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TV Programm für ARTE am 28.07.2026

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S.O.S. Mittelmeer 20:15

S.O.S. Mittelmeer

Dokumentation

Das Mittelmeer ist nach der Arktis die Klimaregion der Welt, die sich am zweitschnellsten erwärmt - rund 20 Prozent schneller als der globale Durchschnitt. In der gesamten Region verändert die Klimakrise bereits heute Landschaften, Gewässer und das Leben der Menschen: Dürren, Überschwemmungen, Waldbrände, steigende Meeresspiegel, fortschreitende Wüstenbildung, Wasserknappheit und invasive Fischarten bringen Ökosysteme aus dem Gleichgewicht. Seit 2023 begleitet das Filmteam von "S.O.S. Mittelmeer" diesen Wandel in sieben Ländern und zeichnet das Bild einer Welt im Wandel - von Griechenland bis Marokko, von Spanien bis Ägypten. Der Dokumentarfilm zeigt, wie lokale Katastrophen Teil einer größeren Krise sind, deren Ursachen und Folgen eng miteinander zusammenhängen - einer Krise, die Gegenwart und Zukunft von 500 Millionen Menschen im Mittelmeerraum betrifft. Der Film untersucht die tiefer liegenden Ursachen dieser Krise und hinterfragt die umstrittene Vorstellung eines permanenten Wachstums - ein Leitbild, das moderne Gesellschaften geprägt hat und die Natur an ihre Grenzen bringt. Mit eindrucksvollen Bildern, Analysen von Expertinnen und Experten sowie Geschichten von Verlust, Resilienz und gesellschaftlichem Widerstand geht er der Frage nach, ob jetzige Anpassungsstrategien ausreichen und wie sie künftig aussehen könnten. Vor der eindrucksvollen Kulisse des Mittelmeerraums wird deutlich: Die Klimakrise ist keine ferne Bedrohung, sondern längst Realität - und sie entwickelt sich schneller, als viele angenommen haben.

Danach

An Europas Feuerfront 21:40

An Europas Feuerfront

Dokumentation

Die Dokumentation "An Europas Feuerfront" erzählt vom Klimawandel und Menschen, die Außergewöhnliches leisten. Im Mittelpunkt stehen finnische Feuerwehrleute (49 Männer und eine Frau), in der Ausbildung zur nördlichsten Einheit einer europäischen Katastrophenschutzorganisation. Sie reisen nach Portugal und trainieren mit erfahrenen portugiesischen Einsatzkräften an vorderster Feuerfront. Die Finnen, gewohnt an Einsätze in Eis und Schnee, treffen auf eine ihnen fremde, extreme Feuerwelt. Der Film begleitet sie intensiv und visuell eindrucksvoll. Zu den Protagonisten gehören Lauri und Soini, deren körperliche und emotionale Belastungsgrenzen bei den gefährlichen und anstrengenden Einsätzen sichtbar werden. Tuula, eine zurückhaltende, aber entschlossene Mutter von vier Kindern, ist gemeinsam mit einem Rettungssanitäter für medizinische Notfälle zuständig. Die Gastgeber, die portugiesische Eliteeinheit FEPC, rund 250 Feuerwehrleute stark, bekämpfen Brände nicht nur, sondern "lenkt" sie strategisch. Feuer wird wie ein lebendiges Gegenüber behandelt - mit Respekt und Vorsicht. Die Natur erscheint so als eigenständiger Charakter: unberechenbar, mächtig und durch den Menschen aus dem Gleichgewicht gebracht. Die Dokumentation zeigt die immer größer werdende Bedeutung internationaler Zusammenarbeit im Katastrophenschutz. "An Europas Feuerfront" verbindet eindrucksvolle Bilder mit persönlichen Geschichten, macht die Herausforderungen des Klimawandels greifbar und betont: Nur durch internationale Zusammenarbeit und Respekt vor der Natur können wir überleben.

Überleben am Limit 22:45

Überleben am Limit

Dokumentarfilm

Der Dokumentarfilm begibt sich auf eine Reise über vier Kontinente und zeigt Orte, an denen Menschen den Herausforderungen des Klimawandels begegnen - sei es durch Anpassung, Widerstand oder die Suche nach neuen Lösungen. Die Geschichten der Protagonisten spiegeln dabei nicht nur die Bedrohungen, sondern auch den ungebrochenen Willen wider, ihre Heimat zu bewahren. An den fragilen Küsten der Outer Banks in den USA kämpfen Bewohnerinnen und Bewohner gegen den steigenden Ozean, der das Land langsam verschlingt. In der Weite der mongolischen Wüste pflanzt eine Familie Bäume, um dem Wind und der Wüstenausbreitung Einhalt zu gebieten. In der australischen Stadt Coober Pedy leben Menschen aufgrund der extremen Hitze in unterirdischen Wohnhöhlen. Und an den Eisküsten Grönlands zwingt das schmelzende Packeis Fischer dazu, ihre traditionellen Methoden aufzugeben und sich den neuen Gegebenheiten anzupassen. Der Dokumentarfilm zeigt, wie sehr die Sorge um eine intakte Umwelt Menschen über geografische Distanzen und unterschiedliche Landschaften hinweg verbindet - und dass es nur diese eine Erde gibt.