04:30
Bergwelten: Reinhold Messner schildert die erste Besteigung des Langkofel wie sie vor 150 Jahren stattgefunden haben könnte.
05:15
Abenteuer im Kaukasus: Tao und Crew erkunden Georgiens Powder-Paradies.
05:35
Tao erlebt Heliskiing bei Tag und Nachtski im Scheinwerfer - Adrenalin nonstop.
05:45
Tiefschneetraum mit Freestyle-Pro Alex Hackel: Powder, Jumps und große Lines.
05:50
Tao testet Skifliegen mit Speedglider: Freeriden bekommt Flügel.
06:00
Hermann Maier erkundet die Zillertaler Alpen - von Steinbock-Auswilderung bis Olperer-Gipfel. Hermann Maier ist in dieser neuen Universum-Produktion wieder unterwegs in Österreich und dabei voll in seinem Element. Diesmal geht er im Zillertal auf Entdeckungsreise. Und wie! Er begleitet unter anderem die Auswilderung von Steinböcken, forscht in Jahrtausenden alten Eishöhlen, zeigt sein Geschick als Schmetterlingsfänger auf biodiversen Almwiesen.
06:55
Diese Folge beleuchtet Akis tiefe Verbundenheit mit dem Land und seine Mission, Finnlands traditionelle Fischereipraktiken zu bewahren.
07:50
In der riesigen russischen Wildnis Kareliens verwaltet und schützt Viktor Iljin eines der größten Naturschutzgebiete Europas.
08:45
Hoch oben in den italienischen Monte-Rosa-Alpen erlebt Bergführer Stefano Percino das Leben in der Höhe.
09:45
Diese Folge konzentriert sich auf die zyklische Natur des Überlebens in unterschiedlichem Gelände, von Akis Vorbereitung auf das Frühlingsfischen in der Arktis bis zu Stefanos Anpassungen in den Bergen.
10:40
Alpenlandschaften zwischen Graubünden, Lombardei und Tirol - von Gipfeln über Thermalbäder bis zu Almen. Diese Dokumentation zeigt eindrucksvolle Bilder einer der großartigsten und vielgestaltigsten Alpenlandschaften der Welt. Im Schweizer Kanton Graubünden thront der Piz Linard auf 3.410 Metern, während das idyllische Bormio in der Lombardei mit seinen antiken Thermalbädern und charmanten Gassen zum Verweilen einlädt.
11:25
Millionen von Menschen beobachten in ihrer Freizeit Vögel und treten so in Kontakt zur Natur.
12:15
Heimatleuchten: Heimat ist der Ort, an dem man geboren und aufgewachsen ist, wo man sich wohl und zuhause fühlt. Zur Heimat gehören Bilder, Gerüche, Geschmack, Traditionen, die Familie und eine ganz bestimmte Landschaft. All das zeigt "Heimatleuchten" - wie ein Buch voller Eindrücke, voller Geschichten und Erinnerungen.
13:05
Harald Krassnitzer wandert durch Kärnten - von den Hohen Tauern bis zur slowenischen Grenze. Teil 1 der Sendung führt quer durch Kärnten: Von den Hohen Tauern und der Großglockner-Region wandert Harald Krassnitzer durch das Mölltal und die Nockberge. In Gmünd erlebt er den Wandel einer alten Handels- in eine moderne Künstlerstadt und auf der Alexanderalm besucht er einen Senner, der seinem bisherigen Leben den Rücken gekehrt hat, um nun auf der Alm Butter und Käse zu produzieren.
13:55
In Teil 2 folgt Harald Krassnitzer dem Alpe-Adria-Trail von Kärnten über Slowenien bis Italien. Im zweiten Teil überquert Harald Krassnitzer mehr als nur eine Grenze: Beginnend am österreichisch-slowenischen Grenzübergang wandert er talwärts nach Kanjska Gora. Der Alpe-Adria-Trail ist ein - im wahrsten Sinne des Wortes - grenzüberschreitendes Gemeinschaftsprojekt von Kärnten, Slowenien und Friaul-Julisch-Venetien im Nordosten Italiens.
14:45
Johann Lafer erforscht die Kulinarik Südkoreas. Auf seinen Streifzügen lernt er nicht nur die Sehenswürdigkeiten des Landes kennen, sondern auch uralte Rezepte der Tempelküche und das Nationalgericht "Bibimbap". In dieser Folge sehen wir Südkorea - nicht nur von der touristischen Seite. Fernsehkoch Johann Lafer beginnt seine kulinarische Reise über die koreanische Halbinsel in einem alten Kloster und lässt sich von buddhistischen Nonnen in die Jahrtausende alte Tempel-Küche einführen. Hier folgt die Zubereitung der Speisen bis heute nach faszinierenden, uralten Rezepten und religiösen Vorschriften. In der Hauptstadt Seoul schlägt seit jeher das wirtschaftliche und politische Herz des Landes. Auch wenn es keinen koreanischen König mehr gibt - die Wachablösung der königlichen Garde im "Palast der strahlenden Glückseligkeit" ist ein Spektakel, das Sie auf gar keinen Fall verpassen sollten. Doch Wintersport-Fan Johann Lafer will hoch hinaus und so besucht er mit dem Kamerateam unter anderem die Skisprungschanze in Pyeongchang. Im Februar 2018 wurden hier die Olympischen Winterspiele ausgetragen. Gesprungen wird zwar nicht mehr, aber von der Aussichtsplattform der Olympiaschanze können Sie den Wagemut der Athleten nachempfinden, die hier zu olympischen Rekorden flogen. An jedem Etappenziel erkundet Deutschlands bekanntester Fernsehkoch die Vielfalt der koreanischen Küche. Von seiner prominenten koreanischen TV-Kollegin Kim Min Son lässt sich Johann Lafer schließlich erklären, wie das beliebte koreanische Nationalgericht "Bibimbap" zubereitet wird.
15:10
Zwei UNESCO-Pilgerorte im Piemont: Sacro Monte di Domodossola und Sacro Monte di Varallo. Die bildgewaltige Dokumentation "Sacri Monti - Heilige Berge" begibt sich auf eine faszinierende Reise in die spirituelle Landschaft Norditaliens und der Südschweiz. Im Fokus stehen zwei außergewöhnliche Pilgerorte des UNESCO-Welterbes: der Sacro Monte di Domodossola und der Sacro Monte di Varallo, die zu den bedeutendsten "Heiligen Bergen" des Piemont zählen.
15:55
Wunderbar bunt sind die Busse Kolumbiens - die Chivas - und ein Wahrzeichen des südamerikanischen Landes. Detailreich bemalt fahren diese alten Vehikel bis in die entlegensten Dörfer und sind damit das wichtigste Transportmittel. Wunderbar bunt sind die Busse Kolumbiens - die Chivas - und ein Wahrzeichen des südamerikanischen Landes. Über und über detailreich bemalt fahren diese zum Teil Jahrzehnte alten Vehikel bis in die entlegensten Dörfer und sind damit das wichtigste Transportmittel. Im Wettbewerb mit den modernen Bussen und Jeeps geraten die Chivas-Fahrer zunehmend unter Druck. Sie suchen nach einer Zukunft für das farbenfrohe Erbe auf den Bergstraßen. Ohne Chivas wäre Kolumbien nicht mehr das, was es ist. Andes, eine Kleinstadt in den kolumbianischen Bergen, ist das Zentrum der Chivas-Kultur. Die Busse sind umgebaute Lkw und werden aufwendig per Hand bemalt. Man nennt sie auch "buses de escalera" - übersetzt etwa "Leiterbusse" -, denn neben den Fahrgästen in der Kabine transportieren die Chivas seit Jahrzehnten auch allerlei Waren und landwirtschaftliche Produkte von und zu den Fincas abseits der Großstädte. Die Waren werden zumeist über Leitern auf dem Dach gehievt und dort verstaut. Die Chivas sichern damit seit langem das Überleben im kolumbianischen Hinterland. Einer der erfahrensten Chivas-Fahrer ist Humberto Restrepo, genannt Frijoles, übersetzt "Böhnchen", denn der 46jährige aß als Kind gerne Bohnen. Er fährt seit 27 Jahren mit seinem Bus über geteerte und unasphaltierte Straßen und Wege quer durch ganz Kolumbien. Zurzeit steuert Frijoles den Bus eines Freundes, da seine eigene Chiva neu bemalt wird. Seit 15 Jahren ist der Bus nicht mehr überholt worden, fünf Millionen Pesos wird die vollständige neue Bemalung kosten, immerhin fast 2000 Euro. Alejandro und Humberto Serna - die Maler, die den Bussen ihren eigenwilligen Charakter geben und sich auch um die Chiva von Frijoles kümmern, sind Stars in Kolumbien. Die Brüder haben die Kunst von ihrem Vater erlernt und setzen seit dessen Tod im Jahr 2010 die Familientradition fort. Unter ihren Händen entsteht in etwa zwei Monaten ein Meisterwerk auf zwei Achsen.
16:50
Die Schweiz - Land der Berge, der Gletscher, Bergbäche und Seen. Die Alpen zeigen hier ihre schönsten Seiten. Doch die Natur verändert sich: die Gletscher schrumpfen, Felsmassive werden brüchig. Immer häufiger kommt es zu Überschwemmungen und Bergstürzen. Die Menschen hier müssen sich den Veränderungen stellen. Pro Jahr verlieren die Schweizer Gletscher heute einen Kubikkilometer an Volumen. Die Schweiz - Land der Berge, der Gletscher, Bergbäche und Seen. Die Alpen zeigen hier ihre schönsten Seiten. Doch die Natur verändert sich: die Gletscher schrumpfen, Felsmassive werden brüchig. Immer häufiger kommt es zu Überschwemmungen und Bergstürzen. Die Menschen hier müssen sich den Veränderungen stellen. Die Berge geraten in Bewegung. Die Schweizer, ein Bergvolk. Früher herrschte Armut, heute gehört es zu den reichsten der Welt. Weniger als ein Zehntel der schweizerischen Landesfläche ist besiedelt, mehr als die Hälfte ist Alpen- und Voralpenraum. Über 3300 Gipfel sind höher als 2000 Meter. 1800 Gletscher bedecken etwa 3% der Landesfläche. Sie sind wichtige Wasserspeicher. Doch die Erderwärmung setzt ihnen zu: Pro Jahr verlieren die Schweizer Gletscher heute einen Kubikkilometer an Volumen. Das Berner Oberland im Herzen der Schweiz. Die Simmenfälle oberhalb des Dorfes Lenk bieten im Sommer 2013 einen ungewohnten Anblick. Der Faverges-See des Plaine Morte-Gletschers ist ausgebrochen und verwandelt den Fluss schlagartig in einen reißenden Strom. Ein imposantes aber auch gefährliches Naturspektakel. Das neue Phänomen hält nicht nur die Bevölkerung im Tal in Atem, sondern auch Wissenschaftler. Gemeinsam mit dem Geologen Daniel Tobler untersucht die Geomorphologin Isabelle Kull den Ausbruch im Auftrag der örtlichen Behörden. Die beiden haben das Alarmsystem im See installiert und wollen verschiedene Szenarien der künftigen Entwicklung im Plaine-Morte-Gebiet erforschen. Denn Wasserstürze wie diese können im Tal schnell Hochwasserlagen erzeugen und damit das komplette Gemeindewesen bedrohen. Die Veränderungen in den Schweizer Alpen sind massiv. Immer wieder rutschen auch ganze Bergflanken zu Tal, weil der Permafrost, der die Felsen normalerweise auch im Sommer fest zusammenhält, vielerorts schmilzt. Der Klimawandel ist längst in den Hochalpen angekommen. Wie gehen die Schweizer damit um?
17:45
Eine bizarre, einzigartige Bergwelt, geformt in Millionen Jahren von Wind und Wasser erhebt sich dreißig Kilometer südöstlich von Dresden. Das Elbsandsteingebirge ist berühmt für seinen außerordentlichen Formenreichtum und für seinen Sandstein, entstanden aus einer riesigen Platte aus Meeressediment.
18:40
Filmemacher Hans Jöchler erkundet Vorarlbergs Naturparadies. Schon aus der Ferne ist das leuchtende Charakteristikum der Roten Wand zu bestaunen: seine Farbe verdankt der zweithöchste Berg des Lechquellengebirges dem rötlich schimmernden Eisenoxid, das im dunklen Gestein eingeschlossen ist und an die Geschichte des Erdmittelalters erinnert. Am Fuße der Roten Wand funkelt smaragdgrün ein weiteres Naturjuwel: der Formarinsee. Ein glasklarer Hochgebirgssee, der sich Jahr für Jahr durch das Schmelzwasser der ihn umsäumenden Berge bildet. Abwärts, vorbei an den mächtigen Gipfeln der Gebirgsgruppe, liegt das bergbäuerlich geprägte Dorf Schröcken. Vor mehr als 700 Jahren wurde das Örtchen durch die aus dem Schweizer Kanton Wallis stammenden Walser besiedelt. Heutzutage findet man hier die typischen Bregenzer Häuser, die ganz und gar mit runden Holzschindeln gedeckt sind. Von Schröcken aus führt die Reise weiter bis zum Hohen Ifen, der sich an der Grenze zum Allgäu befindet. Das einem Plateau ähnelnde Bergmassiv ragt 2.230 Meter in die Höhe und bietet erfahrenen Wanderern eine anspruchsvolle Tour durch dunkelgrüne Wälder und die schroffe Karstlandschaft, vorbei an kühlen Höhlen und seltenen Gebirgspflanzen. Filmemacher Hans Jöchler bezaubert in dieser ORF-III-Neuproduktion mit unvergleichlichen Aufnahmen des Vorarlberger Naturparadieses und ermöglicht durch seine Erkundungsreise zahlreiche Einsichten in die Erdgeschichte sowie in die Kultur.
19:25
An Mallorcas Westküste lädt ein Gebirgszug zum Wandern ein: der "Trockenmauerweg". Abseits des Massentourismus hat Mallorca eine unbekannte Seite, eine Wanderseite! An seiner Westküste lädt ein Gebirgszug zum mediterranen Wandern ein. Durch die Serra de Tramuntana führt der "Trockenmauerweg" über 150 Kilometer von Port Andratx über das Städtchen Sóller bis nach Pollenca im Nordwesten der Ferieninsel. Bradley, Profi-Traveller und Autor von Reise- und Trekkingführern, sucht Europas schönste Wanderwege und Mallorcas Trockenmauerweg gehört gewiss dazu. In sechs Etappen führt er entlang des Küstengebirges, durch Steineichenwälder und Olivenhaine, über Felsgrate und durch schöne Dörfer, immer mit bester Aussicht auf Berge und Meer. Meist folgt die "Ruta de pedra en sec", der "Weg aus trocken verlegten Steinen" den alten Post- und Reitwegen Mallorcas. Sie führen durch alte Kulturlandschaft und die Geschichte der Insel. Das Dorf Banyalbufar liegt inmitten steiler Terrassen über dem Meer, wo die Malvasia-Weintraube wächst. Von Valdemossa bis ins Künstlerdorf Deia wandert Bradley auf den Spuren des "Archiduc". Erzherzog Ludwig Salvator von Österreich-Toskana ließ im 19. Jahrhundert entlang Felsabstürzen mit grandiosen Ausblicken einen Reitweg anlegen, auf dem es sich heute wandern lässt. Die Küste entlang geht es bis zum Leuchtturm von Cap Gros. Von hier fährt eine alte Straßenbahn hoch nach Sóller, Stadt der Orangenhändler. Durch die Schlucht von Biniaraix geht es 800 Höhenmeter hoch auf das Dach der Serra de Tramuntana. Steil bergab führt der "Torrent de Pareis", eine spektakuläre Schlucht, direkt ans Meer. Auf einem "Schneesammlerweg" wandert Bradley zum "Sanktuarium von Lluc", dem heiligen Kloster Mallorcas. Hier wird die Schutzheilige der Insel, eine Schwarze Marienstatue aufbewahrt. Ihr zu Ehren singt ein Chor jeden Tag das Salve Regina. Auf der Placa Major von Pollenca endet der Hike. Abgesehen vom Airport hat Bradley nichts von Ballermann-Tourismus mitbekommen. Mallorca ist wanderbar!
20:15
Bergwelten: Die Südtiroler Dolomiten: ein Gebirge voller Rätsel. Bestiegen und erforscht seit über 200 Jahren und dennoch sind viele Fragen offen. Vor allem im Inneren der "Bleichen Berge"....
21:05
Bergwelten: Wenn die letzten Strahlen der untergehenden Sonne die Gipfel erstrahlen lassen, legt sich ein ganz besonderer Zauber über die Bergwelt im Westen Österreichs.
21:55
Heimatleuchten: Heimat ist der Ort, an dem man geboren und aufgewachsen ist, wo man sich wohl und zuhause fühlt. Zur Heimat gehören Bilder, Gerüche, Geschmack, Traditionen, die Familie und eine ganz bestimmte Landschaft. All das zeigt "Heimatleuchten" - wie ein Buch voller Eindrücke, voller Geschichten und Erinnerungen.
22:45
Filmemacher Hans Jöchler erkundet Vorarlbergs Naturparadies. Schon aus der Ferne ist das leuchtende Charakteristikum der Roten Wand zu bestaunen: seine Farbe verdankt der zweithöchste Berg des Lechquellengebirges dem rötlich schimmernden Eisenoxid, das im dunklen Gestein eingeschlossen ist und an die Geschichte des Erdmittelalters erinnert. Am Fuße der Roten Wand funkelt smaragdgrün ein weiteres Naturjuwel: der Formarinsee. Ein glasklarer Hochgebirgssee, der sich Jahr für Jahr durch das Schmelzwasser der ihn umsäumenden Berge bildet. Abwärts, vorbei an den mächtigen Gipfeln der Gebirgsgruppe, liegt das bergbäuerlich geprägte Dorf Schröcken. Vor mehr als 700 Jahren wurde das Örtchen durch die aus dem Schweizer Kanton Wallis stammenden Walser besiedelt. Heutzutage findet man hier die typischen Bregenzer Häuser, die ganz und gar mit runden Holzschindeln gedeckt sind. Von Schröcken aus führt die Reise weiter bis zum Hohen Ifen, der sich an der Grenze zum Allgäu befindet. Das einem Plateau ähnelnde Bergmassiv ragt 2.230 Meter in die Höhe und bietet erfahrenen Wanderern eine anspruchsvolle Tour durch dunkelgrüne Wälder und die schroffe Karstlandschaft, vorbei an kühlen Höhlen und seltenen Gebirgspflanzen. Filmemacher Hans Jöchler bezaubert in dieser ORF-III-Neuproduktion mit unvergleichlichen Aufnahmen des Vorarlberger Naturparadieses und ermöglicht durch seine Erkundungsreise zahlreiche Einsichten in die Erdgeschichte sowie in die Kultur.
23:30
An Mallorcas Westküste lädt ein Gebirgszug zum Wandern ein: der "Trockenmauerweg". Abseits des Massentourismus hat Mallorca eine unbekannte Seite, eine Wanderseite! An seiner Westküste lädt ein Gebirgszug zum mediterranen Wandern ein. Durch die Serra de Tramuntana führt der "Trockenmauerweg" über 150 Kilometer von Port Andratx über das Städtchen Sóller bis nach Pollenca im Nordwesten der Ferieninsel. Bradley, Profi-Traveller und Autor von Reise- und Trekkingführern, sucht Europas schönste Wanderwege und Mallorcas Trockenmauerweg gehört gewiss dazu. In sechs Etappen führt er entlang des Küstengebirges, durch Steineichenwälder und Olivenhaine, über Felsgrate und durch schöne Dörfer, immer mit bester Aussicht auf Berge und Meer. Meist folgt die "Ruta de pedra en sec", der "Weg aus trocken verlegten Steinen" den alten Post- und Reitwegen Mallorcas. Sie führen durch alte Kulturlandschaft und die Geschichte der Insel. Das Dorf Banyalbufar liegt inmitten steiler Terrassen über dem Meer, wo die Malvasia-Weintraube wächst. Von Valdemossa bis ins Künstlerdorf Deia wandert Bradley auf den Spuren des "Archiduc". Erzherzog Ludwig Salvator von Österreich-Toskana ließ im 19. Jahrhundert entlang Felsabstürzen mit grandiosen Ausblicken einen Reitweg anlegen, auf dem es sich heute wandern lässt. Die Küste entlang geht es bis zum Leuchtturm von Cap Gros. Von hier fährt eine alte Straßenbahn hoch nach Sóller, Stadt der Orangenhändler. Durch die Schlucht von Biniaraix geht es 800 Höhenmeter hoch auf das Dach der Serra de Tramuntana. Steil bergab führt der "Torrent de Pareis", eine spektakuläre Schlucht, direkt ans Meer. Auf einem "Schneesammlerweg" wandert Bradley zum "Sanktuarium von Lluc", dem heiligen Kloster Mallorcas. Hier wird die Schutzheilige der Insel, eine Schwarze Marienstatue aufbewahrt. Ihr zu Ehren singt ein Chor jeden Tag das Salve Regina. Auf der Placa Major von Pollenca endet der Hike. Abgesehen vom Airport hat Bradley nichts von Ballermann-Tourismus mitbekommen. Mallorca ist wanderbar!