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TV Programm für Bergblick am 25.09.2026

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Planet Weltweit 22:45

Planet Weltweit: Aubrac - Kühe, Käse, Kerle!

Dokumentation

Das Aubrac liegt im südwestlichen Zentralmassiv und gehört zu den kargsten und dennoch schönsten Landstrichen Frankreichs. Es ist die Heimat der Aubrac - Rinder, von denen man scherzhaft sagt, ihre Augen seien schöner als die der Mädchen. Und es ist das Land der Buronniers, Männer, die im Sommer jeden Morgen hingebungsvoll ihre Kühe auf den mit Blumen und Kräutern übersäten Weiden von Hand melken. Das Aubrac liegt im südwestlichen Zentralmassiv und gehört zu den kargsten und dennoch schönsten Landstrichen Frankreichs. Es ist die Heimat der Aubrac - Rinder, jener besonderen Rasse, von der man scherzhaft sagt, ihre Augen seien schöner als die der Mädchen. Und es ist das Land der Buronniers, jener Männer, die im Sommer jeden Morgen hingebungsvoll ihre Kühe auf den mit Blumen und Kräutern übersäten Weiden von Hand melken. Das Aubrac: ein einsames Hochplateau vulkanischen Ursprungs, das sich über drei Departements erstreckt: Cantal, Lozère und Aveyron. Im Winter ein trostloser, gottverlassener Ort, im Sommer ein sattgrünes Auenland, übersät von Kräutern und Blumen, deren Vielfalt in Europa ihres Gleichen sucht. Sie schmecken nicht nur den Tausenden von stolzen Aubrac-Rindern, die von Ende Mai bis Mitte Oktober das Landschaftsbild des Hochplateaus prägen und deren Glockengeläut weit ins Land hinein zu hören ist. Die Flora des Aubrac liefert auch zwei weltberühmten Sterneköchen täglich neue Inspiration: Michel und Sébastien Bras. Sie locken Feinschmecker aus aller Welt ins malerische Örtchen Laguiole, in eine Gegend, die aufgrund ihres launischen Wetters lange Zeit als eine der gefürchtetsten Stationen auf dem Jakobsweg galt. In diesem Jahr ist der Frühling spät in das Aubrac gezogen - höchste Zeit für die "Transhumance" - den alljährlichen Auftrieb zu den Sommerweiden. Sechs Monate standen die Tiere überwiegend im Stall. Jetzt rückt die Freiheit näher, und man spürt: Die stolzen Aubrac-Rinder können es kaum abwarten, in die Berge und auf die Weiden zu kommen. Doch das ist nicht allein der Grund für das lautstarke Muhen. Die Aubrac-Kühe rufen ihre Kälber. Aubrac-Züchter Phillippe Boubal treibt siebzig seiner Rinder in alter Tradition zu Fuß ins Hochland.

Danach

Heimatleuchten 23:40

Heimatleuchten: Rund um die Lavanttaler Alpen

Land und Leute

Das Lavanttal, das Paradies Kärntens hat noch einen Geheimtipp-Status. Wenn Keramikerin Petra Imkert über die Koralpe reitet, genießt sie nicht nur einen traumhaften Ausblick, sondern taucht mitten in das Herz dreier Kulturen ein, die eines verbindet: der Mut, neue Wege zu gehen. Sie und die Winzerin Sabine David sind die Freigeister dieser Region, die uraltem Handwerk neues Leben einhauchen. Petra formt mit der jahrtausendealten Raku-Brenntechnik faszinierende Tonkunstwerke, während Sabine mit ihren preisgekrönten Weinen das alte Vorurteil widerlegt, dass Wein aus Kärnten angeblich nicht schmeckt. In dieser Region wird auch das Erbe der Urgroßväter lebendig gehalten. Thomas Reinbold, ein Galanteriespengler in der vierten Generation, fertigt kunstvolle Kirchenkreuze, die noch seine Urenkel überdauern werden. Familie steht hier im Mittelpunkt, und der Zusammenhalt ist oft der Schlüssel zum Erfolg. Bei der Zirbenernte der Manufaktur Müller packt jeder mit an - vom Jüngsten bis zum Ältesten. Das Ergebnis? Schnäpse und Essig, schon über 100 Mal mit Gold prämiert. Die Offnerhütte auf der Saualpe liegt nicht nur in beeindruckender Bergkulisse, sie bietet auch hausgemachte Spezialitäten aus der eigenen Jagd, und ist der ideale Ort für einen lustigen Polterabend. Die vielfältigen Geschichten dieser Region finden sich auch auf dem Hof von Hans und Christa Muster, der genau an der Grenze zu Slowenien liegt. Für Hans war diese Grenze als Kind eine unsichtbare Mauer. Heute erkundet er die slowenische Seite noch immer neugierig. Seine 130 Zwergzebus, die "heiligen Kühe" aus Indien, sind Grenzgänger, die in Österreich und Slowenien grasen. Es sind Geschichten über Pioniere, Heimkehrer und Grenzgänger, die rund um die Lavanttaler Alpen erzählt werden. Und einige werden in dem wahrscheinlich charmantesten Dialekt weitergegeben - dem "lovntolerischen".