Jetzt 20:15 22:30
Zeit auswählen
Datum auswählen
Mo Di Mi Do Fr Sa So 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22

TV Programm für ARTE am 06.11.2026

Mit Kompass und Köpfchen auf hoher See 05:00

Mit Kompass und Köpfchen auf hoher See: Japan, Okinawa

Abenteuer und Action

Nach viertägiger Fahrt durch das Chinesische Meer und die Philippinensee nähert sich der Katamaran von Corentin de Chatelperron und seiner Crew der Insel Okinawa, der südlichsten Präfektur des japanischen Archipels. An Bord läuft die Zucht von Soldatenfliegenlarven aus Malaysia wie am Schnürchen. Doch für viele Menschen, vor allem in Großstädten, ist es keine Option, Küchenabfälle mit Fliegen zu kompostieren. In Okinawa erkundet Corentin daher ein altes japanisches Verfahren der Kompostherstellung mit Hilfe von Mikroorganismen, das für Städter deutlich praktikabler ist.

360° Reportage 05:25

360° Reportage: Tatianas Tanz, Akrobatik auf dem Hochseil

Reportage

Tatiana-Mosio Bongonga lebt mit ihrer dreijährigen Tochter und der von ihr gegründeten Artistengruppe in einem pittoresken Dorf am Fuße der Cevennen. Die Reportage begleitet sie beim Training in den Tagen vor ihrem großen Auftritt am Stadion "Stade de France" vor den Toren von Paris. Für Tatiana ist der bevorstehende Auftritt eine technische, künstlerische und menschliche Herausforderung. Um sie herum ist ein ganzes Team im Einsatz. In Saint-Denis kümmert sich ihr Kompagnon und Mitstreiter Jan Naets drei Tage lang mit fünf Seilkletterern allein um die aufwendige Installation des Seils und die Einweisung des Bodenpersonals zur Absicherung. Seiltanz ist ein ständiges Ausloten der Grenzen zwischen Erdanziehungskraft und akrobatischer Eleganz: Die Artistin beherrscht das Gleichgewicht, das es ihr ermöglicht, sich tänzerisch vorwärtszubewegen, ohne in die Tiefe zu stürzen. Es ist eine Zirkuskunst, die sowohl die Darstellerin als auch das Publikum in ihren Bann zieht. Tatianas Anmut und ihre kalkulierte Risikobereitschaft ziehen alle Blicke auf sich. Jede Darbietung auf dem Hochseil ist ein luftiges und tänzerisches Abenteuer, begleitet von einprägsamer Live-Musik begleitet wird, aber auch von zahlreichen Helfern, die zur Stabilisierung des Seils beteiligen. Kein Zuschauer kann sich der Faszination eines scheinbar schwerelos zwischen Himmel und Erde balancierenden Menschen entziehen.

Küchen der Welt 06:20

Küchen der Welt: Taiwan: Hähnchen mit Ananas

Essen und Trinken

Süss-salzige Spezialität aus Taiwan: Hähnchen mit Ananas / Ein Biss'chen Heimat: Kay, eine taiwanische Köchin in Paris / Ran an die Töpfe!

Stadt Land Kunst 06:50

Stadt Land Kunst: Kopenhagen / Île de Groix / USA

Magazin

Linda Lorin lädt auf eine Reise an vier besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Kopenhagen: Eckersbergs akribische Pinselstriche / Île de Groix: Im Königreich der schwarzen Bienen / Albanien: Adelinas Lamm mit Joghurtsoße / USA: Attraktion mit Widerspruch

Stadt Land Kunst 07:35

Stadt Land Kunst: Kuala Lumpur / Türkei / Kanada

Magazin

Linda Lorin lädt auf eine Reise an vier besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Kuala Lumpur: Mord im urbanen Dschungel / Türkei: Der himmlische Sound der Ney / El Salvador: Julis frittierter Fisch / Kanada: Schwarze Pioniere

Byzanz, goldenes Erbe Europas 08:25

Byzanz, goldenes Erbe Europas

Dokumentarfilm

Im 4. Jahrhundert verlagerte Kaiser Konstantin das Zentrum der römischen Welt in den Osten. Am Bosporus entstand auf dem Gebiet der griechischen Stadt Byzantion nach und nach Konstantinopel - und mit der neuen Hauptstadt eine Zivilisation, die römisches Erbe, griechische Kultur und christlichen Glauben miteinander verband. Anlässlich der Eröffnung einer neuen Abteilung für byzantinische und ostchristliche Kunst im Pariser Louvre begibt sich der Dokumentarfilm auf Spurensuche in Istanbul, auf dem Sinai, in Italien, Griechenland und Serbien. Anhand von Handschriften, Mosaiken, Ikonen und archäologischen Zeugnissen zeichnet er das Porträt eines multikulturellen Reiches, das von Austausch und Handel ebenso geprägt war wie von religiösen und politischen Konflikten. Im 6. Jahrhundert wurde Byzanz unter Justinian zu einer Hochburg von Bau- und Bildkunst. Die Hagia Sophia und die Mosaiken von Ravenna zeugen von einem Herrschaftsanspruch, der sich als universal und gottgegeben verstand. Im 7. Jahrhundert führten arabische Eroberungen zu tiefgreifenden Gebietsverlusten und im 8. und 9. Jahrhundert erschütterte der Bilderstreit Byzanz. Hinter der Debatte um die Verehrung von Bildern stand zugleich ein politischer Konflikt um Macht und religiöse Hoheit. 1204 markierte die Plünderung Konstantinopels durch die Kreuzfahrer einen entscheidenden Wendepunkt. Doch Byzanz blieb noch jahrhundertelang über seine Grenzen hinaus prägend. Seine Künstler und Gelehrten beeinflussten die italienische Renaissance und die europäische Kulturgeschichte nachhaltig. Bis zu seinem Untergang im Jahr 1453 gab das Reich seine Bilder, sein Wissen und einen wesentlichen Teil seiner Vorstellungswelt an die europäischen Kulturen weiter.

Denkmäler der Ewigkeit 09:55

Denkmäler der Ewigkeit: Hagia Sophia

Dokumentation

Die 537 eingeweihte Basilika Hagia Sophia in Istanbul ist ein architektonisches Meisterwerk mit wechselvoller Geschichte. Eintausend Jahre lang war sie die größte Kirche der Welt und das religiöse und symbolische Zentrum des ersten großen christlichen Reiches: Byzanz. Bis zur Eroberung Konstantinopels war die Hagia Sophia das größte Gotteshaus der Christenheit. Nach der Eroberung Konstantinopels 1453 wandelten sie die Osmanen in eine Moschee um und fügten als äußeres Kennzeichen vier Minarette hinzu. Mit der Umwandlung der Moschee in ein Museum krönte Mustafa Kemal Atatürk 1934 schließlich seine laizistische Revolution. Als bei den damaligen Renovierungsarbeiten unter osmanischen Verzierungen sehr wertvolle Mosaike aus der byzantinischen Zeit freigelegt wurden, keimte das Interesse für die byzantinische Kunstgeschichte wieder auf. Es kommt einem Wunder gleich, dass die gigantische, etwas mehr als 50 Meter hohe Kuppel der Hagia Sophia bis heute auf ihren Pfeilern thront und ihre Kunstschätze die Jahrhunderte überdauerten, denn Istanbul wurde auf einer sehr aktiven seismischen Verwerfung errichtet. Experten rechnen mit einem großen Beben. Daher erforscht ein internationales Team, bestehend aus Architekten, Seismologen und Ingenieuren, die Erdbebensicherheit des Gebäudes. Sie hoffen, dabei auch versteckte Schwachstellen zu finden, um den Bau entsprechend zu stabilisieren und ihn für zukünftige Generationen zu erhalten. Die Hagia Sophia zeugt von einer faszinierenden Geschichte. Und möglicherweise hat der byzantinische Monumentalbau noch längst nicht alle Kunstschätze freigegeben, die noch in ihm ruhen.

Re: 11:25

Re:: Stau in Istanbul

Reportage

Asl? Kireçtepe liebt ihre Heimatstadt Istanbul - und verflucht sie jeden Tag aufs Neue. Jeden Werktag bringt die Medizin-Dozentin ihre Tochter mit dem Auto zur Schule, fährt dann zur Arbeit. Immer steht sie im Stau - durchschnittlich drei bis vier Stunden jeden Tag. Öffentliche Verkehrsmittel sind für sie keine Alternative, da es keine passenden Verbindungen gibt. Rentner Ali Ta?l?çukur versucht, aus der Not eine Tugend zu machen. Am Zubringer der Bosporusbrücke verkauft er morgens Wasser an die Autofahrer im Stau. Der 66-Jährige ist dabei stets tadellos gekleidet, in Hemd und Krawatte. Trotz Hüftproblemen steht er täglich mitten auf der Schnellstraße. Er erinnert sich, dass Istanbul in seiner Kindheit drei Millionen Einwohner hatte - heute sind es mehr als 16 Millionen. Das rasante Bevölkerungswachstum ist der Hauptgrund für Istanbuls Verkehrschaos. Laut internationaler Studien verliert man hier durchschnittlich 118 Stunden pro Jahr im Stau - ein trauriger Weltrekord. Die geografische Lage auf zwei Kontinenten und die engen Querverbindungen durch Brücken und Tunnel machen es für die Stadtverwaltung herausfordernd, daran etwas zu verbessern. Neue Straßen und U-Bahnlinien sollen Abhilfe schaffen. Bis das Wirkung zeigt, versucht Mesut Çeki, den Istanbuler Verkehr zu bezwingen. Er ist Motorradkurier, einer von Hunderttausenden in der Stadt. Wo die Autos im Stau stehen, schlängelt er sich durch den Verkehr. Stets ist er unter großem Zeitdruck. Firmen und Kunden erwarten von ihm eine rasante Lieferung. Dafür riskiert er nicht selten sein Leben.

Zu Tisch mit Lucie - Kitchen Hacks 11:55

Zu Tisch mit Lucie - Kitchen Hacks: Bananen

Essen und Trinken

Sie ist gelb, krumm und in jeder Obstschale zu finden: Die Banane hat eine erstaunliche Karriere hingelegt. Als Millionen-Dollar-Kunstwerk an der Wand oder als Symbol der deutschen Wiedervereinigung - kaum eine Frucht hat so viele Geschichten zu erzählen. Auf Madeira bewirtschaftet die Familie Fernandes ihre Bio-Plantage und zaubert aus den Früchten traditionelle Gerichte. Moderatorin Lucie erforscht die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten: Sie macht aus Bananenschalen veganen Bacon und bereitet herzhafte Kochbananen mit Chili zu. Überraschender Fun Fact: Die Banane zählt botanisch gesehen zu den Beeren.

Stadt Land Kunst 12:25

Stadt Land Kunst: Marseille / Marokko / Rumänien

Magazin

Linda Lorin lädt auf eine Reise an vier besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Marseille: Aufstand im Viertel Belle de Mai / Marokko: Die Macht des Suk / Schottland: Ronalds mit Whisky flambierten Langusten / Rumänien: Der Diktator und die Bären

Stadt Land Kunst Spezial 13:10

Stadt Land Kunst Spezial: Andalusien

Magazin

Linda Lorin lädt auf eine Reise an vier besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Die Alpujarra: Gerald Brenans andalusisches Paradies / Der Flamenco: Ausdruck der andalusischen Seele / Grenada: Ascens Gazpacho mit Mandeln / Huelva: Makabre Falle am Strand

Der Gefangene von Alcatraz 14:00

Der Gefangene von Alcatraz

Drama

Robert Stroud wird nach einer Gefangenenrebellion in die Strafanstalt Leavenworth verlegt. Er sitzt wegen Mordes zwölf Jahre Zuchthaus ab und gilt als gewalttätig und verbittert. Als er einen Wärter ersticht, soll er hingerichtet werden, doch seine Mutter erreicht die Umwandlung des Urteils in lebenslange Einzelhaft. In der Isolation hat Stroud nur wenig Kontakt, bis er im Hof einen verletzten Sperling findet und ihn in seiner Zelle aufzieht. Später darf er Kanarienvögel züchten und entdeckt darin einen neuen Lebenssinn. Er entwickelt ein Heilmittel gegen eine gefährliche Vogelkrankheit und wird als Vogelexperte bekannt. Durch die Züchterin Stella Johnson entsteht erstmals eine persönliche Bindung, die jedoch zum Bruch mit seiner Mutter führt. Er wartet auf eine Begnadigung ... "Der Gefangene von Alcatraz" basiert auf der Lebensgeschichte des Amerikaners Robert Stroud, der 1963 in einem Gefängnishospital starb, nachdem er 54 Jahre in Zuchthäusern verbracht hatte, davon 43 Jahre in Einzelhaft. Der Film, auch ein Plädoyer für einen humaneren Strafvollzug, erhielt mehrere bedeutende Preise. Burt Lancaster wurde als bester Hauptdarsteller für den Oscar nominiert, gewann den BAFTA Film Award und in Venedig die Coppa Volpi. Weitere drei Oscarnominierungen gingen an Telly Savalas und Thelma Ritter für ihre Nebenrollen und an Burnett Guffey für die beste Bildgestaltung in Schwarz-Weiß. Für Telly Savalas war es der Start seiner Schauspielkarriere, die im TV als Polizist Kojak mit "Einsatz in Manhattan" ihren Höhepunkt fand.

Wildkatzen und Wildhunde 16:45

Wildkatzen und Wildhunde: Afrikas Wildkatzen: Anmutig, aber bedroht

Tiere

Das abgesperrte Gebiet um ein Heizkraftwerk? Perfekt für Servale! Augen auf die Kruppe einer Kuh malen, um Löwen abzuschrecken? Eine Initiative afrikanischer Bauern, die das Leben der Raubkatzen retten kann! Als Touristenführer arbeiten? Viele Einheimische erkennen, dass lebende Geparden mehr Geld einbringen als die Felle erlegter Tiere. Angesichts bedrohlich schwindender Populationen von Löwen, Geparden, Karakalen und Servalen setzen Tierschutzinitiativen auf raffinierte Methoden. "Wildkatzen und Wildhunde - Afrikas Wildkatzen: Anmutig, aber bedroht" wurde über einen Zeitraum von zwei Jahren gedreht, verzaubert mit faszinierenden Tieraufnahmen und macht Hoffnung. Gleichzeitig werden die natürlichen Einschränkungen der Lebensräume besonders bedrohter Arten von Raubkatzen sachlich beschrieben, um die Maßnahmen zu ihrer Rettung verständlich zu machen.

Wildkatzen und Wildhunde 17:40

Wildkatzen und Wildhunde: Europas Wildkatzen: Rückkehr auf leisen Pfoten

Tiere

Europa ist sicherlich der letzte Ort auf Erden, wo man Wildkatzen erwarten würde. Im vergangenen Jahrhundert ging ihr Bestand so weit zurück, dass sie als vom Aussterben bedroht galten. Dank jüngster Erhaltungsmaßnahmen konnten einige emblematische Spezies gerettet werden, etwa die in Spanien und Portugal vorkommenden Arten Pardelluchs und Waldkatze. Zu Beginn der 2000er-Jahre gab es vom Pardelluchs nur noch knapp hundert Exemplare, und die letzten Waldkatzen überlebten im Schatten verstreuter Waldfragmente. Heute hat sich der Bestand beider Arten verzehnfacht und man trifft sie sowohl tagsüber als auch nachts in freier Wildbahn an. Dies bietet die Gelegenheit, ihre außergewöhnlichen Jagdtalente, ihre lautstarken Liebesspiele und ihr Familienleben zu beobachten. Aber auch die Hauskatze kommt in dieser Folge der Dokumentationsreihe zu Ehren - in einem besonders feindlichen Umfeld: beim Vulkanausbruch auf der Kanareninsel Palma. Der selbstlose Einsatz von Helferinnen und Helfern, die ihr Leben für die Rettung der Samtpfoten riskieren, beweist, dass die Katzen uns Menschen gezähmt haben - und nicht umgekehrt!

Kleine Maus, taffe Mutter 18:35

Kleine Maus, taffe Mutter

Dokumentation

Das Leben einer jungen Maus ist ein Balanceakt zwischen Überleben und Fortpflanzung. Kaum hat sie das Geburtsnest in einem Steinbruch verlassen, beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Sie muss sich ein eigenes Territorium suchen - doch überall lauern Feinde. Eulen, Falken, Füchse und Ginsterkatzen machen Jagd auf die kleinen Nager. Als sie einem Artgenossen begegnet, entwickelt sich eine kurze Romanze. Doch die Idylle währt nicht lange: Eine Eule reißt das Männchen, und sie bleibt allein zurück. Und schon bald steht sie vor einer neuen Herausforderung: Sie erwartet Nachwuchs. Mäuse haben eine Tragzeit von nur 19 bis 21 Tagen, und die Zeit drängt. Nach einer gefährlichen Begegnung mit einer Gruppe Mangusten beginnt die Suche nach einem sicheren Nest - warm, dunkel und versteckt. Freilebende Mäuse haben eine kurze Lebenserwartung von nur sechs bis zwölf Monaten. Mit etwa sechs Wochen sind sie geschlechtsreif, und Weibchen bringen im Schnitt achtmal im Jahr fünf bis zwölf Junge zur Welt. Auch diese junge Maus wird bald eine Großfamilie haben - wenn sie die Gefahren der Wildnis übersteht. Die Dokumentation begleitet die Maus bei ihren ersten Schritten ins Erwachsenenleben. Sie zeigt, wie sie lernt, sich zu behaupten, ein Zuhause zu finden und Verantwortung für den Nachwuchs zu übernehmen. Ein Film über Anpassungsfähigkeit, Instinkt und den Überlebenskampf in der Natur.

ARTE Journal 19:20

ARTE Journal

Nachrichten

ARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin, wirft einen aktuellen, weltoffenen und europäischen Blick auf Politik und Kultur.

Re: 19:40

Re:: Rom - Nie zu alt fürs Leben

Reportage

Rom: Mitten im Trubel, an einer chaotischen Hauptstraße des hippen Viertels Trastevere, befindet sich ein ganz besonderer Ort, der weit mehr ist als ein herkömmliches Seniorenzentrum. Es ist ein Ort der Gemeinschaft und der Möglichkeit für einen Neuanfang. Ehrenamtlich geleitet von Gianfranco, bietet das Zentrum für einen kleinen Jahresbeitrag und günstige Kursgebühren ein breites Programm: Ob Schach, Aquarell, Pilates oder Tango - die Angebote sind gefragt. Die Mitgliedschaft kostet nur 15 Euro im Jahr, die Kurse höchstens 30 Euro monatlich. Irene hat sich für den Aquarellkurs entschieden, genau wie Maurizio, ein pensionierter Physiker und Meteorologe. Nach leichten Schlaganfällen trainiert Maurizio seine Koordination auch mit dem Tangokurs. Irene nutzt das Zentrum, um neue Freundschaften zu knüpfen. Die Gemeinschaft der Tagesstätte steht vor einer Bewährungsprobe: Eine neue Leitung muss gewählt werden. Gianfranco führt die Tagesstätte seit zwei Amtszeiten und die Stadt erlaubt keine Verlängerung. Darum endet seine Amtszeit endgültig in vier Wochen. Doch zunächst steht am Ende des Kursjahrs das Theaterstück "Tango der Erinnerungen" an - ein Abend über ein Lebensgefühl, das hier alle kennen. Die Reportage zeigt einfühlsam, dass alles im Leben im stetigen Wandel ist - gerade beim Altern - und dass es für neue Wege nie zu spät ist.

Zwei zu eins 20:15

Zwei zu eins

Komödie

Halberstadt, im Sommer 1990: Robert (Max Riemelt), Volker (Ronald Zehrfeld) und Maren (Sandra Hüller) kennen und lieben sich seit ihrer Kindheit. Eher zufällig finden sie heraus, dass ganz in ihrer Nähe in einem alten Stollen die Millionen der DDR eingelagert werden. Dort soll das Geld verrotten, genau wie der Rest der Ideale dieser bis dato sozialistischen Gesellschaft. Als Roberts Onkel Markowski (Peter Kurth) ihnen Zutritt verschafft, schmuggeln die drei Rucksäcke voller Geld heraus. Denn jetzt ist es ja nur noch Spielgeld, oder? Doch die drei haben da eine ganz andere Idee. Gemeinsam mit ihren Freunden und Nachbarn entwickeln sie ein ausgeklügeltes Tauschsystem und immer mehr Möglichkeiten, um das inzwischen wertlose Geld in Waren zu tauschen und den anrauschenden Westlern und ihrem Kapitalismus ein Schnippchen zu schlagen. Das führt bald zu Konflikten in der Gemeinschaft. Jeder hat eine andere Vorstellung, was man mit so einem wortwörtlichen Haufen Geld alles machen kann. Und dies bringt auch Unruhe in die Dreiecksbeziehung, die besonders bei Robert zu Eifersucht führt. Aber Markowski sagt: Wenn man jetzt ein bisschen schlau ist, kann dieser Sommer nicht nur ein großes Abenteuer, sondern auch der endgültige Wendepunkt in ihrem Leben sein. Und so wird es ein großes Fest, bis einer das Rad zu weit dreht und Geld in Umlauf bringt, das es vorher gar nicht gab ...

"Hallelujah": Leonard Cohen, ein Leben, ein Lied 22:05

"Hallelujah": Leonard Cohen, ein Leben, ein Lied

Dokumentarfilm

Philosoph und Poet, Suchender und Fragender, Frauenschwarm und Mönch: Leonard Cohen war eine vielseitige Persönlichkeit. Das machte ihn zu einem großartigen Songwriter. Mit "Hallelujah" verband Cohen viele Jahre spiritueller Sinnsuche. Doch als er nach mehr als 150 Überarbeitungen endlich mit seinem Opus magnum zufrieden war, entschied sein Hauslabel Columbia Records, das Album in Amerika nicht zu veröffentlichen. Was Cohen zunächst in eine tiefe Schaffenskrise stürzte, entpuppte sich als Beginn seiner großen Songwriter-Karriere. Sein "Hallelujah" war nicht mehr aufzuhalten und schaffte es mit Hilfe von Coverversionen von John Cale, Bob Dylan und Jeff Buckley bis auf Platz eins der Charts. Als im Film "Shrek - Der tollkühne Held" eine eigene Version des Songs auftauchte, war sein Erfolg nicht mehr zu bremsen. Inzwischen gilt Leonard Cohens "Hallelujah" als Hymne, die generationenübergreifend die Herzen der Menschen berührt. Mit einer großen Fülle von bisher unveröffentlichtem Archiv- und Interviewmaterial zeichnet das US-amerikanische Regie-Duo Dayna Goldfine und Dan Geller ein vielschichtiges Porträt des Schöpfers des weltberühmten Songs. "'Hallelujah': Leonard Cohen, ein Leben, ein Lied" verbindet zahlreiche Konzertausschnitte, vom Beginn seiner Karriere bis zu seinem letzten Auftritt, mit Interviews seiner Wegbegleiter. Zu Wort kommen seine langjährige Partnerin Dominique Issermann, sein Produzent John Lissauer und der Rabbi Mordecai Finley. Leonard Cohen selbst reflektiert über seinen Schaffensprozess, Sinnkrisen und das Göttliche.

Leonard Cohen: Live in London 23:55

Leonard Cohen: Live in London

Konzert/Musik

Leonard Cohen ist unvergessen, viele seiner wundervoll emotionalen Songs zählen zu den Klassikern der Popgeschichte. Sie gehen unter die Haut und zeugen von seiner spirituellen Suche nach dem Sinn des Menschseins angesichts von Katastrophen und des Leids, das Menschen über Menschen bringen. Seine Stimme ist unverwechselbar. Als Leonard Cohen am 17. Juli 2008 im Alter von 73 Jahren nach einem mehrjährigen Aufenthalt in einem buddhistischen Kloster und dem Verlust seines Vermögens nach langer Konzertpause wieder auf die Bühne zurückkehrt, begeistert er die Fans in der Londoner O2 Arena mit seinem sanften Charme und leisen Witz. Auch seine größten Hits wie "Suzanne", "Hallelujah" oder "Dance Me to the End of Love" stehen auf dem Programm der einstündigen Konzertfassung.