15:30
Das Leben im Hochland von Äthiopien ist für Bauern ein täglicher Überlebenskampf, auch im Bergdorf Sona auf 3500 Metern Höhe. Hier, inmitten des Simien Mountains Nationalparks, müssen die Menschen das Land mit Primaten teilen: den gefräßigen Geladas, die unter Naturschutz stehen. Das Leben im Hochland von Äthiopien ist für viele Bauern ein täglicher Überlebenskampf, auch im Bergdorf Sona auf 3500 Metern Höhe. Hier, inmitten des Simien Mountains Nationalparks, müssen sich die Menschen das Land mit Primaten teilen: den gefräßigen Geladas. Wie Heuschrecken fallen die Affen über die Kornfelder her, die den Bauern als wichtigste Lebensgrundlage dienen. Der jährliche Ertrag entscheidet hier über Hunger oder Wohlstand. Aber Geladas stehen unter strengem Naturschutz. Sie sind mit keiner anderen Affenart verwandt und kommen nur in Äthiopien vor. GEO Reportage war bei der Ernte dabei. Im Wettlauf um die kostbaren Ähren werden Menschen und Affen zu erbitterten Rivalen. Wächter der Felder sind die Kinder. Für den 13jährigen Melcome eine große Herausforderung: Er muss die Affen verjagen, ohne sie zu verletzten. Dabei bleibt den Geladas oft keine andere Wahl. Denn die Bauern dringen mit ihren Feldern immer weiter in den Nationalpark vor. Wie kann es gelingen, die Balance zwischen Mensch und Tier wieder herzustellen? Rund 400 Familien leben in Sona, einem der sieben Dörfer im Simien Mountains Nationalpark, inmitten eines anerkannten UNESCO-Weltnaturerbes. Zwischen Steilhängen und Ebenen betreiben sie Ackerbau und Viehzucht. Ein Leben, so karg wie in der Steinzeit: ohne Strom, fließendes Wasser und Heizung. Dazu liegen die nächtlichen Temperaturen im Minusbereich. Wie eh und je dient trockener Kuhmist als Brennstoff. Doch kaum jemand sieht einen Grund zur Klage. Mancher gar ist voll der Hoffnung: Der Klimawandel bringt mehr Regen und der globale Handel billige Waren in die Berge. Wären da nur nicht diese listigen Affen! Bei der Ernte werden alle Erwachsenen gebraucht. So können die Bauern während dieser Zeit nicht mehr die schwer überschaubaren Felder bewachen und die Affen verjagen. Diese verantwortungsvolle Aufgabe liegt jetzt ganz in der Hand der Kinder.
16:25
Die Verteidigung des Virunga Nationalparks und seiner Bewohner ,der letzten Berggorillas, im Ostkongo, einer der krisenreichsten Regionen der Erde, ist eine tägliche Herausforderung. GEO Reportage porträtiert Ranger, die täglich ihr Leben riskieren, und Menschen, die sich durch den Nationalpark um ihr Eigentum gebracht sehen. Ein Nationalpark im Ostkongo, in einer der krisenreichsten Regionen der Erde, wo fünfhundert Berggorillas mehr Aufmerksamkeit erfahren als die Menschen, die in seinem Umfeld leben? Das weckt Neid und Begehrlichkeiten und auch Gewalt. Die Verteidigung des Virunga Nationalparks und seiner Bewohner, der letzten Berggorillas auf der Welt, ist eine tägliche Herausforderung. GEO Reportage porträtiert Ranger, die täglich ihr Leben riskieren, und Menschen, die sich durch den Nationalpark um ihr Eigentum gebracht sehen. Nur noch knapp neunhundert Berggorillas gibt es weltweit, fünfhundert davon im Virunga Nationalpark im Osten des Kongos, an der Grenze zu Ruanda. In der von immerwährenden Spannungen belasteten Region besteht für die Verteidiger des Nationalparks ständig Lebensgefahr. Über 170 Ranger fielen in den letzten zwanzig Jahren im Kampf gegen Wilderer und Rebellen. Kurz nach den Dreharbeiten starben bei Angriffen sieben Ranger, darunter eine Frau. Der Nationalpark ist derzeit für Touristen gesperrt. Christian Shamavu ist einer der erfahrensten Ranger im Nationalpark, motiviert durch seine Liebe zu Tieren. "Ich war erst 15, als ich zum ersten Mal einen Gorilla gesehen habe. Ich war beeindruckt, sie sind so menschenähnlich. Menschen aus aller Welt kamen, um diese Tiere zu sehen. Das hat mich so begeistert, dass ich die Tiere beschützen wollte." Christians Arbeit ist ein Einsatz zwischen Leben und Tod. Denn die Bauern rund um den Park können die Fürsorge für den Park und seine Bewohner nur schwer nachvollziehen. Sie erheben Anspruch auf den Park, liefert er ihnen doch das überlebenswichtige Holz, das sie zur Herstellung von Holzkohle benötigen. Seit das Wildern und Abholzen verfolgt wird, kommt es immer wieder zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Rangern und Banditen, die die Konflikte brutal für ihre Zwecke nutzen. Wird es gelingen, den Nationalpark und seine Berggorillas dauerhaft zu sichern?
17:25
Majestätisch thronen die Klöster Georgiens in der rauen Schönheit des Kaukasus. Sie sind Zeugen der Anfänge der Christianisierung und damit auch der kulturellen Entwicklung der Menschheit. Seit der 1991 wiedererlangten Souveränität Georgiens bemühen sich Kirche und Staat, ihre alten Klöster mit Leben zu erfüllen. Majestätisch thronen die Klöster Georgiens in der rauen Schönheit des Kaukasus, meist einsam und abgelegenen, oft in den Fels geschlagen. Die Klöster sind lebendige Zeugen der Anfänge der Christianisierung und damit auch der kulturellen Entwicklung der Menschheit. Seit der 1991 wiedererlangten Souveränität Georgiens bemühen sich Kirche und Staat, ihre alten Klöster wieder mit Leben zu erfüllen, sie vor weiterem Verfall zu bewahren, und zu restaurieren. Das ist, neben ihrer religiösen Bestimmung, heute die wichtigste Aufgabe der Mönche. Schon im ersten Jahrhundert entstanden nach dem Vorbild der urchristlichen Gemeinden von Antiochia und Jerusalem auch im heutigen Georgien erste urchristlichen Gemeinden. Bereits im Jahre 337 wurde in dem ostgeorgischen Königreich Kartli das Christentum zur Staatsreligion erhoben, lange vor der Christianisierung Europas. Die georgische orthodoxe Kirche ist autokephal, d.h. eigenständig. Damit konnten, vor allem in der Abgeschiedenheit der Klöster, viele alte kirchliche und kulturelle Traditionen, alte Produktions- und Lebensweisen bewahrt werden. Was auf die Betrachter aus der heutigen, schnelllebigen und technisierten Welt eine große Faszination ausübt. Auf dem Territorium des kleinen Staates, der nicht größer ist als das Bundesland Bayern, gab es vor der Sowjetherrschaft unzählige aktive Klöster. Nur wenige konnten bewahrt werden. Ihre kulturhistorisch wertvollen Bauten mit über 1000 Jahre alten Fresken und Ikonen wurden unter der kommunistischen Herrschaft entweiht: als Lagerhäuser, Viehställe oder Militärlager und Kasernen missbraucht. Immer wieder unternimmt Vater Artschil, ein junger Erzpriester, Reisen durch die Klöster des Landes. Er interessiert sich vor allem für die Entwicklung des klösterlichen Lebens, sowohl in religiöser als auch wirtschaftlicher Hinsicht. Welche Perspektive hat das traditionell so eng mit Georgien verflochtene Klosterleben in der heutigen Zeit?
18:20
Im Herzen Österreichs widmet die junge Falknerin Doris Hiebeler ihr Leben der alten Kunst der Falknerei.
19:15
Gudrun Kaufmann und Prof. Walter Arnold machen einen Rückblick auf das wilde Treiben der Tiere im Frühling. Feldhase, Graugans, Wildschwein - "Wildes Land", das Tiermagazin, zeigt Wildtiere in unserer Heimat. Gudrun Kaufmann und Prof. Walter Arnold machen gemeinsam mit Helmut Pechlaner einen Rückblick auf das wilde Treiben und faszinierende Lebensweisen der Tiere im Frühling.
19:45
Ein Ausflug jenseits der Waldgrenze: harter Fels, unwegsames Gelände, extremes Wetter. Murmeltier, Steinbock, Gämsen - "Wildes Land", das Tiermagazin, macht einen Ausflug ins Hochgebirge. Gudrun Kaufmann und Prof. Walter Arnold sind den dortigen Tieren auf der Spur und erklären, wie die Bewohner so hoch oben in dem unwirtlichen Lebensraum zurecht kommen.
20:15
Bergwelten: Die erdgeschichtliche Spurensuche führt durch das tief winterliche Trentino, bis 1919 auch Welschtirol genannt. Und genau hier hat das Herz der Dolomiten vor Urzeiten zu schlagen begonnen.
21:05
In den Südtiroler Dolomiten führt die Familie Demetz eine spektakulär gelegene Schutzhütte. In den Südtiroler Dolomiten betreibt Familie Demetz auf 2.685 Meter Seehöhe die Toni Demetz-Hütte. Die spektakulär gelegene Schutzhütte ist nur per Seilbahn zu erreichen. Errichtet wurde sie in den 1950er-Jahren nach einem dramatischen Unfalltod. Heute packen in den Sommermonaten drei Generationen mit an, um ihre Gäste bestmöglich zu betreuen. Im niederösterreichischen Dreistetten bewohnen Tatjana Nikitsch und Karl Jungwirt ein über 100 Jahre altes, am Waldrand gelegenes Haus. Als sich die beiden vor rund 20 Jahren in das Gebäude verliebten, gab es hier keinen Strom, kein Gas, keinen Kanal und auch kein fließendes Wasser. Bis heute hat sich daran überhaupt nichts geändert.
21:55
Diese Folge konzentriert sich auf die zyklische Natur des Überlebens in unterschiedlichem Gelände, von Akis Vorbereitung auf das Frühlingsfischen in der Arktis bis zu Stefanos Anpassungen in den Bergen.
22:50
Sie sind die Trendsetter unserer Zeit, verstehen sich als moderne Meinungsbildner: Influencer.
23:40
Gudrun Kaufmann und Prof. Walter Arnold machen einen Rückblick auf das wilde Treiben der Tiere im Frühling. Feldhase, Graugans, Wildschwein - "Wildes Land", das Tiermagazin, zeigt Wildtiere in unserer Heimat. Gudrun Kaufmann und Prof. Walter Arnold machen gemeinsam mit Helmut Pechlaner einen Rückblick auf das wilde Treiben und faszinierende Lebensweisen der Tiere im Frühling.
00:10
Ein Ausflug jenseits der Waldgrenze: harter Fels, unwegsames Gelände, extremes Wetter. Murmeltier, Steinbock, Gämsen - "Wildes Land", das Tiermagazin, macht einen Ausflug ins Hochgebirge. Gudrun Kaufmann und Prof. Walter Arnold sind den dortigen Tieren auf der Spur und erklären, wie die Bewohner so hoch oben in dem unwirtlichen Lebensraum zurecht kommen.
00:40
Die Alpen sind durch den Klimawandel in Bewegung: Gletscher schmelzen, Muren und Felsabbrüche nehmen zu. Die Alpen sind in Bewegung, der Klimawandel lässt die Gletscher schmelzen: Immer häufiger berichten die Medien über Muren, Felsabbrüche oder ganze Gipfelbereiche, die abzustürzen drohen. Ist diese Wahrnehmung nun selektiert durch die Sensationsgier, oder stürzen die Berge wirklich ein? Christiane Sprachmann und ihr Team gehen in dieser Dokumentation der Frage nach, wie gefährlich der alpine Lebensraum für uns Menschen wird und was man dagegen tun kann. Erosion und Rutschungen im Gebirge sind grundsätzlich natürliche Phänomene. Durch den Klimawandel kann es jedoch zur Verstärkung und Beschleunigung von Erosionsprozessen in verschiedenen Bereichen kommen. Zum einen schmilzt durch die höheren Temperaturen der Permafrost, der als "Kitt der Alpen" die Felsen in den höheren Regionen zusammenhält, zum anderen sind es die intensiven Niederschläge, die Rutschungen und Steinschläge in Gang setzen. Abschmelzende Gletscher bilden Seen, die im Falle eines Durchbruches als Sturzwellen die Täler bedrohen. Die Dokumentation zeigt aber auch Lösungen auf. Denn all das sind Gefahrenszenarien, denen wir nicht unbedingt schutzlos ausgesetzt sind. Wissenschafter:innen versuchen, mit Kartierungen und Analysen die Bereiche einzugrenzen und zu verstehen. Berechnungen von Sturzbahnen und Gefahrenmustern tragen dazu bei, Frühwarnsysteme zu installieren, während Verbauungen Siedlungsräume und Straßen schützen.
01:25
Bergwelten: Die erdgeschichtliche Spurensuche führt durch das tief winterliche Trentino, bis 1919 auch Welschtirol genannt. Und genau hier hat das Herz der Dolomiten vor Urzeiten zu schlagen begonnen.
02:10
In den Südtiroler Dolomiten führt die Familie Demetz eine spektakulär gelegene Schutzhütte. In den Südtiroler Dolomiten betreibt Familie Demetz auf 2.685 Meter Seehöhe die Toni Demetz-Hütte. Die spektakulär gelegene Schutzhütte ist nur per Seilbahn zu erreichen. Errichtet wurde sie in den 1950er-Jahren nach einem dramatischen Unfalltod. Heute packen in den Sommermonaten drei Generationen mit an, um ihre Gäste bestmöglich zu betreuen. Im niederösterreichischen Dreistetten bewohnen Tatjana Nikitsch und Karl Jungwirt ein über 100 Jahre altes, am Waldrand gelegenes Haus. Als sich die beiden vor rund 20 Jahren in das Gebäude verliebten, gab es hier keinen Strom, kein Gas, keinen Kanal und auch kein fließendes Wasser. Bis heute hat sich daran überhaupt nichts geändert.
03:00
Das Leben eines Profisportlers ist von extremem Druck geprägt. Wie gehen sie mit den Belastungen des Wettbewerbs auf höchstem Niveau und dem ständigen Risiko des Scheiterns um? Mit dem niederländischen Eisschnellläufer Kai Verbij.
03:50
Die Angstbewältigung ist für alle Wintersportler essenziell. Sie müssen mutig sein, das zu tun, was sie am besten können - denn ein Moment des Zögerns im falschen Moment kann zu einem noch gefährlicheren Ergebnis führen.
04:40
Diese Dokumentation führt vom Watzmann-Massiv über den Hochkönig bis zur Eisriesenwelt. Diese grenzübergreifende Entdeckungstour führt von den höchsten Gipfeln zwischen dem deutschen Bayern und dem österreichischen Salzburg über Kühen auf Booten bis hin zur größten Eishöhle der Welt: Die bildgewaltige Dokumentation ist unterwegs am Watzmann-Massiv im Berchtesgadener Land und führt uns schließlich zum Hochkönig, dem höchsten Gipfel der Berchtesgadener Alpen.