu sich nach Hause ein. Jeder Winter bringt meterhohen Schnee in das entlegene Obersvanetien an der georgisch-russischen Grenze. In der entbehrungsreichen Zeit mit ihren langen, dunklen Nächten werfen die Svanetier einen intensiven Blick in ihr Totenreich. Sie laden in alten Ritualen die Verstorbenen an ihren Tisch und hoffen, dass sie sich hier mal so richtig satt essen und am Bollerofen aufwärmen. Und damit nicht genug: zum Lichterfest "Lamproba" wird nur kurz danach gleich nochmal richtig geschmaust, diesmal aber direkt dort, wo die Toten sind: auf dem Friedhof. Mit Fackeln marschieren die Einheimischen nachts zum tief verschneiten Kirchhof und decken auch hier noch einmal auf Brettern und mitgebrachten Tischen festlich auf. Über Jahrtausende hinweg blieben die Svanetier unabhängige Bauern. Damals wie heute leben mehrere Generationen unter einem Dach. Lewan Jajvani hat sein Heimatdorf nur ein einziges Mal, zum Studium, verlassen. Auch heute wollen die meisten Bewohner hier nicht weg - es könnte die Ahnen verstimmen. Die Verstorbenen sind in den Familien immer präsent: "Wir sind überzeugt von der Gegenwart unserer Vorfahren. Deswegen müssen wir hier auf diesem Stück Erde bleiben. Wir können sie nicht allein lassen". Darum werden die Tage im Winter genutzt, um der Toten zu gedenken: für das "Lipanali-Fest" wird nur das Feinste gekocht und Schnaps gebrannt, um die Toten würdig zu bewirten. Mehrere Tage werden die Seelen in den Häusern der Familien "beherbergt" und beraten über das Wohl der Familie. Am Ende des Winters werden sie noch ein letztes Mal beim Lichterfest "Lamproba" auf den Friedhöfen festlich bewirtet.
23:45
Heimatleuchten: Ein Sommer am "Meer der Tiroler", dem Achensee. Heimatleuchten: Der Achensee. Der größte See Tirols gilt als "Fjord der Alpen" und ist eines der beliebtesten alpinen Reiseziele für Einheimische und Gäste aus aller Welt. Von kristallklaren Bergflüssen gespeist ruht der Achensee eingebettet zwischen Karwendelmassiv im Westen und Rofangebirge im Osten. Die Dalfaz Alm, auf der die Familie Moser ihre Almwirtschaft betreibt, ist ein abgeschiedener Arbeitsplatz der völlig anderen Art. Denn die Alm ist nur zu Fuß und mit der Materialseilbahn zu erreichen. Paragleiter Mike Küng hat die Bergwelt am Achensee für ein Geschäftsmodell ausgewählt, das starke Nerven verlangt, dem Testen von Gleitschirmen. Die Bergrettung am Achensee wiederum muss auf alle Arten von Einsätze vorbereitet sein - auch auf Paragleiter, die vielleicht etwas zu enge Bekanntschaft mit der regionalen Pflanzenwelt machen. Bäuerliche Strukturen spielen am Achensee nach wie vor eine zentrale Rolle. Keine Selbstverständlichkeit in einer Region, in der schon seit Jahrhunderten Fremdenverkehr betrieben wird. Stefan Maurachers Schafe dürfen sich auf eine ganz besondere Sommerresidenz freuen: Georg Stubenvoll, Kapitän der Achenseer Schiffsflotte, bringt die kleine Herde per Transportplätte in ihr Sommerquartier auf der Gaisalm. Die Bojen am See zu verwalten, den Fischbestand zu pflegen und dabei die Waage zwischen den Bedürfnissen von Wassersportlern und Naturschutz zu halten - all das gehört zu Florian Jägers neuem Berufsprofil als Seeverwalter. Vor ihm war dafür Toni Kandler zuständig, doch nach Jahrzehnten im Dienste des Sees freut sich der Pertisauer darauf, etwas kürzer zu treten und übergibt die Verwaltung des Sees an seinen jungen Nachfolger.