04:15
Bodensee - Festspielkulisse und Naturparadies, das Hunderttausende Zugvögel und heimische Wildtiere anzieht. Jeden Sommer zieht es Kulturinteressierte aus ganz Europa an den Bodensee. Kultur, Wasser und Natur - diese drei Elemente versprechen Festspiele der besonderen Art. Doch auch abseits der großen Bühne versammeln sich jedes Jahr unzählige Besucher. Auch sie kommen meist von weit her. Wie ein Magnet zieht der Bodensee Hunderttausende Zugvögel an. Ihre Routen ziehen sich quer durch Europa.
05:10
Dokumentarfilmer Hans Jöchler zeigt spektakuläre Eindrücke vom Großglockner bis zu den Karnischen Alpen. Spektakuläre Eindrücke und atemberaubende Aufnahmen von Brauchtum, Geschichte und Natur fängt Dokumentarfilmer Hans Jöchler hier zwischen Österreichs höchstem Berg und den Karnischen Alpen an der Grenze zu Italien ein. Start der bildgewaltigen Reise mit einzigartigen Luftaufnahmen: der legendäre Großglockner. So richtig zu Hause fühlen sich hier im Hochgebirge die ebenso imposanten wie stoisch wirkenden Steinböcke, während sich Murmeltiere ohne Scheu in den sattgrünen Wiesen zwischen silbrig leuchtenden Edelweißen balgen. Über glitzernde Eisfelder und vorbei an Wasserfällen geht es zum Margaritzensee. Er liegt am Fuße der Pasterze, des größten Gletschers Österreichs im Nationalpark Hohe Tauern, der als gigantisches Wasserreservoir Mensch, Tier und Pflanzenwelt seit jeher als Quelle des Lebens dient. Auf der kärntnerischen Seite des Großglockners liegt Heiligenblut. Die Gemeinde ist für ihre Wallfahrtskirche bekannt, die mit ihrem geschnitzten Hochaltar ein Meisterwerk der Spätgotik darstellt. Weiter geht es ins Fleißtal, wo einst mit Stockmühlen Tauerngold gewonnen wurde. Schließlich führt die Reise nach Mallnitz und zur Raggaschlucht, einer der eindrucksvollsten Schluchten Österreichs. Dieses Naturdenkmal gleicht einem Nadelöhr - die tosenden Wasserfälle können nur in eine Richtung begangen werden. Vorbei am über 3.000 Meter hohen Ankogel geht es abschließend ins Maltatal, das "Tal der stürzenden Wasser".
05:45
Wechselhaftes Wetter, steile Runs: Tao erlebt Höhen und Tiefen im Skigebiet Ischgl.
06:00
Die Lechtaler Alpen beeindrucken u.a. mit dem smaragdgrünen Formarinsee und traditioneller Käseherstellung. Die Lechtaler Alpen beeindrucken mit ihrer abwechslungsreichen Landschaft, ihrer vielfältigen Flora und Fauna sowie mit zahlreichen Naturjuwelen. So beheimatet die Bergwelt etwa den smaragdgrünen Formarinsee und die Landschaft und die Tierwelt des oberen Lechtals sind nahezu unberührt.
06:45
Graubünden im Winter, das heißt für viele Pistenspaß. In der Natur herrscht jedoch wegen der eisigen Kälte ein ständiger Kampf ums Überleben. Ob Steinbock oder Kreuzotter, sie alle haben Strategien, um in der Kälte des Winters zu überleben. Bei den Murmeltieren lautet die Strategie: Fett anfressen und die kalte Jahreszeit schlafend überstehen. Dieser Winterschlaf ist jedoch nicht mit dem erholsamen Schlaf in der Nacht zu vergleichen: Er ist vielmehr eine lebensbedrohliche Notsituation. Forscher haben herausgefunden: Wenn Murmeltiere nicht manchmal aus dem Winterschlaf erwachen, und "richtig" schlafen, dann sterben sie. Verblüffend auch die Überlebenstaktik der Steinböcke. Obwohl sie im Hochgebirge leben, scheinen sie keinen Schnee zu mögen, Sie gehen ihm aus dem Weg, wo immer sie können. In den kalten Winternächten sinkt zum Energiesparen ihre Körpertemperatur, in den Beinen auf bis zu 15 Grad. Was für andere Tiere den Tod durch Erfrieren bedeuten würde, ist für den Steinbock eine Fähigkeit, die ihm das Überleben sichert. Diese und andere erstaunliche Geschichten aus der winterlichen Natur erzählt der Film mit packenden Bildern einer grandiosen Natur und prächtigen Landschaftsaufnahmen. Mehrere Filmteams waren zu Lande, unter dem Eis und in der Luft unterwegs. Unter anderem wurde auch ein Cineflex-System eingesetzt, mit dem besonders ruhige Aufnahmen vom Helikopter aus gedreht werden können. Doch auch der härteste Winter ist irgendwann einmal zu Ende, und die Natur atmet auf. Dies wird am deutlichsten beim Anblick von Gämsen, die voller Lebensfreude mit verrückten Sprüngen die Ankunft des Frühlings zu feiern scheinen. Die Murmeltiere haben für so etwas keine Zeit. Ihr Sommer ist oft so kurz, dass die Männchen die noch schlafenden Weibchen begatten. Für sie sind Frühling und Sommer nichts anderes als Vorbereitungszeit für den nächsten Überlebenskampf im Graubündener Winter.
07:40
Heimatleuchten: Heimat ist der Ort, an dem man geboren und aufgewachsen ist, wo man sich wohl und zuhause fühlt. Zur Heimat gehören Bilder, Gerüche, Geschmack, Traditionen, die Familie und eine ganz bestimmte Landschaft.
08:30
Heimatleuchten: Heimat ist der Ort, an dem man geboren und aufgewachsen ist, wo man sich wohl und zuhause fühlt. Zur Heimat gehören Bilder, Gerüche, Geschmack, Traditionen, die Familie und eine ganz bestimmte Landschaft.
09:25
Heimatleuchten: Heimat ist der Ort, an dem man geboren und aufgewachsen ist, wo man sich wohl und zuhause fühlt. Zur Heimat gehören Bilder, Gerüche, Geschmack, Traditionen, die Familie und eine ganz bestimmte Landschaft.
10:15
Heimatleuchten: Heimat ist der Ort, an dem man geboren und aufgewachsen ist, wo man sich wohl und zuhause fühlt. Zur Heimat gehören Bilder, Gerüche, Geschmack, Traditionen, die Familie und eine ganz bestimmte Landschaft.
11:00
Heimatleuchten: Heimat ist der Ort, an dem man geboren und aufgewachsen ist, wo man sich wohl und zuhause fühlt. Zur Heimat gehören Bilder, Gerüche, Geschmack, Traditionen, die Familie und eine ganz bestimmte Landschaft.
11:55
Diese Dokumentation erkundet die Palagruppe in den südlichen Dolomiten bis zum Fersental im Trentino. Aus erstarrten Korallenriffen des Urmeeres türmt sich die Palagruppe in den südlichen Dolomiten himmelwärts. Schroffe Felsgipfel wie der Cimon della Pala oder der Pala di San Martino kontrastieren reizvoll mit dem Altopiano delle Pale, einer ausgedehnten Hochfläche die im Hintergrund von der 800 Metern hohen und fast drei Kilometer breiten Südwand der Marmolata dominiert wird. Diese Dokumentation nimmt die Zuseher:innen mit auf einen Streifzug von der Palagruppe, der südlichsten Gruppe der Dolomiten, bis hin zum Fersental, einer deutschen Sprachinsel im italienischen Trentino.? Die norditalienische Provinz ist reich an unterschiedlichen Facetten. Das verdeutlicht allein schon ihre Lage: bis zu 60 Prozent der Fläche liegen hier tausend Meter über dem Meeresspiegel. Im Norden der vielen Palagipfel liegt das Gebiet des Mulaz-Massivs, das sich sogar bis auf rund 2.900 Meter erhebt. Den Kontrast zur ebenso mächtigen wie schroffen Bergwelt bilden fast 300 Seen und Flüsse, weshalb das Trentino auch als das "kleine Finnland" bezeichnet wird. Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist die Region nicht nur ein Mekka für Bergsteiger:innen, sondern auch für europäische Intellektuelle, die von der Bergwelt der Dolomiten verzaubert sind. So hat etwa der österreichische Schriftsteller Arthur Schnitzler hier seine Novelle "Fräulein Else" verfasst - mit reichlich Lokalkolorit.
12:40
Der Tiroler Filmemacher Hans Jöchler erkundet das Salzburger Land von Zell am See bis ins Gasteinertal. In dieser Folge erkundet der Tiroler Filmemacher Hans Jöchler das beschauliche Salzburger Land. Die Reise führt von der Stadtgemeinde Zell am See bis in die malerische Landschaft des Gasteinertals. In der idyllischen Altstadt in Zell am See zu bummeln, wurde bereits in Zeiten der k. u. k. Monarchie geschätzt. So galt die Gemeinde, neben Bad Ischl, als einer der beliebtesten Orte für die Sommerfrische des Kaisers Franz Josef und der Kaiserin Elisabeth. Unweit von Zell am See zeigt Fritz Sendlhofer seine "Diamanten". In seinem Sägenmuseum, das rund zweitausend Ausstellungsstücke umfasst, präsentiert er stolz Sägen aller Art, die teilweise sogar aus Kairo oder Syrien stammen. Fritz Sendlhofer ist jedoch für mehr als seine Sammlerleidenschaft für Sägen und Bierkrüge bekannt - Er ist Bart-Olympiasieger und -weltmeister. Ein weiterer Höhepunkt ist der Ausflug zur Bergstation Schmittenhöhe. Mit der fantastischen Aussicht auf die umliegende Bergwelt und dem Blick auf mehr als dreißig Dreitausendern ist es nicht verwunderlich, dass die Schmittenhöhe zu den Lieblingsplätzen der Kaiserin Elisabeth zählte. Nur wenige Kilometer entfernt liegt Kaprun. Die Stadt begeistert etwa mit dem jährlich stattfindenden österreichweiten Spektakel des Drachenboot-Rennens. Durch atemberaubende Luftaufnahmen der rauen Bergwelt, Eindrücke über romantische Städtchen sowie Begegnungen mit herausragenden Persönlichkeiten charakterisiert die Dokumentation den Charme des Salzburger Lands.
13:25
Der Winter hat die Alpen fest im Griff. Ob am Gornergrat oder der Schafbergbahn, Schwerstarbeit für die Männer vom Schienen-Räumtrupp. Meterhoher Neuschnee am schweizerischen Gornergrat. Oben auf fast 3200 Meter Höhe sind die Menschen abgeschnitten. Der Räumtrupp der Gornergratbahn versucht sich durch die Naturgewalten zu kämpfen. Ständiger Begleiter, die Angst vor Lawinen. Auch an der österrreichischen Schafbergbahn kämpfen tapfere Männer mit dem Schneepflug gegen Eis und Schnee. Doch ausgerechnet am steilsten Stück wird das Risiko unkalkulierbar.
14:15
Max Reichl und Franz Hinterbrandner sind einem Mythos auf der Spur - leben in der Watzmann Ostwand Steinböcke? Seit 70 Jahren erst gibt es Steinböcke in den Berchtesgadener Alpen. Seit einiger Zeit hält sich ein unglaubliches Gerücht - einige Steinböcke sollen sogar in der extrem steilen Watzmann Ostwand leben. Gesehen hat sie aber dort noch niemand. Die beiden Dokumentarfilmer und Extremkletterer Max Reichl und Franz Hinterbrandner wollen die Steinböcke in der Ostwand aufzuspüren. Damit hätten sie geschafft, was noch keinem vor ihnen gelungen ist...
15:10
Bergretter aus der Reichenau - ein Blick auf Mut, seine Grenzen und den Unterschied zu Waghalsigkeit. Gerade im alpinen Gelände ist Mut eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Expeditionen gelingen. Doch was macht ihn aus und wo zeigen sich Grenzen? Die Doku begleitet die freiwilligen Bergretter aus der Reichenau und den Extremsportler Mich Kemeter und berichtet von dem Balanceakt, der mutige Entscheidungen von waghalsigen unterscheidet.
15:50
Wandern, wo die Luchse wohnen - der Luchs Trail ist ein Weitwanderweg. Der naturnahe und herausfordernde 'Luchs Trail' führt nicht nur durch drei Bundesländer, sondern auch durch das größte zusammenhängende Waldgebiet Österreichs, dessen Buchenwälder von der UNESCO 2017 zum Weltnaturerbe erklärt wurden. Das Credo des Trails lautet 'Wandern, wo die Luchse wohnen'. Die Naturfilmer und Fotografen Christine Sonvilla und Marc Graf tauchen auf dem Weg tief ins Land der Luchse ein. In der faszinierenden 'Wilden Mitte' Österreichs treffen die beiden auf Luchsforscher Christian Fuxjäger, der in der urigen Bergwelt des Reichraminger Hintergebirges lebt. Vom Klettersteig auf den Hexenturm und dem Admonter Haus blickt man auf eine der weltweit schönsten Bibliotheken: Die Stiftsbibliothek Admont hat spannende historische Belege für die Luchse in diesem Gebiet. Der Weg führt weiter über die Oberst Klinke-Hütte und vorbei am Johnsbacher Bergsteiger-Friedhof, der an die Tragödien der Klettergeschichte im Gesäuse erinnert. Weiter geht es durchs Johnsbachtal zum Großen Buchstein, wo Christine auf alte Freunde trifft: Marlies Czerny und Andreas Lattner. Die beiden klettern über eine herausfordernde Route auf den Großen Buchstein, der imposante Ausblicke auf die Hochtor-Gruppe bietet. Gudrun Lackmaier wiederum ist Rafting-Guide auf der Salza, einem der schönsten Gebirgsflüsse der Alpen. Eine Rafting-Tour unter ihrer Führung ermöglicht Christine Sonvilla nicht nur ein erstaunliches Naturerlebnis, sondern führt auch in die bewegte tektonische Vergangenheit der Salzaschluchten. Mit Kathrin Zettel nimmt sie schließlich den letzten Abschnitt des 'Luchs Trails' in Angriff. Für die ehemalige Ski-Rennläuferin ist es eine sentimentale Wanderung durch die Berge ihrer Jugend und die Anfänge ihrer großen Ski-Karriere.
16:40
Das Schweizer Maggiatal - alpine Schönheit trifft mediterranes Flair, Kultur und Geschichte. Die Dokumentation "Das magische Maggiatal - Klare Bergseen und majestätische Gipfel" zeigt die einzigartige Mischung aus alpiner Schönheit und mediterranem Flair im Schweizer Maggiatal. Die idyllischen Orte, in herrlicher Lage zwischen Bergen und Wasser, ziehen seit dem 20. Jahrhundert Künstlerinnen und Künstler an.
17:25
Bolivien ist das Land mit den größten Höhenunterschieden Südamerikas. Zwischen dem Hochland der Anden im Westen und dem Quellgebiet des Amazonas im Osten fällt die Landschaft um 4.000 Meter ab. Mittendrin liegen die steilen Täler und Hänge der Yungas - mit den gefährlichsten Straßen der Welt. Allen voran die Carretera de la Muerte: die Todesstraße!
18:20
Im Himalaya, zwischen den höchsten Bergen der Welt, liegt es versteckt: Das ehemalige Königreich Mustang. Es ist berauschend schön, aber sehr trocken. Viele Jahrhunderte lang hatten sie trotzdem genügend Wasser zum Leben. Doch jetzt hat sich das Klima gewandelt. Die Bewohner des in 4000 Meter Höhe gelegenen Dorfs Samzong müssen umziehen. Im Himalaya, zwischen den höchsten Bergen der Welt, liegt es versteckt: Das ehemalige Königreich Mustang. Es ist berauschend schön, aber auch sehr trocken im Land der Lo-Pa. Viele Jahrhunderte lang hatten sie trotzdem genügend Wasser zum Leben. Doch jetzt hat sich das Klima gewandelt, viele Felder vertrocknen. Die Bewohner des in 4000 Meter Höhe gelegenen Dörfchens Samzong müssen umziehen - und starten in eine ungewisse Zukunft. Wie von Gott geschaffen, liegt Mustang zwischen den höchsten Bergen der Welt: Bilder von atemberaubender Schönheit prägen das ehemalige Königreich Mustang. Die Lo-Pa leben hier, abgeschieden von der Welt, von Ackerbau und Viehzucht. Seit die Winter wärmer geworden sind und es regnet statt zu schneien, wird das Wasser immer knapper, Besonders vom Klimawandel betroffen sind die 61 Menschen in Samzong, einem Dorf in 4000 Metern Höhe. Hier wird jede Ernte zur Überlebensfrage. Hilfe kommt aus dem Hauptort Mustangs, Lo Manthang. Der buddhistische Mönch Lama Ngawang organisiert einen von ausländischen Wissenschaftlern empfohlenen Plan: Den Umzug des ganzen Dorfes in die Nähe eines Flusses. Lama Ngawang kommt gerade aus dem Ausland zurück, wo er Spenden für das gewagte Projekt gesammelt hat: "Unser erstes Ziel war es, Samzong zu erhalten, indem wir die Wasserversorgung verbessern. Doch dann haben wir eine Forschungsstudie gemacht. Die Wissenschaftler kamen zu dem Schluss, dass ein Weiterleben in Samzong nicht möglich ist. Der Gletscher ist wegen der Klimaerwärmung bereits geschmolzen. Wir müssen nun das alte Samzong umsiedeln." Kein einfaches Unterfangen - die Menschen verlieren das Land ihrer Ahnen. Wer hier oben lebt und aufgewachsen ist, hat kaum Kontakt zur Außenwelt. Der Zusammenhalt des Dorfes und die Familienbande sind das Wichtigste.
19:20
Das Aubrac liegt im südwestlichen Zentralmassiv und gehört zu den kargsten und dennoch schönsten Landstrichen Frankreichs. Es ist die Heimat der Aubrac - Rinder, von denen man scherzhaft sagt, ihre Augen seien schöner als die der Mädchen. Und es ist das Land der Buronniers, Männer, die im Sommer jeden Morgen hingebungsvoll ihre Kühe auf den mit Blumen und Kräutern übersäten Weiden von Hand melken. Das Aubrac liegt im südwestlichen Zentralmassiv und gehört zu den kargsten und dennoch schönsten Landstrichen Frankreichs. Es ist die Heimat der Aubrac - Rinder, jener besonderen Rasse, von der man scherzhaft sagt, ihre Augen seien schöner als die der Mädchen. Und es ist das Land der Buronniers, jener Männer, die im Sommer jeden Morgen hingebungsvoll ihre Kühe auf den mit Blumen und Kräutern übersäten Weiden von Hand melken. Das Aubrac: ein einsames Hochplateau vulkanischen Ursprungs, das sich über drei Departements erstreckt: Cantal, Lozère und Aveyron. Im Winter ein trostloser, gottverlassener Ort, im Sommer ein sattgrünes Auenland, übersät von Kräutern und Blumen, deren Vielfalt in Europa ihres Gleichen sucht. Sie schmecken nicht nur den Tausenden von stolzen Aubrac-Rindern, die von Ende Mai bis Mitte Oktober das Landschaftsbild des Hochplateaus prägen und deren Glockengeläut weit ins Land hinein zu hören ist. Die Flora des Aubrac liefert auch zwei weltberühmten Sterneköchen täglich neue Inspiration: Michel und Sébastien Bras. Sie locken Feinschmecker aus aller Welt ins malerische Örtchen Laguiole, in eine Gegend, die aufgrund ihres launischen Wetters lange Zeit als eine der gefürchtetsten Stationen auf dem Jakobsweg galt. In diesem Jahr ist der Frühling spät in das Aubrac gezogen - höchste Zeit für die "Transhumance" - den alljährlichen Auftrieb zu den Sommerweiden. Sechs Monate standen die Tiere überwiegend im Stall. Jetzt rückt die Freiheit näher, und man spürt: Die stolzen Aubrac-Rinder können es kaum abwarten, in die Berge und auf die Weiden zu kommen. Doch das ist nicht allein der Grund für das lautstarke Muhen. Die Aubrac-Kühe rufen ihre Kälber. Aubrac-Züchter Phillippe Boubal treibt siebzig seiner Rinder in alter Tradition zu Fuß ins Hochland.
20:15
Harald Krassnitzer wandert durch Kärnten - von den Hohen Tauern bis zur slowenischen Grenze. Teil 1 der Sendung führt quer durch Kärnten: Von den Hohen Tauern und der Großglockner-Region wandert Harald Krassnitzer durch das Mölltal und die Nockberge. In Gmünd erlebt er den Wandel einer alten Handels- in eine moderne Künstlerstadt und auf der Alexanderalm besucht er einen Senner, der seinem bisherigen Leben den Rücken gekehrt hat, um nun auf der Alm Butter und Käse zu produzieren.
21:00
In Teil 2 folgt Harald Krassnitzer dem Alpe-Adria-Trail von Kärnten über Slowenien bis Italien. Im zweiten Teil überquert Harald Krassnitzer mehr als nur eine Grenze: Beginnend am österreichisch-slowenischen Grenzübergang wandert er talwärts nach Kanjska Gora. Der Alpe-Adria-Trail ist ein - im wahrsten Sinne des Wortes - grenzüberschreitendes Gemeinschaftsprojekt von Kärnten, Slowenien und Friaul-Julisch-Venetien im Nordosten Italiens.
21:45
Diese Dokumentation erkundet die Brenta Dolomiten und den Naturpark Adamello-Brenta. Karge Vegetation, grau-bleicher Fels und wild zerklüftetes Gestein - diese Neuproduktion steht ganz im Zeichen der Brenta Dolomiten, der einzigen Dolomitengruppe westlich der Etsch. Diese schroffe Landschaft ist ein Eldorado für passionierte Kletterer aus nah und fern, wie Cesare Maestri, auch bekannt als die "Spinne der Dolomiten". Als Lokalmatador der trentiner Kletterszene gelangen ihm zahlreiche Erstbegehungen in den Brenta Dolomiten und in den Dolomiten. Weltweite Bekanntheit erlangte er schließlich durch seine umstrittene Erstbesteigung am argentinisch-chilenischen Cerro Torre. Über die Grenzen hinaus bekannt ist auch der Naturpark Adamello-Brenta, der die Brenta Dolomiten umfasst. Er bietet mit einem abwechslungsreichen Speiseplan und seinen einsamen Bergen ideale Lebens- und Rückzugsbedingungen für Bären. Vor über 20 Jahren wurde der Alpen Braunbär im Trentino wieder angesiedelt. 40 bis 60 Exemplare sollen mittlerweile durch die Wildnis streifen. Der bekannteste von ihnen ist wohl Braunbär Bruno - jener Bär, der bis Österreich und Bayern wanderte und vor seinem Abschuss große Aufregung verursachte.
22:35
Das Collio ist seit dem römischen Reich mehr als nur ein fruchtbares Weinbaugebiet. Sanft sind die Hügel, erstklassig der Wein, würzig der Essig und Prosciutto. Das Collio ist seit dem römischen Reich mehr als nur ein höchst fruchtbares Weinbaugebiet. Die Habsburger schätzten das Hügelland als ihre Obstkammer. Ein spezielles Mikroklima und seine lange Kulturgeschichte prägen die Region im Nordosten Italiens. Schon Römer und Langobarden haben allerorts ihre Spuren hinterlassen. In den Weltkriegen wurde die Gegend zur Kampfzone, dann durchtrennte sie lange der Eiserne Vorhang.
23:30
Graubünden im Winter, das heißt für viele Pistenspaß. In der Natur herrscht jedoch wegen der eisigen Kälte ein ständiger Kampf ums Überleben. Ob Steinbock oder Kreuzotter, sie alle haben Strategien, um in der Kälte des Winters zu überleben. Bei den Murmeltieren lautet die Strategie: Fett anfressen und die kalte Jahreszeit schlafend überstehen. Dieser Winterschlaf ist jedoch nicht mit dem erholsamen Schlaf in der Nacht zu vergleichen: Er ist vielmehr eine lebensbedrohliche Notsituation. Forscher haben herausgefunden: Wenn Murmeltiere nicht manchmal aus dem Winterschlaf erwachen, und "richtig" schlafen, dann sterben sie. Verblüffend auch die Überlebenstaktik der Steinböcke. Obwohl sie im Hochgebirge leben, scheinen sie keinen Schnee zu mögen, Sie gehen ihm aus dem Weg, wo immer sie können. In den kalten Winternächten sinkt zum Energiesparen ihre Körpertemperatur, in den Beinen auf bis zu 15 Grad. Was für andere Tiere den Tod durch Erfrieren bedeuten würde, ist für den Steinbock eine Fähigkeit, die ihm das Überleben sichert. Diese und andere erstaunliche Geschichten aus der winterlichen Natur erzählt der Film mit packenden Bildern einer grandiosen Natur und prächtigen Landschaftsaufnahmen. Mehrere Filmteams waren zu Lande, unter dem Eis und in der Luft unterwegs. Unter anderem wurde auch ein Cineflex-System eingesetzt, mit dem besonders ruhige Aufnahmen vom Helikopter aus gedreht werden können. Doch auch der härteste Winter ist irgendwann einmal zu Ende, und die Natur atmet auf. Dies wird am deutlichsten beim Anblick von Gämsen, die voller Lebensfreude mit verrückten Sprüngen die Ankunft des Frühlings zu feiern scheinen. Die Murmeltiere haben für so etwas keine Zeit. Ihr Sommer ist oft so kurz, dass die Männchen die noch schlafenden Weibchen begatten. Für sie sind Frühling und Sommer nichts anderes als Vorbereitungszeit für den nächsten Überlebenskampf im Graubündener Winter.