19:30
Diese Dokumentation zeigt die Natur- und Bergromantik zwischen Silvretta und Montafon. Diese Dokumentation lädt zu einer Reise ein, die unzählige Schätze der Natur und die Bergromantik zwischen der Silvretta-Gebirgsgruppe und dem malerischen Montafon offenbart. Der türkisfarbene, auf 1800 Metern gelegene, Zeinissee in Montafon ruht inmitten unberührter Natur, die durch den Anblick auf sattgrüne Wiesen und graue Bergriesen belohnt. Im Vermunt-Tal, das sich im Hochgebirge der Silvretta befindet, können Fliegenfischer und Pferdeherden beobachtet werden, die sich an mäandernden Gewässern und kleinen Seen sichtlich wohl fühlen. Unweit der idyllischen Hochmoorseen liegt der höchste Punkt Vorarlbergs - der Piz Buin. Erst vor achtzig Jahren wurde auf dem 3312 Meter hohen Berg das erste Gipfelkreuz Vorarlbergs errichtet. Wieder im Tal angelangt können uralte montafonerische Siedlungen bestaunt werden. Montafon ist aber nicht nur für bilderbuchhafte Holzhäuser, sondern ebenso für seine "Montafoner Brentana" bekannt. In diesen Holzschüsseln werden Spätzle auf traditionelle Art serviert. Wie die "Brentana" hergestellt werden, zeigt einer der letzten Meister der "Weißküferei", Jürgen Tschofen, der in seiner Werkstatt das bewährte alte Handwerk am Leben erhält. Zum krönenden Abschluss wird die auf über zweitausend Metern gelegene Heilbronner Hütte besucht. Dokumentarfilmer Hans Jöchler ermöglicht durch diese Neuproduktion zahlreiche spektakuläre Einblicke in die zauberhafte Bergnatur, in uriges Handwerk und in die beschaulichen Örtchen der Gegend zwischen Silvretta und Montafon.
20:15
Faschingsumzug in Anif - monatelange Vorbereitung für ein buntes Fest, das Tradition und Gemeinschaft stärkt. Dem Faschingsumzug fiebern die Menschen in Anif schon über das ganze Jahr entgegen. An Kostümen und Requisiten wird über Monate liebevoll gearbeitet, damit für den großen Tag alles perfekt passt. Der Umzug führt von der Niederalm zum Anifer Gemeindeamt, dutzende Gruppen führen hier ihre Wagen vor, ein Hauch von großem Karneval liegt über dieser Veranstaltung.
21:05
Sommer in Kitzbühels Almen - zwischen bäuerlicher Kultur, Gastwirtschaft und Imkerei. Kitzbühel - das ist bei weitem nicht nur ein Winterparadies. Auch im Sommer sind die Berge und Almen um Kitzbühel eine Welt für sich. Fernab von Schickeria und Prominenz meistern hier Menschen ihr Leben im Bewusstsein, dass nicht sie die Herren der Natur sind. In den Orten Reith, Aurach, Jochberg und in Kitzbühel selbst gibt es nach wie vor eine starke bäuerliche Kultur.
21:55
Bodensee - Festspielkulisse und Naturparadies, das Hunderttausende Zugvögel und heimische Wildtiere anzieht. Jeden Sommer zieht es Kulturinteressierte aus ganz Europa an den Bodensee. Kultur, Wasser und Natur - diese drei Elemente versprechen Festspiele der besonderen Art. Doch auch abseits der großen Bühne versammeln sich jedes Jahr unzählige Besucher. Auch sie kommen meist von weit her. Wie ein Magnet zieht der Bodensee Hunderttausende Zugvögel an. Ihre Routen ziehen sich quer durch Europa.
22:50
In der Grotte von Gournier leiten uns die Höhlenforscher Barnabé Fourgous und Christophe Griggo zum schönsten unterirdischen Fluss der Alpen.
23:45
Majestätisch thronen die Klöster Georgiens in der rauen Schönheit des Kaukasus. Sie sind Zeugen der Anfänge der Christianisierung und damit auch der kulturellen Entwicklung der Menschheit. Seit der 1991 wiedererlangten Souveränität Georgiens bemühen sich Kirche und Staat, ihre alten Klöster mit Leben zu erfüllen. Majestätisch thronen die Klöster Georgiens in der rauen Schönheit des Kaukasus, meist einsam und abgelegenen, oft in den Fels geschlagen. Die Klöster sind lebendige Zeugen der Anfänge der Christianisierung und damit auch der kulturellen Entwicklung der Menschheit. Seit der 1991 wiedererlangten Souveränität Georgiens bemühen sich Kirche und Staat, ihre alten Klöster wieder mit Leben zu erfüllen, sie vor weiterem Verfall zu bewahren, und zu restaurieren. Das ist, neben ihrer religiösen Bestimmung, heute die wichtigste Aufgabe der Mönche. Schon im ersten Jahrhundert entstanden nach dem Vorbild der urchristlichen Gemeinden von Antiochia und Jerusalem auch im heutigen Georgien erste urchristlichen Gemeinden. Bereits im Jahre 337 wurde in dem ostgeorgischen Königreich Kartli das Christentum zur Staatsreligion erhoben, lange vor der Christianisierung Europas. Die georgische orthodoxe Kirche ist autokephal, d.h. eigenständig. Damit konnten, vor allem in der Abgeschiedenheit der Klöster, viele alte kirchliche und kulturelle Traditionen, alte Produktions- und Lebensweisen bewahrt werden. Was auf die Betrachter aus der heutigen, schnelllebigen und technisierten Welt eine große Faszination ausübt. Auf dem Territorium des kleinen Staates, der nicht größer ist als das Bundesland Bayern, gab es vor der Sowjetherrschaft unzählige aktive Klöster. Nur wenige konnten bewahrt werden. Ihre kulturhistorisch wertvollen Bauten mit über 1000 Jahre alten Fresken und Ikonen wurden unter der kommunistischen Herrschaft entweiht: als Lagerhäuser, Viehställe oder Militärlager und Kasernen missbraucht. Immer wieder unternimmt Vater Artschil, ein junger Erzpriester, Reisen durch die Klöster des Landes. Er interessiert sich vor allem für die Entwicklung des klösterlichen Lebens, sowohl in religiöser als auch wirtschaftlicher Hinsicht. Welche Perspektive hat das traditionell so eng mit Georgien verflochtene Klosterleben in der heutigen Zeit?