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TV Programm für ARTE am 29.04.2026

Jetzt

Küchen der Welt 11:55

Küchen der Welt: Schweden: Rentiersteak

Essen und Trinken

(1): Rentiersteak aus Schwedisch Lappland (2): Ein Biss'chen Heimat: Johanna, eine Schwedin in England (3): Ran an die Töpfe!

Danach

Stadt Land Kunst 12:25

Stadt Land Kunst: Masayuki Kusumis Tokio / Äthiopien / Avignon

Magazin

(1): Tokio: Von der Kunst, allein zu genießen (2): Äthiopien: Im Land der Langstreckenläufer (3): Neuseeland: Paulines Steak mit Honig (4): Avignon: Tanz der Zombies

Stadt Land Kunst 13:10

Stadt Land Kunst: Griechenland / München / Türkei

Magazin

(1): Griechenland: Voula Papaioannou fotografiert die Besatzungszeit (2): München: Der erste Hippie (3): Argelès-sur-Mer: Simons katalanischer Tintenfisch (4): Türkei: Spionagehochburg Ankara

Gold 14:00

Gold

Actionfilm

Als Rod Slater zum Generalmanager einer südafrikanischen Goldmine ernannt wird, ahnt er nicht, dass er das Werkzeug einer Börsenspekulation wird. Während er sich auf eine Affäre mit der Frau seines Vorgesetzten einlässt, geht eine riskante Bohrung unter Tage schief und er setzt alles daran, die eingeschlossenen Arbeiter zu retten. Abenteuerthriller von Peter Hunt mit Roger Moore. Rod Slater wird zum Generalmanager einer Goldmine in Südafrika ernannt. Kaum im Amt, drängt ihn sein Vorgesetzter Manfred Steyner zu einer äußerst riskanten Bohrung. Steyner legt Slater ein gefälschtes Gutachten vor, nach dem sich hinter einer Grünsteinschicht, dem sogenannten Damm, nicht Wasser, sondern Gold befinden soll. Slater bleibt keine Wahl - wenn er den Job behalten will, muss er mitmachen. Was er nicht ahnt: Steyner ist in eine Börsenspekulation verstrickt und legt es darauf an, dass der Damm durch die Bohrung bricht und die Mine überflutet, so dass eine Verknappung den Goldpreis in die Höhe treibt. Parallel dazu verliebt sich Slater in Terry, Steyners Frau. Während das Liebespaar einige Tage in einer abgelegenen Jagdhütte verbringt, lässt Steyner die Bohrung heimlich fortsetzen, damit Slater nicht den Sicherheitsmechanismus auslösen kann, den er zum Schutz vor einem Wassereinbruch einbauen ließ. Und so beginnt für Slater ein Wettlauf gegen die Zeit, rechtzeitig zur Mine zurückzukehren und unter Tage das Leben der Arbeiter zu retten, die in den gefluteten Stollen eingeschlossen sind. Steyner, der eine Reise vorgetäuscht hat, beobachtet das Geschehen von einem Hang aus ...

Masai Mara 16:20

Masai Mara: Geburt im Paradies

Tiere

Der erste Teil der Dokureihe beginnt mit dem Abzug der Gnuherden aus der Masai Mara in Kenia. Während sie den Fluss durchqueren, bleiben zahlreiche Arten zurück, die an ihre Reviere gebunden sind und nicht mitziehen können. Im Mittelpunkt steht eine junge Giraffe, deren erste Lebensmonate stellvertretend für die Situation vieler Tiere stehen. Die Dokumentation zeigt Geburt, Aufzucht und Überlebensstrategien verschiedenster Arten. Dazu zählen Zebras, die ein ausgeprägtes Schutzverhalten an den Tag legen. Sie versuchen, sich der Jungtiere der Thomson-Gazellen zu entledigen, da diese Hyänen anlocken - eine potenzielle Gefahr für die Zebra-Fohlen. Auch eine Elandantilope, die gerade gekalbt hat, hat Probleme mit einem Hyänenrudel, das es auf sie abgesehen hat, um den eigenen Nachwuchs zu füttern. Sie hält sich die Angreifer mit ihren gekrümmten Hörnern vom Leib, die sie wie Säbel schwingen kann. Darüber hinaus zeigt die Dokumentation Bilder aus dem Leben junger Leoparden, Schakale und Elefanten. Denn die Gnuwanderung - samt der Fressorgie für Krokodile, wenn die Gnus den Fluss durchqueren - macht nur einen Bruchteil des Jahres aus. Der erste Teil der Dokureihe endet mit dem Eintreffen der Zebraherden aus dem Norden. Kurzzeitig verändert sich das ökologische Gleichgewicht: Beutetiere sind wieder zahlreicher und ihre Jäger passen ihr Verhalten entsprechend an. Mit Beginn der Regenzeit wandelt sich die Landschaft erneut. Die Ebenen werden grün und üppig, bieten für Großkatzen aber nur eingeschränkte Möglichkeiten zu jagen.

Masai Mara 17:05

Masai Mara: Ruhe vor dem Sturm

Tiere

Mit dem Abzug der Zebraherden beginnt in der Masai Mara in Kenia eine neue Phase: die Regenzeit. Flüsse schwellen an, Überschwemmungen und starke Strömungen prägen nun das artenreichste Savannen-Ökosysteme der Erde. Die Bedingungen werden dadurch für viele Tierarten deutlich anspruchsvoller. Nach Abklingen der Regenfälle wird das Ausmaß der Veränderungen deutlich. Löwenrudel geraten in Konflikte um knappe Nahrungsressourcen. Mit dem Verschwinden von Gnus und Zebras müssen sie ihre Jagdstrategien anpassen: Einige versuchen sich an kleineren Beutetieren wie Warzenschweinen, andere nehmen das hohe Risiko auf sich, Mara-Büffel zu jagen. Ihre Herden zeigen ein ausgeprägt aggressives Verhalten und greifen Löwen auch aktiv an. Doch die Raubtiere sind gezwungen, alles zu riskieren und es kommt zu harten Kämpfen. Auch andere Arten wie Servale, Giraffen und Leoparden zeigen, wie sie mit den extremen Bedingungen umgehen. Eine Servalmutter, deren Bau überflutet wurde, hat überlebt - ebenso ihr Junges. Die Savanne kennt keine Beständigkeit - nur den ständigen Wandel zwischen Trocken- und Regenzeit, zwischen Überfluss und Mangel. Doch der Kreislauf schließt sich: Die ersten Gnuherden kehren zurück, durchqueren den Sand River und leiten damit den nächsten Zyklus ein. Ihre Wanderung ist lebensnotwendig für das ökologische Gleichgewicht der Region.

Freie Bahn für Wildtiere 17:50

Freie Bahn für Wildtiere: Leben mit den Wüstenlöwen

Tiere

In der Region Kunene im Nordwesten Namibias stellt das tägliche Leben eine Herausforderung dar, denn die Ressourcen sind knapp. In dieser Wüste im südwestlichen Afrika, die zu den unwirtlichsten Gegenden der Welt zählt, teilt sich der Mensch den Lebensraum mit vielen Tierarten: Elefanten, Giraffen, Oryxantilopen, Springböcke und Paviane leben hier. Noch vor 30 Jahren errichteten die Menschen Zäune, um sich vor wilden Tieren zu schützen, und töteten sie, wenn sie ihnen zu nahe kamen. Zudem wurde intensiv gejagt, wodurch die Bestände stark dezimiert wurden. Heute sind viele Zäune abgebaut, der Wildkorridor ist wiederhergestellt, und die Tierwelt kehrt allmählich zurück. Innerhalb von drei Jahrzehnten hat sich die Situation grundlegend gewandelt. Ein Tier steht sinnbildlich für diese Entwicklung: der Wüstenlöwe. Vor 30 Jahren lebten nur noch 20 Exemplare in der Region, heute sind es siebenmal so viele. Die Hoffnung auf ein neues natürliches Gleichgewicht wächst. Doch der Zustand bleibt fragil - dieser Erfolg muss jeden Tag aufs Neue gesichert werden.

Freie Bahn für Wildtiere 18:35

Freie Bahn für Wildtiere: Leben mit den Bartgeiern

Tiere

In Südfrankreich haben menschliche Eingriffe in die Natur zum Verschwinden charakteristischer Arten in den Gebirgsregionen geführt - insbesondere großer Greifvögel und felsbewohnender Huftiere. Zwischen den Pyrenäen und den Alpen wird ein Luftkorridor wiederhergestellt. Dieser weitläufige ökologische Bereich, der Lebensräume und Nahrung bietet, ist für große Greifvögel wie den Geier unerlässlich. Im Lauf der Geschichte hat sich jedoch der Mensch entlang des etwa tausend Kilometer langen Korridors niedergelassen, wodurch die Geier fast ausgerottet wurden. Dank der 1986 eingeführten Schutzmaßnahmen sind Gänsegeier, Mönchsgeier und Schmutzgeier wieder in ihre alte Heimat zurückgekehrt. Nur der Bartgeier hat Mühe, sich wieder niederzulassen. Der Einzelgänger, der sich nur langsam fortpflanzt, kommt nicht über die Randbereiche des Korridors hinaus. Mittlerweile ist sein Überleben gefährdet. Durch die gezielte Ansiedlung des Bartgeiers an strategisch wichtigen Punkten wird nun untersucht, wie diese Art und der Mensch künftig dauerhaft koexistieren können.

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Mit offenen Karten - Im Fokus 19:35

Mit offenen Karten - Im Fokus

Infomagazin

Re: 19:40

Re:: Ein Dorf lässt seine Alten nicht im Stich

Reportage

Sozialarbeiter Tomás Moreno Sánchez hat eine besondere Art ältere Menschen zu pflegen: mit Nähe, Hingabe und ganz viel Herz. Er ist einer der Leiter des Seniorenzentrums von Pescueza - wohlgemerkt ein Zentrum, keine Residenz, kein Heim. Im Zentrum bestimmen die älteren Bewohnerinnen und Bewohner, wie sie betreut werden wollen - unabhängig davon, was Pflegesätze und Wirtschaftlichkeitsstandards vorschreiben. Hier steht jeder auf, wann er will und entscheidet wie er seinen Tag gestaltet. Herminia Sansón, 84 Jahre, geht jeden Tag in ihren Olivenhain. So, wie sie das schon als Kind mit ihren Eltern gemacht hat. Im Zentrum schläft sie nur, weil sie sich seit dem Tod ihres Mannes manchmal allein fühlt. Rosa und Pedro dagegen wollen auf jeden Fall weiter zu Hause wohnen - obwohl beide schon über 90 sind und Rosa einen Rollstuhl braucht. Die beiden sind seit 1950 ein Paar und bestehen darauf, jeden Abend zusammen einzuschlafen. Also hat Sozialarbeiter Tomás eine Tagespflege für Rosa organisiert. So kann Pedro weiterhin jeden Morgen den Frühstückskaffee für Rosa kochen und sich um seine Hühner kümmern. Gewohnheiten aus dem alten Leben möglichst lange beizubehalten, anstatt in einem Heim auf den Tod zu warten - in Pescueza ist das möglich. Und davon profitiert am Ende der gesamte Ort, der etwa drei Autostunden südwestlich von Madrid ganz nah an der Grenze zu Portugal liegt. Das Altenzentrum schafft Arbeitsplätze und nun gibt es auch wieder einen kleinen Tante-Emma-Laden. Die Jobs locken junge Menschen und Familien mit Kindern an - Pescueza ist wieder voller Leben.

Julie - Eine Frau gibt nicht auf 20:15

Julie - Eine Frau gibt nicht auf

Drama

Julie lebt mit ihren zwei kleinen Kindern außerhalb von Paris. Dort ist es bezahlbar und ruhiger, doch jeder Arbeitstag wird zur logistischen Herausforderung: Noch im Dunkeln weckt sie die Kinder, organisiert Frühstück und Schultaschen, bringt sie zu einer älteren Nachbarin und hetzt zum Bahnhof. In der Hauptstadt arbeitet Julie in einem Luxushotel als Hausdame, das heißt sie leitet das Team der Zimmermädchen. Sie ist schnell, belastbar und zugleich unsichtbar in einem Betrieb, der reibungslos funktionieren muss, während die Gäste kommen und gehen. Julie will aus diesem Kreislauf heraus. Einst für einen anderen Beruf ausgebildet, hofft sie auf einen Neustart und bekommt endlich die Chance auf ein Vorstellungsgespräch. Doch ausgerechnet jetzt lähmt ein Streik den Nahverkehr. Züge fallen aus, Ersatzbusse sind überfüllt, Fahrtzeiten verlängern sich. Während Julie im Hotel ihre Schichten abdeckt und Konflikte mit Vorgesetzten auffängt, reißen zu Hause die Nerven: Die Kinderbetreuung gerät ins Wanken, die Bank meldet sich wegen überzogener Konten, der Ex-Mann bleibt beim Unterhalt unzuverlässig. Jede Stunde verlangt neue Improvisationen, kleine Gefälligkeiten und riskante Entscheidungen. Julie versucht, vor den Kindern die Fassade zu wahren, im Hotel Stärke zu zeigen und beim Bewerbungsgespräch die Zukunft im Auge zu behalten, obwohl ihr Sicherheitsnetz immer dünner wird. Mit jedem verpassten Anschluss und jeder geschlossenen Tür wächst der Druck, bis Alltag und Existenz nicht mehr vereinbar sind. Eric Gravel inszeniert Julies Woche mit fast dokumentarischer Nähe.

Stets zu Diensten 21:40

Stets zu Diensten: Nachwuchs in der Gastronomie

Beruf und Bildung

Jeden Morgen um halb sechs klingelt für Alma, Chaily, Elias, Sarah und Abdul der Wecker in der Pariser Banlieue. Ihre Berufsschule für Hotel- und Gaststättengewerbe ist mitten im Zentrum der französischen Hauptstadt - eine lange Strecke liegt nun vor ihnen. Die Dokumentation begleitet eine Vorabschlussklasse. Mit Handkamera und ohne Drehbuch dokumentiert sie den Alltag von Schülerinnen und Schülern, die sich in einem Alter befinden, in dem der Spagat zwischen Sorglosigkeit und Zukunftssicherung nicht leichtfällt. Sowohl in den praktischen Unterrichtsstunden als auch in den Küchen und Lernrestaurants liegt der Fokus auf Disziplin und Präzision. Doch es gibt auch Gelegenheiten für Lachanfälle und geflüsterte Vertraulichkeiten. Neben dem Alltag in der Berufsschule wird die theoretische Ausbildung in Praktika mit der echten Arbeitswelt konfrontiert. In Hotels, Restaurants und als Bedienung erfahren die Auszubildenden, wie Hierarchie funktioniert, müssen Erschöpfung, Erwartungsdruck, unfreundliche Kunden und strenge Aufseher aushalten. Die Grenze zwischen Schule und Erwachsenenleben verschwimmt immer mehr und lässt durchscheinen, was es bedeutet, sich in einem Leistungssystem hocharbeiten zu müssen. "Stets zu Diensten" begleitet die Jugendlichen in ihrem Alltag, dokumentiert ihre Zweifel, ihre Wut, aber auch ihre Träume und Lachanfälle. Hinter jeder Uniform steckt eine eigenständige Persönlichkeit und ihr Wunsch nach Selbstbestimmung.

Die Frau auf dem Dach 22:40

Die Frau auf dem Dach

Drama

Mira hat ihr Leben im Griff - zumindest sieht es von außen so aus. In einer anonymen Wohnsiedlung erledigt die 60-Jährige routiniert den Haushalt, füttert die Fische, kocht, wäscht und geht zur Arbeit ins Krankenhaus, wo sie als Hebamme zuverlässig für andere da ist. Zu Hause jedoch sitzt ihr Mann vor dem Fernseher, der erwachsene Sohn wirkt abwesend, Gespräche versanden. Mira trägt vieles allein. Auch das, was niemand sehen soll: Schulden, die sich über Jahre angesammelt haben, weil sie geholfen, geliehen, ausgeglichen und geschwiegen hat. An einem scheinbar gewöhnlichen Morgen steckt Mira nach den vertrauten Handgriffen ein Küchenmesser ein und geht zur Bank. Mit dem Überfall, der innerhalb von Minuten scheitert, bricht sie aus ihrem geordneten Leben aus. Die Polizei ist alarmiert, Mira flieht und wird kurz darauf verhört. Sie wirkt wie betäubt, kann ihre Tat kaum erklären, gesteht und kehrt zunächst nach Hause zurück. Dort ist sie konfrontiert mit dem Gerede der Nachbarn und der Hilflosigkeit ihrer Familie. Mira rutscht zwischen Schuld, Scham und Erschöpfung in eine Krise, die sie schließlich in die Psychiatrie führt. Dort muss sie sich mit Fragen auseinandersetzen, die sie bisher ignoriert hat: Wofür hat sie ihr Geld geopfert? Warum hat niemand ihre Not bemerkt? Während Job und familiäre Sicherheiten bröckeln, beginnt Mira, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und Grenzen zu ziehen. Anna Jadowska erzählt dieses leise Drama in hellen, fast ausgeblichenen Bildern und mit großer Nähe zur Hauptfigur; Dorota Pomykala trägt den Film mit einer zurückgenommenen, eindringlichen Präsenz.