04:40
Die Reise führt von den Brandenberger Alpen zu den Kitzbüheler Alpen, Kelchsau, Valser Tal und Matrei. Ausgehend von den menschenleeren, mystischen Brandenberger Alpen, einer Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen, geht die Reise in die südlich angrenzenden Kitzbüheler Alpen. Dort liegt Kelchsau, ein Ort mit urtümlichen Bauernhäusern, die mit dem hölzernen Glockenturm noch immer das Symbol des Tiroler Unterlands zieren. Ein Platz, der Ruhe und Gelassenheit auf seine Besucher:innen überträgt. Ein Paradies für Kletterbegeisterte aus aller Welt sind die "Ewigen Jagdgründe" im hinteren Zillertal. Die fünf weit über die Alpen hinaus bekannten Solitärfelsen aus Granitgestein sind ein Kraftplatz im doppelten Wortsinn. Auf den Almhütten im Valser Tal wird schier zeitlos noch das echte Tiroler "Melchermuas" aus Maismehl zubereitet - das alte Kunstschmiedehandwerk ist noch in Matrei zu Hause. Den Abschluss dieser Reise zu den Kraftorten in den Tiroler Bergen bildet mit dem "Herz-Jesu-Gelöbnis"" ein eindrucksvolles Schauspiel. Das Herz-Jesu-Gelöbnis von 1796 war das Bekenntnis, die Landesverteidigung als heilige Pflicht zu verstehen. Heute sind die Herz-Jesu-Feuer am dritten Sonntag nach Pfingsten vor allem ein Symbol für Christentum und Heimatverbundenheit.???
05:20
Von den Kärntner Nockbergen geht es in den größten Zirbenwald der Ostalpen und die Obir Tropfsteinhöhlen. Filmemacher Hans Jöchler geht auf eine Reise über die schroffen Hochebenen und durch die bezaubernde Natur der Kärntner Berglandschaft. Runde, dunkelgrüne Kuppen verhalfen den Nockbergen zu ihren Namen und verleihen diesem urtümlichen Höhenzug sein charakteristisches Aussehen. Vorbei an blühenden Almrosenteppichen und jahrtausendealten Karstgassen, lockt bereits der betörende Duft der Zirben: Hier befindet sich der größte Zirbenwald der Ostalpen. Auf seiner Hütte erlaubt Biolandwirt Franz Einblicke in die Herstellung seines Zirbenschnapses, ehe im Norden des Millstätter Sees die "Blutstropfen" der Nockberge erkundet werden. Nirgendwo in den Alpen findet man mehr dieser sagenumwobenen, tiefroten Karfunkelsteine - im Millstätter Granattor alleine funkeln Tonnen davon. In Villach wird derweil Kirchtag gefeiert. Nebst heiterem Rummel, Volksmusik und der Verkostung der typischen Kirchtagssuppe mit "Reindling", werden hier alte und neue Trachten ausgeführt. Eine weitere Attraktion verbirgt sich schließlich im Inneren der Bergwelt bei Bad Eisenkappel: In den Obir Tropfsteinhöhlen sind Gesteinsformationen in unendlichen Variationen zu bewundern und vermitteln das Gefühl, in ein magisches, fremdartiges Universum einzutauchen.
06:00
Planet Weltweit: Die Marquesas-Inseln, mitten im Pazifischen Ozean. Tätowierungen waren hier ganz normal, bis Kolonialherren und Kirche solche Bräuche streng untersagten. Das alte Wissen geriet in Vergessenheit. Doch die Kultur erlebt jetzt ihr Comeback. Tattoos gehören in dem französischen Überseegebiet nun wieder auf alle Körperteile, auch ins Gesicht. Planet Weltweit: Die Marquesas-Inseln mitten im Pazifischen Ozean. Tätowierungen am ganzen Körper waren hier lange Zeit ganz normal, bis Kolonialherren und Kirche solche Bräuche streng untersagten. Das alte Wissen geriet in Vergessenheit. Doch die Kultur erlebt jetzt ihr Comeback. Tattoos gehören in dem französischen Überseegebiet nun wieder auf alle Körperteile, auch ins Gesicht. Heretu Tetahiotupa und Teiki Huukena sind die Pioniere der neuen Tattoo-Bewegung auf den Marquesas-Inseln. Sie haben eine Tätowier-Schule ins Leben gerufen, in der das alte Wissen über die originalen Marquesas-Motive vermittelt wird. Die Bedeutung der alten Tattoo-Zeichen ist fast komplett verloren gegangen. Auf Nuku Huva, der nördlichen Hauptinsel des Archipels, durchstreifen Heretu und Teiki die Waldgebiete. Hier verbergen sich Hinterlassenschaften ihrer Vorfahren und Hinweise zu ursprünglichen Tattoo-Motiven. Das früher nahezu komplett isolierte Insel-Volk auf den Marquesas entwickelte eine eigene Sprache und einzigartige Zeichensymbole. Die wurden als Tattoos unter die Haut gestochen und in Felsen geritzt. So haben einige Symbole die Jahrhunderte überdauert. Schätzungsweise seit dem 4. Jahrhundert wurde der Archipel von Seefahrern aus Westpolynesien besiedelt. Politisch und wirtschaftlich sind die Marquesas heute fest an Frankeich und Europa angebunden. Einst aber regierte hier ein recht kriegerisches Südsee-Volk, das Kannibalismus praktizierte und Menschenopfer darbrachte. Und: damals ließ man sich jeden Teil des Körpers tätowieren. Die Menschenopfer wünscht sich heute niemand zurück. Die Tätowierungen aber schon. Heretu gehört zur Avantgarde der Tattoo-Bewegung. Er hat sich sogar schon ein großes Tattoo ins Gesicht stechen lassen, wie einst die Vorfahren. Haben die martialisch anmutenden Tätowierungen eine Zukunft in der modernen Welt der Marquesas-Inseln?
06:55
Der Tiroler Naturfilmer Hans Jöchler erkundet die Dolomiten von den Geislerspitzen bis ins Gadertal. Der Tiroler Naturfilmer Hans Jöchler begibt sich auf eine spektakuläre Entdeckungsreise durch die Dolomiten: Die Reise geht von den Geislerspitzen bis ins Gadertal. Die Geislerspitzen gelten als Herzstück der Südtiroler Dolomiten und Wahrzeichen des Villnössertals. Im Gadertal wiederum befindet sich das Zentrum der jahrhundertealten ladinischen Kultur.
07:40
Das Frühjahr ist die beste Zeit, um in Andalusien zu wandern. Die Wanderung beginnt in Tarifa, der südlichsten Stadt des europäischen Festlandes. In einem Haus am Wegesrand holt Bradley Mayhew seinen Wanderkameraden Quico Rebolledo ab. Das Frühjahr ist die beste Zeit, um in Andalusien zu wandern. Die Sträucher blühen, die Wälder und Weiden sind grün und die Temperaturen angenehm. Ein Fernwanderweg verbindet die weißen Dörfer, denen einst die Mauren, die muslimischen Eroberer aus dem nahen Afrika, das Gesicht gaben. Die Wanderung beginnt in Tarifa, der südlichsten Stadt des europäischen Festlandes. In einem Haus am Wegesrand holt Bradley Mayhew seinen Wanderkameraden ab, den Gewerkschafter und Umweltschützer Quico Rebolledo. Vor den beiden liegen 200 Kilometer. Durch Korkeichenwälder und Karstgebirge geht es bis Ronda, dem größten der weißen Dörfer von al-Andalus, wie die Mauren ihr Herrschaftsgebiet nannten. Die erste Hälfte der Wanderung verläuft durch die Alcornocales, benannt nach der Korkeiche und eines der größten Waldgebiete am Mittelmeer. Bradley und Quico treffen einen jungen Korkfabrikanten bei der Arbeit. In einem Kastell lädt sie ein englischer Aussteiger und Gastwirt zu Tortilla mit Flamenco-Begleitung ein. Und wo die Alcornocales bergiger werden, begegnen die beiden Wanderer einer Kräuterfrau, die uraltes Wissen über die essbaren Pflanzen der Gegend bewahrt. Die zweite Hälfte des Weges führt in die Sierra de Grazalema. Die Karstlandschaft ist für ihre Pinsapo-Tannen bekannt, die hier die letzte Eiszeit überstanden haben. Im weißen Dorf Grazalema geraten die Wanderer in eine Fabrik, in der Decken aus der Wolle des Merino-Schafs gewoben und auf uralten Maschinen gewalkt werden. Höhepunkt der Wanderung ist Ronda, eine spektakulär auf Felsen thronende Stadt. Bradley ist am Palmsonntag da, die Prozessionen der Semana Santa, der Karwoche, fangen an. Hinter Ronda geht der Fernwanderweg, der GR7, wie er offiziell heißt, noch über 500 Kilometer weit. Bradley nimmt in der spektakulären Schlucht von El Chorro den Zug zum Flughafen, im Gepäck all die schönen Eindrücke von der Wanderung durch al-Andalus.
08:30
Heimatleuchten: Süße Verführungen, heiße Eisen, wilde Wasser und wilde Kerle, duftende Seifenkunst und schräge Vögel. Eine Region voller Energie und Herz.
09:20
Es geht durch den Vinschgau nach Meran mit historischen Bauten, Waalwegen, Apfel- und Marillenbäumen. ORF III begibt sich auf einen filmischen Streifzug quer durch den Vinschgau, der sich im Westen Südtirols über 80 km vom Reschenpass bis hin zur Kurstadt Meran erstreckt. Neben unzähligen historischen Bauten wie dem Kloster Marienberg, der höchstgelegenen Abtei Europas oder den jahrhundertealten Waalwegen in den Bergen, wird im Tal die Landschaft von prächtigen Apfel und Marillenbäumen gesäumt. Und Onkel Taa gewährt Einblick in die größte Habsburger Privatsammlung der Welt, die er in seinem Museum zur Schau stellt. Ein "Land der Berge" ganz nach dem Motto: Berge, Menschen und Geschichten.
10:05
Österreichische Hotellegenden: Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen einzigartiger Traditionshäuser.
10:55
Faszination Heimat führt Sie an Orte, die eindrucksvoll zeigen, wie die Elemente den Alpenraum geprägt haben. Präsentiert wird die Doku-Reihe vom Tiroler Meteorologen und Geophysiker Norbert Span. Dank seiner sehr persönlichen und mitreißenden Sicht werden Feuer, Wasser, Erde und Luft auch im heimischen Wohnzimmer spürbar und lebendig. Die vier Elemente sind der Urstoff unseres Lebens, die Antriebskräfte von Werden und Vergehen, Schaffen und Zerstören. In dieser Folge: Das Element Luft. Unsichtbar, lebensspendend und auch zerstörerisch...
11:45
Planet Weltweit: Die Marquesas-Inseln, mitten im Pazifischen Ozean. Tätowierungen waren hier ganz normal, bis Kolonialherren und Kirche solche Bräuche streng untersagten. Das alte Wissen geriet in Vergessenheit. Doch die Kultur erlebt jetzt ihr Comeback. Tattoos gehören in dem französischen Überseegebiet nun wieder auf alle Körperteile, auch ins Gesicht. Planet Weltweit: Die Marquesas-Inseln mitten im Pazifischen Ozean. Tätowierungen am ganzen Körper waren hier lange Zeit ganz normal, bis Kolonialherren und Kirche solche Bräuche streng untersagten. Das alte Wissen geriet in Vergessenheit. Doch die Kultur erlebt jetzt ihr Comeback. Tattoos gehören in dem französischen Überseegebiet nun wieder auf alle Körperteile, auch ins Gesicht. Heretu Tetahiotupa und Teiki Huukena sind die Pioniere der neuen Tattoo-Bewegung auf den Marquesas-Inseln. Sie haben eine Tätowier-Schule ins Leben gerufen, in der das alte Wissen über die originalen Marquesas-Motive vermittelt wird. Die Bedeutung der alten Tattoo-Zeichen ist fast komplett verloren gegangen. Auf Nuku Huva, der nördlichen Hauptinsel des Archipels, durchstreifen Heretu und Teiki die Waldgebiete. Hier verbergen sich Hinterlassenschaften ihrer Vorfahren und Hinweise zu ursprünglichen Tattoo-Motiven. Das früher nahezu komplett isolierte Insel-Volk auf den Marquesas entwickelte eine eigene Sprache und einzigartige Zeichensymbole. Die wurden als Tattoos unter die Haut gestochen und in Felsen geritzt. So haben einige Symbole die Jahrhunderte überdauert. Schätzungsweise seit dem 4. Jahrhundert wurde der Archipel von Seefahrern aus Westpolynesien besiedelt. Politisch und wirtschaftlich sind die Marquesas heute fest an Frankeich und Europa angebunden. Einst aber regierte hier ein recht kriegerisches Südsee-Volk, das Kannibalismus praktizierte und Menschenopfer darbrachte. Und: damals ließ man sich jeden Teil des Körpers tätowieren. Die Menschenopfer wünscht sich heute niemand zurück. Die Tätowierungen aber schon. Heretu gehört zur Avantgarde der Tattoo-Bewegung. Er hat sich sogar schon ein großes Tattoo ins Gesicht stechen lassen, wie einst die Vorfahren. Haben die martialisch anmutenden Tätowierungen eine Zukunft in der modernen Welt der Marquesas-Inseln?
12:45
Majestätisch thronen die Klöster Georgiens in der rauen Schönheit des Kaukasus. Sie sind Zeugen der Anfänge der Christianisierung und damit auch der kulturellen Entwicklung der Menschheit. Seit der 1991 wiedererlangten Souveränität Georgiens bemühen sich Kirche und Staat, ihre alten Klöster mit Leben zu erfüllen. Majestätisch thronen die Klöster Georgiens in der rauen Schönheit des Kaukasus, meist einsam und abgelegenen, oft in den Fels geschlagen. Die Klöster sind lebendige Zeugen der Anfänge der Christianisierung und damit auch der kulturellen Entwicklung der Menschheit. Seit der 1991 wiedererlangten Souveränität Georgiens bemühen sich Kirche und Staat, ihre alten Klöster wieder mit Leben zu erfüllen, sie vor weiterem Verfall zu bewahren, und zu restaurieren. Das ist, neben ihrer religiösen Bestimmung, heute die wichtigste Aufgabe der Mönche. Schon im ersten Jahrhundert entstanden nach dem Vorbild der urchristlichen Gemeinden von Antiochia und Jerusalem auch im heutigen Georgien erste urchristlichen Gemeinden. Bereits im Jahre 337 wurde in dem ostgeorgischen Königreich Kartli das Christentum zur Staatsreligion erhoben, lange vor der Christianisierung Europas. Die georgische orthodoxe Kirche ist autokephal, d.h. eigenständig. Damit konnten, vor allem in der Abgeschiedenheit der Klöster, viele alte kirchliche und kulturelle Traditionen, alte Produktions- und Lebensweisen bewahrt werden. Was auf die Betrachter aus der heutigen, schnelllebigen und technisierten Welt eine große Faszination ausübt. Auf dem Territorium des kleinen Staates, der nicht größer ist als das Bundesland Bayern, gab es vor der Sowjetherrschaft unzählige aktive Klöster. Nur wenige konnten bewahrt werden. Ihre kulturhistorisch wertvollen Bauten mit über 1000 Jahre alten Fresken und Ikonen wurden unter der kommunistischen Herrschaft entweiht: als Lagerhäuser, Viehställe oder Militärlager und Kasernen missbraucht. Immer wieder unternimmt Vater Artschil, ein junger Erzpriester, Reisen durch die Klöster des Landes. Er interessiert sich vor allem für die Entwicklung des klösterlichen Lebens, sowohl in religiöser als auch wirtschaftlicher Hinsicht. Welche Perspektive hat das traditionell so eng mit Georgien verflochtene Klosterleben in der heutigen Zeit?
13:40
Das Frühjahr ist die beste Zeit, um in Andalusien zu wandern. Die Wanderung beginnt in Tarifa, der südlichsten Stadt des europäischen Festlandes. In einem Haus am Wegesrand holt Bradley Mayhew seinen Wanderkameraden Quico Rebolledo ab. Das Frühjahr ist die beste Zeit, um in Andalusien zu wandern. Die Sträucher blühen, die Wälder und Weiden sind grün und die Temperaturen angenehm. Ein Fernwanderweg verbindet die weißen Dörfer, denen einst die Mauren, die muslimischen Eroberer aus dem nahen Afrika, das Gesicht gaben. Die Wanderung beginnt in Tarifa, der südlichsten Stadt des europäischen Festlandes. In einem Haus am Wegesrand holt Bradley Mayhew seinen Wanderkameraden ab, den Gewerkschafter und Umweltschützer Quico Rebolledo. Vor den beiden liegen 200 Kilometer. Durch Korkeichenwälder und Karstgebirge geht es bis Ronda, dem größten der weißen Dörfer von al-Andalus, wie die Mauren ihr Herrschaftsgebiet nannten. Die erste Hälfte der Wanderung verläuft durch die Alcornocales, benannt nach der Korkeiche und eines der größten Waldgebiete am Mittelmeer. Bradley und Quico treffen einen jungen Korkfabrikanten bei der Arbeit. In einem Kastell lädt sie ein englischer Aussteiger und Gastwirt zu Tortilla mit Flamenco-Begleitung ein. Und wo die Alcornocales bergiger werden, begegnen die beiden Wanderer einer Kräuterfrau, die uraltes Wissen über die essbaren Pflanzen der Gegend bewahrt. Die zweite Hälfte des Weges führt in die Sierra de Grazalema. Die Karstlandschaft ist für ihre Pinsapo-Tannen bekannt, die hier die letzte Eiszeit überstanden haben. Im weißen Dorf Grazalema geraten die Wanderer in eine Fabrik, in der Decken aus der Wolle des Merino-Schafs gewoben und auf uralten Maschinen gewalkt werden. Höhepunkt der Wanderung ist Ronda, eine spektakulär auf Felsen thronende Stadt. Bradley ist am Palmsonntag da, die Prozessionen der Semana Santa, der Karwoche, fangen an. Hinter Ronda geht der Fernwanderweg, der GR7, wie er offiziell heißt, noch über 500 Kilometer weit. Bradley nimmt in der spektakulären Schlucht von El Chorro den Zug zum Flughafen, im Gepäck all die schönen Eindrücke von der Wanderung durch al-Andalus.
14:25
Heimatleuchten: Süße Verführungen, heiße Eisen, wilde Wasser und wilde Kerle, duftende Seifenkunst und schräge Vögel. Eine Region voller Energie und Herz.
15:20
Es geht durch den Vinschgau nach Meran mit historischen Bauten, Waalwegen, Apfel- und Marillenbäumen. ORF III begibt sich auf einen filmischen Streifzug quer durch den Vinschgau, der sich im Westen Südtirols über 80 km vom Reschenpass bis hin zur Kurstadt Meran erstreckt. Neben unzähligen historischen Bauten wie dem Kloster Marienberg, der höchstgelegenen Abtei Europas oder den jahrhundertealten Waalwegen in den Bergen, wird im Tal die Landschaft von prächtigen Apfel und Marillenbäumen gesäumt. Und Onkel Taa gewährt Einblick in die größte Habsburger Privatsammlung der Welt, die er in seinem Museum zur Schau stellt. Ein "Land der Berge" ganz nach dem Motto: Berge, Menschen und Geschichten.
15:55
Der Tiroler Naturfilmer Hans Jöchler erkundet die Dolomiten von den Geislerspitzen bis ins Gadertal. Der Tiroler Naturfilmer Hans Jöchler begibt sich auf eine spektakuläre Entdeckungsreise durch die Dolomiten: Die Reise geht von den Geislerspitzen bis ins Gadertal. Die Geislerspitzen gelten als Herzstück der Südtiroler Dolomiten und Wahrzeichen des Villnössertals. Im Gadertal wiederum befindet sich das Zentrum der jahrhundertealten ladinischen Kultur.
16:45
Planet Weltweit: Die Marquesas-Inseln, mitten im Pazifischen Ozean. Tätowierungen waren hier ganz normal, bis Kolonialherren und Kirche solche Bräuche streng untersagten. Das alte Wissen geriet in Vergessenheit. Doch die Kultur erlebt jetzt ihr Comeback. Tattoos gehören in dem französischen Überseegebiet nun wieder auf alle Körperteile, auch ins Gesicht. Planet Weltweit: Die Marquesas-Inseln mitten im Pazifischen Ozean. Tätowierungen am ganzen Körper waren hier lange Zeit ganz normal, bis Kolonialherren und Kirche solche Bräuche streng untersagten. Das alte Wissen geriet in Vergessenheit. Doch die Kultur erlebt jetzt ihr Comeback. Tattoos gehören in dem französischen Überseegebiet nun wieder auf alle Körperteile, auch ins Gesicht. Heretu Tetahiotupa und Teiki Huukena sind die Pioniere der neuen Tattoo-Bewegung auf den Marquesas-Inseln. Sie haben eine Tätowier-Schule ins Leben gerufen, in der das alte Wissen über die originalen Marquesas-Motive vermittelt wird. Die Bedeutung der alten Tattoo-Zeichen ist fast komplett verloren gegangen. Auf Nuku Huva, der nördlichen Hauptinsel des Archipels, durchstreifen Heretu und Teiki die Waldgebiete. Hier verbergen sich Hinterlassenschaften ihrer Vorfahren und Hinweise zu ursprünglichen Tattoo-Motiven. Das früher nahezu komplett isolierte Insel-Volk auf den Marquesas entwickelte eine eigene Sprache und einzigartige Zeichensymbole. Die wurden als Tattoos unter die Haut gestochen und in Felsen geritzt. So haben einige Symbole die Jahrhunderte überdauert. Schätzungsweise seit dem 4. Jahrhundert wurde der Archipel von Seefahrern aus Westpolynesien besiedelt. Politisch und wirtschaftlich sind die Marquesas heute fest an Frankeich und Europa angebunden. Einst aber regierte hier ein recht kriegerisches Südsee-Volk, das Kannibalismus praktizierte und Menschenopfer darbrachte. Und: damals ließ man sich jeden Teil des Körpers tätowieren. Die Menschenopfer wünscht sich heute niemand zurück. Die Tätowierungen aber schon. Heretu gehört zur Avantgarde der Tattoo-Bewegung. Er hat sich sogar schon ein großes Tattoo ins Gesicht stechen lassen, wie einst die Vorfahren. Haben die martialisch anmutenden Tätowierungen eine Zukunft in der modernen Welt der Marquesas-Inseln?
17:40
Faszination Heimat führt Sie an Orte, die eindrucksvoll zeigen, wie die Elemente den Alpenraum geprägt haben. Präsentiert wird die Doku-Reihe vom Tiroler Meteorologen und Geophysiker Norbert Span. Dank seiner sehr persönlichen und mitreißenden Sicht werden Feuer, Wasser, Erde und Luft auch im heimischen Wohnzimmer spürbar und lebendig. Die vier Elemente sind der Urstoff unseres Lebens, die Antriebskräfte von Werden und Vergehen, Schaffen und Zerstören. In dieser Folge: Das Element Luft. Unsichtbar, lebensspendend und auch zerstörerisch...
18:35
Schladmings Verbindung zu Brasilien - von Erzherzogin Leopoldine bis zu August Leopold. Schladming kennen heute alle als Winterparadies. Vermutlich haben sich nur wenige Gäste dieser Gemeinde gefragt, warum das Rathaus in einem Prachtschloss untergebracht ist - und warum im zweiten Stock dieses Gebäudes eine steinerne Krone auf das Kaiserreich Brasilien verweist.
19:20
Bald haben die Extremskifahrer ihr Ziel gefunden: In Slowenien führen die Höhlen durch den Berg "Krn". Eine abenteuerliche Skitour durch die riesigen Karstbögen am Grand Ferrand bei Grenoble bringt drei Tiroler Extremskifahrer auf eine verrückte Idee: Was, wenn man den Aufstieg einer Skitour nicht außen am Berg sondern mitten durch den Berg machte? Nach kurzer Recherche finden Stefan Ager, Andreas Gumpenberger und Martin Sieberer ihr Ziel: und zwar in Slowenien, gleich über der österreichischen Grenze in den Julischen Alpen. Nahe der Stadt Tolmin führen die Höhlen der "Poloska Jama" ganze 500 Höhenmeter durch den Berg "Krn" hinauf zum Gipfel. Selbst für die erfahrenen und ortkundigen Höhlenforscher der Region ist eine Durchsteigung dieser Höhle mit ihren vielen Verzweigungen ein Grenzgang - erst recht für die jungen Abenteurer aus Österreich. Sie müssen sich zuvor mit den Grundlangen des Fortbewegens in engen, oft senkrecht verlaufenden und wasserführenden Schächten vertraut machen. Die Vorbereitung ist intensiv und geht einen ganzen Sommer lang: Training mit erfahrenen Höhlenforschern, mit Sicherungs-Experten und zu guter Letzt noch ein intensives psychologisches Briefing. Erst dann kann das Abenteuer starten. Nach dem Einstieg ins Höhlensystem warten drei lange Tage ohne Tageslicht auf die jungen Tiroler, die sie an ihre psychischen und physischen Grenzen bringen: die Durchgänge und Felsspalten sind enger als erwartet, und durch die senkrechten Röhren dringt mehr Wasser als prognostiziert. Zu den Schwierigkeiten mit der Orientierung in den weit verzweigten Karstwelten stellt sich bald die Frage: wird es am Ende 'draußen' überhaupt noch Schnee geben, um mit den Skiern abzufahren? - Das Abenteuer, das die drei jungen Männer erleben, übertrifft alle ihre Erwartungen: es ist ein Grenzgang im Herzen Europas.
20:15
Sonnwende im Nibelungengau - mit Feuerritualen, Kräuterbrauchtum und einem spektakulären Donau-Lichterzauber. Die Sonnwende wird in der westlichen Welt vielerorts mit einem Feuerritual begrüßt, dessen Wurzeln bis tief in die Keltenzeit zurückreichen. Ein besonderes Erlebnis sind die Feierlichkeiten im Niederösterreichischen Nibelungengau zwischen Persenbeug und Melk. Hell beleuchtete Schiffe gleiten donauabwärts und passieren dabei einen Feuerzauber der auf den Hügeln abgebrannt wird.
20:55
Der "Weg der Gesundheit und Freundschaft" verbindet Italien, Slowenien und Kroatien. 1935 wurde die Schmalspurbahn "Parenzana" von Triest nach Porec stillgelegt. Heute verbindet ihre Trasse als "Weg der Gesundheit und Freundschaft" die Länder Italien, Slowenien und Kroatien. Der Weitblick von den Hügeln begeistert immer noch, nur quält sich keine Dampflok mehr auf den höchsten Punkt der Strecke. Heute donnern Radsportler aus aller Welt mit ihren elektrifizierten Drahteseln über die gut erhaltenen Viadukte und durch unterschiedlich lange Tunnel.
21:50
Faszination Heimat führt Sie an Orte, die eindrucksvoll zeigen, wie die Elemente den Alpenraum geprägt haben. Präsentiert wird die Doku-Reihe vom Tiroler Meteorologen und Geophysiker Norbert Span. Dank seiner sehr persönlichen und mitreißenden Sicht werden Feuer, Wasser, Erde und Luft auch im heimischen Wohnzimmer spürbar und lebendig. Die vier Elemente sind der Urstoff unseres Lebens, die Antriebskräfte von Werden und Vergehen, Schaffen und Zerstören. In dieser Folge: Das Element Luft. Unsichtbar, lebensspendend und auch zerstörerisch...
22:45
Planet Weltweit: Die Marquesas-Inseln, mitten im Pazifischen Ozean. Tätowierungen waren hier ganz normal, bis Kolonialherren und Kirche solche Bräuche streng untersagten. Das alte Wissen geriet in Vergessenheit. Doch die Kultur erlebt jetzt ihr Comeback. Tattoos gehören in dem französischen Überseegebiet nun wieder auf alle Körperteile, auch ins Gesicht. Planet Weltweit: Die Marquesas-Inseln mitten im Pazifischen Ozean. Tätowierungen am ganzen Körper waren hier lange Zeit ganz normal, bis Kolonialherren und Kirche solche Bräuche streng untersagten. Das alte Wissen geriet in Vergessenheit. Doch die Kultur erlebt jetzt ihr Comeback. Tattoos gehören in dem französischen Überseegebiet nun wieder auf alle Körperteile, auch ins Gesicht. Heretu Tetahiotupa und Teiki Huukena sind die Pioniere der neuen Tattoo-Bewegung auf den Marquesas-Inseln. Sie haben eine Tätowier-Schule ins Leben gerufen, in der das alte Wissen über die originalen Marquesas-Motive vermittelt wird. Die Bedeutung der alten Tattoo-Zeichen ist fast komplett verloren gegangen. Auf Nuku Huva, der nördlichen Hauptinsel des Archipels, durchstreifen Heretu und Teiki die Waldgebiete. Hier verbergen sich Hinterlassenschaften ihrer Vorfahren und Hinweise zu ursprünglichen Tattoo-Motiven. Das früher nahezu komplett isolierte Insel-Volk auf den Marquesas entwickelte eine eigene Sprache und einzigartige Zeichensymbole. Die wurden als Tattoos unter die Haut gestochen und in Felsen geritzt. So haben einige Symbole die Jahrhunderte überdauert. Schätzungsweise seit dem 4. Jahrhundert wurde der Archipel von Seefahrern aus Westpolynesien besiedelt. Politisch und wirtschaftlich sind die Marquesas heute fest an Frankeich und Europa angebunden. Einst aber regierte hier ein recht kriegerisches Südsee-Volk, das Kannibalismus praktizierte und Menschenopfer darbrachte. Und: damals ließ man sich jeden Teil des Körpers tätowieren. Die Menschenopfer wünscht sich heute niemand zurück. Die Tätowierungen aber schon. Heretu gehört zur Avantgarde der Tattoo-Bewegung. Er hat sich sogar schon ein großes Tattoo ins Gesicht stechen lassen, wie einst die Vorfahren. Haben die martialisch anmutenden Tätowierungen eine Zukunft in der modernen Welt der Marquesas-Inseln?
23:40
Schladmings Verbindung zu Brasilien - von Erzherzogin Leopoldine bis zu August Leopold. Schladming kennen heute alle als Winterparadies. Vermutlich haben sich nur wenige Gäste dieser Gemeinde gefragt, warum das Rathaus in einem Prachtschloss untergebracht ist - und warum im zweiten Stock dieses Gebäudes eine steinerne Krone auf das Kaiserreich Brasilien verweist.