22:45
In den peruanischen Anden leben die Vikunjas, Verwandte der Lamas. Lange wurden die Tiere gejagt und dabei fast ausgerottet. Heute werden sie geschützt und nur für die Schur eingefangen. Denn ihre Wolle ist einzigartig, warm und leicht und wertvoll wie Gold. Für die Menschen in dieser verarmten Region die Chance auf einen Ausweg aus der Armut. In den peruanischen Anden leben die Vikunjas, Verwandte der Lamas. Lange wurden die zarten Tiere gejagt und dabei fast ausgerottet. Heute werden sie geschützt und nur für die Schur eingefangen. Denn ihre Wolle ist einzigartig, warm und leicht und wertvoll wie Gold. Im Dorf Lucanas haben die Menschen deshalb begonnen, den Vertrieb der Wolle selbst in die Hand zu nehmen. GEO Reportage hat das Dorf besucht. Geschützt von ihrer dichten Wolle, vertragen Vikunjas selbst große Kälte von bis zu minus zehn Grad in der Nacht. Und die ist in ihrer Heimat, den Anden, zwischen 3.500 und 5.500 Metern Höhe nicht selten. Bereits unter der Herrschaft der Inka wurden die Vikunjas wegen ihrer Wolle und des Fleisches gejagt. Nach der spanischen Eroberung und lange darüber hinaus wurden sie abgeschlachtet, so dass sie bis Mitte der 1960er Jahre fast ausgestorben waren. Die Länder, in denen die Tiere lebten, unterzeichneten eine Naturschutzkonvention zu ihrem Erhalt. Heute gibt es wieder zehntausende Tiere, die meisten davon in Peru. Hier leben sie frei und werden nur zur Schur eingefangen. Ihre feine Wolle ist wertvoller als Kaschmir und begehrtes Luxusprodukt westlicher Edel-Designer. Bis heute boomt das Geschäft. Neu ist, dass sich die Bauern des Hochlands inzwischen daran beteiligen. Sie wussten schon immer, wie man die Tiere fängt, aber findige Geschäftemacher und Wilderer machten ihnen stets den Gewinn streitig. Die Bauern des Dorfes Lucanas haben nun eine Kooperative gegründet, die direkt mit den Abnehmern verhandelt. Ein voller Erfolg und Ansporn für die Bauern, möglichst viel Wolle zu erwirtschaften. So auch beim demnächst geplanten Chakku, einer Hatz, an der das ganze Dorf teilnimmt und bei der durch ein kilometerlanges Seil mehrere hundert Tiere zusammengetrieben werden sollen.
23:40
Heimatleuchten: Heimat ist der Ort, an dem man geboren und aufgewachsen ist, wo man sich wohl und zuhause fühlt. Zur Heimat gehören Bilder, Gerüche, Geschmack, Traditionen, die Familie und eine ganz bestimmte Landschaft.
00:30
Diese Dokumentation erkundet die Brenta Dolomiten und den Naturpark Adamello-Brenta. Karge Vegetation, grau-bleicher Fels und wild zerklüftetes Gestein - diese Neuproduktion steht ganz im Zeichen der Brenta Dolomiten, der einzigen Dolomitengruppe westlich der Etsch. Diese schroffe Landschaft ist ein Eldorado für passionierte Kletterer aus nah und fern, wie Cesare Maestri, auch bekannt als die "Spinne der Dolomiten". Als Lokalmatador der trentiner Kletterszene gelangen ihm zahlreiche Erstbegehungen in den Brenta Dolomiten und in den Dolomiten. Weltweite Bekanntheit erlangte er schließlich durch seine umstrittene Erstbesteigung am argentinisch-chilenischen Cerro Torre. Über die Grenzen hinaus bekannt ist auch der Naturpark Adamello-Brenta, der die Brenta Dolomiten umfasst. Er bietet mit einem abwechslungsreichen Speiseplan und seinen einsamen Bergen ideale Lebens- und Rückzugsbedingungen für Bären. Vor über 20 Jahren wurde der Alpen Braunbär im Trentino wieder angesiedelt. 40 bis 60 Exemplare sollen mittlerweile durch die Wildnis streifen. Der bekannteste von ihnen ist wohl Braunbär Bruno - jener Bär, der bis Österreich und Bayern wanderte und vor seinem Abschuss große Aufregung verursachte.
01:10
Erfolg bietet Sportlern Belohnungen, Respekt, Chancen und manchmal eine öffentliche Plattform. Was machen sie mit diesen hart erkämpften Preisen? Mit der Freestyle-Skifahrerin Eileen Gu und dem Eishockeyspieler Mikhail Sergachev. Erfolg bietet Sportlern Belohnungen, Respekt, Chancen und manchmal eine öffentliche Plattform. Was machen sie mit diesen hart erkämpften Preisen? Mit der chinesischen Freestyle-Skifahrerin Eileen Gu und dem russischen Eishockeyspieler Mikhail Sergachev.
02:00
Die Reportage begleitet Nationalpark-Ranger aus drei Ländern bei ihrem Einsatz für den Erhalt einer außergewöhnlichen Alpenlandschaft.
02:50
Die Alpen - trotz ihrer Größe und Erhabenheit versuchen die Menschen es immer wieder mit eigener Kraft zu bezwingen. Zwei Männer aus Tirol machen sich auf den Weg, den schon der große Feldherr Hannibal vor mehr als 2000 Jahren gewagt hat. Die Alpen - trotz ihrer Größe und Erhabenheit versuchen die Menschen es immer wieder mit eigener Kraft zu bezwingen. Zwei Männer aus Tirol machen sich auf den Weg, den schon der große karthagische Feldherr Hannibal vor mehr als 2000 Jahren gewagt hat: den Traumpfad. Über die Alpen von München bis nach Venedig. Ein einzigartiges Abenteuer über 550 km (Wegstrecke) und über 20.000 Höhenmeter. Ihre Weggefährten sind jedoch keine Elefanten - es sind zwei Lamas. Für Mensch und Tier. eine unglaubliche Anstrengung.
03:35
Bergwelten: Vier junge Bergsteiger stellen sich der Herausforderung, staatlich geprüfte Berg- und Skiführer zu werden. Auf ihrem Weg müssen sie zahlreiche Hindernisse meistern. Zwei weitere Kandidaten haben diese Hürde bereits genommen. Sie müssen auf dem Weg zum Traumberuf weitere Hindernisse meistern. Bergwelten: Zwei Bergführer-Kandidaten meistern die letzten Prüfungen, bevor sie das Bergführer-Diplom in den Händen halten dürfen. Ihr Berufsalltag bringt ihnen angenehme ebenso wie lebensgefährliche Erlebnisse. Die zweiteilige ServusTV-Dokumentation TRAUMBERUF BERGFÜHRER zeichnet ein umfangreiches Bild der österreichischen Bergführer-Ausbildung. In der zweiten Folge schließen zwei Bergführer-Anwärter ihre Ausbildung ab, wobei sie schwierige Prüfungssituationen meistern müssen. Ihr Berufsalltag erweist sich tatsächlich als Traumberuf - auch wenn einer von ihnen nur knapp eine lebensgefährliche Situation übersteht.
04:20
Saftige, grüne Wiesen, Wälder und Rebstöcke, soweit das Auge reicht. Entlang der Südsteirischen Weinstraße.