Nicht verpassen! Erlebe die komplette Fußball-WM 2026 in unserer TV.de WM App und hier auf TV.de. Die Fußball-WM 2026 auf TV.de
Jetzt 20:15 22:30
Zeit auswählen
Datum auswählen
Mo Di Mi Do Fr Sa So 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26

TV Programm für ARTE am 11.07.2026

Jetzt

Sisi - Die Getriebene 21:05

Sisi - Die Getriebene

Porträt

Kaiserin Elisabeth von Österreich sucht zeitlebens nach Freiheit und Sinn. Im Achilleion auf Korfu, einem romantischen Palast am Ionischen Meer, hofft sie, eine Heimat für ihre rastlose Seele zu finden. Das Dokudrama zeigt Elisabeth als widersprüchliche, moderne Frau jenseits der bekannten "Sisi"-Romantik - eindrucksvoll verkörpert von Sunnyi Melles. Kaiserin Elisabeth von Österreich sucht zeitlebens nach Freiheit und Sinn. Kurz vor ihrem Tod hofft sie, im Achilleion auf Korfu, ihrem "Zauberschloss" am Ionischen Meer, endlich eine Heimat für ihre rastlose Seele zu finden. Doch auch dort findet sie keine Ruhe. Auch im Achilleion wird sie keine Ruhe finden. Für die Titelrolle der alternden Kaiserin konnte mit Sunnyi Melles eine der renommiertesten deutschsprachigen Charakterdarstellerinnen gewonnen werden. Sie verkörpert Elisabeth als widersprüchliche und faszinierend moderne Frau - jenseits der bekannten "Sisi"-Romantik, geprägt von den weltberühmten Filmen mit Romy Schneider. Tatsächlich entsprach Elisabeth kaum dem populären Bild einer volksnahen, kindlich-naiven und warmherzigen Kaiserin. Vielmehr war sie eine Frau voller Widersprüche: großzügig und leidenschaftlich, zugleich aber auch kühl und berechnend. Eine Frau, die andere in ihren Bann schlug und sich den Erwartungen an ihre Rolle konsequent entzog. Selbst in Zeiten politischer Krisen hielt sie Distanz zum Hofleben der Habsburgermonarchie. Das Dokudrama nähert sich Elisabeth über ihren engen Vertrauten Alexander von Warsberg. Er plant und baut für sie das Achilleion auf Korfu - jenen Palast, in dem sie nach Jahren rastlosen Reisens endlich Heimat finden will.

Danach

Mozart: Die Zauberflöte 22:00

Mozart: Die Zauberflöte

Oper

"Die Zauberflöte" entwirft das Bild einer utopischen Gemeinschaft, die Sarastro als Gegenentwurf zur nächtlichen Welt verwirklichen möchte. Doch das vermeintliche Happy End entpuppt sich als trügerisch. Der Filmemacher und Künstler Clément Cogitore greift auf Bilder zurück, die im kollektiven Gedächtnis verankert sind, und legt dabei auch ihre Schattenseiten offen. Er verbindet Archivmaterial mit dem Bühnengeschehen, hält den Figuren ihre eigenen Widersprüche vor Augen und schafft so eine vielschichtige Inszenierung. Die Produktion der 78. Ausgabe des Festivals in Aix-en-Provence besticht durch eine leichte, fast tänzerische Umsetzung, zu der die Choreographin Evelin Facchini entscheidend beiträgt. Besonders reizvoll ist das Zusammenspiel zwischen Darstellern und Videoprojektionen: Cogitores Interpretation wird so auch zur Komödie der Illusionen. Am Dirigentenpult steht Leonardo García-Alarcón, der mit seinem Ensemble Cappella Mediterranea sowie dem Choeur de chambre de Namur und dem Knabenchor der Chorakademie Dortmund die Aufführung musikalisch gestaltet. Der Dirigent, der als prägende Figur der Barockrenaissance und ausgewiesener Mozart-Experte gilt, bringt "Die Zauberflöte" hier erstmals auf die Bühne. Die Besetzung ist prominent: Die französische Sopranistin Sabine Devieilhe, eine der bedeutendsten Stimmen ihrer Generation, übernimmt die Rolle der Königin der Nacht. Der britische Bass Brindley Sherratt verkörpert Sarastro, während der Schweizer Tenor Mauro Peter - bekannt unter anderem von der Pariser Oper - den Tamino gibt. Die chinesische Sopranistin Ying Fang ist als Pamina zu hören, und der amerikanische Bariton Sean Michael Plumb gestaltet seinen Lieblingspart, den schelmischen Papageno, den Cogitore mit lyrischer Zärtlichkeit anlegt. Die Produktion wurde für ARTE aufgezeichnet und wird am 11. Juli ausgestrahlt. Durch den Abend führt Saskia De Ville.