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TV Programm für ARTE am 27.02.2026

(Fast) die ganze Wahrheit 04:25

(Fast) die ganze Wahrheit: Jane Goodall

Infotainment

Jane Goodall lehrte die Menschheit, dass ihr nächster Verwandter in der Tierwelt der Schimpanse ist - und dass sie sich nur geringfügig voneinander unterscheiden ... Die Animationsserie "(Fast) Die ganze Wahrheit", die mit augenzwinkerndem Humor aus dem Nähkästchen prominenter Persönlichkeiten plaudert, wartet mit einer fünften Staffel auf. Die vom Kreativteam der französischen Produktionsfirma Blogothèque geschaffene Serie setzt Spielzeug oder Alltagsutensilien in Stop-Motion-Animationen ein, die von einer frechen Off-Stimme kommentiert werden. In der fünften Staffel gesellen sich zur lustigen Porträtgalerie 39 weitere Promis, darunter Josephine Baker, Jeanne Moreau, Albert Camus, Napoleon, Alain Delon und Virginie Despentes.

Italien, meine Liebe 05:10

Italien, meine Liebe: Piemont

Land und Leute

Das Piemont, die italienische Region "am Fuß der Berge", grenzt an Frankreich und die Schweiz und ist geprägt von den mächtigen Alpen. Aus den Höhen fließt der Po in die Ebene mit der Hauptstadt Turin, die in Sichtweite der Berge liegt. Die Stadt gilt als wirtschaftliches Zentrum Norditaliens und glänzt mit barocker Prachtarchitektur. Kulinarisch ist die Region eine der reichsten der italienischen Halbinsel. Weiter östlich erstreckt sich die Po-Ebene, wo der Reisanbau die Landschaft prägt. Das Wasser für die Reisfelder kommt aus den Alpen; die Schneeschmelze im Frühjahr spült es ins Tal. Der kleine Ort Barolo in der Hügellandschaft des Piemont steht für einen der besten Rotweine Italiens. Ein beliebter Begleiter zum Aperitivo auf der Dorfpiazza sind die typischen Grissini. Die Geschwister Cravero stellen sie in ihrer Bäckerei auf traditionelle Weise her: Gezogen werden sie von Hand und dann im Steinofen gebacken. Und mit Glück findet man auch den edelsten unter den Edelpilzen: Trüffel aus dem Piemont gelten als die besten der Welt und werden zu Spitzenpreisen gehandelt. Rund um Alba werden die Wälder im Herbst zum Jagdgebiet für die heiß begehrte Köstlichkeit. Auch Trüffelsucherin Martina Aloi und ihre Hündin Edvige haben es auf die schmackhaften Knollen abgesehen. Als Storchenhauptstadt Italiens gilt Racconigi. Hier machen die Langbeiner Rast auf ihrem Weg nach Afrika. Und viele Storchenpaare haben sich auch langfristig niedergelassen. Bruno Vaschetti hat auf seinem Hof Sumpfgebiete angelegt für heimische Vogelarten, aber auch für Zugvögel, die hier eine Rast einlegen.

GEO Reportage 05:55

GEO Reportage: Finnland: Die rasenden Schrottkisten

Reportage

Wie in vielen Regionen Finnlands erwacht auch in Pello mit der warmen Jahreszeit die Begeisterung für Autorennen. Timo ist einer dieser Rennfans. Er möchte an einem der "Jokkis" teilnehmen, den Jedermann-Rennen. Sie spiegeln die finnische Offenheit wider und erfreuen sich heute in allen nordischen Ländern großer Beliebtheit. Pello gilt als Mekka für Rallye-Fans. In der waldreichen Region heißen die rund 3.600 Einwohner des Dorfes jedes Jahr Rennfahrer aus dem ganzen Land willkommen. Die Rennen führen über eine Strecke mitten im Wald, die für Fahrer und Zuschauer gleichermaßen spektakulär ist. Jeden Sommer zieht es Tausende von Enthusiasten hierher, um die packenden Rennen zu verfolgen. Die Strecke wird sorgfältig präpariert: Viele Kurven und wechselnde Bodenbeläge stellen die Fahrerinnen und Fahrer vor Herausforderungen und machen die Rennen noch spannender. Timo und sein Freund Mika haben im vergangenen Herbst einen alten Volvo gekauft, den sie jetzt für die große Rallye fit machen. Timo ist zudem Mitglied im Pello Motor Sports Club, der die Veranstaltung seit über 30 Jahren organisiert. Doch Timo ist nicht der einzige Fahrer aus Pello. Auch andere Dorfbewohner nehmen teil, darunter Anne-Mari, ein ehemaliger Star der Rallye-Szene. Viele Jahre dominierte sie die Konkurrenz. Nach einer längeren Pause ist sie hoch motiviert und will es noch einmal wissen.

Küchen der Welt 06:50

Küchen der Welt: Bretagne: Kig ha farz

Essen und Trinken

(1): Bretonisches Soulfood: Kig ha farz (2): Ein Biss'chen Heimat: Jean-Marie, ein Bretone in Italien (3): Ran an die Töpfe!

Stadt Land Kunst 07:20

Stadt Land Kunst: Dordogne / Venedig / Äthiopien

Magazin

(1): Dordogne, ein Dichter im Dienst der Natur (2): Venedig, eine in Samt gehüllte Stadt (3): Philippinen, Rodels Schweineohr-Frikassee (4): Äthiopien, gelobtes Land der Rastafari

Stadt Land Kunst 08:05

Stadt Land Kunst: Island / Paris / Irland

Magazin

(1): Island: ein Fjord im Heringsrausch (2): Paris: algerische Zuwanderung (3): Griechenland: die Pitas von Eleni und Annoula (4): Irland: Reitsport mit Tradition

Sardinien - Das Rätsel der Nuraghen-Türme 08:55

Sardinien - Das Rätsel der Nuraghen-Türme

Dokumentation

Sardinien ist vor allem für seine spektakuläre Landschaft bekannt, für seine steilen Klippen, weißen Sandstrände und türkisfarbenen Küstengewässer. Doch im Hinterland der Mittelmeerinsel verbergen sich ungeahnte Schätze: die Überreste einer Zivilisation, die vor fast 4.000 Jahren entstand und deren Spuren auf wundersame Weise die Zeiten überdauert haben. Während im pharaonischen Ägypten die letzten Pyramiden und auf dem europäischen Festland die letzten Dolmen erbaut wurden, schuf auf Sardinien eine mächtige und wohlhabende Zivilisation eine völlig neue Art von Monumenten - darunter festungsähnliche Türme, die Nuraghen. Es sind rätselhaft anmutende, in die Vegetation eingebettete Schreine und riesige, geometrisch geformte Grabstätten. Die Nuragher-Kultur geriet im Laufe der Jahrhunderte in Vergessenheit. Heute allerdings wird viel unternommen, um ihr über die Berge und Ebenen der Insel verstreutes Erbe wiederzuentdecken. Wer war das Volk der Nuragher? Wie lebten und woran glaubten sie? Wie gestalteten sich ihre Bestattungsriten? Wie lässt sich ihr unglaublicher Wohlstand erklären, der fast tausend Jahre anhielt? Der Film dokumentiert die Arbeit der Archäologen und Wissenschaftler, die sich vorgenommen haben, die Geheimnisse dieser ungewöhnlichen Kultur zu lüften.

Italien, meine Liebe 10:25

Italien, meine Liebe: Emilia Romagna

Land und Leute

Die Emilia-Romagna ist bekannt für Parmesan, Parmaschinken und den Balsamico-Essig aus Modena. Die Region im Nordosten Italiens ist auch ein Paradies für Tiere: In der Lagune um Comacchio lebt eine der größten Flamingo-Kolonien Europas. Die Flamingos wanderten erst vor wenigen Jahren ins Po-Delta ein, wo sie ideale Lebensbedingungen vorfanden. Auch Wildpferde aus der Camargue sind heute hier heimisch. Ein Pferdenarr hat vor Jahrzehnten ein paar Pferde ausgesetzt. Mittlerweile sind es schon Dutzende weißer Wildpferde. Die Valli di Comacchio bilden eine der größten Lagunenlandschaften Italiens - und das mitten in der Emilia-Romagna. Fast 4,5 Millionen Einwohner zählt die Region mit der Hauptstadt Bologna, einer der ältesten Universitätsstädte Europas und Metropole des guten Essens. Zu den berühmtesten Nudelmacherinnen gehören die Schwestern Zappoli. Ihr Geheimnis? Eine gute Pastamacherin braucht Gespür für das Wetter. Am Wochenende lädt einer der berühmtesten Strände Europas zum Spaziergang ein. Der 15 Kilometer lange Sandstrand von Rimini ist in der Nebensaison Naherholungsgebiet. Hinter der Küste wird seit Jahrhunderten Reis angebaut - meist von Frauen, den "mondine". Sie wurden berühmt, weil sie auf den Feldern Lieder gegen die ehemals schlechten Arbeitsbedingungen sangen. Noch heute singen Alt und Jung gemeinsam, um das Kulturerbe zu bewahren. Der Süden der Emilia-Romagna ist geprägt von mittelalterlichen Festungen, Kreidefelsen und Weinbergen. Aus den Trauben wird nicht nur der Perlwein Lambrusco hergestellt, sondern auch der traditionelle Balsamico-Essig aus Modena.

Re: 11:25

Re:

Reportage

Was Europa bewegt

Zu Tisch mit Lucie - Kitchen Hacks 11:55

Zu Tisch mit Lucie - Kitchen Hacks: Grünkohl

Essen und Trinken

Seine krausen Blätter wärmten einst die Menschen im Norden, heute feiert der Grünkohl als "Kale" weltweiten Erfolg und verbindet bodenständige Tradition mit modernem Lifestyle. Als Vitaminwunder, Trendgemüse oder kulinarische Inspiration - kaum ein Kohlgewächs hat einen solchen Imagewandel erlebt. Im Oldenburger Land kultiviert Peter Kluin den "König der Kohlsorten" nach überlieferter Tradition - erst nach dem ersten Frost entfaltet sich das charakteristische Aroma. Lucie Fischer-Chapalain zeigt die Vielseitigkeit des grünen Powerfood: Sie verwandelt die krausen Blätter in knackige Chips, einen energiereichen Smoothie und eine Quiche mit samtiger Grünkohlcreme. Was früher nur gekocht auf den Tisch kam, zeigt sich heute als kulinarischer Allrounder - Tradition trifft Innovation.

Stadt Land Kunst 12:25

Stadt Land Kunst: Paris / Moldau / Zürich

Magazin

(1): Im Objektiv von Frank Horvat ist Paris weiblich (2): Moldau: Ein Prost auf den Wein (3): Belize: Das Boil Up von Priscilla (4): Zürich: Ein neues schwules Lebensgefühl

Stadt Land Kunst Spezial 13:10

Stadt Land Kunst Spezial: Louisiana

Magazin

(1): In Louisiana: Die erwachende Sinnlichkeit der Kate Chopin (2): Louisiana: Im Land der Flusskrebse (3): Diannes Südstaateneintopf Gumbo (4): Louisiana: Der Schock der Bilder

In Wahrheit 14:00

In Wahrheit: Mord am Engelsgraben

TV-Krimi

Kanadas Nationalparks 16:00

Kanadas Nationalparks: Saguenay-St. Lawrence

Natur und Umwelt

Der Saguenay-St. Lawrence Marine Park schützt über 2.000 Tier- und Pflanzenarten. Darunter auch bedrohte Arten wie den Belugawal und den Blauwal. Die Mündung des Saguenay-Fjords in den Sankt-Lorenz-Strom ist reichhaltige Nahrungsquelle und ein wichtiger Futterplatz für die Meeressäuger auf ihrer Migrationsroute. Darum wurde 1998 hier in Québec der erste Wassernationalpark Kanadas gegründet. Der Park grenzt an eine Hauptverkehrsader Kanadas: den Sankt-Lorenz-Strom. 7.000 Containerschiffe befahren jedes Jahr den Fluss. Natur und Mensch sollen hier koexistieren. Parks Canada überwacht sämtliche Aktivitäten im geschützten Gebiet. Das wird vor allem dadurch erschwert, dass es auf dem Wasser keine physischen Barrieren gibt. Seit Jahren schwankt die Zahl der Wale, die sich normalerweise einige Monate an der Mündung aufhalten. Wissenschaftler, unter anderem vom privaten Institut GREMM, wollen herausfinden, woran das liegen könnte; die Geschichte der Belugawale zeigt, wie sensibel die Ökosysteme sind. Die südlichste Belugapopulation der Erde wurde beinahe ausgerottet und ist nach wie vor bedroht. Ob sie überleben wird? Biologen und Parkwächter schützen die Baie-Sainte-Marguerite, das Geburtshaus der Belugas, vor den Menschen. Die Rückkehr des Wanderfalken in den Saguenay-Fjord zeigt, wie nachhaltiger Artenschutz funktionieren kann.

Kanadas Nationalparks 16:55

Kanadas Nationalparks: Cape Breton Highlands

Natur und Umwelt

Der Cape-Breton-Highlands-Nationalpark liegt im Norden der kanadischen Atlantikprovinz Nova Scotia und erstreckt sich zwischen dem Sankt-Lorenz-Golf und dem Atlantik. 1936 gegründet, umfasst er eine Fläche von rund 1.000 Quadratkilometern. Im Park herrscht borealer Wald vor, in denen Elche und Kojoten zu Hause sind. An seinen Küsten siedelt der Weißkopfseeadler, im Meer tummeln sich Wale und Robben. Cape Breton ist seit Jahrtausenden Siedlungsgebiet der Mi'kmaq, die zu den First Nations zählen. Nach Jahren der Diskriminierung und Ausgrenzung haben sie eigene Organisationen gegründet, die im Naturschutz aktiv ist. Sie halten die Traditionen ihres Volks lebendig und vermitteln sie an Interessierte. Sie zeigen, warum die Schwarzesche für sie besondere Bedeutung hat, zu welchen Gelegenheiten sie Tabak spenden, was sie bei Bluthochdruck unternehmen und warum das Wasser Ursprung allen Lebens ist. Neben den Mi'kmaq leben auf Cape Breton auch Akadier - Nachfahren der Franzosen, die zu den ersten Siedlern aus Europa gehörten. Ihnen folgten im 18. Jahrhundert Schotten, die sich zunächst in der rauen Natur zurechtfinden mussten. Auch sie besinnen sich auf ihre Herkunft und pflegen ihre Traditionen, ohne ihre Zugehörigkeit zu Kanada zu leugnen.

Meister der Jagd am Great Barrier Reef 17:50

Meister der Jagd am Great Barrier Reef: Die Giftigen

Tiere

Das Great Barrier Reef ist nicht nur ein Naturwunder - es ist auch das wahrscheinlich größte Giftlabor der Erde. Steinfische, Kegelschnecken, Seeschlangen, Quallen - so schön sie sind, so tödlich sind sie auch. Doch was für den Menschen lebensgefährlich ist, könnte die Medizin verändern. Der Biologe Jamie Seymour und der Kameramann Richard Fitzpatrick wagen sich in diese gefährliche Unterwasserwelt, um die Gifte zu sammeln und zu erforschen. Ihr Ziel: Moleküle zu isolieren, die betäuben, heilen oder sogar Gewebe regenerieren können. Von der Würfelqualle bis zur Schnabelseeschlange - jeder Tauchgang birgt Risiken, doch die Erkenntnisse könnten bahnbrechend sein. Die Dokumentation geht einem jahrtausendealten Evolutionsprozess auf den Grund, bei dem die Natur perfekte Waffen - und vielleicht auch die Medikamente von morgen - entwickelt hat. Eine packende Exkursion entlang neuer Forschungsfelder und den damit verbundenen Wagnissen und Perspektiven.

Südafrikas wilde Westküste 18:35

Südafrikas wilde Westküste

Land und Leute

Die Route 27 gilt als absoluter Geheimtipp unter Kennern der südafrikanischen Küstenlandschaft. Die Dokumentation von Regisseurin Helena Brinkmann beleuchtet im Rahmen eines Roadtrips etappenweise die beeindruckende Natur, die sich auf diesem Weg verbirgt. Neben Gesprächen mit Menschen, deren Leben eng mit der Natur verbunden ist, geht es hinaus auf den Atlantik zu einem sogenannten "Super-Pod" - einem Zusammenschluss von Walen, die im Südatlantik gemeinsam mit Delfinen, Robben und Seevögeln jagen. In der Nähe des West Coast Nationalparks liegt das malerische Fischerdorf Paternoster. Dort begleitet die Dokumentation Fischer beim Fang von Langusten und lernt eine Künstlerin kennen, deren Werke tief mit dem Ort und seiner Geschichte verwurzelt sind. Weiter geht der Roadtrip vorbei am renaturierten Berg River und der Kleinstadt Velddrif bis in die goldfarbenen Zederberge - eine Region, die nicht nur mit spektakulären Kletterrouten lockt, sondern auch jahrtausendealte Felsmalereien birgt. In einem versteckten Tal wird der Blütenrausch des Fynbos in seiner vollen Pracht deutlich. Den Abschluss der Reise bildet ein Besuch der Kaptölpel-Kolonie in Lamberts Bay - ein Ort, an dem das fragile Gleichgewicht zwischen Mensch, Tier und Ozean auf eindrucksvolle Weise sichtbar wird.

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

Die auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestellt.

Re: 19:40

Re:: Kroatien zwischen Minen und Meer

Reportage

Der 38-jährige Familienvater Cicak ist einer der letzten Landminenräumer Kroatiens. Seit dem Ende des Krieges vor 30 Jahren wurden bereits 300.000 Minen entschärft. Der Job ist gefährlich, in den letzten Jahrzehnten gab es immer wieder Todesfälle unter den Räumern. Die kroatische Regierung will das Kapitel nun abschließen und verspricht, dass bis zum Frühjahr 2026 alle Minen beseitigt sein sollen. Kann dieses ambitionierte Ziel gelingen - und welche Zukunft bleibt Cicak, wenn das Programm endet? In Kroatiens Küstenstädten wie Skradin, einst hart umkämpfte Frontlinien, ist heute kaum noch etwas von den Altlasten zu spüren. Ivica, Ex-Kriegskommandant und Hotelier, profitiert vom boomenden Tourismus und plant den Bau eines attraktiven "Glampingplatzes" auf einem geerbten Stück Land. Doch auch seine Familie trägt Narben: Sein Sohn überlebte als Kind nur knapp eine Explosion mit einer Panzerfaust, die er mit Freunden beim Spielen in einem alten Haus fand - ein Erlebnis, das die Schatten der Vergangenheit noch heute spürbar macht. Dreißig Jahre nach dem Krieg steht Kroatien zwischen Vergangenheit und Neuanfang. Tourismus und Wohlstand haben Einzug gehalten, Kriegsnarben verblassen langsam - doch einige Spuren bleiben - sichtbar oder unsichtbar.

Ein Kind wird gesucht 20:15

Ein Kind wird gesucht

TV-Drama

Als Mircos Eltern morgens nach ihrem Sohn schauen, ist er nicht da. Offenbar ist er vom Sport am Vorabend nicht nach Hause gekommen. Die alarmierte Polizei beginnt mit der Suche nach dem Jungen. Spätestens als seine Kleidungsstücke weit verstreut aufgefunden werden, droht aus der Befürchtung, dass er tot ist, Gewissheit zu werden. Der Leiter der eingesetzten Sonderkommission, Ingo Thiel, verspricht der Familie, dass er das Kind zurückbringen wird. Eine langwierige und zermürbende Suche beginnt, bei der die Soko jede Spur und jeden Hinweis aus der Bevölkerung verfolgt, mit Tornados der Luftwaffe das Terrain scannt, Tausende Kombis auf mögliche Tatspuren untersucht. Immer mit Unterstützung der Familie des Opfers, die bei aller Verzweiflung in ihrem tiefen Glauben an Gott Halt findet. Dann, als schon kaum jemand mehr an einen Fahndungserfolg glaubt und bereits laut über die Auflösung der Soko nachgedacht wird, fügen sich verschiedene Beweisstücke zusammen und der Täter kann gefasst werden. Er führt die Polizei zur Leiche des Kindes. Endlich - nach über 140 Tagen - kann Ingo Thiel sein Versprechen gegenüber der Familie einlösen. Der Film "Ein Kind wird gesucht" basiert auf wahren Begebenheiten. Er zeigt, was sonst eher selten der Fall ist, die mühselige und oft frustrierende Ermittlungsarbeit der Polizei.

Peter Falk versus Columbo 21:45

Peter Falk versus Columbo

Künstlerporträt

Ein abgetragener Trenchcoat, ein alter grauer Peugeot 403 auf dem Hollywood Boulevard, eine angekaute Zigarre, ein depressiver Hund, eine unsichtbare, doch omnipräsente Ehefrau - und ach, eine Frage hätte ich da noch ... Über zwei Milliarden Fernsehzuschauer auf der ganzen Welt werden bei diesem Steckbrief sofort an Inspektor Columbo denken: Die gleichnamige TV-Serie, für die er mit einem Golden Globe und mehreren Emmys ausgezeichnet wurde, war ein Welterfolg. Der erste Antiheld in der Geschichte der Fernsehserie begleitete seine Zuschauer von 1968 bis 2003, und sein Name war mit Sicherheit berühmter als der seines Darstellers. Doch Peter Falk war mehr als der sympathische, nachlässig gekleidete Ermittler aus Los Angeles. Der Film- und Theaterschauspieler spielte unter der Regie einiger der bedeutendsten Filmemacher des 20. Jahrhunderts - darunter Nicholas Ray, Frank Capra, Blake Edwards und William Friedkin. Für seine ersten beiden Auftritte auf der Kinoleinwand in "Unterwelt" (1960) und in "Die unteren Zehntausend" (1961) wurde er für den Oscar nominiert. Außerdem gehörte er zu den Lieblingsschauspielern des unkonventionellen Independent-Regisseurs John Cassavetes, der ihm 1970 in "Ehemänner" und 1975 in "Eine Frau unter Einfluss" an der Seite von Gena Rowlands zu seinen sicher beeindruckendsten Rollen verhalf. Mit Columbo gelang Falk, was nur wenigen Schauspielern gelingt: Er machte eine Fernsehserienfigur zur internationalen Ikone. 1987 spielte er in "Der Himmel über Berlin" von Wim Wenders eine auf ihn zugeschnittene Rolle, die mit den Berührungspunkten von Peter Falk und Columbo spielt. Die Dokumentation geht dem großen Erfolg der TV-Serienfigur auf den Grund - und dem legendären Schauspieler, der sie verkörperte.

Status Quo - Rockin' All Over the World 22:35

Status Quo - Rockin' All Over the World

Dokumentarfilm

Der Dokumentarfilm "Status Quo: Rockin' All Over The World", die TV-Fassung des britischen Kino-Dokumentarfilms "Hello Quo!" aus dem Jahr 2012, ist eine Achterbahnfahrt durch die Karriere einer Rockband, deren Mitglieder ihre Wurzeln in der britischen Arbeiterklasse haben und 2010 von Queen Elizabeth II. zu Offizieren des Ordens des Britischen Empires (OBE) ernannt wurden. Im Film kommen zahlreiche Weggefährten zu Wort, doch die Hauptrolle spielen die vier Musiker aus der Originalbesetzung von Status Quo: Francis Rossi, Rick Parfitt (2016 verstorben), Alan Lancaster (2021 verstorben) und John Coghlan. Die unverblümt und mit reichlich Selbstironie erzählten Anekdoten reichen von Treffen mit dem damaligen Kronprinzen Charles, dem Auftritt bei "Live Aid" und einem hart erkämpften Weltrekord bis hin zu einem gemeinsamen Knastaufenthalt, Drogen- und Alkoholexzessen und dramatischen Auseinandersetzungen innerhalb der Band. Bebildert mit zahlreichen, teils nie zuvor gezeigten Fotos und Videos aus dem Archiv der Band, erzählt "Status Quo: Rockin' All Over The World" ein halbes Jahrhundert Bandgeschichte, von der Gründung der Band in den 1960er Jahren über ihre großen Erfolge in den 70er und 80er Jahren mit Hits wie "Down Down", "Rockin' All Over The World", "Whatever You Want" oder "In The Army Now" bis hin zur Auflösung und der Wiedervereinigung der Originalbesetzung im Jahr 2012.