04:25
Zwei UNESCO-Pilgerorte im Piemont: Sacro Monte di Domodossola und Sacro Monte di Varallo. Die bildgewaltige Dokumentation "Sacri Monti - Heilige Berge" begibt sich auf eine faszinierende Reise in die spirituelle Landschaft Norditaliens und der Südschweiz. Im Fokus stehen zwei außergewöhnliche Pilgerorte des UNESCO-Welterbes: der Sacro Monte di Domodossola und der Sacro Monte di Varallo, die zu den bedeutendsten "Heiligen Bergen" des Piemont zählen.
05:05
Der Insektenforscher und Tierfilmer Urs Wyss zeigt uns die verborgene Insektenwelt in einem Bauerngarten. Kaum jemand weiß, was außerhalb unserer Perspektive in der Mikrowelt eines Bauerngartens passiert. Skurrile Gestalten, Monster und bizzare Schönheiten leben hier. Die Mikroinsektenwelt ist grausam, mörderisch und faszinierend. Eine Million Insektenarten bevölkern unsere Erde. Eine Reise in ihren Mikrokosmos ist wie ein Abenteuer zu fernen Galaxien. Mit einem Unterschied: Sie leben nicht Millionen Lichtjahre entfernt, sondern oft mitten uns.
06:00
Kaum eine Sportart verbindet die Menschen im Baskenland so sehr wie Pelota. Die Region im Grenzgebiet von Frankreich und Spanien, sieht sich als eigenständige Provinz mit einer gemeinsamen Kultur, Sprache und Identität. Das Pelota-Spiel, bei dem ein Ball per Hand oder Schläger gegen eine Hauswand geworfen wird, ist wichtiger Teil davon. Wohl kaum eine Sportart verbindet die Menschen im Baskenland so sehr wie Pelota. Gelegen auf der Grenze zwischen Frankreich und Spanien, sieht sich die Region bis heute als eigenständige Provinz mit einer gemeinsamen Kultur, Sprache und Identität. Über die Jahrhunderte gab es immer wieder Bestrebungen sich zu lösen und einen eigenen Staat zu errichten. Was mitunter gar in Gewalttätigkeiten mündete. Heute gilt die Region als friedlich, die eigene Identität wird dennoch betont und gepflegt. Das Pelota-Spiel ist ein wichtiger Teil davon. Man kann Pelota mit der Hand spielen oder mit einem Schläger, auch mit einem eigens angefertigten Handschuh. Wichtig ist, dass es eine gegenüberliegende Wand gibt, die den geworfenen Ball abfängt und zurückprallen lässt. Was sich einfach anhört, erfordert Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Im Baskenland wurde dieser Sport erfunden, und noch heute spielen ihn bereits die Kinder auf öffentlichen Plätzen und Straßen. Pelota gilt als das Spiel der Basken. Und als eines der wichtigsten identitätsstiftenden Merkmale einer Provinz, welche eine bewegte Geschichte hinter sich hat, die aus sieben Provinzen besteht und auf der Grenze zweier Länder liegt. Ellande Alfaro spielte lange Zeit als Profi Pelota, heute produziert er die Bälle für das Spiel, die aus Gummi, Schafwolle und anderen einheimischen Materialien bestehen. In seiner Freizeit ist er als Schiedsrichter unterwegs, bewertet Spiele und unterrichtet junge Spieler. Die Brüder Jon und Paxti Tambour sind bis heute aktiv, spielen in der baskischen Liga. Für sie alle ist wichtig, dass Pelota lebendig bleibt. Denn auch wenn die Proteste nach mehr Eigenständigkeit heute nicht mehr gewaltsam ausgetragen werden, so ist es den Basken doch wichtig, ihre Gemeinsamkeiten gegenüber der Außenwelt zu betonen und zu pflegen. Mit friedlichen Mitteln.
06:55
Morgan Vikne und seine Verlobte Tone befahren die anspruchsvollen und atemberaubenden Fjorde Norwegens.
07:50
Der Insektenforscher und Tierfilmer Urs Wyss zeigt uns die verborgene Insektenwelt auf einer Streuobstwiese. Der Schweizer will die faszinierenden Abläufe winzig kleiner Insekten in bewegenden Bildern einfangen. Kaum jemand weiß, was außerhalb unserer Perspektive in der Mikrowelt einer Streuobstwiese passiert. Skurrile Gestalten, Monster und bizzare Schönheiten leben hier. Die Tiere der Mikrowelt sind in permanenter Lebensgefahr. Schon hinter dem nächsten Blatt kann ein furchtbarer Feind lauern und dennoch spendet der Apelbaum Schutz und Nahrung.
08:45
Heimatleuchten: Verträumt und Pulsierend zugleich, so wie sich die Natur hier zeigt, so sind auch die Kremstaler. Hier treffen alte Traditionen auf innovative Winzer, wie auf dem Lesehof "Stagard" oder dem demeter-zertifiziertem Geyerhof.
09:35
In der Grotte von Gournier leiten uns die Höhlenforscher Barnabé Fourgous und Christophe Griggo zum schönsten unterirdischen Fluss der Alpen.
10:35
Auf seiner Wanderung in der Grafschaft Kerry verbindet Bradley Mayhew zwei der schönsten Wanderwege Irlands: der Dingle-Weg mit steilen Klippen und atemberaubenden Aussichten und der Kerry-Weg mit den höchsten Bergen Irlands. Auf seiner Wanderung in der Grafschaft Kerry verbindet Bradley Mayhew zwei der schönsten Wanderwege Irlands. Bietet der Dingle-Weg steile Klippen mit atemberaubenden Aussichten auf den Atlantik, so lockt der Kerry-Weg mit den höchsten Bergen Irlands. Bradley interessiert sich für das echte Irland. Zu Fuß findet er es wie von allein. Vor den Toren der Stadt Tralee, wo der Dingle-Weg beginnt, steht die Windmühle von Blennerville. Das Wahrzeichen aus dem 19. Jahrhundert erinnert an das schwierige Verhältnis zwischen Irland und England. Früher war fast der gesamte Südwesten Irlands im Besitz englischer Großgrundbesitzer, erfährt Bradley von seiner Wanderbegleiterin. Der Dingle-Weg führt um die gleichnamige Halbinsel, am Strand entlang und über Torfmoorlandschaften. Im Städtchen Cloghane trifft Bradley den Wanderer Tony im Pub. Zusammen ziehen sie bei dichtem Nebel in den entlegensten Teil der Halbinsel, das Küstengebirge am Brandon Point. Im Westen Dingles passiert der Weg Bauwerke aus frühchristlicher Zeit. Ein Archäologe zeigt Bradley, wie die Iren im Mittelalter gelebt haben. Zweieinhalb Stunden dauert die Überfahrt von Dingle bis an die Nordküste der Halbinsel Iveragh, landläufig Kerry Peninsula genannt. Der Kerry-Weg führt Bradley zum Fischerort Caherdaniel. Von dort macht er einen Abstecher auf die Felseninsel Skellig Michael, zwölf Kilometer vor der Küste. Im Kloster auf der Spitze der Felsen lebten vom 6. bis zum 12. Jahrhundert Mönche, die der Welt entsagen wollten. Zurück an Land, geht es auf einer alten Kutschenstraße weiter. Über die Macgillycuddy's Reeks, ein raues und einsames Gebirge, folgt der Weg dem Black Valley bis zu den Seen des Killarney-Nationalparks. Die Wanderung durch Irlands Südwesten endet für Bradley vor den Toren der Stadt Killarney, an einem viktorianischen Adelssitz.
11:20
Mike Wilsons episches Abenteuer in Island ist fast vorbei, aber er plant noch Großes: Base-Jumping über dem Solheimajokull Gletscher.
11:45
Ein kanadischer MTB-Abenteurer erkundet Madagaskar und gewährt uns einen Blick hinter die Kulissen beim Dreh eines Filmes.
12:15
Kaum eine Sportart verbindet die Menschen im Baskenland so sehr wie Pelota. Die Region im Grenzgebiet von Frankreich und Spanien, sieht sich als eigenständige Provinz mit einer gemeinsamen Kultur, Sprache und Identität. Das Pelota-Spiel, bei dem ein Ball per Hand oder Schläger gegen eine Hauswand geworfen wird, ist wichtiger Teil davon. Wohl kaum eine Sportart verbindet die Menschen im Baskenland so sehr wie Pelota. Gelegen auf der Grenze zwischen Frankreich und Spanien, sieht sich die Region bis heute als eigenständige Provinz mit einer gemeinsamen Kultur, Sprache und Identität. Über die Jahrhunderte gab es immer wieder Bestrebungen sich zu lösen und einen eigenen Staat zu errichten. Was mitunter gar in Gewalttätigkeiten mündete. Heute gilt die Region als friedlich, die eigene Identität wird dennoch betont und gepflegt. Das Pelota-Spiel ist ein wichtiger Teil davon. Man kann Pelota mit der Hand spielen oder mit einem Schläger, auch mit einem eigens angefertigten Handschuh. Wichtig ist, dass es eine gegenüberliegende Wand gibt, die den geworfenen Ball abfängt und zurückprallen lässt. Was sich einfach anhört, erfordert Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Im Baskenland wurde dieser Sport erfunden, und noch heute spielen ihn bereits die Kinder auf öffentlichen Plätzen und Straßen. Pelota gilt als das Spiel der Basken. Und als eines der wichtigsten identitätsstiftenden Merkmale einer Provinz, welche eine bewegte Geschichte hinter sich hat, die aus sieben Provinzen besteht und auf der Grenze zweier Länder liegt. Ellande Alfaro spielte lange Zeit als Profi Pelota, heute produziert er die Bälle für das Spiel, die aus Gummi, Schafwolle und anderen einheimischen Materialien bestehen. In seiner Freizeit ist er als Schiedsrichter unterwegs, bewertet Spiele und unterrichtet junge Spieler. Die Brüder Jon und Paxti Tambour sind bis heute aktiv, spielen in der baskischen Liga. Für sie alle ist wichtig, dass Pelota lebendig bleibt. Denn auch wenn die Proteste nach mehr Eigenständigkeit heute nicht mehr gewaltsam ausgetragen werden, so ist es den Basken doch wichtig, ihre Gemeinsamkeiten gegenüber der Außenwelt zu betonen und zu pflegen. Mit friedlichen Mitteln.
13:10
Der Insektenforscher und Tierfilmer Urs Wyss zeigt uns die verborgene Insektenwelt auf einer Streuobstwiese. Der Schweizer will die faszinierenden Abläufe winzig kleiner Insekten in bewegenden Bildern einfangen. Kaum jemand weiß, was außerhalb unserer Perspektive in der Mikrowelt einer Streuobstwiese passiert. Skurrile Gestalten, Monster und bizzare Schönheiten leben hier. Die Tiere der Mikrowelt sind in permanenter Lebensgefahr. Schon hinter dem nächsten Blatt kann ein furchtbarer Feind lauern und dennoch spendet der Apelbaum Schutz und Nahrung.
14:05
Heimatleuchten: Verträumt und Pulsierend zugleich, so wie sich die Natur hier zeigt, so sind auch die Kremstaler. Hier treffen alte Traditionen auf innovative Winzer, wie auf dem Lesehof "Stagard" oder dem demeter-zertifiziertem Geyerhof.
14:55
Bergwelten: Zwei der höchsten Wände in den Ostalpen ... Zwei über eintausend Meter hohe Mauern aus Kalkgestein. Ein Besessener will sie bezwingen: ohne Seile, ohne Sicherungen, ohne Partner - an einem Tag, aus eigener Kraft....... FREE SOLO
15:50
In der Grotte von Gournier leiten uns die Höhlenforscher Barnabé Fourgous und Christophe Griggo zum schönsten unterirdischen Fluss der Alpen.
16:45
Morgan Vikne und seine Verlobte Tone befahren die anspruchsvollen und atemberaubenden Fjorde Norwegens.
17:40
Kaum eine Sportart verbindet die Menschen im Baskenland so sehr wie Pelota. Die Region im Grenzgebiet von Frankreich und Spanien, sieht sich als eigenständige Provinz mit einer gemeinsamen Kultur, Sprache und Identität. Das Pelota-Spiel, bei dem ein Ball per Hand oder Schläger gegen eine Hauswand geworfen wird, ist wichtiger Teil davon. Wohl kaum eine Sportart verbindet die Menschen im Baskenland so sehr wie Pelota. Gelegen auf der Grenze zwischen Frankreich und Spanien, sieht sich die Region bis heute als eigenständige Provinz mit einer gemeinsamen Kultur, Sprache und Identität. Über die Jahrhunderte gab es immer wieder Bestrebungen sich zu lösen und einen eigenen Staat zu errichten. Was mitunter gar in Gewalttätigkeiten mündete. Heute gilt die Region als friedlich, die eigene Identität wird dennoch betont und gepflegt. Das Pelota-Spiel ist ein wichtiger Teil davon. Man kann Pelota mit der Hand spielen oder mit einem Schläger, auch mit einem eigens angefertigten Handschuh. Wichtig ist, dass es eine gegenüberliegende Wand gibt, die den geworfenen Ball abfängt und zurückprallen lässt. Was sich einfach anhört, erfordert Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Im Baskenland wurde dieser Sport erfunden, und noch heute spielen ihn bereits die Kinder auf öffentlichen Plätzen und Straßen. Pelota gilt als das Spiel der Basken. Und als eines der wichtigsten identitätsstiftenden Merkmale einer Provinz, welche eine bewegte Geschichte hinter sich hat, die aus sieben Provinzen besteht und auf der Grenze zweier Länder liegt. Ellande Alfaro spielte lange Zeit als Profi Pelota, heute produziert er die Bälle für das Spiel, die aus Gummi, Schafwolle und anderen einheimischen Materialien bestehen. In seiner Freizeit ist er als Schiedsrichter unterwegs, bewertet Spiele und unterrichtet junge Spieler. Die Brüder Jon und Paxti Tambour sind bis heute aktiv, spielen in der baskischen Liga. Für sie alle ist wichtig, dass Pelota lebendig bleibt. Denn auch wenn die Proteste nach mehr Eigenständigkeit heute nicht mehr gewaltsam ausgetragen werden, so ist es den Basken doch wichtig, ihre Gemeinsamkeiten gegenüber der Außenwelt zu betonen und zu pflegen. Mit friedlichen Mitteln.
18:35
Mike Wilsons episches Abenteuer in Island ist fast vorbei, aber er plant noch Großes: Base-Jumping über dem Solheimajokull Gletscher.
19:00
Ein kanadischer MTB-Abenteurer erkundet Madagaskar und gewährt uns einen Blick hinter die Kulissen beim Dreh eines Filmes.
19:30
Filmemacher Hans Jöchler erkundet Vorarlbergs Naturparadies. Schon aus der Ferne ist das leuchtende Charakteristikum der Roten Wand zu bestaunen: seine Farbe verdankt der zweithöchste Berg des Lechquellengebirges dem rötlich schimmernden Eisenoxid, das im dunklen Gestein eingeschlossen ist und an die Geschichte des Erdmittelalters erinnert. Am Fuße der Roten Wand funkelt smaragdgrün ein weiteres Naturjuwel: der Formarinsee. Ein glasklarer Hochgebirgssee, der sich Jahr für Jahr durch das Schmelzwasser der ihn umsäumenden Berge bildet. Abwärts, vorbei an den mächtigen Gipfeln der Gebirgsgruppe, liegt das bergbäuerlich geprägte Dorf Schröcken. Vor mehr als 700 Jahren wurde das Örtchen durch die aus dem Schweizer Kanton Wallis stammenden Walser besiedelt. Heutzutage findet man hier die typischen Bregenzer Häuser, die ganz und gar mit runden Holzschindeln gedeckt sind. Von Schröcken aus führt die Reise weiter bis zum Hohen Ifen, der sich an der Grenze zum Allgäu befindet. Das einem Plateau ähnelnde Bergmassiv ragt 2.230 Meter in die Höhe und bietet erfahrenen Wanderern eine anspruchsvolle Tour durch dunkelgrüne Wälder und die schroffe Karstlandschaft, vorbei an kühlen Höhlen und seltenen Gebirgspflanzen. Filmemacher Hans Jöchler bezaubert in dieser ORF-III-Neuproduktion mit unvergleichlichen Aufnahmen des Vorarlberger Naturparadieses und ermöglicht durch seine Erkundungsreise zahlreiche Einsichten in die Erdgeschichte sowie in die Kultur.
20:15
Entlang der Traisen treffen wir auf Menschen, die sich am Fluss ihren Lebenstraum erfüllt haben. Die Traisen ist einer der größten Flüsse Niederösterreichs. Bis zu ihrer Mündung in die Donau legt sie rund 80 Kilometer zurück, vorbei an Aulandschaften, Dörfern und Städten, die dem Fluss mitunter auch ihrem Namen verdanken. Der Film begleitet die Traisen von ihren Quellen in den Kalkalpen bis hin zur Donau. Auf dieser Reise treffen wir Menschen, die ihre Lebensgrundlage dem Fluss verdanken und Menschen, die sich in ihrer Nähe ihren Lebenstraum erfüllt haben. Menschen, die so unterschiedlich sind, wie die Landschaft, durch die die Traisen fließt.
21:05
Bergretter aus der Reichenau - ein Blick auf Mut, seine Grenzen und den Unterschied zu Waghalsigkeit. Gerade im alpinen Gelände ist Mut eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Expeditionen gelingen. Doch was macht ihn aus und wo zeigen sich Grenzen? Die Doku begleitet die freiwilligen Bergretter aus der Reichenau und den Extremsportler Mich Kemeter und berichtet von dem Balanceakt, der mutige Entscheidungen von waghalsigen unterscheidet.
21:45
Mike Wilsons episches Abenteuer in Island ist fast vorbei, aber er plant noch Großes: Base-Jumping über dem Solheimajokull Gletscher.
22:05
Ein kanadischer MTB-Abenteurer erkundet Madagaskar und gewährt uns einen Blick hinter die Kulissen beim Dreh eines Filmes.
22:35
Kaum eine Sportart verbindet die Menschen im Baskenland so sehr wie Pelota. Die Region im Grenzgebiet von Frankreich und Spanien, sieht sich als eigenständige Provinz mit einer gemeinsamen Kultur, Sprache und Identität. Das Pelota-Spiel, bei dem ein Ball per Hand oder Schläger gegen eine Hauswand geworfen wird, ist wichtiger Teil davon. Wohl kaum eine Sportart verbindet die Menschen im Baskenland so sehr wie Pelota. Gelegen auf der Grenze zwischen Frankreich und Spanien, sieht sich die Region bis heute als eigenständige Provinz mit einer gemeinsamen Kultur, Sprache und Identität. Über die Jahrhunderte gab es immer wieder Bestrebungen sich zu lösen und einen eigenen Staat zu errichten. Was mitunter gar in Gewalttätigkeiten mündete. Heute gilt die Region als friedlich, die eigene Identität wird dennoch betont und gepflegt. Das Pelota-Spiel ist ein wichtiger Teil davon. Man kann Pelota mit der Hand spielen oder mit einem Schläger, auch mit einem eigens angefertigten Handschuh. Wichtig ist, dass es eine gegenüberliegende Wand gibt, die den geworfenen Ball abfängt und zurückprallen lässt. Was sich einfach anhört, erfordert Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Im Baskenland wurde dieser Sport erfunden, und noch heute spielen ihn bereits die Kinder auf öffentlichen Plätzen und Straßen. Pelota gilt als das Spiel der Basken. Und als eines der wichtigsten identitätsstiftenden Merkmale einer Provinz, welche eine bewegte Geschichte hinter sich hat, die aus sieben Provinzen besteht und auf der Grenze zweier Länder liegt. Ellande Alfaro spielte lange Zeit als Profi Pelota, heute produziert er die Bälle für das Spiel, die aus Gummi, Schafwolle und anderen einheimischen Materialien bestehen. In seiner Freizeit ist er als Schiedsrichter unterwegs, bewertet Spiele und unterrichtet junge Spieler. Die Brüder Jon und Paxti Tambour sind bis heute aktiv, spielen in der baskischen Liga. Für sie alle ist wichtig, dass Pelota lebendig bleibt. Denn auch wenn die Proteste nach mehr Eigenständigkeit heute nicht mehr gewaltsam ausgetragen werden, so ist es den Basken doch wichtig, ihre Gemeinsamkeiten gegenüber der Außenwelt zu betonen und zu pflegen. Mit friedlichen Mitteln.
23:30
Filmemacher Hans Jöchler erkundet Vorarlbergs Naturparadies. Schon aus der Ferne ist das leuchtende Charakteristikum der Roten Wand zu bestaunen: seine Farbe verdankt der zweithöchste Berg des Lechquellengebirges dem rötlich schimmernden Eisenoxid, das im dunklen Gestein eingeschlossen ist und an die Geschichte des Erdmittelalters erinnert. Am Fuße der Roten Wand funkelt smaragdgrün ein weiteres Naturjuwel: der Formarinsee. Ein glasklarer Hochgebirgssee, der sich Jahr für Jahr durch das Schmelzwasser der ihn umsäumenden Berge bildet. Abwärts, vorbei an den mächtigen Gipfeln der Gebirgsgruppe, liegt das bergbäuerlich geprägte Dorf Schröcken. Vor mehr als 700 Jahren wurde das Örtchen durch die aus dem Schweizer Kanton Wallis stammenden Walser besiedelt. Heutzutage findet man hier die typischen Bregenzer Häuser, die ganz und gar mit runden Holzschindeln gedeckt sind. Von Schröcken aus führt die Reise weiter bis zum Hohen Ifen, der sich an der Grenze zum Allgäu befindet. Das einem Plateau ähnelnde Bergmassiv ragt 2.230 Meter in die Höhe und bietet erfahrenen Wanderern eine anspruchsvolle Tour durch dunkelgrüne Wälder und die schroffe Karstlandschaft, vorbei an kühlen Höhlen und seltenen Gebirgspflanzen. Filmemacher Hans Jöchler bezaubert in dieser ORF-III-Neuproduktion mit unvergleichlichen Aufnahmen des Vorarlberger Naturparadieses und ermöglicht durch seine Erkundungsreise zahlreiche Einsichten in die Erdgeschichte sowie in die Kultur.
00:15
Entlang der Traisen treffen wir auf Menschen, die sich am Fluss ihren Lebenstraum erfüllt haben. Die Traisen ist einer der größten Flüsse Niederösterreichs. Bis zu ihrer Mündung in die Donau legt sie rund 80 Kilometer zurück, vorbei an Aulandschaften, Dörfern und Städten, die dem Fluss mitunter auch ihrem Namen verdanken. Der Film begleitet die Traisen von ihren Quellen in den Kalkalpen bis hin zur Donau. Auf dieser Reise treffen wir Menschen, die ihre Lebensgrundlage dem Fluss verdanken und Menschen, die sich in ihrer Nähe ihren Lebenstraum erfüllt haben. Menschen, die so unterschiedlich sind, wie die Landschaft, durch die die Traisen fließt.
01:00
Bergretter aus der Reichenau - ein Blick auf Mut, seine Grenzen und den Unterschied zu Waghalsigkeit. Gerade im alpinen Gelände ist Mut eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Expeditionen gelingen. Doch was macht ihn aus und wo zeigen sich Grenzen? Die Doku begleitet die freiwilligen Bergretter aus der Reichenau und den Extremsportler Mich Kemeter und berichtet von dem Balanceakt, der mutige Entscheidungen von waghalsigen unterscheidet.
01:35
Morgan Vikne und seine Verlobte Tone befahren die anspruchsvollen und atemberaubenden Fjorde Norwegens.
02:25
Der Insektenforscher und Tierfilmer Urs Wyss zeigt uns die verborgene Insektenwelt auf einer Streuobstwiese. Der Schweizer will die faszinierenden Abläufe winzig kleiner Insekten in bewegenden Bildern einfangen. Kaum jemand weiß, was außerhalb unserer Perspektive in der Mikrowelt einer Streuobstwiese passiert. Skurrile Gestalten, Monster und bizzare Schönheiten leben hier. Die Tiere der Mikrowelt sind in permanenter Lebensgefahr. Schon hinter dem nächsten Blatt kann ein furchtbarer Feind lauern und dennoch spendet der Apelbaum Schutz und Nahrung.
03:15
Diese Folge zeigt die Vorbereitungen, die jeder Naturforscher trifft, um der intensiven Kälte des Winters zu trotzen. Wenn der Herbst in den Winter übergeht, bereiten sich die Naturforscher auf die bevorstehenden harten Bedingungen vor. Diese Folge zeigt die Vorbereitungen, die jeder Naturforscher trifft, um der intensiven Kälte zu trotzen - sei es durch das Anlegen von Nahrungsvorräten, das Verstärken von Unterkünften oder das Anpassen des Tagesablaufs, um den sinkenden Temperaturen standzuhalten. Die Zuschauer erleben den Beginn des harten Winters und die Widerstandsfähigkeit, die er jedem Einzelnen abverlangt.
04:10
Mit Jiawen Zhao und dem chinesischen Team der Nordischen Kombination. In dieser Episode untersuchen wir die Kosten für Körper Geist und Seele der Sportler - denn der Weg zum Sieg ist selten einfach. Das Streben nach Exzellenz hat seinen Preis. In dieser Episode untersuchen wir die Kosten für Körper Geist und Seele dieser Sportler - denn der Weg zum Sieg ist selten einfach. Mit Jiawen Zhao und dem chinesischen Team der Nordischen Kombination.