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TV Programm für ARTE am 03.03.2026

(Fast) die ganze Wahrheit 04:45

(Fast) die ganze Wahrheit: Hannah Arendt

Infotainment

Hannah Arendt war eine der großen politischen Denkerinnen ihrer Zeit. Oft schwamm sie in ihren Ansichten gegen den Strom des vorherrschenden philosophischen Gedankenguts. Das brachte ihr so manche Kritik ein ... Die Animationsserie "(Fast) Die ganze Wahrheit", die mit augenzwinkerndem Humor aus dem Nähkästchen prominenter Persönlichkeiten plaudert, wartet mit einer fünften Staffel auf. Die vom Kreativteam der französischen Produktionsfirma Blogothèque geschaffene Serie setzt Spielzeug oder Alltagsutensilien in Stop-Motion-Animationen ein, die von einer frechen Off-Stimme kommentiert werden. In der fünften Staffel gesellen sich zur lustigen Porträtgalerie 39 weitere Promis, darunter Josephine Baker, Jeanne Moreau, Albert Camus, Napoleon, Alain Delon und Virginie Despentes.

Die Ski-Saga 05:05

Die Ski-Saga

Dokumentation

Womit lässt sich die ungebrochene Erfolgsgeschichte des Skifahrens erklären? Ist es das Gefühl von Freiheit, das ein Skiläufer verspürt, wenn er schwerelos ins Tal hinuntergleitet? Freiheit trieb die Menschen von jeher an: In früheren Zeiten war es die Bewegungsfreiheit, die Freiheit, sich zu den schnee- und eisbedeckten Regionen unserer Erde aufzumachen, nach Grönland und noch zu Anfang des 20. Jahrhunderts zu unerforschten Polarregionen. Oder die Freiheit der Bergbewohner, sich der großen weiten Welt zu öffnen, ohne ihre Heimat zu verlassen? In Archivbildern und Interviews zeichnet die Dokumentation die Geschichte des Skifahrens nach und zieht Parallelen zur Entwicklung unserer Gesellschaft. Zu Wort kommen der Ingenieur und promovierte Naturwissenschaftler Yves Ballu, der Sportwissenschaftler Grégory Quin, der Journalist Guillaume Desmurs, der Freerider Dominique Perret und die erfolgreiche Schweizer Skirennfahrerin Eliane Bernasocchi. Bergwelten vermitteln ein Gefühl der Freiheit, vor allem, wenn wir sie auf Skiern erleben können. Diese Freiheit wird der Mensch sich nicht nehmen lassen, auch wenn er in Zeiten des Klimawandels nicht weiter so Ski fahren kann wie bisher. Ein Film für die Seele der Skifahrer und Skifahrerinnen, die nach dem Urlaub ihre Pisten der Alpen und der Mittelgebirge vermissen.

360° Reportage 05:55

360° Reportage: Georgien: Die Schäferhunde der Mönche

Reportage

Als Anfang 1990 die Rasse der "Kaukasischen Schäferhunde" vom Aussterben bedroht schien, beschloss der Patriarch, sie in einem Kloster züchten zu lassen - von Mönchen selbst. Schließlich stammt diese Rasse ursprünglich aus Georgien. Und da Mönch Iakobi schon Erfahrung mit Hunden hatte, fiel die Wahl auf ihn. Die Haltung und Zucht hat er sich selbst beigebracht, und seine Tiere wurden so erfolgreich, dass diese Hunde sogar international Beachtung fanden. Am Anfang züchtete Iakobi noch im Kloster, seit 2011 in einem großzügigen Gehege, das dank Spenden gebaut werden konnte. Für den Unterhalt und die medizinische Versorgung der Hunde zu sorgen, gehört zu den alltäglichen Herausforderungen des Mönchs in seiner krisengeschüttelten Heimat. Ein profitables Geschäft war es für das Kloster nie, denn was mit dem Verkauf der Welpen verdient wurde, investierte man, um die Zucht erhalten zu können. Nun fehlt das Geld an allen Ecken und Enden, trotzdem macht Mönch Iakobi weiter. Für gleich drei Welpen aus den diesjährigen Würfen konnte er einen idealen Abnehmer gewinnen: Schäfer Giorgi. Dieser schätzt die Hunderasse außerordentlich. Die Kaukasischen Schäferhunde sind von Natur aus robust, sehr intelligent und wissbegierig. Vor allem ihr Mut und ihre Kraft machen sie für die Schäfer im Kaukasus zu wertvollen Gefährten. Die Hunde aus Georgien verteidigen ihre Schaf- und Ziegenherden selbst gegen Wölfe und Bären. Noch sind die drei Neuankömmlinge aus dem Kloster von Mönch Iakobi verspielt und unerfahren - aber bald schon sollen sie mit Schäfer Giorgi hinaus ins Gelände.

Küchen der Welt 06:50

Küchen der Welt: Rumänien: Mici

Essen und Trinken

(1): Rumäniens Streetfood-Star: Mici (2): Ein Biss'chen Heimat: Miruna, eine Rumänin in Italien (3): Ran an die Töpfe!

Stadt Land Kunst 07:25

Stadt Land Kunst: Bali / Orléans / Veracruz

Magazin

(1): Bali: Der Sehnsuchtsort von Vicki Baum (2): Orléans: Begnadete Braut der Loire (3): Cayenne: Laurents geräuchertes Rindfleisch mit würziger Soße (4): Veracruz: Die Matratzen des Aufruhrs

Stadt Land Kunst 08:10

Stadt Land Kunst: Ischia / Dänemark / Nantes

Magazin

(1): Ischia: Pascal Quignards literarisches Exil (2): Dänemark: einer für alle, alle für einen (3): Schottland: Nells Reis mit Schellfisch (4): Nantes: Krieg der Konservendosen

Schlafende Riesen - Die Macht der Vulkane 08:55

Schlafende Riesen - Die Macht der Vulkane

Dokumentation

Überwältigende Naturgewalt und lebensbedrohliche Gefahr zugleich - Vulkane, die schlafenden Riesen unseres Planeten, sind unberechenbar. Die ganz großen Ausbrüche sind zwar extrem selten - in 100.000 Jahren wiederholen sie sich nur ein bis zwei Mal - aber selbst kleine Riesen können unerwartet aktiv werden. Erst ein Blick zurück in die Geschichte verrät, dass auch in Zukunft mit den feuerspeienden Bergen zu rechnen ist. Vulkankatastrophen haben schon ganze Reiche unter ihrer Asche erstickt - waren und sind sie zugleich aber auch wichtige Impulse für die Entwicklung der menschlichen Zivilisation? Nicht nur Mexiko, das stellenweise auf dem größten zusammenhängenden Vulkangürtel der Erde liegt, gehört den schlafenden Riesen. Weltweit liegen 67 Großstädte in der Nähe aktiver Vulkane. Rechnet man alle potenziell Betroffenen zusammen, kommt man auf mehr als 116 Millionen Menschen. Vulkanologen, Klimaforscher und Geologen wollen aus vergangenen Katastrophen lernen und arbeiten weltweit an der Vorhersage von Vulkaneruptionen, um in Zukunft Leben zu retten. Aber ist die heutige hochtechnisierte, komplexe Gesellschaft wirklich besser gerüstet für den Katastrophenfall als damals? Heute gibt die Wissenschaft Einblicke in die Vorgänge im Erdinneren: Seismische Messungen, Beobachtungen aus der Luft und chemische Analysen sollen helfen, den Zeitpunkt eines erneuten Vulkanausbruchs vorherzusehen. Doch wirklich vorhersagen kann bis heute niemand eine Eruption. Was bleibt, ist die rechtzeitige Vorbereitung auf das, was die Zivilisationen erwartet, wenn die schlafenden Riesen erwachen.

Unter dem Vulkan - Der Mate Grande in Patagonien 10:25

Unter dem Vulkan - Der Mate Grande in Patagonien

Dokumentation

Als der Geologe Gregory De Pascale im Dezember 2016 mit seinem Team im Helikopter über Patagonien kreist, traut er seinen Augen kaum: Wo an den wärmsten Tagen des Jahres ausnahmsweise kein Schnee die Gipfel bedeckt, entdeckt er schwarzes Vulkangestein. Einige Jahre und mehrere Expeditionen später steht fest: Der Mate Grande ist ein bis dahin unentdeckter, aktiver, weniger als 5.000 Jahre alter Vulkan. Er liegt in der Liquiñe-Ofqui-Störungszone, wo riesige tektonische Platten aufeinandertreffen und versuchen, sich gegenseitig aus dem Weg zu drücken. Die Menschen in Aysén, der am dünnsten besiedelten Region Chiles, haben in den vergangenen Jahrzehnten bereits große Vulkanausbrüche, ein Schwarmbeben und einen Tsunami im Fjord von Aysén erlebt. Stellt der neu entdeckte Vulkan eine zusätzliche Bedrohung dar? Die Dokumentation begleitet den Geologen Gregory De Pascale auf Expedition, um dem Wesen des Mate Grande näherzukommen. Und sie erkundet die Landschaft und Tierwelt dieses entlegenen, von Naturkatastrophen gezeichneten Teils Patagoniens.

Küchen der Welt 11:55

Küchen der Welt: Bretagne: Hummer

Essen und Trinken

(1): Land-Meer-Rezept aus der Bretagne: Hummer mit Artischocken (2): Kulinarische Mitbringsel (3): Ran an die Töpfe!

Stadt Land Kunst 12:25

Stadt Land Kunst: Irland / Korsika / Lima

Magazin

(1): Seamus Heaney, der Dichter, der sich Ulster annahm (2): Als die Seidenstraße durch Korsika führte (3): Mongolei: Tsagaans gegrillter Hammel (4): Lima: Alle auf dem Balkon

Stadt Land Kunst 13:10

Stadt Land Kunst: Irland / Marseille / Deutschland

Magazin

(1): Irland: Colm Tóibíns Geschichten über Liebe und Identität (2): Marseille: Das Leben ist schöner (3): Albanien: Amalias frittierte Hefekrapfen (4): Deutschland: Jazz und Propaganda

Ein Kind wird gesucht 14:00

Ein Kind wird gesucht

TV-Drama

Als Mircos Eltern morgens nach ihrem Sohn schauen, ist er nicht da. Offenbar ist er vom Sport am Vorabend nicht nach Hause gekommen. Die alarmierte Polizei beginnt mit der Suche nach dem Jungen. Spätestens als seine Kleidungsstücke weit verstreut aufgefunden werden, droht aus der Befürchtung, dass er tot ist, Gewissheit zu werden. Der Leiter der eingesetzten Sonderkommission, Ingo Thiel, verspricht der Familie, dass er das Kind zurückbringen wird. Eine langwierige und zermürbende Suche beginnt, bei der die Soko jede Spur und jeden Hinweis aus der Bevölkerung verfolgt, mit Tornados der Luftwaffe das Terrain scannt, Tausende Kombis auf mögliche Tatspuren untersucht. Immer mit Unterstützung der Familie des Opfers, die bei aller Verzweiflung in ihrem tiefen Glauben an Gott Halt findet. Dann, als schon kaum jemand mehr an einen Fahndungserfolg glaubt und bereits laut über die Auflösung der Soko nachgedacht wird, fügen sich verschiedene Beweisstücke zusammen und der Täter kann gefasst werden. Er führt die Polizei zur Leiche des Kindes. Endlich - nach über 140 Tagen - kann Ingo Thiel sein Versprechen gegenüber der Familie einlösen. Der Film "Ein Kind wird gesucht" basiert auf wahren Begebenheiten. Er zeigt, was sonst eher selten der Fall ist, die mühselige und oft frustrierende Ermittlungsarbeit der Polizei.

Oasen - Inseln des Lebens 15:30

Oasen - Inseln des Lebens: Der Garten Eden der Sahara

Dokumentation

Mitten im Herzen der Sahara erhebt sich ein faszinierendes Naturwunder: das Ennedi-Plateau im Norden der Republik Tschad. Wie eine Landschaft von einem fremden Planeten ragt das Sandsteinmassiv mit seinen bizarren Felsformationen, tiefen Schluchten und verborgenen Quellen aus dem Wüstensand - ein Labyrinth aus Stein, das seit Jahrtausenden fasziniert. Für jeden Wüstenreisenden ist das Guelta d'Archei die erste Anlaufstelle - ein gewaltiger Canyon, an dessen Grund das ganze Jahr über Wasser sprudelt. In dieser steinernen Kathedrale tränken Kamelnomaden vom Volk der Tubu ihre Herden. Vor Jahrtausenden hinterließen ihre Vorfahren Malereien in den Höhlen des Plateaus: Jagdszenen, Tier- und Menschendarstellungen - eine der größten Ansammlungen prähistorischer Kunst weltweit. Doch auch in dieser scheinbar zeitlosen Welt ist der Wandel spürbar. Der Druck der Moderne, Wilderei und Klimawandel bedrohen das fragile Gleichgewicht. Viele Tierarten wurden an den Rand der Ausrottung gedrängt. Hoffnung bringt ein neues Schutzgebiet. Seit seiner Gründung patrouillieren Ranger auf Kamelen durch die Weiten und schützen vor allem den seltenen Rothalsstrauß. In den Höhlen bringen Streifenhyänen ihre Jungen zur Welt, auf den Felsen thronen Wüstenfalken, Klippschliefer und Mufflons. Eine Tubu-Familie kämpft in der Dürre um die letzten Melonen in ihrem Garten. Ein lokaler Politiker organisiert ein Kamelrennen, um sich die Gunst seiner Dorfgemeinschaft zu sichern. Es ist auch ein Film über die Kraft der Natur, den Überlebenswillen der Menschen - und die Magie eines Ortes, an dem der Schatten König ist.

Galapagos 16:20

Galapagos: Neubeginn

Dokumentation

Im fernen Pazifik liegt eine Welt wie keine andere. Ein Land voller seltsamer Kreaturen, die kaum irgendwo sonst auf der Erde zu finden sind, inmitten reicher Meere, mit unberührter Wildnis und einer aufregenden Vergangenheit. Seit Charles Darwin 1835 einen Fuß auf die Galapagosinseln setzte, sind sie ein Ort des Staunens und der Faszination für Menschen auf der ganzen Welt. Eine Reise zu dem Archipel führt zu Darwins bahnbrechenden Werk über den Ursprung der Arten. Seine Theorie der Evolution durch natürliche Auslese begann mit den Erkenntnissen auf diesen Inseln. Mit einer einzigartigen Flora und Fauna strahlt Galapagos noch heute einen Zauber aus, wie ihn Darwin zu seiner Zeit erlebte. Die Existenz der Lebewesen wurde durch den Ozean und die vulkanischen Böden tiefgreifend geprägt. Mit eindrucksvollen Bildern der unberührten Natur und den außergewöhnlichsten Kreaturen entdeckt die Dokumentation die besondere Naturgeschichte der Galapagosinseln und die Ansiedlung ihrer Tier- und Pflanzenwelt. Die Schönheit des Archipels entfaltet sich in der Vielfalt der Landschaften sowie in Flora und Fauna der verschiedenen Inseln - wie zum Beispiel piratenhafte Fregattvögel, die charismatischen Blaufußtölpel oder die größten Schildkröten der Welt. Unter Wasser tummeln sich junge Pelzrobben und Hammerhaie, die in den Mangroven darauf warten, dass sie groß genug werden, um sich in die Weiten des Ozeans zu wagen. Über Wasser bieten Geysire ein wahres Spektakel.

Galapagos 17:05

Galapagos: Verstecktes Paradies

Dokumentation

Die Dokumentation erzählt die Geschichte der Inseln und der vielen Herausforderungen, die der Kreislauf des Lebens in diesem wilden und rauen Gebiet mit sich bringt. Nirgendwo sonst auf der Erde lässt sich eine so bizarre Vielfalt an Lebewesen finden: Hier gibt es Tiere, deren Existenz durch den Ozean und die vulkanischen Böden tiefgreifend geprägt wurde. So wie die Galapagosinseln durch Feuer entstehen und sich entfalten, so durchläuft auch das Leben seine Zyklen und passt sich stets dem Wandel an. In eindrucksvollen Bildern von der unberührten Natur und den außergewöhnlichen Tieren beleuchtet der Film die natürliche Schönheit der Galapagos-Inseln. Hier brüten als Einzige ihrer Art die Galapagos-Pinguine nördlich des Äquators. Während Blaufußtölpel beim Paarungstanz ihre schönen Füße zeigen, mühen sich die Rotfußtölpel beim Nestbau ab und die Riesenschildkröten bei der Paarung. Nachts graben die weiblichen Grünen Meeresschildkröten Gruben am Strand und legen ihre Eier ab. Frisch geschlüpft machen sich die Schildkröten-Jungen auf den Weg ins Meer. Junge Wellenalbatrosse und Blaufußtölpel verlassen zum ersten Mal ihre Nester und heben ab in die Luft. Die Dokumentation enthüllt die bemerkenswerte Vielfalt, Pracht und Fülle der heimischen Flora und Fauna, die Galapagos so einzigartig macht. Faszinierende Aufnahmen zeigen die Herausforderungen des Lebens in diesem wilden und rauen Gebiet und die Kämpfe und Erfolge der Tiere, die auf den Inseln geboren, aufgezogen und geschützt werden.

Neuseeland - Wald der Riesen 17:50

Neuseeland - Wald der Riesen

Landschaftsbild

In Neuseeland existieren noch uralte Wälder - letzte Reste der riesigen Waldflächen, die einst den gesamten Archipel bedeckten. In diesen Fragmenten des Primärwaldes stehen Baumriesen, die so alt sind wie die Kathedralen Europas: Totara, Matai, Rimu, Kauri oder Rata - stumme Zeugen unzähliger Veränderungen. Rund 90 Prozent der Baumarten sind endemisch, sie kommen nur hier vor. Mit der menschlichen Besiedlung vor kaum 700 Jahren begann der Niedergang dieser einzigartigen Lebensräume. Fläche und Stabilität der Wälder wurden drastisch reduziert. Nur wenige, inzwischen geschützte Gebiete sind erhalten geblieben - letzte Rückzugsorte der Artenvielfalt. Die mächtigen Bäume ragen bis zu 50 Meter in den Himmel. Auf ihren Ästen gedeihen Epiphyten, in ihren hohlen Stämmen leben Kolonien von Langnasenfledermäusen. Doch können diese Bäume auch diesmal überleben? Invasive Arten, Parasiten, Waldfragmentierung - und die Folgen der Klimaerwärmung - setzen ihnen massiv zu. Aus Sorge um "ihre" Bäume kämpfen Wissenschaftlerinnen, Waldhüter und lokale Behörden für den Erhalt der Urwälder. Sie erläutern ihre Strategien zum Schutz und zur Wiederbelebung dieser wertvollen Ökosysteme.

Wildes Neuseeland 18:30

Wildes Neuseeland: Inseln am Rande der Welt

Tiere

Pinguine brüten im Wald, Urzeitechsen begeben sich im Unterholz auf die Jagd nach dem eigenen Nachwuchs, und Kiwis geben sich im Dunkel der Nacht ein skurriles Stelldichein. Die Berge, Gletscher und weiten Ebenen Neuseelands mögen vielerorts an Landschaften in Nordamerika oder Europa erinnern, beim zweiten Blick jedoch zeigt sich, dass die Tier- und Pflanzenwelt der Inseln am Ende der Welt erstaunlich anders ist. Isolation, die Kräfte des Wassers und der Einfluss des Menschen haben Neuseeland geprägt. Abgeschieden zwischen drei Ozeanen gelegen, entwickelte sich hier in mehr als 80 Millionen Jahren die Tierwelt auf besondere Art und Weise. Räuberische Säugetiere fehlten - ein Luxus, der dazu führte, dass manche Vogelarten das Fliegen verlernten. Der berühmte Wappenvogel Neuseelands, der Kiwi, ist nur einer von ihnen. In der Dokumentation zeigen Zeitrafferaufnahmen die Lebendigkeit der grandiosen Landschaften Neuseelands über die Jahreszeiten, und extreme Zeitlupen lassen Tierverhalten, das in Bruchteilen von Sekunden abläuft, für das menschliche Auge sichtbar werden - etwa die Kämpfe der Seelöwen oder die vor Lebensfreude überschäumende Sprungakrobatik hunderter Schwarzdelfine. Unterwasserexkursionen in die Tiefen der Fjorde und atemberaubende Landschaftsaufnahmen aus der Luft ergänzen, gemeinsam mit einem stimmungsvollen Soundtrack, die Erzählung von den Geheimnissen und Naturschätzen der Inseln am anderen Ende der Welt.

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Re: 19:40

Re:: Zu viele Tiere im Zoo - Wie geht moderner Artenschutz?

Reportage

Hunderttausende Tierarten sind akut vom Aussterben bedroht. Zoos versuchen daher, durch Zuchtprogramme eine Reservepopulation gefährdeter Arten zu schaffen - wie eine moderne Arche Noah. Der Tiergarten Nürnberg züchtet seit Jahren erfolgreich gefährdete Guinea-Paviane. In dem geschützten Habitat vermehrten sich die Tiere so stark, dass der Platz im Gehege nicht mehr ausreichte. Stress, Aggression und Verletzungen innerhalb der Pavian-Gruppe waren die Folge. Der Zoo entschied sich, zwölf der Tiere zu töten. Bemühungen, sie woanders unterzubringen, waren fehlgeschlagen. Artenschutz vor Tierschutz - das ist der Leitsatz vieler Zoos. Ob strafrechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen folgen, ist unklar. Dennoch entschieden die beiden Direktoren von Beginn an, mit der Maßnahme an die Öffentlichkeit zu gehen. Das ist auch die Strategie des Kopenhagener Zoos. "Wir präsentieren keine Disney-Welt, sondern die reale Welt", so Direktor Mads Bertelsen. 2014 geriet auch er in die Schlagzeilen. Als Tierarzt des Zoos tötete er einen Giraffenbullen, sezierte ihn öffentlich und verfütterte ihn an Löwen und andere Raubtiere. Heute leitet er den Zoo. Transparenz ist für ihn der Schlüssel zur Akzeptanz. Seine Raubtiere bekommen so oft wie möglich frisches Fleisch, auch von gespendeten Nutztieren wie Pferden. Für jede Tierart, die in europäischen Zoos gehalten wird, gibt es ein Zuchtbuch. Anhand dieser Informationen werden die Tiere weltweit verteilt. Auch Giraffendame Jahi muss vom Zoo Zürich in den Serengeti-Park in Hodenhagen umziehen, wo sie für den Erhalt ihrer Art sorgen soll.

Gletscher - Schmelzende Riesen 20:15

Gletscher - Schmelzende Riesen

Dokumentation

Weltweit ziehen sich Gletscher immer schneller zurück. Forschende versuchen zu verstehen, warum sich dieser Prozess beschleunigt - und schlagen Alarm. Die Dokumentation begleitet Wissenschaftler, Diplomaten, Politiker und Bürger, um die Herausforderungen des Gletscherschwunds zu verstehen. Gletscher gehören zu den verlässlichsten Klimaindikatoren der Natur. Bis 2050 wird voraussichtlich ein Drittel der Welterbe-Gletscher infolge der Erderwärmung verschwunden sein. Die Schmelze destabilisiert Gebirgszüge und bedroht die Wasserversorgung von zwei Milliarden Menschen. Ohne Gletscher geraten Landwirtschaft, Industrie und Energieversorgung unter Druck - in Europa ebenso wie in den Anden und im Himalaya. In Zentralasien führt Wasserknappheit bereits heute zu politischen Spannungen. Doch betroffen sind nicht nur Hoch- und Gebirgslagen, denn Gletscher regulieren das Klima weltweit. Ihr Rückzug verändert Meeresströmungen, beschleunigt den Anstieg des Meeresspiegels und führt zu dramatischen Veränderungen der globalen Ökosysteme. Angesichts der akuten Bedrohung kalter Klimazonen riefen Uno und Unesco die Aktionsdekade der Kryosphärenwissenschaften (2025-2034) aus. Der Bergsturz des Birchgletschers im Schweizer Blatten im Mai 2025 war der Auslöser für Pierre-Olivier François und Judith Rueff, sich intensiv mit der Gletscherkrise zu befassen. Ihr Film untersucht die Folgen eines unwiederbringlichen Gletscherschwunds. 3D-Animationen und Karten machen das globale Ausmaß sichtbar. Spektakuläre Aufnahmen unter Extrembedingungen würdigen die fragile Schönheit der Eisriesen.

Hotspot Arktis 21:45

Hotspot Arktis: Zwischen Eisschmelze und Ressourcenkampf

Dokumentation

Der bis in die Mammutzeit zurückreichende arktische Permafrostboden taut heute schneller auf als je zuvor. Mit dem Untergrund sackt auch die von Menschen errichtete Infrastruktur ab: Häuser bekommen Risse, Straßen verformen sich, ganzen Gemeinschaften wird förmlich der Boden unter den Füßen weggezogen. Sowohl Nikita aus Ostsibirien als auch Martha aus Nordalaska erleben hautnah, wie ihre Welt buchstäblich zerfällt. Doch die Krise beschränkt sich nicht auf die Dörfer, in denen die beiden leben. In dem vereisten Boden sind enorme Mengen prähistorischer Flora und Fauna eingeschlossen, deren nun beginnende Zersetzung Kohlendioxid und Methan freisetzt. Diese Treibhausgase heizen den globalen Klimawandel weiter an. Die einst großen Klimaversprechen der Weltpolitik schwanden im Zuge von Kriegen und globalen Wirtschaftskrisen dahin. Das Thema "Energiesicherheit" steht heute ganz oben auf der Agenda der Regierungen. Deshalb gibt es immer mehr Bohrungen in der Arktis - einer Region mit riesigen, bislang unerschlossenen Rohstoffvorkommen. Russland treibt die Öl- und Gaserschließung trotz internationaler Sanktionen in Sibirien voran, während die USA in unmittelbarer Nähe von Marthas Heimatdorf ein großangelegtes Bohrprojekt genehmigten. Wissenschaftler schlagen Alarm: Die Arktis erwärmt sich viermal schneller als der globale Durchschnitt. Sie warnen vor Kipppunkten und unumkehrbaren Rückkopplungseffekten, doch angesichts kurzfristiger politischer und wirtschaftlicher Interessen verhallen ihre Stimmen ungehört. Die Geschichten von Nikita und Martha sind mehr als lokale Schicksale. Sie gelten als letzter Weckruf aus dem hohen Norden - an die gesamte Menschheit.

Gestrandet im ewigen Eis 23:10

Gestrandet im ewigen Eis

Dokumentation

Ende des 19. Jahrhunderts ist der Nordpol ein weißer Fleck auf der Landkarte - Sinnbild für Abenteuer, Ruhm und wissenschaftlichen Fortschritt. Am 11. Juli 1897 starten die Schweden August Salomon Andrée, Nils Strindberg und Knut Frænkel von der Inselgruppe Spitzbergen nördlich von Norwegen in einem Wasserstoffballon ihre Nordpol-Expedition. Die ganze Welt schaut zu, ihr Heimatland hält den Atem an. Nachdem Brieftauben einige optimistische Nachrichten überbracht haben, bricht plötzlich der Kontakt ab. Es folgen 33 Jahre Funkstille. Zahlreiche Bücher und Presseartikel spekulieren über das Verschwinden der Entdecker und überbieten sich mit den wildesten Erklärungen. Am 6. August 1930, nach einem außergewöhnlich heißen Sommer mit starkem Eisrückgang, stoßen Robbenjäger auf der Insel Kvitøya - der "Weißen Insel" im äußersten Norden des Spitzbergen-Archipels - auf die Überreste der Expedition. Im Schnee befinden sich perfekt konservierte Körper sowie die gesamte Ausrüstung: Hunderte Gegenstände, darunter Morphin und Opium, aber auch intakte Notizbücher und Fotofilme mit 240 Aufnahmen, von denen 93 gerettet werden können. Was verraten diese Fotografien und sorgfältig geführten Tagebücher über die Expedition? Wie gelangten die drei Männer auf diese Insel - und wie, wann und warum starben sie? Geisterhaft anmutende Schwarz-Weiß-Aufnahmen und Tagebuchfragmente rekonstruieren den Verlauf der legendären Andrée-Expedition und ihr rätselhaftes Ende. Vor Ort, in derselben kargen und grauen Landschaft, suchen heute drei Personen nach Erklärungen: Der schwedische Fotografie-Historiker Tyrone Martinsson, die französische Schriftstellerin Hélène Gaudy und die schwedische Autorin und Ärztin Béa Uusma. Immer noch bleiben viele Fragen offen. Doch wo liegt die Wahrheit - und muss man ihr auf den Grund gehen? "Gestrandet im ewigen Eis" ist ein archäologischer Thriller. Die Dokumentation rekonstruiert mithilfe mystisch wirkender Schwarz-Weiß-Bilder und heutiger Landschaftsaufnahmen die letzten Etappen der legendären Andrée-Expedition. Drei Experten begeben sich vor Ort auf Spurensuche - doch trotz neuer Erkenntnisse bleiben Fragen offen.

Sibirien: Eine Pipeline und die letzten Nomaden 00:10

Sibirien: Eine Pipeline und die letzten Nomaden

Dokumentation

Die westsibirische Halbinsel Jamal ist das Herzstück des russischen Energieimperiums. Die riesigen Gasvorkommen wecken die Gier von Ölkonzernen wie Gazprom, Novatek, TOTAL und Chinese National Petroleum Corp. Auf Nenzisch bedeutet Jamal "Ende der Welt". Die Nenzen sind ein Nomadenvolk, das diese Region weit hinter der Polargrenze seit mehr als 200 Generationen bewohnt. Als Rentierzüchter überqueren sie die Halbinsel mit ihren Herden regelmäßig von Nord nach Süd und wieder zurück. Wassili bereitet sich ein weiteres Mal auf diese 1.500 Kilometer lange Reise vor. Doch wie lange noch? Viele Weideflächen sind inzwischen Gasfeldern gewichen. Überall werden Gaspipelines und Verkehrswege gebaut - ohne Abstimmung mit den Nenzen. Dörfer wachsen zu Städten und die neue Infrastruktur durchtrennt die Wanderrouten der Nomaden. Jamal ist der neue Zankapfel geostrategischer Interessen und Ausgangspunkt für die Nordostpassage, über die mit Flüssiggas beladene Frachter in 21 statt wie bisher 30 Tagen nach Asien gelangen sollen. Russland will sich die Bodenschätze der Arktis sichern - aber um welchen Preis? "Sibirien: Eine Pipeline und die letzten Nomaden" ist ein Polar-Western und Umweltkrimi zugleich: Auf der einen Seite stehen die Nenzen, die um ihren Lebensraum kämpfen und vielleicht zur letzten Wanderung mit ihren Rentieren aufbrechen, auf der anderen die Gasindustrie und die russischen Wissenschaftler, die die Nordostpassage vorantreiben. Wer wird gewinnen?

Arbeit ohne Sinn 01:30

Arbeit ohne Sinn

Dokumentarfilm

Arbeit kann erfüllend sein - im Idealfall. Doch ziemlich viele Menschen mit Bürojobs sind in ihrer täglichen Arbeit todunglücklich. Klar, man könnte einwenden, die Unzufriedenheit dieser Angestellten sei hauptsächlich ein Problem der Ersten Welt. Sie haben einen sicheren, körperlich nicht anstrengenden Beruf, der oft auch noch relativ gut bezahlt wird - und auf der Welt gibt es viele Menschen, die in weit größerem Elend leben. Aber gehört die beispiellose Verschwendung menschlicher Ressourcen nicht trotzdem zu den großen Dramen unserer Zeit? "Arbeit ohne Sinn" erforscht die Gründe dafür, warum hochbezahlte Managerinnen und Manager so gerne Phrasen dreschen, abstrusen Managementmethoden folgen und zum Wohl der Aktionärinnen und Aktionäre das Betriebsklima vergiften. Laut einer Untersuchung von Gallup bemühen sich nur 13 Prozent der arbeitenden Bevölkerung, ihren Job gut zu machen. 64 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dagegen ist ihr Job gleichgültig, sie wollen nur mit einem Minimum an Aufwand einigermaßen gut durch den Tag kommen. Ganze 25 Prozent der Angestellten arbeiten gegen die Firma, bei der sie angestellt sind, weil sie ihre Tätigkeit hassen. Die Zahlen variieren von Land zu Land, aber der Trend lässt sich überall auf der Welt beobachten. Dass sie in ihrer Arbeit keinen Sinn finden können, macht viele Menschen sogar krank. In der Dokumentation berichten Patientinnen und Patienten mit Burnout von ihren Erfahrungen. Eingeordnet und kommentiert werden deren Aussagen vom verstorbenen Anthropologen und Aktivisten David Graeber und der in Berkeley ansässigen Pionierin der Burnout-Forschung, der Psychologin Christina Maslach.

Die Löwinnen-Dynastie 02:45

Die Löwinnen-Dynastie: Schicksalsjahre

Tiere

In der afrikanischen Savanne haben die Löwen das Sagen und gehen im Rudel auf die Jagd nach großer Beute. Im indischen Bundesstaat Gujarat hingegen sieht der Überlebenskampf dieser majestätischen Raubtiere ganz anders aus. Asiatische Löwen müssen sich in einer Welt behaupten, in der der Mensch an der Spitze der Nahrungskette steht. Im Gegensatz zu ihren afrikanischen Verwandten ist ihr Lebensraum durch dichte Wälder, bewirtschaftete Felder und bewohnte Dörfer stark eingeschränkt. Inmitten dieser Herausforderungen begleitet die Dokumentation eine Löwenmutter, die ihr erstes Junges großzieht. Ständig muss die Löwin Mut und Anpassungsfähigkeit unter Beweis stellen, denn Gefahr lauert überall. So muss sie ihr Junges vor umherstreifenden Leoparden und paarungswilligen Löwen verstecken. Männchen sind unerwünschte Gäste in den Rudeln - hier geben die Weibchen den Ton an. Entschlossen, ihren Sohn zum neuen König heranzuziehen, stellt sie ihn unter den Schutz schwesterlicher Solidarität. Doch der Weg bis zum Erwachsenwerden ist steinig. Das Jungtier muss lernen, sich an Beute anzuschleichen, die geschmeidigen Bewegungen seiner Mutter zu imitieren und gefährlichen Feinden aus dem Weg zu gehen. Die wichtigste Lektion ist jedoch die der Unabhängigkeit. Eines Tages muss die Löwin ihren Sohn sich selbst überlassen, damit er im Gir-Wald ein eigenes Revier erobern kann. Die Dokumentation erzählt eine Geschichte von Überlebenskampf, Anpassungsfähigkeit - und vom Vermächtnis der letzten Asiatischen Löwen.

Mit offenen Karten - Im Fokus 03:30

Mit offenen Karten - Im Fokus

Infomagazin

Mit offenen Augen 03:35

Mit offenen Augen

Infomagazin

Fotos können unser Weltbild beeinflussen. Und jedes Foto hat eine Entstehungsgeschichte. Das Magazin "Mit offenen Augen" ordnet Bilder ein und erklärt Hintergründe. Moderatorin Sonia Devillers liefert faszinierende Aufschlüsse, die über den ersten Blick hinausgehen.

28 Minuten 03:50

28 Minuten

Magazin

Das Kulturmagazin des Senders ARTE wird täglich aus Paris gesendet. Aktuelle Themen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft stehen im Zentrum der Sendung und werden versiert unter die Lupe genommen.

(Fast) die ganze Wahrheit 04:40

(Fast) die ganze Wahrheit: Alain Delon

Infotainment

Wie es sich für eine echte Leinwandlegende gehört, spricht Alain Delon von sich selbst gerne in der dritten Person ... Die Animationsserie "(Fast) Die ganze Wahrheit", die mit augenzwinkerndem Humor aus dem Nähkästchen prominenter Persönlichkeiten plaudert, wartet mit einer fünften Staffel auf. Die vom Kreativteam der französischen Produktionsfirma Blogothèque geschaffene Serie setzt Spielzeug oder Alltagsutensilien in Stop-Motion-Animationen ein, die von einer frechen Off-Stimme kommentiert werden. In der fünften Staffel gesellen sich zur lustigen Porträtgalerie 39 weitere Promis, darunter Josephine Baker, Jeanne Moreau, Albert Camus, Napoleon, Alain Delon und Virginie Despentes.