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Der Küstenpfad im englischen Cornwall bietet Klippen, Buchten, Fischerdörfer, dazu englische Lebensart und jede Menge maritime Geschichte. Bradley Mayhew wandert die schönsten 280 Kilometer. Der Küstenpfad im englischen Cornwall bietet Klippen, Buchten, Fischerdörfer, dazu englische Lebensart und jede Menge maritime Geschichte. Er umrundet die gesamte Südwestspitze Englands, 1.014 km weit. Bradley Mayhew, britischer Autor von Reise- und Trekkingführern, wandert die schönsten 280 Kilometer - vom Künstlerstädtchen St. Ives über Land's End bis zur Hafenstadt Plymouth. Bradley interessiert das echte Cornwall. Zu Fuß findet er es wie von allein. Er begegnet Menschen, die für Geschichte, den Alltag und das Lebensgefühl Cornwalls stehen. Bradley trifft sie zwischen geschichtsträchtigen Schlössern, einstigen Schmugglerverstecken und den Gärten Cornwalls. Der Küstenweg entstand aus den Pfaden der Schmuggler und Wrackplünderer. Dafür war die Küste einst berüchtigt. Die gesunkenen Schiffe auf dem Meeresgrund finden kaum Platz auf den Seekarten, so zahlreich sind sie. Nach St. Ives quert der Weg einen Landstrich, wo einst Zinn, Silber und Kupfer geschürft wurden. Nach Land's End, der äußersten Südwestspitze Englands, führt der Wanderweg nach Osten. Bradley trifft Kapitän Andrew von der Küstenwache, die es dort seit dem 17. Jahrhundert gibt. Nach einem Blick in die Fischauktion von Newlyn, dem größten Fischereihafen Cornwalls, liegt die Festungsinsel St. Michael's Mount am Pfad. Der Verwalter ist ein Schulfreund von Bradley. Er führt ihn exklusiv durch den Adelswohnsitz. Der Pfad streift viele "Landmarks" von Cornwall: Keynance Cove, den Leuchtturm Lizard Point und etliche cornische Gärten aus viktorianischer Zeit, darunter die "Vergessenen Gärten von Heligan". Die Coast-Path Rangerin Julie zeigt Bradley die Kunst des Barfuß-Laufens. Fischer Tonks nimmt ihn mit auf Krabbenfang. Landschaftsmaler Dave ist tiefenentspannt, das wäre man auch gerne. Und Chefgärtnerin Nicola erzählt über Leih-Ananas im 19. Jahrhundert. Nach zwei Wochen endet die Wanderung in der Hafenstadt Plymouth.
21:45
Entstehung der Alpen - Schatzkammer Alpen: Unsere Alpen sind eine wahre Schatzkammer, sogar im allerengsten Sinn des Wortes. Denn unter den Wurzeln der Berge schlummern wertvolle Ressourcen.
22:35
Nur noch etwa 6000 Orang-Utans leben heute auf Sumatra. Ein Engländer arbeitet daran, den Orang-Utans ein Refugium zu schaffen, in dem die letzten ihrer Art ungestört leben und sich wieder vermehren können. Nur noch etwa 6000 Orang-Utans leben heute auf Sumatra. Pessimistischen Schätzungen zufolge stehen die Chancen für die bedrohte Art, die nächsten zehn Jahre zu überleben, sehr schlecht. Grund dafür ist, dass ihr natürliches Habitat zunehmend Palmölplantagen weichen muss; etwa 70 Prozent der indonesischen Insel sind heute schon davon bedeckt. Zudem sieht ein Großteil der einheimischen Bevölkerung die Tiere eher als Unterhaltungsobjekte statt als schützenswertes Nationalerbe. Letzteres ändert sich zwar langsam, könnte für die Menschenaffen aber zu spät sein. Der Engländer Ian Singleton arbeitet seit 20 Jahren daran, den Orang-Utans ein Refugium zu schaffen, in dem die letzten ihrer Art ungestört leben und sich im besten Fall wieder vermehren können. Die sechsjährige Togur hat den Großteil ihres Lebens im Haus eines indonesischen Offiziers verbracht, genauer gesagt: angekettet in seinem Hinterhof, um dort Kinder und Gäste zu erfreuen. Wie sie werden vermutlich 50 Prozent aller auf Sumatra lebenden Orang-Utans in Gefangenschaft gehalten, meist unter jämmerlichen Bedingungen und zum Großteil von hohen Funktionsträgern wie Polizisten, Politikern und Militärangehörigen. Entsprechend schwer ist die Aufgabe von Dr. Ian Singleton, dem Leiter des Sumatra-Orang-Utan-Schutzprogramms (SOCP): Er befreit die Tiere aus den offiziell verbotenen Haltungen, um sie im Idealfall in einem Nationalpark wieder auszuwildern. Oder zumindest artgerechter leben zu lassen. Jedes einzelne Tier zählt, um der hochgradig gefährdeten Art das Überleben zu sichern. Denn der Lebensraum der schätzungsweise 6000 verbliebenen Tiere wird durch die Ausbreitung der wirtschaftlich enorm erfolgreichen Palmölplantagen weiter eingeschränkt. Etwa 80 Prozent des Lebensraumes der Orang-Utans wurden in den letzten 25 Jahren abgeholzt. Um den Affen letzte Rückzugsmöglichkeiten zu bieten, hat die Regierung nun geeignete Gebiete Sumatras unter Schutz gestellt.
23:30
Zwei UNESCO-Pilgerorte im Piemont: Sacro Monte di Domodossola und Sacro Monte di Varallo. Die bildgewaltige Dokumentation "Sacri Monti - Heilige Berge" begibt sich auf eine faszinierende Reise in die spirituelle Landschaft Norditaliens und der Südschweiz. Im Fokus stehen zwei außergewöhnliche Pilgerorte des UNESCO-Welterbes: der Sacro Monte di Domodossola und der Sacro Monte di Varallo, die zu den bedeutendsten "Heiligen Bergen" des Piemont zählen.