Jetzt 20:15 22:30
Zeit auswählen
Datum auswählen
Mo Di Mi Do Fr Sa So 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10

TV Programm für Bergblick am 23.04.2026

Jetzt

Heimat Österreich 21:05

Heimat Österreich: Der Geschmack der steirischen Toskana

Land und Leute

Eine Reise in die steirische Toskana - zu Charakterköpfen, Kultur und der Schönheit einer sonnigen Region. Jedes Jahr im Herbst verzaubert die steirische Toskana mit den Hügeln des Sausals, leuchtenden Farben, neuem Wein, Kastanien und Sturm. Die sonnenreiche Region an der Grenze zu Slowenien ist tief in ihrer eigenen Kultur verwurzelt. Die Brüder Bernd und Stefan Nauschnegg setzen in ihrem Leibnitzer Lokal auf echte Küche ohne Fertigprodukte - sogar Honig kommt von ihren eigenen Bienen.

Danach

Heimat Österreich 21:55

Heimat Österreich: Die Kraft des Waldes - Die letzten Pecher von Hernstein

Land und Leute

Pecherei in Hernstein - einst wichtiger Industriezweig, heute gelebtes Brauchtum weniger Enthusiasten. Bis in die 1960er-Jahre war Hernstein Zentrum der Pecherei - dem Sammeln von Harz aus Schwarzföhren, lebenswichtig für Farb- und Papierindustrie. Billigimporte und Kunstharze ließen das Gewerbe verschwinden, die Pecher mussten sich neu orientieren. Die Arbeit war anstrengend: bis zu 500 Bäume pro Tag, sechs Tage die Woche. Heute betreiben nur wenige die Pecherei - meist als Hobby.

Die französischen Alpen von oben 22:45

Die französischen Alpen von oben: Vom Queyras in die französischen Seepalpen

Landschaftsbild

Vom Naturpark Queyras zum Tal von Ubaye, von Le Haut Verdon über die Hochprovence bis zu den Seealpen.

Planet Weltweit 23:40

Planet Weltweit: Japan, Leben am Fuß des Vulkans

Dokumentation

Der Vulkan Iodake nimmt mehr als die Hälfte der Insel Satsuma Iojima ein. Die Menschen haben hier im Südwesten Japans vom Schwefelabbau gelebt, der sich heute nicht mehr rentiert. Immer mehr Menschen verlassen das Eiland. Die verbliebenen Einwohner wollen ihre Insel jedoch nicht aufgeben. Der Vulkan Iodake nimmt mehr als die Hälfte der Insel Satsuma Iojima ein. Die Menschen hier im Südwesten Japans haben vom Schwefelabbau gelebt, der sich heute nicht mehr rentiert. Immer mehr Menschen verlassen das Eiland. Die verbliebenen Einwohner wollen ihre Insel jedoch nicht aufgeben. Gleichzeitig erforschen Wissenschaftler den Supervulkan vom Meer aus, um einen eventuellen Mega-Ausbruch vorhersagen zu können. GEO Reportage hat Einwohner und Wissenschaftler getroffen. Satsuma Iojima liegt im Südwesten Japans, rund 50 km vom nächsten Festland entfernt. Auf der gerade einmal zwölf Quadratkilometer großen Insel leben heute noch 114 Menschen. In den Hochzeiten, als der Iodake für den Schwefel- und Kieselabbau genutzt wurde, waren es drei Mal so viele. Seit dem Niedergang dieser Industrien haben viele Bewohner ihrer Heimat den Rücken gekehrt. Zurück bleiben hauptsächlich alte Menschen. Es fehlt an lukrativen Arbeitsplätzen. Doch es gibt auch eine Gegenbewegung. Ein gutes Dutzend junger Großstadt-Japaner ist in den letzten zehn Jahren nach Iojima ausgewandert. Zu ihnen gehört der Geologe Hisashi Oiwane. Der Auswanderer sucht nicht nur das einfache Leben auf der Insel, er will auch deren Überleben sichern. Nachdem er durchgesetzt hat, dass die Insel zu einem schützenswerten Geopark ernannt wurde, will er nun mit einem ersten Start-up-Unternehmen Arbeitsplätze schaffen. Touren auf den Vulkan sollen sowohl Urlauber als auch gestresste Geschäftsleute begeistern. Doch werden sich Besucher darauf einlassen? Oder überwiegt die Angst vor einem neuerlichen Mega-Ausbruch des Vulkans, wie es zum letzten Mal vor 7.300 Jahren passiert ist. Damals wurden große Teile Japans von einer Aschewolke bedeckt. Und die Gefahr ist nicht gebannt. Wissenschaftler haben gerade erst Gasblasen entdeckt, die unter Wasser von dem Vulkan aufsteigen. Mit Hilfe neuer Forschungen hoffen sie hier, bald genaue Vorhersagen treffen zu können.