17:25
Lungau - unberührte Täler, seltene Tierbegegnungen und gelebtes Brauchtum zwischen majestätischen Gipfeln.
18:20
Kaum eine Sportart verbindet die Menschen im Baskenland so sehr wie Pelota. Die Region im Grenzgebiet von Frankreich und Spanien, sieht sich als eigenständige Provinz mit einer gemeinsamen Kultur, Sprache und Identität. Das Pelota-Spiel, bei dem ein Ball per Hand oder Schläger gegen eine Hauswand geworfen wird, ist wichtiger Teil davon. Wohl kaum eine Sportart verbindet die Menschen im Baskenland so sehr wie Pelota. Gelegen auf der Grenze zwischen Frankreich und Spanien, sieht sich die Region bis heute als eigenständige Provinz mit einer gemeinsamen Kultur, Sprache und Identität. Über die Jahrhunderte gab es immer wieder Bestrebungen sich zu lösen und einen eigenen Staat zu errichten. Was mitunter gar in Gewalttätigkeiten mündete. Heute gilt die Region als friedlich, die eigene Identität wird dennoch betont und gepflegt. Das Pelota-Spiel ist ein wichtiger Teil davon. Man kann Pelota mit der Hand spielen oder mit einem Schläger, auch mit einem eigens angefertigten Handschuh. Wichtig ist, dass es eine gegenüberliegende Wand gibt, die den geworfenen Ball abfängt und zurückprallen lässt. Was sich einfach anhört, erfordert Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Im Baskenland wurde dieser Sport erfunden, und noch heute spielen ihn bereits die Kinder auf öffentlichen Plätzen und Straßen. Pelota gilt als das Spiel der Basken. Und als eines der wichtigsten identitätsstiftenden Merkmale einer Provinz, welche eine bewegte Geschichte hinter sich hat, die aus sieben Provinzen besteht und auf der Grenze zweier Länder liegt. Ellande Alfaro spielte lange Zeit als Profi Pelota, heute produziert er die Bälle für das Spiel, die aus Gummi, Schafwolle und anderen einheimischen Materialien bestehen. In seiner Freizeit ist er als Schiedsrichter unterwegs, bewertet Spiele und unterrichtet junge Spieler. Die Brüder Jon und Paxti Tambour sind bis heute aktiv, spielen in der baskischen Liga. Für sie alle ist wichtig, dass Pelota lebendig bleibt. Denn auch wenn die Proteste nach mehr Eigenständigkeit heute nicht mehr gewaltsam ausgetragen werden, so ist es den Basken doch wichtig, ihre Gemeinsamkeiten gegenüber der Außenwelt zu betonen und zu pflegen. Mit friedlichen Mitteln.
19:15
In Italiens Süden gedeiht eine der ältesten Kulturpflanzen des Mittelmeer-Raums: der Kapernstrauch. Sie sind eine Delikatesse und erzeugen eine wahre Geschmacksexplosion. Die besten Kapern stammen traditionell von der malerischen und rauhen Vulkaninsel Pantelleria, südlich von Sizilien. GEO Reportage war vor Ort. In Italiens Süden gedeiht eine der ältesten Kulturpflanzen des Mittelmeer-Raums: der Kapernstrauch. Die besten Kapern stammen traditionell von der malerischen und rauhen Vulkaninsel Pantelleria, südlich von Sizilien. GEO Reportage war vor Ort. Kapern sind die Blütenknospen des im gesamten Mittelmeerraum heimischen Kapernstrauches. Sie werden in Salz oder Öl eingelegt und mehrere Monate fermentiert. Werden die Knospen nicht geerntet, entstehen daraus zarte Blüten. Später entwickeln sich daraus die Kapernäpfel oder Cucunci. In der nordeuropäischen Küche kommen Kapern eher selten zum Einsatz, im Mittelmeerraum hingegen gehören Kapern praktisch überall dazu. Sie gelten als leckere Antipasti, da sie den Appetit anregen. Zum Dessertwein und Käse werden in Öl oder Essig eingelegte Kapernblätter gereicht. Kapern geben Fisch, Salaten, Suppen und Gemüseeintöpfen mit ihrem scharfen Aroma das gewisse Etwas. Zudem werden die Kapern als Naturheilmittel geschätzt. Schon vor Sonnenaufgang beginnen die Arbeiter im Schein ihrer Arbeitslampen mit der Ernte der Knospen. Später könnten die Blüten sich öffnen, dann sind sie wertlos. Verarbeitet wird der Teil der Ernte in der traditionellen Kapern-Manufaktur "Bonomo & Giglio". Gabriele Lasagni gilt als "Revolutionär der Kapern", denn durch ihn verwandeln sich die traditionellen Kapern in innovative Produkte: Knusprige Kapern und ganz neue Würzpulver sind dabei, aber auch Kreationen, für die er sogar die Kapernblätter nutzt. Gabriele fühlt sich aber auch der Tradition verpflichtet. So werden seine Kapern in Salz direkt aus Sizilien eingelegt, ein Jahrhunderte altes Verfahren. Daher besucht er die malerischen Salinen von Trapani und Marsala, die schon seit der Antike existieren. Die seichten Küstengewässer an der Westküste liefern perfekte Bedingungen. Das Salz enthält eine höhere Konzentration an Spurenelementen, gleichzeitig weniger Natriumchlorid. Nur hier gibt es jene Salzqualität, die Gabriele benötigt.
20:15
Diese Folge beleuchtet Akis tiefe Verbundenheit mit dem Land und seine Mission, Finnlands traditionelle Fischereipraktiken zu bewahren.
21:10
In der riesigen russischen Wildnis Kareliens verwaltet und schützt Viktor Iljin eines der größten Naturschutzgebiete Europas.
22:05
Der "Weg der Gesundheit und Freundschaft" verbindet Italien, Slowenien und Kroatien. 1935 wurde die Schmalspurbahn "Parenzana" von Triest nach Porec stillgelegt. Heute verbindet ihre Trasse als "Weg der Gesundheit und Freundschaft" die Länder Italien, Slowenien und Kroatien. Der Weitblick von den Hügeln begeistert immer noch, nur quält sich keine Dampflok mehr auf den höchsten Punkt der Strecke. Heute donnern Radsportler aus aller Welt mit ihren elektrifizierten Drahteseln über die gut erhaltenen Viadukte und durch unterschiedlich lange Tunnel.
23:00
Millionen von Menschen beobachten in ihrer Freizeit Vögel und treten so in Kontakt zur Natur.
23:45
Venetos Natur, Villenkultur und Geschichte - eng verbunden mit Venedig und geprägt vom Erbe der "Serenissima". Veneto, ein Ort, an dem man malerische Natur, prachtvolle Architektur und Kunstgenuss findet, die Italienreisende aller Welt erfreut. Diese Dokumentation entführt uns in eine Region, deren historischen Landschaften der "Terraferma" aufs engste mit der Lagunenstadt Venedig verbunden sind und stehen mit ihr seit dem 15. Jahrhundert im intensiven kulturellen Austausch.