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TV Programm für ARTE am 05.06.2026

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Barbra Streisand - Geburt einer Diva 22:30

Barbra Streisand - Geburt einer Diva: 1942-1984

Musikerinnenporträt

Sie ist die Königin der Musikindustrie, des Broadways und des New Hollywood: Barbra Streisand. Die letzte große "American Songbook"-Diva hat viele Künstlerinnen nach ihr, wie Madonna, Beyoncé oder Lady Gaga, geprägt. Als perfektionistisches Multitalent steht sie in der Tradition der singenden, tanzenden und schauspielenden Hollywoodstars. Barbara Joan Streisand kommt am 24. April 1942 in New York zur Welt. Ihr Vater, ein jüdischer Lehrer, stirbt 15 Monate nach ihrer Geburt. Nachdem sie versucht hat, als Sängerin in New Yorker Nachtclubs Fuß zu fassen, bekommt sie mit 19 ihre erste Rolle im Broadway-Musical "I Can Get It for You Wholesale". Mit 21 veröffentlicht sie ihr erstes Studioalbum - "The Barbra Streisand Album". Auch im Filmgeschäft kann sie beispiellose Erfolge feiern: Filmmusicals wie "Hello, Dolly!", Screwball-Komödien wie "Is' was, Doc?" und Dramen wie "So wie wir waren" werden dank ihr zu großen Publikumserfolgen. Mit eigenen Regiearbeiten wie "Yentl" und "Der Herr der Gezeiten" etabliert sich Streisand als Regisseurin auch hinter der Kamera. Mit ihrer Mezzosopranstimme und ihrem Aussehen, das nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht, schreibt sie ein ganz eigenes Kapitel in der Unterhaltungsgeschichte. Die Dokumentation verfolgt ihren Lebensweg bis zum Höhepunkt ihrer Karriere in den 1980er Jahren, als Barbra Streisand zum ersten weiblichen Megastar wird. Sie beleuchtet den Werdegang einer Ikone, die sich bis heute für die Rechte von Frauen und Homosexuellen einsetzt.

Danach

Zaz - Sounds Like Art 23:30

Zaz - Sounds Like Art: MO Museum Vilnius

Kunst und Kultur

"Sounds like Art" lädt Musikerinnen und Musiker ein, inmitten von Kunstwerken in einem europäischen Museum zu spielen. In dieser Folge tritt Zaz im MO Museum in Vilnius auf, das in einem einzigartigen, von Daniel Libeskind entworfenen Gebäude auf dem Gelände des ehemaligen Lietuva-Kinos untergebracht ist. Zaz erkundet die Geschichte des Museums und die Litauens, dem ersten Land, das 1990 seine Unabhängigkeit von der Sowjetunion erklärte. Sie hat seit der Corona-Pandemie viele Veränderungen in ihrem Leben erlebt und reflektiert bewegend über ihren neuen nüchternen Lebensstil und den Tod ihres Vaters. Auf Zaz' neuestem Album "Sains et saufs" findet sich ein Lied über die Beerdigung ihres Vaters sowie eine Vertonung eines Gedichts der iranischen Feminismus-Ikone Forugh Farrochzad. Zaz geht tief auf die Zusammenarbeit mit Noé Preszow ein, der diese Songs hervorgebracht hat, und würdigt das viel zu kurze Leben von Farrochzad. All dies findet statt inmitten der zum Nachdenken anregenden und visuell beeindruckenden Kunstwerke von Selma Selman, Vytautas Virzbickas, Baltos Kandys und Andrius Arutiunian - einer jungen internationalen Künstlergruppe, deren Werke in der Sammlung des MO Museums zu sehen sind. Das MO Museum hat es sich zur Aufgabe gemacht, litauische Kunst zu sammeln und auf der Weltbühne zu fördern. Inmitten der inspirierenden Werke dieser Sammlung performt Zaz ihre bekanntesten Hits, darunter "Je veux" und "On ira", mit ihrer charakteristischen Herzlichkeit und grenzenlosen Energie.